Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Günther Drach
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Günther Drach » 15. August 2019, 09:43

Monostos hat geschrieben: Ob nun eine Vitalenergiebatterie verhindern kann, ob nekrotisches Gewebe abstirbt oder nicht, oder ob man bessere OP-Techniken haben sollte, da sag ich nur - pfft. Scheint wohl so zu sein im Perryversum, sonst hätte es der Autor nicht so geschrieben. Man kann aber deswegen auch ein Fass aufmachen ;)
Perry hat diesen ZAC seit rund 1400 Bänden. In keinem dieser Hefte wurde bisher ein ZAC in dieser Weise (Heilung Fremdgewebes) erfolgreich benutzt. Es gibt ein Negativbeispiel (Tifflor, Ertruserin) und eine schwammige Aussage von ES (im Prinzip wäre eine Übertragung des ZAC an einen anderen möglich, aber eine unangenehme Prozedur). Also dürfte sich ein Leser doch etwas wundern.
Wenn im übernächsten Band Perrys Telepathie plötzlich wieder funktioniert, ja und? Ist halt dann so, sonst hätte es ja der Autor nicht geschrieben?
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

Fairy tales do not give the child his first idea of bogey. What fairy tales give the child is his first clear idea of the possible defeat of bogey. The baby has known the dragon intimately ever since he had an imagination. What the fairy tale provides for him is a St. George to kill the dragon.
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Askosan
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Askosan » 15. August 2019, 09:50

AARN MUNRO hat geschrieben:Es muss halt konsistent im Kanon bleiben oder ebenfalls konsistent, also widerspruchsfre, zu früher gesagten Dingen, eingebaut werden. .
Muss nicht, aber es wäre schön, wenn es so wäre. Es gibt viele Fans der Serie, die eine stringente Geschichte lesen möchten.

Aber es gibt auch Leser für die das nicht wichtig ist und die es nicht stört, wenn in einem Band das Solsystem von einem Terranovaschirm geschützt wird und drei Hefte später ist es ein ATG-Schirm.

Oder wenn ein Haluter mit einem Trupp Elitesoldaten aufräumt und kurze Zeit später wird er von einem Zivilisten mit einem Handstrahler paralysiert.

Vielleicht sind solche Leser sogar im Vorteil, weil man ihnen kaum das Lesevergnügen verderben kann.

P.S. Das sind fiktive Beispiele.

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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Eric Manoli » 15. August 2019, 09:58

Früher wurde das hier mal gerne ein Jubelforum genannt.

Heute muss man sich eher Sorgen machen, daß es auch genug Taschentücher gibt.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Oceanlover » 15. August 2019, 10:45

Dann will ich mal wieder was zum Jubeln beitragen. :D

Wie ich schon an anderer Stelle sagte....
Oceanlover hat geschrieben:Wenn man sich durch das Lesen eines Perry Rhodan Romans von Wim Vandemaan sowieso schon in einer meditativen Stimmung befindet ;) , ist das Album Stranger in the Alps von Phoebe Bridgers als Hintergrundmusik genau richtig. Phoebe ist eine US - amerikanische Sängerin und arbeitet im Genre Indie- und Folk-Rock. Hier ein Hörbeispiel.

Chelsea
Und es lag bestimmt nicht nur an der Hintergrundmusik, dass er mir ausserordentlich gut gefallen hat. Zwar eine harte Nuss, die man aber so richtig schön langsam und mit Genuss knacken kann. Ich mag einfach Wims Stil. :) Danke für viel Lesevergnügen auf hohem Niveau.

Wenigstens bin ich rechtzeitig fertig geworden, denn heute ist schon der neue Roman auf dem Kindle angekommen.
Nette Grüße
Oceanlover

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Lumpazie
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Lumpazie » 15. August 2019, 10:53

