Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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christianf
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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von christianf » 28. Juni 2019, 17:36

AARN MUNRO hat geschrieben:Wenn der Planet kleiner ist als die Erde und der Mond größer ... dann können die Umlaufzeiten nicht dieselben sein wie bei Erde und Mond.Ich nehme doch an, gemeint waren die Eigenrotationen der beiden Körper, nicht die Umdrehung um die Sonne, denn es war von zwei Rotationszeiten die Rede.
Wieder ein Beispiel dafür, was dem Laien egal ist, der nur seinen Perry lesen will, dem etwas naturwissenschaftlich gebildeten Menschen aber gleich beim Lesen der ersten Seiten etwas "sauer" aufstößt. Oder eher seufzend.Wenn die beiden Planeten (Ersatzerde und Ersatzmond) andere Massen haben als Normalerde und Normalmond, dann sind die gegenseitigen Drehimpulsfaktoren im Laufe der Jahrmillionen auch andere.Die Umlaufzeiten=Eigenrotationen können also nicht die gleichen sein.Halut wird mir wahrscheinlich recht geben ... viele andere nicht oder es ist ihnen schlicht egal. Mir nicht.Denn es stimmt n i c h t !
Das habe ich tatsächlich überlesen, obwohl ich es als Physiker hätte merken müssen. Mir ist aber im gleichen Zusammenhang etwas anderes sehr störend ins Auge gefallen. Wenn Iya und Vira deutlich andere Massen haben als Erde und Mond, können sie sich nicht zu den Fast-Doppelgängern entwickelt haben, die sie jetzt sind, dazu sind die Anfangsbedingungen viel zu unterschiedlich. Das beginnt natürlich schon mit den Einzel- und Gesamtdrehimulsen des Systems, wie Aarn angemerkt hat, geht aber natürlich damit weiter, das jedes einzelne Ereignis in der geologischen Geschichte anders abgelaufen sein müsste, wobei jede Abweichung größer wird, als die, auf die sie aufbaut. Bei so einem deutlichen Massenunterschied, würde ich erwarten, dass die geologische Geschichte von Iya völlig anders abgelaufen ist, als auf der Erde, und dass schon zur Zeit der kambrischen Explosion die Kontinente völlig anders aussahen, als bei unserer Erde.
Für mich ist die Frage, ob die EXPOKRATEN diese Unwahrscheinlichkeit nicht auf dem Schirm hatten (es gibt genug Ungereimtheiten dieser Art in der Seriengeschichte, würde mich also nicht überraschen), oder ob das Absicht ist. In letzterem Fall wäre es denkbar, dass das Iya, Vira und ihre Bewohner ein Fake sind, so wie das falsche Terrania mit einiger Sicherheit ein Fake war.

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von Merkosh » 28. Juni 2019, 18:07

Ich wäre mir mit dem Fake nicht so sicher...

RolfK
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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von RolfK » 28. Juni 2019, 18:16

Zugfahrten, Kämpfe mit Monstern, Prügeleien auf Bahnsteigen; das Heft hat mich teilweise gelangweilt.
Interessant dagegen die Einsprengsel aus dem cairanischen Beamtenleben mit den Hinweisen auf Trajekt und das einzigartige Objekt. Das macht Lust auf mehr.
Und schon wieder ein kosmisches Rätsel:
Der Obercairaner sorgt sich um Ladhonen und Zain-Konstrukte so, als ob es keinen cairanisch modifizierten Terranova-Schirm gäbe; wohin ist er verschwunden?

