Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

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nanograinger
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von nanograinger »

Robert Corvus hat geschrieben:
10. Juni 2020, 08:22
Nachdem er vorgestern den Kurd-Laßwitz-Preis gewonnen hat, stellt Andreas Eschbach den Roman heute in der Kurzvideoreihe Die Startseite vor. Dabei erzählt er etwas über seine Sicht auf die Figur Perry Rhodan.

Die Startseite: PERRY RHODAN - Das größte Abenteuer von Andreas Eschbach
Mal das Negative vorneweg: An eurer "Bühnenpräsenz" könntet ihr noch arbeiten. B-)

Interessant finde ich die Aussage von AE, dass selbst er nach einem tausendseitigen Roman, in dem er ja ganz bewusst Homer G. Adams als "Analyst" nutzt, um Perry Rhodans besondere Eigenschaften herauszuarbeiten, die "Attraktivität" Perry Rhodans nicht entschlüsselt hat.

AE hat ja insbesondere Perrys Einfluss auf die Menschen seiner Umgebung als eine Besonderheit herausgestellt. Ich habe das im Forum mit dem "reality distortion field" verglichen, mit dem man Steve Jobs teilweise umgeben sah, welches die darin befindlichen Personen an Dinge glauben (und dann anstreben) ließ, die sie ansonsten als unmöglich erreichbar angesehen hätten.

Ich weiß also nicht, ob AE hier nicht sein Licht etwas unter den Scheffel stellt. In seinen EA-Romanen hat er ja zweimal Bully als Hauptperson (Band 1935 und 2503), zweimal Atlan (Band 2812 und 2813), aber auch zweimal Perry (Band 2295 und 2700). Er hat also durchaus einen Vergleich, was die Personen angeht, von denen er im Interview redet, aber Perry sollte er nun mit Abstand am Besten kennen.

Was die Frage angeht, mit welcher PR-Figur ich mitgehen würde, wenn sie an die Tür klopft: Natürlich mit Tolot. Weil dann sowieso die Tür kaputt ist... B-)

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Klaus N. Frick
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Klaus N. Frick »

Diese Information habe ich tatsächlich noch nicht geteilt; das finde ich hart: Andreas Eschbachs »Perry Rhodan – das größte Abenteuer« erhielt den Kurd-Laßwitz-Preis für den besten Science-Fiction-Roman des Jahres 2019.

Hier ist die Meldung, die ich dazu verfasst habe, dann auch zu finden:
https://perry-rhodan.net/aktuelles/news ... kr%C3%B6nt

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Mentro Kosum
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Mentro Kosum »

Andreas Eschbachs Buch enthält ja auch folgende Zeile:
Sie stellten sich nur mit Vornamen vor – Ted und Bill –, nickten gnädig, als General Pounder seinen und die Namen seiner Begleiter nannte, dann sagte einer von ihnen: "Der Präsident kommt gleich."
Daraus nun allerdings schließen zu wollen, der Autor hätte die beiden Namen Ted und Bill nach den beiden Protagonisten dieser mittlerweile auf 3 Teile angewachsenen kleinen kultigen Filmreihe ausgewählt:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bill_%2 ... h_die_Zeit

ist eine haltlose Spekulation, die Andreas Eschbach auch bereits dementierte.
Diese Namensgleichheit ist also anscheinend tatsächlich lediglich Zufall.
Man könnte darauf kommen (Wim Vandemaan)

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Eric Manoli
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Eric Manoli »

Und wieder eine dieser wundervollen Anekdoten. :)

Schade nur, daß es gar keine ist.
Mentro Kosum hat geschrieben:
24. Juli 2020, 22:46
Andreas Eschbach auch bereits dementierte.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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mardie
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von mardie »

Ich fand, AE hat es sich mit der Biografie zu leicht gemacht. Er hat geschichtlich fast alles aus unserem Universum übernommen und irgenwie den Perry eingefügt. Dabei ist doch klar, dass die Erde im Perryversum zumindest ab dem 2. Weltkrieg politisch eine stark abweichende Geschichte haben muss. Die asiatische Förderation gründet sich 1965, sowas geht nicht plötzlich von heute auf morgen ssondern braucht politische Annäherung. Mitglieder waren zumindest 1971 auch Vietnam und Japan. Einen Vietnamkrieg kann es daher auch nicht im Perryversum gegeben haben. Ich denke AE war zu faul sich selbst eine Hintergrundgeschichte auszudenken, die dem Perryversum mehr entspricht und damit zu den ersten Heften der Serie besser passt.

