Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Aktuelle Erstauflage, zu Hintergründen und möglichen Entwicklungen.
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Ce Rhioton
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Ce Rhioton »

Goshun hat geschrieben: 5. Mai 2021, 17:10 Miau!
Ich erinnere mich an großartige Romane von Susan Schwartz mit Dao im Fokus (vor allem im TGZ).
Ein Fall für SuSch. :st:
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nanograinger
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von nanograinger »

TGZ?
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Tennessee
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Tennessee »

Ce Rhioton hat geschrieben: 5. Mai 2021, 16:50
Tennessee hat geschrieben: 5. Mai 2021, 16:26 [...]
Abgesehen vom eingeschlechtlichen Tolotos sind das alles Kerle. Warum keine weibliche Heldin in die Phalanx dieses "Heldenbündels" einbrechen darf, könnte man sich schon fragen.
Naja, von *darf* ist ja gar nicht die Rede. Irgendwie haben es weibliche Charaktere schwerer sich ... hm... unsterblich zu etablieren, will mir scheinen. Die einzige ZA-Dame ist ja immer noch Dao, die ja gerade anderswo Geschichten erlebt. Andere Charaktere, wie Toio Zindher, sind, wenn sie noch leben sollten, gerade mütterlich an allen Orten unterwegs. Und wie wir ja aus der LKS wissen, ist es nicht geplant, dass Figuren so mehr als 100 Bände dabei bleiben sollten. (Ausnahmen werden die Regel bestätigen...) Und das hat auch gar nichts mit dem Geschlecht zu tun.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Ce Rhioton »

nanograinger hat geschrieben: 5. Mai 2021, 17:42TGZ?
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nanograinger
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von nanograinger »

Goshun hat geschrieben: 3. Mai 2021, 18:29...
7 Was verändert diese Figur an den anderen Figuren?
...
Bei den aktuellen neuen Figuren tue ich mir leider teilweise schwer sie da einzuordnen vor allem bei 7 und 8.

Nehmen wir mal eine Figur aus dem letzten Zyklus: Tamareil

Meiner Meinung nach eine gut durchdachte Figur, sie erfüllt praktisch alles hier von der Liste bis auf Punkt 7!

Punkt 7 ist also für mich ein ganz wichtiger Punkt!

Vielleicht ist das der Unterschied zwischen den Figuren "damals" wie Icho Tolot oder Roi Danton: sie hatten einen Einfluss auf die anderen Charaktere, stehen in Beziehung zu ihnen.

Das bemerke ich bei den neuen Figuren nicht mehr, zumindest im letzten Zyklus. Neuer Zyklus, neues Glück. Bin gespannt was sich in diesem Zyklus so ergibt.
Was meinst du genau mit "Veränderung" der "anderen Figuren"? Meines Erachtens hat bspw. Tamareil (eigentlich aus dem vorletzten Zyklus, aber egal) durchaus Atlan (als Hauptfigur) und auch andere Nebenfiguren (damals Zao) "verändert". Natürlich nicht charakterlich (das wäre auch zu viel verlangt und meist auch gar nicht wünschenswert), aber ganz sicher in ihrem Verhalten in manchen Situationen (und das meine ich über die reine "Funktion" der Nebenfigur hinaus).

Aus dem letzten Zyklus trifft diese Einstufung auch klar auf Mulholland zu. Und ich bin zuversichtlich, dass er auch über 100 Bände dabei sein wird (erstmals eingeführt in Band 3039, indirekt bereits in Band 3013).

Nun kann man sich fragen, ob eine Nebenfigur, die über 100 Bände (also mindestens zwei Zyklen) aktiv ist, überhaupt eine Nebenfigur bleibt. Dafür gibt es natürlich viele Beispiele, man denke an all die (Altmutanten), die aufgrund von Zelldusche ZA knapp 400 Bände lang dabei waren, ohne je wirklich wichtig zu werden. Ähnliches gilt für andere Mutanten mit ZA, ob nun Balton Wyt oder Ribald Corello, oder viel später die Vandemar-Zwillinge. Aber meiner Meinung nach sind das genau die Beispiele, die die aktuellen Autoren dazu gebracht haben, lieber keine weiteren ZACs zu vergeben, denn keine dieser Figuren hat wesentlich zur Serie beigetragen nach den Ereignissen ihrer Einführung. Zu dieser Phalanx gab es wenige Ausnahmen: Roi Danton, Alaska Saedelaere, Ronald Tekener, und in Grenzen noch Irmina Kotschistowa (die ihre beste Zeit in den Romanen 1250-1350 hatte).

