Das kosmische Schachspiel

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Commander
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Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Commander »

An was ich immer wieder gerne zurückdenke, ist der Zyklus mit dem sozusagen alles anders wurde. Das kosmische Schachspiel. Hier besonders der Naupaum-Handlungsstrang. Warum gab es später nie eine Rückkehr (obwohl PR es dort seinen Helfern ja sogar versprochen hatte :D )?
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Lumpazie »

Na weil die Entfernung einfach zu weit ist und Perry gar nicht weiß, wo er suchen muss. Fade Erklärung, gell. Aber das war wohl die offzielle Version seinerzeit bei Scheer und Voltz.

Ich finde hier wurde bei dem Zyklus "die Große Leere" eine einmalige Chance verpasst. Zumindestens ein Hinweiß, das man sich in der Nähe von Naupaum befindet (z.B. ein abgestürztes Raumschiff oder eine verlassene Forschungssation der Yaanztroner) wäre toll gewesen. Leider hatten die Autoren da wohl nicht den Mut dazu.

Es gibt in einem PR-Magazin eine Story, in der Perry Rhodan noch einmal Besuch von Jäger Torytrae bekommt - da muss man vorsichtig sein, ob man die zum offziellen Kanon der Serie zählen will. Also wäre zumindestens ein Besuch von Naupaum aus gesehen möglich.

Aber was die Versprechen betrifft - da gibt es noch mehr, die nicht eingelöst wurden - z.B. die Kontrolle der Silbernen in M82. :rolleyes:
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Commander »

Stimmt, da war doch mal was in einem PR Magazin. Ich erinnere mich dunkel, dass ich damals begeistert war, endlich wieder mal aus der Ecke zu lesen, um dann aber über die Geschichte selbst umso enttäuschter zu sein.
Irgendwo im Keller müssen die PR Magazine noch liegen, da muss ich doch glatt nochmal suchen ... :D

Ich dachte beim Thema Naupaum auch immer, dass Perry ja immerhin einen Zellaktivator in Aussicht gestellt hat und er ja wohl sein Versprechen irgendwann einmal einlösen wird ... :st:
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Lumpazie »

Commander hat geschrieben: 5. September 2020, 10:47 Stimmt, da war doch mal was in einem PR Magazin. Ich erinnere mich dunkel, dass ich damals begeistert war, endlich wieder mal aus der Ecke zu lesen, um dann aber über die Geschichte selbst umso enttäuschter zu sein.
Irgendwo im Keller müssen die PR Magazine noch liegen, da muss ich doch glatt nochmal suchen ... :D

Ich dachte beim Thema Naupaum auch immer, dass Perry ja immerhin einen Zellaktivator in Aussicht gestellt hat und er ja wohl sein Versprechen irgendwann einmal einlösen wird ... :st:
Brauchst nicht lange suchen (ausser des Magazin in deinem Keller) - flux in Perrypedia nachgeschaut:

Perry Rhodan Magazin Nr. 2/79


Rhodan x 2 von Horst Hoffmann

(hier kurz einen Gruß und großes Lob an alle aktiven (und ehemaligen) Perrypedianer - ihr macht einen tollen Job und ermöglicht uns Fans schnelle Recherchen in solchen Fragen :st: )


Was war das eigentlich für ein Versprechen das Perry da gab? Wem gab er es - Heltamosch, Torytrae??? Ich kann mich nicht mehr so genau daran erinnern...... :gruebel:

Ich persönlich liebe es ja, wenn man an alte Handlungsschauplätze zurückkehrt - wie gesagt, bei der Großen Leere war da ne riesen Chance. Schade, schade, schade....

Hier im Forum wurde der Zyklus als Klassiker noch einmal von einigen Fans gelesen. Vielleicht möchtest Du etwas in Nostalgie schwelgen und zu dem einen oder anderen Roman auch einen Kommentar abgeben - darfst Du gerne tun. Dies war schon das zweitemal, das der Zyklus besprochen wurde - im alten Forum gab es das auch schon einmal.

