Neo-Staffel 23: Sagittarius

Alles rund um die Neuerzählung der PERRY RHODAN-Saga
Antworten

Wie fandet ihr die Staffel?

Herausragend
0
Keine Stimmen
Sehr gut
0
Keine Stimmen
Ganz gut
1
100%
Okay
0
Keine Stimmen
Geht so
0
Keine Stimmen
Überhaupt nicht mein Fall
0
Keine Stimmen
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 1

Benutzeravatar
Partoc
Oxtorner
Beiträge: 637
Registriert: 3. März 2021, 15:17
Wohnort: Jenseits von Gourdel

Neo-Staffel 23: Sagittarius

Beitrag von Partoc »

Hier geht’s zu den Romaninhalten der Staffel in Perrypedia:
https://www.perrypedia.de/wiki/Sagittar ... o-Staffel)
Benutzeravatar
Partoc
Oxtorner
Beiträge: 637
Registriert: 3. März 2021, 15:17
Wohnort: Jenseits von Gourdel

Re: Neo-Staffel 23: Sagittarius

Beitrag von Partoc »

Auch in diesen Threads ist nicht viel enthalten, trotzdem hier die Links zu den Roman-Threads der Staffel:
PR-Neo 230:viewtopic.php?f=52&t=12101
PR-Neo 231:viewtopic.php?f=52&t=12274
PR-Neo 232: :nixweis:
PR-Neo 233:viewtopic.php?f=52&t=12352
PR-Neo 234:viewtopic.php?f=52&t=12346
PR-Neo 235:viewtopic.php?f=52&t=12387
PR-Neo 236:viewtopic.php?f=52&t=12431
PR-Neo 237:viewtopic.php?f=52&t=12448
PR-Neo 238:viewtopic.php?f=52&t=12474
PR-Neo 239:viewtopic.php?f=52&t=12501

Zu Band 232 habe ich keinen Thread gefunden, da war KNF wohl im Urlaub. :D
Benutzeravatar
Partoc
Oxtorner
Beiträge: 637
Registriert: 3. März 2021, 15:17
Wohnort: Jenseits von Gourdel

Re: Neo-Staffel 23: Sagittarius

Beitrag von Partoc »

Ruf des Dunkels (Band 230) – Oliver Plaschka

Handlungstechnisch war der Roman nicht gerade beeindruckend. Der größte Teil des Roman beschäftigte sich mit den Charakteren. Und von denen gibt es hier jede Menge. Die Charakterzeichnungen sind aber auch gleichzeitig die größte Stärke des Romans. :st: Vor allem Bully mit seiner deprimierten Haltung, aus der Rhodan ihn rausholt.
Nach einem Haufen Demonstrationen möchte die Administratorin Stella Michelsen, dass Rhodan wieder den Job als Protektor übernimmt. Was dieser ablehnt. Finde ich gut. So kann er überall durch die Gegend reisen, ohne dass man sich fragt, wieso er seinen Posten nicht verliert, obwohl er sich mehr mit Abenteuern beschäftigt, statt seinem Regierungsjob nachzukommen ;) (Hm, woher ich diese Vorstellung bloß her habe :unschuldig: ). Auch die steigende Unzufriedenheit der Kolonisten ist Thema des Romans. Hier wird der Nährboden für die „Rebellion“ in Band 250 vorbereitet.
Wie interessant diese ganzen Episoden mit den ganzen Protagonisten und dem Zustand der Solaren Union ist, so nimmt es zwei Drittel des Romans in Anspruch, sodass die Reise zum Compariat erst im letzten Drittel abgehandelt wird. Was zu einer gewissen Kompression der Handlung im letzten Drittel führt. Passierte vorher fast nix, so passiert auf den letzten Drittel recht viel. Die eigentliche Reise hat man übersprungen. Ganz schnell ging es zu einer Notlandung. Die Welt, die durch das Dunkelleben umgewandelt wurde, und deren Überlebenden waren zwar interessant, aber auch hier war der Handlungsablauf recht flott. Kaum baute sich Faszination für das Thema auf, war es auch schon vorbei. Aber ein ganz netter Cliffhanger. Rhodan wird erschossen.
Insgesamt ein ziemlich gut verfasster Roman mit interessanten Inhalten, aber auch mit einigen erzählerischen Schwächen im Aufbau.

