Spoiler 2953: Der Mann von den Sternen, von Robert Corvus

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Alexandra
Kosmokrat
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Wohnort: Donnersbergkreis
Auf der Hauptwelt der Gauchen sind widerlich glatthäutige Eindringlinge mit ekligem Fell aufgetaucht – einer hat langes, silberweißes Zeug vom Kopf hängen. Iiih! Die Sekuritantin Touchad hat die Aufgabe, sie zu jagen. Mit ihrem Team aus Freunden und Feinden macht sie sich an die Arbeit. Und natürlich wehren sie sich sehr. Ein Sternenschwarm taucht auf, ein Spross, alte Bekannte und ein Feline.

Bedrückende soziale Unterschiede prägen das Leben der Gauchen. Die normale Bevölkerung bangt um Essen, Wärme und Wohnraum, während die Einflusssreichen von gläsernen Pyramiden aus die Entscheidungen treffen. Touchad ist durch ihre Arbeit mit beiden Bereichen vertraut. An diesem Tag darf sie den Glasbau betreten, um die Spuren der Eindringlinge zu sicher, die geflohen sind. Die Reste ihres Transportgeräts sind den Gauchen unverständlich.

Atlan und Klem erkunden währenddessen die fremde Welt – Klems erste fremde Welt. Zwei Monde! Sie sehen sich in der Stadt der Gauchen um, betrachten ihre Pyramidenbauten, versuchen Reklame zu entziffern. Der hohe Schwefeldioxidgehalt der Atmosphäre reizt die Schleimhäute und stinkt. Und sie fallen auf. Zum Glück sehen sie Badende. Um den dampfenden Schlamm zu genießen, haben sie ihre Kaputzenmäntel abgelegt. In denen sehen Atlan und Klem aus wie Cucullaten - aber nicht wie Menes.

Touchads Vorgesetzter Chaldrad ist ein verwöhntes Arschloch, der den Ruhm einheimst, während die Fehler ihr angehängt werden, das ist von Anfang an klar. Dabei ist sie nah an der Pensionierung, hat zwei Eier einlagern und anbrüten lassen, eins männlich, eins weiblich, und träumt vom Ruhestand, nur sie und ihr Kind. Der Junge wäre billiger im Unterhalt, Geschwister wären traumhaft. Das ist der Preis, um den es ihr geht es ihr bei der Suche nach den Glatthäutern, die nun entbrennt.

Chaldrad vermutet Spionage und eine Befreiungsaktion. Denn zwei Menes haben sie ja. Tatsächlich kommen Atlan und Klem an jenem Gebäude mit der blau schimmernden Spitze vorbei, auf der ein Juwel thront, sehen unter Beobachtung badende Menes, essen, was in dieser Atmosphäre sauer schmeckt, brechen Türen auf und holen die Männer raus. Jas Poulson und Timothy Floyd gehören zur Besatzung der JAMES COOK, einem Experimentalschiff, das vor zwei Jahren beim Probeflug der neuen Überlichtttriebwerke spurlos verschwand. Endlich befreit man sie – wobei Klem Verwunderung auslöst, als er sich verplappert. Man kam gar nicht wegen ihnen? Die vier Männner fliehen.

Die fähigen Sicherheitskräfte fangen sie ein, Touchad leitet das Verhör, angeekelt vom Äußeren dieser Wesen. Auch Atlans Knochenplatte, die vielen Narben auf seiner Bauchdecke und die ausgezeichnete Ausrüstung liefern Gesprächsstoff. Touchad berichtet, wie die JAMES COOK in Notwehr beseitigt werden musste, und bescheinigt Atlan als Spoin des GAM ausgzeichnete Kenntnisse, als er über die Nodhkaris redet, die es auch hier, auf Achtrant, gibt.
Dabei rechnet der Arkonide einfach die Parallelen hoch, die für den einen oder anderen Protagonisten zum existenziellen Lernprozess werden: Dass Gauchen wie Menes in derselben Ecke eines riesengroßen Kosmos sitzen und große Parallelen haben – wie die Nodhkari als vorgebliche Ureinwohner ihrer Welten und Berater – die ihre Feindschaft grotesk erscheinen lassen.

