Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

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Haywood Floyd
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Haywood Floyd »

Sommer '76: es war ungefähr die Zeit, als mich die Serie erstmals zu langweilen begann. Irgenwie wand sich IMHO die Handlung ziellos dahin, was aber auch andererseits wieder recht gut zu meiner damaligen planlosen Lebenssituation passte - war eben die sprichwörtliche 'bleierne Zeit' der gelatzten Seifenblasen und gescheiterten Ideen, die dann erst mit dem 'deutschen Herbst', über ein Jahr später, endete... B-(

Die Idee der Aphilie hatte mich von vorne herein wenig überzeugt und mitgenommen und der absehbare Umbruch mit dem Ende des SI, stieß bei mir auf nur geringe Begeisterung.
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nanograinger
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von nanograinger »

Yman hat geschrieben: 17. Februar 2021, 10:00
Heiko Langhans hat geschrieben: 18. Juli 2015, 10:45 Um den 23. April 1976 erschien der 765. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

William Voltz: Fehde der Mächtigen
...
Sehr überraschend fand ich, wie schnell Perry das Handtuch wirft, nach seiner vernichtenden Abstimmungsniederlage (20000 von 5 Milliarden für ihn).
Stimmt. Er hätte wie Trump "Wahlbetrug" heulen und den Wahlleiter anrufen sollen, für ihn die 2.499.980.001 Stimmem zu finden. B-)

Ernsthaft: Mit den Keloskern, dem Wissen über das Konzil und der Isolation des Dakkardim-Ballons hat Perry und die SOL den entscheidenden Beitrag zur kommenden Niederlage der Laren und deren Abzug geleistet.
Yman hat geschrieben: 17. Februar 2021, 10:00 Rhodan kam also in die Milchstraße zurück, wollte sich als großer Held und Befreier feiern lassen, unter Ausnutzung des Vhrato-Kultes usw., aber letztlich stiftete er nur Unruhe und machte direkt oder indirekt Atlans Langzeitpläne zunichte, und er ruinierte auch Atlans Position an der Spitze des NEI.
Da hat Atlan selbst genug dazu getan, meinst du nicht?

Die Situation der Unsterblichen auf der SOL ist ziemlich ernüchternd. Da haben sie sich abgestrampelt, um zurück in die MS zu kommen und bringen auch tatsächlich wichtige Verbündete und Pläne mit - nur um festzustellen, dass die Menschen nicht auf sie gewartet haben. Das Leben ging weiter, man hat sich mit Vielem arrangiert und ein paar Sonntagsreden reichen halt nicht aus.
Yman hat geschrieben: 17. Februar 2021, 10:00 Nun fliegt Rhodan wieder zurück, mit der SOL, um die "wahre" Menschheit zu suchen und ihr beizustehen. Er sieht es als Fehler an, überhaupt in die Milchstraße zurückgekehrt zu sein.

Nun, der ganze Zyklus ist von vorne bis hinten konstruiert. In der guten alten Zeit hätte Waringer einfach eine technische Lösung für das Problem mit der Sonne Medaillon gefunden, z.B. irgendeinen speziell justierten Paratronschirm um die Erde gelegt, der alle schädlichen Strahlen ausfiltert. Thematisch taugte die Aphilie im Kontext des Perryversums eigentlich nur für einen Kurzzyklus.
Jeder Zyklus ist konstruiert, ich weiß nicht, auf was du hier abzielst. Waringer hat auch im Schwarm-Zyklus keinen Schutzschirm fürs Solsystem gebaut. Völlig konstruiert dieser Schwarm-Zyklus....

Aber ja: Die Aphilie ist nur der Startschuss des Zyklus. Ich habe nicht gezählt, aber im Medaillonsystem und Umgebung spielt wohl nur etwa ein Viertel der Romane 700-750. Aber man wollte anscheinend für die Romane 750-800 keinen eigenen Zyklusnamen erfinden.
Yman hat geschrieben: 17. Februar 2021, 10:00 Nun fliegt Rhodan also wieder zurück. Zuvor hat er die aphilische Menschheit im Stich gelassen, nun lässt er Menschheit in der Milchstraße im Stich, die von nun an wieder härter von den Laren und Überschweren verfolgt werden wird. Tifflor an der Spitze des NEI ist nicht zu beneiden.
Wenn du vielleicht nochmal in Band 700/701 nachliest: Perry und seine Kumpels wurden mit der Pistole auf der Brust rausgeschmissen und die SOL sollte vernichtet werden. Von "im Stich lassen" kann m.E. keine Rede sein. Das gilt auch für die Milchstraßenmenschheit. Man hat Perry deutlich gezeigt, dass seine Führung nicht erwünscht ist. Trotzdem hat er seinen Beitrag zur Befreiung geleistet, s.o.

Tifflor als Figur profitiert von der Abwesenheit der "Großkopferten" Perry und Atlan. Er hat m.E. in den nächsten 200 Bänden seine beste Phase in der Serie. Und nicht umsonst darf Tifflor dann über 400 Jahre "Erster Terraner" sein (und eben nicht wieder Perry)
Yman hat geschrieben: 17. Februar 2021, 10:00 Perry Rhodans Odyssee mit der SOL gleicht allmählich einer Selbstfindung, einerseits der Figur, anderseits der Expokraten. Es ist nicht klar, was aus Perry Rhodan und "seiner Menschheit" werden soll bzw. wer Perry Rhodan und "seine Menschheit" überhaupt sind (das Heft deutet an, dass Rhodans "Menschheit" nur aus einer Handvoll Aktivatorträgern besteht, zu denen nun auch Tolot zählt). Klar ist nur, auch die SOL-Geborenen werden ihm nicht mehr allzu lange folgen wollen.
Ist dir nicht klar, dass der ganze Großzyklus eine "Selbstfindung" ist, wie du es formuliert? Was soll die Serie sein, nachdem KHS die Serie weder körperlich noch von den Ideen her weiter steuern kann? Wieder einfach nur weiter, schneller, höher? Noch mehr Gigatonnen TF-Bomben, noch größere Flottenverbände? Nein, war die Antwort von Voltz, oder zumindest: Nicht nur (denn natürlich ging es durchaus weiter, schneller, höher), nun wird die materielle Expansion durch eine geistige Expansion überspannt. Und in diesem größerem Rahmen müssen alle ihre neue Rolle finden. Perry wird nie wieder Großadministrator sein, weil weder er noch die Menschheit ihn in dieser Rolle mehr haben wollen.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

nanograinger hat geschrieben: 17. Februar 2021, 20:23 Wenn du vielleicht nochmal in Band 700/701 nachliest: Perry und seine Kumpels wurden mit der Pistole auf der Brust rausgeschmissen und die SOL sollte vernichtet werden. Von "im Stich lassen" kann m.E. keine Rede sein.
Im ersten Moment war es eine Flucht der Immunen mit der SOL, da gab es kaum eine andere Möglichkeit, aber was genau war der Plan? In die Milchstraße zurückfliegen, mal so eben das Konzil besiegen, und dann mit einer großen Flotte wieder zur Erde zurückkehren und die Aphiliker aus dem Medaillon-System vertreiben?