Richard hat geschrieben: Ja, den Zusammenhang Catron-Ader und den Gehirntransplationen habe ich auch so in Erinnerung - wie ich auch einige Posts vorher schon geschrieben habe :) -> https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 75#p671415
Sorry Richard, den Post hatte ich gar nicht gesehen :(
AARN MUNRO hat geschrieben:Mich enttäuscht nach wie vor diese durchschnittliche Themenwahl ... nach der langen Vorlaufzeit.Ich hätte mir nun mehr und größere Geheimnisse erwartet, als eine "gewöhnliche" SI, die hinter anderen toten SIs aufräumt und den/deren Schrott beseitigt.Dabei selbst angegriffen wird, weil sie ihre Völker nicht richtig lenken kann.Die Erwartungshaltung der "Geheimnisse" von Caiaranern etc. war größer für mich ... nun ist sie wieder auf das Banale heruntergebrochen. Schade, da hat die Expokratie meines Erachtens eine Chance verpasst, ihre Phantasie mehr spielen zu lassen. Aber immerhin sind sicher auch so gut erzählbare Abenteuer möglich ...darauf freue ich mich immerhin schon ... ansonsten enttäuscht/end ... aber damit muss ich natürlich selber fertigwerden ... ist eben doch nur eine Trivialserie. :(
Also mir gefällt die Idee sehr gut. Das spannende an der Sache ist, was suchen die Caiaraner in der Milchstrasse? Eine einfache Entsorgung von ES Hinterlassenschaften ist es wohl nicht.....

Merkosh hat geschrieben:Ist also die "Cairanische Epoche" sowas wie der zweimal jährliche Sperrmüll-Abholtag?
:-D :rofl: genau - so wird es wohl sein..... :clap:

Da ist einiges zu entsorgen.... Nicht nur die Sachen von ES, auch Archetims Schrott liegt bestimmt noch haufenweise rum :P

Und wer weiß was Traitor so alles da gelassen hat..... :rolleyes:
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D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von AushilfsMutant » 15. August 2019, 11:13

Aures gibt es ja auch noch. Wobei die wohl etwas ungehalten reagieren würde falls man sie entsorgen wollte. :P

Mir gefällt die Idee eigentlich auch ganz gut.
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

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Lumpazie
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Lumpazie » 15. August 2019, 12:33

Wobei die UFOnauten (Tentonen) hatten doch auch eine ähnliche Funktion wie die Cairaner. Wie steht es in der Perrypedia:

Zudem scheinen sie auch für die Demontage und den Abtransport von nicht mehr benötigten Anlagen oder Stationen zuständig zu sein (Burgen der Sieben Mächtigen). In diesem Zusammenhang bezeichnete man sie auch als Demonteure.

Wie die Expokraten wohl auf diese Idee mit dem Entrümpeln gekommen ist. Vielleicht den Trödeltrupp auf RTL2 geguckt? :o)
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Richard
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Richard » 15. August 2019, 20:42

Günther Drach hat geschrieben:
Monostos hat geschrieben: Ob nun eine Vitalenergiebatterie verhindern kann, ob nekrotisches Gewebe abstirbt oder nicht, oder ob man bessere OP-Techniken haben sollte, da sag ich nur - pfft. Scheint wohl so zu sein im Perryversum, sonst hätte es der Autor nicht so geschrieben. Man kann aber deswegen auch ein Fass aufmachen ;)
Perry hat diesen ZAC seit rund 1400 Bänden. In keinem dieser Hefte wurde bisher ein ZAC in dieser Weise (Heilung Fremdgewebes) erfolgreich benutzt. Es gibt ein Negativbeispiel (Tifflor, Ertruserin) und eine schwammige Aussage von ES (im Prinzip wäre eine Übertragung des ZAC an einen anderen möglich, aber eine unangenehme Prozedur). Also dürfte sich ein Leser doch etwas wundern.
Wenn im übernächsten Band Perrys Telepathie plötzlich wieder funktioniert, ja und? Ist halt dann so, sonst hätte es ja der Autor nicht geschrieben?
Bei Atlan war das ZA Ei dann bei anderen Lebewesen heilend wirksam, wenn Atlan dies wollte (so hab ich das in Erinnerung).

Die Geschichte mit Tiff und der einen Ertruserin im Grosse Leere Zyklus ist wieder was anderes: da hat man Tiff den ZAC operativ entfernt und wollte ihn dieser Ertruserin einoperieren. Aber das läuft bekanntlich so nicht, die ZACs sind nicht mehr 1:1 auf andere übertragbar : Lotho musste die ZACs immer auf die jeweiligen neuen ZACies "einstellen". Insofern konnte das mit der Ertruserin gar nicht klappen.