Auch Touchads Bruder Odkorch unterstützt sie. Durch ihn kommen sie zur Shod-Linse, einem sechsdimensionalen Gerät, das bereits im Observatorium installiert ist. Die Berater, die Nodhkari, wollen den Gauchen hierdurch einen von der Zeitverzögerung der Lichtgeschwindigkeit ungetrübten Blick auf die alte, ferne Heimat ermöglichen – wie die Menes kommen sie von weit her. Freimütig bespricht Atlan mit den Geschwistern diese seltsame Parallele, und diskutiert sie auch mit seines Menes-Begleitern, die sehr verwirrt reagieren. Die alte Heimatsonne der Gauchen ist Subbcha in der Galaxis Muulchond.
Man erwähnt ein Fest, einen symbolischen Akt zur Erinnerung: Das Gelübde zur Rückkehr, und lässt den Translatorwürfel Namen übersetzen. Atlan geht aufs Klo, denn er hat vor der Verhaftung etwas geschluckt, dass sehr zu ihrer Befreiung beiträgt, sobald es wieder verfügbar ist. Die Gruppe bricht aus, macht sich auf den Weg zum Raumhafen.

Dort wartet die schlaue Touchad. Welches Schiff wäre zur Flucht geeignet? Aber die Sicherheitskräfte vor Ort schicken sie heim, das alte Mädel soll daheim Verbrecher jagen. Als nächstes verdopnnert Chaldrad sie zu Bürodienst. Pech gehabt, wirklich Pech gehabt.

Odkorch hängt in seinem Observatorium philosophischen Gedanken nach, als die Gesuchten bei ihm auftauchen. Sie wollen Sternenbilder sehen, suchen etwas. Odkorch zeigt Erstaunliches: Gerade vor zwei Wochen ist eine komplette Galaxis verschwunden. Atlan klärt ihn auf: Das ist ein Sternenschwarm,der den Kosmos durchquert, um Intelligenz zu verbreiten! Odkorch lernt zu staunen! Klem aber auch. Der Gauche und der Menes begreifen, wo Atlan die Parallelen in ihrer Existenz sieht. Und dann gehen sie zur Shod-Linse. Natürlich gibt es eine Wendeltreppe auf dem Weg. Das Gerät ist eine drei Meter hohe Gitterkonstruktion mit schimmernden Stäben. Die Bedienung bleibt unklar, aber vielleicht könnte man einen der Nodhkari ausquetschen … Klem wird bei der bloßen Idee die Kehle eng. Und als sie den Verehrten an der Chod-Linse gegenüberstehen, schwitzen seine Hände.

Auch Touchad ist verblüfft, als sie von ihrem neuen, schäbigen Arbeitsplatz aus anruft und ihren Bruder zu später Stunde in voller Montur erblickt. Doch auch er bescheinigt ihr nur, Pech zu haben, als sie erzählt, dass sie von der Verfolgung der Fremden abgezogen wurde …

Atlan wiederum hat mit den drei Cucullaten nun jemanden vor der Strahlermündung, den er nach Herzenslust ausfragen kann. Die Maschine sei ein Reflektor im sechsdimensionalen Raum? Shod sei Dakkarraum? Man ist beeindruckt. Nun, die Dakkartechnologie ermöglicht auch Beeinflussung, Zeitreisen, Waffentechnologie … Atlan bespricht mit Klem die Zusammenhänge, er spekuliert.

Endlich sehen sie die Milchstraße – der Nodhkari Nuquer erklärt, dass sie 165 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Das ist weit! Doch wenn ein Spross die Milchstraße erreichen kann, überlegt sich Atlan, dann schafft er es auch. Für Odkorch ist dies alles reine Offenbarung, er ist glücklich, glücklich, glücklich.

Dann kommt hoher Besuch: Der Spross LORINA nähert sich den Planeten, um die Situation vor Ort zu klären. Der Bhal Tharc warnt, dass sich gefährliche Fremde im System befinden. Danach verlangt der Ghatu Vhor die uneingeschränkte Kooperation alles Bürger des Planeten Achtrant. Zeit zu gehen! Odkarch bittet Atlan um einen letzten Gefallen ...

Innerhalb des Aufruhrs, der infolge der Ankündigung herrscht, fällt Touchad nicht auf, egal, was sie tut. Zeit, sich umzuschauen. Der Spross LORINA wird als Schiff des Heils erkannt. Riesig ist es! Und was kann es alles? Genug Fragen, um bei Arschloch Chaldrad einen Sinneswandel zu bewirken. Er ruft sie an: Touchad hat ihren Job zurück. Denn Ghatu Vhor selbst hat sie angefordert.
Währenddessen maskieren sich unsere Vier, unterstützt von Drachaal, als Echsen – mit Frauenkleidern, weil das zu ihrer Statur passt. Die nächste Etappe der Entdeckertour steht an. Klem sorgt sich um sein Familienamulett, holt es sich wieder. Touchad und Ghatu Vhor – der mit dem Schildkrötenpanzer - haben mit anderen ekelhaften Pelzträgern zu tun, widerlichen Wesen. So was ist ein Felande! Was will der Spross, was kann der Spross?

