Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Yman
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman »

1973 erschien Band 640 der Perry Rhodan Serie:

"Das verrückte Gehirn" von William Voltz.

Nachfolgendes, Text und Bild, wurden per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen:
Das verrückte Gehirn
Bild
Rhodan/Toraschtyn erhält von Torytrae die Aufzeichnungen von Noc. Aus den Dokumenten des Yulocs geht hervor, dass Catron einst auch Heimat der Pehrtus gewesen sei. Darüber hinaus habe es eine jahrtausendelange Auseinandersetzung mit den Yulocs gegeben, bei der sich keines der beiden Völker habe entscheidend durchsetzen können. Trotzdem sei es den Pehrtus vor etwa 250.000 Jahren gelungen, Naupaums Völkern folgenschwere Schäden zuzufügen.

Kurz darauf bricht die Expedition Heltamoschs von Rayt nach Catron auf. Die Flotte besteht aus 116 Raumschiffen unter der Führung der ROTAP, eines eiförmigen Raumschiffes von 1800 Metern Länge. Neben Rhodan und dem Raytscha selbst nehmen auch der Accalaurie Zeno und der Petraczer Gayt-Coor an der Expedition teil. Begleitet wird Gayt-Coor von der Traumfigur Adak, die nach einem besonderen Traum des Echsenwesens materialisiert ist. Die Flotte bedient sich zur Überwindung der 104 Millionen Lichtjahre zur Nachbargalaxie des Cenprokton-Triebwerkes, welches dem Dimesextatriebwerk der Terraner gleicht.

Nachdem die Expedition am 15. Januar 3458 Catron erreicht, fliegt die ROTAP das in den Aufzeichnungen von Noc »Mord-System« genannte Vrantonk-System an. Eine suggestive Strahlung beeinflusst die Besatzung des Eischiffes, während gleichzeitig ein fünfdimensionaler Energieschirm das System umspannt und alle Objekte, die mit ihm in Berührung kommen, in den Hyperraum abstrahlt. Von Penorok aus, dem vierten Planeten des Systems, erhält Rhodan/Toraschtyn die Erlaubnis, mit einem Beiboot den Wüstenplaneten anzufliegen, nachdem er vorgibt, Naupaum erobert zu haben. Begleitet von Zeno, Gayt-Coor und Adak fliegt der Terraner in das System ein. Während ihres Fluges stellen sie fest, dass sich dort eine 140.000 Einheiten starke, einsatzbereite Flotte aufhält.

Nach der Landung auf Penorok stoßen sie auf eine Steuereinrichtung der Abwehranlagen des Vrantonk-Systems, die unter der Kontrolle eines versteinerten Pehrtus-Gehirns steht. Das Gehirn scheint sich gedanklich in einer weit zurückliegenden Zeit zu befinden und überlässt den vermeintlichen Invasoren Naupaums die Position eines nahegelegenen Sonnensystems. Dort sei der Ursprung des Bioinfizierungsprogramms zu finden. Kurz darauf beginnt sich das Gehirn langsam zu orientieren und erfasst schließlich, dass mittlerweile sehr viel Zeit vergangen ist. Es erkennt, dass es von Rhodan/Toraschtyn getäuscht worden ist, und aktiviert die Abwehreinrichtungen. In der Folge werden die Gefährten von Robotern verfolgt und ihr Beiboot vernichtet.

Adak begibt sich wieder zu dem Pehrtus-Gehirn und gibt sich als Überläufer aus. Das Gehirn will diese Möglichkeit nutzen, um zur ROTAP zu gelangen. Es wird in die Traumfigur eingepflanzt und kehrt zu Rhodan und seinen Begleitern zurück. Mit seiner Hilfe kann die Gruppe ein kleines Raumschiff erreichen, mit dem sie das System wieder verlassen. Nachdem der Energieschirm überwunden ist, erschießt Gayt-Coor Adak und tötet so auch das Pehrtus-Gehirn, bevor es Schaden anrichten kann.

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Faktor10
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Das verrückte Gehirn
Da hat William Voltz einen richtig guten und zum Teil auch Humorvollen Roman geschrieben. Das Tibi finde ich richtig gut gelungen. Es hat auch nach vielen Jahren noch einen großen Erinnerungswert, zumindest bei mir. Ein neuer Handlung Ort wird eingeführt. Unsere Helden begeben sich in eine andere Galaxis. Ich hatte sofort das Gefühl von Beklemmung. Mir kam damals das Gefühl hoch dass da etwas nicht stimmen konnte. Auch der Begriff Bioinfizierungprogramm lässt den geneigten Leser aufhorchen.
Und da ist auch noch der geträumte Onkel Adak. Sollte man sich über ihn und Gayt-Coor belustigen oder Sympathie haben. Ich fand die Figur einfach genial. Das war bestimmt eine Eigen Kreation von Voltz.
Tragisch war sein Ende.
Heute würde ich für die Geschichte eine eins geben und für den Schreibstiel ebenfalls eine eins.
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Faktor10
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Aus den Pehrtus hätte man noch viel mehr machen können. Es gab wohl ein TB soweit ich mich erinnere. Aber später in der EA gab es leider nichts.
Band 171 -Das Erbe der Pehrtus
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Quinto
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Quinto »

Faktor10 hat geschrieben:
14. März 2020, 22:53
Und da ist auch noch der geträumte Onkel Adak. Sollte man sich über ihn und Gayt-Coor belustigen oder Sympathie haben. Ich fand die Figur einfach genial. Das war bestimmt eine Eigen Kreation von Voltz.
Tja, Onkel Adak. Über die schrägen Voltz-Figuren könnte man einen eigenen Diskussionsstrang machen.