Perrys Telepathie ist zumundest schon mehrere 1000 Baende nicht mehr erwähnt worden und es würde meiner Ansicht nach dem Kanon widersprechen wenn er plötzlich eine entsprechende Mutantengabe besitzen würde.

Die Geschichte mit dem ZAC in diesem Band ist meiner Ansicht nach so gesehen "neu" für einen ZAC - hat aber (wie erwähnt) eine Entsprechung zu diversen Heillungen mittels Atlans altem ZA.

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Günther Drach
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Günther Drach » 16. August 2019, 05:54

Richard hat geschrieben: Bei Atlan war das ZA Ei dann bei anderen Lebewesen heilend wirksam, wenn Atlan dies wollte (so hab ich das in Erinnerung).
Das passiert meines Wissens häufig in Kneifels Atlan-Zeitabenteuern.
Ich würde jetzt wirklich gerne wissen: Gibt's dazu eigentlich auch ein Beispiel innerhalb der Heftromane?

PR 496 -- Perrys ZA wird einem Jucla umgehängt, was sofortigen Zellverfall auslöst. Autorenfehler? Oder _wollte_ Perry, dass der Jucla grausam stirbt?
PR 496 William Voltz: Die Flotte der Clans, p 42,44 hat geschrieben: (... der Oberbefehlshaber der Jucla hat gerade Rhodans Alter erfahren -- die 1500 Jahre sind für Pentschypon-Kala 896 ein Schock: die maximale Lebenserwartung eines Jucla liegt bei 20 Jahren, erreichen sie dieses Alter, werden die Greise durch die Alterspolizei "gnädigerweise" hingerichtet ...)
"Sie machen sich falsche Hoffnungen!" beschwor er den Zehnjährigen. "Mein Zellaktivator ist auf meine persönlichen Individualimpulse eingestellt. Jeder, der mein Gerät außer mir trägt, ist zum Tode verurteilt. Die Einstellung des Gerätes lässt sich auch nicht manipulieren."
(... auf eindringliche Warnungen hin entschließt sich Pentschypon-Kala 896 das Gerät an einem Zwanzigjährigen, also einem Jucla-Greis, der bald hingerichtet würde, zu testen ...)
Die Haut rund um die Auflagestelle begann sich dunkel zu färben. Der alte Mann bäumte sich gegen die Gurte auf und fiel wieder zurück. Er schrie. Als er zusammenzuschrumpfen begann, wich Pentschypon-Kala 896. zurück. Der Greis veränderte sich .
PR 771 H.G. Francis: Rückkehr der SOL, p 63 hat geschrieben:(... nach Landung der SOL auf Ovarons Planet bricht die Rasterstop-Flechte aus und fordert schließlich 14 Todesopfer ...)
"Ich bin Kayla Hildenbrandt", sagte sie. "Ich möchte Ihnen dafür danken, daß Sie mir den Zellaktivator gegeben haben. Er hat mir geholfen, die Krankheit schneller zu überwinden."
"Sie hatten nicht meinen Aktivator, sondern den Guckys", antwortete er (Perry). "Meiner Aktivator ist unlösbar mit mir verbunden."
Richard hat geschrieben:Perrys Telepathie ist zumundest schon mehrere 1000 Baende nicht mehr erwähnt worden und es würde meiner Ansicht nach dem Kanon widersprechen wenn er plötzlich eine entsprechende Mutantengabe besitzen würde.

Die Geschichte mit dem ZAC in diesem Band ist meiner Ansicht nach so gesehen "neu" für einen ZAC - hat aber (wie erwähnt) eine Entsprechung zu diversen Heilungen mittels Atlans altem ZA.
Nun, für Rhodans Telepathie gab es damals ja auch Entsprechungen ...
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von AARN MUNRO » 16. August 2019, 08:48

