Klassiker - Planetenroman-E-Books

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
Antworten
Commander
Siganese
Beiträge: 28
Registriert: 2. September 2020, 10:45

Re: Klassiker - Planetenroman-E-Books

Beitrag von Commander »

Lumpazie hat geschrieben: 17. September 2020, 12:13 Ich habe beide Romane gelesen - warum also nicht. Solang Yman nix dagKlack-Klack liebte ich als Jugendlicher - ob mir diese Art von Humor heute noch zusagen würde, wäre mal ein interessante Experiment :rolleyes:
Genauso geht es mir auch. Hab den Roman sogar noch im Original aufbewahrt ... :D
Benutzeravatar
Yman
Terraner
Beiträge: 1535
Registriert: 6. März 2016, 08:48

Re: Klassiker - Planetenroman-E-Books

Beitrag von Yman »

Lumpazie hat geschrieben: 17. September 2020, 12:13
dandelion hat geschrieben: 17. September 2020, 12:08 Ich denke, wenn sich jemand findet, der etwas zum Inhalt schreiben will, ist jeder Titel willkommen. "Geisterschiff CREST IV" habe ich vor einigen Jahren gelesen und auch etwas dazu geschrieben. Könnte mir vorstellen, den Roman nochmal zu lesen. Mit dem "Schrecken der USO" konnte ich mich dagegen bisher noch nicht anfreunden, aber kann ja noch werden.
Ich habe beide Romane gelesen - warum also nicht. Solang Yman nix dagegen hat....
Ich habe nichts gegen weitere Planetenroman, aber es gibt halt das Problem, dass nur etwas mehr als 100 Planetenromae als E-Book verfügbar sind.

"Geisterschiff CREST IV" ist kein Problem, bei "Schrecken der USO" muss ich wahrscheinlich passen. Im Moment bin ich zeitlich etwas angespannt, sonst hätte ich schon etwas mehr zu den bisherigen Titeln geschrieben.
Benutzeravatar
Yman
Terraner
Beiträge: 1535
Registriert: 6. März 2016, 08:48

Re: Klassiker - Planetenroman-E-Books

Beitrag von Yman »

Yman hat geschrieben: 6. September 2020, 15:12 Im November 1983 erschien als Taschenbuch Nr. 248 der Planetenroman

"Geiseln der Sterne" von Falk-Ingo Klee.
dandelion hat geschrieben: 17. September 2020, 12:45 Wegen einer Handvoll Solar (und ein paar anderen Dingen) werden Rhodan und Gucky zu "Geiseln der Sterne". Warum dieser wenig einleuchtende Titel? Weil die Entführten in einem unbekannten Sonnensystem landen? Zumindest klingt es aber gut.
Es geht ja nicht nur um immerhin 9 Millionen Solar, was auch immer die im Jahr 3449 wert waren, sondern vor allem um den Schutz des Planeten mit der Forderung, dass nur Wissenschaftler diesen betreten dürfen sollen.

Der Roman spielt zwischen PR 599 und 600, also zwischen zwei Zyklen, und Perry Rhodan ist auf Wahlkampftour. Das gefiel mir sehr gut, und der Roman als klassischer Planetenroman hat mich nicht enttäuscht. Überraschend fand ich, wie einfach die Entführung Rhodans und seiner Begleiter gelang, aber es passt natürlich zur Serie, in der Perry immer wieder extrem sorglos agiert.
Yman hat geschrieben: 6. September 2020, 15:12Es passiert nicht wirklich viel in diesem Roman und die Geschichte ist ohnehin eher dünn, einige Abschnitte, wie die kriminalistische Arbeit von Bulls Beratern, sind aber überzeugend geschildert und sehr lesenswert.
Es stimmt, dass die Handlung relativ dünn ist. Sie besteht mehr oder weniger nur aus zwei Ebenen. Auf der einen versucht Perry zu entkommen, auf der anderen versucht Bully, Perry zu finden. Bemerkenswert fand ich, dass sich Perry und Bully als Ich-Erzähler abwechselten, und dass dies auch gut gelungen ist. Falk-Ingo Klees Schreibstil fand ich sehr angenehm und un-prätentiös.

Die Handlung wurde sehr geradlinig geschildert. Auf der einen Seite die fast hoffnungslose Lage Perrys, Guckys und der zwei Begleiter, auf der anderen Seite die Ermittlungsarbeiten Bullys. Darüber hinaus wurde die Situation des Wahlkampfs nicht vergessen.

