Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von AARN MUNRO » 30. August 2019, 09:01

George hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:
Julian hat geschrieben:Bitte, was muss ich denn schreiben statt null zeit?

...es verging keine messbare Zeit...

uebrigens gibt es schon Nullen
Spoiler:
In der Natur gibt es keine Null, das ist eine menschliche Erfindung ...(die auch und gerade in der modernen Physik ebenso wie die falsche Anwendung der Infinitesimalrechnung, etwa auf die Gravitation, mit "unendlich" kleinen Größen, für viel Verwiirung gesorgt hat.Dick Feynman hätte sich sehr darüber amüsiert).

Minimalzeit.

Das ist die quantenmaechanisch kleinste, physikalische Zeiteinheit von ca. t=10^-43 Sekunden.Natürlich nur im normalen, vierdimensionalen Einstein-Universum (ohne Mikrodimensionen jetzt oder perryeigenen Hyperquatsch).
"Minimalzeit" als Begriff genügt ... hätte sogar für WE genügt:
"Gucky sprang. In Minimalzeit tauchte er im Raumschiff wieder auf". Fertig.
Also "Nullzeit" klingt besser. Außerdem ist eine Gleichzeitigkeit in der Quantenmechanik durchaus bekannt:

https://www.wissenschaft.de/technik-dig ... ichzeitig/

Nonlokale Quantenereignisse bilden aber keine klassische kausale Verknüpfung.Beobachten heißt messen und unsere "Kurzzeitphysik" ist noch nicht sehr weit entwickelt. Wenn die Photonen "gleichzeitig" an zwei verschiedenen Orten sind, ist das nur ein Ausdruck dafür, dass die wirkliche Zeitdifferenz unter unserer Messzeit liegt (unterhalb der Wsahrnehmungsschwelle unserer Zeitdetektoren, sprich: Uhren) und mindestens eine Planckzeit benötigt, die wir technisch noch nicht messen können.Die Aussage müsste also lauten. Die Photonen sind in einer Zeit, die unterhalb von der uns messbaren liegt, an zwei verschiedenen Orten. Das wäre korrekt.Mehr lässt sich, denke ich, nicht sagen.Es hängt alles davon ab, wie die Quantenphysiker den Begriff der "Gleichzeitigkeit" definieren bzw. wie genau ihre Uhren in der Praxis sind.Ein Delta t=0 ist eher unwahrscheinlich als Begriffsfestlegung.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
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Eric Manoli
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Eric Manoli » 30. August 2019, 12:21

Ich bekomme Kopfschmerzen.
Wieso musst du neuerdings Begriffe in Frage stellen welche in der Serie fast schon seit Anbeginn der Zeit existiert?
Ist längst durch Gewohnheitsrecht geklärt ! :D
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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nanograinger
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von nanograinger » 30. August 2019, 13:15

AARN MUNRO hat geschrieben:
George hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:
Julian hat geschrieben:Bitte, was muss ich denn schreiben statt null zeit?

...es verging keine messbare Zeit...

uebrigens gibt es schon Nullen
Spoiler:
In der Natur gibt es keine Null, das ist eine menschliche Erfindung ...(die auch und gerade in der modernen Physik ebenso wie die falsche Anwendung der Infinitesimalrechnung, etwa auf die Gravitation, mit "unendlich" kleinen Größen, für viel Verwiirung gesorgt hat.Dick Feynman hätte sich sehr darüber amüsiert).
Minimalzeit.

Das ist die quantenmaechanisch kleinste, physikalische Zeiteinheit von ca. t=10^-43 Sekunden.Natürlich nur im normalen, vierdimensionalen Einstein-Universum (ohne Mikrodimensionen jetzt oder perryeigenen Hyperquatsch).
"Minimalzeit" als Begriff genügt ... hätte sogar für WE genügt:
"Gucky sprang. In Minimalzeit tauchte er im Raumschiff wieder auf". Fertig.
Also "Nullzeit" klingt besser. Außerdem ist eine Gleichzeitigkeit in der Quantenmechanik durchaus bekannt:

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Nonlokale Quantenereignisse bilden aber keine klassische kausale Verknüpfung.Beobachten heißt messen und unsere "Kurzzeitphysik" ist noch nicht sehr weit entwickelt. Wenn die Photonen "gleichzeitig" an zwei verschiedenen Orten sind, ist das nur ein Ausdruck dafür, dass die wirkliche Zeitdifferenz unter unserer Messzeit liegt (unterhalb der Wsahrnehmungsschwelle unserer Zeitdetektoren, sprich: Uhren) und mindestens eine Planckzeit benötigt, die wir technisch noch nicht messen können.Die Aussage müsste also lauten. Die Photonen sind in einer Zeit, die unterhalb von der uns messbaren liegt, an zwei verschiedenen Orten. Das wäre korrekt.Mehr lässt sich, denke ich, nicht sagen.Es hängt alles davon ab, wie die Quantenphysiker den Begriff der "Gleichzeitigkeit" definieren bzw. wie genau ihre Uhren in der Praxis sind.Ein Delta t=0 ist eher unwahrscheinlich als Begriffsfestlegung.
Die Planck-Zeit und unsere Unfähigkeit, sie messtechnisch zu erfassen, hat mit dem zitierten Experiment nichts zu tun.

Die aktuelle Messgenauigkeit von Zeitdifferenzen liegt in etwa bei 10-17 Sekunden. Tatsächlich ist die Zeit (besser: die Frequenz) einer der am genauesten zu messenden Größen, weshalb sie die Basis für die SI-Einheiten darstellt.

Innerhalb dieser minimalen zu messenden Zeit durchläuft Licht (im Vakuum) eine Strecke von maximal ca. 3 Nanometern (3 10-9 Meter). Wenn also im obigen Artikel (der auch schon 15 Jahre alt ist) von "gleichzeitig" die Rede ist, dann ist vermutlich gemeint, dass die Distanz zwischen den Strahlteilen sehr viel größer ist, als dass das Photon von einem Strahlteil wie auch immer innerhalb der Messzeit (also klassisch kausal nach der speziellen Relativitätstheorie) in den anderen Strahlteil kommen könnte.

Es gibt andere Experimente zum quantenmechanischen Tunneleffekt, in denen man schon vor vielen Jahren festgestellt hat, dass wenn man die beobachteten Daten analysiert und daraus die Zeit für den Tunnelprozess zurückrechnet, dieser Tunnelprozess keine Zeit benötigt. Diese Experimente werden immer genauer und bestätigen die frühen Experimente immer wieder. "Nach Ansicht der Forscher ist das Elektron unmittelbar nach seinem „Verschwinden“ auf der Innenseite des Potentialwalls wieder außen aufgetaucht."

Allerdings ist nun die Frage, ob es nicht falsch ist, von einem "Prozess" zu spechen. Niemand bezweifelt (inzwischen mehr) die Realität und Korrektheit solcher Experimente, aber nur sehr wenige (Nimtz et al.) beharren darauf, dass diese Effekte zu etwas Nütze sein können bspw. im Sinne überlichtschneller Informationsübertragung.

Und da sind wir wieder bei der Science Fiction: Wenn Gucky in "Nullzeit" (oder auch minimaler Zeit) über Tausende Kilometer teleportiert, dann wird ganz sicher Information in "Nullzeit" transportiert. B-)

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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von AARN MUNRO » 30. August 2019, 13:19

"Nach Ansicht der Forscher ist das Elektron unmittelbar nach seinem „Verschwinden“ auf der Innenseite des Potentialwalls wieder außen aufgetaucht."
Die Frage ist eben, wie man den Begriff "unmittelbar" definiert, misst bzw. formal festlegt. Wenn Du sagst, Das erartete Messintervall beträgt 10^-43 s<t<10^-17s ( weil das die beste momentane Messgenuigkeit ist), dann ist das eindeutig festgelegt.Das Wort "unmittelbar" hingegen ist erst einmal ein ungenauer Begriff aus der verbalen Sprache ...
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von AARN MUNRO » 30. August 2019, 16:33

Eric Manoli hat geschrieben:Ich bekomme Kopfschmerzen.
Wieso musst du neuerdings Begriffe in Frage stellen welche in der Serie fast schon seit Anbeginn der Zeit existiert?
Ist längst durch Gewohnheitsrecht geklärt ! :D

Weil Perry Rhodan auch wissenschaftlich mit der (Real)-Zeit geht. Das war immer so. Vor 50 Jahren wusste Walter Darlton aber noch nichts über die Minimalzeit. Heute weiß man das schon. Perry war als Serie auch immer dafür bekannt und berühmt, dass man sich dem jeweiligen, echten naturwissenschaftlichen Weltbild anpasste, wo es möglich war (außer bei der Venusbeschreibung ...) :D
Hier wäre es aber möglich.
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von George » 30. August 2019, 17:00

