Fazit Miniserie SOL

Alles rund um die Miniserie PERRY RHODAN - SOL
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Die Serie

war der Hammer
5
9%
hat meine Erwartungen erfüllt
13
24%
hat mich enttäuscht
10
19%
soll eine Fortsetzung bekommen
12
22%
soll bloß keine Fortsetzung bekommen
4
7%
hatte tolle Autoren
7
13%
hat die Autoren wohl überfordert
3
6%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 54

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Richard
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Richard »

Laurin hat geschrieben:
23. November 2019, 04:48
Gut fand ich ja, dass die Geschichte dann doch zu einem guten Ende gebracht wurde, und die SOL nicht geschrottet wurde - es besteht also noch Hoffnung ...
:rolleyes:
Jepp, dass das am Ende der nächsten Miniserie passiert ;).

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Laurin
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Laurin »

Hrmpf wehe Bild
;)

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Laurin
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Laurin »

halut hat geschrieben:
23. November 2019, 22:45
... Alles in allem gilt deshalb für mich: Ich bin aus den Miniserien raus.
Das dachte ich eigentlich auch - eine Runde SOL würde ich aber wohl noch mitmachen.

Generell fände ich es besser zum Format der PR-Extra-Hefte zurück zu kommen; lieber ein hochqualitatives Heft, als eine Miniserie wo man dann oft irgendwelche Durchhänger hat. Es gibt auch so viel ganz anderes was ich noch lesen möchte ...

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halut
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von halut »

Laurin hat geschrieben:
24. November 2019, 03:56
halut hat geschrieben:
23. November 2019, 22:45
... Alles in allem gilt deshalb für mich: Ich bin aus den Miniserien raus.
Das dachte ich eigentlich auch - eine Runde SOL würde ich aber wohl noch mitmachen.
Nein, ich nicht. Mission Sol war Zeitverschwendung, Olymp erbärmlich schlecht. Das ist genug Vertrauensvorschuss. Geliefert wurde leider nicht.

Ce Rhioton
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Ce Rhioton »

halut hat geschrieben:Mission Sol war Zeitverschwendung, Olymp erbärmlich schlecht.
Wobei "Zeitverschwendung" ja eine Steigerung gegenüber "erbärmlich schlecht" darstellt.
Selbst für Pessimisten beginnt sich das Glas zu füllen. :st:

Zukunft1
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Zukunft1 »

Hallo Freunde last uns doch mal zusammenfassen was wir wollen , machen wir einen Brainstorm
vorschlag wo ist die verschollene Besatzung geblieben damals von Shabazza vertrieben, mehr Sol was gibt es für probleme im zusammenleben an Bord Seneca was treibt den usw.
jeztt kann man doch alles neu aufbauen neue interessante komandanten Roi als Chef und die Rolle soll er mal ausfüllen

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halut
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von halut »

Ce Rhioton hat geschrieben:
24. November 2019, 12:37
halut hat geschrieben:Mission Sol war Zeitverschwendung, Olymp erbärmlich schlecht.
Wobei "Zeitverschwendung" ja eine Steigerung gegenüber "erbärmlich schlecht" darstellt.
Selbst für Pessimisten beginnt sich das Glas zu füllen. :st:
Ich sehe es andersherum. „Erbärmlich schlecht“ ist Zeitverschwendung + Schmerz.

Ce Rhioton
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Ce Rhioton »

halut hat geschrieben:"Erbärmlich schlecht“ ist Zeitverschwendung + Schmerz.
Und Zeitverschwendung ist "Erbärmlich schlecht" ohne Schmerz. B-)

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Klaus N. Frick
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Klaus N. Frick »

halut hat geschrieben:
24. November 2019, 07:24
Nein, ich nicht. Mission Sol war Zeitverschwendung, Olymp erbärmlich schlecht. Das ist genug Vertrauensvorschuss. Geliefert wurde leider nicht.
Schade, dass Du es so empfindest. Glücklicherweise sind die Geschmäcker verschieden – bei beiden Serien.

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nanograinger
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von nanograinger »

Askosan hat geschrieben:
19. November 2019, 11:32
...
Spoiler:
Pro:

Perry in Höchstform. Mit seiner einzigartigen Tatkraft hat er wie üblich eine „Lawine“ losgetreten.

Faszinierende Figuren wie Varantir haben auch voll überzeugt.

Sobald Alaska auftaucht ist „Sense of Wonder“ angesagt und auch das hat mir sehr gut gefallen.

Neue Aspekte von Evolux wurden spannend geschildert. Eine der schillernden Welten des Perryversums.

