Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Alles rund um die Miniserie PERRY RHODAN Wega
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Soulprayer
Terraner
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Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Soulprayer »

Perry Rhodan - Der Terraner entzündet ein Leuchtfeuer
Gillian Wetherby - Die Raumpilotin hat den Finger am Abzug
Kilian Gawril - Der Wissenschaftler konstruiert eine Falle
Amildok - Der Außerirdische öffnet ein Technik-Totem
Spoiler:
Auf der MARCUS EVERSON überlegen Perry Rhodan, Gillian Wetherby und Kilian Gawril wie sie einen Blau-Nakk anlocken können. Der Unsterbliche überlegt, ob eine temporale Komponente es tun mag, was Gawril bestätigte und direkt über einen Temporal-Quintadim-Fokusssator, kurz TQF, sinniert. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion schlachten sie einen Teil der Zeitstation auf Pigell aus, um entsprechende Komponenten zu erhalten.

Während Gawril auf der MARCUS EVERSON seine Experimente durchführt und beinah dessen Positronik lahmlegte, überlegen die anderen über das Operationsgebiet und der Infiltrierung des Speerschiffs der Maccani. Auf dem Asteroiden Graborflock, einem ehemaligen Bergbaugebiet, stellen sie die den TQF auf und Gawril nimmt es in Betrieb. Sie verstecken sich in einem kleinen Raum des Gerätes. Sie müssen sich in Geduld üben, aber nach ein paar Anpassungen Gawrils erscheint das Maccani-Schiff und nimmt es an Bord.

Auch im Hangar werden sie ignoriert, weswegen Gawril die Sensorik des Schiffes mit dem TQF überlastet. Roboter erscheinen, die das Gerät weiter untersuchen. Sie flüchten aus ihrem Versteck und untersuchen die nähere Umgebung im Schutz eines Deflektorschirm. Das TQF implodiert wenig später. In einem Raum entdecken sie ein Terminal, woraus Gawril eine Blaupause zieht. Sie planen eine Route zur Spitze des Raumschiffs.

Als sie eine Wand aus unbekannter Energie entdecken, schweben  Manta daraus hervor. Gawril kann nicht mehr ausweichen und wird in eine abstrakte Seifenblasenwelt deportiert. Rhodan und Wetherby schreiten durch die Energiewand hindurch und finden den Wissenschaftler wenig später orientierungslos auf dem Boden. Sie folgen weiter ihrem Plan, werden allerdings von bewaffneten Robotern aufgerieben. Die Gruppe bewegt sich trotzdem weiter Richtung Zentrale.

Sie entdecken schließlich einen Raum, wo ein Nakk in einer Kuhle liegt. Während Wetherby die Roboter auf Abstand hält, entschließt sich Rhodan die Aufmerksamkeit des Nakken zu erlangen. Erst ein Schuss auf die mitgeführte Truhe ermöglicht schlussendlich das gewünschte Gespräch.

Der Nakk nennt sich Amildok und erklärt, dass er Rhodan als Feind sieht, weil er das Technik-Totem von ES angegriffen hat. Erst nach mehrmaligen Versuchen der Erklärung und der Identifikation seinerseits über seine Tochter Eirene mit ihrem nakkischem Namen Idinyphe ermöglicht eine Entspannung. Er bietet die Truhe als Geschenk an, was die Maccani wohl niemals mit ihren Technik-Totems von ES gemacht haben. Rhodan erfährt, dass Amildok mit anderen Nakken von ES aus dem Kollektivwesen geworfen wurde. Rhodan erzählt über die Machenschaften der Maccani im System und appelliert an die Neutralität seines Volkes. Amildok will sich mit seinen Artgenossen beraten. Der Nakke untersucht die Truhe und öffnet sie. Es erscheint ein Diamant, der zu einem Schmetterling wird und mit Rhodans rechten Arm verschmilzt. Daraufhin spielt Amildok verrückt und fordert sie auf zu gehen, Perry Rhodan werde ihre Entscheidung spüren.