Angeboten hätte sich eine technische Lösung. Dazu hätte man aber in der Nähe der Erde bleiben und Forschung betreiben müssen. Die Suche nach der Milchstraße brachte da gar nichts.

Fakt ist, Rhodan zischt mit der SOL ab und überlässt die Menschen auf der Erde sich selbst. Und er hat keinen Plan, ihnen zu helfen. Die nächsten 40 Jahre werden dann auch mal erzähltechnisch schnell übersprungen, um es den Lesern leicht zu machen, nicht darüber nachzudenken, welche Alternativen Rhodan gehabt hätte.

Und jetzt plant er praktisch mit leeren Händen nach Terra zurück zu kehren. Toller Plan. Was will er jetzt anders machen als vor 40 Jahren? Da hätte er auch gleich dort bleiben können bzw. sich in der Nähe herumtreiben und forschen können.

Aber wir wissen ja, andere haben längst für ihn alle Probleme gelöst. ES steckt ja hinter allem. ES hat sich um die aphilische Menschheit gekümmert. Dazu brauchte ES eigentlich nur NATHAN, um ein paar Pillen zu verteilen.

Dass Rhodan "zufällig" von ES geleitet mit der SOL auf die Kelosker stieß, usw. usw. um durch eine ganze Reihe von Zufällen den Laren irgendwelche falschen Pläne zuspielen zu können, da hätte ES auch einen ganz anderen kalkulierbareren Weg finden können, z.B. die Baupläne einer Waffe, die es erlaubt, SVE-Raumer abzuschießen, an Atlan zu übergeben, so wie ES damals Atlan die Baupläne für die Konverterkanone im Krieg gegen die Methans übergab. Oder halt ein paar Fiktivtransmitter aus dem Arsenal von Wanderer, oder oder.

Die Laren brauchen die Konzilsspitze und die Pläne der Kelosker eigentlich auch gar nicht. Alles was sie brauchen sind SVE-Raumer und Mastibekks zum Auftanken. Sonst nichts. Sie wollen ja jetzt sogar eine rein larische Politik treiben. Wobei überhaupt das ganze Konzil sinnlos und überflüssig ist. Was suchen die Laren bzw. das Konzil überhaupt in der Milchstraße?

Dass Völker wie die Laren, Hyptons usw. jeweils ihre eigene Galaxie beherrschen wollen, kann man noch als natürliches Machtstreben ansehen. Niemandem gefällt es einen stärkeren Gegner vor der eigenen Haustür, d.h. in der eigenen Galaxie auf- und abmarschieren zu sehen. Aber wozu sich um weit entfernte Galaxien zu kümmern? Eine Invasion der Milchstraße nach der anderen. Das hat noch nie wirklich Sinn gemacht, war aber seit Band 200 eines der wesentlichen Grundkonzepte der Serie das bis heute Bestand hat.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von nanograinger »

Yman hat geschrieben: 17. Februar 2021, 21:15
nanograinger hat geschrieben: 17. Februar 2021, 20:23 Wenn du vielleicht nochmal in Band 700/701 nachliest: Perry und seine Kumpels wurden mit der Pistole auf der Brust rausgeschmissen und die SOL sollte vernichtet werden. Von "im Stich lassen" kann m.E. keine Rede sein.
Im ersten Moment war es eine Flucht der Immunen mit der SOL, da gab es kaum eine andere Möglichkeit, aber was genau war der Plan? In die Milchstraße zurückfliegen, mal so eben das Konzil besiegen, und dann mit einer großen Flotte wieder zur Erde zurückkehren und die Aphiliker aus dem Medaillon-System vertreiben?

Angeboten hätte sich eine technische Lösung. Dazu hätte man aber in der Nähe der Erde bleiben und Forschung betreiben müssen. Die Suche nach der Milchstraße brachte da gar nichts.
Die Aphilie kam nicht von heute auf morgen, sie entwickelte sich über 80 Jahre. In all der Zeit und mit all den Ressourcen hat man nicht mehr geschafft, als die die Ursache der Änderung festzustellen: Medaillon. Da hätte die vergleichsweise popelige SOL forschen können bis sie schwarz wird, was aber auch keine Option war, weil ja der Sturz in den Schlund absehbar war (wobei ich nicht sicher bin, ob das schon in Band 700/701 thematisiert wurde).

Perry und seine Mitstreiter auf der SOL hatten auch überhaupt keine Informationen, wie es in der MS aussah, 80 Jahre nach der damaligen Flucht. Aber wohin hätten sie denn sonst fliegen sollen? Natürlich war es ein "long shot" aber irgendwo musste Hilfe geholt werden, und selbst wenn man dazu erst die MS zurückerobern musste.
Yman hat geschrieben: 17. Februar 2021, 21:15 Und jetzt plant er praktisch mit leeren Händen nach Terra zurück zu kehren. Toller Plan. Was will er jetzt anders machen als vor 40 Jahren? Da hätte er auch gleich dort bleiben können bzw. sich in der Nähe herumtreiben und forschen können.
Nein, das wäre absolut sinnlos gewesen, s.o. Jetzt aber hat man immerhin die Kelosker dabei und braucht keine 40 Jahre zum Mahlstrom, jetzt reichen zwei Monate....
Yman hat geschrieben: 17. Februar 2021, 21:15 Aber wir wissen ja, andere haben längst für ihn alle Probleme gelöst. ES steckt ja hinter allem. ES hat sich um die aphilische Menschheit gekümmert. Dazu brauchte ES eigentlich nur NATHAN, um ein paar Pillen zu verteilen.
Alle Probleme gelöst, sicher. Deshalb ist die Erde ja auch verwaist und plagt sich mit schwarzen Raumschiffen etc. rum. Und was aus den Aphilikern wurde, weißt du das schon (Band 968)?
Yman hat geschrieben: 17. Februar 2021, 21:15 Dass Rhodan "zufällig" von ES geleitet mit der SOL auf die Kelosker stieß, usw. usw. um durch eine ganze Reihe von Zufällen den Laren irgendwelche falschen Pläne zuspielen zu können, da hätte ES auch einen ganz anderen kalkulierbareren Weg finden können, z.B. die Baupläne einer Waffe, die es erlaubt, SVE-Raumer abzuschießen, an Atlan zu übergeben, so wie ES damals Atlan die Baupläne für die Konverterkanone im Krieg gegen die Methans übergab. Oder halt ein paar Fiktivtransmitter aus dem Arsenal von Wanderer, oder oder.
Du lebst im Konjunktiv? Natürlich hätte ES andere Wege finden können, aus Lesersicht. Aber es geht doch nur peripher um das Besiegen der Laren und des Konzils, das habe ich am Ende meines letzten Postings dargestellt (meinte ich zumindest).
Yman hat geschrieben: 17. Februar 2021, 21:15 Die Laren brauchen die Konzilsspitze und die Pläne der Kelosker eigentlich auch gar nicht. Alles was sie brauchen sind SVE-Raumer und Mastibekks zum Auftanken. Sonst nichts. Sie wollen ja jetzt sogar eine rein larische Politik treiben. Wobei überhaupt das ganze Konzil sinnlos und überflüssig ist. Was suchen die Laren bzw. das Konzil überhaupt in der Milchstraße?
Für eine Militärgesellschaft wie die Laren war die Milchstraße nur der Platz, wo gerade die Action abläuft. Hotrenoor-Taak hoffte wahrscheinlich, nach der Eliminierung des NEIs zurück nach Larhaaton zu fliegen, um dort Oberlare zu werden (der Erste Hetran von Larhaaton). Und die Laren sind Befehlsempfänger der Zgmahkonen. Und was will ein machtgieriges Volk/Person? Noch mehr Macht.