Kontra:

Nicht gefallen hat mir das Übermaß an sozialer Interaktion. Phasenweise kam ich mir vor wie bei GZSZ. Mahlia hat spätestens ab der Hälfte der Mini-Serie nur noch genervt.

Die Gegner fand ich viel zu schwach geschildert. Die Organisation der Eoracten empfand ich als nicht ernst zu nehmende Bedrohung. Hinzu kommt, dass eine solche Organisation auf Evolux, über einen solch langen Zeitraum, unentdeckt operieren kann, völlig unrealistisch ist. Mir hat ein Hauptgegner wie Kirmizz oder Kintradim Crux gefehlt.

Die Konzeption der Mini-Serie fand ich in diversen Punkten nicht stimmig. Insbesondere die Handlung der letzten beiden Bände wirkte arg an den Haaren herbeigezogen. Die nahezu vollautomatische Umrüstung der SOL im Kolonnen-Dock, und zwar in Rekordzeit, ist völlig abwegig.

Der Transport von Perry nach Evolux ist meiner Meinung nach sehr grenzwertig. Die Beauftragten der Kosmokraten sind nicht allmächtig. Woher sollte Alaska die genaue Position vom Perry kennen, um einen solchen Transport einleiten zu können? Perry trägt keine Ritteraura mehr. Soll sein ZAC über Millionen von Lichtjahren geortet worden sein?

Perry ist auch nicht in einer Transmitter-Gegenstation auf Evolux herausgekommen, sondern in der freien Natur. Das heißt, es wurde eine Art Fiktivtransmittersystem eingesetzt.

Falls die Kosmokraten wirklich über solche Mittel verfügen, warum wurden diese dann in der Vergangenheit nicht eingesetzt? Als Atlan und Perry ihren Dienst als RdT hinschmissen, hätte ein Bevollmächtigter der Kosmokraten die beiden auf eine Kosmokratenwelt transportieren lassen können, um - vorsichtig formuliert - ein klärendes Gespräch zu führen. Wie bekannt ist, geschah so etwas nicht.

Auch bei der Sache mit den GESETZ-Gebern habe ich gestaunt. CHEOS-TAI sollte die SOL vor ungefähr 150 Jahren abfangen, aber das misslang. Wie ist der GESETZ-Geber dann ins Innere von Evolux gelangt? Soll der Sequenz-Rat den Einflug des GESETZ-Gebers ins System und sein Verschwinden im Inneren einfach hingenommen haben?

Bisher hieß es, dass auf Evolux kobaltblaue Walzen produziert werden. Von GESETZ-Gebern war nie die Rede. Am Bau des GESETZ-Gebers NEUBEGINN soll Varantir maßgeblich mitgewirkt haben. Wie soll das funktioniert haben? Varantir ist im Jahre 1347 NGZ von Hangay nach Evolux aufgebrochen. Soll in dieser kurzen Zeit der GESETZ-Geber gebaut worden sein? Für eine kobaltblaue Walze werden 10.000 Jahre benötigt. Falls der GESETZ-Geber aber schon fast fertig war, dann hat Varantir nicht maßgeblich mitgewirkt. Also das passt alles vorne und hinten nicht.

Insbesondere der Endspurt der Mini-Serie war mir nicht schlüssig genug. Daher hält sich bei mir die Begeisterung in Grenzen, dass die Serie fortgesetzt wird.
Zu meiner Überraschung liegt mein Fazit recht nahe an dem von Askosan (wer hätte das gedacht). B-)

Positiv überrascht war ich, dass man es wirklich geschafft hat, eine auch im Nachhinein einleuchtende Erklärung zu liefern, warum die SOL damals aufbrach und weshalb die Eoracten geradezu auf dieses Raumschiff angewiesen war. Hut ab.

Nicht einleuchtend fand ich allerdings die ganze Plotkonstruktion um Evolux als Vertuschung einer Proto-Chaotischen Zelle. Man könnte hier viele Details diskutieren, aber mein entscheidendes Problem liegt darin, dass ich nicht nachvollziehen kann, wie die gesamte damalige Bevölkerung von Evolux aber vor allem der kosmokratische Auftraggeber darüber getäuscht werden kann, dass die Proto-Chaotische Zelle nur scheinbar vernichtet war. Ich hätte es besser gefunden, wenn bspw. Alaska aufgedeckt hätte, dass tatsächlich die Erhaltung und Forschung an der Proto-Chaotischen Zelle die ganze Zeit von den kosmokratischen Gesandten/Statthaltern gedeckt worden wäre und sich der ganze "Kodex der Ordnung" ein typisches Instrument der Mächtigen herausgestellt hätte, an das diese sich natürlich selbst nicht halten. So wird alle Schuld auf Eoract und Konsorten abgeladen, die sich haben korrumpieren lassen.