Aber da ZACs inzwischen rar sind (ein Euphemismus), ist bspw. keineswegs klar, ob Mulholland, Dorksteiger, Toio oder Shinae, Yaradua oder Farye tatsächlich noch ein langes Leben in der Serie bevorsteht. Toio und Shinae sind geparkt, bei den anderen muss man abwarten.

Was Nebenfiguren ohne ZA/ZAC angeht, so haben sie ihre "natürliche" Lebenszeit. Die kann mal mehrere Zyklen beinhalten, wenn es sich gerade ergibt (bspw. Nikki Frikkel oder Bre Tsinga), aber ansonsten waren Nebenfiguren schon immer nicht nur Neben-, sondern auch Kurzzeitfiguren. Auch Don Redhorse war bspw. nur zwei Zyklen dabei, mit Band 351 war Schluss für ihn (gewissermaßen abgelöst durch Kneifels Vivier Bontainer).

Insofern kann ich keinen wesentlichen Unterschied zu früheren Phasen der Serie erkennen, wenn man den Aspekt der ZA/ZAC-Verleihung abzieht, die in den wenigsten Fällen den Figuren gut getan hat. Und so leid es mir tat, als ich in Band 2994 lesen musste, dass Shanda Sarmotte und Toufec das Zeitliche segneten: Besser ist das.
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von AushilfsMutant »

Wobei bei den Beiden nicht wirklich klar ist ob sie wirklich tot sind. :fg:
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmokrat reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Ce Rhioton »

nanograinger hat geschrieben:
Insofern kann ich keinen wesentlichen Unterschied zu früheren Phasen der Serie erkennen, wenn man den Aspekt der ZA/ZAC-Verleihung abzieht, die in den wenigsten Fällen den Figuren gut getan hat. Und so leid es mir tat, als ich in Band 2994 lesen musste, dass Shanda Sarmotte und Toufec das Zeitliche segneten: Besser ist das.
Aber so beiläufig wurde das beschrieben (Ellert und Quint wurden an ihre Gräber geführt).
Tekener oder Bostich erhielten immerhin einen guten Abgang (mehr oder minder nachvollziehbar).
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Goshun »

nanograinger hat geschrieben: 5. Mai 2021, 18:30 Was meinst du genau mit "Veränderung" der "anderen Figuren"?
Da kann ich nur auf meine Beispiele verweisen die ich schon gebracht habe:

Was haben denn neu eingeführte Figuren wie Roi Danton oder Icho Tolot an den anderen Figuren verändert? Sehr viel!

Damit meine ich durchaus auch eine Änderung des Charakters, des Wissens, des Umgangs miteinander. Diese Figuren haben Beziehungen aufgebaut.


Das Problem mit den "modernen" Figuren ist meiner Meinung nach sowas:

Wie in einer Sitcom Serie der 90er ist nach jeder Folge zu beginn der nächsten alles wieder wie es war. (z.b. Die Simpsons oder "Eine schrecklich nette Familie")

Ich habe das Gefühl das ist bei PR bei jedem Zyklus jetzt so. Alles was die Protagonisten erleben hat keinen wirklichen Einfluss. Die Figuren kommen und gehen.

Ich hoffe sehr das ist bei den neuen Figuren anders und mit Axelle gibt es da meiner Meinung nach schon ein leichtes Andeuten zum Aufbau einer Beziehung.

Was meiner Meinung nach Menschen in Geschichten mögen sind die Beziehungen der Figuren untereinander.
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von nanograinger »

Goshun hat geschrieben: 6. Mai 2021, 11:13
nanograinger hat geschrieben: 5. Mai 2021, 18:30 Was meinst du genau mit "Veränderung" der "anderen Figuren"?
Da kann ich nur auf meine Beispiele verweisen die ich schon gebracht habe:

Was haben denn neu eingeführte Figuren wie Roi Danton oder Icho Tolot an den anderen Figuren verändert? Sehr viel!

Damit meine ich durchaus auch eine Änderung des Charakters, des Wissens, des Umgangs miteinander. Diese Figuren haben Beziehungen aufgebaut.
Naja, Roi Danton und Icho Tolot sind ja alles andere als "Nebenfiguren".