Zugleich beginnt das Fest, das Gelübde zur Rückkehr. Unsere Vier sind mittendrin, genießen das Lokalkolorit. Sie suchen einen Weg zur Insel der Nodhkari auf Achtrant. Denn die müssten zum Spross eine Verbindung haben. Irgendwann kommen sie in Konflikt mit Sekuritanten, die Verhaftung droht. Doch Atlan hat die Sache im Griff! Bis das Handgemenge eskaliert. Während eine Explosion die Menge rennen lässt, machen sich die Vier vom Acker.

Der Showdown liegt bei Touchad. Gewinnt sie, kann sie sich beide Kinder leisten, verliert sie, wird sie bitterarm und einsam ihr Alter verbringen. Der Felande arbeitet mit ihr zusammen. Der Kampf zieht sich über diverse Kapitel und Lokalitäten, und es knallt so richtig. Der Felande ist ein fähiger Gegner, aber die Vier können auch was. Dann kämpfen sie gegen Vhor. Noch ein härterer Gegner! Aber was soll man sagen – die Flucht gelingt!

Als alles vorbei ist, reden die Geschwister im Observatorium, erzählen einander ihre Geheimnisse. Odkorch biete der Schwester seine Wohnung an für sie und ihre kinder, er möchte Onkel werden. Doch sie macht weiter, will Atlan und die andren jagen. Warum, fragt Odkarch, wo sie doch nur verachtet und verraten wird und ihren Chef hasst. Warum?, fragt Touchad. Weil sie Sekuritantin ist.

To be continued ...
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197
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HerbertSeufert
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Alexandra

Sehr guter Spoiler, der dem Roman auch sehr gerecht wird, die kleinen Anspielungen von Robert Corvus auf unsere jetzige Zeit natürlich logischerweise nicht reproduzieren kann. Niemand könnte das im Rahmen einer solchen Zusammenfassung en detail!

Deshalb: Spoiler lesen + Roman kaufen! :st:
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christianf
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Schöner Roman, schöner Spoiler :)
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Julian
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Dankeschön für die Arbeit des Spoiler erstellen.


Hatte erst gedacht. .schade das es den gestern noch nicht am Bahnhof gab..aber wirklich verpasst habe ich die von mir erhoffte Geschichte dann doch nicht.
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.
"Es ist ein Gesetz, daß das Universum intelligentes Leben tragen soll". (Atlan 499)
Rüdiger Schäfer-zu Neo125:
Zuvor gilt es jedoch Abschied zu nehmen. Ihr müsst jetzt stark sein, denn die dramatischen Ereignisse auf der Erde und im Sonnensystem fordern ihren Tribut - auch unter den bekannteren Figuren.
Uns ist klar, dass das nicht jedem gefallen wird, aber der Weg zu den Sternen ist nun einmal steinig und kostet Opfer.
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HerbertSeufert
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@Julian

Wegen der Geschichte und deren Kernpunkte musst Du den Roman nicht zwingend lesen, aber er enpfiehlt sich sehr wegen des feinen Humors von Robert Corvus, der immer wieder auf unsere Zeit abhebt!

Ansonsten bist Du im Wesentlichen mit Alexandras Spoiler bestens grundinformiert.

Ich möchte der Spoilerautorin nur in einem Punkt wiedersprechen:
Die LORINA ist nicht zwingend identisch mit dem SCHIFF DES HEILS der Gauchen, natürlich identisch im Schiffstyp »SPROSS« der Gemeni bzw. Nodhkari.
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HerbertSeufert
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@Julian
PS: Natürlich sollte es heißen, dass die LORINA optisch identisch ist mit dem Schiffstyp des SCHIFFS DES HEILS bzw. dieses HEILSSCHIFF bauartgleich war mit der LORINA.