lichtman
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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von lichtman » 28. Juni 2019, 18:25

christianf hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Wenn der Planet kleiner ist als die Erde und der Mond größer ... dann können die Umlaufzeiten nicht dieselben sein wie bei Erde und Mond.Ich nehme doch an, gemeint waren die Eigenrotationen der beiden Körper, nicht die Umdrehung um die Sonne, denn es war von zwei Rotationszeiten die Rede.
Wieder ein Beispiel dafür, was dem Laien egal ist, der nur seinen Perry lesen will, dem etwas naturwissenschaftlich gebildeten Menschen aber gleich beim Lesen der ersten Seiten etwas "sauer" aufstößt. Oder eher seufzend.Wenn die beiden Planeten (Ersatzerde und Ersatzmond) andere Massen haben als Normalerde und Normalmond, dann sind die gegenseitigen Drehimpulsfaktoren im Laufe der Jahrmillionen auch andere.Die Umlaufzeiten=Eigenrotationen können also nicht die gleichen sein.Halut wird mir wahrscheinlich recht geben ... viele andere nicht oder es ist ihnen schlicht egal. Mir nicht.Denn es stimmt n i c h t !
Das habe ich tatsächlich überlesen, obwohl ich es als Physiker hätte merken müssen. Mir ist aber im gleichen Zusammenhang etwas anderes sehr störend ins Auge gefallen. Wenn Iya und Vira deutlich andere Massen haben als Erde und Mond, können sie sich nicht zu den Fast-Doppelgängern entwickelt haben, die sie jetzt sind, dazu sind die Anfangsbedingungen viel zu unterschiedlich. Das beginnt natürlich schon mit den Einzel- und Gesamtdrehimulsen des Systems, wie Aarn angemerkt hat, geht aber natürlich damit weiter, das jedes einzelne Ereignis in der geologischen Geschichte anders abgelaufen sein müsste, wobei jede Abweichung größer wird, als die, auf die sie aufbaut. Bei so einem deutlichen Massenunterschied, würde ich erwarten, dass die geologische Geschichte von Iya völlig anders abgelaufen ist, als auf der Erde, und dass schon zur Zeit der kambrischen Explosion die Kontinente völlig anders aussahen, als bei unserer Erde.
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 2A#p664329
Für mich ist die Frage, ob die EXPOKRATEN diese Unwahrscheinlichkeit nicht auf dem Schirm hatten (es gibt genug Ungereimtheiten dieser Art in der Seriengeschichte, würde mich also nicht überraschen), oder ob das Absicht ist. In letzterem Fall wäre es denkbar, dass das Iya, Vira und ihre Bewohner ein Fake sind, so wie das falsche Terrania mit einiger Sicherheit ein Fake war.
Eine Möglichkeit, dass Iya eine Konvergenz/Mischung verschiedener Realitäten ist :(

Zemina in 3017:

»Konvergenz!«, rief sie auf einmal.
..
»... Ich habe keine Ahnung, was es bedeutet, aber ich spüre, es ist wichtig, und es hängt mit Iya zusammen.«
Sie hielt kurz inne, dann wiederholte sie mit fester Stimme: »Konvergenz.«


Iya und die Ayee assimilieren/konvergieren in Richtung Terra und Terraner

manfred

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von Streichholzentität » 29. Juni 2019, 00:36

christianf hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:....
Das habe ich tatsächlich überlesen, obwohl ich es als Physiker hätte merken müssen. Mir ist aber im gleichen Zusammenhang etwas anderes sehr störend ins Auge gefallen. Wenn Iya und Vira deutlich andere Massen haben als Erde und Mond, können sie sich nicht zu den Fast-Doppelgängern entwickelt haben, die sie jetzt sind, dazu sind die Anfangsbedingungen viel zu unterschiedlich. Das beginnt natürlich schon mit den Einzel- und Gesamtdrehimulsen des Systems, wie Aarn angemerkt hat, geht aber natürlich damit weiter, das jedes einzelne Ereignis in der geologischen Geschichte anders abgelaufen sein müsste, wobei jede Abweichung größer wird, als die, auf die sie aufbaut. Bei so einem deutlichen Massenunterschied, würde ich erwarten, dass die geologische Geschichte von Iya völlig anders abgelaufen ist, als auf der Erde, und dass schon zur Zeit der kambrischen Explosion die Kontinente völlig anders aussahen, als bei unserer Erde.
Für mich ist die Frage, ob die EXPOKRATEN diese Unwahrscheinlichkeit nicht auf dem Schirm hatten (es gibt genug Ungereimtheiten dieser Art in der Seriengeschichte, würde mich also nicht überraschen), oder ob das Absicht ist. In letzterem Fall wäre es denkbar, dass das Iya, Vira und ihre Bewohner ein Fake sind, so wie das falsche Terrania mit einiger Sicherheit ein Fake war.
Würd ich mal reinkrätschen. Gibt es vielleicht dann, dank anderer Gezeitenwirkung ne andere Kontinentaldrift, ein anderes Klima? Und müsste ne BordKI nicht von selbst daraufkommen?

