Aussergewöhnliche Hefte

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Verkutzon
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Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Verkutzon »

Es gab und gibt immer wieder PR-Hefte, die aussergewöhnlich sind; sei es durch den Inhalt, das Tibi oder durch Druckfehler. Ein Beispiel dazu wäre die Nummer 935, Mysterium des Weltalls. Das Heft bietet eine faszinierende Geschichte, beinhaltet aber auch einen krassen Fehler. Der Autorenname wurde mit Clark Dalton, statt Darlton angegeben. Dieser Fehler wurde in der 2. Auflage korrigiert.
Welche EinzelHefte sind für euch persönlich aussergewöhnlich/hervorragend/sammelwürdig und aus welchem Grund...?
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120
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Clark Flipper
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Clark Flipper »

Ich zitiere mal die Perrypedia:
Perrypedia hat geschrieben: Überall geschehen Fehler, so ist auch dieser Zyklus nicht davor gefeit. Es handelt sich hierbei um einige Redaktionsbugs die wohl in den Nachauflagen beseitigt werden. Der Untertitel der Hefte 2200 und 2201 ist falsch, er lautet in beiden Fällen »Die SOL geht auf große Reise – der Weg zum Ersten Thoregon«. Dies ist aber der Untertitel des Heftes 2164, der als Platzhalter herhalten musste.
Der Titel auf Heftroman 2219 lautet fälschlicherweise Rohrkhete, da ist Bettina Lang ein »h« zu viel reingerutscht.
Dazu wäre dann noch zu erwähnen, das es ein Logbuch gab, in welchem es ein Foto von Bettina gab wie sie den Namen an einer Tafel wiederholt schreiben musste. ;-)
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Nisel
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Nisel »

Für mich persönlich gibt es bisher ein Heft, das ich als außergewöhnlich bezeichnen möchte.
Vielleicht liegt es daran, daß ich noch sehr jung war und das Heft einzeln mit der fragmentarischen Sammlung meines Onkels bekommen habe... jedenfalls hat mich die Geschichte, das Titelbild und das enthaltene Poster fasziniert und das Poster meine ganze Jugend bis zum Auszug meine Wände geziert.

Es handelt sich um Band 1200, Ordoban.

Ich weiß gar nicht, wie oft ich den Roman gelesen habe... es war einfach immer wieder faszinierend für mich. Man konnte das Heft auch ohne große Zusammenhänge lesen, das hat mich fasziniert und ich freue mich heute schon auf den Zyklus, wenn ich dereinst mal dort ankomme.
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Clark Flipper
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Clark Flipper »

:st: Zählt auch zu meinen Highlights.

Mein erster 00 in der EA. :D
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Kardec
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Kardec »

Will zwei Romane anführen. Aus tiefster Serienvergangenheit.

Band 50 - "Der Einsame der Zeit". Die Einführung meiner Lieblingsfigur Atlan.

Band 264 - "Die Invasion der Toten". Da wurde mit der 1. Menschheit, den Lemurern, der dickste aller dicken Pflöcke eingeschlagen.
idaho
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von idaho »

Clark Flipper hat geschrieben: ...
Mein erster 00 in der EA. :D
+1 (steht kommenden Monat als Silberband und Hörbuch an - freu :st: )

Außergewöhnlich. Hmm. Wenn ich gelegentlich in meiner Sammlung wühle und dabei auf Hefte mit dem "Sonderpreis Berlin"-Stempel oder -Aufkleber stoße. Dann erinnere ich mich daran, dass es noch gar nicht sooo lange her ist, dass es keine Selbstverständlichkeit war, z.B. 'ne Sylvesterparty am Brandenburger Tor zu feiern oder der sächsischen Schweiz zu wandern, zur Buchmesse nach Leipzig zu fahren - oder auch einen Perry Rhodan Roman zu kaufen.

Mal abgesehen von den Heften, mit deren Inhalt ich besondere (Lese)Momente verbinde, ist mir ein von Marianne Sydow signiertes Heft besonders wichtig. Ich bin sonst überhaupt kein Autogrammmensch, ob da wer auf dem Heft oder Buch unterschreibt, lässt mich völlig kalt, no disrespect intended, aber in diesem Fall ... .