Eine echte Identität LORINA=SCHIFF DES HEILS geht aus dem Text natürlich nicht zwingend hervor, die Gauchen halten sie - verständlicherweise - aber für »IHR« ureigenes Rettungsschiff.
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Robert Corvus
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Vielen Dank für den Spoiler! :st:
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Haywood Floyd
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Wohnort: Ja
Tsss, tsss, tsssss: gleich zweimal fäkalsprachliche Ausdrücke: warum denn so derb? :(

In einer Rezension / einem Spoiler empfinde ich das schon als etwas - nun ja - irritierend... :unschuldig:

Ansonsten ist dein Spoiler wie gewohnt sehr aussagekräftig und spannend zu lesen. B-)
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Raktajino
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Wie ich sehe, hat HerbertSeufert wieder ordentlich zugeschlagen. :D
Frag Onkel Herbert; oder auch nicht; dann halt ungefragt. :P
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marafritsch2705
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Zum einen reizt und stinkt die schwefeldioxid atmosphäre;aber die hochfezüchteten KÖTER können atlan und klemm riechen und scheinen keinerlei probleme zu verspüren.
Kurz vor ende reicht dann ein wenig alkohol für atlan aus um sich aus der wahrnehmung eben dieser superköter zu entfernen.

Ein atlan heft was nicht wirklich eines war. Der extrasinn fehlte mir hier.

Auch dass der gemeni der antworten liefern könnte beim kontakt mit dem amulett direkt "KO" geht...naja...ein super ding welches vor über 3000jahren von niemandssohn gegeben wurde.

Nur merkwürdig dass über die 3000 jahre nicht aufgefallen ist dass der jeweilige träger cuculaten und co damit KO setzen kann.

Dass klemm dieses amulett einfach so mit seiner wäsche weg gibt "aber ich bekomme mein anhängwr wieder..ja?" "Naklar..".. frei nach dem motto...sei ja nur ne kette;brauch man ja nicht untersucheb-wenn die depperten forscher wissen würden dass das teil ein leben verlängern soll! Wielange..wissen wir ja nicht. Es stoppt ja nicht die alterung,sondern verlangsamt diese. Wieviel jahre man damit leben kann? Wie ein normaler ZA arbeitet das Teil ja nicht...es heilt den träger nicht..vllt vllt auch nicht schützt es den träger nixht vor krankheiten und alkohol. Und auch eine 62std frist scheint es nicht zu geben.

Komisches amulet was hier leider als für mich unglaubwürduge deus ex maschina eingeführt wurde.

Ich habe mich bis eben mit dem vorleser rumgequält und weiss für die zukunft;egal wie gut ein roman ist-ihn werde ich erstmal meiden. Wesewegen habe ich ja im anderen thread schon geschrieben.


Was haben wir erfahren-joar.. in echtzeit ist vor wenigen tagen ein Schwarm aufgebrochen...ob das PR relevant ist oder nicht...vllt..vllt auch nicht.

SHOD ist ein anderes Wort für DAKKAR raum. Wenn man schon mit einer Linse 150mio LJ zeitverlustfrei sehen kann;dann kann man diese auch reisen! Ich denke mal..diese sogenannten SHOD-SPIEGEL werden nichts anderes sein als ein dakkar transmitter netzwerk. Damit dürften wir schonmal Atlans rückreise Technik kennen.

Ein toller freund der Tifflor. Wenn er wusste,dass atlan probleme bekommt finde ich es wenig freundschaftlich Atlan nackt dort abzusetzen frei nach dem motto(entweder kämpft er sich ohne hilfsmittel 165mio lj furch oder peck) kopfschüttel...
Da hätte auch ein einfacher film/ein briefing über Geshod..sprosse und CO gereicht und dann hätte julian nichtnur LUa und vogel sondern auch Atlan mitnehmen können.

Wieso das nicht ging;sondern Atlan gesondert von tifflor mit einer atopischen sonde geschickt wurde obwohl eigentlich Glosberc sich um Atlans rückreise kümmern sollte- - - manchmal überschätze ich vllt auch die expokraten arbeit und das sind alles keine geheimnisse sondern schlicht unf einfach

Expo und logikfehler.

Ich habe mal gelesen dass die guten autoren wie alastayr reynold bevor sie einen roman anfangen zu schreiben erstmal einige tafeln voll mit allen beziehungen/personen/stammbäumen/szenen usw und sofort festhalten damit sowas nicht passiert.

Bei PR habe ich mir das noch viel größer vorgestellt..da stehen dann viele tafeln/projektionen usw vor jedem heft bereit bevor es geschrieben wird.

