Neo-Staffel 20: Die Solare Union

Alles rund um die Neuerzählung der PERRY RHODAN-Saga
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Partoc
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Neo-Staffel 20: Die Solare Union

Beitrag von Partoc »

Hier geht’s zu den Romaninhalten der Staffel in Perrypedia:
https://www.perrypedia.de/wiki/Die_Sola ... o-Staffel)
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Partoc
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Re: Neo-Staffel 20: Die Solare Union

Beitrag von Partoc »

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Partoc
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Re: Neo-Staffel 20: Die Solare Union

Beitrag von Partoc »

Mann aus Glas (Band 200) – Rüdiger Schäfer/Rainer Schorm

30 Jahre sind vergangen und das Bild der terranischen Zivilisation hat sich stark gewandelt. Neben der Terranischen Union gibts inzwischen auch die Solare Union mit einigen Kolonien. Dafür verwenden die Expokraten unter anderem die bekanntesten Kolonien der Originalserie: Epsal, Ertrus, Olymp und Plophos. Wobei Epsaler und Ertruser gleiche körperliche Anpassungen – genauer gesagt: genetische Anpassungen – aufweisen.
Und das ist nicht das Einzige, was Namentlich sonst noch aus der Originalserie herabregnet. Aber glücklicherweise war ich durch das Spoilern ab den 250er Bändern schon vorgewarnt. ^_^
Da fallen so einige bekannte Namen und Bezeichnungen: Nike Quinto und Abteilung III, mit Olymp taucht auch Anson Argyris auf, gleiches gilt auch für Plophos und Iratio Hondro. Auch taucht Jessica Tekener (die Schwester Ronald Tekeners) zum ersten Mal auf. Die NEO-Version Merkoshs gefällt mir in dem Roman am besten. Vor allem seine Essgewohnheiten :D und die Art Informationsaufnahme haben mir gut gefallen. Richtig gut ausgearbeitet.
Ansonsten würde ich sagen ein guter Jubiläums-Zeitsprung-Roman. Wobei sich mein skeptischer Logiksektor wieder gemeldet hat. Ihm waren die ganzen Veränderungen, vor allem in Hinsicht auf die Kolonien, deren Fortschritt und dessen genetischen Anpassungen, für nur 30 Jahren bzw. 27 Jahre zu schnell abgelaufen. Tja, die Expo-Autoren scheinen der Menschheit deutlich mehr zuzutrauen als ich. :unschuldig:

Meine Wertung: 5,55 Punkte (Note: 2)

Mission auf Mimas (Band 201) – Michelle Stern/Lucy Guth

Ein flottes Tempo nimmt der Roman an keiner Stelle auf, eher werden hier die Schauplätze, Charaktere und Ereignisse in einer für den Leser gemütlichen Schnitzeljagd geschildert. Die Detailtiefe hat mir dabei gut gefallen. Vor allem Sachen wie die Anpassungsschwierigkeiten einiger Kolonien. Die Imarter hingen an Sauerstoffmasken. Ein Epsaler musste sich einer speziellen Behandlung unterziehen, um sich auf Mimas aufhalten zu können.
Auf Olymp herrscht bereits Vielvölkerbesiedelung oder wenigstens Aufenthalte von nicht terranischen Humanoiden. Jedenfalls Ara, Mehandor und Arkoniden.
Vor allem die Schilderungen aus Ras Tschubais Perspektive haben mir besonders gut gefallen. Auch die eher abstrakten, geistigen Ausflüge.
Mit Hondro wird auch intensiv ein Gegenspieler eingeführt. Wobei mich sein „dunkler Befall“ – das Dunkelleben – am stärksten fasziniert. Dieses Dunkelleben scheint auch für seine „neuen Fähigkeiten“ verantwortlich zu sein. Zum Teil auch für seine „bösen“ Charakterzüge. :fg:
So als Spätleser muss ich wenigstens nicht rätseln, wie lange Hondro überleben wird. :D
Mit dem Schließen der Großen Ruptur versagen langsam nicht nur die Zellaktivatoren und die Halatiumtechnik, sondern die Mutanten erhalten auch ihre ursprünglichen Fähigkeiten wieder.

Meine Wertung: 5,65 Punkte (Note: 2)