Hier der Link zum Klassikerthread: viewtopic.php?f=55&t=11273
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Commander »

Lumpazie hat geschrieben: 5. September 2020, 14:07 Ich persönlich liebe es ja, wenn man an alte Handlungsschauplätze zurückkehrt - wie gesagt, bei der Großen Leere war da ne riesen Chance. Schade, schade, schade....
So geht es mir auch. Gerade, wenn es zu den eigenen PR-Wurzeln aus der Kindheit zurückgeht ... :D
Lumpazie hat geschrieben: 5. September 2020, 14:07 Was war das eigentlich für ein Versprechen das Perry da gab? Wem gab er es - Heltamosch, Torytrae???
Ich meine es wäre Heltamosch gewesen. Perry sprach davon, dass es noch einen unbenutzten ZA auf Terra gäbe (der von Ribald Corello?) und er ihn an Heltamosch weitergeben würde. Vielleicht spielt mir da aber auch meine Erinnerung einen Streich ... :unschuldig:
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Lumpazie »

Commander hat geschrieben: 5. September 2020, 15:37 Ich meine es wäre Heltamosch gewesen. Perry sprach davon, dass es noch einen unbenutzten ZA auf Terra gäbe (der von Ribald Corello?) und er ihn an Heltamosch weitergeben würde. Vielleicht spielt mir da aber auch meine Erinnerung einen Streich ... :unschuldig:
Das ist schon möglich, wer weiß was Scheer damals plante. Das war ja die Zeit des Wechsels zwischen der Exprokatur von Scheer zu Voltz. Vielleicht hat Willy diese Themen zu Gunsten von eigenen Ideen fallen lassen, vielleicht war die ganze Sache aber auch gar nicht ausgeplant. Tja, wer weiß, wir können beide leider nicht mehr fragen.

Heltamosch als ZA-Träger hätte ich mir nur schlecht vorstellen können. Für mich wirkte er sehr blas und wenig ausgearbeitet als Haupthandlungsträger. Das Versprechen braucht Perry nun nicht mehr einlösen - der gute Heltamosch wird wohl mittlerweile nach der langen Zeit nicht mehr unter uns weilen. Ausser man hatte sein Gehirn transplantiert - aber das ging doch dann mit dem Erlöschen der Chatron-Ader nicht mehr, wenn ich mich recht erinnere.
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Nisel
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Nisel »

Ich fände es tatsächlich interessant, ob die Naupaumer ihr Problem mit der ungezügelten Vermehrung in den Griff bekommen haben... vielleicht wären sie inzwischen auf dem Weg in die Vergeistigung oder degeneriert oder hätten sich auch über Catron ausgebreitet und nichts dazugelernt...

Gayt-Coors Heimat war meiner Meinung nach auch in Gefahr, es ist eine Sauerstoffwelt...
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Commander
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Commander »

Da in dem Teil des Universums, in dem Naupaum und Catron liegen, die Galaxien sehr weit von einander entfernt sind, wäre die Große Leere wirklich ein guter Ansatz gewesen. Denkbar wäre auch gewesen, dass Perrys Gehirn damals nicht nur durch den Raum sondern auch durch die Zeit bewegt wurde und die beiden Galaxien in ferner Zukunft besucht hat,
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Faktor10 »

Das ist eigentlich nicht denkbar. Der mächtige Garnec fand ja auf Bardioc Perry und sagte sich das in Catron er von ihm gehört hatte. Also recht Zeitnah.
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Commander »

Na ja, Ganerc nutzte die Zeitbrunnen und die ermöglichten ja neben der Überbrückung großer Entfernungen auch Zeitreisen (meine ich zumindest mich zu erinnern).
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Richard
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Richard »