Aus dem gleichen Grund fand ich die Wandlung Pravo Ylapps zum Schuldigen weder gut noch für mich überzeugend. Vielleicht liegt das daran, dass es mir als Wissenschaftler einfach zu platt ist, hier das faustische Element mal wieder herauszukramen, und das bei einer Person, die innerhalb weniger Wochen eine extreme Erweiterung seines Horizonts erleben durfte. Wenn das nach vielen Jahren frustrierender Forschung und Zurücksetzung durch Typen wie Varantir geschehen würde, dann fände ich das evtl. glaubhafter.

Schließlich wurde (mal wieder) zuviel für die letzten beiden Bände aufgehoben. Es gab zu viele Enthüllungen, Wendungen und Aspekte, die teilweise selbst Kai Hirdt nicht mehr erklären konnte oder wollte, wie bspw. wenn er lapidar schreibt, dass Perry keine Ahnung hat, wie die Eoracten CHEOS-TAI ins Innere von Evolux brachten, nachdem dessen Rolle als Falle für die SOL nicht funktionierte.
(Nebenbei würde ich gerne mal wissen, ob Kai sich überlegt hat, wie groß denn der Schutzschirm von CHEOS-TAI geweitet werden muss, damit die SOL-Teile innerhalb des Schutzschirms auf 50% LG beschleunigen können).

Die selbstauferlegte Beschränkung auf zwei Perspektivfiguren (Mahlia und Perry, wobei Fee Kellind in Band 3 die Ausnahme zu dieser Regel darstellt), die auch noch beide (meistens) der selben Seite des Konflikts angehören, sehe ich ebenfalls kritisch. Es wurde dadurch zu viel Fokus auf Mahlia gelegt, weshalb andere Figuren wie Masling, Heltamar, Ylapp, Varantir, und später Danton für mich zu kurz kommen. Verena Themsen hat alleine in Band 3038 fünf oder sechs Perspektivfiguren benutzt (habe jetzt nicht nachgezählt). Dadurch wird der Leser aus unterschiedlicher Perspektive an das Objekt und Thema des Romans herangeführt. In "Mission SOL" gibt es durch die Perspektivbeschränkung zu viele Wiederholungen der Sichtweisen, was manche Leser ziemlich nervte, wie man hier lesen kann.
Diese Beschränkung sollte man bei der Fortsetzung auf keinen Fall wiederholen, meine ich.

Die Frage des Transports Perrys nach Evolux und irgendwann wieder zurück ist für mich nicht weiter wichtig. "Ernst" nehmen kann man diesen Aspekt sowieso nicht. Er ist ja schlicht der Tatsache geschuldet, dass die Handlung in der Zeit 1552 NGZ ff stattfinden muss. Dass Perry faktisch in dieser Zeit zweimal im gleichen Universum existiert ist in PR keine Besonderheit.

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nanograinger
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von nanograinger »

Noch zwei Nachträge:

- Bester Roman der Serie war für mich die Nummer 3, Dietmar Schmidts "Gefährlicher Pakt". Fee Kellinds unzuverlässige Erzählung und die Reaktionen der Talbewohner dazu waren ein tolles Stilmittel. Von ihm würde ich gerne auch mal Romane in der EA lesen.

- Schon in Band 1 wurde der Talbewohner "Beren" eingeführt. Später erhielt er auch noch den Nachnamen "Camlost". Ich erwartete die ganze Zeit, dass er irgendetwas Besonderes macht, eine Hand verliert, oder
zumindest Mahlia sich in ihn verliebt. Aber da kam nichts. Das war also nur eine sinnfreie Referenz an Tolkiens Silmarillion. Finde ich nicht gut.