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von ZEUT-42 » 29. Juni 2019, 01:06

AARN MUNRO hat geschrieben:Wenn der Planet kleiner ist als die Erde und der Mond größer ... dann können die Umlaufzeiten nicht dieselben sein wie bei Erde und Mond.
Doch, können sie. Von der Entfernung von Iya und Vira wurde nämlich nichts ausgesagt. Damit kann die Umlaufzeit die gleiche wie im System Erde und Mond sein.

Kritikaster
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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von Kritikaster » 29. Juni 2019, 12:37

AARN MUNRO hat geschrieben: PS: Die Wahrscheinlichkeit, dass beide Rotationen gerade zu diesem Zeitpunkt NGZ übereinstimmen, ist so gering ...
Sollte da echt jemand dran geschraubt haben? Wäre ja völlig untypisch im Perryversum - zumal bei künstlich versetzten Himmelskörpern. Die Frage, ob sich das mit meinem Physikverständnis erklären lässt oder nicht, stellt sich mir hier ebensowenig wie die scheinbar analoge Kontinentaldrift. Das ist auf diesem Planeten eben so und ich bin gespannt, was hier noch alles Überraschendes, Ähnliches, Fremdes zu bestaunen ist.
Für Physiknerds hätte ich noch ein schönes Romanzitat S.54: "Der Katamaran drehte zur Breitseite." Hier scheint mir doch spezielles kinetisches Wissen gefragt, auch wenn Kapitän Hornblower das sicherlich nur mit einem 'Hrrmm. Hmm.' kommentieren würde.
Zum Roman und seiner Wirkung auf mich: Die Reise mit der Bimmelbahn fand ich etwas enttäuschend, zumal ich schon im Vorgängerband etwas mehr Drive erhofft hatte. Der weitere Verlauf des Romans entschädigte dann aber mit diversen neuen Eindrücken und vor allem rätselhaften Begebenheiten. (Hat irgendwer eine Ahnung, wer der Spion sein soll, der sich da beim Spaziergang verlaufen hat? Mich lassen da sowohl meine Phantasie als auch die Kombinatorik im Stich.)
Dass der cairanische Frieden in der Milchstraße eine unabdingbare Voraussetzung für das Trajekt sein soll, bedarf sicher noch einiger erläuternder Ausführungen und das geheimnisvolle Objekt lädt tatsächlich zu Spekulationen ein.
Grundsätzlich gelungen die Hommage an den Abenteuerreiseschriftsteller. Ich habe mich begeistert in meine Jugendzeit zurückkatapultieren lassen. Danke dafür, die Suche nach entsprechenden Zitaten hat sich gelohnt. Auf der anderen Seite hätte ich den Formel-1-Bezug als bekennender Motorsportignorant tatsächlich ohne das Interview mit Roman gar nicht erkannt. So wurden eben wieder mal viele unterschiedliche Interessen bedient und so muss es ja bei einer solchen Serie wohl auch sein.
Alles in allem ein Lesevergnügen für mich. 8-)

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von wepe » 29. Juni 2019, 13:26

