Kurs 3100 ...

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wepe
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von wepe » 24. September 2019, 23:41

Was Uwe Anton bei Stammtischen und Cons aus seiner Arbeit als Expokrat berichtet hat, deckt sich weitgehendst mit den Schilderungen von Klaus. Bis auf einen Bereich: den Schluss eines Zyklus. Während KNF hier flexibler nur von einem Ziel gesprochen hat, war für UA immer Voraussetzung für die Exposearbeit, dass er die Auflösung des Zyklus bereits im Kopf fest durchpeplant haben musste, um den Zyklus daraufhin steuern zu können.
Wie das vorher bei Feldhoff war oder unseren aktuellen Expokraten läuft, weiß ich allerdings nicht.
(m)ein schönes Hobby: https://www.mercatorsnachbarn.de

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nanograinger
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von nanograinger » 25. September 2019, 00:04

wepe hat geschrieben:Was Uwe Anton bei Stammtischen und Cons aus seiner Arbeit als Expokrat berichtet hat, deckt sich weitgehendst mit den Schilderungen von Klaus. Bis auf einen Bereich: den Schluss eines Zyklus. Während KNF hier flexibler nur von einem Ziel gesprochen hat, war für UA immer Voraussetzung für die Exposearbeit, dass er die Auflösung des Zyklus bereits im Kopf fest durchpeplant haben musste, um den Zyklus daraufhin steuern zu können.
Wie das vorher bei Feldhoff war oder unseren aktuellen Expokraten läuft, weiß ich allerdings nicht.
Das liegt ja auch auf der Hand. Wenn ein Zyklus ein festgelegtes Ende hat (letzter Band xx99), dann muss vom Ende her gedacht werden. Das ist völlig unabhängig davon, wer Expokrat war oder ist.

ZEUT-42
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von ZEUT-42 » 25. September 2019, 00:17

ZEUT-42 hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:Autorinnen oder Autoren erfinden neue Figuren, die an Einfluss gewinnen, weil sie von den Lesern gemocht werden. (Beispiele aus der Vergangenheit: Alaska Saedelaere, Voltago, Florence Hornigold …)
Echte von den Autoren / Autorinnen eingeführte Figuren in den letzten 300 Bänden, die weiterlebten und von der Expokratie aufgegriffen und weitergeführt wurden, kamen praktisch nicht vor. Ich wüsste nicht, welche. Ich würde mich aber sehr freuen, wenn von Autoren geschaffene Figuren aufgegriffen werden, wenn sie gut sind, das ist auch für die einzelnen Autoren ein großer Ansporn - und die Leser würden sich von Zeit zu Zeit sehr freuen.
Etwas ungewöhnlich, sich selber zu quoten, aber hier noch eine Idee. Es gibt Autoren, die in der Vergangenheit als Exposé-Autoren Figuren in Miniserien und TB-Zyklen entwickelt haben, die noch leben könnten. Zwei Beispiele für solche Ausarbeitungen sind der Zellaktivatorträger Levian Paronn (Lemuria - Hubert Haensel) und der Zellaktivatorträger Aset-Radol (Ara-Toxin - MMT) als der definitiv letzte noch lebende MdI. Die könnten die Autoren doch auch in der Hauptserie einbauen.

Ein Beispiel für solch eine Gelegenheit ist die nach Band 3000 an sich bekannt gewordene und bislang nicht erzählte Geschichte bei dem Andromeda-Abenteuer von Vetris-Molaud, das scheiterte. Aset-Radol könnte dabei eine große Rolle gespielt haben. Entsprechend wäre es vielleicht eine Idee, MMT diesen Roman oder diese Romane schreiben zu lassen - und MMT könnte da Aset-Radol einbauen.