Kai Hirdt
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Kai Hirdt »

nanograinger hat geschrieben:
25. November 2019, 18:17
Schließlich wurde (mal wieder) zuviel für die letzten beiden Bände aufgehoben. Es gab zu viele Enthüllungen, Wendungen und Aspekte, die teilweise selbst Kai Hirdt nicht mehr erklären konnte oder wollte, wie bspw. wenn er lapidar schreibt, dass Perry keine Ahnung hat, wie die Eoracten CHEOS-TAI ins Innere von Evolux brachten, nachdem dessen Rolle als Falle für die SOL nicht funktionierte.
Ist leicht erklärbar – immerhin haben die Eoracten schon in Band 10 einen Situationstransmitter im Inneren von Evolux zum Einsatz gebracht. Habe ich im Roman aber bewusst weggelassen, weil die Frage für den Showdown schlicht und ergreifend nicht wichtig ist.
nanograinger hat geschrieben: (Nebenbei würde ich gerne mal wissen, ob Kai sich überlegt hat, wie groß denn der Schutzschirm von CHEOS-TAI geweitet werden muss, damit die SOL-Teile innerhalb des Schutzschirms auf 50% LG beschleunigen können).
Missverständnis – CHEOS-TAI beschleunigt ebenfalls. Der ganze Konvoi nimmt unter dem Schutzschirm Fahrt auf.
nanograinger hat geschrieben: Die selbstauferlegte Beschränkung auf zwei Perspektivfiguren (Mahlia und Perry, wobei Fee Kellind in Band 3 die Ausnahme zu dieser Regel darstellt), die auch noch beide (meistens) der selben Seite des Konflikts angehören, sehe ich ebenfalls kritisch.
Hatte Vorteile, hatte Nachteile. Ich finde es nach wie vor sehr spannend, eine Figur in allen möglichen Hoch- und Tiefphasen so eng zu begleiten. War nicht jedermanns Sache, wie wir gesehen haben, aber andere wiederum fanden es auch ganz klasse. Aber in der Tat, ich würde es wahrscheinlich so schnell nicht wieder machen. Das Mittel hat seinen Zweck erstmal erfüllt, bis ich was mache, wo es sich von der Figurenkonstellation aufdrängt. (Band 3 ist übrigens keine Ausnahme; wir sind letztlich in Perrys Perspektive, wie er Fee Kellinds Bericht hört. Das ist schon sauber durch die ganze Serie durchexerziert: zwei Figurenperspektiven, und an einigen Stellen für Prologe auktoriale Perspektive.)

Kai Hirdt
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Kai Hirdt »

nanograinger hat geschrieben:
25. November 2019, 18:39
zumindest Mahlia sich in ihn verliebt. Aber da kam nichts. Das war also nur eine sinnfreie Referenz an Tolkiens Silmarillion. Finde ich nicht gut.
Äh, nee. Beren ist als Name von mir, und ich habe das Silmarillion nie gelesen. Wer da später den Namen Camlost hinzugefügt hat, weiß ich gerade nicht. Aber als Referenz war das von mir sicher nicht geplant.

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Askosan
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Askosan »

Kai Hirdt hat geschrieben:
25. November 2019, 18:45
Ist leicht erklärbar – immerhin haben die Eoracten schon in Band 10 einen Situationstransmitter im Inneren von Evolux zum Einsatz gebracht.
Ein Situationstransmitter ist kein Fiktivtransmitter. Bei einem Situationstransmitter wird durch einen Stoßimpuls-Generator ein Tele-Transportfeld erzeugt und das Transportobjekt durch einen Halbraumtunnel zum Zielort transportiert.

In der Miniserie wurden zwei Situationstransmitter geschildert. Der eine im Kolonnen-Dock war direkt mit der Protochaotischen Zelle verbunden und der andere ist in der Stadt der Eoracten verbaut. Keiner von beiden hätte CHEOS-TAI ins Innere von Evolux bringen können.

Selbst wenn ein nicht geschilderter dritter Situationstransmitter, von irgendwo außerhalb, CHEOS-TAI ins Innere von Evolux zu transportieren versucht hätte, dann hätte der Sequenz-Rat, mit Kosmokratentechnologie, diesen Transport sicherlich verhindert. Falls so etwas nämlich möglich wäre, dann hätten die Chaosmächte Evolux auf diese Weise mit einer "Hyperbombe" schon längst vernichtet.
Zuletzt geändert von Askosan am 25. November 2019, 19:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von nanograinger »

Kai Hirdt hat geschrieben:
25. November 2019, 18:46
nanograinger hat geschrieben:
25. November 2019, 18:39
zumindest Mahlia sich in ihn verliebt. Aber da kam nichts. Das war also nur eine sinnfreie Referenz an Tolkiens Silmarillion. Finde ich nicht gut.
Äh, nee. Beren ist als Name von mir, und ich habe das Silmarillion nie gelesen.