Und "Beziehungen" haben auch Nebenfiguren wie Mulholland und sogar Anzu Gotjian aufgebaut, um mal nur Figuren aus dem letzten Zyklus zu nehmen.
Goshun hat geschrieben: 6. Mai 2021, 11:13 Das Problem mit den "modernen" Figuren ist meiner Meinung nach sowas:

Wie in einer Sitcom Serie der 90er ist nach jeder Folge zu beginn der nächsten alles wieder wie es war. (z.b. Die Simpsons oder "Eine schrecklich nette Familie")

Ich habe das Gefühl das ist bei PR bei jedem Zyklus jetzt so. Alles was die Protagonisten erleben hat keinen wirklichen Einfluss. Die Figuren kommen und gehen.

Ich hoffe sehr das ist bei den neuen Figuren anders und mit Axelle gibt es da meiner Meinung nach schon ein leichtes Andeuten zum Aufbau einer Beziehung.
Natürlich kommen und gehen Figuren, wie kann es denn anders sein? Aber dass die Geschehnisse eines Zyklus keinen Einfluss auf den nächsten Zyklus haben, stimmt einfach nicht, auch wenn es gerne wiederholt wird.

Dass wiederum die Protagonisten von den Ereignissen und Begegnungen nicht völlig aus der Bahn geworfen werden, ist vielleicht angesichts ihres langen Lebens auch nicht sehr verwunderlich. Das sind alles abgebrühte Typen. Es ist eigentlich ziemlich unplausibel, dass sie nicht schon längst schlimme Zyniker geworden sind oder einfach den Job an den Nagel gehängt haben (Perry hat mit Sichu im letzten Zyklus solche Überlegungen tatsächlich angestellt).
Goshun hat geschrieben: 6. Mai 2021, 11:13 Was meiner Meinung nach Menschen in Geschichten mögen sind die Beziehungen der Figuren untereinander.
Hmm. Unterschiedliche Menschen mögen unterschiedliche Geschichten. Hier im Forum findest du etliche Foristen, die mit "Beziehungen" so gar nichts anfangen können und sich eher darüber lustig machen.
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Goshun »

Ok... ich denke ich war zuwenig ausführlich.
nanograinger hat geschrieben: 6. Mai 2021, 22:20 Naja, Roi Danton und Icho Tolot sind ja alles andere als "Nebenfiguren".
Das sehe ich nicht so. Sowohl der eine als auch der andere waren als "Nebenfiguren" konzipiert, wurden aber "wegen des großen Erfolges" (Bei Roi meiner Meinung nach sogar auf Leserintention) dauerhaft in der Handlung belassen.

Der Zeitsprung nach den 300er Bänden zeigt das sehr gut meiner Meinung nach.

Genau das stützt ja meine Theorie: wenn Figuren entsprechend beliebt werden indem sie Beziehungen haben oder aufbauen dann werden sie als "faszinierend" empfunden.
nanograinger hat geschrieben: 6. Mai 2021, 22:20 Hmm. Unterschiedliche Menschen mögen unterschiedliche Geschichten. Hier im Forum findest du etliche Foristen, die mit "Beziehungen" so gar nichts anfangen können und sich eher darüber lustig machen.
Das ist möglicherweise ein Missverständnis des Wortes "Beziehung". Das bezieht sich durchaus nicht auf eine "Liebesbeziehung". Ich dachte das Beispiel mit Icho Tolot zeigt das schon deutlich.

"Beziehung" also im weitesten Sinn. Da geht es mehr um die persönliche Berührung. Icho Tolot ist eine Archetypmischung aus dem "Weisen Mentor", dem "Herold". Und wird mit der Zeit zum "Gefährten", baut eine persönliche Beziehung auf.

Das hat einen Einfluss auf die Persönlichkeit von Icho Tolot genauso wie auch Perry Rhodan.


Da Frage ich schon: welchen Einfluss hat Mulholland auf Perry oder eine der anderen Figuren? Es wird nicht zum Gefährten. Es wird benutzt...

Und umgekehrt? Es scheint keine eigene Agenda zu haben, keine Ziele und Wünsche.

Ich gebe zu das lässt die Figur natürlich "geheimnissvoll" wirken. Aber: selbst geheimnisvolle Nebenfiguren hatten bei ihrer Einführung eine persönliche Agenda. Atlan zum Beispiel (das beste Beispiel für eine Nebenfigur die zur Hauptfigur wurde) war geheimnissvoll. Aber er hatte Ziele und Wünsche.