Erstmal ein Uff, uff und ein kräftiges Howgh! :st: B-)
Das Heft hat mir sehr viel Spaß gebracht, mit Karl May habe ich immerhin als Kind gelernt dicke Bücher zu lesen.
Ich kann mir allerdings durchaus vorstellen, dass jüngere Leser über manche Wendung oder Formulierung verwundert waren, aber in dieser Dosierung fand ich das sehr angenehm. Mich hat es auch etwas von den epochalen :devil: Neuigkeiten abgelenkt, die wir und Perry anscheinend erfahren. Ließ sich aber locker herunterlesen.
Eine veränderte (Ersatz?-)Erde ist ja auch nicht unbedingt mehr das, was mich als Altleser vom Hocker reißt.
(m)ein schönes Hobby: https://www.mercatorsnachbarn.de

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von Kritikaster » 29. Juni 2019, 13:34

christianf hat geschrieben: Für mich ist die Frage, ob die EXPOKRATEN diese Unwahrscheinlichkeit nicht auf dem Schirm hatten (es gibt genug Ungereimtheiten dieser Art in der Seriengeschichte, würde mich also nicht überraschen), oder ob das Absicht ist. In letzterem Fall wäre es denkbar, dass das Iya, Vira und ihre Bewohner ein Fake sind, so wie das falsche Terrania mit einiger Sicherheit ein Fake war.
Im Glossar sind die "Fakten" zu Iya ja noch mal zusammengefasst. Neben einer biologischen Entwicklung, die scheinbar schon sehr lange von Terra abweicht, sind da geographische Merkmale, die auf Abweichungen zu ganz anderen Zeiten verweisen. Die aberwitzigste Information aber ist "Dort wo sich normalerweise Terrania befände, entspricht die Uhrzeit der aktuellen Standardzeit". Von irgendeiner Art natürlicher Entwicklung dieses Planeten- und Gesekllschaftskonstrukts kann man da wohl nicht ausgehen. 8-)

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von Verkutzon » 29. Juni 2019, 15:09

Ein guter Roman von Uwe voller Andeutungen.
Dass die Cairaner einst für den Frieden in grossen intergalaktischen Räumen sorgten, macht mich neugierig. Welche Kriege und mit welchen Zielsetzungen wurden dort wohl in der Dunkelheit ausgetragen?
Zemina hat also Angst vor den Cairanern... Teile ihres Gehirns fehlen; trug sie einst ein Organoid, das ihr wieder (ziemlich grosszügig) herausgeschnitten wurde?
Apropos Karl May:
Die geschenkten Diamanten erinnern mich an die europäische Landnahme Amerikas. Auch dort hat man den Eingeborenen Geschenke gemacht... Glasperlen, Spiegelscherben, Alkohol...
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von Verkutzon » 29. Juni 2019, 15:10

Doppelt gesendet, sorry
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von Alexandra » 29. Juni 2019, 15:54

Verkutzon hat geschrieben:
Apropos Karl May:
Die geschenkten Diamanten erinnern mich an die europäische Landnahme Amerikas. Auch dort hat man den Eingeborenen Geschenke gemacht... Glasperlen, Spiegelscherben, Alkohol...
Hat das mit Karl May zu tun? Sorry, ich habe zwar Amerikanistik studiert und unterrichte es auch, aber bei Karl May kam ich nie über Winnetou I hinaus. Also, ich erkenne die Art von Titeln und bestimmte Formulierungen, aber kann hier auf keine Referenztexte zurückführen (weshalb mich gewisse Eigenheiten des Romans eventuell ein wenig ratlos zurücklassen). Es sind aber weniger Anspielungen als Material für Lokalkolorit, oder?