Etwas schräg jedoch war, dass ausgerechnet das Ultraschlachtschiff Bullys den Namen eines Pazifisten trugt: ALBERT EINSTEIN.
Yman hat geschrieben: 6. September 2020, 15:12Rhodan handelt zeitweilig unglücklich, Gucky ist hilflos, die Leibwächter agieren dagegen wie man es von Spezialisten dieser Art erwarten kann. Außer der Handlungsfaden verlangt wie zu Beginn etwas anderes.
Durch die Ich-Perspektive war Perry aber gut nachvollziehbar, während die Hilflosigkeit Guckys in einem scharfen Kontrast zum vorhergehenden Planetenroman von Falk-Ingo Klee stand. "Im Bann des Kometen" zeigt Gucky als Supermutant, der dort aber, obwohl er kein einziges Mal seine Fähigkeiten einbüßt oder in eine Falle springt, eine seiner schlimmsten vernichtendsten Niederlagen einstecken muss.

Nebenbei ist mir auch noch ein Autorenfehler aufgefallen: Im Roman "Geiseln der Sterne" ist Rhodan der einzige Aktivatorträger der Gruppe, die aus Perry, Gucky und den beiden Begleitern besteht. Das wird explizit gesagt, weil es darum geht. dass der Gruppe beim Marsch durch den Dschungel Vergiftungen drohen. Sie trauen sich nichts zu essen und zu trinken, bis Rhodan auf die Idee kommt, nach einer speziellen Frucht Ausschau zu halten, die ihnen im Verlies serviert wurde. Jedenfalls erhielt Gucky bereits im Jahre 2931 einen Aktivator.
Yman hat geschrieben: 6. September 2020, 15:12Für Falk-Ingo Klee war es wahrscheinlich nicht einfach, die handlungsarme Geschichte auf Taschenbuchlänge zu strecken. Er schaffte das mit sehr detaillierten Beschreibungen. Der Transport der Gefangenen in die Unterwelt des Planeten war diesbezüglich noch erbaulich, weil hier angenommen werden konnte, daß das Gewirr von Treppen und Gängen eine Rolle spielen würde. Dem war aber nicht so, im späteren Handlungsverlauf wirkte der Detailreichtum auf mich eher ermüdend.
Mir ging es da etwas anders. Ich konnte den Detailreichtum genießen. Was allerdings leider zu kurz kam, war das Volk der Eingeboren. Bei einem Planetenroman sollte so etwas eigentlich nicht passieren.
Yman hat geschrieben: 6. September 2020, 15:12Es ist ja auch noch zweiter Roman von Klee enthalten, der im gleichen Zeitraum spielt. Werde ich als Nächstes lesen.
Den habe ich dann erst mal gelesen, bevor ich zu diesem Roman etwas schreiben wollte. Ich hatte gemerkt, dass "Geiseln der Sterne" auf "Im Bann des Kometen" Bezug nimmt, nämlich als nach dem Namen des Sonnensystems "Guide" gefragt wurde. "Im Bann des Kometen" gefiel mir auch sehr gut.
Benutzeravatar
dandelion
Kosmokrat
Beiträge: 7251
Registriert: 15. August 2013, 22:23

Re: Klassiker - Planetenroman-E-Books

Beitrag von dandelion »

Yman hat geschrieben: 21. September 2020, 11:57 nämlich als nach dem Namen des Sonnensystems "Guide" gefragt wurde.
Von Rhodan so benannt nach dem Forschungskreuzer GUIDE, auf dem sozusagen der Prolog des Romans "Im Bann des Kometen" spielt. Ich war überrascht über den schnellen Tod der Besatzung des Kreuzers. Falk-Ingo Klee hatte doch einige Mühe für die Charakterisierung zweier Besatzungsmitglieder aufgewendet, so daß ich glaubte, daß die beiden für den weiteren Ablauf wichtig werden würden.