Bei den "neuen" Parabegabten machen die Autoren meiner Meinung nach einiges richtig. Denn die "jungen Wilden" haben bis jetzt eigene Vorstellungen, Geschichten und Ziele. Zudem haben sie Potential eine Entwicklung durchzumachen.


Noch ein Wort zum Thema "Beziehung". Meiner Meinung nach sind erfolgreiche Geschichten diejenigen die mehrere Aspekte des Storytellings bedienen.

Star Wars ist da für mich ein gutes Beispiel und man sieht es sehr schön am Unterschied zwischen den Episoden IV, V und VI mit VII, VIII, IX

In beiden Triologien gibt es ein Actionspektakel. Aber auch die Leute die behaupten sie brauchen in einer Story keine "Beziehungen" beurteilen die erste Triologie meist als "besser".

Beide Triologien haben ihre Logikfehler und Schwächen.

Bei der ersten merkt man es aber nicht weil die Figuren die meisten Menschen einnehmen durch ihre Beziehungen untereinander. Man lässt sich auch Zeit die Beziehungen zu entwickeln. Und das wichtigste: Am Ende der ersten Triologie haben die Beziehungen der Personen untereinander nicht nur etwas an ihnen verändert sondern auch noch einen bleibenden Einfluss auf die Personen!
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nanograinger
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von nanograinger »

Wenn du selbst Roi Danton und Icho Tolot als "Nebenfigur" abtust, dann reden wir aneinander vorbei. Und das ist meiner Meinung nach auch nicht die Art von Figuren, die im Originalposting, bzw. in der LKS angesprochen wurden.

Da geht es wohl eher um Figuren wie Mulholland oder den TARA-Psi (Sallu Brown). Beide werden nicht nur "benutzt", sondern sind eigenständige Figuren, die handeln ohne zu fragen. Ihre vorläufigen Ziele sind sich (in Grenzen) sogar ähnlich, sie wollen nämlich in der menschlichen Gesellschaft ankommen. Bei Mulholland spielt außerdem langfristig das Geiststreiter-Thema eine Rolle.
Und natürlich war Mulholland "Gefährte" Perrys im Dyoversum-Beta, mehr sogar als seine Ehefrau Sichu.

Vergleiche mit klassischen Heldenreisen-Werken wie Star Wars finde ich übrigens für die PR-Serie meist verfehlt. Das mag für Figuren wie die neuen Mutanten, die gerade frisch in die Handlung kommen, gut passen, aber nur sehr bedingt für Nebenfiguren, die zyklusübergreifend unterwegs sind. Für Perry und die ZA-Träger passt es gar nicht (mehr), und für die Serie als Ganzes sowieso nicht.
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Richard »

Ich denke, dass sowohl Icho Tolot als auch Roi Danton jeweils nur für die ursprünglichen Zyklen "konzipiert" wurden. Bei beiden Figuren spielte mE deren Beliebtheit bei den Leser/innen eine entscheidende Rolle, sie (weiterhin) in der Handlung zu behalten bzw. sie später sogar zu ZA Trägern zu machen. Innerhalb der Gruppe der ZACies sehe ich die beiden allerdings jetzt nicht im "Inner Circle".
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von fenny »

Vermisse ich wiederkehrende Nebenfiguren wie Alaska, Roi, Tekener usw.?
Ja, und das ist mir erst richtig klar geworden, als ich die beiden SOL-Zyklen gelesen habe. Es war einfach schön, mal wieder was von Roi Danton, Alaska Saedelaere, Fee Kellind, Tess Qumisha und Benjameen da Jacinta zu lesen, quasi alten Bekannten, von denen man lange nichts gehört hatte.

Ich finde es schade, dass so viele wiederkehrende Nebenfiguren aus der Serie herausgeschrieben wurden und auch nicht durch neue ersetzt wurden.

Ich finde z. B. Perry Rhodan dann am besten, wenn er entweder alleine agiert (etwa im Gehirnzyklus) oder eine gleichgestellte Person an seiner Seite hat, die ihm auch mal Paroli bietet (z. B. Bostich auf dem Flug nach Larhatoon). Wenn er nur von Jungmutanten, Untergebenen und Personen, die ihn verehren, umringt ist, wirkt er meistens langweilig. Er hat ja auch keinen Extrasinn mit dem er sich streiten kann.