Meine Wertung: 5,60 Punkte (Note: 2)



Angriff der Druuwen (Band 231) - Susan Schwartz


Tja, war ja klar, dass Rhodan nicht stirbt. :P Die CREST II wird von mit Dunkelleben infizierten Piraten eingenommen. Und die Piraten sind überglücklich eine Crew von ca. 2000 Nichtinfizierten in die Finger bekommen zu haben. Wieso? Das erfährt man erst zum Schluss. :P
Der Roman wurde gut und nachvollziehbar von der Autorin ausgearbeitet. Das einzige Manko war, dass viele Stellen etwas zu lang geraten wirken. Also, die Autorin manchmal ähnlich wie Kurt Mahr etwas zu detailliert und ausschweifend wurde. Weswegen sich bei mir nicht allzu oft eine gewisses Maß an Faszination einstellen bzw. sich steigern konnte.
Auch hatte ich ständig das Gefühl, als würde mir etwas im Roman fehlen. Nach dem Lesen wusste ich auch, was es war. Mir fehlte einfach die Erzählperspektive aus Sicht der Druuwen. Die Geschichte wurde nur aus der Perspektive der Crew der CREST II erzählt. Alles, was man über die Druuwen erfährt, wird von Rhodan & Co. beobachtet, angehört und gefolgert. Das nahm dem Roman das gewisse Etwas.
Was war gut? Die Parasiten, die man den Crewmitgliedern einsetzt, um sie zu gefügigen Zombiessklaven zu machen. Und natürlich der innere Kampf der Crew gegen sie.
Die zwei besten Abschnitte waren für mich John Marschalls Vision über eine durch das Dunkelleben untergegangene Erde und Rhodans und Guckys Ausflug auf die Raumstation. Erinnerte mich etwas an die Star Wars Filme mit ihren vielen Spezies auf den Märkten. :st:
Insgesamt ein toller Roman, der aber auch etwas zu langatmig geraten ist und dem das gewisse Etwas fehlt, um in den sehr guten Bereich zu gelangen.

Meine Wertung: 5,95 Punkte (Note: 2+)



Labor der Gaden (Band 232) – Lucy Guth/Michelle Stern

Mit dem Roman konnte ich nicht viel anfangen. Dieses Zwei-Autorinnen-Experiment kam bei mir nicht gut an. Zu chaotisch und wirr. Angefangen hat es schon damit, dass mir der Übergang vom Vorband zu diesem nicht gelingen wollte. Zu keiner Zeit und an keiner Stelle. Als würde ich eine komplett andere Serie lesen. :(
Auch die Unterschiede im Erzähltempo haben mir überhaupt nicht zugesagt. Einige Stellen (für mich die Besseren) waren modern geschrieben und detailliert ausgearbeitet. Andere Romanstellen hingegen wurden mit Ereignissen nur so überhäuft. Und waren dazu noch reichlich mit Dialogen gefüllt. Ich kam mir vor, als würde ich eine Mischung aus modernem Roman und 60er-Jahre-Kurt-Brand-Roman :o lesen. Nach der ersten Hälfte habe ich den Roman dann nur noch pflichtbewusst zu Ende gelesen.
Auch der Inhalt sorgte nicht gerade für Freudensprünge. Ganz im Gegenteil. Erwartet hatte ich eher einen wissenschaftliche Roman, der sich um Erforschung und sadistischen Experimenten dreht. Erhalten habe ich eher ein Mischmasch aus Katastrophen, irgendwelchen Pilzsporengeschichten und viel nörgelndem Gelabere. Und einem Friede-Freude-Eierkuchen-Ende. :sad:
Am Interessantesten waren noch die Episoden mit Thoras Extrasinn – jedenfalls zu Anfang, danach war es nur noch nervig – und Suds geistiger Aufteilung – aber auch hier wurde es stellenweise nervig. Die Märchenstunde mit dem sprechenden Intarsium und SENECA war mir ebenfalls zu albern.
So, nach dem ganzen Rumnörgeln könnte man jetzt denken, ich würde dem Roman eine Note 5 oder 6 geben. Für den Schlussteil würde ich das liebend gern tun. :devil: Aber so schlecht war der Roman auch wieder nicht. Aber für mich ist es einer der schwächsten – eigentlich passt das Wort „ärgerlichsten“ besser – PR Neo Romane, die ich bisher gelesen habe.