Ich hab' Marianne nie persönlich kennen gelernt, war aber, ich glaube durch die von ihr herausgegebene Neuausgabe des Luftpiraten oder den Bestandkatalog, kurz in eMail-Kontakt. Irgendwie sind dabei auch die Rhodan-Fan-Treffen in Vechta zur Sprache gekommen und ich hab' versucht, sie zum Besuch zu ermuntern. Sie hatte sich sogar schon überlegt, was für einen Kuchen sie mitbringen würde, wenn's klappt (Kalter Hund wär's gewesen). Ist leider nichts draus geworden, aber Marianne hatte mir einen ganzen Stapel ihrer Belegexemplare zugeschickt, um sie auf dem Treffen zu verteilen, einfach so. Und dazu ein Heft mit 'ner Widmung. Der eMail-Verkehr ist mittlerweile nach mehreren neuen Rechnern natürlich im Datenorkus verschwunden, aber das Heft und die dazugehörige Erinnerung ist bei mir unter "außergewöhnlich" einsortiert.

Ein anderes außergewöhnliches Heft hat auch was mit einem Autogramm zu tun. Beim letzten Weltcon war ich für eine Stunde oder so am Stand der Fanzentrale, weil die Stammbesatzung gern den Programmpunkt des Expokraten (ich glaub', das war damals noch Uwe Anton?) anhören wollte. Da kam der gut gelaunte Weltcon-Cheforganisator Marc Herren vorbeigeeilt und wir konnten ihn überreden, schnell zwischendurch ein Autogramm oder eine Widmung zu schreiben. Ich weiß gar nicht mehr, in was er sich da verewigt hat. Kurz darauf haben wir das gute Stück jedenfalls für einen kleinen Marc-Aufschlag an einen Fan vertickt. Ich weiß bis heute nicht, ob der überhaupt weiß, was er da für ein Unikat in seiner Sammlung hat.

Ach ja: Für alle Besonderheiten in Sachen Produktion der Hefte ist das hier http://www.rp49.de/ natürlich immer noch Anlaufstelle No.1.
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Faktor10
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Faktor10 »

Kardec hat geschrieben:Will zwei Romane anführen. Aus tiefster Serienvergangenheit.

Band 50 - "Der Einsame der Zeit". Die Einführung meiner Lieblingsfigur Atlan.

Band 264 - "Die Invasion der Toten". Da wurde mit der 1. Menschheit, den Lemurern, der dickste aller dicken Pflöcke eingeschlagen.
Volle Zustimmung :st: :st:
Und der Band 330 ----------Ein Mann wie Rhodan
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von TC2012 »

Nisel hat geschrieben:Für mich persönlich gibt es bisher ein Heft, das ich als außergewöhnlich bezeichnen möchte.
Vielleicht liegt es daran, daß ich noch sehr jung war und das Heft einzeln mit der fragmentarischen Sammlung meines Onkels bekommen habe... jedenfalls hat mich die Geschichte, das Titelbild und das enthaltene Poster fasziniert und das Poster meine ganze Jugend bis zum Auszug meine Wände geziert.

Es handelt sich um Band 1200, Ordoban.

Ich weiß gar nicht, wie oft ich den Roman gelesen habe... es war einfach immer wieder faszinierend für mich. Man konnte das Heft auch ohne große Zusammenhänge lesen, das hat mich fasziniert und ich freue mich heute schon auf den Zyklus, wenn ich dereinst mal dort ankomme.
--------------

Der Roman ist zeitlos und einfach gut! Die hellen Momente bei so einer gigantischen Serie. Es gibt viele Kurzgeschichten, die sind besser, wie jeder 500 Seiten Roman. Zur Zeit kommen nur noch dicke Wälzer raus, die bei mir nur rumstehen. Viele werden mit Worten nur gefüllt. Deswegen hat die Serie auch in der Zukunft noch eine Chance. Lieber kurz und gut! Da können sich Schriftsteller noch austoben, wenn sie Möglichkeit vom Verlag bekommen. Der Verlag sollte ich von engen Konzeptvorlagen verabschieden und die Autoren schreiben lassen :-D :devil:
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Clark Flipper
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Clark Flipper »

Also für mich ist immer Band 300 außergewöhnlich.
Ich habe keinen Band häufiger gelesen und bei keinem mehr gelacht.
Und seit dem gehört Roi zu meinen Favoriten.
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Faktor10
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Faktor10 »

Stimmt den hatte ich übersehen. :st:
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Tell Sackett
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Tell Sackett »

Band 500 natürlich...

