Zyklus: TERRANOVA

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nanograinger
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von nanograinger »

Askosan hat geschrieben: 6. Juni 2022, 11:20
Richard hat geschrieben: 5. Juni 2022, 21:56Sowas ähnliches wie die Kabinette der Chaotender habe ich jetzt jetzt auf Seite der KK nicht in Erinnerung...
Die Technologie, um Objekte in ein Mikrouniversum auszulagern, ist den Kosmokraten bekannt. Die „Kosmischen Burgen“ der „Sieben Mächtigen“ waren in Mikrouniversen versteckt.

Die Baolin-Nda, die ja ursprünglich ein kosmokratisches Hilfsvolk waren, lagerten beim Bau der „Virtuellen Schiffe“ einen Großteil der komplexen Technologie ebenfalls in ein Mikrouniversum aus.
Der große Unterschied zwischen den Mikrokosmen der Kosmischen Burgen und der Lautareen-Methode der Baolin-Nda besteht darin, dass die Kosmischen Burgen aus dem leeren Weltraum in ihren Mikrokosmos transportiert werden, aber bei den Virtuellen Schiffen sich die Mikrouniversen im Raumschiff selbst befinden und mitfliegen, auch durch den Hyperraum. Ähnlich sieht es bei den Chaotendern und ihren Kabinetten aus.

Die Einlagerung von Mikrouniversen hat durchaus ihre Gefahren. Was passiert wohl, wenn einem Kabinett von 100 km Größe der Erzeuger des Mikrounivserums ausfällt? B-)

Lautareen hatte ihr Verfahren übrigens erst vor etwa 100.000 Jahren erfunden. Chaotender gibt es sicher schon seit zig Millionen Jahren.
Askosan hat geschrieben: 6. Juni 2022, 11:20 Dass auch bei „Kobaldblauen Walzen“ und „Kosmischen Fabriken“ Aggregate in Mikrouniversen ausgelagert sind, davon gehe ich aus.
Bei den Kosmischen Fabriken (wir "kennen" eigentlich nur MATERIA) wurde so etwas m.W. nicht erwähnt. Bei den Walzen wissen wir von den Pararealitäten, die in gewisserweise eine Alternative bilden könnten (wobei die Pararealitäten der Walzen bisher nicht als Hort von Technologie geschildert wurden).
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Askosan
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Askosan »

nanograinger hat geschrieben: 6. Juni 2022, 13:40Der große Unterschied zwischen den Mikrokosmen...
Ist wohl nur eine Sache der „Verankerung“. Vergleichbar einer „Hypersenke“ wie sie Shema Ghessow erzeugen kann. Diese ist entweder (relativ) stationär oder mobil, abhängig vom Bezugssystem.
nanograinger hat geschrieben: 6. Juni 2022, 13:40Was passiert wohl, wenn einem Kabinett von 100 km Größe der Erzeuger des Mikrounivserums ausfällt?
37. ZENTAPHER wurde ja schwer beschädigt. Es sind unter anderem auch Zeitgeneratoren ausgefallen, aber die Mikrouniversen selbst sind anscheinend stabil geblieben. Warum auch immer. :gruebel:
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Akronew
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Akronew »

Man könnte daraus schließen, das die Kabinette,
wenn sie sich im Mikrokosmos befinden, dort "befestigt" sind.
Es benötigt wahrscheinlich Energie um sie dort wieder zu lösen
und nicht um sie dort zu halten. :unsure:
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Richard
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Richard »

Askosan hat geschrieben: 6. Juni 2022, 14:41
nanograinger hat geschrieben: 6. Juni 2022, 13:40Der große Unterschied zwischen den Mikrokosmen...
Ist wohl nur eine Sache der „Verankerung“. Vergleichbar einer „Hypersenke“ wie sie Shema Ghessow erzeugen kann. Diese ist entweder (relativ) stationär oder mobil, abhängig vom Bezugssystem.
nanograinger hat geschrieben: 6. Juni 2022, 13:40Was passiert wohl, wenn einem Kabinett von 100 km Größe der Erzeuger des Mikrounivserums ausfällt?
37. ZENTAPHER wurde ja schwer beschädigt. Es sind unter anderem auch Zeitgeneratoren ausgefallen, aber die Mikrouniversen selbst sind anscheinend stabil geblieben. Warum auch immer. :gruebel:
Die Zeitgeneratoren wurden quasi auf Null gestellt als ZENTAPHER beschädigt wurde. Erst als die Reparaturen anliefen wurden auch die Zeitgeneratoren wieder aktiviert und die Kabinette begannen wieder zu leben.

