Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

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Lumpazie
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Lumpazie »

Nisel hat geschrieben:
Lumpazie hat geschrieben:
Nisel hat geschrieben: Nein, die Zusatzgeräte sind auf den Burgen der Mächtigen versteckt. Zudem auf den Burgen der neuen Mächtigen, die zum Zeitpunkt des loowerischen Überfalls auf Laire noch gar nicht angetreten waren.
Es ist aber gut möglich, das die kosmischen Burgen schon vor Dienstantritt der neuen Mächtigen existieren und eine andere Funktion erfüllten.
Wäre ja möglich, wobei ich dann wieder Probleme mit der Existenz Cerveraux´ habe.... :rolleyes:
Naja - Cerveraux ist ja schon in sich ein Wiederspruch. Cerveraux kann sich an den Bau der Burg erinnern. Dieser müsste aber einige Millionen Jahre her gewesen sein, da die Mächtigen die Burgen seit Beginn ihres Daseins bewohnten. Wenn er tatsächlich so alt ist und es die Burgen schon vor den 7 Mächtigen gab, dann waren das noch ein paar Milliönchen Jahre mehr :P
Aber ich verstehe schon, wie Du es meinst.

Mögliche Erklärung wäre auch, das Teile der kosmischen Burgen vorher andere Funktionen hatten und da die Teile versteckt waren.

Stell dir vor du baust ein neues Haus und ins Wohnzimmer kommt dann die alte Kommode deines Großvaters (welche ein geheimes Fach enthält, in dem er Orden versteckt hat, dem ihn noch der Kaiser verabreicht hat) :D

So in der Art...irgendwie ;)
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Nisel »

Irgendwie... ja... und sowieso... ^^


Aber im Ernst, woher nimmst Du den Fakt, daß es die Burgen schon vor den damaligen Mächtigen gab? Die Nachfolger von Ganerc und Co. wohnen ja auch nicht auf diesen Burgen?
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Richard
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Richard »

Ich denke, dass ist nur eine Spekulation. Soweit ich mich erinnere steht dazu nichts in den Heften der EA.
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Lumpazie »

Nisel hat geschrieben:Aber im Ernst, woher nimmst Du den Fakt, daß es die Burgen schon vor den damaligen Mächtigen gab? Die Nachfolger von Ganerc und Co. wohnen ja auch nicht auf diesen Burgen?
Richard hat geschrieben:Ich denke, dass ist nur eine Spekulation. Soweit ich mich erinnere steht dazu nichts in den Heften der EA.
Richard hat Recht - das ist natürlich kein Fakt, sondern eine Spekulation (oder eine noch nicht erzählte Geschichte ^_^ ) - siehe hierzu mein Posting vom 20.08.2019:

Es ist aber gut möglich, das die kosmischen Burgen schon vor Dienstantritt der neuen Mächtigen existieren und eine andere Funktion erfüllten.

Ich weiß nicht, wie lange man braucht, so ne Ko(s)mische Burg zu bauen, der Dienstantritt der 7 Mächtigen war vor 18 Millionen Jahre, dann wurden halt die Burgen kurz vorher fertig gestellt (1000 Jahre vorher, 1 Tag vorher, keine Ahnung) - ich meinte das nicht so, das die Vorgängerorganisation der 7 Mächtigen schon da drin wohnten. Ich bezog das auf mehr auf Cerveraux :)

Nachdem alle 7 Mächtigen abgetreten sind wurden die Kosmischen Burgen demontiert und hinter der Materiequellen transportiert. Sieht also ganz danach aus, als ob sie wieder einen neuem Zweck zugeführt werden. Von daher spekuliere ich, das es vorher durchaus auch der Fall gewesen sein kann. Welchem Zweck verschiedene Bauteile der Kosmischen Burgen dienten, das sei mal dahingestellt. Aber wie gesagt, reine Spekulation, nix genaues weiß man nicht :P
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Nisel »

Lumpazie hat geschrieben:Nachdem alle 7 Mächtigen abgetreten sind wurden die Kosmischen Burgen demontiert und hinter der Materiequellen transportiert. Sieht also ganz danach aus, als ob sie wieder einen neuem Zweck zugeführt werden. Von daher spekuliere ich, das es vorher durchaus auch der Fall gewesen sein kann. Welchem Zweck verschiedene Bauteile der Kosmischen Burgen dienten, das sei mal dahingestellt. Aber wie gesagt, reine Spekulation, nix genaues weiß man nicht :P
Echt, die sind weg? Ich bin ja noch nicht soweit...