Eine wiederkehrende Nebenfigur muß auch nicht in jedem Zyklus vorkommen, oder immer einen eigenen Handlungsstrang haben. Wenn sie ab und zu mal auftaucht, reicht das ja aus.

Sichu Dorksteiger finde ich inzwischen einfach nur noch langweilig, wie praktisch alle Frauen, nachdem sie Perry geheiratet haben. Im letzten Zyklus hätte es durchaus Arbeit für sie gegeben: sie hätte erbeutete Cairanertechnologie studieren und etwas gegen die Augenraumer entwickeln können. Oder sie hätte die Bleisphäre erforschen und herausfinden können, wie wann und warum aus dem Atopischen Konduktor die Bleisphäre wurde, was es mit den beiden Phasen auf sich hat, mit den Blasennaats und wie man in sie eindringen kann. Stattdessen haben die Autoren es vorgezogen, diese Fragen gar nicht zu beantworten und das Problem mit Magie zu lösen. Wenn man keine Verwendung mehr für eine Chefwissenschaftlerin hat und auch sonst nichts mit der Figur anzufangen weiß, kann man sie gerne auch aus der Serie herausschreiben (sie muß ja deswegen nicht gleich sterben).

Stattdessen könnte man Tamareil zurückholen. In diesem Zyklus scheint ja Dakkartechnologie eine gewisse Rolle zu spielen. Tamareil ist eine Cappin und war zuletzt im Geshodrom, einer Station im Dakkarraum. Da sollte sie doch einige Kenntnisse besitzen. Sie ist eine originelle und sympathische Figur, die eine noch weitgehend ungeklärte Vergangenheit hat, und die noch lange nicht auserzählt ist. So könnte sie z. B. irgendwann ihren echten Körper wiederfinden. Vielleicht sollte ich eine Petition starten ;)
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Goshun »

nanograinger hat geschrieben: 7. Mai 2021, 12:16 Wenn du selbst Roi Danton und Icho Tolot als "Nebenfigur" abtust, dann reden wir aneinander vorbei.
Darf ich fragen was die bei ihrer Einführung damals sonst waren?

Ich bezweifle Icho Tolot war als Dauergast vorgesehen, genausowenig wie Lemy Danger oder Melbar Kasom. Ebenso bei Roi Danton. Dieser wurde sogar aus der Serie geschrieben und ist dann wieder auf Leserwunsch zurückgekehrt.

nanograinger hat geschrieben: 7. Mai 2021, 12:16 Und das ist meiner Meinung nach auch nicht die Art von Figuren, die im Originalposting, bzw. in der LKS angesprochen wurden.
Das ist meiner Meinung nach aber genau das Thema um das es geht: keine der aktuellen Figuren die auf der LKS oder im Originalposting angesprochen wurden haben auch nur das Potential eines Icho Tolot oder eines Roi Danton die von Nebenfiguren zu Hauptfiguren wurden.

Damit wir vergleichen können warum die Nebenfiguren so blass wirken würde ich mit der Vergangenheit vergleichen wo die Nebenfiguren so interessant waren, sie wurden sogar zu Hauptfiguren erhoben.

nanograinger hat geschrieben: 7. Mai 2021, 12:16 Ihre vorläufigen Ziele sind sich (in Grenzen) sogar ähnlich, sie wollen nämlich in der menschlichen Gesellschaft ankommen
Das sehe ich nicht so. Wo geht das aus den Handlungen oder Gedanken dieser Figuren hervor? Beide Figuren wirken auf mich wie ein Vehikel, ein technisches Gerät welches von den jeweiligen Protagonisten bis zur Erschöpfung benutzt werden.

Ein Gefährte ist jemand der anerkannt wird und im Sinne auch Gleichberechtigt ist.
nanograinger hat geschrieben: 7. Mai 2021, 12:16 Vergleiche mit klassischen Heldenreisen-Werken wie Star Wars finde ich übrigens für die PR-Serie meist verfehlt. Das mag für Figuren wie die neuen Mutanten, die gerade frisch in die Handlung kommen, gut passen, aber nur sehr bedingt für Nebenfiguren, die zyklusübergreifend unterwegs sind. Für Perry und die ZA-Träger passt es gar nicht (mehr), und für die Serie als Ganzes sowieso nicht.
Meiner Meinung nach ist PR nach wie vor eine klassische Heldenreise und wurde auch als solche von Anfang an konzipiert. Darin sehe ich nichts falsches denn das ist das beliebteste Motiv aller Archtypen und zieht praktisch seit vielen Generationen die Menschen in den Bann.
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Kardec »

Goshun hat geschrieben: 10. Mai 2021, 12:54
nanograinger hat geschrieben: 7. Mai 2021, 12:16 Wenn du selbst Roi Danton und Icho Tolot als "Nebenfigur" abtust, dann reden wir aneinander vorbei.
Darf ich fragen was die bei ihrer Einführung damals sonst waren?