Im Gegensatz zu den CT haben die KK in ihren Schiffen keine Mikrouniversen, in denen sie Kampftruppen oder Soldaten in ihren Schiffen mitbringen. Die Roboter aus Taurecs Kaserne sind eher mal die Ausnahme und die Kaserne ist in dem Sinn auch kein Raumschiff.

Die Auslagerung der Kosmischen Burgen kommt mir eher so wie die Auslagerung in einer Raum-Zeit Falte der Nakken vor, die aber erst etliche 100 Bände in die Handlung kamen.

Ich hatte bei den Virtuellen Schiffen in Erinnerung, die Aggregate in den Hyperraum ausgelagert wurden, nicht Mikrouniversen. Aber ok, da habe ich wohl eine falsche Erinnung.
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Askosan
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Askosan »

Richard hat geschrieben: 6. Juni 2022, 21:04Im Gegensatz zu den CT haben die KK in ihren Schiffen keine Mikrouniversen...
Es gibt zumindest keine direkte Aussage dazu. Aber um Objekte in einem Mikrouniversum zu platzieren oder hervorzuholen, wird ein Drugun-Umsetzer benötigt. Im Band 1973 hatte ein Errante gegenüber Gucky erwähnt, dass es auf MATERIA mehrere Drugun-Umsetzer gibt.

Bei Taurecs Kaserne kam ein anderes technisches Prinzip zum Einsatz. Die Kaserne saugte Umgebungsenergie in sich auf und diese Energie wurde in Materie umgewandelt, und führte dadurch zum Massezuwachs der Kampfroboter.

Auch bei der Zeitraffermaschine der Baolin-Nda kam diese Technik zum Einsatz. Kummerog setzte diese Maschine auf Trokan aus und das kleine Gebilde entfaltete sich zu gigantischer Größe. Diese Technik der Energie-Materie-Transformation erscheint mir potenter, als Technologie in Mikrouniversen auszulagern.
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nanograinger
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von nanograinger »

Askosan hat geschrieben: 7. Juni 2022, 10:31...
Bei Taurecs Kaserne kam ein anderes technisches Prinzip zum Einsatz. Die Kaserne saugte Umgebungsenergie in sich auf und diese Energie wurde in Materie umgewandelt, und führte dadurch zum Massezuwachs der Kampfroboter.

Auch bei der Zeitraffermaschine der Baolin-Nda kam diese Technik zum Einsatz. Kummerog setzte diese Maschine auf Trokan aus und das kleine Gebilde entfaltete sich zu gigantischer Größe. Diese Technik der Energie-Materie-Transformation erscheint mir potenter, als Technologie in Mikrouniversen auszulagern.
Die Auslagerung in Mikrouniversen bietet sich dann an, wenn dort etwas dauerhaft betrieben werden soll. Das war bei Taurecs Kaserne oder der Zeitraffermaschine aus dem Arsenal der Baolin-Nda nicht der Fall.