Dass es eine alte Verbindung zwischen den Laren und der Milchstraße gibt, deutet sich in den 850er Romanen an. Aber erst im AT/JzL-Doppelzyklus wird das aufgegriffen. Allerdings wird die Frage des Warum auch dort nicht ausbuchstabiert.
Yman hat geschrieben: 17. Februar 2021, 21:15 Dass Völker wie die Laren, Hyptons usw. jeweils ihre eigene Galaxie beherrschen wollen, kann man noch als natürliches Machtstreben ansehen. Niemandem gefällt es einen stärkeren Gegner vor der eigenen Haustür, d.h. in der eigenen Galaxie auf- und abmarschieren zu sehen. Aber wozu sich um weit entfernte Galaxien zu kümmern? Eine Invasion der Milchstraße nach der anderen. Das hat noch nie wirklich Sinn gemacht, war aber seit Band 200 eines der wesentlichen Grundkonzepte der Serie das bis heute Bestand hat.
In den wenigsten Fällen sind diese Invasionen rein aus Machtgier motiviert. Selbst die Vatrox wollten zunächst einmal die Kontrolle über das Polyport-System zurück. Die letzte reine Machteroberung war durch Sotho Tyg Ian und die Singuva.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 25. Juli 2015, 12:16 Um den 30. April 1976 erschien der 766. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Kurt Mahr: Der Herr der Welt
Heiko Langhans hat geschrieben: 31. Juli 2015, 08:22 Um den 7. Mai 1976 erschien der 767. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Kurt Mahr: Der Wächter von Palatka
Heiko Langhans hat geschrieben: 4. September 2015, 07:42 Um den 14. Mai 1976 erschien der 768. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

William Voltz: TERRA-PATROUILLE
Genau wie die bisherigen Romane dieser Handlungsebene ("Welt ohne Menschen", "Die Einsamen von Terra", "Eiswüste Alaska" 2x Voltz, 1x Mahr) gefielen mir auch diese drei Romane (2x Mahr, 1x Voltz) sehr gut. Auf dieser Ebene könnte es gerne noch lange weitergehen. Etwas befremdlich fand ich jedoch, dass es einem Ingenieur nicht gelingen soll, eine Autobatterie zu improvisieren. (Atlan hatte im Auftrag der Kosmokraten keine Probleme, das Energiemagazin seines Strahles als Batterie in einen Elektrokarren hineinzubasteln.)
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Truktan »

Zu seinem Schiffchen HÜPFER gab es leider keine Risszeichnung.
Aber klar doch gibt es die: http://www.rz-journal.de/Downl/0811.html
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Beitrag von Yman »

Truktan hat geschrieben: 21. Februar 2021, 08:16
Zu seinem Schiffchen HÜPFER gab es leider keine Risszeichnung.
Aber klar doch gibt es die: http://www.rz-journal.de/Downl/0811.html
Nachträglich gab es die Zeichnung. In der Atlan-Serie gelang es mehrfach, die passenden Risszeichnungen im selben Band zu präsentieren, in dem das Objekt eine prominente Rolle spielte bzw. zum ersten Mal in Erscheinung trat. Das ist damals hervorragend koordiniert worden.
Heiko Langhans hat geschrieben: 11. September 2015, 07:58 Um den 21. Mai 1976 erschien der 769. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

H.G. Francis: Kinder der Unendlichkeit
Auch wenn die Geschichte mit den parapsychisch begabten Kindern bzw. Neugeborenen, die in ihr n-dimensionales Kontinuum zurückkehren wollen, nicht besonders originell ist, ist der Roman eine ganz nette Geschichte über eine Zwischenlandung der SOL, die Vorräte aufnehmen will. Vorräte - darunter wird vor allem das Fleisch lebender Tiere verstanden, was tiefe Einblicke in die damalige Zeit und in die Psyche der Autoren gibt.

Vorgestellt wird ein Gynäkologe, der auch als Paraphysiologe arbeitet, Dr. Merveur, der mir wesentlich sympathischer ist als Galto Quohlfahrt, dem zum Glück nur wenige Seiten gewidmet werden. Interessant war aber auch vor allem, das Zusammenraufen Perrys und Atlans in einer kritischen Situation. Man merkt, dass sie noch Freunde sind, auch wenn es mit ihrer Freundschaft noch vor kurzem nicht zum besten stand.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 2. Oktober 2015, 07:34 Um den 28. Mai 1976 erschien der 770. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Ernst Vlcek: Sie suchen Menschen
Heiko Langhans hat geschrieben: 9. Oktober 2015, 10:57 Um den 4. Juni 1976 erschien der 771. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

H.G. Francis: Rückkehr der SOL
dandelion hat geschrieben: 10. Oktober 2015, 00:03 Ein Hohelied auf Bulls Fähigkeiten. Zu oft wurde er anderweitig als verkappte Witzfigur dargestellt.
Eine wirkliche Glanzleistung hat Bully nicht abgeliefert. Wieder einmal lässt er sich von den Frauen entführen und zum Opfer machen. Eine Frau schlägt ihm sogar einen Zahn aus, ohne dass dies Konsequenzen hat. Dadurch ergibt sich natürlich auch die Frage, wie es um die Zahnmedizin des 35. Jhds bestellt ist.

