Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppressor

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old man
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von old man » 15. April 2019, 12:18

Ich glaube, und ich hoffe, das klingt nicht abwertend, dass die Leute heute anders geschnitzt sind. Wir wußten uns noch irgendwie selbst zu helfen, heute will man alles auf dem Silbertablett serviert kriegen. Die Bereitschaft, Energie und Zeit zu investieren, ist viel geringer. Insofern halte ich die postulierte Einsteigerfreundlichkeit für einen richtigen Gedanken, rege mich aber trotzdem auf, wenn es dann in einer tatsächlichen Vereinfachung der Handlung resultiert. Ich weiss, man hört es nicht gerne, aber PR war früher viel anspruchsvoller. Diese Anbiederung an einen vermeintlich faulen bzw. dummen Leser ist es, die mich nervt. Unterschätze nie Dein Publikum.
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von Ce Rhioton » 15. April 2019, 12:25

@ old man
Das, was du korrekt beschreibst, ist das, was ich als "EA goes Olymp" bezeichnet hatte: Die Vereinfachung (und letztlich Verwässerung) der Handlung: Leichte Wochenlektüre. :)

Edit: Wir Leser mit Anspruch können ja jederzeit zu NEO wechseln. :unschuldig:

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nanograinger
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von nanograinger » 15. April 2019, 13:04

old man hat geschrieben:Ich glaube, und ich hoffe, das klingt nicht abwertend, dass die Leute heute anders geschnitzt sind. Wir wußten uns noch irgendwie selbst zu helfen, heute will man alles auf dem Silbertablett serviert kriegen. Die Bereitschaft, Energie und Zeit zu investieren, ist viel geringer. Insofern halte ich die postulierte Einsteigerfreundlichkeit für einen richtigen Gedanken, rege mich aber trotzdem auf, wenn es dann in einer tatsächlichen Vereinfachung der Handlung resultiert. Ich weiss, man hört es nicht gerne, aber PR war früher viel anspruchsvoller. Diese Anbiederung an einen vermeintlich faulen bzw. dummen Leser ist es, die mich nervt. Unterschätze nie Dein Publikum.
"PR war früher viel anspruchsvoller"? Wann war dieses früher denn? In den 60ern? In der Voltz-Ära? In der Feldhoff-Ära?

Und wenn PR angeblich so anspruchslos ist, sich an "faule bzw. dumme" Leser "anbiedert", wie kommt es dann, dass etliche Foristen sich in der Vergangenheit permanent beschwerten, dass manche Dinge "nicht richtig" erklärt wurden, oder dass es unmöglich sei zu erwarten, dass man sich noch an Dinge erinnert, die vor 12 Wochen abliefen (ehemals drei Handlungsebenen in Viererblocks). Warum es überhaupt so viele Handlungsebenen geben müsste, dass man "bodenständigere SF" erzählen soll und lieber zu kürzeren Zyklen umschwenken sollte etc.?

Wenn ich mir die ganze Kritik seit PR 2700 vor Augen halte (vorher habe ich das Forum nur sporadisch gelesen), so gibt es eine große Konstante: Die Serie unter den jetzigen Expokraten sei zu "kompliziert", zu "verzettelt", "verschnörkelt", zu offen gestaltet, zu langfristig angelegt.

Wenn ich den AT/Thez-Komplex anschaue, oder auch die Genesis-Thematiken um Thoogondu, Gemeni und insbesondere Adam von Aures, dann weiß ich wirklich nicht, wie man schreiben kann, dass sich PR den "faulen bzw. dummen Leser(n)" anbiedert.

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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von LaLe » 15. April 2019, 13:08

Der Unterschied zu früher ist m. E. der, dass damals in einem Heft mehr passierte als heute in vieren und dass so früher auch mal ein Handlungsabschnitt schneller beendet war als er das heute ist bzw. einen runden Zwischenabschluss bekam. Da musste man sich nicht zwangsläufig daran erinnern, was im Detail vor drei Monaten geschrieben bzw. gelesen wurde.

Man könnte auch sagen, dass die Autoren heutzutage die Seiten mit weniger Inhalt füllen als früher und dafür mehr Buchstaben brauchen. Das ist mein ganz persönliches Empfinden.
Die Katze grinste.
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von Ce Rhioton » 15. April 2019, 13:15

LaLe hat geschrieben: Man könnte auch sagen, dass die Autoren heutzutage die Seiten mit weniger Inhalt füllen als früher und dafür mehr Buchstaben brauchen. Das ist mein ganz persönliches Empfinden.
Und woran mag das deiner Meinung nach liegen? Sind sich die Autoren dessen bewusst? Hältst du dies gar für eine Vorgabe der Verantwortlichen?