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Richard
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Richard »

Faktor10 hat geschrieben:
14. März 2020, 22:58
Aus den Pehrtus hätte man noch viel mehr machen können. Es gab wohl ein TB soweit ich mich erinnere. Aber später in der EA gab es leider nichts.
Band 171 -Das Erbe der Pehrtus
Nun ... in der EA weiss man zwar über die Existenz der Galaxien Naupaum und Catron und deren Voelker aus den Berichten von Perry aber deren Position ist nicht bekannt.
Es wäre wohl auch interessant etwas über die Entwicklungen in diesen Galaxien zu erfahren aber es erscheint mir eher mal als sehr unwahrscheinlich, dass dies mal passiert. Da könnte es eher noch eintreten, dass wir Infos über den Mahlstrom der Sterne erfahren.

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Faktor10
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Über Naupaum und Catron würde ich gerne auch mehr erfahren.
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Dobrak
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Dobrak »

Es gibt ja eine Verbindung über einen Zeitbrunnen. Da würde 'was gehen.... :unschuldig:
Egal was passiert, es gibt immer jemanden der es kommen sah.

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Richard
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Richard »

Ich denke, die Nutzung der Zeitbrunnen durch Galaktiker ist eher mal nicht mehr möglich; der einzige, dem das gelingen könnte, waere mE Alaska - aber der ist ja an die LEUCHTKRAFT gebunden.

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Faktor10
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Soweit ich weiß sind die eigentlich abgeschaltet.
Zwischendurch flackerten sie mal auf.
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Faktor10
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Eigentlich schade dass das Geheimnis der Zeitbrunnen gelüftet wurde.
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Nisel
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Nisel »

Faktor10 hat geschrieben:
17. März 2020, 12:31
Über Naupaum und Catron würde ich gerne auch mehr erfahren.
Ich auch, da gäbs durchaus spannende Ansätze, insbesondere wie und ob das Problem mit der Überbevölkerung in den Griff bekommen wurde. Die waren da ja manipuliert worden und beim Thema Reproduktion setzten sämtliche Logiksektoren aus.
Bild

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Faktor10
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Das Thema wird ja noch exakter thematisiert
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Yman
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman »

1973 erschien Band 641 der Perry Rhodan Serie:

"Das Geisterspiel" von H. G. Ewers.

Nachfolgendes, Text und Bild, wurden per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen:
Das Geisterspiel
Bild
Nachdem die Catron-Expeditionsflotte auf dem Planeten Penorok wieder auf ein versteinertes Pehrtus-Gehirn gestoßen ist, wird als nächstes das Nortema-Tain-System angeflogen, genauer dessen fünfter Planet Plimt. Dieses Doppelsternsystem ist ebenso wie das Vrantonk-System von einem Hypertransschirm eingehüllt. Es geht darum, weitere Erkenntnisse zur Bioinfizierung und zum fünfdimensional strahlenden Uyfinom herauszufinden.

Nach Funkverhandlungen mit einem Robotgehirn dürfen drei Raumschiffe der Flotte in das System einfliegen. Perry Rhodan besteht darauf, dass alle Planeten untersucht werden, also werden auch Planet 10 und 9 untersucht. Auf Planet 9, Thoalky genannt, finden sich unbesiedelte Gebäude, und es entstehen seltsame, geisterhafte Erscheinungen. Es ergeben sich aber sonst keine weiterführenden Erkenntnisse, so dass beschlossen wird, Planet 5 anzufliegen.

Der 5. Planet Plimt (auch Sin Urbar genannt) sieht, aus dem Weltall betrachtet, wie ein Planet aus, der rücksichtslos nach Bodenschätzen ausgebeutet worden ist. Es wird beschlossen, dass die ROTAP, eines der drei Schiffe und Flaggschiff Heltamoschs, auf Plimt landen soll, aber erst nachdem zur Absicherung noch drei Geschwader Raumjäger und -Zerstörer ausgeschleust wurden. Mit einem Außenkommando von 22 Männern verlassen Rhodan und Gayt-Coor schließlich die ROTAP, um zu dem Robotgehirn vorzustoßen. Gayt-Coor und Rhodan lassen sich von dem Kommando absondern, werden mechanohypnotisch überwältigt und bewusstlos.