Und wie fügen sich dann die "Boliden" da rein? Ich kam erst durch das Interview drauf, dass das Wort "Rennwagen" bezeichnet, habe es sicher vor Jahrzehnten zuletzt gehört, und hier bezeichnet es Lebewesen, oder nicht? Wobei ich "Trajekt" auch erst durch die Threaddiskussion als Echtwelt-Wort erkennte. Ich dachte, dass sei eine Wortneubildung der Serie. Das stellt dann tatsächlich eine Fortführung des Eisenbahnmotivs dar. Ich hatte mich schon gewundert, dass das aufwändig gestaltete Gefährt im Lauf des Romans so sang- und klanglos erschwindet.
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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von nanograinger » 29. Juni 2019, 17:30

Kritikaster hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben: PS: Die Wahrscheinlichkeit, dass beide Rotationen gerade zu diesem Zeitpunkt NGZ übereinstimmen, ist so gering ...
Sollte da echt jemand dran geschraubt haben? Wäre ja völlig untypisch im Perryversum - zumal bei künstlich versetzten Himmelskörpern. Die Frage, ob sich das mit meinem Physikverständnis erklären lässt oder nicht, stellt sich mir hier ebensowenig wie die scheinbar analoge Kontinentaldrift.
Das sehe ich genauso. Iya und Vira sind seit ihrer Einführung als ähnlich aber nicht gleich Erde-Mond geschildert, wobei die unterschiedlichen Abweichungen nicht zu einer Divergenz einer Entwicklung ab einem bestimmten Zeitpunkt zusammenpassen. Die Künstlichkeit wird durch die Versetzung weiter betont.
Kritikaster hat geschrieben:...
Für Physiknerds hätte ich noch ein schönes Romanzitat S.54: "Der Katamaran drehte zur Breitseite." Hier scheint mir doch spezielles kinetisches Wissen gefragt, auch wenn Kapitän Hornblower das sicherlich nur mit einem 'Hrrmm. Hmm.' kommentieren würde.
Räusper. Die Katamaran-Teile haben 30m Länge und 10 Breite. Also gibt es eine "Breitseite". Und das Luftschiff wird ja wohl steuern können, also kann es auch zur Breitseite drehen.
Kritikaster hat geschrieben:...
(Hat irgendwer eine Ahnung, wer der Spion sein soll, der sich da beim Spaziergang verlaufen hat? Mich lassen da sowohl meine Phantasie als auch die Kombinatorik im Stich.)...
Ich würde auf Donn Yaradua oder Schlafner tippen, um sich mal die Cairaner mit ihren Fähigkeiten anzuschauen (wobei ich nicht sicher bin, ob die beiden überhaupt dabei sind).

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von nanograinger » 29. Juni 2019, 17:32

RolfK hat geschrieben:....
Der Obercairaner sorgt sich um Ladhonen und Zain-Konstrukte so, als ob es keinen cairanisch modifizierten Terranova-Schirm gäbe; wohin ist er verschwunden?
Entweder abgeschaltet oder von Uwe Anton vergessen. Ich bin sicher, dass er in spätestens drei Bänden wieder da ist. B-)

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von Kritikaster » 29. Juni 2019, 17:58

nanograinger hat geschrieben: Räusper. Die Katamaran-Teile haben 30m Länge und 10 Breite. Also gibt es eine "Breitseite". Und das Luftschiff wird ja wohl steuern können, also kann es auch zur Breitseite drehen.
Ich hab's absolut noch nicht klar. Da ist also ein Teil, das sich unabhängig bzw. gegenläufig zu den Kufen des Katamarans drehen kann? Wozu? Das würde es doch schwergängig und instabil machen. Und was für ein Teil soll das sein? Die Gondel? Wo sitzt die denn dann? 8-)

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von Klapauzius » 29. Juni 2019, 18:15

wepe hat geschrieben:Erstmal ein Uff, uff und ein kräftiges Howgh! :st: B-)
Das Heft hat mir sehr viel Spaß gebracht, mit Karl May habe ich immerhin als Kind gelernt dicke Bücher zu lesen.
Eine wohlverdiente Hommage an den Großmeister des deutschsprachigen Groschenromans, wenn ich mich nicht irre!