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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von LaLe » 15. April 2019, 13:27

Ich vermute, dass die Autoren heutzutage beim Schreiben auf andere Dinge wert legen und dass die Handlung gegenüber Charakterisierungen, Interaktionen zwischen den Charakteren, Dialogen. Umgebungsbeschreibungen, etc. weniger stark gewichtet wird als früher.

Ich gehöre beispielsweise zu den Geschmacksverwirrten, die früher gerne einen Kurt Mahr gelesen haben, der seine Hefte gerne mal mit einer Zusammenfassung der Handlung vorheriger Bände einleitete.
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von Ce Rhioton » 15. April 2019, 13:40

Ja, aber diese Zeiten sind wohl vorbei. :)

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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von AARN MUNRO » 15. April 2019, 13:46

LaLe hat geschrieben:Der Unterschied zu früher ist m. E. der, dass damals in einem Heft mehr passierte als heute in vieren und dass so früher auch mal ein Handlungsabschnitt schneller beendet war als er das heute ist bzw. einen runden Zwischenabschluss bekam. Da musste man sich nicht zwangsläufig daran erinnern, was im Detail vor drei Monaten geschrieben bzw. gelesen wurde.

Man könnte auch sagen, dass die Autoren heutzutage die Seiten mit weniger Inhalt füllen als früher und dafür mehr Buchstaben brauchen. Das ist mein ganz persönliches Empfinden.

Im Kleinteiligen als Argument nicht ganz unberechtigt.
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von AARN MUNRO » 15. April 2019, 13:48

LaLe hat geschrieben:Ich vermute, dass die Autoren heutzutage beim Schreiben auf andere Dinge wert legen und dass die Handlung gegenüber Charakterisierungen, Interaktionen zwischen den Charakteren, Dialogen. Umgebungsbeschreibungen, etc. weniger stark gewichtet wird als früher.

Ich gehöre beispielsweise zu den Geschmacksverwirrten, die früher gerne einen Kurt Mahr gelesen haben, der seine Hefte gerne mal mit einer Zusammenfassung der Handlung vorheriger Bände einleitete.

Und der sich meist auf äußere Aktionen einließ ... und weniger auf innere Verwirrspiele des zögernden Denkens
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von AARN MUNRO » 15. April 2019, 13:52

Ce Rhioton hat geschrieben:Ja, aber diese Zeiten sind wohl vorbei. :)

Aber warum eigentlich ... weil die Autoren nicht anders/besser können/wollen? Ist das wirklich reine Zeitgeistschreibe? Ist die Schreibe etwa von Kurt Mahr so lese-überholt? Ist modern und modisch dasselbe?
Ich lese oft parallel, heutige Hefte und die von früher. Für meinen Geschmack sind sie frischer in den Dialogen, schneller in den Handlungen, in der Gesamtheit einfach besser, weniger schwerfällig, sogar bei Voltz.Die Geschehnisse kommen schneller zumm Zuge, es wird natürlich auch in Dialogen geredet, aber Handlungen folgen gleich darauf konkret und nach Standard.Heute wirkt alles so platt gequetscht irgendwie, geschnörkelt und verziert, dazu zögernd und weinerlich, ... ich kann es wohl nicht richtig in Worte fassen ... B-)
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von Ce Rhioton » 15. April 2019, 15:05

AARN MUNRO hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben:Ja, aber diese Zeiten sind wohl vorbei. :)
Aber warum eigentlich ... weil die Autoren nicht anders/besser können/wollen?
Weil wir Menschen heute nur noch tun, was wir müssen.
Und nicht mehr, was wir könnten.

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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von old man » 15. April 2019, 15:45

Ich antworte da jetzt mal drauf. Ich sollte es besser wissen, aber ich glaube irgendwie immer noch daran, dass Menschen miteinander kommunizieren können.
nanograinger hat geschrieben:

Wenn ich mir die ganze Kritik seit PR 2700 vor Augen halte (vorher habe ich das Forum nur sporadisch gelesen), so gibt es eine große Konstante: Die Serie unter den jetzigen Expokraten sei zu "kompliziert", zu "verzettelt", "verschnörkelt", zu offen gestaltet, zu langfristig angelegt.