AARN MUNRO hat geschrieben: ... naturwissenschaftlichen Weltbild anpasste, wo es möglich war (außer bei der Venusbeschreibung ...) :D
Die Arkoniden haben halt den Treibhauseffekt beendet. Oder haben die den ausgelöst? :susp: :D

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nanograinger
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von nanograinger » 30. August 2019, 19:08

AARN MUNRO hat geschrieben:
"Nach Ansicht der Forscher ist das Elektron unmittelbar nach seinem „Verschwinden“ auf der Innenseite des Potentialwalls wieder außen aufgetaucht."
Die Frage ist eben, wie man den Begriff "unmittelbar" definiert, misst bzw. formal festlegt. Wenn Du sagst, Das erartete Messintervall beträgt 10^-43 s<t<10^-17s ( weil das die beste momentane Messgenuigkeit ist), dann ist das eindeutig festgelegt.Das Wort "unmittelbar" hingegen ist erst einmal ein ungenauer Begriff aus der verbalen Sprache ...
Nochmal: Mit der Planck-Zeit (oder Planck-Länge) haben die erwähnten Experimente nichts zu tun. Bei den Tunnelexperimenten reden wir (je nach Ausführung) von Energien im Elektronenvolt-Bereich und Längenskalen von minimal Femtometern. Man ist viele, viele Größenordnungen von den Planck-Skalen weg. Es geht in diesen Experimenten darum, dass "scheinbar" die spezielle Relativitätstheorie gebrochen wird, weil "Prozesse" mit Geschwindigkeiten schneller als die Lichtgeschwindigkeit ablaufen.

Die Planck-Zeit ist außerdem schlicht die Zeit, die das Licht bräuchte, um die Planck-Länge zu durchlaufen. Die Planck-Länge wiederum ist die bspw. die Längenskala, bei der ein Teilchen auf Grund der Heisenbergschen Unschärferelation einen so hohen Impuls und damit Energie und damit Masse haben würde, dass es sich in eine Schwarzes Loch verwandeln müsste (Schwarzschild-Radius). Das signalisiert, dass bei dieser Längenskala Quantenphysik und Gravitation nicht mehr unabhängig betrachtet werden können.

Die Planck-Zeit ist also keine "minimale" Zeiteinheit, sondern lediglich eine Form der Planck-Skala, bei der die bekannten, experimentell validierten Theorien keine Gültigkeit mehr haben. Die Planck-Skala war übrigens bereits in den 60er Jahren bekannt, schließlich hat Planck sie 1899 eingeführt. B-)
(NB: Im "Westen" hat Eddington hat 1918 auf die Bedeutung der Planck-Skala aufmerksam gemacht und Wheeler hat 1955 den Zusammenhang mit der Quantengravitation hergestellt. Aber wenn ich das halbwegs richtig recherchiert habe, ist der echte Held der Geschichte der Planck-Skala eine Person, die mir bis heute morgen noch vollkommen unbekannt war: Matvei Bronstein).

Und das hat alles nichts damit zu tun, dass Gucky in "Nullzeit" teleportiert. Oder mit dem Roman von Wim Vandemaan. B-)

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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Eric Manoli » 31. August 2019, 00:32

AARN MUNRO hat geschrieben:
Eric Manoli hat geschrieben:Ich bekomme Kopfschmerzen.
Wieso musst du neuerdings Begriffe in Frage stellen welche in der Serie fast schon seit Anbeginn der Zeit existiert?
Ist längst durch Gewohnheitsrecht geklärt ! :D

Weil Perry Rhodan auch wissenschaftlich mit der (Real)-Zeit geht. Das war immer so. Vor 50 Jahren wusste Walter Darlton aber noch nichts über die Minimalzeit. Heute weiß man das schon. Perry war als Serie auch immer dafür bekannt und berühmt, dass man sich dem jeweiligen, echten naturwissenschaftlichen Weltbild anpasste, wo es möglich war (außer bei der Venusbeschreibung ...) :D
Hier wäre es aber möglich.
:gruebel: Gerade die Venus zeigt sehr deutlich, reale Änderungen in der Wissenschaft erfahren nur dann eine Anpassung in der Serie wenn dies Sinn macht.

Es reicht halt meistens es nicht zu Thematisieren.
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Atlantis » 31. August 2019, 06:49

Mal eine Aufklärung über den Zyklus.