Sie verlassen das Raumschiff über eine Schleuse und werden auf Graborflack abgeholt.
VG
Soulprayer

Neuer PR-Leser seit 2. Sept. 2015 - Durchgelesen: 777/2874 (>27 %) - seit Bd 2875 parallel am Lesen;
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RolfK
Oxtorner
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von RolfK »

Es gab einige Elemente im Heft, die mir ein Stirnrunzeln bescherten:
Da ist die Wüste auf Pigell, die mit meinem bisherigen Bild eines Dschungelplaneten kollidierte; laut Perrypedia gibt es aber Wüsten auf Pigell.
Da waren noch teilweise funktionsfähige Maschinenteile einer unbekannten Technologie, die sich in einem Museum statt in einem Forschungslabor fanden.
Da war - auf S. 25 - eine Asteroidenfeld mit solch geringen Abständen, dass eine Space-Jet spürbar besser manövrieren kann, als ein größeres Schiff; angesichts der Entfernungen im interplanetaren Raum m.E. eine heroische These.
Und als besondere Perle: Auf S. 30 erfahren wir, dass eine Steuerkonsole des Jahres 2060 NGZ nicht in der Lage ist, zwei verschiedene Anzeigen gleichzeitig zu präsentieren; für einen Autor, der vermutlich schon mit einer Software gearbeitet hat, die unterschiedliche Inhalte in sogenannten "Fenstern" auf einem Bildschirm darstellen kann, ist dies eine überraschende Aussage zu den technologischen Möglichkeiten des Perryversums.

Aber mein Stirnrunzeln verflog schnell wieder, denn im Grunde hat mir das Heft außerordentlich gut gefallen: Perry und die Seinen, haben Ideen und einen Plan, setzen diesen Plan in Teilschritten - und mit etwas Glück - auch tatsächlich um, erzielen zumindest einen Teilerfolg, den folgende Hefte ausbauen oder revidieren können. Was will man mehr!
Kritikaster
Superintelligenz
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Kritikaster »

Dass Perry mal einen Plan hat und die Initiative ergreift, ist sicherlich ein Pluspumkt.
Dass er dabei von zwei Terranern begleitet wird, die im Wesentlichen durch Quertreiberei - wenn auch aus verschiedenen Gründen -auffallen, macht die Truppe nicht besonders sympathisch.

Dass die Maccani sich durch Technik-Totems der SI als unterstützenswert ausgewiesen haben - soll wohl noch aufgeklärt werden.
Dass die Nakken ES verlassen haben - wird vermutlich nicht näher erläutert werden.
Dass die Truhe einen Schmetterlingssymbionten enthielt - wir werden die Auswirkungen sicherlich noch bestaunen dürfen.
Will heißen: Ein paar Infohäppchen aber nichts Konkretes.

Zum Schreibstil: Da ich mit der Eingangsszene des Sandsturms im Wadi meine Schwierigkeiten hatte, befürchtete ich größere Probleme, mich auf die stilistischen Eigenheiten des Autors einzulassen. Ich wurde dann aber im Folgenden angenehm eines Besseren belehrt. Manche Beschreibungen waren für mich nicht ganz nachvollziehbar - aber das mag auch an mir gelegen haben. Insgesamt also gut lesbar.
Zwei Begriffe fand ich allerdings eher dem spannungsbezogenen Abenteuerroman geschuldet und weitgehend ungeeignet im Zusammenhang dieses Romans:
1. "Raubzug" Perry organisiert aus einem Technikmuseum einige Einzelteile aus einer funktionsunfähigen Maschine. Das würde er selbst ganz sicher nicht als Raubzug bezeichnen.
2. "Nakkenfalle" Der Begriff wäre wohl nur dann angemessen, wenn man den Nakken etwas Böses wollte. Perry wollte sie aber nur auf sich aufmerksam machen, um ins Gespräch zu kommen. Von Falle konnte also gar keine Rede sein und der Perry, den ich kenne, hätte diesen Begriff so wohl nicht verwendet. Erstaunlich daher auch, dass Kilian die Bezeichnung sogar im Gespräch mit dem Nakk verwendet - noch erstaunlicher, dass der darauf gar nicht reagiert.
8-)
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Goshun
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Goshun »

Der Roman fällt gegenüber dem Vorgänger etwas ab, trotzdem habe ich ihn mit einigem Vergnügen gelesen.