Wenn ich den AT/Thez-Komplex anschaue, oder auch die Genesis-Thematiken um Thoogondu, Gemeni und insbesondere Adam von Aures, dann weiß ich wirklich nicht, wie man schreiben kann, dass sich PR den "faulen bzw. dummen Leser(n)" anbiedert.
1. Blos weil die Mehrheit der Leser - angeblich - einfachere Handlung verlangt (was ich für ein Gerücht halte, ich lese schon seit dem AGF eher das Gegenteil) zeigt das überhaupt nicht, dass die Serie anspruchsvoller geworden ist. B-)
2. "Kompliziert und verzettelt" stimmt. Das finde ich auch. Mein Kritikpunkt ist die Anspruchslosigkeit. Man kann ganz locker eine straighte, geradlinige Serie machen, die trotzdem anspruchsvoll ist, anstatt viel Worte um Nix zu machen, alles so zu verschwurbeln, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, oder, wie Lale oben sagt, mehr Worte für weniger Handlung braucht.
3. Mit Anspruch meine ich so Sachen wie:
- die Geschichte der Serie wird geachtet, man schreibt sie fort und bezieht sich auf sie. Weiterentwicklung statt Totalresets. Und wenn schon Totalreset, dann richtig, und nicht so halbherzig.
- die Serienmacher haben eine klare Vorstelluing davon, wo es hingehen soll, und vertreten das nach aussen. Die Fans kapieren, was die Macher da tun, sind stolz drauf und können jedem Nichtfan erklären, was so toll an PR ist. So was wie eine Vision. Das hatten wir mal früher. Vision ist anspruchsvoll, nicht lächerlich. "Mythos Erde", dass ich nicht lache. Ein postulierter Mythos, an den wir Leser nicht glauben können, weil man uns nicht erklären will, um was es eigentlich geht. In Band 792, den ich kürzlich gelesen habe, bezieht sich Clark Darlton in einem Nebensatz auf diesen Mythos aus Heft 1, und ist damit tiefgründiger und ergreift mich mehr als die letzten 8 Romane zusammengenommen. Und damals war die Serie grad mal 15 Jahre alt. Jetzt ist sie bald 60, und der Mythos ist weg, er wird nur noch behauptet.
Damit höre ich auf, aber ich musste mir das einfach mal von der Seele schreiben.
Sorry, falls ich damit jemandem zu nahe getreten bin.
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von LaLe » 15. April 2019, 15:54

Ce Rhioton hat geschrieben:Edit: Wir Leser mit Anspruch können ja jederzeit zu NEO wechseln. :unschuldig:
Dass man mit Namedropping (so empfand ich das) 200 Taschenhefte füllen und offenkundig ausreichend Leser dafür finden kann, ist schon eine Leistung an sich. Ich war nach den ersten drei Staffeln allerdings raus.
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von AARN MUNRO » 16. April 2019, 08:27

LaLe hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben:Edit: Wir Leser mit Anspruch können ja jederzeit zu NEO wechseln. :unschuldig:
Dass man mit Namedropping (so empfand ich das) 200 Taschenhefte füllen und offenkundig ausreichend Leser dafür finden kann, ist schon eine Leistung an sich. Ich war nach den ersten drei Staffeln allerdings raus.

Habe die ersten dreißig Bände gelesen ... Näää ... dann noch mal Band 100. Nix, wie van den Boom sagen würde ... :D
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von AARN MUNRO » 16. April 2019, 08:30

Ce Rhioton hat geschrieben:
Christian Montillon hat geschrieben:Was wir versuchen, insbesondere mit PR 3000 und den Bädnen danach (weil es da dank der ganzen medialen Aufmerksamkeit bessere Chancen gibt, die Gruppen 2 und 3 zu erreichen), ist ein Spagat, der drei Lesergruppen gerecht wird: 1) Stammlesern 2) Ehemaligen Lesern, die mal wieder reinlesen 3) Neulesern.
Im Klartext: Kompromisse sind notwendig.
Und es bedeutet wohl auch, dass die Autoren letztlich nicht die Geschichte erzählen können, die sie eigentlich erzählen könnten (da sie eben auf die verschiedenen Lesergruppen Rücksicht nehmen müssen).
Die Serie ist also letztlich nicht so gut, wie sie sein könnte. :)

Wenn das aber eine bewußte Steuerung wäre ... dann wäre es ein Armutszeugnis.
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von Klaus Eberhardt » 28. April 2019, 19:49

Am Besten: Intergalaktisch übergreifende Solidarität.

Hab mich eher durchgequält, die Kämpferei und diese Straße sind nicht meins.

"Gehen wir!"
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von Julian » 28. Mai 2019, 17:01

Diese Szene wo Rhodan einfach auf technik Vertrauen wie ein Risikopilot agiert, das fand ich nicht mehr realistisch.

Es ist ja noch einmal gut gegangen.

Habe den Roman aus dem Stapel gestern gezogen.

Irgendwo zwischendurch hatte ich damals beim lesen aufgegeben.

Lag wohl auch daran, daß mein Desinteresse an dem neuen Zyklus vorhanden war.

Irgendwie fand ich auch nicht das der Roman an sich etwas fesselndes hatte.

Dieser Entzug von Vitalismus uebertrug sich wohl beim lesen auch direkt auf mich.

Ansonsten ein wichtiger Teil des Puzzles um die bisherigen Infos zu verstehen.
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Re: Spoiler Band 3004: Christian Montillon: Der Vital-Suppre

Beitrag von Atlantis » 10. Oktober 2019, 17:48

Nicht nach meinen Geschmack. Daher 3,4,5

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