Ich hab mir nämlich schon Gedanken gemacht, was aus denen wird, speziell aus Murcons Burg. Irgendwann sind die Reserven erschöpft, dann dürften die Bewohner ziemlich am Ende sein. Und von sowas wie einer Vergeistigung oder so sind die ja wirklich noch weit weg...
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Lumpazie »

Nisel hat geschrieben:Ich hab mir nämlich schon Gedanken gemacht, was aus denen wird, speziell aus Murcons Burg. Irgendwann sind die Reserven erschöpft, dann dürften die Bewohner ziemlich am Ende sein. Und von sowas wie einer Vergeistigung oder so sind die ja wirklich noch weit weg...
:o Aubacke - sorry Nisel, ich wusste nicht, das Du die Romane noch gar nicht gelesen hast. Dachte Du wärst schon darüber hinaus. Tut mir leid, das ich dich da jetzt gespoilert habe :(

Kleiner Seitenhieb auf die aktuelle Handlung der 1. Auflage:
Spoiler:
Tja, Sperrmüllentsorgung ala Kosmokraten gibt es schon damals, nicht erst seit der Cairanischen Epoche :P
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Nisel »

War so der Wink mit dem Zaunpfahl, daß ich das noch nicht weiß :D


Aktuell quäle ich mich wieder mal durch die Boyt-Margor-Romane, jetzt hat er die Psychode manipuliert und einen Schwung Abenteurer geholt, Tengri Lethos ist futsch und die Haluter auf einmal für Manipulationen anfällig... *weiaweiaweia*
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Re: Band 934: "Gucky, der Mächtige" (17.Juli 1979)

Beitrag von Nisel »

GruftiHH hat geschrieben: 7. Dezember 2015, 08:51 Untertitel: Im Bann der Parastrahlung – die Legion der Wahnsinnigen schlägt los

Autor: H.G. Francis


[img]http://www.perrypedia.proc.org/mediawiki/images/4/4a/PR0934.jpg[/img]

[...]
persönliche Meinung

Hat mir der erste Teil des Doppelbandes noch gut gefallen, ist es hier nun ja.... umgekehrt will ich jetzt nicht sagen, aber - in meinen Augen - abgeflacht.

Sorry. Mir ging das ganze hin und her auf den Geist. Ich hatte auch Schwierigkeiten, dem Geschehen zu folgen. "Sind die jetzt auf der Burg oder auf der Basis? "

Die Grundidee ist ja großartig: Was passiert, wenn die Mutanten ausflippen und sich gegen die Terraner stellen - besonders Gucky.

Auch die inneren Kämpfe innerhalb des Konzeptes Jost Seidel ist sehr gut beschrieben. Spiegelt die Konflkte in der "Außenwelt" ja auch wieder.

Aber trotzdem. Mir war der einfach zu kopliziert. Immer dieses Hin- und Her.

So. Jetzt machen wir, wie schon angekündigt, bis Anfang Januar Winterschlaf. Danach geht es mit Band 935 frisch weiter. :)
Ich zitiere jetzt mal um meine Meinung zu den letzten Heften zu sagen.
Angefangen mit dem hier aktuell, das ich noch nicht ganz ausgelesen habe.
Fürchterbar...
Gut, Gucky hat nicht gehört und war zu lang an der Strahlung, gut, er ist beeinflusst, gut, das logische Denken setzt nicht nur bei ihm sondern bei allen anderen auch aus, gut, er ist zu stark und wird mit allem fähig, gut, er nimmt alle Mutanten mit, gut er bringt einen Teil wieder zurück... muss ich nicht verstehen, versuch ich auch gar nicht erst, denn offenbar nimmt die Strahlung auch den sonstigen Verstand, die handeln ja wie anno dazumal beim Schwarm.... aber was mir wirklich gar nicht in den Schädel geht, warum zur Hölle schaltet auf der Basis spätestens nach der zweiten Entführung niemand den Paratron ein? Dann wär Ruhe im Karton. Soweit ich weiß, frisst ein Paratron keinen Teleporter sondern er wird zurückgeschleudert. Schlecht für ihn, aber Gucky hat schon ganz andere Sachen überlebt.
Ist für mich unlogisch bis dorthinaus und verleidet mir die ganze Story.
Die Story im Triebwerksraum erst mit Bully und dann auch mit Gucky ist mir mindestens genauso unverständlich. Da werden einzelne Computer umprogrammiert, binnen Minuten, und dann dauert das TAGE um es zu heilen? Och nöööö... also wirklich nicht...

Nee, also echt nicht mein Fall die zwei Romane.

Davor, diese Auren... erst weiß keiner was man tun kann, die zerstören halbe Planeten und dann ist es mit drei Transmittern getan? Echt jetzt?
War mir viel zu lang gezogen, hat mich genervt, dermaßen daß ich ne Zeitlang unterbrochen habe.