Rhodan findet sich nach dem Erwachen auf Thoalky wieder. Thoalky ist jedoch von vogelartigen Wesen bewohnt. Außerdem stoßen Rhodan und Gayt-Coor auf ein medusenhäuptiges Wesen, das sich als Chakunt vorstellt. Chakunt ist auf demselben Weg nach Thoalky gelangt wie Rhodan und Gayt-Coor. Zudem befindet sich noch der Iksant Sartair auf Thoalky, ebenfalls auf demselben Weg dorthin gelangt. Beide Wesen sind nach Angabe von Chakunt aus der Galaxie Tarant. Schnell wird offensichtlich, dass sie von Chakunt belogen werden. Zwischen Gayt-Coor und Chakunt kommt es zu einem Kampf, dem sich Chakunt schließlich nur noch durch Flucht entziehen kann. Jetzt kommen Rhodan und Gayt-Coor jedoch mit Sartair ins Gespräch, der sie zu Pturh führt. Dieser ist seit einem Tag gelähmt. Rhodan hat die Idee, dem Gelähmten mit Akupunktur zu helfen. Die Behandlung hat Erfolg, und Pturh erzählt, dass er ein Agent sei, ebenfalls aus Tarant, und den Auftrag hätte, den skrupellosen Wissenschaftler Chakunt zu überführen. Pturh behauptet, dass sie alle tot seien.

Sie gelangen zu einem Geheimstützpunkt Chakunts. Dort beginnt Pturh, eine geheimnisvolle Maschine zu manipulieren. Nach einiger Zeit entstehen wie aus dem Nichts heraus Worte, die Rhodan dem Robotgehirn zuordnen kann. Das Gehirn befürchtet, dass Rhodan seiner Kontrolle entgleitet, und will die drei Schiffe dazu bringen, Uyfinom aufzunehmen, um dieses in die Atmosphäre bisher noch nicht infizierter Planeten bringen zu lassen. Es stellt sich heraus, dass diese Infizierung eine genetische Veränderung hervorruft, die sich in einem unkontrollierbaren Drang zur Fortpflanzung äußert. So ist auch die Übervölkerung Naupaums durch die Pehrtus herbeigeführt worden. Da Rhodan bemerkt, dass ihm die Situation entgleitet, bittet er Pturh, mithilfe der Maschine dafür zu sorgen, dass er und Gayt-Coor wiederbelebt werden, um wieder in die Realität zu gelangen.

Sie finden sich an der Stelle wieder, an der sie das Bewusstsein verloren haben. Die 22 Männer des raytanischen Kommandos jedoch sind tot, haben sich gegenseitig umgebracht. Rhodan nimmt sofort Kontakt zu Heltamosch auf, dieser ist drauf und dran, die Schmach, die die Völker Naupaums erlitten haben, unter Opferung seines eigenen Lebens zu tilgen. Rhodan versucht, ihn davon abzubringen, und tritt wieder in Verhandlung mit dem Robotgehirn. Es gelingt Rhodan, das Robotgehirn unter seine Gewalt zu bekommen. Chakunt, der sich immer noch im Robotgehirn befindet, versucht noch einmal, die Gewalt über die Situation zurückzubekommen, wird jedoch von Rhodan einfach gelöscht. Das Robotgehirn brennt dadurch aus, und der Hypertransschirm um das Nortema-Tain-System erlischt.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

"Das Geisterspiel" von H. G. Ewers
Ich finde das Ewers diesmal einen richtig schlechten Roman geschrieben hat.
Sein Roman ist für mich sehr verworren. Ich lese viele Romane aus der Zeit öfters nach. Diesen habe ich nur einmal gelesen. Dem Autor gebe ich diesmal eine fünf. Ob wohl er zu meinen Liebsten Autoren zählt.
Bleibt Gesund.
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Yman
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman »

1973 erschien Band 642 der Perry Rhodan Serie:

"Die Flotte der Selbstmörder" von H. G. Francis.

Nachfolgendes, Text und Bild, wurden per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen:
Die Flotte der Selbstmörder
Bild
Die Raytaner der Expeditionsflotte Heltamoschs sind durch die Informationen über die Bioinfizierung der Pehrtus zutiefst erschüttert. Sie sehen sich selbst nunmehr als bloße Geschöpfe der Pehrtus an und streben nach kollektivem Selbstmord. Sie schalten die Systeme der Raumschiffe aus, während auf der ROTAP ein viertägiger zeremonieller »Gesang des Todes« unter der Leitung des Priesters Ilanosch beginnt. Nach dem Ablauf der vier Tage sollen alle Schiffe der Flotte durch die Selbstzerstörungsvorrichtungen vernichtet werden. Lediglich die ROTAP soll nach Naupaum zurückkehren, um den »Gesang des Todes« dorthin zu tragen.

Rhodan/Toraschtyn, Zeno und Gayt-Coor versuchen, den kollektiven Selbstmord zu verhindern und die Raytaner aus ihrer Verzweiflung zu befreien. Zunächst entführen sie Ilanosch und erreichen so eine Unterbrechung des Todesgesanges. Auf diese Weise mit zusätzlicher Zeit versehen, entwenden die Gefährten ein Beiboot des Flaggschiffes und erreichen den Planeten Penorok im Vrantonk-System. Heltamosch folgt ihnen wenig später.