Günther Drach hat geschrieben:
Monostos hat geschrieben: Ob nun eine Vitalenergiebatterie verhindern kann, ob nekrotisches Gewebe abstirbt oder nicht, oder ob man bessere OP-Techniken haben sollte, da sag ich nur - pfft. Scheint wohl so zu sein im Perryversum, sonst hätte es der Autor nicht so geschrieben. Man kann aber deswegen auch ein Fass aufmachen ;)
Perry hat diesen ZAC seit rund 1400 Bänden. In keinem dieser Hefte wurde bisher ein ZAC in dieser Weise (Heilung Fremdgewebes) erfolgreich benutzt. Es gibt ein Negativbeispiel (Tifflor, Ertruserin) und eine schwammige Aussage von ES (im Prinzip wäre eine Übertragung des ZAC an einen anderen möglich, aber eine unangenehme Prozedur). Also dürfte sich ein Leser doch etwas wundern.
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Na ja, sie müssen halt mehr auf Übereinstimmung beim Schreiben achten. Leser merken sowas. Hitchcock wusste das über die Zuschauer bei seinen Filmen ... er nahm sie ernst.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von AARN MUNRO » 16. August 2019, 08:51

Askosan hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:Es muss halt konsistent im Kanon bleiben oder ebenfalls konsistent, also widerspruchsfre, zu früher gesagten Dingen, eingebaut werden. .
Muss nicht, aber es wäre schön, wenn es so wäre. Es gibt viele Fans der Serie, die eine stringente Geschichte lesen möchten.

Aber es gibt auch Leser für die das nicht wichtig ist und die es nicht stört, wenn in einem Band das Solsystem von einem Terranovaschirm geschützt wird und drei Hefte später ist es ein ATG-Schirm.

Oder wenn ein Haluter mit einem Trupp Elitesoldaten aufräumt und kurze Zeit später wird er von einem Zivilisten mit einem Handstrahler paralysiert.

Vielleicht sind solche Leser sogar im Vorteil, weil man ihnen kaum das Lesevergnügen verderben kann.

P.S. Das sind fiktive Beispiele.

Ja, aber die meisten (echten) Leser möchten doch Konsistenz in der Handlung.Nicht Beliebigkeit. Der Leser muss ernst genommen werden, denn er merkt ja solche Dinge beim Lesen ... die meisten jedenfalls, die die Serie schon länger kennen, und moniert sie dann.Solche Abstimmungsfehler müssen ja nicht sein ... bzw minimiert werden.
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Carrasco » 16. August 2019, 17:48

Um mal zurück zum Roman zu kommen: Ein sehr dichter, vollgepackter und stimmungsvoller Roman, den man aufmerksam lesen musste. Da steckte viel drin. Humor, Melancholie, kosmische Verwicklungen, Andeutungen ... mal sehen, welche von den letzteren für die Handlung relevant sind/werden.

Nach dem Band der Vorwoche von Verena Themsen wieder ein sehr guter Roman. So könnte es - finde ich - weitergehen! :st:

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Klaus Eberhardt
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Klaus Eberhardt » 18. August 2019, 11:05

Am Besten: ein typischer WV, sehr schön erzählt

Gut als Wiedereinstieg geeignet, man braucht kaum Vorwissen. Schwachpunkt die Beschreibung der Positronik, da sind heutige Computersysteme und neuronale Netze schon weiter, aber ich bin ja kein Technokrator. Und der heilende Zellaktivator? Vielleich kommt noch eine Erklärung (zB in einem Rückblick), aber dieses Alles-ist-möglich-Superwaffen-Supertechnik-Superfähigkeiten-Geschwurbel ist für eine gute, ineinander verwobenen Geschichte nicht notwendig, wenn auch zugegebenermaßen DAS Markenzeichnen und vielleicht auch Erfolgsrezept im PR-Universum.
In der letzten Zeit habe ich viele Klassiker wie Ordoban oder Aphilie oder Bardioc gelesen. Ketzerisch und ohne die hohe Qualität der alten Hefte schmälern zu wollen behaupte ich dass dieses Heft oder auch 2994 diese Klassiker sprachlich und atmosphärisch locker in die Tasche steckt. :devil:

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Endlich ...