Ganz abgesehen davon ist das "Absaugen der Umgebungsenergie" zwar eine nette Idee, aber wenn die "Umgebung" nicht gerade im Innern einer Sonne oder eines Energiespeichers (oder der Hyperraum) ist, dann ist das doch ziemlich hanebüchen. Und was macht man, wenn die "Umgebung" der leere Weltraum ist?
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Askosan »

nanograinger hat geschrieben: 8. Juni 2022, 10:49Und was macht man, wenn die "Umgebung" der leere Weltraum ist?
Kein Problem, dann nutzt man die Nullpunktenergie: ;)

»Der dritte Hauptsatz der Thermodynamik«, sagte Atlan. »Außerdem lassen die Gesetze der Quantenmechanik die 273,2 Grad nicht zu.«
»Weil immer eine quantenmechanische Restbewegung bestehen bleibt«, sagte RA. »Die Nullpunktenergie. Ja, derlei simple Tatsachen sind mir bekannt. Oder zweifelst du daran? Dennoch haben die Container diese Temperatur.«
»Kosmokratentechnologie«, vermutete Atlan. »An einem Ort wie diesem nicht verwunderlich.«
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von nanograinger »

Askosan hat geschrieben: 8. Juni 2022, 11:14
nanograinger hat geschrieben: 8. Juni 2022, 10:49Und was macht man, wenn die "Umgebung" der leere Weltraum ist?
Kein Problem, dann nutzt man die Nullpunktenergie: ;)

»Der dritte Hauptsatz der Thermodynamik«, sagte Atlan. »Außerdem lassen die Gesetze der Quantenmechanik die 273,2 Grad nicht zu.«
»Weil immer eine quantenmechanische Restbewegung bestehen bleibt«, sagte RA. »Die Nullpunktenergie. Ja, derlei simple Tatsachen sind mir bekannt. Oder zweifelst du daran? Dennoch haben die Container diese Temperatur.«
»Kosmokratentechnologie«, vermutete Atlan. »An einem Ort wie diesem nicht verwunderlich.«
Erstens heißt der physikalische Begriff Nullpunktsenergie. "Nullpunktenergie" scheint die Schreibweise bei eher esoterischen Schriften zu sein (was gewissermaßen zu PR passt B-) ).

Zweitens: Dass weniger als 0 K (Kelvin) nicht möglich ist, hat mit der "quantenmechanischen Restbewegung" nichts zu tun, sondern mit Thermodynamik. William Thomson aka Lord Kelvin hatte von Quantenphysik keine Ahnung (deren Anfänge kamen etwa ein halbes Jahrhundert später) und trotzdem hat er herausgefunden, dass es einen absoluten Temperaturnullpunkt gibt.

Aber wir schweifen ab. Lass gut sein, sonst kriegen wir einen Rüffel von HOT.
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Akronew
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Akronew »

Oder es findet sich ein Moderator und verschiebt den Zweig,
passt ja durchaus auch zum aktuellen Chaoporter. ;-)
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Ich durchstreifte den Vorhof auf der Suche nach dem Aquarium, weil ich der Clansmutter eine Überraschung mitgebracht hatte.
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von HOT »

Das Stumme Gesicht

von Michael Marcus Thurner

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Handlung

Kirmizz bleibt weiter in La Untique untergetaucht, ihm auf den Fersen sind sowohl die Ay'Va als auch die Friedensfahrer. Der Pilot der Chaotarchen regeneriert sich dabei immer weiter und bekommt von seiner Macht immer mehr zurück. Gelingt es ihm zunächst nicht, Hauri via Mental-Dislokation zu übernehmen, so steigern sich seine Fähigkeiten im Laufe der nächsten Tage – und schließlich kommt er auch mit den Hauri »zurecht«. Über eine Kartanin, die er übernommen hat, gelingt es Kirmizz, eine Funkbotschaft ins All zu senden, die an die BANDA SARI gerichtet ist. Diese Nachricht wird von den Friedensfahrern zwar aufgefangen, kann aber nicht dechiffriert werden.

Während Kirmizz sich von seinem Versteck, einem Uhm, durch die Stadt tragen lässt, wird er auf Polm Ombar aufmerksam, doch es gelingt ihm nicht, den Revisor zu übernehmen. Bei Cosmuel Kain gelingt es ihm, zumindest einigermaßen, er kann sie zwar beeinflussen, doch viele Informationen kann er ihr nicht entlocken.