Ich bin ja echt gespannt wo das mit den Burgen noch hingeht, aber insgesamt ist der Zyklus für mich derzeit einer der Schwächsten.
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Re: Band 937 : Planet der Ebenbilder (7.8.1979)

Beitrag von Nisel »

GruftiHH hat geschrieben: 20. Januar 2016, 09:37 Untertitel: Die letzten Flibustier auf Stahlwelt II – inmitten ihrer Doppelgänger

Autor: H.G. Ewers
...
...
...

Mir hat der Roman gut gefallen.
Mir nicht.
Bin jetzt grad bei den Flibustiern und ganz ehrlich, ich find den Handlungsstrang mühselig. Vermutlich kommt da noch mehr, aber daß die große Maschine da die die Flibustier kopiert, so gar nicht erkennen mag, daß sie falsch liegt, ist unlogisch.

Dazu kommt ne Kleinigkeit, die Bergungsmannschaft auf diesem Flottentender, muss ich verstehen warum nicht irgend ein Raumschiff mal vorbeikommt und mit einem Traktorstrahl oder so das Ding anschubst, daß der nicht mehr gradewegs auf die Sonne zufliegt? Genug Lieferverkehr gibts ja offenbar, warum da kein Schiff in der Lage ist, was zu tun, geht mir nicht in den Kopf, aber so gar nicht.

Aktuell bin ich jetzt bei Tifflor, der versucht rauszukriegen was die ganzen Flibustier-Kopien vorhaben bzw. wo sie herkommen. Natürlich zaubert er - da Tekener ja in der Provcon-Faust dekorativ gestorben ist - einen neuen Charakterkopf aus dem Hut. Ach ja... wenns denn sein muss...
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Nisel »

Hmmm... spiel ich hier alleine? ^^


Ich hab jetzt die Romane um die Läander und Boyt zum Ende gebracht, Boyt ist seiner Bestimmung gefolgt und hat die Provcon-Faust beruhigt und in das psionische Leuchtfeuer verwandelt. Wozu, weiß ich noch nicht, aber ist auch erstmal wurscht.
Zugegeben, den letzten Roman um den Margor-Schwall habe ich als Jugendlicher mal einzeln gelesen aus dem Konvolut das ich von einem Onkel bekommen hatte, und natürlich nichts verstanden damals. Jetzt ist das alles viel klarer. Und ja, ich bin ganz froh, daß Boyt jetzt "Geschichte" ist, der hat mich genervt.

Was mich an dem ganzen Komplex so ein wenig stört ist u. A. die Tatsache der Entstehung dieser Dunkelwolke. Okay, soll eine Hohlkugel sein, mit einer dicke von über einem LJ. Der gesamte Durchmesser beträgt etwa 5 LJ. Und da soll ein einziger Planet gereicht haben um dieses Gebilde zu schaffen? Hab ich da was überlesen und es gab vorher schon eine Wolke oder wie ist das? Ein einzelner Planet reicht da nie im Leben für so eine dichte Hülle, sorry, aber das kann ich nicht glauben. Der Planet selbst wäre in diesem Gebilde ein Staubkorn, aber niemals ausreichend für diesen Umfang.

Die Zwotter... ach ja... sie tun mir fast ein wenig leid, muss ich zugeben. Die Entwicklung war bis zu einem bestimmten Punkt gut, aber dann gings halt gnadenlos schief. Was genau passiert ist, daß sie in der männlichen Phase so unbrauchbar sind und bis zur nächsten Weiblichen dann offenbar alles vergessen haben, was sie vorher als Frau wussten, erschließt sich mir nicht. Die ominöse Maschine der Petronier die da von Jenny und Ron zerstört wird, reicht mir als Argument nicht aus. Das ging zu schnell mit dem Abzug der Petronier und allem, da hätten die nie so eine komplexe Maschine noch installieren können. Auch versteh ich nicht so ganz, warum man trotzdem keine Kontinuität hinbekommen, es wechseln ja die Zwotter nicht gruppenweise auf einmal das Geschlecht, da muss es doch Möglichkeiten des Wissenstransfers geben?
Am Rande noch, Ahrzaba wurde ja relativ schnell zum Morphling, aber niemand hat je erwähnt, daß wie sie als Mann heißt, aber alle nannten sie beim richtigen Namen dann. War irgendwie seltsam...

Insgesamt, doch, war spannend und unterhaltsam zu lesen, Boyt ist mit einer guten Geschichte entsorgt worden, jetzt kanns weitergehen.
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von HOT »

Nisel hat geschrieben: 24. Juli 2020, 11:38 Hmmm... spiel ich hier alleine? ^^
Naja, scheint ja im Moment kein anderer auch zu lesen. Meine Gedanken dazu kannst du ja (viel) weiter oben lesen...
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Nisel »

So... 943 bis 946 gelesen... nun ja...