Aber wahrscheinlich stelle ich mir das alles viel zu professionell vor für einen "groschenroman" :-)

2.Was mir fehlt sind antworten dieses jäger gemenen. Er hätte ja auch mal mit Atlan kontakt aufnehmen können. Die sprosse der milchstrasse hatte auch die möglochkeit, spezielle gemeni abzusetzen die mit leuten in kontakt traten. Auch die nodhkaris d7eser welt wirken roboterartig;geben aber keine antwort warum sie Atlan festnehmen wollen.

Als faöscher sternenwanderer dürfte er hier bei den gauchen nicht gelten;dennoch wollen sie Atlan habhaft werden. Sehen sie denn nicht seine ritter aura?
Teilweise hörte sich es so an als ob diese köter auch den tot von allen 4 menes( bzw 3 und 1 arkoniden) in kauf nehmen würden.

Die gemen kennen ja angevlich nur die Stufe SI und nichts dadrüber.

Alles in allem mochte ich die gemen in der milchstrasse nicht nachdem der reaktivierte extrasinn damals der eigentlich klare und der kopierte arkonide nichtmehr herr seiner sinne war. Nun wissen die gemen dadurch auch..wie sie den extrasinn zumimdest töten können.

Jetzt kann ich sie noch weniger leiden und vermute etwas sehr negatives hinter alle dem
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Kardec
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marafritsch2705 hat geschrieben:......Komisches amulet was hier leider als für mich unglaubwürduge deus ex maschina eingeführt wurde............

Ja, mit sch geschrieben, bedeutet das, dass die abgebene Wäsche knitterfrei aus der Waschmaschine kommt, wenn das Amulett beigelgt wird. :P

Meine kleine Hoffnung ist - und fände es im Gegensatz zu dir auch glaubwürdiger, wenn sich der Eiris-Anhänger noch nützlich machen würde (siehe Thoo).
Hab ja schon über Atlans "Nacktheit" rumgenörgelt.
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ParaMag
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Mir hat dee Roman gefallen, dank der Spoilerschreiberin.
Ein Unterschied zum Vorgänger, die Beschreibung der Jagd war etwas weicher, natürlicher Beschrieben.
@Mara
Der Schwarm wurde mit den alten Gerätschaften beobachtet nicht mit dem Shod Spiegel. Also ein Ereigniss aus der Vergangenheit.
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
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Macca
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Prima Spoiler :st:
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Hathorian
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Vielen lieben Dank für den guten Spoiler, Alexandra. Du solltest Dir öfter Deadlines setzen ;-).

Beim Roman selber bin ich etwas zwiegespalten. Die Grundzutaten des Romans sind nahezu 1 zu 1 die Gleichen wie beim Roman zuvor von Michelle Stern. Nur, das hier die Kultur der Gauchen noch etwas näher betrachtet wird.
Diese sind der Menschlichen doch recht ähnlich, bis auf ein paar kleine Abweichungen. Die finale Schlacht in der Pyramide war mir dazu nicht konsistent genug. Man konnte nicht ganz nachvollziehen, wie denn nun der Gauchische Trupp ausgeschaltet wurde. Das war dann auf einmal so, oder ich habe es überlesen, da der Fokus eh auf dem Gemen lag.
Ansonsten fehlte mir auch der Extrasinn. Ohne den ist Atlan nicht Atlan.

Ob das Trutzkleid dem alten Arkoniden passen wird?
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lichtman
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Alexandra hat geschrieben:...
Atlan und Klem erkunden währenddessen die fremde Welt – Klems erste fremde Welt. Zwei Monde!

Achtrant hat zwei kleine Monde in gebundener Rotation, den hammerförmigen Trabanten Gech und den ovalen Trabanten Uzrut.

Ein hammerförmiger Mond? Ist ds ein eingefangener Asteroid, der aus 2 Komponenten besteht.