Die Steuerpositronik von Penorok erkennt Rhodan/Toraschtyn nach wie vor als Alliierten des Pehrtus-Gehirns an, von dessen Tötung durch Gayt-Coor es nichts weiß. Der Terraner kann das Robotgehirn beeinflussen, so dass es gegenüber dem inzwischen ebenfalls angekommenen Raytscha vom Scheitern der Bioinfizierung berichtet. So sei vorgesehen gewesen, dass die Yulocs und ihre Abkömmlinge einen achttägigen Fortpflanzungsdrang unterliegen sollten. Da der vorherrschende Fünf-Monats-Rhythmus natürlichen Ursprungs sei, sei die beabsichtigte genetische Veränderung fehlgeschlagen.

Heltamosch schöpft durch diesen vorgetäuschten Bericht wieder neuen Lebensmut. Er erreicht auch bei seinen Artgenossen, dass diese aus ihrer Lethargie erwachen und ihre Selbstmordabsichten fallen lassen.

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Yman
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman »

1973 erschien Band 643 der Perry Rhodan Serie:

"Planet der stillen Wächter" von Ernst Vlcek.

Nachfolgendes, Text und Bild, wurden per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen:
Planet der stillen Wächter
Bild
In Naupaum arbeitet Torytrae auf Yaanzar die Unterlagen Nocs durch. Dabei stößt er auf Hinweise, die auf einen Verbindungsweg zwischen Naupaum und der Nachbargalaxie Catron hindeuten, der dem PGT-Verfahren ähnelt. Als der Yuloc diese Verbindungsader benutzt, kommt er auf Penorok an, wo er zu seiner Überraschung auf Rhodan/Toraschtyn, Heltamosch, Zeno und Gayt-Coor stößt.

Durch eine Befragung der Steuerpositronik des Planeten zu der Verbindung nach Naupaum, erfahren sie die Koordinaten des Gromo-Moth-Systems. Nachdem die Expeditionsflotte das System erreicht hat, müssen sie feststellen, dass auch dieses von einem Hypertransschirm umspannt ist. Eine Strukturlücke kann angemessen werden, durch die laufend Energie fließt. Deren Werte sind identisch mit denen der sechsdimensionalen Gravitationskonstante Yaanzars, die eine Nutzung des PGT-Verfahrens überhaupt erst ermöglicht. Daraus ist zu schließen, dass die Pehrtus die Möglichkeit der Gehirntransplantationen und damit einer indirekten Lebensverlängerung in Naupaum etabliert haben, damit die Überbevölkerungsproblematik in dieser Galaxie weiter verschärft wird.

Wenig später empfängt die ROTAP einen Funkspruch vom zweiten Planeten Payntec. Darin wird Rhodan/Toraschtyn aufgefordert, auf dieser Welt zu landen. Das Flaggschiff der Raytaner fliegt darauf ungehindert in das System ein. Dabei können sie eine Robotflotte mit 1000 Raumern ausmachen, bevor sie auf Payntec landet. Auf dem Planeten wird Rhodan/Toraschtyn gemeinsam mit Torytrae, Heltamosch, Zeno und Gayt-Coor im so genannten »Hof der Stillen Wächter« von 18 Pehrtus-Gehirnen empfangen, die seine Identität als Eroberer Naupaums überprüfen wollen. Der Terraner besteht die Überprüfung nicht, und die Pehrtus lassen daraufhin die Robotschiffe die Expeditionsflotte restlos zerstören. Nur etwa 1000 Raytaner überleben diese Raumschlacht und stoßen zu den Gefährten auf Payntec.

Wenig später erfolgt ein Angriff von Kampfrobotern. Rhodan/Toraschtyn und seine Begleiter beginnen daraufhin, die Pehrtus-Gehirne zu töten. Das letzte der 18 Hirne kapituliert schließlich. Es wird in Donktosch, einen raytanischen Wissenschaftler, transplantiert, dessen Resthirn den Pehrtus geistig unterwerfen kann. Aus dem Wissen des Pehrtus hoffen Rhodan/Toraschtyn und seine Gefährten herauszufinden, wie das PGT-Verfahren in Naupaum unterbunden werden kann.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Planet der stillen Wächter" von Ernst Vlcek. Mir hat der Roman gut gefallen ebenso das Titelbild.
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Yman
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman »

1973 erschien Band 644 der Perry Rhodan Serie:

"Goliath aus der Vergangenheit" von Hans Kneifel.

Nachfolgendes, Text und Bild, wurden per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen:
Goliath aus der Vergangenheit
Bild
Rhodan/Toraschtyn, Torytrae, Heltamosch, Zeno, Gayt-Coor und die etwa 1000 überlebenden Raytaner der vernichteten Expeditionsflotte suchen auf Payntec nach dem Ursprung der inzwischen Catron-Ader genannten Verbindung zwischen Catron und Naupaum, um auf diesem Wege Hilfe für die Schiffbrüchigen zu holen. Dem Pehrtus-Gehirn, das unter der Kontrolle Donktoschs steht, kann entnommen werden, dass sich der Endpunkt in einer militärischen Einrichtung des Planeten befindet.