Demeters Vergangenheit ist ein wenig bekannter, was aber am Ganzen irgendwie nichts ändert, noch immer fehlt ihr der Zugang zu ihrer ganzen Geschichte... warum eigentlich?
Das unglückliche Liebes-Vieleck ist wohl jetzt endlich durch, das war anstrengend, und wenig unterhaltsam für mich. Soll sie mit ihrem Roi glücklich werden, und er mit ihr, wär mir grad wurscht, ehrlich gesagt. Bissl Ruhe und ein beschauliches Paarleben hätten sie allemal verdient.
Warum man dazu diesen komischen Kybsoon-Effekt erfinden musste... na gut.... wenns denn sein muss... dann wird man halt krank... müsste nicht eigentlich auch die SOL nach ihrem Abflug dieses Problem gehabt haben?
Und wie lange war die MARCO POLO gleich noch in Gruelfin unterwegs?

Ganerc hat sein Schicksal erfüllt, ich fands unendlich traurig, wie es mit ihm zu Ende ging, und der Roman war dafür auch in Ordnung. Viel mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. Friede seiner Seele, bzw. deren Fragmenten in den Puppen, die ja mit der Zeit auch weniger werden, bis irgendwann die Letzte mit dem Boot fährt... *seufz*

Dann zu den Vargarten, ein interessantes Volk, muss ich sagen. Auch wenn ich das Gefühl hatte, daß auch die wieder nicht ganz durchdacht waren. Einzig die Tatsache, daß nichts dazu gesagt wird, in welchem Intervall diese Teilungen stattfinden, hat mich noch etwas versöhnt, sonst hätten die irgendwann das aus der Schach-Legende - ja die mit dem Reiskorn - bekannte Problem mit der Überbevölkerung. Auch wenn ein paar wohl auf diese Teilung verzichten, wie auch immer das funktionieren mag.
Ansonsten, ja, durchaus, ich war ganz gut unterhalten, auch wenn ich mir ein wenig mehr zur Entstehung der Norane gewünscht hätte, irgendwie muss ja die Antimaterie da rein kommen. Besteht da ein Loch zum Universum der Accalauries?
Könnte man eigentlich mal wiedersehen das Volk, ein Ongelsken der ein paar weitere Teilungen überstanden hat - auch eine interessante Form der Unsterblichkeit - und sein Volk in den interstellaren Raum geführt hat, sucht nach seinem alten Freund Alaska.... fänd ich doch auch mal schön :)
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Yman
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Re: Band 901 - Die Zweidenker (28. November 1978)

Beitrag von Yman »

GruftiHH hat geschrieben: 16. Februar 2015, 08:31 Band 901 - Die Zweidenker (28. November 1978)
Untertitel: Menschen und Loower – auf der Suche nach Verständigung

Autor: Ernst Vlcek
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Die Loower haben eine Neunturmanlage auf dem Mars errichtet, die sich wunderschön in die Landschaft einfügt. Nur die Loower selbst fügen sich nicht so schön in die Gesellschaft auf dem Mars ein.

Vor Millionen Jahren haben sie auf der Erde Laires Auge versteckt. Na so was. Und jetzt wollen sie es zurück. Der PR-Computer verrät, dass die höheren Funktionen des Auges gar nicht dazu gedacht waren, von einem Roboter genutzt, sondern von höheren Wesen bei Bedarf von Jenseits der Materiequellen aktiviert zu werden.

Dies kann aber einen Mutanten wie Boyt Margor nicht abhalten. Ihm gelingt es, im Hyperraum zwei Klausen zu einer Superklause zu verschmelzen, ein Rückzugsort im Hyperraum, der es ihm erlaubt, ungestraft sein Unwesen zu treiben.

Was die Loower mit dem Auge vorhaben, erfährt man nicht wirklich. Sie scheinen es selbst nicht so genau zu wissen. Die Loower frönen aber der Entelechie, sie sind Zweidenker mit einer Art höheren Logik, die es ihnen möglich macht, einen Quellmeister herbeizurufen, mit dem Angebot, ihm das Auge zu übergeben, das sie noch gar nicht haben. Wie man auf so eine Idee kommen kann, jemanden ernstlich herzubestellen, in der aufrichten Absicht, ihm etwas zu geben, das man gar nicht hat, ist eines der Geheimnisse der Entelechie.