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Mentro Kosum
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Mentro Kosum »

Aber gerade diese Verknüpfung von beiden "Realitäten" - der des Perryversums und derjenigen, die wir für unsere halten - ist doch die Grundlage dieses Buches.
Ansonsten wäre es ja tatsächlich "nur" die erzählte Lebensgeschichte Perry Rhodans vor Band 1.
Sicherlich auch interessant, aber durch diesen Kniff zumindest aus meiner Sicht weit faszinierender.
Man könnte darauf kommen (Wim Vandemaan)

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Eric Manoli
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Eric Manoli »

mardie hat geschrieben:
25. Juli 2020, 11:47
Ich denke AE war zu faul sich selbst eine Hintergrundgeschichte auszudenken, die dem Perryversum mehr entspricht und damit zu den ersten Heften der Serie besser passt.
Ich denke du disqualifizierst dich durch die Art deines Kommentares für eine wirkliche Diskussion selbst.

Kurz: Die Geschichte ist so in den Romanen mehr oder weniger schon definiert gewesen.
Andreas hat die Puzzelteile zu einem Bild zusammengestellt.
Das ist ihm sehr guten Gelungen, der Kurd Laßwitz Preis kann dafür wohl als Bestätigung dienen.
Das diese Vergangenheit in deiner Phantasie eine andere ist, daß ist dann halt dein Problem.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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mardie
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von mardie »

Eric Manoli hat geschrieben:
25. Juli 2020, 12:48
Ich denke du disqualifizierst dich durch die Art deines Kommentares für eine wirkliche Diskussion selbst.
Wenn einem die Meinung eines anderen nicht passt und man ihn deshalb gleich ausschließen/disqualifizieren will, dann ist das eher eine Aussage über Dich selbst als über mich.

Zu meiner Meinung stehe ich, da ich es für wesentlich einfacher halte ein Fantasiefigur in eine historisch echte Welt zu integrieren, als eine neue Hintergrundgeschichte zusätzlich selbst zu kreieren. Für die Herangehensweise gab es für AE bestimmt ein Motiv. Faulheit könnte eines davon gewesen sein. Das ist von mir nur eine Meinung und daher vollkommen subjektiv.

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Mentro Kosum
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Mentro Kosum »

Ich denke, das Motiv, die Geschichte so zu erzählen, war, dass wir (Leser) genauso wie der Autor in dieser historisch echten Welt aufgewachsen sind.
Es also mit diesem Hintergrund gar keine Notwendigkeit bestand, eine alternative Geschichtsschreibung zu konstruieren.
Das kann man theoretisch als "Faulheit" auslegen, aber womöglich war das ja auch eine Vorgabe (die Geschichte eben genau mit diesem Hintergrund zu erzählen).
Man könnte darauf kommen (Wim Vandemaan)

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Eric Manoli
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Eric Manoli »

Wer nicht mal in der Lage ist, einen Forumsbeiträg zu verstehen, der muss wohl auch an einen solchen Buch scheitern. :rolleyes:

Die Aussage, einen Autor eines 848 Seiten Buches in irgendeiner Form "Faulheit" vorzuwerfen und diese mit seine eigene Vorstellung vom Bücher schreiben begründet, der disqualifiziert sich.

Ehrlich gesagt, mit deiner Meinung kannst du machen was du willst.

Aber nur mal so, Beleidigungen sind vom Prinzip keine wirkliche Meinung.

Hier aufzutauchen und einen raushauhen um dann beim ersten Widerspruch auf die Meinungsfreiheit zu pochen ist ein häufiges Problem bei Männern. :devil:

Abschließend ist nur noch einmal zu wiederholen, der Autor hat Vorgaben über die Vergangenheit Rhodans aus den Romanen in einen gemeinsamen Kontext geschrieben.

Von daher war da keine Platz für eine Welt welche sich weiter von Original entfernt befände.

Zumindest nicht, wenn man nicht von den Lesern niedergeschrieben werden will, welche fast jede Zeile dazu im Kopf haben.