Die Nakkenfalle:
Wem schwebt da nicht ein Cartoon vor mit einem großen Bierglas in dem sich besoffene Nakken tummeln und Perry fragt den Wissenschaftler was er nun mit all den betrunkenen Nakken machen soll?

Könnte ich zeichnen würde ich es tun. Kann ich aber nicht, also rede ich nur :)


Ein paar kleine Ecken und Kanten hatte der Roman. Mit Pigell verbindet man nicht unbedingt eine Wüste... aber ok. Die "Erkenntnisdichte" macht es wieder wett.

Das Team besteht aus guten Persönlichkeiten die auch Ecken und Kanten haben. Gut so. In Kilian Gawril konnte ich sogar einige meiner eigenen schlechten Eigenschaften wiedererkennen, sowas freut mich zu lesen.


So... kanonisch ist jetzt Perrys Tochter tatsächlich die Metamorphose angegangen. Das ist schade... bis jetzt war der Nakk "Idinyphe" nur ein potentieller "Zukunftsnakk". Nachdem sie aber mit Gesil sowieso ins Kosmokratenland abgerauscht ist sind die "Äußerlichkeiten" aber möglicherweise ohnehin nicht relevant...

Ich finde das sehr schade denn Eirene war eine meiner Lieblingsfiguren damals.


Die Handlungsebene um Perry ist für mich "OK" aber mitfiebern tue ich eher mit Gucky und Bully. Haben jetzt die Roboter auf Tramp irgendwas mit den Maccani zu tun? Waren die Roboter auch mal Favoriten von ES? Bin echt gespannt.
Kritikaster
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Kritikaster »

Goshun hat geschrieben: 12. Juli 2021, 10:25 Die Nakkenfalle:
Wem schwebt da nicht ein Cartoon vor mit einem großen Bierglas in dem sich besoffene Nakken tummeln
Bierglas? Na gut. Aber für die Nakken bitte mit Weißweinfüllung. 8-)
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Arthur Dent
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Arthur Dent »

Eines der Probleme dieser Geschichte ist der Steuerstift. Wunderbarerweise erhält das im Vorgängerroman erbeutete Gimmick alle notwendigen Daten, um Rhodan tätig werden zu lassen. Auf dem Steuerstift sind die Blau-Nakken zu sehen. Sonst wüsste unser Held nichts von ihnen. Öffnungs- und Quellcodes liegen auch dabei. Tür- und Positronikzugriffscodes des Speerschiffes inklusive. Fehlte eigentlich nur noch die Blaupause des Temporal-Quintadim-Fokussators, nach dem Motto: So können Fremdwesen die Nakken in eine Falle locken.

Dem Roman fehlten zudem Konflikte, Konflikte, Konflikte. Hoppla, natürlich gab es welche. Die Zutaten des TQF mussten erst eingesammelt werden. Wirklich schwierig war das nicht und ein schnöseliger Ferronen-Jugendlicher verdiente sich ein paar Sporen. Ansonsten waren weit entfernte Patrouillen oder die üblichen Roboter die sattsam bekannten Hemmnisse. Auch der Trümmerregen war letztlich keine Gefahr. Angst hatte ich um das Unternehmen zu keiner Zeit. Auch der Antagonist der Woche hatte Ruhepause. Bei zehntausenden (!) von Schiffen der Maccani kann die MARCUS EVERSEN nach Belieben operieren. Zeitdruck gabs auch nicht. Schnappt die Falle heute nicht zu, dann eben morgen.