Der Romanbeginn ist rasant, die Dialoge an Bord der GUIDE sind allerdings aus meiner heutigen Sicht gewöhnungsbedürftig. Das erinnerte mich zu sehr an Scheer in der Anfangszeit der Serie.
Benutzeravatar
Yman
Terraner
Beiträge: 1535
Registriert: 6. März 2016, 08:48

Re: Klassiker - Planetenroman-E-Books

Beitrag von Yman »

dandelion hat geschrieben: 30. September 2020, 22:13 Von Rhodan so benannt nach dem Forschungskreuzer GUIDE, auf dem sozusagen der Prolog des Romans "Im Bann des Kometen" spielt. Ich war überrascht über den schnellen Tod der Besatzung des Kreuzers. Falk-Ingo Klee hatte doch einige Mühe für die Charakterisierung zweier Besatzungsmitglieder aufgewendet, so daß ich glaubte, daß die beiden für den weiteren Ablauf wichtig werden würden.
Planetenromane waren ja immer wieder mal so angelegt, dass Rhodan oder ähnliche Kaliber selbst gar nicht vorkommen mussten, da hatten auch bis dahin völlig unbekannte Figuren eine Chance, einen Roman zu tragen, und ich war beim Lesen des Anfangs der Meinung, es mit den Hauptpersonen des Romans zu tun zu haben und war dann ganz überrascht, wie schnell diese dann ablebten.




Im Mai 1986 erschien als Taschenbuch Nr. 278 der Planetenroman

"Coucoulou, der Clown" von H.G. Francis.

Nachfolgendes, Text und Bild, wurden per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen:
Coucoulou, der Clown
Bild
2397 besucht der USO-Spezialist Ronald Tekener auf dem Planeten Cores-Tra einen Waffenladen, wo er sich eine besondere Waffe, eine Banzuira, zeigen lässt. Ein Khawener kommt hinzu und greift ihn scheinbar grundlos an. Tekener verliert das Bewusstsein und erwacht in einem Naturschutzgebiet vor den Toren der Stadt, wo er erfährt, dass er Glück hatte, dass ihn nicht Crocks genannte Raubechsen erwischt haben. Der Spezialist geht zurück zum Waffenladen, muss aber feststellen, dass das Geschäft niedergebrannt wurde und die beiden Inhaber offenbar umgekommen sind.

Am Abend sieht Tekener im Fernsehen eine Show, in der eine Artistentruppe, die sich »Unter den Sternen« nennt und von einem Mann namens Coucoulou, einem Clown, geleitet wird, auftritt. Er sieht den Khawener, der ihn angegriffen hatte, in der Sendung und kann gegen Bestechung Zugang zum Studio erhalten. Dort entgeht Tekener knapp einem herabstürzenden Scheinwerfer, und Coucoulou spricht eine versteckte Drohung aus. Tekener zieht sich zurück und meldet den Vorfall am 14. August an Quinto-Center.

Einige Zeit später: Sinclair Marout Kennon und Ronald Tekener erhalten den Auftrag, wegen eines offenbar durch Manipulation drohenden Krieges zwischen den Planeten Dorkaynt und Phra zu ermitteln. Bei der Einreise auf Dorkaynt entgeht der relativ kleine Kennon knapp dem Tod, als ein Kaynter einen Kampfaffen auf ihn hetzt. Tekener tötet das Tier. Der Kaynter ist der Sekretär des örtlichen Kriegsministers.

Im Hotel auf dem streng kontrollierten, von dem Diktator Nostrodomos dem Gütigen regierten Planeten erkennen Tekener und Kennon, dass sehr viel Propaganda verbreitet wird, in der Dorkaynt als Paradies der Freiheit dargestellt wird. In Wahrheit ist es Fremden nicht einmal gestattet, einen eng abgegrenzten Bereich zu verlassen.

Kennon will den örtlichen USO-Kontaktmann Thory Groom treffen, findet diesen aber erschossen vor, wird verhaftet und wenig später wieder freigelassen. Die Phrapantken aus dem Phra-System sind ein Brudervolk der Kaynter, beides Arkonidenabkömmlinge, aber die Kriegshetze wird heftiger. Tek und Kennon werten Meldungen Grooms aus und stellen fest, dass in der letzten Zeit drei gemäßigte Politiker spurlos verschwunden sind. Dann besuchen sie einen Fußballspieler, da sie sich wundern, dass Groom dessen schlechtes Spiel einer Meldung für wert befunden hat. Der Mann erzählt, seine Tante Angelik Gelik, eine der genannten politischen Figuren, sei verschwunden, und er fürchte das schlimmste.

Kennon und Tekener suchen Geliks Villa auf einer Insel auf, wo sie überrascht sind, die Politikerin anzutreffen. Gelik versucht dann jedoch, Tekener mit einer Strahlwaffe zu erschießen, wird abgewehrt und stellt sich als Androide heraus. Dann vernichtet ein Desintegratorfeld die Villa mit allen Spuren. Den USO-Spezialisten gelingt gerade noch die Flucht. Jetzt wird auch nach ihnen planetenweit gefahndet, da sie ohne Erlaubnis die Besucherzone verlassen haben. Mithilfe der Ressourcen der USO-Station tarnen sich die beiden daher, wobei Kennon als alter Dorkay-Affe maskiert wird.