Aber gut, dass ist wohl eher nicht dein Ding.
mardie hat geschrieben:
25. Juli 2020, 15:30
Eric Manoli hat geschrieben:
25. Juli 2020, 12:48
Ich denke du disqualifizierst dich durch die Art deines Kommentares für eine wirkliche Diskussion selbst.
Wenn einem die Meinung eines anderen nicht passt und man ihn deshalb gleich ausschließen/disqualifizieren will, dann ist das eher eine Aussage über Dich selbst als über mich.

Zu meiner Meinung stehe ich, da ich es für wesentlich einfacher halte ein Fantasiefigur in eine historisch echte Welt zu integrieren, als eine neue Hintergrundgeschichte zusätzlich selbst zu kreieren. Für die Herangehensweise gab es für AE bestimmt ein Motiv. Faulheit könnte eines davon gewesen sein. Das ist von mir nur eine Meinung und daher vollkommen subjektiv.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von astroGK »

Eric Manoli hat geschrieben:
25. Juli 2020, 18:44
Hier aufzutauchen und einen raushauhen um dann beim ersten Widerspruch auf die Meinungsfreiheit zu pochen ist ein häufiges Problem bei Männern. :devil:
Korrektur: solchen Männern.

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Eric Manoli
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Eric Manoli »

Ich wollte freundlich bleiben. :rolleyes:
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Thoromir
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Thoromir »

mardie hat geschrieben:
25. Juli 2020, 11:47
Ich fand, AE hat es sich mit der Biografie zu leicht gemacht. Er hat geschichtlich fast alles aus unserem Universum übernommen und irgenwie den Perry eingefügt. Dabei ist doch klar, dass die Erde im Perryversum zumindest ab dem 2. Weltkrieg politisch eine stark abweichende Geschichte haben muss. Die asiatische Förderation gründet sich 1965, sowas geht nicht plötzlich von heute auf morgen ssondern braucht politische Annäherung. Mitglieder waren zumindest 1971 auch Vietnam und Japan. Einen Vietnamkrieg kann es daher auch nicht im Perryversum gegeben haben. Ich denke AE war zu faul sich selbst eine Hintergrundgeschichte auszudenken, die dem Perryversum mehr entspricht und damit zu den ersten Heften der Serie besser passt.
Auf den "Faul"-Vorwurf haben andere ja schon ganz richtig geantwortet. Ich möchte aber darauf eingehen, was Du über die "Vorgeschichte" selbst denkst.

Als die Serie 1961 startete, war sie als SF konzipiert, die in der Zukunft spielt. 1971 lag 10 Jahre in der Zukunft. K.H.Scheer und Clark Darlton hatten also zunächst einmal die Aufgabe, sich zu überlegen, was zwischen 1961 und 1971 so passiert sein könnte, was dann zum Unternehmen Stardust führt.
So nahmen sie an, das sich irgendwann zwischen 1961 und 1971 die Aisatische Föderation gründen wird (zu der Japan NICHT gehört hat, das hast du nicht richtig in Erinnerung). Tatsächlich wurde nie gesagt, welche Länder dieser AF angehört haben, daher ist es auch nicht falsch anzunehmen, das es außer China und vielleicht der Mongoleei keine weiteren Mitglieder gab.

Ein Roman, der 1961 die Vorgeschichte von Perry Rhodan erzählt hätte, wäre deutlich anders gewesen, als der Roman aus dem Jahre 2019. Dieser Roman hätte die "Scheerung" zwischen Realität und Perryversum wohl taggenau auf den Septemper 1961 verorten können. Aber da läuft die Geschichte anders, als in der Realität.

Ich selbst bin 1978 zu Perry Rhodan gekommen, für mich war es damals schon etwas skurril, den Anfang der Serie in einer "Paralellwelt" suchen zu müssen.
Ich habe mir damals aber auch schon überlegt, bis wohin hätte die Geschichte gleich ablaufen können, wann fand die Aufspaltung genau statt?

(Dass das Perryversum mit unserem Universum schon vor Jahrmillionen nicht mehr gleich aussah, lasse ich jetzt mal dahingestellt. Nur diese Stichworte: Wegasystem, Lemuria, Atlantis, ES).