Als die Expeditionsteilnehmer in die entsprechende Anlage eindringen, stärkt das dort vorhandene Uyfinom das Pehrtus-Gehirn, so dass dieses den Körper des raytanischen Wissenschaftlers übernehmen und entkommen kann. Das Gehirn nutzt die Anlagen, um sich in einen Hundertkämpfer zu verpflanzen, einen künstlich erschaffenen Insektoidenkörper von drei Metern Größe, der eine große Ähnlichkeit mit den ursprünglichen Körpern der Pehrtus aufweist.

Der Hundertkämpfer attackiert wenig später die Raytaner, unterstützt von einigen Kampfrobotern. Rhodan/Toraschtyn nennt den Androiden aufgrund seiner Größe Goliath. Ebenso wie der historische Namensgeber wird auch das Pehrtus-Gehirn durch eine Schleuder besiegt, mit der der Terraner einen Uyfinom-Stein auf das Wesen schießt.

Kurz darauf wird der Pehrtus wieder in Donktosch transplantiert. Der Raytaner führt die Gruppe zu dem Ausgangspunkt der Catron-Ader.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Ich bin zurzeit nicht gut drauf um hier weiter zu machen, leider.
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman »

Faktor10 hat geschrieben:
14. April 2020, 20:56
Ich bin zurzeit nicht gut drauf um hier weiter zu machen, leider.
Das tut mir Leid. Ich hoffe, es wird wieder besser, und die Romane laufen ja auch nicht weg.

Mein Fehler war, dass ich mit nur knapp 50 % der Hefte gestartet bin, im Irrglauben, fehlende Hefte durch eBooks ersetzen zu können. Damit eBooks als Ersatz für mich funktionieren, brauche ich mindestens 90 % eines Zyklus in Heftform als Grundlage.

Für ein Zyklus-Fazit ist es einerseits noch zu früh, andererseits habe ich einen großen Teil gar nicht gelesen, aber ich kann trotzdem sagen, dass ich sehr positiv überrascht war. Der Zyklus bietet viel Abwechslung. Die mir fast nur vom Hörensagen bekannte Gehirnodyssee hielt ich lange Zeit für eine Schnapsidee, aber viele Romane waren wirklich gut. Naupaum finde ich auch interessanter als z.B. Gruelfin.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Danke dir. Ein Tipp von mir. Lese auf jeden Fall den Roman -Kontakte mit der Ewigkeit. Das ist der Band 646.
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von nanograinger »

Faktor10 hat geschrieben:
14. April 2020, 20:56
Ich bin zurzeit nicht gut drauf um hier weiter zu machen, leider.
Dann wünsche ich erst mal gute Besserung.

Vielleicht kann ich für dich einspringen, allerdings hänge ich noch über 20 Bände zurück. Ich habe gerade den PAD-Teil abgeschlossen und befinde mich erst in den Katakomben von Nopaloor.

Ich werde in den nächsten Tagen zu meinen Eindrücken etwas schreiben, aber nicht zu jedem Band des PAD-Teils, das sind sie teilweise echt nicht wert. Den "Markt der Gehirne" lässt sich aber schon mal besser an.

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Yman
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman »

1973 erschien Band 645 der Perry Rhodan Serie:

"Die Catron-Ader" von Kurt Mahr.

Nachfolgendes, Text und Bild, wurden per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen:
Die Catron-Ader
Bild
Signale aus Catron sorgen dafür, dass auf Yaanzar die Pehrtus-Gehirne im Yaanzardoscht erwachen. Sie verursachen planetenweite Erdbeben, Vulkanausbrüche und Springfluten, denen Millionen Yaanztroner zum Opfer fallen. Gleichzeitig werden unterseeische Stützpunkte der Pehrtus aktiviert, von denen aus 14.000 Robotschiffe starten, die Yaanzar einkreisen. 17 der 18 Gehirne verbergen sich hinter einem Hypertransschirm, während sich das Gehirn Sabhadoor in einen Yaanztroner verpflanzen lässt.

Unterdessen gelangen Rhodan/Toraschtyn und Torytrae, ausgerüstet mit Uyfinom-Strahlern und umfangreichen Vollmachten Heltamoschs, mithilfe der Catron-Ader zu der von Naturkatastrophen gebeutelten Welt. Der Terraner setzt unverzüglich die raytanische Flotte gegen die Robotschiffe ein. Die mitgeführten Strahler können den Hypertransschirm zum Zusammenbruch bringen, so dass VASGA und GOK in das Yaanzardoscht eindringen und die 17 dort verbliebenen Gehirne töten können. Während die raytanische Flotte die Robotschiffe zerstören kann, will Sabhadoor die Bewohner der Stadt Rakkaan unter seine geistige Kontrolle bringen. Dabei wird der Pehrtus durch den Angriff eines Yaanztroners überrascht, der sich für die durch die Naturkatastrophen herbeigeführte Vernichtung seiner Heimatstadt Partakoon rächen will, und getötet.