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Julian
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Julian » 19. August 2019, 09:48

Rainer1803 hat geschrieben:
Ce Rhioton hat geschrieben:
Julian hat geschrieben:6 5 6
Meine Bewertung

Ich bin einfach maßlos enttäuscht
Und was genau hat Dich warum enttäuscht? Weil Deine Erwartungen sich nicht erfüllten?
Oder was konkret empfindest Du als "grausig"? :???:
Eine Bewertung ist immer persönlich, also wenn die Erwartungen von Julian nicht erfüllt worden sind fällt sie halt so aus.
Für mich war dieser Roman ebenfalls ein negativer Höhepunkt. Schon wieder eine SI, dazu eine Kosmokratin, eine Müllsammlung, dazu Gehirn rein und raus , ZAC rein und raus und das alles verquickt in einer - für mich - hirnrissigen Story. Deshalb von mir 5/5/6 .
Eigentlich wollte ich zu diesem Roman aus Frust garnicht schreiben .
Kurze Anmerkung an Ce Rhioton, mit bitte keine Wörter in meine Aussagen zu legen die ich nicht getätigt habe, wie "grausig"! (deshalb hervorgehoben und kenntlich gemacht, damit er es auch mal versteht, warum sich ein Forist wie ich mit der Replik eine gewisse Zeit lässt...


Warum bin ich nun ab oder mit Band 3025 so maßlos enttäuscht von der Entwicklung des Zyklus.

Ich habe erstens nicht einmal die Möglichkeit gefunden mich wirklich in diesen Band 3025 "Ich erinnere mich" einzulesen.

Mir fällt die Sprachwahl von Wim dieses Mal wirklich schwer. Als hätte da nicht der Expose-Autor geschrieben sondern ein Neuling der versucht mit dieser überbordenden Akribie von Beschreibungen den Roman zu füllen.

Von einem so gewandten Schreiber, den ich wirklich mit seinen Romanen wie "Jede Zeit hat ihre Drachen" nicht nur bewundere sondern wirklich schon als Fan der Serie verehre hatte ich mehr erwartet.

Und meine Erwartungen waren dann eben einfach zu groß.

Nur die Schlusszene fand ich dann wieder so typisch für die Rhodan-Romane. Als hätte K.H.Scheer diese im Einklang mit Clark Darlton selbst erdacht (Das Expo-Team beim Start vor über 50Jahren dieser großartigen Serie. Deshalb finde ich die Umsetzung auch heute gut zwei Autoren an der Spitze der Kreativität zu beschäftigen)
Spoiler:
Eigentlich gehört dieser Abschnitt in den 3025 zu der direkten Nachfrage eines Perry-Rhodan Foristen der sich bemühte von mir zu erfahren warum ich mit 6 5 6 abgestimmt hatte.

Für die hier agierenden Mods, damit mir nicht auch der Vorwurf gemacht wird wie bei dem Nachfrage-Steller ich wollte nur meinen Account hochtreiben. Es gibt andere Foren wo ich mich Jahrzehntelang schon einbringe, die mir wirklich bisher wichtiger waren, da es sich dort um echte Menschen dreht und ihre Handlungen im gegenseitigen Einvernehmen.

Also habe ich mir erlaubt dies als direkte Antwort hier noch einmal zu setzen.
Also eine 6 hat der Zyklus deshalb von mir bekommen, einfach aus dem Bauchgefühl heraus, das nun die gesamte Spannung die ich mir von dem Szenario bisher erhofft hatte, welches gelungen bisher für mich aufgestellt wurde, wieder zu Nichte gemacht wurde.

Immer wieder fast das selbe Grundthema:

Immer wieder ist Terra der Brennpunkt. Wie langweilig. Terra sehe ich genauso wie im MDI-Zyklus als Stütze im Hintergrund, mehr nicht. Auch wenn Terra dort im Laufe des Zyklus eben ausgelöscht werden sollte, bzw. ein Perry Rhodan.


Aber wie Wim in der Beantwortung seiner Fragen so offen formulierte: "Wir werden sehen" um eben nicht zu viel zu spoilern, da er dies, so habe ich es jedenfalls verstanden, überhaupt nicht mag


gruß J, mir ist es egal ob Terra wieder im Solsystem etabliert wird, weil ich universal denke inzwischen für die Menschheit in der Rhodan-Serie so geschildert und nicht mehr nur global wie zu unseren heutigen Zeiten

Als Käufer werde ich der Serie immer wohl treu bleiben, es gibt für mich keine Alternative

Und vor allem erkenne ich bei der Kreativität der Autoren immer wieder, mit wieviel Herzblut diese für Rhodan schreiben, alle!
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Ce Rhioton » 19. August 2019, 15:06

@ Julian:
Die Bezeichnung "grausig" habe ich aus dem Bewertungsschema des Forums übernommen (zumindest bei den Titelbild-Bewertungen steht seit geraumer Zeit die "6" für "grausig").
Wenn für dich die Schulnote 6 für "ungenügend" stehen sollte, so verzeih dieses Missverständnis.
"Ungenügend" hat natürlich bei weitem nicht die Schärfe eines "grausig".
Aber Danke für deine ausführliche und sachliche Antwort.