Da er in allen Nachauflagen (außer der 5.) drastisch (um ein Kapitel) gekürzt wurde.
Dies geschah auch noch auf so dreiste Art (es wurde einfach 1 Kapitel komplett entsorgt), dass dies zu einigem Unverständnis im Folgekapitel führt :(
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Faktor10
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Faktor10 »

Je mehr Romane hier genannt werden, merke ich dass ich viele vergessen habe ob wohl sie mir sehr, sehr gut gefallen haben. Echte Highlight halt. Dazu gehört natürlich der Band 500 dazu. Er war mein 3-4 Roman den ich bei PR als 14jähriger gelesen hatte. Ein Roman noch aus altem Schrot und Korn. Und doch verließ dieser Band die alten Pfade. PR ging in eine etwas andere Richtung. Nur merkte der Leser es noch nicht sofort.
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Richard
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Richard »

Es war wohl zumindest ungewoehnlich, dass scheinbar direkt von der Gruelfinhandlung auf den naechsten Zyklus übergegangen wurde. Selbst der durch die Manipulation des Dimesextatriebwerks verursachte Zeitsprung war mit ca. 3 Jahren sehr "moderat".
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Julian
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Julian »

Band 3000

Zwar umstritten von der Handlungsebene im neuen Zyklus, aber als Experiment von zwei Expose-Autoren getragen und geschrieben.

Das mal ein Autor für den anderen einsprang war nichts ungewöhnliches, aber das zwei Expose-Autoren dies Werk mit und gerade verantwortlich zeichnen ist schon außergewöhnlich für mich.


gr J

Ad Astra, gerne auch mit beiden :st:
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.

Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, der Übertreibung entgegenzuwirken.

Wahrheit ist normalerweise nur eine Entschuldigung für einen Mangel an Fantasie (aus Star Trek-Serie)
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nanograinger
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von nanograinger »

Julian hat geschrieben:Band 3000

Zwar umstritten von der Handlungsebene im neuen Zyklus, aber als Experiment von zwei Expose-Autoren getragen und geschrieben.

Das mal ein Autor für den anderen einsprang war nichts ungewöhnliches, aber das zwei Expose-Autoren dies Werk mit und gerade verantwortlich zeichnen ist schon außergewöhnlich für mich.
Auch Band 2000 "ES" wurde von den beiden damaligen Expose-Autoren Feldhoff und Vlcek geschrieben. Allerdings ist mir nicht so klar, ob jener Roman auch klar zweigeteilt geschrieben wurde (bspw. Vlcek die ES-Geschichte, Feldhoff die Gechichte um die Entwicklung in der Milchstraße), wie es in Band 3000 wohl der Fall war.
thinman
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von thinman »

nanograinger hat geschrieben:
Julian hat geschrieben:Band 3000

Zwar umstritten von der Handlungsebene im neuen Zyklus, aber als Experiment von zwei Expose-Autoren getragen und geschrieben.

Das mal ein Autor für den anderen einsprang war nichts ungewöhnliches, aber das zwei Expose-Autoren dies Werk mit und gerade verantwortlich zeichnen ist schon außergewöhnlich für mich.
Auch Band 2000 "ES" wurde von den beiden damaligen Expose-Autoren Feldhoff und Vlcek geschrieben. Allerdings ist mir nicht so klar, ob jener Roman auch klar zweigeteilt geschrieben wurde (bspw. Vlcek die ES-Geschichte, Feldhoff die Gechichte um die Entwicklung in der Milchstraße), wie es in Band 3000 wohl der Fall war.
Und das war nicht der erste: auch Die Gänger des Netztes (PR 1300) wurde von Mahr und Vlcek gemeinsam geschrieben.

thinman
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Tennessee
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Tennessee »

Salut,

für mich ist immer noch Band 299 "Am Ende der Macht" ein besonderer Roman der PR-Serie. Ein spannender Roman, der den Kampf gegen die Meister der Insel auf die persönliche Ebene von Atlan und Mirona herunterbricht. Die den Roman durchlaufende Ebene der Entscheidungen zwischen Liebe und Pflicht/Prinzipien hebt den Roman von einer schnöden Action-Handlung ab und macht ihn zu einem tiefst menschlichen Roman!
Atlan, der Einsame der Zeit, der ja in seinen Jahrtausenden auf der Erde gar nicht so einsam war, wird hier tatsächlich zum Einsamen, da er die Frau tötet, die er liebt und erkennt, dass er mit dieser Entscheidung für den Rest seines Lebens trauern wird: einsame Entscheidungen fordern ihren Preis. Je nach Perspektive, die man einnimmt, ist die "böse Mirona" hier die tragische Figur, die für die Liebe ihr Leben opfert oder eben Atlan, der aus Pflichtgefühl Mirona tötet, obwohl er sie liebt.
Trotz des Happy-Ends (die MdI sind besiegt) bleibt bei diesem Zyklusfinale ein bitterer Nachgeschmack des Traurigen.

lg
Ten.
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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nanograinger
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von nanograinger »

thinman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben:
Julian hat geschrieben:Band 3000

Zwar umstritten von der Handlungsebene im neuen Zyklus, aber als Experiment von zwei Expose-Autoren getragen und geschrieben.