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AARN MUNRO
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von AARN MUNRO » 25. September 2019, 08:05

ZEUT-42 hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:
Dunkle Geburt hat geschrieben:Wie soll man dies nun verstehen? Wir fahren dann mal los und unterwegs wird uns (hoffentlich) schon noch einfallen, wo wir eigentlich hinwollen?
Nein. Es gibt einen klaren Plan. Aber wenn ein Autor in einem Roman eine tolle Figur entwickelt, wäre es ja doof, darauf nicht einzugehen.
Absolut. Florence war so ein Beispiel. Aber im derzeitigen Zyklus sehe ich eine ähnliche Figur noch nicht, die eine wichtige Rolle übernehmen könnte.

Sowohl Dancer/Schlafner als auch der Tele-Tara sind zwar faszinierende Figuren,die, wie ich finde, noch keinswegs auserzählt sind, aber für übergeordnete Daueruafgaben im Zyklus erscheinen sie mir als Erzählfigur zu hmmm ,,, blaß? unbedeutend? Eine wirkliche Nebenfigur, die erzählzechnisch wirkt, aber auch für längere Zeit bleibt, ist mir noch nicht aufgefallen ... außer der Thesanit.
Diese wird allerdings mal stark, mal blass vorgestellt, je nachdem, wie die Autoren mit ihr zurecht kommen.Am Anfang wirkte sie aktiver ... finde ich.
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Christian Montillon
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Christian Montillon » 25. September 2019, 11:04

wepe hat geschrieben:Was Uwe Anton bei Stammtischen und Cons aus seiner Arbeit als Expokrat berichtet hat, deckt sich weitgehendst mit den Schilderungen von Klaus. Bis auf einen Bereich: den Schluss eines Zyklus. Während KNF hier flexibler nur von einem Ziel gesprochen hat, war für UA immer Voraussetzung für die Exposearbeit, dass er die Auflösung des Zyklus bereits im Kopf fest durchpeplant haben musste, um den Zyklus daraufhin steuern zu können.
Wie das vorher bei Feldhoff war oder unseren aktuellen Expokraten läuft, weiß ich allerdings nicht.

Hallo,
wir als Expoteam (und auch die Autoren) kennen natürlich das Ende und wissen, wo wir hinarbeiten - das geht glaube ich nicht anders. Aber der Weg dorthin ist in Teilen variabel, auch indem man drauf reagiert, was gut funktioniert in den geschriebenen Romanen, was eher nicht ... das verändert Schwerpunkte. Z.B. welche Figuren funktionieren, welche eher nicht. Das weiß man nicht im Vorfeld. Und das Ende steht fest - aber Details des Endes können und werden sich zweifellos verändern in der laufenden Arbeit.

Direkt gesagt: Wir wissen, was die Cairaner eigentlich wollen und wie das alles für sie ausgeht. Das wird sich auch nicht ändern - das geht gar nicht, weil bereits ein Dutzend Spuren auf dieses Ziel gelegt worden sind in den Romanen. Aber die genauen Details sind offen.

In dem Zusammenhang ist spannend, wie manche Leute hier wissen, dass es keine von Autoren eingebrachte Figuren gibt; ernsthaft: Das kann man als Leser freilich VERMUTEN, vielleicht stimmt es ja sogar - aber WISSEN kann man das nicht, wenn man die Exposés nicht kennt. Da Florence Hornigold in dem Zusammenhang gern genannt wird - ich würde wirklich sagen, dass diese Figur zwar im Exposé stand, aber so undefiniert-nebensächlich, dass die Figur in den Romanen rein vom Autor eingebracht worden ist; in dem Fall war das zufällig ich (und andere Autoren haben sie auch genutzt). Weshalb ich sie als Beispiel wähle, denn naturgemäß weiß ich über die Sachen, die ich selbst schreibe, am meisten.