Andreas Eschbach hat sich nun die gleichen Gedanken gemacht, und er hat eine glaubwürdige Feststellung gemacht: Das Auseinanderlaufen beginnt mit der Mission von Apollo 8. Bis zu dieser im Perryversum missglüciten Mission, läuft die Historie parallel. Um das herauszuarbeiten und glaubwürdig zu erzählen bedarf es viel Fleiß und Recherche. Ein Fauler Mensch hätte das nicht zuwege gebracht.
Man muss nämlich eben nicht nur bei Perry Rhodan recherieren, wo dort wann was über die Vorgeschichte gesagt wurde, sondern man musste sich auch mit Kleinigkeiten der realen Geschichte beschäftigen und den markanten Fixmpunkt finden, wo das Auseinanderlaufen beginnen soll.
Da hätte es ja ganz verschiedene Möglichkeiten gegeben:
Ein Juri Gagarin, dessen erster Raumflug ein Fiasko war (bei Perry wurde nie erwähnt, das die Russen zuerst im All waren).
Ein J.F.K. der nicht bei einem Attentat ermordet wird. Oder eben eine amerikanische Weltraumission die zum Fiasko wird, ob nun bei Mercury, Gemini oder wie AE es dann entschied: Bei Apollo selbst.

Ich habe den Roman begeistert gelesen, und ich war gespannt, ob Eschmach irgendwas macht, von wegen "Perry Rhodan, der als erster Mensch den Mond umkreist hat". Und ja, das hat er aufgegriffen. Ich hätte das einfach unter den Tisch gekehrt, aber Eschbach packt dies in die Handlung rein und lässt es zu einer falschen Aussage bei einer Pressekonferenz werden. Genial!

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mardie
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von mardie »

Siehe PP
https://www.perrypedia.de/wiki/Asiatisc ... B6deration

und ich bin mir ziemlich sicher, dass bei der Mutantensuche der 3. Macht erwähnt wurde, dass Japan zur AF gehört.

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mardie
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von mardie »

Leider ging das ändern wohl über die erlaubte Zeit, daher nochmal im Ganzen.

Siehe PP
https://www.perrypedia.de/wiki/Asiatisc ... B6deration

und ich bin mir ziemlich sicher, dass bei der Mutantensuche der 3. Macht erwähnt wurde, dass Japan zur AF gehört.
Marschall Roon war Inder oder Indonesier, Major Butaan Malaye. Tako Kakuta Japaner und Arbeiter der AF. Die AF hatte 1971 mehrere Flugzeugträger. Wenn man die Bauzeit in Betracht zieht, dann erfolgte die Trennung von unserer Geschichte niemals erst mit Apollo 8. Egal was AE schreibt, für mich haben die Apollomissionen niemals im Perryversum stattgefunden.
Und ihr habt recht, FAUL ist der falsche Terminus aber mit Inspiration hat es auch nichts zu tun die Hintergrundgeschichte der Erde einfach bis Ende 1968 identisch zu halten. Auch hatte China in unserer Zeit bei weitem nicht soviele Atomwaffen wie im Perryversum für 1971 beschrieben. Und Atomwaffen benötigen Kernreaktoren. China hatte bis 1971 noch keine kommerzielle Atomkraftwerke. Woher das Material für die tausende von Atomraketen? Eventuell doch japanische Reaktoren?
Wie auch immer, AE hat damit in meinen Augen einen klaren Fehler begangen. Unsere Erde ist politisch und technologisch gesehen allerhöchsten bis zum Ende des 2. Wk identisch mit Terra aus dem Perryversum. Alles andere ist Wunschdenken ein paar nostalgischer Träumer.

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Thoromir
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Thoromir »

OK, das überrascht mich jetzt wirklich.
Vietnam ist ja klar, ist ja ein kommunistischer Staat. Aber Japan?
Ich kann mich nicht erinnern, das Tako Kakuta zu den AF Streitkräften gehörte, als er den Angriff der Großmächte auf die Dritte Macht an Perry verraten hat und Mitglied des Mutantenkorps wurde.

Hm, ich nehme das jetzt mal vorsichtig so zur Kenntnis. Aber auch die Perrypeida hat schon Fehler gemacht, und vielleicht ist dies einer.