Bullys Ziel ist es, auf Ovarons Planet eine Produktionsanlage für NUGAS aufzubauen, um auf das Erscheinen Perry Rhodans vorbereit zu sein, wobei er davon ausgeht, dass die SOL keinen Treibstoff mehr haben wird. Die größten Probleme ergeben sich dabei durch den ungelösten, fast unlösbar erscheinenden Konflikt mit den Frauen.

Am Ende ist aber sowieso alles egal, da Perry mit der SOL angeflogen kommt und wie durch ein Wunder an Bord eines Fragmentraumers die Teile einer NU-GAS-Produktionsanlage entdeckt werden, die nur noch in das SOL-Mittelteil eingebaut werden muss.

Natürlich war Perry so doof, das Problem der NUGAS-Produktion nicht schon in der Milchstraße selbst angepackt zu haben. Perry hatte es ja so eilig, loszufliegen und dann ohne Treibstoff im Mahlstrom anzukommen. Zwischenzeitig kam es noch zu einer kleinen Revolte der Solaner, die aber zufällig genau durch das Treibstoffproblem vorerst gelöst werden konnte. Expokratie vom Feinsten, Perry steht trotzdem als Depp da.

Interessant, dass Atlan obwohl kein offizielles Besatzungsmitglied der SOL bereits Führungsaufgaben übernimmt. Interessant auch, dass die Kombination von Bakterien des einen Planeten (Rasterstop III) mit den Bakterien von Ovarons Planet eine höchst gefährliche Flechte ergab, die sogar für Aktivatorträger tödlich hätte sein können. Aber wir haben nun ja Dr. Merveur als neuen Wunderarzt an Bord der SOL.

Zu den Autoren: HGF und der Planet der Frauen, nicht gerade ein Höhepunkt der Serie. Ernst Vlcek hingegen gelingt es, Galto Quohlfahrt weniger nervig darzustellen. PR 770 war für mich eindeutig der bessere Roman.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 2. November 2015, 09:57 Um den 11. Juni 1976 erschien der 772. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Clark Darlton: Das Gespenst von Vrinos
Ein Kelosker präsentiert Rhodan das Zwiebelschalenmodell, bei dem aber noch vieles unklar ist, während Homunk II, ein Bote von ES, mit Gucky Kontakt aufnimmt, seine Botschaft aber erst am Ende eines Zwischenabenteuers auf einem Asteroiden übermitteln kann.

Bei diesem Zwischenabenteuer wird ein depressiv-liebeskranker Geologe auf dem Asteroiden, der in den Schlund zu stürzen droht, zurückgelassen, um dem dort lebenden Volk Hilfe bei der Entwicklung der Raumfahrt zu leisten. Darlton verknüpft all dies zu einem nicht unbedingt sehr spannenden, aber insgesamt gelungenen Roman.

Nach der Kaiserin von Therm wird nun auch schon mal BARDIOC erwähnt. Es ist klar, dass es von nun an um die Konflikte zwischen Superintelligenzen usw. gehen wird. Die gute alte Zeit, in der dies noch nicht so offensichtlich war, ist mit diesem Roman quasi vorbei.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 9. November 2015, 13:04 Um den 18. Juni 1976 erschien der 773. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

H.G. Ewers: Der Chaosmacher
Heiko Langhans hat geschrieben: 16. November 2015, 13:27 Um den 25. Juni 1976 erschien der 774. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Hans Kneifel: Die Stadt des Glücks
Der nächste künstlich herbeigeführte Konflikt lässt nicht lange auf sich warten. Warum die Tbahrg einen waffenstarrenden Schiffsgiganten wie die SOL auf ihrem gefährdeten Planeten zur Landung zwingen, wissen nur die Expokraten. Jede andere ähnliche Zivilisation hätte wohl versucht, die SOL von dem Planeten fern zu halten.

So aber erhalten die Chaosmacher Dalaimoc Rorvic und Tatcher a Hainu die Gelegenheit, Chaos in der "Arbeitsstadt" zu stiften, während im nachfolgenden Roman zwei verliebte Solaner die Glücksstadt besuchen und dort einige Tabus brechen und gegenüber fremden Einflüssen empfindliche soziobiologische Gleichgewichte stören.

"Die Stadt des Glücks" von Kneifel hat mir sehr gut gefallen, wie auch schon sein vorheriger Roman "Traum eines Cyborgs". Kneifel gelingt es in beiden Romanen sehr gut, dass Eindringen jeweils zweier Menschen in eine fremde planetarische bzw. kulturelle Umgebung darzustellen.

Ewers hingegen setzt auf seinen Humor, was mal mehr oder mal weniger gut zur Handlung passt. Hier passte es auch mal mehr oder weniger, je nach Situation. "Der Chaosmacher" ist ein gutes Beispiel dafür, wie fies Tatcher a Hainu sein kann, wenn es darum geht, Rorvic eins auszuwischen, und wie wenig ihn dabei sein eigentlicher Auftrag interessiert. a Hainu dürfte so ziemlich das unprofessionellste Mitglied des Mutantenkorps sein, das es je gegeben hat.

Aus den beiden Romanen geht hervor, dass die Tbahrg etwas mit der Kaiserin von Therm zu tun haben, vielleicht ein Hilfsvolk sind. Kristalle scheinen dabei eine besondere Rolle zu spielen. Die Zivilisation der Tbahrg fand ich sehr interessant, auch die eingesetzte Technologie der Emotiostrahlung.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 23. November 2015, 08:49 Um den 2. Juli 1976 erschien der 775. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Peter Terrid (d.i. Wolf-Peter Ritter): Die Herren von Sh´donth
dandelion hat geschrieben: 26. November 2015, 14:13 Galto Quohlfahrt erstattet Rhodan und Atlan Bericht über seine Erlebnisse: " ...die Details meiner Abenteuer glaubte ich mir sparen zu können". Kluge Entscheidung.

Ausgerechnet Galto als Testobjekt. Das sagt schon alles über die Intention dieses Romans. Also abhaken und auf zu neuen Ufern. Dem eher bescheidenen Niveau passt sich auch die Rißzeichnung an. Ein Schlachtkreuzer der Akonen, das wäre ja interessant, aber leider ist es nur eine bessere Schemazeichnung. Ist doch enttäuschend.
Na ja. Da hast du nur nicht aufgepasst. Die eigentliche Risszeichnung gab es vier Bände vorher in PR 771. Hier wurde nur das Schema mit der Legende nachgereicht. Was das bescheidene Niveau des Romans angeht, dem stimme ich zu. Terrids Einstieg in die PR-Serie mit einem Quohlfahrt-Abenteuer ist eine relativ uninteressante Geschichte, es sei denn man ist ein großer Fan von Posbis und Matten-Willys. In dieser Hinsicht kann der Roman punkten.