Dafür bekommt er Nachricht von der BANDA SARI, die beiden Roboter des Schiffes kündigen an, ihn abzuholen, ohne dabei genaue Zeitangaben zu machen. Kirmizz ist zu diesem Zeitpunkt schon so weit bei Kräften, dass er in die Zentrale der Ay'Va eindringt.

Da die Friedensfahrer Kirmizz festsetzen und Cosmuel befreien wollen, dringt der starre Shala in den Stützpunkt der Ay'Va ein und schaltet den Schutzschirm, der die Anlage umgibt, ab. Die Friedensfahrer setzen den Licht-Generator ein, um Kirmizz weiter zu schwächen. Er wird von Alaska Saedelaere gestellt. Es kommt zu einem Duell zwischen Alaskas Cappin-Fragment und Kirmizz. Alaska lässt seine Maske fallen, während Kirmizz sein stummes Gesicht zeigt.

Beide Kontrahenten sind durch die Auseinandersetzung stark geschwächt, der Pilot der Chaotarchen droht zu unterliegen und den Friedensfahrern in die Hände zu fallen. Polm Ombar paralysiert ihn schon, doch im letzten Augenblick greift die BANDA SARI ein, die sich auch von den OREON-Kapseln der Friedensfahrer nicht aufhalten lässt, und rettet den Piloten. Mittendrin in dem Duell liegt Cosmuel Kain, doch sie überlebt überraschenderweise, ohne einen Schaden erlitten zu haben, obwohl sie Alaska ohne Maske gesehen und den stummen Schrei vernommen hat.

Die Friedensfahrer entgehen der Vernichtung durch die BANDA SARI, da die Schäden an der Offensiv-Bewaffnung der Raumyacht noch nicht behoben sind.

Kirmizz weiß nun von den Friedensfahrern, geht aber davon aus, dass sie wahrscheinlich nicht für die Kosmokraten arbeiten. Da die Friedensfahrer von einer Aktion seitens der Chaosmächte ausgehen, wird das Camp Sondyselene auf Vibe-Lotoi am 8. August 1345 NGZ schon wieder geräumt. Wenig später erscheint auch ein Chaosgeschwader und legt den Berg, in dem das Camp angelegt war, in Schutt und Asche.

Die Friedensfahrer trennen sich, Kantiran und Cosmuel, der nach dieser Aktion nur noch die Initiation zur Friedensfahrerin fehlt, wollen sich eine kleine Auszeit gönnen, um ihre Wunden zu lecken, Alaska Saedelaere begibt sich nach Terra, um Perry Rhodan über die aktuelle Situation zu informieren. Ejdu Melia und Auludbirst wollen weiter die unsichtbare Grenze zu Hangay erforschen, der starre Shala und Ombar fliegen zurück nach Ellegato.

Kirmizz dagegen hat die Geschichte schon fast wieder verdrängt, nur die offene Rechnung mit dem Maskenträger kann und will er so schnell nicht vergessen.

Persönliche Meinung:

Gut, dass ich zu den Leuten gehöre, die sich die Titelbilder selten genau angucken, denn die Lösung des ganzen Schlamassels wird dort dargestellt: Alaska zieht die Maske ab. Diese "ultimative Psychowaffe" hatte ich glücklicherweise überhaupt nicht auf dem Schirm und als sich die Lage zugespitzt hatte und Alaska - hier auch als Charakter durchaus der Alte - einmischte und agierte. Ich war sehr zufrieden mit dieser Wendung einschl. der Unsicherheit, ob Cosmuel das übersteht. Spannender Roman, dynamisch zum Ende hin mit Showdown zwischen Cappin-Fragment und Stummem Schrei.

Nur die seltsamen Betrachtungen am Anfang und Ende habe ich nicht kapiert. War das dieses komische Gehirn-Wesen in dem sie eine zeitlang zugange waren.
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nanograinger
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von nanograinger »

HOT hat geschrieben: 21. Juni 2022, 14:11...
Nur die seltsamen Betrachtungen am Anfang und Ende habe ich nicht kapiert. War das dieses komische Gehirn-Wesen in dem sie eine zeitlang zugange waren.
Ja, das waren die Gedanken des Uhm.
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