Kann irgendjemand die Mitgliedschaft Japans zur AF aus den Heften heraus bestätigen? Und besser nicht bei den Silberbänden nachschauen, da könnte so was schon von Willi Volz rausgenommen worden sein. :-)

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Mentro Kosum
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Mentro Kosum »

Was die Mitgliedschaft Japans in der Asiatischen Föderation betrifft, so verweise ich auf diesen Beitrag vom Dezember 2019:

viewtopic.php?f=25&t=10779&p=688681&hil ... ea#p688681

Offensichtlich war Japan laut Blauband 13 Mitglied der AF, nicht jedoch laut der EA.
Man könnte darauf kommen (Wim Vandemaan)

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Thoromir
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Thoromir »

danke, irgendwie habe ich diese Diskussion aus dem Auge verloren. Muss ich doch noch mal diverses nachlesen :-)

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mardie
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von mardie »

Mentro Kosum hat geschrieben:
27. Juli 2020, 19:27
Was die Mitgliedschaft Japans in der Asiatischen Föderation betrifft, so verweise ich auf diesen Beitrag vom Dezember 2019:

viewtopic.php?f=25&t=10779&p=688681&hil ... ea#p688681

Offensichtlich war Japan laut Blauband 13 Mitglied der AF, nicht jedoch laut der EA.
Der Herr Frick bestimmt ja was kanonisch ist ohne über die daraus enstehenden Logikfehler nachzudenken. Genau solche Logikfehler waren für mich auch Grund nach wenigen NEO-Roman wieder dort auszusteigen. Man merkte, dass ein Logikpendant wie KHS der NEO-Serie fehlt.

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Mentro Kosum
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Mentro Kosum »

mardie hat geschrieben:
28. Juli 2020, 16:51
Der Herr Frick bestimmt ja was kanonisch ist ohne über die daraus enstehenden Logikfehler nachzudenken. Genau solche Logikfehler waren für mich auch Grund nach wenigen NEO-Roman wieder dort auszusteigen. Man merkte, dass ein Logikpendant wie KHS der NEO-Serie fehlt.
Der Herr Frick ist ja Kapitän des größten SF-Schiffes der Welt. Seine Aufgabe besteht in erster Linie darin, das Schiff namens PERRY RHODAN auf Kurs zu halten - und es bei stürmischer See wieder in ruhigere Fahrwasser zu führen.
Die RMS Titanic galt als unsinkbar. Mit Logik lassen sich Eisberge nicht beeindrucken. Entscheidend ist das Ergebnis. Und das Schiff PERRY RHODAN fährt - auch dank des Kapitäns - unbeirrt seinen Weg.
Man könnte darauf kommen (Wim Vandemaan)

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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Faktor10 »

Mentro, da gebe ich dir recht. :st:
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

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Eric Manoli
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Eric Manoli »

Mentro Kosum hat geschrieben:
28. Juli 2020, 18:53
mardie hat geschrieben:
28. Juli 2020, 16:51
Der Herr Frick bestimmt ja was kanonisch ist ohne über die daraus enstehenden Logikfehler nachzudenken.
Es gilt was in den Heften steht.
Hier gebe ich Mentro natürlich auch recht. :st:
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Mentro Kosum
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Mentro Kosum »

So mich meine Erinnerung nicht trügt, lautete das korrekte Zitat von Wim Vandemaan:

"Es gilt, was in den Romanen steht"

Und was ist das Buch von Andreas Eschbach?

Keine weiteren Fragen. B-)
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Eric Manoli
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Eric Manoli »

Richtig, eine Sammlung von dem was in den Heften steht. :fg:
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Klaus N. Frick
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Re: Andreas Eschbach und sein PERRY RHODAN-Buch

Beitrag von Klaus N. Frick »

mardie hat geschrieben:
28. Juli 2020, 16:51
Man merkte, dass ein Logikpendant wie KHS der NEO-Serie fehlt.
Nur ganz kurz angemerkt: KHS war alles andere als ein Logikpedant. Er hat sich bekanntlich an seine eigenen Exposés nicht gehalten. Die Widersprüche in den früheren Zyklen fielen mir sogar als 13 und 14 Jahre altem Jungen auf.

KHS war ein hervorragender Erzähler. Aber sicher kein Logikpedant.

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