Das Zweidenken hat in der Serie eine gewisse Tradition, angefangen mit Atlan und dessen Extrasinn und Icho Tolots zwei Gehirnen. Vier Jahre zuvor war es Aphilie, nun ist es Entelechie. Das Fühlen und Denken fühlender und denkender Wesen wurde in der SF der 70-er Jahre ernstlich auf die Probe gestellt.

Und wenn man denkt, die Serie könnte nicht mehr absurder werden, kommt ein Ernst Vlcek. Ronald Tekener und Jennifer Thyron liegen vollkommen nackt auf der Couch eines Psychiaters, die sie in Trance versetzt und über die Loower ausfragt. Homer G. Adams und Julian Tifflor kommen hinzu, als ob es das Normalste der Welt wäre, und tatsächlich, obwohl Tekener und Thyron eigentlich nichts wissen können, entschlüsseln sie die Denkweise der Loower, damit die Terraverantwortlichen zu Beginn dieses sonderbaren Zyklus nicht ganz dumm dastehen.

Den Loowern gelingt es, den Terraverantwortlichen einen entelechisch behinderten
Spion unterzuschieben und im Gegenzug eine marsianische Familie zu entführen, nicht gerade die Simpsons, aber es ist auch in dieser vierköpfigen Familie (das Simpson-Baby nicht mitgerechnet) die jüngste Tochter, deren Geisteskräfte am weitreichendsten scheinen.

Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass auch der nächste Roman von Vlcek ist. Wie es aussieht, geht nach dem Lesen des jeweils ersten Bandes der beiden Zyklen der Aphilie-Zyklus mit 1:0 in Führung.
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Yman
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Re: Band 902 - Das Mädchen und die Loower (5.Dez.1978)

Beitrag von Yman »

GruftiHH hat geschrieben: 23. Februar 2015, 08:26 Band 902 - Das Mädchen und die Loower (5.Dez.1978)

Untertitel: Der Konflikt zwischen Menschen und Fremden – die Besetzung der Erde droht

Autor: Ernst Vlcek
Die Esoterikschiene wird im zweiten Teil etwas zurückgefahren, was ich begrüße.
Boyt Margor versucht zu verhindern, dass Loower und LFT zusammenfinden und ihn als Dieb von Laires Auge gezielt verfolgen, aber sein Plan geht nicht auf, letztlich, weil er es versäumte sich zu maskieren oder im Schutz eines Deflektorfeldes zu agieren. Er wird im Inneren der Neunturmanlage auf dem Mars erkannt, und danach geht alles sehr schnell. Mir ging das zu schnell.

Der Aphilie-Zyklus geht mit 2:0 in Führung.
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Re: Band 901 - Die Zweidenker (28. November 1978)

Beitrag von nanograinger »

Yman hat geschrieben: 16. Oktober 2020, 17:21 Was die Loower mit dem Auge vorhaben, erfährt man nicht wirklich. Sie scheinen es selbst nicht so genau zu wissen. ...
Du hast Band 900 aber gelesen, oder?
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Re: Band 901 - Die Zweidenker (28. November 1978)

Beitrag von Günther Drach »

Yman hat geschrieben: 16. Oktober 2020, 17:21 Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass auch der nächste Roman von Vlcek ist. Wie es aussieht, geht nach dem Lesen des jeweils ersten Bandes der beiden Zyklen der Aphilie-Zyklus mit 1:0 in Führung.
Sienst du, so unterschiedlich sind die Geschmäcker.
Mag sein, dass ich in der Minderheit bin, aber ich fand damals gerade seine Romane um Boyt Margor, Baya Gheröl, Nikki St. Pidgin einfach großartig.

Ich würde mich sogar dazu hinreißen lassen und behaupten, dass der Boyt Margor-Komplex sein bester PR-Beitrag war, in meinen Augen.
Zuletzt geändert von Günther Drach am 18. Oktober 2020, 09:08, insgesamt 1-mal geändert.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

Fairy tales do not give the child his first idea of bogey. What fairy tales give the child is his first clear idea of the possible defeat of bogey. The baby has known the dragon intimately ever since he had an imagination. What the fairy tale provides for him is a St. George to kill the dragon.
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Günther Drach
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Günther Drach »

Nisel hat geschrieben: 24. September 2020, 16:22 Ganerc hat sein Schicksal erfüllt, ich fands unendlich traurig, wie es mit ihm zu Ende ging, und der Roman war dafür auch in Ordnung. Viel mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. Friede seiner Seele, bzw. deren Fragmenten in den Puppen, die ja mit der Zeit auch weniger werden, bis irgendwann die Letzte mit dem Boot fährt... *seufz*
Ganerc/Callibso ...
Und es gibt tatsächlich ab und zu ein Ende.
Eine der tragischsten Geschichten der Rhodan-Serie, in meinen Augen wunderbar von Voltz erzählt.
Ich finde das Ende ungemein beeindruckend. Dieses vergebliche Rufen der Puppen, ihr stückweises Hin/Vergehen ...