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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von AARN MUNRO » 31. August 2019, 09:02

nanograinger hat geschrieben:
AARN MUNRO hat geschrieben:
"Nach Ansicht der Forscher ist das Elektron unmittelbar nach seinem „Verschwinden“ auf der Innenseite des Potentialwalls wieder außen aufgetaucht."
Die Frage ist eben, wie man den Begriff "unmittelbar" definiert, misst bzw. formal festlegt. Wenn Du sagst, Das erartete Messintervall beträgt 10^-43 s<t<10^-17s ( weil das die beste momentane Messgenuigkeit ist), dann ist das eindeutig festgelegt.Das Wort "unmittelbar" hingegen ist erst einmal ein ungenauer Begriff aus der verbalen Sprache ...
Nochmal: Mit der Planck-Zeit (oder Planck-Länge) haben die erwähnten Experimente nichts zu tun. Bei den Tunnelexperimenten reden wir (je nach Ausführung) von Energien im Elektronenvolt-Bereich und Längenskalen von minimal Femtometern. Man ist viele, viele Größenordnungen von den Planck-Skalen weg. Es geht in diesen Experimenten darum, dass "scheinbar" die spezielle Relativitätstheorie gebrochen wird, weil "Prozesse" mit Geschwindigkeiten schneller als die Lichtgeschwindigkeit ablaufen.

Die Planck-Zeit ist außerdem schlicht die Zeit, die das Licht bräuchte, um die Planck-Länge zu durchlaufen. Die Planck-Länge wiederum ist die bspw. die Längenskala, bei der ein Teilchen auf Grund der Heisenbergschen Unschärferelation einen so hohen Impuls und damit Energie und damit Masse haben würde, dass es sich in eine Schwarzes Loch verwandeln müsste (Schwarzschild-Radius). Das signalisiert, dass bei dieser Längenskala Quantenphysik und Gravitation nicht mehr unabhängig betrachtet werden können.

Die Planck-Zeit ist also keine "minimale" Zeiteinheit, sondern lediglich eine Form der Planck-Skala, bei der die bekannten, experimentell validierten Theorien keine Gültigkeit mehr haben. Die Planck-Skala war übrigens bereits in den 60er Jahren bekannt, schließlich hat Planck sie 1899 eingeführt. B-)
(NB: Im "Westen" hat Eddington hat 1918 auf die Bedeutung der Planck-Skala aufmerksam gemacht und Wheeler hat 1955 den Zusammenhang mit der Quantengravitation hergestellt. Aber wenn ich das halbwegs richtig recherchiert habe, ist der echte Held der Geschichte der Planck-Skala eine Person, die mir bis heute morgen noch vollkommen unbekannt war: Matvei Bronstein).

Und das hat alles nichts damit zu tun, dass Gucky in "Nullzeit" teleportiert. Oder mit dem Roman von Wim Vandemaan. B-)

Deine physikalischen Aussagen sind ziemlich korrekt. Aber Gucky teleportiert nicht in "Nullzeit", jedenfalls nicht im Viererraum gemessen, es sei denn Du holst sowieso wieder die in der Serie seit einer Weile alles erklärende Hyperkraft ins Spiel.Da geht ja dann sowieso alles damit.
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Verkutzon » 1. September 2019, 09:36

ZEUT-42 hat geschrieben:Die Phersunen, die in Band 3025 das Galaxiengeviert erobern, sind bereits dabei (Band 3016), die Milchstraße zu unterwandern.
Du denkst dabei an Saessbekker...? Tatsächlich haben die Phersunen und der kleine „Teufel“ aus dem Heft 3016 eine verblüffende Gemeinsamkeit: sie haben ein Geweih auf dem Kopf...
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120

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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von AARN MUNRO » 2. September 2019, 07:54

Verkutzon hat geschrieben:
ZEUT-42 hat geschrieben:Die Phersunen, die in Band 3025 das Galaxiengeviert erobern, sind bereits dabei (Band 3016), die Milchstraße zu unterwandern.
Du denkst dabei an Saessbekker...? Tatsächlich haben die Phersunen und der kleine „Teufel“ aus dem Heft 3016 eine verblüffende Gemeinsamkeit: sie haben ein Geweih auf dem Kopf...
... dann haben wir ja schon einen Handlungszusammenschluss ...
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Re: Spoiler 3025: Wim Vandemaan - Ich erinnere mich

Beitrag von Julian » 3. September 2019, 14:23

Dann noch eine Frage zur Sch(m)erzensteleportation, der neuen Fähigkeit von unserem Multimutanten namens Gucky.

Wieso ist das was dort als messbare Zeit in Sekunden angegeben wird anscheinend eine universelle Konstante im Rhodan-Universum?

gruß J, unwissentlich, aber dennoch keine Null... nur Vakuum im Kopp...und davon jede Menge (das geht ja garnicht!)
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