Außerdem wird ein neues Volk vorgestellt: Die Feyerdaler. Und nun ist es ganz offiziell: Perry Rhodan und die SOL befinden sich im Machtbereich der Superintelligenz Kaiserin von Therm, der von der Inkarnation genannten Wesenheit VERNOC bedroht wird. Damals muss das einen großen Eindruck auf die Leser gemacht. Zig Jahre und zig Superintelligenzen später wirkt das auf mich aber ziemlich ausgelutscht und unoriginell, und auch die ganze Art, wie das dargestellt wird, ziemlich bieder.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 30. November 2015, 08:57 Um den 9. Juli 1976 erschien der 776. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Kurt Mahr: Das schwarze Raumschiff
Heiko Langhans hat geschrieben: 7. Dezember 2015, 07:59 Um den 16. Juli 1976 erschien der 777. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

William Voltz: Kampf den Invasoren
Heiko Langhans hat geschrieben: 14. Dezember 2015, 08:02 Um den 23. Juli 1976 erschien der 778. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

William Voltz: Duell der Außerirdischen
Wieder drei gute Romane (1x Mahr, 2x Voltz) in Folge auf der Terra-Handlungsschiene. Der Roman von Kurt Mahr hat mir am besten gefallen. Mahr und Voltz teilen sich diese Schiene nun seit neun Bänden und machen alles richtig. Besonders Kurt Mahr schreibt herausragend und läuft Voltz den Rang ab.

Die Terra-Patrouille erleidet einen Verlust, und es sterben noch drei weitere Männer. Neben der schönen Marboo gibt es nun aber eine 2 Meter große Ärztin als zweite Frau im Team. Man konnte schon fast annehmen, es gäbe nur noch eine Frau auf der Erde ...

Nebenbei wird noch erwähnt, dass das MODUL havariert. Daraus wird sich vermutlich ein Ansatzpunkt ergeben, wie sich Perry Rhodan gegenüber der Kaiserin von Therm als nützlich erweisen kann.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von GECP »

Yman hat geschrieben: 23. Februar 2021, 21:58 Die Terra-Patrouille erleidet einen Verlust, und es sterben noch drei weitere Männer. Neben der schönen Marboo gibt es nun aber eine 2 Meter große Ärztin als zweite Frau im Team. Man konnte schon fast annehmen, es gäbe nur noch eine Frau auf der Erde ...
Vielleicht haben die meisten Frauen die PILLE nach Anweisung eingenommen? Wer das gemacht hat, ist beim Durchgang durch den Schlund in ES aufgegangen.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

GECP hat geschrieben: 24. Februar 2021, 10:17
Yman hat geschrieben: 23. Februar 2021, 21:58 Die Terra-Patrouille erleidet einen Verlust, und es sterben noch drei weitere Männer. Neben der schönen Marboo gibt es nun aber eine 2 Meter große Ärztin als zweite Frau im Team. Man konnte schon fast annehmen, es gäbe nur noch eine Frau auf der Erde ...
Vielleicht haben die meisten Frauen die PILLE nach Anweisung eingenommen? Wer das gemacht hat, ist beim Durchgang durch den Schlund in ES aufgegangen.
Weil Frauen sich nach dem Willen der Männer stets an Anweisungen halten?

Auf der LKS von PR-776 beklagt eine Leserin, und Voltz gibt es auch zu, dass die Autoren es nicht schaffen, Frauenfiguren als Handlungsträgerinnen zu etablieren. Mit sehr wenigen Ausnahmen kommen Frauen nur am Rande vor, was auch bei den neun bisherigen Romanen der Terra-Patrouille so war.

Die Geschichte um Ovarons Planet der Frauen wurde von der Leserin auch kritisiert. Einige Autoren werden sich wohl gedacht haben, bevor man so etwas Dummes wie Ovarons Planet schreibt, sollte man lieber gar nichts über Frauen schreiben. HGF hingegen war da anscheinend sehr schmerzfrei ...

Heiko Langhans hat geschrieben: 4. Januar 2016, 09:35 Um den 30. Juli 1976 erschien der 779. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Ernst Vlcek: Gucky und der Grauvater
dandelion hat geschrieben: 7. Januar 2016, 13:33Qualitätsmäßig ist bei diesem Roman doch ein deutlicher Abfall gegenüber den Abenteuern der Terra-Patrouille festzustellen.
Finde ich nicht. Ernst Vlcek hat hier einen sehr starken Roman abgeliefert, einen sehr gelungenen Parapsi-Polit-Thriller. Ein Ermittler, der im Alter seine Parapsi-Fähigkeiten (Telepathie und Teleportation) verloren hat, aber trotzdem weiter ermittelt, wird von Gucky unterstützt, der von Vlcek sehr schön in Szene gesetzt wird.

Gucky als Ich-Erzähler, da war ich erst mal sehr skeptisch, aber Vlcek hat das gut gelöst. Die Geschichte als solche, wie ein Volk auf ungewöhnlichem Weg seinen Regenten bestimmt, ist auch sehr interessant und klassische SF vom Feinsten.

Nur bei der Landung des SOL-Mittelteils hätte ich mir ausführlichere technische Beschreibungen gewünscht. Während die SZ-1 und 2 typische Kugelraumer sind, ist das SOL-Mittelstück eher speziell. Z.B. wenn die SENECA-Kugel exakt in der Mitte des Zylinders liegt, wo ist dann die Zentrale des Mittelstücks? Landet die SOL aufrecht oder liegend? Solche Dinge, die man sich als Leser gegebenenfalls mühsam zusammen suchen muss, könnten hin und wieder mal erwähnt oder illustriert werden.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 11. Januar 2016, 14:47 Um den 6. August 1976 erschien der 780. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

H.G. Francis: Die Testwelt
Heiko Langhans hat geschrieben: 18. Januar 2016, 10:47 Um den 13. August 1976 erschien der 781. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Clark Darlton: Gegner im Dunkel
Heiko Langhans hat geschrieben: 25. Januar 2016, 09:34 Um den 20. August 1976 erschien der 782. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

H.G. Ewers: Die Bucht der blauen Geier
Heiko Langhans hat geschrieben: 8. Februar 2016, 17:24 Um den 27. August 1976 erschien der 783. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

H.G. Ewers: Die Kontaktzentrale
Die ersten drei Bände dieses Viererblocks um die Feinsprecher der Feyerdaler fand ich sehr zäh zu lesen, der Abschlussband von Ewers war aber okay. Interessant fand ich, wie sich allmählich herauskristallisierte, dass die Kaiserin von Therm eine Art kristalliner Positronik sein muss, die ihre Hilfsvölker dazu zwingt, wie Positroniken zu denken bzw. zu sprechen. Die Feinsprecherei bedeutet also eine entsprechende Formalisierung der Sprache.