Es gibt ein entsetzliches Taschenbuch zum Thema, das man sich auf jeden Fall sparen sollte ...
Nein, Fortsetzung würde ich es nicht nennen, es verdreht das Ganze, stellt alles auf den Kopf, gibt allem ein so unnötiges, scheinbares Happy End. Rückkehr nach Derogwanien -- in der Neuauflage hatte es einen reißerischeren Titel, Blutbad in Derogwanien oder so ähnlich. Willi Voltz hat sich wahrscheinlich im Grab umgedreht.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Richard »

Du meinst das TB 405 Rückkehr nach Derogwanien. Und beim Titel der Neuauflage tust du der Redaktion ziemlich unrecht: Da hiess das TB "Tod über Derogwanien." Das ist in meinen Augen kein ein "reisserischer" Titel, da hat dir die Kombination aus "nicht gefallen des Romans" und "getrübte Erinnerung" einen ziemlichen Streich gespielt.

Und nachdem ich das TB kenne (in der ursprünglichen Ausgabe) kann ich sagen, dass es mir durchaus gefiel. So verschieden sind halt die Geschmäcker.
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Re: Band 901 - Die Zweidenker (28. November 1978)

Beitrag von nanograinger »

Günther Drach hat geschrieben: 18. Oktober 2020, 08:54
Yman hat geschrieben: 16. Oktober 2020, 17:21 Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass auch der nächste Roman von Vlcek ist. Wie es aussieht, geht nach dem Lesen des jeweils ersten Bandes der beiden Zyklen der Aphilie-Zyklus mit 1:0 in Führung.
Sienst du, so unterschiedlich sind die Geschmäcker.
Mag sein, dass ich in der Minderheit bin, aber ich fand damals gerade seine Romane um Boyt Margor, Baya Gheröl, Nikki St. Pidgin einfach großartig.

Ich würde mich sogar dazu hinreißen lassen und behaupten, dass der Boyt Margor-Komplex sein bester PR-Beitrag war, in meinen Augen.
So absolut würde ich das nicht sagen, aber Vlcek hatte mit Margor und der Zwottergeschichte durchaus einen Höhepunkt seines Schaffens.

Was mich seinerzeit nervte: Die anderen Handlungsebenen fand ich interessanter, sodass ich die Margor-Romane/-Aktivitäten schlicht als störend empfand. Aber auch das hatte ja seinen Sinn und die Margor-Geschichte ist eigentlich ziemlich tragisch.

Auch Baya Gheröl und die Entelechie fand ich als Jugendlicher sehr interessant. Aus heutiger Sicht relativiert sich das etwas. Aber die Loower sind mit der beste Versuch, das Denken von Aliens auch als entsprechend fremdartig darzustellen.
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Re:

Beitrag von Yman »

Günther Drach hat geschrieben: 18. Oktober 2020, 08:54 Ich würde mich sogar dazu hinreißen lassen und behaupten, dass der Boyt Margor-Komplex sein bester PR-Beitrag war, in meinen Augen.
Den "Boyt-Margor-Komplex" finde ich auch nicht schlecht, auch wenn Boyt Margor in den beiden Vlcek-Romanen PR 901 und 902 unter seinen Möglichkeiten blieb. Aber das Esoterische um das Erscheinen der Loower und ihr entelechisches Denken liegt mir nicht. Ich weiß nicht, ob Vlcek da eine besondere Ader für esoterisches, pseudophilosophisches und psychosoziales Zeug hatte, jedenfalls haben mich einige Passagen sehr ermüdet.
GruftiHH hat geschrieben: 2. März 2015, 08:20 Band 903 - Der Quellmeister (12.Dez.1978)
Untertitel: Eine Flotte der Loower – auf der Spur der Materiequelle

Autor: Kurt Mahr
Der Kosmischen-Burgen-Zyklus erscheint eindeutig "kosmischer" als der vergleichsweise bodenständige Aphilie-Zyklus. Die Loower sind tatsächlich etwas fremdartiger und "kosmischer" als die meisten Außerirdischen in der Serie, aber mit dieser Entelechie kann ich nicht viel anfangen, und ich bin auch nicht sicher, wie es den Autoren damit ging.