Meine Wertung: 3,70 Punkte (Note: 4)
Benutzeravatar
Partoc
Oxtorner
Beiträge: 637
Registriert: 3. März 2021, 15:17
Wohnort: Jenseits von Gourdel

Re: Neo-Staffel 23: Sagittarius

Beitrag von Partoc »

Der Oxtorner (Band 233) – Rainer Schorm

Von den Themen Druuwen oder sadistischen Experimenten keine Spur mehr. Nur der Omnit Bingdu (Horesh jad Aedor) ist noch da. Und Merkosh wandelt sich durch den Einfluss des Dunkellebens zum Omniten.
Der Großteil des Romans beschäftigt sich – wie der Titel bereits verrät – mit dem Oxtorner Omar Hawk. Hier schildert Schorm, dass es NATHAN war, auf dessen Bestrebungen hin die Kolonie der Oxtorner auf einer Extremwelt gegründet wurde. Die Oxtorner sind von all den terranischen Kolonisten am Extremsten verändert worden. Diese Veränderungen hatten nicht nur den Sinn eine terranische Abart, die es mit Halutern aufnehmen kann, zu erschaffen. Der Hauptzweck der Veränderungen sollte dafür sorgen, dass Oxporner die Reisen durch Zeitbrunnen besser überstehen können, und auch besser in der Lage sind, dem Dunkelleben Widerstand zu leisten.

Der Roman wird aus zwei Erzählperspektiven geschildert. Einmal – und das ist der bessere Part – aus Sicht des Oxtorners Hawk, einem Agenten NATHANs. Hier wird schön die Entstehungsgeschichte und die Beschaffenheit Oxtornes – und natürlich der Oxtorner selbst - geschildert. Und es gibt eine sehr interessante Odyssee durch mehrere Zeitbrunnen. Wobei Omar Hawk statt wie geplant in Plophos sondern in Kahalo landet. Zurück durch den Brunnen landete er auf einem Raumschiff/einer Station einer uralten Spezies, bei der es sich höchstwahrscheinlich um die Loower handelt - Die Vorväter wurden ausgeschlossen. Unsanft wird er wieder durch den Zeitbrunnen gejagt. Landet im Weltraum in der Nähe eines riesigen Zeitbrunnens. Dank des Okrills (der den Namen Watson erhält), den er auf Oxtorne rettete, reist Hawk wieder durch den gigantischen Zeitbrunnen auf die CREST II. Dort wurde eine Zeitpfütze, eine kleine Variante eines Zeitbrunnens, von Leibnitz und Monade installiert, ohne dass sie jemanden darüber informierten. Dieser Teil des Romans war interessant und gut ausgearbeitet.
Der zweite Teil der Erzählung hingegen wirkte oft lahm und fad. Was zum Teil daran lag, dass hier reichlich Flashbacks vorkamen und es nur sehr wenig Handlung gab. Und was an Handlung vorlag, beschäftigte sich mit unheimlichen Eindringlingen, die die Besatzung an Haluter/Bestien erinnerten. Dass es sich dabei um den Okrill handelte, konnte man als Leser sehr leicht schlussfolgern. Was diesen Erzählteil recht langweilig machte.

Insgesamt ein guter Roman, der eine berühmte Persönlichkeit aus der Originalserie einführt und interessante Infos bietet, aber auch an vielen Wiederholungssequenzen stellenweise lahmt.

Meine Wertung: 5,65 Punkte (Note: 2)



Die Himalaya-Bombe (Band 234) – Rüdiger Schäfer

Das Außergewöhnliche an dem Roman ist, dass es hier einer sehr schöne Illustration gibt. Für die Hauptserie nichts Ungewöhnliches, aber bei der Neo-Reihe ein ungewohnter Anblick. :bet:

Der Roman spielt abseits der eigentlichen Staffelhandlung. Und vom Plot ist er auch nicht besonders auffällig. Wie der Titel schon verrät, wurde in dem Himalaya-Gebirge von den Chinesen eine Station oder was-auch-immer der Liduuri gefunden, in der sich eine Bombe befindet. Eine Bombe, die den ganzen Planeten zerstören kann, handelt es sich ja im denselben Bombentyp, durch den der 5 Planet Tiamur/Phaeton des Sol-Systems vor langer Zeit zerstört wurde. Angeblich soll auch auf jedem Planten im Sol-Systems eine versteckt sein. Solch eine Art Plot gibt’s in der Hauptserie zu Hauf. Also erzeugt der Plot bei mir nur ein müdes Schulterzucken. :muede:
Aber ich würde sagen, der Zweck des Romans war auch nicht diese Geschichte, sondern der Plot diente nur dazu, den Roman auf der Erde spielen zu lassen. Das Eigentlich Ziel des Romans ist die Darstellung des Lebens auf der Erde um das Jahr 2090. Und dazu erzählte der Autor die Geschichte nicht aus der Sicht der etablierten Protagonisten, sondern aus der Perspektive einer Liduuri-Historikerin namens Hannah Stein. Und das machte der Autor ziemlich gut. :st: Allein schon dadurch, dass Hannah Stein den sprichwörtlichen Durchschnittsmenschen verkörpert. Und damit meine ich nicht eine typische Terranerin, sondern einen typischen Menschen der heutigen realen Welt, der sich mit einer Situation konfrontiert sieht, die komplett außerhalb seines gewohnten Umfeldes liegt. Und die die Protagonistin nur aus Trivid-Filmen oder Büchern kennt.
Dazu gabs noch einen schizophrenen Roboter und etwas überhastete Action am Schluss. Und ein wenig Techtelmechtel mit Thomas.

Meine Wertung: 5,70 Punkte (Note: 2)
Benutzeravatar
Partoc
Oxtorner
Beiträge: 637
Registriert: 3. März 2021, 15:17
Wohnort: Jenseits von Gourdel

Re: Neo-Staffel 23: Sagittarius

Beitrag von Partoc »

Das Mausbibergrab (Band 235) – Ben Calvin Hary

Nach einem Besuch auf der Erde, wird hier der Abstammungsplanet der Shafakk und damit auch der Ursprungsplanet der Ilts besucht. Hier treffen unsere Helden auch auf Iltu und Jumpy. Wobei Iltu eine Bezeichnung für weibliche Mausbiber ist. :D Und der eigentliche Name der Iltu lautet Liondra. Und Jumpy bekam seinen Namen von Gucky, sein eigentlicher Name lautet Tsham-Piy.
Dazu treffen Rhodan & Co. auch noch auf den Sleeker Woggrill, der einem Haufen zugedröhnter Shafakk ihre Entstehungsgeschichte vortanzt. Und mit ihnen auch unserer Heldentruppe. Es ist ein Schock für Gucky, dass die Omniten aus einer durch das Dunkelleben veränderte Tierart (von denen einige Paragaben entwickelten) Kampfmaschinen herangezüchtet haben.
Am Ende klaut unsere moralisch hochstehende Truppe eine Mausbibermumie :o , deren Ausstrahlung nicht nur die Shafakk sondern auch kurzzeitig auch die Terraner lahmlegen kann. Und das tun sie, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, welche Auswirkung ihr Handeln auf die weiter Zukunft der Shafakk oder die auf dem Planeten lebenden Ilts haben kann. :huh:

Der Roman hatte interessante Inhalte zu bieten und auch die Charakterisierungen der Protagonisten haben mir gefallen – wenn man vom Diebstahl absieht. :devil: Der Roman hat mir insgesmant ziemlich gut gefallen, aber auch hier hat das gewisse Etwas gefehlt, um mich so richtig zu begeistern.

Eine Sache hat mich aber etwas verwirrt. Wenn die Emotionauten bei Treffern in einem Gefecht Schmerzen empfinden, und dadurch extremen Ablenkungen unterliegen, ist es da überhaupt sinnvoll, sie einzusetzen. Ganz zu schweigen von den Ablenkungen, denen sie durch die Beobachtungen der inneren und äußeren Einflüssen des Schiffes unterliegen. Wäre es da nicht sinnvoller die KI des Schiffes dazu einzusetzen. 8-)

Meine Wertung: 5,65 Punkte (Note: 2)