Perry Rhodan erhält wie erwartet die Koordinaten des MODULs und den Auftrag, den COMP zu bergen. Eigentlich lachhaft, dass die Kaiserin von Therm dafür keine eigenen Hilfsvölker einsetzt, aber irgendwie muss Perry Rhodan ja seine Rolle als Hauptfigur des Zyklus ausfüllen können. Nebenbei wird auch geklärt, dass BARDIOC eine (gegnerische) Superintelligenz ist.

Die sieben "Nonames", mit denen Perry drei Bände lang anstelle seiner üblichen Truppe unterwegs war, werden sicher bald vergessen sein. Für das Wiederauftauchen der Molekülverformer hingegen wird H.G. Ewers schon sorgen.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

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Yman hat geschrieben: 24. Februar 2021, 10:41 Weil Frauen sich nach dem Willen der Männer stets an Anweisungen halten?
Nein, weil sie bei Medikamenten den Beipackzettel lesen. :D :D :D
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 8. Februar 2016, 08:44 Um den 27. August 1976 erschien der 784. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Kurt Mahr: Die Rache der Feuerflieger
Heiko Langhans hat geschrieben: 17. Februar 2016, 17:04 Um den 3. September 1976 erschien der 785. Roman:

William Voltz: Die erste Inkarnation
Dies sind die Romane 10 und 11 auf der Terra-Patrouillen-Schiene. Der Roman von Kurt Mahr hat mir sehr gut gefallen, und die Anzahl der Frauen hat sich wieder um eins erhöht, aber man darf natürlich nicht erwarten, dass eine der Frauen handlungstechnisch eine tragende Rolle spielen wird.

Die Terra-Patrouille reduziert sich besonders bei Voltz nun sehr stark auf das Dreieck Alaska Saedelaere, Douc Langur, Jethro Kanthall. Die erste Inkarnation CLERMAC taucht nun persönlich auf, anscheinend hauptsächlich, damit die Leser eine Vorstellung bekommen, was sie sich unter dem Kampf zweier Superintelligenzen vorzustellen haben (niedere Wesen werden zu Marionetten höherer Wesen und gehen sich stellvertretend für diese an die Gurgel).

CLERMAC plaudert fröhlich drauflos, doch es bleibt die Frage, warum überhaupt CLERMAC auf der Erde weilt. Hat er nichts Besseres zu tun? Auf der Erde befindet sich bereits eine Kleine Majestät, die offenbar hypnosuggestiv einen ganzen Planeten unterjochen kann. Welche Fähigkeiten hat CLERMAC? Warum überlässt er die Erde nicht der Kleinen Majestät?

Eine andere Frage ist, wie das Ende des Zyklus aussehen wird. Am Anfang des Zyklus gab es im Wesentlichen zwei Probleme: Die Aphilie auf der Erde und die Laren in der Milchstraße. Nun sieht es so aus, als ob keines der Probleme noch vor Band 800 wirklich gelöst wird. Zwar gibt es keine Aphilie mehr, aber dafür ist die Menschheit verschwunden, und es wird mit dem Konflikt zwischen BARDIOC und der Kaiserin von Therm ein neues großes Fass aufgemacht.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 22. Februar 2016, 17:11 Um den 10. September 1976 erschien der 786. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Hans Kneifel: Rebell gegen die Kaiserin
Heiko Langhans hat geschrieben: 1. März 2016, 11:27 Um den 17. September 1976 erschien der 787. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Ernst Vlcek: Die Stunde des Rebellen
Zwei gute Romane, die das Verhältnis der Feyerdaler zur Kaiserin von Therm beleuchten. Interessant war das auch auf technischer Ebene mit den Verbindungselementen und Berührkreisen, und es ist immer wieder von kristallinen Strukturen die Rede. Das Verhältnis ist jedenfalls anders als das von ES zu seinen Hilfsvölkern.

Perry Rhodan und die SOL haben erst mal das Problem der Legitimation, bevor sie sich ihrem Auftrag, das MODUL zu finden und den COMP zu bergen, widmen können, um zum Dank die Koordinaten Terras zu bekommen.

Interessant auch, dass dabei Atlan in Abwesenheit Perrys als Oberbefehlshaber agiert. Bully scheint als Nr. 2 ausgedient zu haben. Das SOL-Mittelteil wird nach der Abkopplung unter Bullys Kommando von der Front zurückgezogen, während die beiden SOL-Zellen alles aufbieten, was sie haben: Ausschleusung sämtlicher Beiboote, so dass man sich fragen muss, ob die SOL überhaupt genügend Leute dafür an Bord hat, und danach Angriffe auf Bodenforts des Planeten, Absetzen von Truppen, Einsätze von Mutanten (Lloyd um die Feyerdaler auszuforschen, Corello als Hypno, Takvorian zur Zeitverlangsamung, Irmina Kotschistowa um die Biokomponenten hochwertiger Rechenanlagen auszuschalten).

Große Verluste gibt es keine. Verlustreiche Raumschlachten gab es in diesem Zyklus hauptsächlich nur im Zusammenhang mit den Überschweren in der Milchstraße.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 7. März 2016, 13:57 Um den 24. September 1976 erschien der 788. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Peter Terrid: Eine Falle für das MODUL
Heiko Langhans hat geschrieben: 15. März 2016, 11:41 Um den 1. Oktober 1976 erschien der 789. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

H.G. Francis: Der Spieler und die Fremden
Heiko Langhans hat geschrieben: 4. April 2016, 11:09 Um den 8. Oktober 1976 erschien der 790. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

William Voltz: Das Geheimnis des MODULs
Heiko Langhans hat geschrieben: 13. April 2016, 20:11 Um den 15. Oktober 1976 erschien der 791. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Kurt Mahr: Der COMP und der Kybernetiker
Der beste von den vier Romanen ist der von Kurt Mahr, der zweitbeste der von Willi Voltz. Bemerkenswert ist, dass Mahr und Voltz Galto Quohlfahrt nicht einmal mit der Kneifzange anfassen.

Das Ergebnis dieses Viererblocks ist wieder mal ein sehr vertrautes: Die SOL befindet sich in der Gewalt eines fremden Wesens, das voreilig an Bord genommen wurde. Der COMP mit den Abmessungen eines Zylinders von 30 Meter Höhe und 10 Meter durchmesser hätte vermutlich nicht leicht an Bord eines leichten Kreuzers gepasst, aber man hätte ihn an Bord der SZ-2 bringen und diese vom Rest des Schiffes abkoppeln können.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Nisel »

Yman hat geschrieben: 23. Februar 2021, 14:07 "Die Stadt des Glücks" von Kneifel hat mir sehr gut gefallen, wie auch schon sein vorheriger Roman "Traum eines Cyborgs". Kneifel gelingt es in beiden Romanen sehr gut, dass Eindringen jeweils zweier Menschen in eine fremde planetarische bzw. kulturelle Umgebung darzustellen.