Kurt Mahr scheint unter Entelechie etwas anderes zu verstehen als Ernst Vlcek, aber zumindest wird es bei ihm deutlicher, dass die Loower ihre Existenz als Volk darauf ausgerichtet haben, eine bestimmte Materiequelle zu finden, auch wenn die Geschichte etwas absurd ist. Millionen Jahre lang suchen sie nach einer Materiequelle, hinter der sie irgendwelche Verfolger vermuten (die offenbar Millionen Jahre lang kein Interesse an der Verfolgung der Loower gezeigt haben). Und dann wollen sie das Auge aus dem Versteck holen und hinter die Materiequelle gelangen, um ihre Verfolger "unschädlich zu machen".

Dass sich die Loower (nomen est omen) als relativ niedere Wesen bei einem solchen Angriffsversuch auf die Hohen Mächte vielleicht übernehmen könnten, kommt ihn natürlich nicht in den Sinn. Entelechie scheint eine Art Geisteskrankheit zu sein.

Der Quellmeister kennt drei Kriterien, um die Anwesenheit der gesuchten Materiequelle festzustellen: Erstens, die Reaktion seines besonderen Organs. Zweitens, ein periodisches Signal am oberen Ende des Hyperspektrums. Drittens, irgendwelche Besonderheiten des umgebenden Raumes.


Für sich persönlich hat er noch ein viertes Kriterium, die Anwesenheit von kosmischen Burgen, und wie das Exposé es will, wird er kurz nach dem er die Materiequelle gemäß der ersten drei Kriterien gefunden hat, nach einer kurzen Raumschlacht aus seinem Flaggschiff auf die kosmische Burg Murcons entführt. Murcon ist ein Mächtiger, der anscheinend das Zeitliche gesegnet hat, aber das mutativ-degenerierte Burgpersonal ist noch da und sucht die Hilfe des Quellmeisters von der Burg zu entkommen.

Im Großen und Ganzen hat mir diese sich langsam entwickelnde Geschichte gefallen, sie wurde gegen Ende hin besser, aber die Entelechie und ich, wir werden wohl nicht so schnell Freunde werten.

Der Aphilie-Zyklus geht mit 3:0 in Führung.
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Re: Re:

Beitrag von nanograinger »

Yman hat geschrieben: 18. Oktober 2020, 17:57 Ich weiß nicht, ob Vlcek da eine besondere Ader für esoterisches, pseudophilosophisches und psychosoziales Zeug hatte...
Hatte er, siehe auch Ezialismus
.
Yman hat geschrieben: 18. Oktober 2020, 17:57 ... aber zumindest wird es bei ihm deutlicher, dass die Loower ihre Existenz als Volk darauf ausgerichtet haben, eine bestimmte Materiequelle zu finden, auch wenn die Geschichte etwas absurd ist. Millionen Jahre lang suchen sie nach einer Materiequelle, hinter der sie irgendwelche Verfolger vermuten (die offenbar Millionen Jahre lang kein Interesse an der Verfolgung der Loower gezeigt haben). Und dann wollen sie das Auge aus dem Versteck holen und hinter die Materiequelle gelangen, um ihre Verfolger "unschädlich zu machen".
Ich bin leicht verwirrt, dass du so schreibst, als wäre die Motivation der Loower unklar. Sie ist (soweit ich erinnere), klar in Band 900 beschrieben. "Die Loower erbauten zusammen mit anderen Völkern einen Schwarm. Da sie fürchteten, aufgrund von Manipulationen der Kosmokraten nach Erledigung dieser Aufgabe zu degenerieren und in die Bedeutungslosigkeit zurückzufallen, trachteten sie danach, durch eine Materiequelle in den Lebensbereich der Kosmokraten vorzudringen."

Um einer (letztlich eingebildeten) Verfolgung zu entgehen, werden sie zum nomadisierenden Volk (bei einer Suche recht einleuchtend) und bilden an Stützpunkten nur die scheinbar zerfallenen Neunturmanlagen ("Trümmerleute"). Alkyra II war schon eine Großsiedlung für Loowerverhältnisse.

Und letztlich hat es bei den Loowern das kollektive Ziel tatsächlich eine Degeneration verhindert, insofern war das Ausgeben eines "unerreichbaren" Ziel erfolgreich (in gewissem Sinn).
Yman hat geschrieben: 18. Oktober 2020, 17:57 Dass sich die Loower (nomen est omen) als relativ niedere Wesen bei einem solchen Angriffsversuch auf die Hohen Mächte vielleicht übernehmen könnten, kommt ihn natürlich nicht in den Sinn. Entelechie scheint eine Art Geisteskrankheit zu sein.
Aus menschlicher Sicht kann man das so sagen. Aber Loower sind keine Menschen, sie sehen wiederum die Menschen als völlig unglaubwürdig und unverständlich an.