Überlebt eine derartige Struktur den Einfang und bleibt stabil? oder steckt da mehr dahinter?
...
Touchad berichtet, wie die JAMES COOK in Notwehr beseitigt werden musste,

Das bleibt unklar:

»Sie erschien ohne Vorwarnung im System und hielt direkt mit Dreiviertel Lichtgeschwindigkeit auf Parach zu.«
...
»Der Aufprall hat unsere Forschungsstation zerstört.«
...
»Das Schiff ist so nah an Parach aufgetaucht, dass keine Zeit für eine Evakuierung blieb. Geschweige denn für eine wirkungsvolle Abwehr. ...«

Das klingt eher, wie wenn es die JAMES COOK geschafft hat punktgenau auf der Forschungsstation abzustürzen?
und bescheinigt Atlan als Spoin des GAM ausgzeichnete Kenntnisse, als er über die Nodhkaris redet, die es auch hier, auf Achtrant, gibt.
Dabei rechnet der Arkonide einfach die Parallelen hoch, die für den einen oder anderen Protagonisten zum existenziellen Lernprozess werden: Dass Gauchen wie Menes in derselben Ecke eines riesengroßen Kosmos sitzen und große Parallelen haben – wie die Nodhkari als vorgebliche Ureinwohner ihrer Welten und Berater – die ihre Feindschaft grotesk erscheinen lassen.
... Die alte Heimatsonne der Gauchen ist Subbcha in der Galaxis Muulchond.

Wie passt, dass die Nodhkaris die Menes im Auftrag von ES gerettet haben.

Wurden die Gauchen auch mit dem Einvernehmen der SI von Muulchond gerettet und entführt?

Legt man die 165 Mio LJ zur Milchstrasse zugrunde könnte, Muulchond auch 300 Mio LJ von der Milchstraße entfernt sein.

Eine Vorkehrung für die Eiris-Kehre kann es eigentlich nicht sein, da vor 3000 Jahren niemand von der Scherung und der Eiris-Kehre im abgescherten Universum wusste.

Oder sehen wir schon die erste Zeitkorrektur im abgescherten Universum, die die Vergangenheit vor der Scherung gegenüber dem THEZversum abändert?
...
Odkorch zeigt Erstaunliches: Gerade vor zwei Wochen ist eine komplette Galaxis verschwunden. Atlan klärt ihn auf: Das ist ein Sternenschwarm,der den Kosmos durchquert, um Intelligenz zu verbreiten!

Das ist aber noch ein Blick mit normalen Teleskopen Jahrmillionen in der Vergangenheit.

Wenn ein Schwarm nicht erst nach ein paar Jahrrtausenden transitiert, sondern nach wenigen Jahren, sollte man zu einenm bestimmten Zeitpunkt immer nur einen kleinen Teil ds Schwarms sehen - dessen Licht "gerade eben" das Teleskop erreicht - meist "Ringe" gleicher Entfernung.
... Shod sei Dakkarraum? Man ist beeindruckt. Nun, die Dakkartechnologie ermöglicht auch Beeinflussung, Zeitreisen, Waffentechnologie … Atlan bespricht mit Klem die Zusammenhänge, er spekuliert.

Atlan: »Das, was die Nodhkaris Shod nennen, ist mir als Dakkarraum bekannt. ...

Das ist eine erstaunliche Sprachanalyse Atlans.

Eine Auflösung - etwas unklar beschrieben »Kann man einzelne Planeten beobachten?« ... »Objekte mit einer Größe von wenigstens drei Kilometern.« - bedeutet, dass man eine Spross, die RAS TSCHUBAI oder eine LFT-Box sehen kann.

Aber sicher nur wenn man auf den Standort zoomt. Das Bild der Milchstrasse hätte sonst fast unendlich viele Pixel ~10^36
...
Endlich sehen sie die Milchstraße – der Nodhkari Nuquer erklärt, dass sie 165 Millionen Lichtjahre entfernt ist. Das ist weit!


»Sashpanu ist eine Balkenspiralgalaxis ...«, flüsterte Atlan. »165 Millionen Lichtjahre ... mit diesem Blickwinkel auf die Milchstraße ... wir könnten uns in NGC 151 befinden.«

Das klingt völlig unrealistisch - auch mit Extrasinn kann Atlan sich nicht 1.000.000 Galaxien merken.

manfred
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Haywood Floyd
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marafritsch2705
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Mit extrasinn vllt nicht...du vergisdt sein fotografisches gedächtnis. Hat er karten im umkreis von 200mio lichtjahren gesehen;kann er sie immer abrufen!
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HerbertSeufert
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Photographisches Gedächtnis:
Wer hat, der hat! :D
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Echnaton
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Insgesamt gut gemachter Roman 222.