Ich bezweifle Icho Tolot war als Dauergast vorgesehen, genausowenig wie Lemy Danger oder Melbar Kasom. Ebenso bei Roi Danton. Dieser wurde sogar aus der Serie geschrieben und ist dann wieder auf Leserwunsch zurückgekehrt.
Wie die beiden Figuren konzipiert waren, weiß keiner so genau.

Was Roi Danton betrifft, kann es schon so sein wie du schreibst.
Bei Icho Tolot bin ich eher bei "nano". Der war im 200er von Anfang an ebenbürtig mit Rhodan, Atlan u. Gucky im Geschehen. Der Folgezyklus nahm voll Bezug auf Tolot/Haluter.

Vor dem 200er gabs keine längeren Zyklen. Hohes Handlungstempo (vermiss ich heutzutage).
Personenkreis der Innere Kreis + Mutanten.
Die Mutanten wurden ja rausgeschrieben weil es zu viele Leute waren.

Also ich verstehe schon warum man nur noch temporäre Sidekicks nutzt.
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Tennessee »

Kardec hat geschrieben: 10. Mai 2021, 16:26 [...]
Wie die beiden Figuren konzipiert waren, weiß keiner so genau.

Was Roi Danton betrifft, kann es schon so sein wie du schreibst.
Bei Icho Tolot bin ich eher bei "nano". Der war im 200er von Anfang an ebenbürtig mit Rhodan, Atlan u. Gucky im Geschehen. Der Folgezyklus nahm voll Bezug auf Tolot/Haluter.

Vor dem 200er gabs keine längeren Zyklen. Hohes Handlungstempo (vermiss ich heutzutage).
Personenkreis der Innere Kreis + Mutanten.
Die Mutanten wurden ja rausgeschrieben weil es zu viele Leute waren.

Also ich verstehe schon warum man nur noch temporäre Sidekicks nutzt.
Salut Kardec,

zu Danton weiß man schon ein bisschen mehr. Denn es ist durch das Exposé von Scheer bekannt, dass dieser vorgab, dass Roi Danton den Heldentod sterben solle, weil er quasi auserzählt sei. Lt. Scheer sollte Danton also "nur" im 300er Zyklus auftreten. Warum Danton dann unter recht seltsamen Umständen doch "wiedererzählt" wurde, *das* weiß man (oder jedenfalls wir "Schlicht-Fans") nicht so ganz genau. Die hohe Beliebtheit mag ein Grund dafür gewesen sein.

Zu Tolot weiß ich aber auch nichts.

Aber ich kann Goshun auf der einen Weise verstehen, so wie ich ihm auf der anderen Seite eher widersprechen müsste: Ich glaube nämlich, dass die tollen Nebenfiguren bei weitem nicht so tief angelegt sind und angelegt werden müssen, wie Goshun das mit seinen 8 Punkten vorlegt. Ich denke, dass die Nebenfiguren viel schablonenhafter sind und eigentlich viel eher etwas erfüllen, was "fenny" angemerkt hatte: "quasi alten Bekannten, von denen man lange nichts gehört hatte".
Diese "Nebenfiguren" haben m.E. hauptsächlich atmosphärischen Charakter. Sie reichern als Figuren die Erzählwelt Perry Rhodan an: Man begegnet ihnen wie eben diesen alten Bekannten oder familiären Vertrauten. Manchmal sind sie dabei, wenn man Abenteuer erlebt und manchmal liest man sie in einem Roman vielleicht nur, weil diese Person einen Funkanruf entgegen nimmt. Das besondere ist aber, dass sie einen temporär wiedererkennbaren Teil des personellen PR-Inventars ausmachen - und das nicht nur für 100 Bände. Und in ihrer eher oberflächlichen Funktion kann man ihnen als Leser auch zuschauen, wie sie sich verändern und damit auch eine PR-Welt erzählen. Ein Beispiel: Yart Fulgen startete als WIDDER-Agent, später war er zunächst auf Terra, dann wurde er arkonidischer Staatsbürger, deckte in de Zusammenhang die Machenschaften der Linguiden auf, war dann während der Toten Zonen in leitender Funktion unterwegs, spioniert die Ennox aus - und es geht das Gerücht um, dass u.a. auch er hinter Hoschpians Chroniken steckte. Ähnliches passiert ja aktuell auch mit Rhodans Enkelin, deren Namen ich immer vergesse, weil ich ihn so kompliziert finde.
Ich weiß also nicht, ob es wirklich darum geht, dass Nebenfiguren eine gewisse erzählerische Tiefe haben müssen oder später zu Unterblichen "aufsteigen" - ich glaube, dass es eher darum geht, dass der Eindruck entstanden ist (oder entsteht?), dass aktuelle Nebenfiguren so temporär sind, dass sie in ihrer Funktion als Nebenfigur die PR-Erzählwelt nicht dauerhaft gestalten.