Bildungslücke B-)
Kai Hirdt hat geschrieben: Wer da später den Namen Camlost hinzugefügt hat, weiß ich gerade nicht. Aber als Referenz war das von mir sicher nicht geplant.
Ist ja lustig. Tatsächlich fiel mir der Name erst richtig auf, als das Camlost dazu kam. Kann jetzt auch nicht sagen, wann das war, aber offenbar hatte der Autor die gleiche Assoziation wie ich.

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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von LaLe »

Bildungslücke ganz klar, wobei ich eher bei Beren stutzig geworden wäre, was ich aber nicht bin. Für Camlost liegt die Lektüre zu weit zurück.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland

Kai Hirdt
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Kai Hirdt »

Askosan hat geschrieben:
25. November 2019, 19:45
Kai Hirdt hat geschrieben:
25. November 2019, 18:45
Ist leicht erklärbar – immerhin haben die Eoracten schon in Band 10 einen Situationstransmitter im Inneren von Evolux zum Einsatz gebracht.
Ein Situationstransmitter ist kein Fiktivtransmitter. Bei einem Situationstransmitter wird durch einen Stoßimpuls-Generator ein Tele-Transportfeld erzeugt und das Transportobjekt durch einen Halbraumtunnel zum Zielort transportiert.

In der Miniserie wurden zwei Situationstransmitter geschildert. Der eine im Kolonnen-Dock war direkt mit der Protochaotischen Zelle verbunden und der andere ist in der Stadt der Eoracten verbaut. Keiner von beiden hätte CHEOS-TAI ins Innere von Evolux bringen können.

Selbst wenn ein nicht geschilderter dritter Situationstransmitter, von irgendwo außerhalb, CHEOS-TAI ins Innere von Evolux zu transportieren versucht hätte, dann hätte der Sequenz-Rat, mit Kosmokratentechnologie, diesen Transport sicherlich verhindert. Falls so etwas nämlich möglich wäre, dann hätten die Chaosmächte Evolux auf diese Weise mit einer "Hyperbombe" schon längst vernichtet.
Ah, ich bin ja immer begeistert, wenn man mir im Forum ganz allwissend vom hohen Ross herab dahererklärt, was die Kosmokraten oder Chaotarchen in der Lage selbstverständlich getan hätten.

Um den ganzen Unfug mal zu entkräften: Natürlich haben die Eoracten einen dritten Transmitter. Das ist etablierter Kanon. Den hat die SOL in Band 10 zur Flucht genutzt. Also kann den auch CHEOS-TAI verwendet haben.

Und selbst wenn der Sequenz-Rat einen entsprechenden Transfer verhindern könnte (was du gerade als zusätzliche Hürde ohne Beleg frei dazuerfunden hast): Die Eoracten haben den Sequenz-Rat seit Ewigkeiten unterwandert. Damit haben sie selber die Kontrolle darüber, ob diese Tür zugehalten wird oder nicht.

Falls der Sequenz-Rat das hingegen *nicht* verhindern kann: Dann müssen die Eoracten immer noch die Empfangsstation im Inneren von Evolux aktivieren, sobald sie etwas erwarten. Und die Eoracten sind keine Chaosdiener, sondern definieren sich als Feinde des Chaos. Die werden also nicht die Tür für die chaotarchische Hyperbombe aufmachen.

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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Laurin »

nanograinger hat geschrieben:
25. November 2019, 18:17
... Die Frage des Transports Perrys nach Evolux und irgendwann wieder zurück ist für mich nicht weiter wichtig. "Ernst" nehmen kann man diesen Aspekt sowieso nicht. Er ist ja schlicht der Tatsache geschuldet, dass die Handlung in der Zeit 1552 NGZ ff stattfinden muss. Dass Perry faktisch in dieser Zeit zweimal im gleichen Universum existiert ist in PR keine Besonderheit.
Also gerade das fand ich jetzt eher unschön, da es für mich schlicht nicht nachvollziehbar war. Das 'wie' hätte mich da schon interessiert - und dass Perry dann quasi zweimal zeitgleich existiert, bzw. nach der Rückkehr dann vermutlich ohne große Erinnerung in sein altes Ich zurück schlüpft, ist mir ein zu großer Kunstgriff (eine realistischere Einbindung in die EA hätte man vielleicht während des 500-Jahre Zeitsprungs der EA konstruieren können).


Ein anderer Kritik-Punkt im letzten Band war für mich die moralische Dimension: Um 187 Welten zu retten, wird die Zerstörung von Evolux hingenommen ... und - im Grunde sogar das Risiko der eventuellen Zerstörung der ganzen Galaxis über die Ausbreitung der Sonnenseuche in Kauf genommen: Denn CHEOS TAI könnte bei der Aufspürung der sich dabei ausbreitenden 'Keime' ja auch scheitern, eine 'Garantie' der vollständigen Eindämmung dürfte es da kaum geben.