Den Spoliler les ich zwar nie, - trotzdem Danke dafür, schließlich beschert uns der Spoiler den Thread, in dem der Roman dann kommentiert und besprochen wird.
... wir sind Illusionen dieses Universums und wir funktionieren, weil diese Illusionen ein Ausdruck der schöpferischen Kräfte des Universums sind. (Dobrak PR 729)
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Raktajino
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Am besten hat mir im Spoiler die kraftvolle Art gefallen! :st:
Mal sehn, obs da überinterpretiert ist oder gerade den Roman gut beschreibt. :D
Diesmal ist´s beim Heft vice versa, was das Titelbild betrifft. Positive Überraschung. :)
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ParaMag
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Entweder habe ich's überlesen oder es ist nicht erwähnt worden.
Warum ist die Milchstrasse im Fokus des Spiegels? Muss ich morgen noch mal nachsehen.
Was auch immer Du gerade denkst - schon ist es wieder vorbei.
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Oceanlover
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Eigentlich sollte mir der Roman über das Wochenende reichen. Aber einmal angefangen, konnte ich nicht mehr aufhören. :st: Besonders das letzte Drittel war sehr spannend. Dazu nette Ideen, wie z. B. den mobilen Komposter (könnte ich auch für den Garten brauchen), oder auch anschauliche Bilder für den Leser:
Mit den Möglichkeiten seines Körpers, als Fußgänger, hätte er mehrere Millionen Leben gebraucht,um diese Distanz zurückzulegen ... wenn er jeden Tag in gerader Linie gewandert wäre

Sowas verdeutlicht dem Leser schön, welche gewaltigen Entfernungen das sind, die wir sehen, wenn wir in den klaren Nachthimmel schauen. Prima auch die Schilderungen der Echsenwesen, die warmen Sand auf dem Bauch mögen und denen die glatte, weiche, bleiche Haut von Menschen wie eine offene Wunde erscheint, als hätte ein Foltermeister die Schuppen weggeraspelt. :D Oder die schräg aufsteigende Linie dunkler Schuppen, die verrät, dass sie aus demselben Gelege stammen. Sowas zu lesen macht ganz einfach Spaß!

Die in den Perry-Romanen fast schon traditionelle Ganzkörpermaske wurde auch mal wieder eingesetzt. :lol: Also, alles drin und - was ich wohltuend empfand - keine Tippfehler, d. h. sorgfältig gearbeitet.

Wirklich, hat Spaß gemacht und Robert Corvus hat sich in meiner Rangliste weiter nach oben gearbeitet. :)
Nette Grüße
Oceanlover
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Oceanlover
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Echnaton hat geschrieben: Den Spoliler les ich zwar nie, - trotzdem Danke dafür, schließlich beschert uns der Spoiler den Thread, in dem der Roman dann kommentiert und besprochen wird.

Tut mir auch immer leid, wegen der sicherlich tollen Arbeit der Spoileranten. Aber ich möchte mich nicht spoilern lassen, lese lieber selber und hinterher macht das Durchlesen des Spoilers ja keinen Sinn mehr. Aber hier schaue ich nach dem Lesen wegen den Kommentaren gerne rein. :)
Nette Grüße
Oceanlover
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Echnaton
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Oceanlover hat geschrieben:
Echnaton hat geschrieben: Den Spoliler les ich zwar nie, - trotzdem Danke dafür, schließlich beschert uns der Spoiler den Thread, in dem der Roman dann kommentiert und besprochen wird.

Tut mir auch immer leid, wegen der sicherlich tollen Arbeit der Spoileranten. Aber ich möchte mich nicht spoilern lassen, lese lieber selber und hinterher macht das Durchlesen des Spoilers ja keinen Sinn mehr. Aber hier schaue ich nach dem Lesen wegen den Kommentaren gerne rein. :)


Dem schließ ich mich ganz und gar an! ^^
... wir sind Illusionen dieses Universums und wir funktionieren, weil diese Illusionen ein Ausdruck der schöpferischen Kräfte des Universums sind. (Dobrak PR 729)
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HerbertSeufert
Terraner
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Präspoiler , Spoiler lesen oder nicht lesen oder hinterher lesen:
Alles gut!

Der aktuelle Corvus-Roman ist ein exzellentes Beispiel, dass selbst ein unstreitig sehr guter Spoiler wie der von Alexandra das Lesen des Romans nicht überflüssig macht.
Kein Spoiler der Welt kann die kleinen Sprachdetails und Autoreneinfälle abbilden.
Das ist auch niemals Aufgabe eines Spoilerschreibers bzw. einer Spoilerschreiberin.
E=mc²
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