Außerdem hatten die Loower einen Schwarm (mit-) erbaut, konnten Laire das Auge rauben und haben schließlich die richtige Materiequelle gefunden. Ein bisschen was hatten sie schon drauf, zäh und ausdauernd waren sie auch.
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Re: Band 904 - Murcons Burg (19.12.1978)

Beitrag von Yman »

GruftiHH hat geschrieben: 9. März 2015, 08:47 Band 904 - Murcons Burg (19.12.1978)
Untertitel: Der Quellmeister im Reich der Zaphooren – gejagt von den Bruderschaften

Autor: Kurt Mahr
Um den Quellmeister entsteht ein ziemliches Gezerre der verschiedenen Gruppierungen. Seltsam, dass die Frauen Bruderschaften bilden. Dem Quellmeister gelingt es, sich unabhängig zu machen und die Burg zu erkunden.

Die Handlung an sich ist nicht gerade umwerfend, und außer dem Quellmeister gibt es auch noch keine interessanten Charaktere. Aber man erfährt schon mal einiges über die Kosmischen Burgen und kann ahnen, dass sich eine kosmische Schnitzeljagd über alle sieben Burgen ergeben wird.
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Scrooge »

nanograinger hat geschrieben: 19. Oktober 2020, 13:30
Scrooge hat geschrieben: 19. Oktober 2020, 13:11.. Bei den 900ern finde ich "Planet der Puppen" bis heute fast unerreicht. Bei der letzten Seite kamen mir beim ersten Lesen fast die Tränen, ...
Wieso nur fast? Ich bekomme feuchte Augen, wenn ich jetzt nur daran denke....
Ich finde es faszinierend, wie Voltz es schafft, in wenigen Pinselstrichen den Untergang einer Kultur eindringlich darzustellen. Die Schilderung erscheint so beiläufig, in sehr verknappter Form, wie so oft bei Voltz. Mit dem Satz, dass jetzt vielleicht Kinder in den Überresten der Zeitbrunnen spielen (ich habe das Heft gerade nicht zur Hand, aber sinngemäß war es glaube ich so) zeigt er die Vergänglichkeit der Existenz in extremer und beinahe schmerzhafter Eindrücklichkeit. Wenn man dann noch den Handlungsbogen bedenkt, der sich über mehrere hundert Hefte erstreckt hat...
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von nanograinger »

Nisel hat geschrieben: 19. Oktober 2020, 15:30...
Durch die Zersplitterung der Loower - wieviele gibts denn da eigentlich, reicht vermutlich grad mal für einen Planeten? - mag es zu einer wesentlichen Verlangsamung gekommen sein. Doch so gar nicht weiter, weder technisch noch kulturell? Nicht körperlich, nicht mit der Sprache (auch wenn das nicht thematisiert wurde)? Das nagt an mir, das stört mich einfach, das fühlt sich nicht richtig an.
...
Die Loower entwickelten immerhin das Tiefenbewusstsein/Entelechie als Antwort auf die vermutete Verfolgung durch die Kosmokraten.

Allgemein gesprochen: Wir wissen viel zu wenig über die Geschichte der Loower über die 18 Mio Jahre (!) seit dem Raub von Laires Auge, um zu sagen, ob und inwieweit sich ihre Kultur oder Körper entwickelt haben. Der Quellmeister hat immerhin ein Quellhäuschen. Das wird aber sicher keine "zufällige" evolutionäre Entwicklung gewesen sein.

Und damit haben wir den nächsten Aspekt. Die Loower haben mit hoher Wahrscheinlichkeit alle größeren Abweichungen von der Norm unterdrückt, geistig wie biologisch, nach der Entwicklung des "kollektiven" Tiefenbewusstseins. Man erinnere sich an den Umgang mit Goran-Vran nach seinem Unfall.
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Nisel »

Kann mich jetzt nicht erinnern, wann das erwähnt wurde, daß die Loower die Entelechie erst später entwickelt haben, da verlass ich mich auf Deine Worte.

Grad der Umgang aber mit einem, der diese Fähigkeit verloren hat, durch einen Unfall, lässt mich aber vom menschlichen Standpunkt aus gesehen, zweifeln. Natürlich kann man fremde Intelligenzen nicht nach unseren moralischen Maßstäben messen, verstanden hab ichs dennoch nicht. Ja, man sagt das Individuum muss vor dem Wohl des Kollektivs zurückstehen, ein so großes Kollektiv müsste aber in der Lage sein, "Behinderte" aufzunehmen und nicht abwertend zu betrachten.

Ich bleib für mich dabei, 18 Millionen Jahre ohne große Veränderungen.... nein, das fühlt sich einfach nicht richtig an, das kann und will ich nicht nachvollziehen, das ist auch kein Sense of Wonder, nicht für mich. :nixweis:
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