Lumpazie hat geschrieben: 6. September 2020, 09:45.
Heltamosch als ZA-Träger hätte ich mir nur schlecht vorstellen können. Für mich wirkte er sehr blas und wenig ausgearbeitet als Haupthandlungsträger. Das Versprechen braucht Perry nun nicht mehr einlösen - der gute Heltamosch wird wohl mittlerweile nach der langen Zeit nicht mehr unter uns weilen. Ausser man hatte sein Gehirn transplantiert - aber das ging doch dann mit dem Erlöschen der Chatron-Ader nicht mehr, wenn ich mich recht erinnere.
Heltamosch hat v.a. gegen Ende des Zyklus mehr und mehr abgebaut - jedenfalls meiner Ansicht nach und als ZA Träger wäre er wohl eher eine Fehlbesetzung gewesen, aehnlich wie damals Ovaron. Ovaron war zwar als Handlungsträger durchaus interessant aber es war wohl absehbar, dass er in seiner Heimat bleiben wird und ein ZA Träger in so weiter Ferne bringt wohl wirklich nichts.
In nicht ganz so weit entfernter Vergangenheit hat man das auch bei Philip gsehen: Nachdem er bzw. sein Volk ihren Beitrag zum Perryversum geleistet haben wurde es recht schnell stimm um die Veego und man erfuhr gerade noch, dass sie sich ins Arresum begaben und Philip - wie der Rest der Veego - seine Koerperlichkeit aufgab und danach sein ZAC zu Lotho zurueck kam.
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Commander »

Das mit dem ZA ist für mich auch nur nebenbei interessant, die Rückkehr nach Naupaum hätte mir halt gut gefallen ... :D

Beim vielen Schreiben darüber ist in mir jetzt aber die Lust geboren, den Zyklus nochmal zu lesen. Die 600er Bände sollte ich hier noch irgendwo haben ... :st:
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Lumpazie »

Nisel hat geschrieben: 6. September 2020, 10:34 Ich fände es tatsächlich interessant, ob die Naupaumer ihr Problem mit der ungezügelten Vermehrung in den Griff bekommen haben... vielleicht wären sie inzwischen auf dem Weg in die Vergeistigung oder degeneriert oder hätten sich auch über Catron ausgebreitet und nichts dazugelernt...

Gayt-Coors Heimat war meiner Meinung nach auch in Gefahr, es ist eine Sauerstoffwelt...
War das nicht auch so, das diese Vermehrung eine Waffe der Phertus war und mit dem Erlöschen der Chatronader endete. Dahingehend müßten Sie es schon in den Griff bekommen haben. Ansonsten - ab nach Andromeda und in Milchstrasse zu den Seminaren der Maahks und Blues mit dem Thema: "Wie bekomme ich meine sexuelle Lust in den Griff" oder "Wie verhüte ich richtig" :P

Tante Edith meint: Kurz mal in der Perrypedia geguckt - war tatsächlich so - siehe Catron-Ader
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Lumpazie »

Richard hat geschrieben: 6. September 2020, 14:08 Heltamosch hat v.a. gegen Ende des Zyklus mehr und mehr abgebaut - jedenfalls meiner Ansicht nach und als ZA Träger wäre er wohl eher eine Fehlbesetzung gewesen, aehnlich wie damals Ovaron. Ovaron war zwar als Handlungsträger durchaus interessant aber es war wohl absehbar, dass er in seiner Heimat bleiben wird und ein ZA Träger in so weiter Ferne bringt wohl wirklich nichts.
In nicht ganz so weit entfernter Vergangenheit hat man das auch bei Philip gsehen: Nachdem er bzw. sein Volk ihren Beitrag zum Perryversum geleistet haben wurde es recht schnell stimm um die Veego und man erfuhr gerade noch, dass sie sich ins Arresum begaben und Philip - wie der Rest der Veego - seine Koerperlichkeit aufgab und danach sein ZAC zu Lotho zurueck kam.
Gerade in den Zyklen, in der Phillip mitwirkte, gab solche "unnötigen" ZA-Träger zuhauf. Paunarao war auch so ein Beispiel - der Rest seines Volkes durfte in ES aufgegehen, er musste weiterleben. Er hätte sich ja zu seinen Verwandten nach Estartu absetzen können. Genauso die Vandemar-Zwillinge - als Waffe gegen die Abruse eingeführt - die ZA´s wohl auch nur dafür bekommen, sich ohne 50 Tage Frist in Arresum rum treiben zu können. Letztendlich hätte man Sie auch gleich mit der Abruse abservieren können. Mit Phillip verhielt es sich genauso. Mit dem haben Sie noch der Abruse gar nix mehr gemacht und dann in Ende der 1800er Bände in Arresum entsorgt. Das blieb Heltamosch erspart..... :D