Ewers hingegen setzt auf seinen Humor, was mal mehr oder mal weniger gut zur Handlung passt. Hier passte es auch mal mehr oder weniger, je nach Situation. "Der Chaosmacher" ist ein gutes Beispiel dafür, wie fies Tatcher a Hainu sein kann, wenn es darum geht, Rorvic eins auszuwischen, und wie wenig ihn dabei sein eigentlicher Auftrag interessiert. a Hainu dürfte so ziemlich das unprofessionellste Mitglied des Mutantenkorps sein, das es je gegeben hat.

Aus den beiden Romanen geht hervor, dass die Tbahrg etwas mit der Kaiserin von Therm zu tun haben, vielleicht ein Hilfsvolk sind. Kristalle scheinen dabei eine besondere Rolle zu spielen. Die Zivilisation der Tbahrg fand ich sehr interessant, auch die eingesetzte Technologie der Emotiostrahlung.
Zum 774er hab ich mal genörgelt:
Nisel hat geschrieben: 17. Januar 2014, 19:47 Schön und gut, die SOL sitzt zu zwei Dritteln auf Xumanth fest.
Warum?
Ach ja, der Absperrschirm, der Funkkontakt verhindert. Mit nem Beiboot kann man nicht starten? Ach nein, ganz Hinten wird erklärt, daß man das auch nicht kann.
Die Anrufe von Atlan kann man auch nicht beantworten, auch nicht von Seiten der Tbahrgs, die ja einfach Perry in ihrer Funkzentrale sprechen lassen könnten. Nein, geht ja mal gar nicht.
Warum?
Furchtbar nebulös das Ganze...

Dann gibts da diese Stadt des Glücks, über die man so nach und nach erfährt daß diese Städte für die Fortpflanzung der Tbahrgs notwendig sind. Okay, versteh ich. Auch daß ein Tabu drauf liegt, okay, manche Leute sind in diesen Dingen eben eigen. Aber warum sagt man das den Solanern nicht einfach "Leute, da liegt ein Tabu drauf, wir bitten Euch das zu respektieren."
Nö... und Perry hat seine Solaner auch nicht im Griff... fand ich ja noch dreister...
Da kommt dann tatsächlich ein Pärchen rein, aber statt die drin abzufangen, lässt man sie gewähren. Wär ja so furchtbar die Anlage abzuschalten. Hat die Anlage denn keine Eingänge ohne diese Emotiostrahlung? Kann man keine Roboter reinschicken?
Drin geht dann so ziemlich alles schief, aber noch mehr stören mich die vielen Superlative, jede Ecke noch schöner, noch beeindruckender, noch gewaltiger... puha...
und dann das Tal der Toten... mitten in der Stadt des Glücks, in die normale Truppen nicht reinkommen um die zwei Ausreißer einzufangen, aber die Trauernden mit ihren toten Angehörigen? Und die sind auch noch ausnahmslos jung - zu jung für die sexuellen Abenteuer in der Stadt des Glücks, allesamt!! - wenn sie ihre Eltern zu Grabe tragen. Das ist mir zu stereotyp, tut mir leid.
In einer so fortgeschrittenen Zivilisation sollten die Eltern keine quasi minderjährigen Kinder hinterlassen, jedenfalls nicht ausnahmslos.



Yman hat geschrieben: 24. Februar 2021, 10:41
Heiko Langhans hat geschrieben: 4. Januar 2016, 09:35 Um den 30. Juli 1976 erschien der 779. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Ernst Vlcek: Gucky und der Grauvater
dandelion hat geschrieben: 7. Januar 2016, 13:33Qualitätsmäßig ist bei diesem Roman doch ein deutlicher Abfall gegenüber den Abenteuern der Terra-Patrouille festzustellen.
Finde ich nicht. Ernst Vlcek hat hier einen sehr starken Roman abgeliefert, einen sehr gelungenen Parapsi-Polit-Thriller. Ein Ermittler, der im Alter seine Parapsi-Fähigkeiten (Telepathie und Teleportation) verloren hat, aber trotzdem weiter ermittelt, wird von Gucky unterstützt, der von Vlcek sehr schön in Szene gesetzt wird.

Gucky als Ich-Erzähler, da war ich erst mal sehr skeptisch, aber Vlcek hat das gut gelöst. Die Geschichte als solche, wie ein Volk auf ungewöhnlichem Weg seinen Regenten bestimmt, ist auch sehr interessant und klassische SF vom Feinsten.

Nur bei der Landung des SOL-Mittelteils hätte ich mir ausführlichere technische Beschreibungen gewünscht. Während die SZ-1 und 2 typische Kugelraumer sind, ist das SOL-Mittelstück eher speziell. Z.B. wenn die SENECA-Kugel exakt in der Mitte des Zylinders liegt, wo ist dann die Zentrale des Mittelstücks? Landet die SOL aufrecht oder liegend? Solche Dinge, die man sich als Leser gegebenenfalls mühsam zusammen suchen muss, könnten hin und wieder mal erwähnt oder illustriert werden.
Auch zum 779er hab ich dann wieder mal genörgelt, den fand ich sehr nervig:
Nisel hat geschrieben: 6. März 2014, 18:31 Jaaaa, ich verstehs, Perry ist ungeduldig, und will die Erde wiederfinden, nachdem er jetzt über 40 Jahre weg war. Aber das Gezicke, auch grad von Atlan, auf dem Planeten der Feyerdaler... sorry, aber das ist unglaubwürdig und extrem nervig!
Hätte man denn auf der Erde ein bisher unbekanntes Fremdvolk sofort in die innersten Angelegenheiten gelassen? Ja, die Jagd nach dem Grauvater ist wichtig, aber man kennt die Menschen noch nicht, auf Terra hätte man überhaupt nicht anders reagiert und sich erstmal bedeckt gehalten! Dem Regenten geht im Moment viel Anderes durch den Kopf, der hat nicht nur die SOL vor der Haustür, der muss sich noch um mehr Dinge kümmern... warum dann dieses Gezicke und diese Verschwörungskonstruktion von Atlan? Mann.... das nervt! Er würd Ü-BER-HAUPT NICHT anders reagieren, wäre er an Stelle der Feyerdaler!!! gnaaaaah!
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Grundsätzlich lese ich alle eure Beiträge zu den Romanen, die ich nun einige Jahre nach euch bespreche, und bei Bedarf reagiere ich darauf. Zu Nisels Genörgel zu PR 774 "Die Stadt des Glücks" von Hans Kneifel und zu PR 779 "Gucky und der Grauvater" von Ernst Vlcek habe ich nicht viel zu sagen. Mir haben die Romane sehr gut gefallen.