Nachdem die Pehrtus-Gehirne besiegt sind, kann Rhodan/Toraschtyn erreichen, dass eine Flotte von 97 Raumschiffen zur Rettung der überlebenden Expeditionsteilnehmer um Heltamosch vorbereitet wird.

In Catron auf Payntec werden die Schiffbrüchigen aus Naupaum währenddessen von der Steuerpositronik attackiert, nachdem das Pehrtus-Hirn in Donktosch abgestorben ist. Die zur Abwehr der Eindringlinge entsandten Kampfroboter können einen Großteil der Raytaner töten. Lediglich 70 Personen, darunter der Raytscha selbst, Zeno und Gayt-Coor, gelingt die Flucht zu vier unbeschädigten Beibooten der vernichteten ROTAP. Vom  Orbit aus werden bei der Catron-Ader deponierte Bomben gezündet, die die Verbindung nach Naupaum vernichten.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman »

1974 erschien Band 646 der Perry Rhodan Serie:

"Kontakte mit der Ewigkeit" von William Voltz.

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Kontakte mit der Ewigkeit
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Heltamosch und seine Gefährten sind auf der Flucht. Eine Gruppe von Robot-Schiffen hat die vier Beiboote der ROTAP mit den letzten 67 Überlebenden der Catron-Expedition vom Gromo-Moth-System bis nach Poikto verfolgt. In der Atmosphäre des Planeten werden die Beiboote gestellt. Zwei von ihnen werden in großer Höhe abgeschossen, ein weiteres zerschellt an einer Felswand. Gayt-Coors Geschick als Pilot ist es zu verdanken, dass das Beiboot mit Heltamosch und den anderen sicher in einem Versteck landen kann. Um sich den Verfolgern zu entziehen, verlassen Heltamosch und acht weitere Raytaner das Beiboot und setzen die Flucht zu Fuß fort. Gayt-Coor und Zeno bleiben an Bord und wollen sich bereithalten, Perry Rhodan zu finden, der mit einer Flotte in Catron erwartet wird. Gayt-Coor und Zeno stellen nach dem Start fest, dass sich etwa tausend Goliaths auf die Position von Heltamoschs Gruppe zu bewegen. Die pehrtusischen Androiden werden die Raytaner verfolgen und töten. Gayt-Coor nimmt an, dass sich die Raytaner einige Wochen verteidigen können und entschließt sich, ins Gromo-Moth-System zurückzukehren, da Rhodan dort zuerst nach Heltamosch suchen wird. Als sie einen öden Landstrich überfliegen, wird es plötzlich dunkler, als ob ein gewaltiger Schatten auf dem Land liegt. Gayt-Coor berichtet Zeno von der Sage über das lichtlose Land, die er aus Naupaum kennt. Offensichtlich haben die Pehrtus Gravitationsexperimente angestellt, die auch das Licht beeinflussen. Dann entdecken die beiden ein kreisrundes, schwarzes Loch von einer Meile Durchmesser. Gayt-Coor entschließt sich zur Überraschung von Zeno spontan zur Landung, um das Loch zu untersuchen. Gayt-Coor nennt es einen Zeitbrunnen.

Heltamosch hat indessen ebenfalls die Armee der Goliaths entdeckt. Als die Raytaner ein Plateau erreichen, beginnt der Kampf. Ein Mitstreiter Heltamoschs wird getötet, und die Verfolgten stellen sich dem Kampf. In Zweierreihen erklimmen die Androiden den Felsen.

An dem Zeitbrunnen angekommen, berichtet Gayt-Coor von der Legende, dass ein unbekanntes Volk vor langer Zeit allen Völkern des Universums die Intelligenz gebracht habe, während sie mit einem riesigen Sonnen- und Planetenschwarm durch das Universum zogen. Die Pehrtus hätten mit diesem Volk in Verbindung gestanden und viele Errungenschaften übernommen, so auch den Zeitbrunnen. Die Pehrtus konnten auch Säulen bauen, die keinen Schatten warfen. Zuerst hält Gayt-Coor nur einen Ast über den Rand des Brunnens, der daraufhin unsichtbar wird. Dann hält er einen Arm über die Öffnung. Plötzlich wird sein Arm hin- und her geschüttelt. Als der Petraczer den Arm zurückzieht, hat er ein kleines, zappelndes Männchen ergriffen, gleichzeitig erlischt der Zeitbrunnen. Das Männchen stellt sich als Callibso, Puppenspieler aus Derogwanien, vor. Callibso ist an den großen Puppen interessiert und meint damit offensichtlich die pehrtusischen Goliaths. Er wird von Gayt-Coor aufgefordert, ihn und Zeno zu begleiten. Callibso bietet dagegen an, die beiden Fremden mit nach Derogwanien zu nehmen. Mit einem Instrument, das Callibso unter seinem Hut versteckt hatte, schaltet er den Zeitbrunnen wieder ein, und alle drei verlassen Poikto.