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Goshun »

Tennessee hat geschrieben: 10. Mai 2021, 17:27 Aber ich kann Goshun auf der einen Weise verstehen, so wie ich ihm auf der anderen Seite eher widersprechen müsste: Ich glaube nämlich, dass die tollen Nebenfiguren bei weitem nicht so tief angelegt sind und angelegt werden müssen, wie Goshun das mit seinen 8 Punkten vorlegt.

Ich weiß also nicht, ob es wirklich darum geht, dass Nebenfiguren eine gewisse erzählerische Tiefe haben müssen oder später zu Unterblichen "aufsteigen" - ich glaube, dass es eher darum geht, dass der Eindruck entstanden ist (oder entsteht?), dass aktuelle Nebenfiguren so temporär sind, dass sie in ihrer Funktion als Nebenfigur die PR-Erzählwelt nicht dauerhaft gestalten.
Diese 8 Punkte sind meine persönliche Meinung wie ich das empfinde. Hier kommen nur persönliche Vorlieben zum tragen. Das darf man natürlich nicht vergessen... In PR sollte meiner Meinung nach Platz für sehr viele unterschiedliche Konzepte sein.


Den Figuren Wiedererkennungsmerkmale zu geben damit sich der Leser heimisch fühlt funktioniert auch bei den Simpsons.
Flanders, Lenny, Moe und wie sie alle heißen. Das sind erprobte Konzepte an denen nichts falsch ist. Es ist halt nur nicht "mein Geschmack". Das ist alles.


Ich sehe es natürlich auch nicht so das Ziel einer Nebenfigur soll es sein zum Unsterblichen aufzusteigen... ich finde nur man sollte sich um diese Figuren so bemühen als sei es das Ziel.
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Tennessee »

Goshun hat geschrieben: 10. Mai 2021, 18:13 [...]

Diese 8 Punkte sind meine persönliche Meinung wie ich das empfinde. Hier kommen nur persönliche Vorlieben zum tragen. Das darf man natürlich nicht vergessen... In PR sollte meiner Meinung nach Platz für sehr viele unterschiedliche Konzepte sein.
Salut Goshun,

habe ich nicht vergessen. Viele von uns Foristen hier, wenn nicht sogar die meisten, formulieren ja ihre Meinungen aufgrund ihrer persönlichen Vorlieben als Leser. Und gerade das ist ja auch das interessante, finde ich. Dass es eben verschiedene Leseweisen oder -vorlieben gibt, die in einem Gespräch besprochen werden können und auch gerne nebeneinander stehen bleiben dürfen, ohne dass der eine oder die andere Meinung plötzlich die dogmatische ist.
Goshun hat geschrieben: 10. Mai 2021, 18:13 Den Figuren Wiedererkennungsmerkmale zu geben [...] Das sind erprobte Konzepte an denen nichts falsch ist. Es ist halt nur nicht "mein Geschmack". Das ist alles.
Ich sehe es natürlich auch nicht so das Ziel einer Nebenfigur soll es sein zum Unsterblichen aufzusteigen... ich finde nur man sollte sich um diese Figuren so bemühen als sei es das Ziel.
Zu den Konzepten und dem Geschmack - das ist doch völlig d'accord.