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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Julian » 19. August 2019, 21:33

Ce Rhioton hat geschrieben:@ Julian:
Die Bezeichnung "grausig" habe ich aus dem Bewertungsschema des Forums übernommen (zumindest bei den Titelbild-Bewertungen steht seit geraumer Zeit die "6" für "grausig").
Wenn für dich die Schulnote 6 für "ungenügend" stehen sollte, so verzeih dieses Missverständnis.
"Ungenügend" hat natürlich bei weitem nicht die Schärfe eines "grausig".
Aber Danke für deine ausführliche und sachliche Antwort.
6 IST HIER DIE negativste Bewertung

Maßlos eben meine
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Julian » 27. August 2019, 09:00

Ich möchte mich hier gerne entschuldigen für meine voreilige Bewertung

Ich habe lernen müssen, das ich mich sofort zu entschuldigen habe, wenn ich Unrecht hatte.

Also meine neue Bewertung des Roman bezüglich Inhalt und Schreibstils wuerde ich auf 2 2 verbessern.

Beim Zyklus auf keine Bewertung, da ich davon ausgehe das noch so viel passieren wird, das eine jetzige voreilige Bewertung ungerecht ist.

Danke für die Aufmerksamkeit
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von AARN MUNRO » 27. August 2019, 10:56

Klaus Eberhardt hat geschrieben:Am Besten: ein typischer WV, sehr schön erzählt

Gut als Wiedereinstieg geeignet, man braucht kaum Vorwissen. Schwachpunkt die Beschreibung der Positronik, da sind heutige Computersysteme und neuronale Netze schon weiter, aber ich bin ja kein Technokrator. Und der heilende Zellaktivator? Vielleich kommt noch eine Erklärung (zB in einem Rückblick), aber dieses Alles-ist-möglich-Superwaffen-Supertechnik-Superfähigkeiten-Geschwurbel ist für eine gute, ineinander verwobenen Geschichte nicht notwendig, wenn auch zugegebenermaßen DAS Markenzeichnen und vielleicht auch Erfolgsrezept im PR-Universum.
In der letzten Zeit habe ich viele Klassiker wie Ordoban oder Aphilie oder Bardioc gelesen. Ketzerisch und ohne die hohe Qualität der alten Hefte schmälern zu wollen behaupte ich dass dieses Heft oder auch 2994 diese Klassiker sprachlich und atmosphärisch locker in die Tasche steckt. :devil:

"Die Natur kennt keine Endlosigkeit."
Endlich ...
... endlich ist dieser Begriff, der den Physikern unter den Lesern schon lange klar ist, auch in der lokalen Expokratur angekommen. Die Natur kennt auch keine "Nullzeit".Früher hat vor allen Dingen Walter Ernsting die Teleporter immer so springen lassen: "In Nullzeit materilisierte Ras auf dem Schiff ... oder Gucky." Finden wir auch bei Voltz/Vlcek oder Ewers.In der Natur gibt es keine Null, das ist eine menschliche Erfindung ...(die auch und gerade in der modernen Physik ebenso wie die falsche Anwendung der Infinitesimalrechnung, etwa auf die Gravitation, mit "unendlich" kleinen Größen, für viel Verwiirung gesorgt hat.Dick Feynman hätte sich sehr darüber amüsiert).Aber natürlich kann man im Perry alles mit "Hyperfeldern" herbeibegründen ... auch solche Dinge.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
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Julian
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Julian » 29. August 2019, 14:19

Bitte, was muss ich denn schreiben statt null zeit?

...es verging keine messbare Zeit...

uebrigens gibt es schon Nullen
Spoiler:
In der Natur gibt es keine Null, das ist eine menschliche Erfindung ...(die auch und gerade in der modernen Physik ebenso wie die falsche Anwendung der Infinitesimalrechnung, etwa auf die Gravitation, mit "unendlich" kleinen Größen, für viel Verwiirung gesorgt hat.Dick Feynman hätte sich sehr darüber amüsiert).
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Lazy Gun » 29. August 2019, 22:37

Julian hat geschrieben:...es verging keine messbare Zeit...
Ist doch gar nicht schlecht. Damit bist du von der Null weg im Bereich von "kann halt nicht genauer messen".