Damit versteigt sich die Handlung der Miniserie in Dimensionen, die für einen Menschen eigentlich nicht mehr greifbar oder entscheidungsfähig sind ... und da das während der 'Action' und unter Zeitdruck passiert, und nur in wenigen Sätzen abgehandelt wird, ist das auch für den Leser nicht mehr wirklich nachvollziehbar - zumindest mir ging das so; ich bin da beim Lesen ausgestiegen.

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Askosan
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Askosan »

Kai Hirdt hat geschrieben:
26. November 2019, 14:11
Um den ganzen Unfug mal zu entkräften: Natürlich haben die Eoracten einen dritten Transmitter. Das ist etablierter Kanon. Den hat die SOL in Band 10 zur Flucht genutzt. Also kann den auch CHEOS-TAI verwendet haben.
Ich habe in meinem Beitrag die beiden Situationstransmitter aufgezählt, die in der Miniserie genutzt wurden. Einen dritten Situationstransmitter habe ich nicht in Erinnerung.

Die Funktionsweise eines Situationstransmitters habe ich erläutert. Diese Transmitter sind eigentlich „Halbraum-Katapulte“, das heißt, dass der Situationstransmitter in der Stadt der Eoracten CHEOS-TAI, nach dem missglückten Abfangen der SOL, nicht ins Innere von Evolux hätte bringen können. Das hätte ein Situationstransmitter von ausserhalb tun müssen. Du scheinst Situationstransmitter mit Fiktivtransmittern zu verwechseln.

Der Situationstransmitter im Kolonnen-Dock katapultiert alle Objekte in die Protochaotische Zelle. Ein dritter Situationstransmitter, der meiner Meinung nach nicht geschildert wurde, könnte theoretisch CHEOS-TAI ins Innere von Evolux gebracht haben, aber das ist extrem abwegig.

Selbst die Terraner haben mit der Aagenfelt-Barriere eine Technologie entwickelt, die Objekte aus dem Hyperraum holt. Evolux wird sicherlich über ein kosmokratisches Äquivalent verfügen, welches aber wesentlich leistungsfähiger ist. Das gebietet die serieninterne Logik. Ohne eine solche Abwehreinrichtung wäre es für die Chaosdiener ein leichtes, Evolux zu vernichten.

Eine so wichtige Sicherheitseinrichtung werden die Eoracten auch nicht so einfach manipulieren können, ohne Aufsehen zu erregen.

Übrigens war nur ein kleiner Teil des Sequenz-Rates durch die Eoracten infiltriert. Als bekannt wurde, dass sich im Inneren von Evolux eine Protochaotische Zelle befindet, hat der Sequenz-Rat massiv zugeschlagen.

Kai Hirdt
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Kai Hirdt »

Askosan hat geschrieben:
26. November 2019, 15:57
Kai Hirdt hat geschrieben:
26. November 2019, 14:11
Um den ganzen Unfug mal zu entkräften: Natürlich haben die Eoracten einen dritten Transmitter. Das ist etablierter Kanon. Den hat die SOL in Band 10 zur Flucht genutzt. Also kann den auch CHEOS-TAI verwendet haben.
Ich habe in meinem Beitrag die beiden Situationstransmitter aufgezählt, die in der Miniserie genutzt wurden. Einen dritten Situationstransmitter habe ich nicht in Erinnerung.

Die Funktionsweise eines Situationstransmitters habe ich erläutert. Diese Transmitter sind eigentlich „Halbraum-Katapulte“, das heißt, dass der Situationstransmitter in der Stadt der Eoracten CHEOS-TAI, nach dem missglückten Abfangen der SOL, nicht ins Innere von Evolux hätte bringen können. Das hätte ein Situationstransmitter von ausserhalb tun müssen. Du scheinst Situationstransmitter mit Fiktivtransmittern zu verwechseln.

Der Situationstransmitter im Kolonnen-Dock katapultiert alle Objekte in die Protochaotische Zelle. Ein dritter Situationstransmitter, der meiner Meinung nach nicht geschildert wurde, könnte theoretisch CHEOS-TAI ins Innere von Evolux gebracht haben, aber das ist extrem abwegig.