Die acht Raytaner müssen sich weiter zurückziehen, da die Goliaths begonnen haben, den gesamten Bergrücken mit ihren Energiewaffen abzutragen. Auf der Suche nach einem Versteck stößt die Gruppe auf eine künstlich angelegte Höhle, in der Tausende weitere Goliaths gelagert sind. Es scheint, dass der ganze Berg den Pehrtus als Androidenlager gedient hat. Heltamosch kommt zu dem Schluss, dass die angreifenden Goliaths nichts von diesem Lager wissen, weil sie so rücksichtlos ganze Berghänge vernichtet haben. Er entwickelt den Plan, dass zwei Raytaner die Angreifer vom Höhleneingang aus unter Feuer nehmen und sich dann absetzen sollen. Heltamosch hofft, dass dadurch das Androidenlager vernichtet wird, bevor die schlafenden Goliaths aktiviert werden. Heltamosch und ein weiterer Gefährte ziehen ihre Kampfanzüge aus und positionieren sie als Köder. Damit alles echt wirkt, befestigen sie in einigen Felsschlitzen auch ihre Waffen, die aus sicherer Entfernung ausgelöst werden können. Dann eröffnen sie das Feuer auf die Angreifer und setzen sich zum Rest der Gruppe ab.

Es ist Nacht in Derogwanien, als Callibso mit seinen Begleitern ankommt. Die kleine Stadt ist von Fackeln erhellt, nirgends gibt es Zeichen von Technologie. Am Fluss schaukeln einige Boote in den Wellen. Von der Stadt schallen Stimmengewirr und Musik zur Hütte von Callibso herüber. In Callibsos kleiner Hütte findet Gayt-Coor eine versteckte Puppe, die wie ein Ebenbild von Callibso aussieht. Der Zwerg gerät in Rage und verbietet, dass jemand diese Puppe jemals anfasst. An einer Wand der Hütte fällt Gayt-Coor ein Stückchen hellblaues Metall auf, das fluoresziert und ihn magisch anzieht. Callibso erzählt zögernd, dass der kleine Fetzen zu einem Anzug der Vernichtung gehört, der wie das geheimnisvolle Volk, mit dem die Pehrtus Kontakt hatten, verschwunden ist. Als es hell wird, besuchen die drei die Stadt. Sie treffen nur auf gesichtslose Puppen, die etwa die Gestalt von Callibso haben und die Stadt bevölkern. Da es nichts Interessantes mehr zu entdecken gibt, gehen sie zurück zu Callibsos Hütte. Gayt-Coor erklärt Zeno, dass es vielleicht über den Zeitbrunnen eine Möglichkeit gäbe, einen der beiden Ceynach nach Hause zu bringen. Als Callibso von Gayt-Coor nach Antimaterie-Galaxien befragt wird, erklärt dieser, dass es für Zeno ein ernstes Problem gäbe. Nur sein Gehirn könne zurückkehren, nicht jedoch sein yaanztronischer Körper. Gayt-Coor stellt anhand der vielen verschiedenen Gegenstände in der Hütte fest, dass Callibso auf mindestens 30 verschiedenen Planeten gewesen sein muss. Zeno lehnt den Versuch, durch den Zeitbrunnen seine Heimat zu suchen, ab, weil die Wahrscheinlichkeit zu gering ist, in seinem Antimaterie-Universum herauszukommen. Gayt-Coor beschließt daher, zusammen mit Zeno und Callibso nach Poikto zurückzukehren. Auf Poikto angekommen, finden sie das Beiboot unversehrt vor. Sie steigen ein und bemerken, dass in den entfernten Bergen noch gekämpft wird.

Heltamosch und sein Begleiter können dem Inferno aus den Waffen der Goliaths gerade noch entkommen. Sie stoßen zum Rest der Gruppe und setzen ihre Flucht auf einer Geröllebene fort. Als die Verfolgten eine Pause einlegen, dreht einer der Raytaner durch und muss niedergeschlagen werden. Später entdecken sie ihre Verfolger, die sich in mehrere Gruppen aufgeteilt haben. Dann bricht die Nacht herein. Die Raytaner stoßen auf eine befestigte Straße, der sie nun folgen, um schneller voranzukommen. Nach einer Weile gelangt die Gruppe auf einen freien Platz, in dessen Mitte das riesige, in Stein gehauene Symbol eines Gehirns steht. Jetzt ist allen klar, dass sie sich auf einer verbotenen Welt befinden.

Bevor Gayt-Coor mit dem Beiboot startet, überprüft er mithilfe der Raumortung die Umgebung. Hunderte von Robot-Schiffen patrouillieren im Poc-System. Als Zeno und Gayt-Coor Callibso die Situation erklären, möchte der Puppenspieler aussteigen und nach Derogwanien zurückkehren. Gayt-Coor zwingt ihn jedoch mit sanfter Gewalt, an Bord zu bleiben, dann startet er. Ziel ist es, zum Gromo-Moth-System durchzubrechen. Es gelingt Gayt-Coor mit einem riskanten Manöver die Robot-Schiffe abzuschütteln. Auf dem Flug dorthin besprechen Gayt-Coor und Zeno ihr weiteres Vorgehen. Sie wollen sich als Deserteure von Heltamoschs Gruppe ausgeben und so die Robotflotte im Gromo-Moth-System täuschen. Das soll ihnen genug Zeit verschaffen, um dort auf Rhodans Eintreffen zu warten.