Einmal an Bord des Speerschiffs hätte sich der Autor austoben können. Nicht mit Robotern sondern mit Rätseln und Geheimnisse alá der Rochen. Da hätte ich gerne mehr davon gelesen. Auch die Figuren enttäuschten mich. Wie so häufig in den Miniserien zu beobachten, ist auch hier das Figurenhandeln gröber, direkter und einfacher. Wetherby ist die Ungeduldige, Gavril der geniale Wissenschaftler, der aus Schrott eine Nakkenfalle baut, Nahood Fanroda der treue Gehilfe. Und Perry Rhodan, der Protagonist, der den Kitt in dieser Truppe darstellt. Um die Figuren musste ich nicht zittern.
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Loxagon
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Loxagon »

3/4/3

Irgendwie wurde ich mit dem Stil des Autors nicht warm. War nicht schlecht, aber eben auch nicht toll...
Kann aber auch am Roman selbst gelegen haben.
Teuflisch gute Fansubs gesucht?
Dann kommt auf unsere Seite!
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Ce Rhioton »

Wenn die Erzählung einige Tage in die Vergangenheit zurückspringt, dann mag dieses Mittel des Spannungsaufbaus modern sein. Aber so richtig kann ich mich damit nicht anfreunden. Oder besser formuliert: nicht mehr.
Als das neu war, fand ich diese Erzählweise (vor allem in Fernsehserien) ein ganz nettes Element. Aber inzwischen überblättere ich das gerne mal. Ich bevorzuge dann doch eine lineare Erzählstruktur.

3/2/3
Kritikaster
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Kritikaster »

Ce Rhioton hat geschrieben: 17. Juli 2021, 17:16 Wenn die Erzählung einige Tage in die Vergangenheit zurückspringt, dann mag dieses Mittel des Spannungsaufbaus modern sein. Aber so richtig kann ich mich damit nicht anfreunden. Oder besser formuliert: nicht mehr.
Geht mir genauso. 8-)
Dirk Muellemann
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Dirk Muellemann »

Erst mein zweiter Eintrag hier im Forum und schon muss ich mich unbeliebt machen ... seufz.

Aber der Roman konnte mich leider nicht, wie man so schön sagt, abholen. Um frei den König Louis in Amadeus zu zitieren: "Zu viele Noten" :devil: . Oder anderes gesagt: Zu wenig Handlung für zu viele Seiten. Was geschieht also im Roman: Perry & Co. schmieden einen Plan, wie sie einen Kontakt zu dem Blau-Nakk in dem Maccani-Schiff aufbauen können. Dieser gelingt und im Gespräch mit dem Blau-Nakk versucht Perry ihn davon zu überzeugen, dass die Maccani die "Bösen" sind. Das will der Nakk durchdenken, zieht sich zurück und ... ENDE. Ach ja: und der Nakk öffnet die Dingsdabumsda-Truhe und ein Diamant, nein ein Schmetterling, kommt heraus und "verschmilzt" mit Perrys rechtem Arm. Und genauso, wie sich diese kurze Zusammenfassung hier liest, war der Roman hinsichtlich der Handlung dann auch für mich: langatmig und -weilig (um nicht zu sagen "mangelhaft").

Doch im einzelnen:
Die obige Kritik geht an das Expose und dessen Verfasser. Hier fehlte einfach eine interessante Handlung, um einen ganzen Roman zu füllen.
Alternativ hätte Arno Endler auch eine fesselnde "Nebengeschichte" einbinden können. In diesem Roman hätte sich angeboten, dass aus Sicht des Blau-Nakk die bisher bekannte Geschichte der Nakken hätte erzählt werden können. Möglicherweise sogar mit neuen Erkenntnissen. Ich möchte hier nicht in die Perrypedia wechseln und dort nachlesen, sondern dieses im Roman erzählt bekommen. Oder wir hätten charakterbezogene Geschichten lesen können, die uns die handelnden Personen näher gebracht hätten. Das fehlt mir einfach. Die "Story" hat mir leider nicht "ausgereicht".
Arno Endler nutzt im Roman den Begriff "Nakkenfall", der bei mir gedanklich sofort negativ belegt war, so in der Art, dass der Nakk gefangen genommen werden soll. Ich glaube nicht, dass Perry diesen Begriff benutzt hätte. Meines Erachtens das spätestens durch die Redaktion korrigiert werden sollen.
Dann schießt Perry auf die Truhe ... das ist also sein Plan, um den Nakk für sich zu interessieren? Blöder Plan. In "Wirklichkeit" wäre dieser wohl gründlich daneben gegangen, aber "the Roman must wohl go on ..."
Grundsätzlich gelungen fand ich die Darstellung des Nakk durch Arno Endler, insbesondere sein "Nichtverstehen" unserer Helden. Es fehlte halt nur der Hintergrund, wer die Nakken sind und wie sie in die historische Geschichte des Perryversums eingebunden sind.
Zum Ende hin fehlte mir dann eine Entwicklung innerhalb des Zyklus. Wir befinden uns in Band zehn von zwölf und dieser ganze Roman hat die Geschichte nicht vorwärtsgebracht.