Selbst die Terraner haben mit der Aagenfelt-Barriere eine Technologie entwickelt, die Objekte aus dem Hyperraum holt. Evolux wird sicherlich über ein kosmokratisches Äquivalent verfügen, welches aber wesentlich leistungsfähiger ist. Das gebietet die serieninterne Logik. Ohne eine solche Abwehreinrichtung wäre es für die Chaosdiener ein leichtes, Evolux zu vernichten.

Eine so wichtige Sicherheitseinrichtung werden die Eoracten auch nicht so einfach manipulieren können, ohne Aufsehen zu erregen.

Übrigens war nur ein kleiner Teil des Sequenz-Rates durch die Eoracten infiltriert. Als bekannt wurde, dass sich im Inneren von Evolux eine Protochaotische Zelle befindet, hat der Sequenz-Rat massiv zugeschlagen.
Ein vielfaches Nein. Band 10: Die SOL verlässt Evolux durch einen Situationstransmitter und kommt nicht beim Kolonnen-Dock raus, sondern zwei Wochen Reisezeit entfernt. Ergo muss es dort einen dritten Transmitter gegeben haben, denn wie du richtig sagst: Situationstransmitter sind keine Fiktivtransmitter. Der ist bloß nicht großartig beschrieben, da für die weitere Handlung irrelevant.

Aber mal abgesehen davon: Es ist nun definitiv breit und fett in Band 12 beschrieben, dass Chaos-Partikel aus dem Kern von Evolux in mehr als 200 Systeme abfließen. Und dass diese Verbindung über Situationstransmitter läuft, ist seit Band 5 der Reihe bekannt. Es ist also aus dem Serienkanon ableitbar, dass die Eoracten mehr als 200 dieser Dinger haben müssen.

Ebenfalls Kanon: Der Sequenz-Rat besteht aus sieben Yakonto. In der Serie ist definiert: Heltamar ist Eoract, Manal nicht. Über die anderen fünf wurde keine Aussage gemacht. Deine Behauptung "Nur ein kleiner Teil ist unterwandert" ist aus der Luft gegriffen – es könnte sein, dass sechs Siebtel zu den Eoracten gehören. Im Gegenteil muss man davon ausgehen, dass ein großer Teil unterwandert ist, so frei, wie die Eoracten agieren konnten.

Der Sequenz-Rat hat mit Macht eingegriffen, als der chaotische Kern bekannt wurde: Das wüsste ich aber. Es gab lautstarke Bekenntnisse, die in der Praxis aber darauf hinausliefen, erst einmal einige Monate eine Kommunikationskampagne zu fahren, dann einen Forschungsstab einzurichten, der die wissenschaftlichen Rahmenbedingungen einer eventuellen Abschaltung klären sollte … Die ganze Reaktion des Rates war eine einzige gewaltige Verzögerungstaktik. Und das hat der Expokrat aus gutem Grund ganz genau so geplant.

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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Eric Manoli »

Man muss ja vorsichtig damit sein, Askosan zu sagen das er nicht alles weiß.

Später kommt noch ein Moderator vorbei und lässt solche Beiträge verschwinden.
Dann kann man nur hoffen das man zitiert wurde und der Moderator das übersehen hat.

Aber ich kann dir nur raten nicht zu sehr darüber nachzudenken. Es gibt halt Leute, die sind nur hier um allen zu zeigen wieviel sie meinen über Perry Rhodan zu wissen. ;)
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Askosan
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Askosan »

Kai Hirdt hat geschrieben:
26. November 2019, 16:11
Ein vielfaches Nein. Band 10: Die SOL verlässt Evolux durch einen Situationstransmitter und kommt nicht beim Kolonnen-Dock raus, sondern zwei Wochen Reisezeit entfernt. Ergo muss es dort einen dritten Transmitter gegeben haben, denn wie du richtig sagst: Situationstransmitter sind keine Fiktivtransmitter. Der ist bloß nicht großartig beschrieben, da für die weitere Handlung irrelevant.
Ich zitiere mal aus der Perrypedia:

„Im Gegensatz zu den Sonnentransmittern wird das Transportobjekt beim Stoßimpuls-Generator in einem so genannten Tele-Transportfeld in ein extern induziertes Halbraumfeld gehüllt und ähnlich einem Raumschiff mit vorher wählbarer Geschwindigkeit durch einen Halbraumtunnel an den Zielort transportiert.“

„Konzentrierte 5-D-Energie lädt die vom Situationstransmitter zu transportierenden Raumschiffe auf und macht sie zu Gegenpolen des Transmitterringes.“

„Als optische Begleiterscheinung ist ein rot leuchtender Ring an Anfangs- und Zielpunkt des Halbraumtunnels zu beobachten.“


Ich hatte extra ein „Katapult“, als bildhaften Vergleich, genommen, um zu verdeutlichen, dass es keine Gegenstation gibt. Die „Feuerringe“ sind nur visuelle Effekte.