So getarnt, besuchen sie eine Show von Coucoulou und seiner Truppe, bei der auch der Kriegsminister anwesend ist, und werden Zeugen, wie ein als Greisin getarnter Androide den Minister tötet. Kennon und Tekener wird eine Mitwirkung unterstellt, und sie müssen erneut fliehen und sich verbergen. Am 1. September läuft ein Ultimatum des Diktators ab, ein Atomschlag vernichtet einen Handelsstützpunkt der Phrapantken, und der Weltraumkrieg beginnt. Es gelingt Tekener und Kennon, Androiden-Doubles von sich herzustellen und ihren Tod zu fingieren. Eine Abreise scheitert aber, da es zu wenig Raumschiffskapazität gibt.

Daraufhin gehen sie Hinweisen auf einen Geheimtransmitter im Kriegsministerium nach. Zu ihrer Überraschung erwartet die beiden jedoch unmittelbar vor der Höhle, in der sich der USO-Stützpunkt befindet, eine Terranerin namens Luiz, die ihre Hilfe anbietet. Sie nehmen an, erfahren, dass der Transmitter ins Kultusministerium verlegt wurde, und können dort gemeinsam mit Luiz eindringen und in eine geheime Fluchtstation der Regierung auf dem fünften Planeten, Boresz, entkommen. Luiz scheint eine Vorliebe für seltsame rote Blumen, die Hundekopfblumen, zu haben.

Während im All Schlachten zwischen überwiegend robotischen Kampfschiffen toben, bleiben Tekener, Kennon und Luiz in der Station. Sie können Kontakt zu einem Schiff der Phrapantken, der CHAOS-47, herstellen und dürfen an Bord. Luiz verschwindet aber auf dem Weg zum Schiff spurlos, und es bleibt nur eine Hundekopfblume zurück. An Bord der CHAOS-47 herrscht tatsächlich Unordnung und Chaos, denn die Phrapantken folgen der Ideologie des Priesters Choran Morpkan, der das Chaos als Idealzustand predigt.

Nach Landung auf Phra am 3. September werden Tekener und Kennon als Spione festgenommen und verhört. Ein Film zeigt, wie sie angeblich ein Attentat auf Morpkan verüben und diesen töten. Beide werden zum Tode verurteilt und sollen gehängt werden. Eine Flucht ist unmöglich, sie bekommen schon die Schlingen umgelegt, da sehen beide eine Art roten gezackten Riss in der Landschaft und fühlen sich an einen anderen Ort versetzt. Sie erkennen, dass sie offenbar auf eine Welt in einer anderen Dimension transferiert wurden. Dort finden sie riesige menschenähnliche Köpfe im Sand, die zu leben scheinen und deren Gesichtszüge sie an Angelik Gelik, Thory Groom und Coucoulou erinnern.

Als ein erneuter Dimensionsriss aufklafft, springen Tekener und Kennon hindurch und gelangen nach Phra zurück, wo sie sich verbergen. Da sie erkennen, dass sie zwei Tage in der Vergangenheit angekommen sind, warten sie zunächst ab, um ein Zeitparadoxon zu vermeiden. Sie erfahren von der USO, dass in insgesamt 42 Systemen Krisen bis hin zu Kriegen bestehen, und in 35 davon sind Coucoulou und seine Artisten gewesen! Er muss also mit den Kriegen zu tun haben, die Frage bleibt nur, welches Motiv dahinter steckt.

Kennon und Tekener gehen in die Offensive. Sie brechen am 7. September in eine Fernsehstation ein und strahlen einen Film aus, der Coucoulou offen der Kriegstreiberei beschuldigt. Dann warten sie ab. Die Dimensionsrisse sind häufiger und deutlicher zu sehen, und auch die große Zahl an Hundekopfblumen fällt den Spezialisten auf. Sie entwickeln die Theorie, dass ein unbekanntes Volk versucht, einen in einer anderen Dimension liegenden Planeten an die Stelle zu versetzen, die bisher Phra einnimmt, und dass hierfür große Mengen emotionaler Energie notwendig sind. Kriege sollen die Emotionen freisetzen.