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von nanograinger » 29. Juni 2019, 19:42

Kritikaster hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben: Räusper. Die Katamaran-Teile haben 30m Länge und 10 Breite. Also gibt es eine "Breitseite". Und das Luftschiff wird ja wohl steuern können, also kann es auch zur Breitseite drehen.
Ich hab's absolut noch nicht klar. Da ist also ein Teil, das sich unabhängig bzw. gegenläufig zu den Kufen des Katamarans drehen kann? Wozu? Das würde es doch schwergängig und instabil machen. Und was für ein Teil soll das sein? Die Gondel? Wo sitzt die denn dann? 8-)
Was für Kufen? Das Luftschiff landet nicht auf Kufen. Nur Ankertrosse halten einen Kontakt zum Boden. So wie im Roman beschrieben besteht das Luftschiff aus zwei "Starrluftschiffen, mit einer Balkenkonstruktion verbunden waren". Da nur ein großer Propeller den Vortrieb leistet, wird dieser in der mittigen Balkenkonstruktion angebracht sein, genauso wie die Fahrkabine.

Die "Breitseite" ist eigentlich die lange Seite der Katamaran-Starrluftschiffe (den Begriff "Breitseite" kennst du ja von Hornblower).
"Zur Breitseite drehen" bedeutet dann, dass das Luftschiff nicht mehr in bisheriger Fahrtrichtung fliegt, sondern sich um eine vertikale Achse dreht.

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von Kritikaster » 29. Juni 2019, 21:27

nanograinger hat geschrieben: Die "Breitseite" ist eigentlich die lange Seite der Katamaran-Starrluftschiffe
"Zur Breitseite drehen" bedeutet dann, dass das Luftschiff nicht mehr in bisheriger Fahrtrichtung fliegt, sondern sich um eine vertikale Achse dreht.
Eben. Und wie kann es sich da zur Breitseite drehen, wenn die sich doch mitdreht? Vorne bleibt vorne und Seite bleibt Seite. Egal bei welcher Drehgeschwindigkeit. Das Luftschiff kann sich nach links drehen oder nach rechts drehen oder zum südlichen Luftschiffraumhafen aber nicht zur Breitseite. 8-)

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von nanograinger » 29. Juni 2019, 21:47

Kritikaster hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben: Die "Breitseite" ist eigentlich die lange Seite der Katamaran-Starrluftschiffe
"Zur Breitseite drehen" bedeutet dann, dass das Luftschiff nicht mehr in bisheriger Fahrtrichtung fliegt, sondern sich um eine vertikale Achse dreht.
Eben. Und wie kann es sich da zur Breitseite drehen, wenn die sich doch mitdreht? Vorne bleibt vorne und Seite bleibt Seite. Egal bei welcher Drehgeschwindigkeit. Das Luftschiff kann sich nach links drehen oder nach rechts drehen oder zum südlichen Luftschiffraumhafen aber nicht zur Breitseite. 8-)
Das ist Seefahrer-Jargon. Lies deinen Hornblower nochmal, dann wirst du schon sehen. B-)

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von Kardec » 29. Juni 2019, 22:12

Die Aussage "Richtung Breitseite drehen" ergiebt in meinen Augen keinerlei Sinn. Als alter Forester-Leser kann ich mich da dran auch nicht erinnern.
Erinnern kann ich mich an "in den Wind" u. "aus dem Wind" bzw Richtung "Lee- bzw. Luv" drehen.

Einzig zu drehen um dem gegnerischen Schiff die Breitseite zuzuwenden um feuern zu können ist sinnvoll.

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von nanograinger » 29. Juni 2019, 22:35

Aus dem Titelthread:
AushilfsMutant hat geschrieben:Im ganzen Universum existiert kein Objekt wie jenes, das die Milchstraße birgt.....ohhhhhh :o
1) Meine Katze gibt es nur einmal im Universum, da bin ich ziemlich sicher.
2) Richtig sicher könnte ich aber nur sein, wenn ich das ganze Universum kennen würde. Das tue ich nicht, aber die Cairaner sicher auch nicht.