Der Schreibstil des Autors war für mich in Ordnung (befriedigend), Es gab zwar manche unglückliche Satzkonstellationen, die mir aufgefallen sind. Aber das wohl eher, weil mir oftmals auch solche verdrehten Sätze aus meinen Fingern fließen, wo der Anfang nicht ganz zum Ende passt.

Bei der aktuellen Entwicklung des Zyklus gebe ich ein "ausreichend", da ich diesbezüglich nicht nur diesen einen Roman betrachte, sondern auch die vorhergehenden. Und dieser hier schien mir eher wie ein "Ausrutscher".
Der Niederrheiner an sich weiß nix, kann aber alles erklären ... :unschuldig:
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Ce Rhioton »

MMT zählt zu meinen Lieblingsautoren und ich lese seine Romane in der Hauptserie stets gerne.
Aber diese Miniserie zeigt m.E. auch, dass nicht jeder tolle Autor automatisch auch ein toller Exposé-Autor sein muss.

Das mag im ersten Moment unhöflich klingen, aber ich habe überlegt, warum mich diese Miniserie nicht so begeistert und hinter meinen Erwartungen zurückbleibt.
Das liegt gewiss nicht an den Autoren, sie machen ihre Sache ausgezeichnet. Nach meinem Empfinden liegt es an der Story/Storyline, die ich als nicht besonders interessant, im Grunde austauschbar (weil so oder ähnlich schon einmal gelesen) empfinde.

Auch reagieren die Protagonisten (Bull, Gucky, z.T. auch Perry) mitunter untypisch. Auch PERRY RHODAN Light ist PR, aber WEGA erreicht für mich nicht die Klasse anderer Miniserien (oder gar der Hauptserie).
Dirk Muellemann
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Dirk Muellemann »

Da ich nach Jahren wieder eingestiegen bin, welche Miniserien kannst Du empfehlen?
Der Niederrheiner an sich weiß nix, kann aber alles erklären ... :unschuldig:
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Ce Rhioton »

Das hängt natürlich in erster Linie davon ab, welche Geschichten man als LeserIn bevorzugt.
Für den klassischen OldSchool-Fan empfehle ich Terminus (Kenner des Solaren Imperiums, auch Fans von Alaska oder Zeitreisen) kommen da auf ihre Kosten.

Mission SOL (beide Serien) ist Lektüre für die, die Sense of Wonder, quasi den großen Background der Serie mögen (und erneut Alaska).

Olymp ist Abenteuer und Action, bei der Frauenpower angesagt ist und andere Figuren etwas mehr in den Mittelpunkt treten, die sonst eher in der zweiten Reihe agieren (Sichu Dorksteiger etwa).

Generell lässt sich sagen, dass alle Miniserien Geschichten erzählen, bei denen die Kenntnis der Hauptserie nicht zwingend erforderlich ist.
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Tifflor2012
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Tifflor2012 »

Der Name des Autors ließt sich fast wie: Arndt Ellmer
Aber das wäre ja zu offensichtlich.
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Tiberius
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Re: Spoiler WEGA 9: Leuchtfeuer auf Graborflack von A. Endler

Beitrag von Tiberius »

Tifflor2012 hat geschrieben: 28. August 2021, 21:24 Der Name des Autors ließt sich fast wie: Arndt Ellmer
Aber das wäre ja zu offensichtlich.
Arno Endler und Arndt Ellmer sind zwei verschiedene Personen. Siehe Perrypedia.
Leser sind in der Überzahl und machen sich demzufolge mehr Gedanken über einen Roman, als es ein Autor je könnte.
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