Das Ei der Loower (Band 236) – Lucy Guth


Der arme Gucky. Der muss aber ganz schön leiden. Die Methode die Shafakk zu vertreiben bzw. auf Abstand zu halten, kostet ihm fast das Leben.
Wie ich erwartet hatte, beschäftigt sich der Roman nicht mit dem Schwarzen Loch, sondern erzählt eine abseitige Nebenstory, die aber von wichtiger Bedeutung ist. Schließlich verhilft man dem Loower Pankha-Skrindem späteren Quellmeister – erwachsen zu werden. ;)
Der Roman war gut und flüssig zu lesen. Ganz besonders gefallen hat mir die Charakterisierung von Donna Stetson. Sie wird hier sehr gut als ein introvertiertes Genie mit Asperger-Syndrom geschildert. Leider ist es bei anderen Protagonisten weniger der Fall. Ihre beiden Kollegen wirken eher wie stereotypische Deppen. Ein Chef (Fred Banner), der den männlichen Kollegen jedes Mal lobt, wenn der sich mit fremden Federn schmückt, während er Stetson gleichzeitig abkanzelt. Und ein Arbeitskollege (Charles Dubois), der schmarotzerartig Stantons Unterlagen klaut und auf ihr rumhackt.
Auch andere Protagonisten können hier nicht glänzen. Rhodan, Darnell und Omar Hawk ignorieren die Warnungen der KI des Loowerschiffes, einen bestimmten Bereich nicht zu betreten. Und was ist die Begründung dafür. Menschen müssen ihre Nase immer dorthin stecken, wo sie nichts zu suchen hat. Erst recht, wenn man es ihnen untersagt.
Ich würde sagen, dass es zwar auf Kinder zutrifft, aber bei Erwachsenen ist es eigentlich genau umgekehrt. B-)
Menschen mit einem Hang zum kriminellen Verhalten (Politiker, Revoluzzer und Geheimdienste schließe ich da nicht aus :fg: ) würden so ein Verhalten aufweisen, die meisten anderen würden sich an die Regeln halten, Menschen sind schließlich Herdentiere. :P
Nur schwarze Schaffe machen das, was man ihnen untersagt. :devil:
Na ja, komme ich wieder zu dem Roman. Die Abschnitte mit dem Dreiteam Stetson, Banner und Dubois haben mir am besten gefallen. Auch wenn ich die Sache mit dem aus dem Ereignishorizont herausgezogenem Energiewesen eher kritisch betrachte. Auch Guckys schizophrener Anfall hat mir gefallen. Aber auch hier war mir die geistige Kommunikation mit dem Loower zu passend gestaltet worden. Die Kommunikation der beiden KIs war zwar interessant, kam mir aber nicht so recht überzeugend vor. War insgesamt etwas zu oberflächlich. Auch die Raumschlacht zum Ende hin wirkte auf mich eher überflüssig.

Meine Wertung: 5,70 Punkte (Note: 2)


Das Omnitische Herz (Band 237) – Kai Hirdt

Seit Band 198 gab es keinen Roman von Kai Hirdt. Und das ist in diesem Band (meiner Meinung nach) deutlich zu spüren. Kai Hirdt verfasste diesen Roman nach dem typischen, modernen EA-Spannungsroman-Muster. :unschuldig:
Die meisten der Charaktere wurden eher schablonenhaft oder standartmäßig dargestellt. Nur die beiden Figuren Worrik Rhenn (ein Shafakk-Maar: Shafakk Soldat) und der Oproner Troduun ragten da deutlich hervor.
Und aus Ronald Tekener machte der Autor einen Galaktischen Spieler zu Besuch in einem Casino. Einem Casino, das erstaunlich viele Spiele bot, die stark an terranische Spiele erinnern. :rolleyes:
Der Casino Besuch war der – sag ich mal – ruhigste Teil des Romans. Ansonsten hetzt der Autor den Leser durch die Gegend. :wacko:
Insgesamt war der Roman flott und spannend zu lesen, aber der Plot war mir überwiegend zu sehr eine Schmierenkomödie :mellow: … Na ja, oder eher eine Schmierentragödie, wenn man betrachtet, wie viele hier draufgehen. :devil:
Das Wichtigste, was man hier mitnehmen muss, ist, dass die Omniten während der Belagerung der Raumstation Jad-Kantraja durch die Shafakk reis aus genommen haben. Ansonsten ist der Roman eine reine Schnitzeljagd, bei der ich geistig oft die Augen verdrehen musste. :rolleyes:

Meine Wertung: 4,85 Punkte (Note: 3+)
Antworten

Zurück zu „PERRY RHODAN NEO - Die Taschenheftserie“