Man sollte solche Aussagen also nicht überbewerten. Sie sind immer nur Rechtfertigungen dafür, dass das, was man tut, angeblich alternativlos ist,

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von Uwe Anton » 30. Juni 2019, 01:28

AARN MUNRO hat geschrieben: Übrigens müsste es wegen des Ambientes gleich beim ersten Absatz "Schaitan" heißen, nicht "Teufel". Ist zwar derselbe ... ^_^
Erstens ist es nicht der erste Absatz, sondern der dritte, und zweitens ist das ein wörtliches Zitat aus Karl Mays "Durch die Wüste". :(

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von Julian » 30. Juni 2019, 19:05

Der bisherige Inhalt des Roman hat mich doch ueberrascht.
Rhodan spürte Verzweiflung
Die Cairaner werden erstmalig mit ihrer Beziehungs_Kultur geschildert.


Sie wissen das Bully ein Trickser ist.
Und der oberste Beschützer will das er endlich einsieht das die Erde nur ein Mythos ist. Deshalb wurde der Zutritt nur gewährt.


Eigentlich wissen doch die Cairaner inzwischen das eine Gruppe von Fremden auf dem zu beschützenden Planeten sich aufhalten.
Also spielen die ersten Eindruecke von dem Cairaner vor der Abfahrt mit dem Zug. Zeitlich konnte ich das nicht zuordnen von der Abfolge der Geschehnisse.
Auf Seite 38 wird wieder dann ein Signal besprochen das definitiv nicht von der zu beschützenden Bevölkerung stammen kann.

Diese Ausleuchtung nach dem erfolgten abwehren des Angriff von dem Wassermonster ist mein Lesestand momentan.

Physikalische Schilderungen die so nicht sein können wie geschildert, sind letztendlich nur Fehler aus der Sicht unserer Naturgesetze.
Da gibt es halt nur eine Konvergenz :st: :devil: zum Rhodanschen Universum.
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.
"Es ist ein Gesetz, daß das Universum intelligentes Leben tragen soll". (Atlan 499)
»Nachor dachte darüber nach, aus welcher schier endlos großen Menge täglicher Erlebnisse sich die Persönlichkeit eines Lebewesens formte, wie vielen Veränderungen und Verfeinerungen ein Charakter ausgesetzt war, wie er wachsen konnte oder zerbrechen unter dem Eindruck immer neuer, nie versiegender Erfahrungen ...«

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von halut » 30. Juni 2019, 19:17

Kritikaster hat geschrieben:Für Physiknerds hätte ich noch ein schönes Romanzitat S.54: "Der Katamaran drehte zur Breitseite." Hier scheint mir doch spezielles kinetisches Wissen gefragt, auch wenn Kapitän Hornblower das sicherlich nur mit einem 'Hrrmm. Hmm.' kommentieren würde.
Wieso Physiknerds? „Breitseite“ ist ein militärischer Ausdruck.

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Re: Spoiler 3019: Das Rätsel von Pesha, von Uwe Anton

Beitrag von halut » 30. Juni 2019, 19:19

nanograinger hat geschrieben:Für Physiknerds hätte ich noch ein schönes Romanzitat S.54: "Der Katamaran drehte zur Breitseite." Hier scheint mir doch spezielles kinetisches Wissen gefragt, auch wenn Kapitän Hornblower das sicherlich nur mit einem 'Hrrmm. Hmm.' kommentieren würde.
Räusper. Die Katamaran-Teile haben 30m Länge und 10 Breite. Also gibt es eine "Breitseite". Und das Luftschiff wird ja wohl steuern können, also kann es auch zur Breitseite drehen. [/quote]
Für alle Nichtseebären: „Unter Breitseite versteht man das gemeinsame Abfeuern der Geschütze an einer der beiden Längsseiten eines Kriegsschiffes. Die Breitseite ist das bevorzugte Schussverfahren des Linienschiffes.“

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