Übrigens hast du das durchaus korrekt in Band 10 angegeben:

„Der Situationstransmitter benötigte keine Gegenstation wie die Bordtransmitter“


Die SOL selbst war die Gegenstation und als die Stossimpulsenergie aufgebraucht war, verliess sie den Halbraum. Dabei entsteht als visueller Effekt ein "Feuerring". Bei dieser Technologie wird kein weiterer Situationstransmitter am Zielort benötigt, wie du bisher anscheinend dachtest.

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Askosan
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Askosan »

PS: Hier noch eine etwas umfangreichere Erklärung:

Die bei den Lemurern und Tefrodern Stoßimpuls-Generator oder Tele-Transporter genannten Anlagen und Aggregate erzeugen einen »Tunnel« auf Halbraumbasis.

Das Tele-Transportfeld arbeitet hierbei nicht im Sinn eines echten Transmitters, sondern ermöglicht es, einen von außen angeregten Linearflug durchzuführen – auch als »extern induzierter Halbraum-Durchgang« umschrieben –, bei dem es zu einer gegenpoligen Aufladung des zu transportierenden Objekts kommt.

Hauptkennzeichen ist der »Feuerring«, dessen Inneres von einem violetten Fluten und Wallen erfüllt ist. Dieses Phänomen entsteht als Eingang wie als Ausgang des Halbraumtunnels.

Im Gegensatz zu einem Transmitter wird zur Erstellung jedoch keine Gegenstation benötigt, sondern es genügen die Anlagen des Stoßimpuls-Generators, in dessen »Nähe« bauartbedingt das Tele-Transportfeld entsteht. (RZ LEMCHA OVIR)

Kai Hirdt
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Kai Hirdt »

Askosan hat geschrieben:
26. November 2019, 19:10
PS: Hier noch eine etwas umfangreichere Erklärung:

Die bei den Lemurern und Tefrodern Stoßimpuls-Generator oder Tele-Transporter genannten Anlagen und Aggregate erzeugen einen »Tunnel« auf Halbraumbasis.

Das Tele-Transportfeld arbeitet hierbei nicht im Sinn eines echten Transmitters, sondern ermöglicht es, einen von außen angeregten Linearflug durchzuführen – auch als »extern induzierter Halbraum-Durchgang« umschrieben –, bei dem es zu einer gegenpoligen Aufladung des zu transportierenden Objekts kommt.

Hauptkennzeichen ist der »Feuerring«, dessen Inneres von einem violetten Fluten und Wallen erfüllt ist. Dieses Phänomen entsteht als Eingang wie als Ausgang des Halbraumtunnels.

Im Gegensatz zu einem Transmitter wird zur Erstellung jedoch keine Gegenstation benötigt, sondern es genügen die Anlagen des Stoßimpuls-Generators, in dessen »Nähe« bauartbedingt das Tele-Transportfeld entsteht. (RZ LEMCHA OVIR)
Dann halten wir also fest, dass es a) keine Gegenstation braucht, dass b) die Eoracten mehr als 200 Transmitter haben und dass es c) anders als von dir behauptet also überhaupt kein Problem wäre, CHEOS-TAI überall in Tare-Scharm hinzubringen, wo sie möchten, sofern sie das Auftauchen kaschieren können?

Bei der Gegenstation hast du mich aus der Kurve geschossen mit "Situationstransmitter sind keine Fiktivtransmitter." Deshalb dachte ich jetzt gerade in zeitweiliger Verwirrung, man bräuchte eine Gegenstation. Insofern vergiss das Argument mit Band 10. Band 12 macht klar, dass es über 200 Transmitter gibt.

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Askosan
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Re: Fazit Miniserie SOL

Beitrag von Askosan »

Kai Hirdt hat geschrieben:
26. November 2019, 19:32
Bei der Gegenstation hast du mich aus der Kurve geschossen mit "Situationstransmitter sind keine Fiktivtransmitter." Deshalb dachte ich jetzt gerade in zeitweiliger Verwirrung, man bräuchte eine Gegenstation.
War nicht meine Absicht. Ich wollte diese Aussage eigentlich noch weiter ausführen, habe ich aber irgendwie vergessen.

Danke für den konstruktiven Meinungsaustausch. :st:

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