Das Bemühen kann ich gut nachvollziehen, es besteht aber auch die Gefahr, dass man sich in zu vielen Nebenfiguren verliert, wenn man z.B. vier, fünf oder sechs von denen (wie z.B. die aktuelle BJO-Mannschaft) ins Zentrum des Erzählens bringt. Es wäre vielleicht einfach rein pragmatisch nicht machbar. Und ob dann z.B. eine Figur pro Zyklus ausreicht, um den "Mangel an Nebenfiguren" zu decken ... ? Ich glaube, dass man da auch ganz ordentlich abwägen muss.

lg
Ten.
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Ce Rhioton »

Tennessee hat geschrieben: 10. Mai 2021, 18:37 [...]Viele von uns Foristen hier, wenn nicht sogar die meisten, formulieren ja ihre Meinungen aufgrund ihrer persönlichen Vorlieben als Leser. Und gerade das ist ja auch das interessante, finde ich. Dass es eben verschiedene Leseweisen oder -vorlieben gibt, die in einem Gespräch besprochen werden können und auch gerne nebeneinander stehen bleiben dürfen, ohne dass der eine oder die andere Meinung plötzlich die dogmatische ist.
Aber ist die eigene Meinung nicht zwangsläufig die dogmatische? Denn nur die eigene Meinung empfinden wir im gegenwärtigen Moment als die korrekte.
Zwar sind wir so tolerant, jegliche Meinung zu akzeptieren, solange sie der unseren nicht widerspricht. So sie unserer Meinung widerspricht, stößt sie auf unseren Widerspruch.
Sind wir im Grunde letztlich nicht alle Dogmatiker oder doch nicht?
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Akronew
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Akronew »

Edel die Foristen sind!
Von Achtung und Respekt ihr denken ist bestimmt.
Gleich sie behandeln alle, egal ob Leser, Autor oder Redakteur. :st:
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Ich durchstreifte den Vorhof auf der Suche nach dem Aquarium, weil ich der Clansmutter eine Überraschung mitgebracht hatte.
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Kardec
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Kardec »

Ce Rhioton hat geschrieben: 10. Mai 2021, 19:16 .............................
Aber ist die eigene Meinung nicht zwangsläufig die dogmatische?
..............................................................
Nein!
Möglicherweise hast du das Wesen des Begriffs Dogma nicht verstanden.
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Ce Rhioton
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Ce Rhioton »

Kardec hat geschrieben: 10. Mai 2021, 21:27
Ce Rhioton hat geschrieben: 10. Mai 2021, 19:16 .............................
Aber ist die eigene Meinung nicht zwangsläufig die dogmatische?
..............................................................
Nein!
Deswegen ist die These ja mit einem Fragezeichen versehen.
Die eigene Meinung ist nur so lange unumstößlich (dogmatisch), bis sie von besseren Argumenten bereichert wird und sich dadurch erweitert.
Aber du warst ja gar nicht angesprochen. :P
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Kardec »

Eine unumstößliche Meinung ist noch lange kein Dogma.
Aber egal - will deinen unumstößlichen Postingtrieb nicht weiter befeuern.
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von ZEUT-42 »

Tennessee hat geschrieben: 3. Mai 2021, 17:54Michelle merkte an, dass die Exporkraten für die Hefte/die EA im Moment die Abenteuer-Variante mit Mutanten gewählt hätten und keine wissenschaftlichen Rätsel und Hyperphysik-Herausforderungen.
Einverstanden, wenn es so läuft wie in den ersten Romanen des neuen Zyklus. Ein oder zwei Herausforderungen wird es aber geben müssen.
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Re: Aus der LKS: Anmerkung zur Ausrichtung der EA - was haltet ihr davon?

Beitrag von Tennessee »

ZEUT-42 hat geschrieben: 11. Mai 2021, 10:33
Tennessee hat geschrieben: 3. Mai 2021, 17:54Michelle merkte an, dass die Exporkraten für die Hefte/die EA im Moment die Abenteuer-Variante mit Mutanten gewählt hätten und keine wissenschaftlichen Rätsel und Hyperphysik-Herausforderungen.
Einverstanden, wenn es so läuft wie in den ersten Romanen des neuen Zyklus. Ein oder zwei Herausforderungen wird es aber geben müssen.
Sehe ich ja auch so. Ich bin ja bekennender Fan von Mutanteneinsätzen und ähnlichen Einsatzkommando-Romanen, weswegen mir ja auch die Jochzor-Handlung so gut gefällt. Als ausgewiesener NW und Technik Dummkopf auf dem Niveau einer Amöbe, finde ich wissenschaftlich orientierte Handlungen zwar interessant, kann sie aber maximal beeindruckt abnicken.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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