In einer weiteren Maßnahme setzen Tekener und Kennon, die vermuten, dass Hypnostrahlung die Hundekopfblüten schädigen könnte – immerhin verschwand Luiz nach einer Hypnobestrahlung durch die Phrapantken –, zahlreiche Hypnosender aus den Arsenalen der USO-Basis auf Phra frei. Tatsächlich verwelken alle Blumen. Kurz darauf nimmt Coucoulou Kontakt auf und schlägt ein Treffen auf einem Berggipfel vor.

Das Treffen findet statt. Coucoulou bestätigt die Vermutungen der USO. Er bezeichnet sein Volk als Cordaeker und ist absolut siegessicher, doch er fällt einem Trick Kennons zum Opfer, der eine Lawine auslöst. Mit letzter Kraft holen die Cordaeker den schwerstverletzten Coucoulou in ihre Dimension zurück.

In den folgenden Tagen beruhigen sich alle Krisenfälle, und Tekener und Kennon verlassen Phra in Richtung Quinto-Center. Neue Vorfälle gibt es nicht mehr, aber am 22. September findet Tekener eine Hundekopfblume auf seinem Schreibtisch…
Ich fand den Roman am Ende zwar noch gut, aber am Anfang gefiel er mir noch besser. Dann wurde die Geschichte immer verworrener und lief in eine unerwartete Richtung. Vielleicht nicht ganz so unerwartet, wenn man die Commander Perkins Geschichten von Francis kennt, wo es ja auch immer um "Dimensionen" und entsprechende Transfere geht.

Mit Tekener hat die aktuelle Serie eine bedeutende Figur verloren. Planetenromane wie dieser sind da nur ein schwacher Trost. Sinclair Marout Kennon in seiner menschlichen Gestalt wirkt kaum tauglich für solche Einsätze, und auch wenn das "Maske machen" in der Serie mittlerweile Tradition ist, hat es hier auch etwas Albernes, wenn Kennon als Affe herumturnt.
Benutzeravatar
dandelion
Kosmokrat
Beiträge: 7251
Registriert: 15. August 2013, 22:23

Re: Klassiker - Planetenroman-E-Books

Beitrag von dandelion »

Bin noch beim Lesen des Romans und gerade auf eine zum Nachdenken anregende Stelle gestoßen. Tekener unnd Kennon diskutieren über den Tod und Kennon meint, daß für ihn persönlich das Enttäuschende an seinem Tod sein wird, daß er dann nicht mehr erfährt, wie es mit den Menschen der Erde weitergeht.

"Rhodan wird die Menschen fraglos weiter in das Universum hinausführen, aber ich werde nicht wissen, wohin."

Wir als Leser, vor allem die Älteren, zu denen ich gehöre, sind irgendwie in der gleichen Situation, wobei ich voraussetze, daß Perry Rhodan tatsächlich die unendliche Geschichte ist, als die sie sich jetzt darstellt. Ein Heft 4000 wäre schon noch im Bereich meiner Lebenserwartung, eine Nr. 5000 nicht. Natürlich wäre es reizvoll, zu erfahren, wohin Rhodan die Menschheit zu diesem Zeitpunkt geführt hat.
Benutzeravatar
Eric Manoli
Zellaktivatorträger
Beiträge: 1828
Registriert: 26. April 2019, 21:22

Re: Klassiker - Planetenroman-E-Books

Beitrag von Eric Manoli »

Auch für mich ein Grund warum ich lese. :st:
Aber meine Frau sagt immer wir sind nicht alt. :P
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<
Benutzeravatar
dandelion
Kosmokrat
Beiträge: 7251
Registriert: 15. August 2013, 22:23

Re: Klassiker - Planetenroman-E-Books

Beitrag von dandelion »

Yman hat geschrieben: 3. Oktober 2020, 23:17
Ich fand den Roman am Ende zwar noch gut, aber am Anfang gefiel er mir noch besser.
Sehe ich auch so, insgesamt gut lesbar. Schön sind die Beschreibungen der Dimensionsrisse und besonders der Aufenthalt in der fremden Welt. Tekener und Kennon waren mit ihren so unterschiedlichen Fähigkeiten ein gelungenes Paar. Erfunden von K.H. Scheer nehme ich an.

Laut PP gibt es neun Planetenromane mit Abenteuern von Tekener und Kennon. Bisher kannte ich keinen davon. Wäre noch interessant zu erfahren, warum soulprayer diesen, den siebten, Roman ausgewählt hat.
Antworten

Zurück zu „PERRY RHODAN Classics“