Die Geminga-Morde (Band 202) – Ruben Wickenhäuser

Ein gut verfasster Roman mit reichlich detaillierten Beschreibungen Olymps und gut ausgearbeiteten Szenen. Anfangs war es interessant. Mit einem Anson Argyris (oder besser gesagt einer :pfeif: ), der (bzw. die) mit seiner (eigentlich ihrer) Mannschaft stark an Roi Danton erinnert. Scheint als hätte man in der Neo-Serie auf Thomas Cardif komplett verzichtet. Und eher die Persönlichkeit von Michael Rhodan für Thomas Rhodan da Zoltral verwendet.
Während Nathalie das Neo-Äquivalent zu einer Mischung von Susan Rhodan (vielleicht auch noch etwas von Eirene) und Roi Danton darstellt. Nur in der Maske von Anson Argyris. In diesem Roman wurde das zwar nicht verraten. Aber einige Andeutungen sind jedenfalls gefallen.
So, komme ich jetzt zum Mittelteil des Roman, der war zwar nicht schlecht, konnte mich aber nicht wirklich packen.
Richtig interessant wurde es erst zum Schluss, als das Trio (Thomas, Farouq und Jessica) Hondro - und mit ihm Jessicas Bruder Ronald Tekener (der genauso entstellt aussieht wie das Original) - aufstöbern.
Die Beschreibungen Olymps haben mir gefallen. Aber wieder meldete sich mein Logiksektor und flüsterte mir zu, dass die Solare Union bei der Kolonialisierung innerhalb von NUR 27 Jahren Beachtliches geleistet hat. Selbst Kartelle und Drogenhandel haben bereits Einzug gefunden.

Meine Wertung: 5,45 Punkte (Note: 2)

Insgesamt ein guter und ordentlicher Start der Staffel. :)
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Partoc
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Re: Neo-Staffel 20: Die Solare Union

Beitrag von Partoc »

Tekener (Band 203) – Oliver Plaschka

Hier geht’s von Olymp ab nach Plophos, wo Iratio Hondro wieder nach der Macht greift. Und das mit sehr subtilen, skrupellosen Methoden. Seine Fähigkeiten scheinen dabei stätig anzuwachsen. Was man schon allein an den Bediensteten im Hotel, in dem sich Hondro und Tekener aufhalten, erkennen kann.
Hatte Hodro nach am Anfang der Bediensteten in affektiertem und herrischem Ton noch Anweisungen bezüglich der falsch gekochten Eier geben müssen, schleppten ihm am Ende des Roman die Bediensteten fast die ganze Küche an :rolleyes: – darunter auch ein Korb mit gekochten Eiern, ohne dass er Anweisungen dazugeben musste. Was er selbst als Nebeneffekt bezeichnet. Ähnliches macht er auch mit anderen Menschen auf Plophos.

Insgesamt ein sehr gut verfasster Roman mit einem leicht lesbaren, bildhaftem Schreibstil und toll ausgearbeiteten Szenen. Die Charakterisierung und die Erzählperspektive aus Sicht Ronald Tekeners hatten mir dabei am besten gefallen. Vor allem die Szenen zusammen mit Hondro.
Auch hier gabs gute Beschreibungen der Örtlichkeiten. Und auch auf Plophos schein ein multikulturelle Völkervielfallt - oder sollte ich eher Multi-Spezies-Vielfallt schreiben – herrscht.
Wieder wurde erwähnt, diesmal bei den Etrusern, dass sie für den Aufenhalt auf Plophos einem „nicht sehr angenehmen Dekompressionsprozess“ unterziehen mussten und Implantate tragen, die ihre Atemluft verdichten.

Bei dem Kampf zwischen den Etrusern und Jessica, Thomas und Farouq hatte ich (geistig) aber doch etwas ungläubig den Kopf geschütteln. Ich hatte eigentlich eher erwartet, dass sich die Etruser aufgrund der geringeren Schwerkraft eher schneller bewegen würden. Dann musste ich an die unbeholfenen Bewegungen der Astronauten auf dem Mond denken. Ähnlich müsste es eigentlich auch den Ertrusern ergehen. Gewundert habe ich mich aber trotzdem, wieso sich Jessica und die Rhodan Jungs beim Verprügeln der Etruser nicht eher selbst verletzten.

Meine Wertung: 6,20 Punkte (Note: 1-)

Der Schaltmeister von Rumal (Band 204) – Rainer Schorm

So, eine neue Kolonie und ein neuer Kriminalfall. Und wieder hat Hondro seine Finger im Spiel. Nur diesmal auf einer etwas anderen Art. Statt aus Eleonora Afarid einen geistlosen Zombie zu machen, polt er sie regelrecht um und verlinkt sich durch sie.

Auch in diesem Roman gibts interessante Beschreibungen der Kolonialisierung und des Planeten. Von der Story her, bin ich inzwischen von dem dritten – oder ist es schon der vierte – Kriminalfall etwas überdrüssig. Auch fand ich die Erzählung stellenweise etwas lahm. So richtig einfangen konnte mich die Geschichte nicht.

Und nettes Detail, das mit Monade als Leibnitzs „Bewusstseins-Schrittmacher“. :)

Bei Hondro musste ich anfangs spontan an den Overhead denken. Aber ich muss Yman zustimmen, seine Fähigkeiten passen auch ziemlich gut – vielleicht sogar besser – zu Boyt Margor. Seine Großmachtphantasien und sein Vorgehen jedenfalls passen gut zu Boyt Margor.

Meine Wertung: 5,15 Punkte (Note: 2-)
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AushilfsMutant
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Re: Neo-Staffel 20: Die Solare Union

Beitrag von AushilfsMutant »

Hondro fand ich persönlich super nervig in der Neo Serie.

Gerade weil man wieder verabsäumt hat mal richtig auf den Tisch zu hauen.
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmokrat reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)
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