Das mal ein Autor für den anderen einsprang war nichts ungewöhnliches, aber das zwei Expose-Autoren dies Werk mit und gerade verantwortlich zeichnen ist schon außergewöhnlich für mich.
Auch Band 2000 "ES" wurde von den beiden damaligen Expose-Autoren Feldhoff und Vlcek geschrieben. Allerdings ist mir nicht so klar, ob jener Roman auch klar zweigeteilt geschrieben wurde (bspw. Vlcek die ES-Geschichte, Feldhoff die Gechichte um die Entwicklung in der Milchstraße), wie es in Band 3000 wohl der Fall war.
Und das war nicht der erste: auch Die Gänger des Netztes (PR 1300) wurde von Mahr und Vlcek gemeinsam geschrieben.

thinman
Stimmt. Und auch in Band 1300 gab es eine Gegenwartsgeschichte und eine Vergangenheitserzählung.
Ce Rhioton
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Ce Rhioton »

Tennessee hat geschrieben:Salut,
für mich ist immer noch Band 299 "Am Ende der Macht" ein besonderer Roman der PR-Serie.
[...]je nach Perspektive, die man einnimmt, ist die "böse Mirona" hier die tragische Figur, die für die Liebe ihr Leben opfert oder eben Atlan, der aus Pflichtgefühl Mirona tötet, obwohl er sie liebt.
Trotz des Happy-Ends bleibt bei diesem Zyklusfinale ein bitterer Nachgeschmack des Traurigen.
In der Tat. Man könnte es durchaus so interpretieren, dass Mirona letztlich eben dann doch gewonnen hat. Und Atlan (alles) verloren.
Der Triumph der Tragik.
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palmerwmd
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von palmerwmd »

"Eine Handvoll Leben" PR 153.

War fast schon 'ne Art Western... aber dies tat dem Heft keinen Abbruch.
Everyday Men who will follow orders to kill you, exercise. Do you?
PS: Entschuldigt bitte mein holpriges Deutsch, Deutschstaemmiger Ami hier.
Grauer Lord
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Grauer Lord »

Für mich ist es Band 944 „Planet der Puppen“ von William Voltz.. Alaska Saedelaere auf Derogwanien, dem einsamen, kargen Planeten Ganerc Callibsos irgendwo in einem unbedeutenden Winkel des Alls. Der verzweifelte Ruf der Puppen am Zeitbrunnen nach Kemoauc hat mich noch lange beschäftigt. Auch, dass jedes Jahr eine Puppe Selbstmord begeht, so dass der auf sie alle verteilte Geist Callibsos am Ende auch vergangen sein wird.
Das Taschenbuch 405, das die ganze, tragische Story sozialverträglicher gestaltete (Abreise Ganercs hinter die MQs) ist für mich deshalb auch kein Thema.
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Klaus 1802
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Klaus 1802 »

palmerwmd hat geschrieben:"Eine Handvoll Leben" PR 153.

War fast schon 'ne Art Western... aber dies tat dem Heft keinen Abbruch.
Und Der Gehetzte von Aralon 154
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Trans-Pluto
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Trans-Pluto »

ZUletzt Band 3005 von Andreas Brandhorst.
Wir sind nicht die einzige intelligente Spezies im Weltraum!
homo sapiens
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von homo sapiens »

Band 160 "Der Spiegel des Grauens" von Kurt Mahr.
Einer der härtesten Charakterromane der Serie, mit der Mahr insbesondere mit der bisherigen Wohlfühlgruppendynamik brach.
Der Perrypedia-Referent verstand es offenbar nicht, sondern konstatierte lediglich "unlogisches Verhalten".
Erst über zehn Jahre später, bei der Terra-Patrouille, wagte man wieder ähnliches.
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Trans-Pluto
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Re: Aussergewöhnliche Hefte

Beitrag von Trans-Pluto »

Die Hefte um die Para-Patrouille der Kerouten im Atopen-Zyklus waren auch außergewöhnlich.
Besonders Poungari hat mir sehr gut gefallen.

Und die Romane, als sie mit dem künftigen Dunkelplaneten Medusa aus dem Sonnensystem gerettet wurden.
Wir sind nicht die einzige intelligente Spezies im Weltraum!
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