Als sich die Aufregung in Heltamoschs Gruppe gelegt hat, setzen die Raytaner ihre Flucht auf der Straße fort. Bei Anbruch des Tages erreicht die Gruppe das Ende der Straße, die einfach inmitten der Einöde endet. Von einem Hügel aus erkennt Heltamosch, dass die Goliaths sie in der Nacht fast eingekreist haben. Die Raytaner beschließen, die vorauslaufenden Kundschafter der Goliaths anzugehen, bevor sie die Position der Verfolgten weitermelden können. Der Einsatz gelingt, was Heltmoschs Gruppe wieder etwas Zeit verschafft.

Im Gromo-Moth-System stellen Gayt-Coor und Zeno fest, dass sich auch dort Tausende von Robot-Schiffen aufhalten. Gayt-Coor erzählt dem Robot-Gehirn auf Payntec seine Lügengeschichte. Dann weigert sich Callibso, weiter an Bord des Beibootes zu bleiben. Gayt-Coor hatte ihn mit dem Versprechen an Bord gelockt, dass es im Gromo-Moth-System die schönsten Puppen gibt, die er jemals gesehen hat. Plötzlich ist Callibso in eine silbrig schimmernde Aura gehüllt und verändert sein Aussehen. Gayt-Coor und Zeno sehen einen großgewachsenen Humanoiden mit dunklen Augen und langen schwarzen Haaren. Callibso erklärt, dass er der rechtmäßige Besitzer aller Instrumente und des Anzugs der Vernichtung sei. Er suche den Anzug und habe gehofft, durch Gayt-Coor und Zeno eine Spur zu entdecken, was sich aber nicht erfüllt habe. Dann löst sich Callibso auf. Einen Moment später können sich Gayt-Coor und Zeno nicht mehr genau daran erinnern, wie der Fremde wirklich aussah. Beide wissen nicht, dass zur gleichen Zeit weit entfernt auf der Erde der Transmittergeschädigte Alaska Saedelaere den Anzug der Vernichtung von terranischen Wissenschaftlern zurückerhält. Ihnen war es nicht gelungen, dem Geheimnis des Anzugs auf die Spur zu kommen. Saedelaere hatte den Anzug von den Herrschern des Schwarms geschenkt bekommen. Dann meldet sich das Robot-Gehirn. Es hat die Geschichte akzeptiert und wird das Beiboot vorerst nicht vernichten. Es wird eine Frist gesetzt, bis zu der Rhodan zurückkehren muss, um die Vernichtung von Gayt-Coor und Zeno zu verhindern.

Am 8. April 3458 terranischer Zeitrechnung fliegt Rhodan mit einer Flotte aus Naupaum in das Gromo-Moth-System ein. Da der Hypertransschirm um das System genauso verschwunden ist wie die Catron-Ader, sind Rhodan und der Tuuhrt Torytrae an Bord der NAPOSCH äußerst besorgt. Nur mit der NAPOSCH fliegt Rhodan tiefer in das System ein, um Kontakt mit dem Robotgehirn auf Payntec aufzunehmen. Das Robotgehirn berichtet vom Angriff der anderen Naupaum-Schiffe und dass alle Aufständischen getötet wurden. Rhodan entgegnet, dass die Bestrafung der Verräter ihm zustehe. Dann nimmt Gayt-Coor Kontakt mit der NAPOSCH auf. Er berichtet von Poikto und dass Heltamosch dort dringend Hilfe benötige. Rhodan fordert beim Robot-Gehirn erneut sein Recht ein, alle Verräter selbst zu bestrafen. Daraufhin darf das letzte Beiboot der ROTAP die NAPOSCH anfliegen. Als die beiden Gefährten sicher an Bord gelangt sind, überredet Rhodan das Robot-Gehirn, selbst zum Poc-System zu fliegen und die restlichen Verräter zu bestrafen. Als Pfand wird die Naupaum-Flotte im Gromo-Moth-System zurückgelassen. Der Plan geht auf, und die NAPOSCH erreicht Poikto gerade noch rechtzeitig. Heltamosch und sieben überlebende Raytaner können an Bord genommen werden. Zur Täuschung lässt Rhodan dafür acht tote Raytaner an der gleichen Stelle zurück, die aus einem der zerstörten Beiboote geborgen wurden.

Heltamosch bedankt sich für die Rettung und lässt sich sofort über die Ereignisse in Naupaum unterrichten, um dann die nächsten Schritte zu planen.

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Richard
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Richard »

Tja, das erste Auftauchen von Ganerc/Callibso in der PR Serie. Es dauerte noch mehrere 100 Baende, bis letztlich die meisten Geheimnisse rund um diese neu eingeführte Figur gelüftet wurden. Noch deutlich laenger dauerte es, bis man beispielsweise erfuhr, wer die Zeitbrunnen gebaut hat ...

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