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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von ZEUT-42 » 25. September 2019, 11:21

Christian Montillon hat geschrieben:In dem Zusammenhang ist spannend, wie manche Leute hier wissen, dass es keine von Autoren eingebrachte Figuren gibt; ernsthaft: Das kann man als Leser freilich VERMUTEN, vielleicht stimmt es ja sogar - aber WISSEN kann man das nicht, wenn man die Exposés nicht kennt. Da Florence Hornigold in dem Zusammenhang gern genannt wird - ich würde wirklich sagen, dass diese Figur zwar im Exposé stand, aber so undefiniert-nebensächlich, dass die Figur in den Romanen rein vom Autor eingebracht worden ist; in dem Fall war das zufällig ich (und andere Autoren haben sie auch genutzt). Weshalb ich sie als Beispiel wähle, denn naturgemäß weiß ich über die Sachen, die ich selbst schreibe, am meisten.
Natürlich gibt es von den Autoren eingebrachte Figuren. Aber die Messlatte war nicht, wer wen eingebracht hat, sondern wie mit diesen Figuren weiter verfahren wurde.

Wenn ein Autor eine Figur einbringt und die nicht im Exposé vorhanden war, dann braucht es wohl eine ganze Reihe an Wochen, bevor ein anderer Autor solch eine Figur im eigenen Roman verwerten kann, entweder über das Exposé oder über das eigene Interesse an solch einer Figur. Wenn stattdessen ein Autor eine Figur einbringt und die in den nächsten drei Romanen, von anderen Autoren geschrieben, ebenfalls mit nutzen, dann ist es ziemlich zweifelsfrei eine Einführung über ein Exposé.

Deswegen meine Anregung, da mehr auf die Autoren zu schauen und wie sich deren Nebenfiguren so anlassen.

Christian Montillon
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Christian Montillon » 25. September 2019, 12:39

ZEUT-42 hat geschrieben:
Christian Montillon hat geschrieben:In dem Zusammenhang ist spannend, wie manche Leute hier wissen, dass es keine von Autoren eingebrachte Figuren gibt; ernsthaft: Das kann man als Leser freilich VERMUTEN, vielleicht stimmt es ja sogar - aber WISSEN kann man das nicht, wenn man die Exposés nicht kennt. Da Florence Hornigold in dem Zusammenhang gern genannt wird - ich würde wirklich sagen, dass diese Figur zwar im Exposé stand, aber so undefiniert-nebensächlich, dass die Figur in den Romanen rein vom Autor eingebracht worden ist; in dem Fall war das zufällig ich (und andere Autoren haben sie auch genutzt). Weshalb ich sie als Beispiel wähle, denn naturgemäß weiß ich über die Sachen, die ich selbst schreibe, am meisten.
Natürlich gibt es von den Autoren eingebrachte Figuren. Aber die Messlatte war nicht, wer wen eingebracht hat, sondern wie mit diesen Figuren weiter verfahren wurde.

Wenn ein Autor eine Figur einbringt und die nicht im Exposé vorhanden war, dann braucht es wohl eine ganze Reihe an Wochen, bevor ein anderer Autor solch eine Figur im eigenen Roman verwerten kann, entweder über das Exposé oder über das eigene Interesse an solch einer Figur. Wenn stattdessen ein Autor eine Figur einbringt und die in den nächsten drei Romanen, von anderen Autoren geschrieben, ebenfalls mit nutzen, dann ist es ziemlich zweifelsfrei eine Einführung über ein Exposé.

Deswegen meine Anregung, da mehr auf die Autoren zu schauen und wie sich deren Nebenfiguren so anlassen.

Danke für die Erklärung - dein Gedanke liegt nahe, ist aber nicht zwingend. Stell dir vor, es gibt einen Schwung Exposés, in denen Schiff XYZ durch die Gegend fliegt. Autor des ersten Romans führt Figur ABC ein und sagt Autor der folgenden drei Romane: Wenn du willst, nimm die doch. Das tun Autor 2 und 4, und währenddessen wechseln die drei munter Emails.
Kommt vor.
Aber prinzipiell hast du recht, so wie du es schilderst, liegt es nahe. Stimmt nur eben nicht immer.

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