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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von AARN MUNRO » 30. August 2019, 07:54

Julian hat geschrieben:Bitte, was muss ich denn schreiben statt null zeit?

...es verging keine messbare Zeit...

uebrigens gibt es schon Nullen
Spoiler:
In der Natur gibt es keine Null, das ist eine menschliche Erfindung ...(die auch und gerade in der modernen Physik ebenso wie die falsche Anwendung der Infinitesimalrechnung, etwa auf die Gravitation, mit "unendlich" kleinen Größen, für viel Verwiirung gesorgt hat.Dick Feynman hätte sich sehr darüber amüsiert).

Minimalzeit.

Das ist die quantenmaechanisch kleinste, physikalische Zeiteinheit von ca. t=10^-43 Sekunden.Natürlich nur im normalen, vierdimensionalen Einstein-Universum (ohne Mikrodimensionen jetzt oder perryeigenen Hyperquatsch).
"Minimalzeit" als Begriff genügt ... hätte sogar für WE genügt:
"Gucky sprang. In Minimalzeit tauchte er im Raumschiff wieder auf". Fertig.
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von AARN MUNRO » 30. August 2019, 08:00

Bei Messungen gibt es nur die Begrenzung des Messgerätes, Keine "physikalische" Null. Auch ein reales (klassisches, nicht quantenmechanisches) sogenanntes teilchen"leeres" Vakuum ist übrigens nicht leer im Sinne der Null, sondern nur messtechnisch begrenzt.
Theoretische Konstrukte sind was anderes.Ich kann ein ideales Vakuum (Null=leer) definieren, aber nicht verwirklichen.Messgeräte sind aus Materie und unterliegen daher ihren Gesetzen.Irgendwann kommen sie an ihre Empfindlichkeitsgrenzen und können darunter nichts mehr trennen, nichts mehr wahrnehmen. Das sieht dann wie Null aus, ist es aber nicht.

Beispiel: Sieht man schon am Taschenrechner. Gib ihm mal ein: 1-1*10^-99. Er wird 1 anzeigen, obwohl das falsch ist.Das Ergebnis liegt außerhalb seiner Trennschärfe.
Zuletzt geändert von AARN MUNRO am 30. August 2019, 08:12, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von AARN MUNRO » 30. August 2019, 08:08

Übrigens lässtsich die Sprungzeit von Teleporten, Guck etwa,an sich schon messen. Man muss nur ein Experiment, etwa mit Lichtschranken an Sende und Empfangsschiff, aufstellen und die empfindlichen Mess- Uhren an Bord beider Schiffe synchronisieren. (Ideal wären natürlich relativ zueinander stillstehende Schiffe oder Versuche auf einer Planetenoberfläche).Dann wird man die Teleportzeit messen können.Zumindest im Perryversum mit seiner verfeinerten Tech. Heutzutage ist die sogenannte "Kurzzeitphysik" noch nicht so weit, die kleinste Zeit auch messen zu können.Heute könnte man nur ein halboffenes Intervall angeben, etwa so:
"Gucky benötigte weniger als eine Picosekunde für den Teleportersprung."

Anmerkung:Picosekunde=1*10^-12 Sekunden.
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von AARN MUNRO » 30. August 2019, 08:16

"Es verging keine messbare Zeit" ist literarisch ein sehr schöner Begriff und klingt sogar gut innerhalb einer Erzählung ... (etwa in einem WiVa-Roman) wäre aber physikalisch falsch.Man könnte aber schreiben: "Es verging keine empfunden messbare Zeit".Das ist sicher wahr.Oder "... keine subjektiv wahrnehmbare Zeit.".
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von George » 30. August 2019, 08:18

AARN MUNRO hat geschrieben:
Julian hat geschrieben:Bitte, was muss ich denn schreiben statt null zeit?

...es verging keine messbare Zeit...

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Spoiler:
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Also "Nullzeit" klingt besser. Außerdem ist eine Gleichzeitigkeit in der Quantenmechanik durchaus bekannt:

https://www.wissenschaft.de/technik-dig ... ichzeitig/

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