Die Ausgangsituationen sind jeweils etwas konstruiert, aber das Problem, zwei fremde Kulturen wie die der Tbahrgs und die der Feyerdaler darzustellen und gleichzeitig Perry Rhodan und seine Leute mit der SOL in die Geschichte einzubeziehen muss ja irgendwie gelöst werden.

Was du bei den Zitaten ausgelassen hast, war meine Kritik, dass die Tbahrg die SOL eigentlich gar nicht erst auf ihren Planeten hätten bringen dürfen, weil sie offenkundig eine Gefahr darstellt. Genauso wenig hätte Perry Rhodan den COMP einfach so an Bord der SOL bringen dürfen, schon gar nicht ins Mittelstück, wo SENECA eingebaut ist.

Es ist ein typisches Grundmuster der Serie, dass immer wieder solche Ausgangssituationen konstruiert werden, und ich hoffe dann, dass mir die Geschichte trotzdem gefällt.

Bei PR 774 von Kneifel und PR 779 von Vlcek hatte ich das Gefühl, dass die Autoren jeweils ganz in ihrem Element waren und eine Geschichte abliefern konnten, mit der sie selbst wahrscheinlich sehr zufrieden waren. Für mich war das schöne klassische SF im Rahmen des Perryversums.

Zu Atlan: Mir fällt auf, dass Bully an Bord der SOL, wo kein Mangel an Aktivatorträgern, Mutanten usw. herrscht, sehr im Schatten Atlans steht.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 25. April 2016, 19:01 Um den 22.Oktober 1976 erschien der 792. Roman der PERRY RHIODAN-Serie:

Clark Darlton: Hilfe aus Zeit und Raum
Heiko Langhans hat geschrieben: 2. Mai 2016, 13:40 Um den 29. Oktober 1976 erschien der 793. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

H.G. Ewers: Die Aktivatorjagd
Heiko Langhans hat geschrieben: 10. Mai 2016, 16:51 Um den 5. November 1976 erschien der 794. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

H.G. Ewers: Zeitbombe Zellaktivator
Heiko Langhans hat geschrieben: 23. Mai 2016, 13:57 Um den 12. November 1976 erschien der 795. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Marianne Sydow: Netz des Todes
Kurz vor Zyklusende geht es noch einmal zurück in die Milchstraße, mit einem gewaltigen Showdown für die dortigen Aktivatorträger. Der Einstiegsroman von Clark Darlton bringt ein Wiedersehen mit Harno. Mir hat dieser hauptsächlich auf einem Hinterwäldlerplaneten spielende Roman sehr gut gefallen. Die nachfolgenden zwei Romane von Ewers zählen zu den besten des Zyklus, ebenso der Einstiegsroman von Marianne Sydow. Ewers zeigt, dass er auch mal anders kann, ganz ohne Humor, aber sehr spannend.

Am Ende erhalten die drei verräterischen Ertruser, die das Triumvirat des Carsualschen Bundes bildeten, das, was sie wohl verdient hatten, und mit der neuen Autorin bekommt die Serie auch eine neue Aktivatorträgerin. Ronald Tekener und Jennifer Thyron dürften gut zueinander passen.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 31. Mai 2016, 07:58 Um den 19. November 1976 erschien der 796. Band der PERRY RHODAN-Serie:

Ernst Vlcek: Der Kristallträger
Heiko Langhans hat geschrieben: 7. Juni 2016, 07:40 Um den 26. November 1976 erschien der 797. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Hans Kneifel: Planet der Leibwächter
Heiko Langhans hat geschrieben: 15. Juni 2016, 15:14 Um den 3. Dezember 1976 erschien der 798. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

H.G. Francis: Im Bann des schwarzen Kristalls
Drei Romane rund um das neu eingeführte Volk der Choolks. Die beiden Romane von Ernst Vlcek und Hans Kneifel fand ich sehr gut.

Zuerst kämpft ein einzelner Choolk gegen das komplette Mutantenkorps an Bord der SOL. Dabei schafft es Vlcek diesem Kampf eine gewisse Glaubwürdigkeit zu geben, und mir hat auch sehr gefallen, dass der Roman überwiegend aus der Ich-Perspektive von Irmina Kotschistowa erzählt wurde, die im ganzen Zyklus viel zu selten zum Einsatz kam.

Danach widmet sich Kneifel dem anrührenden Schicksal eines sterbenden Choolk der 13. (der fünftuntersten) Kaste, verknüpft mit einem spannenden Teleporter-Abenteuer. Kneifel gelingt es, Ras Tschubai und Gucky dabei als gute Team und gleichwertige Partner darzustellen.

Die Kaiserin von Therm hinterlässt bei all dem den Eindruck, sehr berechnend und wenig fürsorglich zu sein. Zum einen ist da die Vernichtung von Millionen Eiern, nur um die Choolk-Zahl konstant zu halten, wobei die Eiablage nur alle zehn Jahre stattfindet und ein Höhepunkt im Leben eins Choolk ist, zum anderen werden die Choolk auch sonst mithilfe von Kristallen versklavt. Freie, sich natürlich entwickelnde Choolk außerhalb des 17-Kasten-Systems gibt es nicht.

Im Roman von HGF agiert wieder Galto Quohlfahrt, was mir nicht besonders gefiel.
Nach einigem Hin und Her erhält Perry Rhodan im Austauch für die Ablieferung des COMP Koordinaten, allerdings nicht die von der Erde, sondern jene von der Kaiserin von Therm. Man kann sich leicht vorstellen, wohin das führt. Die Frage ist nur, ob jedes Besatzungsmitglied der SOL einen Kontrollkristall erhalten wird oder nur diejenigen, die an Bord etwas zu sagen haben.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 27. Juni 2016, 18:00 Um den 10. Dezember 1976 erschien der 799. Roman der PERRY RHODAn-Serie:

Kurt Mahr: Abschied von Terra
Nach einigen Scharmützeln mit den Hulkoos verlässt die Terra-Patrouille nun die Erde, die von der Kleinen Majestät und den Hulkoos beherrscht wird. Die SOL ist aber schon unterwegs, und so eine Kleine Majestät wird sich sicher irgendwie besiegen lassen. Die allermeisten Menschen sind ohnehin von ES aufgesaugt worden und damit bei Aktionen auf der Erde außer Gefahr.

Kurt Mahr war für mich neben Willi Voltz der beste Autor des Zyklus, vor allem durch die Romane um die Terra-Patrouille, und auch durch seine Beiträge im PR-Computer. Der Zyklus als Ganzes war sehr lesenswert, besser als vermutet. Überraschend gut fand auch ich viele Romane von Hans Kneifel und Clark Darlton. H.G. Ewers war meist, aber nicht immer typisch H.G. Ewers, für mich der wandlungsfähigste Autor der Serie. Unter den Neueinsteigern fand ich Marianne Sydow am besten.
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