Eine interessante Sache wäre auch gewesen, wenn Spuren von Naupaum und Catron im Arresum gefunden worden wären. Sicherlich wären die beiden Galaxien nicht da, wo die Handlung der Abruse spielte (da waren die Galaxien ja geballt - analog zu unserer Seite mit der großen Leere) - aber dennoch auf der anderen Seite. Das hätte auch seinen Reiz gehabt :gruebel:
Commander hat geschrieben: 6. September 2020, 10:48 Da in dem Teil des Universums, in dem Naupaum und Catron liegen, die Galaxien sehr weit von einander entfernt sind, wäre die Große Leere wirklich ein guter Ansatz gewesen. Denkbar wäre auch gewesen, dass Perrys Gehirn damals nicht nur durch den Raum sondern auch durch die Zeit bewegt wurde und die beiden Galaxien in ferner Zukunft besucht hat,
Faktor10 hat geschrieben: 6. September 2020, 10:56 Das ist eigentlich nicht denkbar. Der mächtige Garnec fand ja auf Bardioc Perry und sagte sich das in Catron er von ihm gehört hatte. Also recht Zeitnah.
Faktor10 hat geschrieben: 6. September 2020, 10:56 Das ist eigentlich nicht denkbar. Der mächtige Garnec fand ja auf Bardioc Perry und sagte sich das in Catron er von ihm gehört hatte. Also recht Zeitnah.
Das stimmt, mit den Zeitbrunnen konnte man auch durch die Zeit reisen, von daher wäre Faktor10 Argument kein Wiederspruch. Und da ES (und sein Gegenpart Anti-ES) gerne mit der Zeit rumwurschtelten könnte die Episode mit Naupaum durchaus auch in der Vergangenheit oder Zukunft spielen. (wobei - in die Zukunft wurde in der damaligen Zeit immer ausgespart, in die Vergangenheit funktionierte besser). Immerhin hat man im Zuge des kosmischen Schachspiels einen Teil des Standard-Universums abgekapselt und zum Anti-Universum umgemodelt. Ein bissel Aufwand war das Schachspiel den Hohen Mächten schon wert :rolleyes:
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Nisel »

Lumpazie hat geschrieben: 7. September 2020, 07:46
Nisel hat geschrieben: 6. September 2020, 10:34 Ich fände es tatsächlich interessant, ob die Naupaumer ihr Problem mit der ungezügelten Vermehrung in den Griff bekommen haben... vielleicht wären sie inzwischen auf dem Weg in die Vergeistigung oder degeneriert oder hätten sich auch über Catron ausgebreitet und nichts dazugelernt...

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Tante Edith meint: Kurz mal in der Perrypedia geguckt - war tatsächlich so - siehe Catron-Ader
Naja... ich hätt da schon noch Klärungsbedarf.. die überbevölkerten Planeten waren ja meiner Erinnerung nach nicht direkt an die Catron-Ader angeschlossen. Wie konnte die also wirken? Und über diesen langen Zeitraum, ist das nicht längst ins Ergbut eingegangen? Hört der Trieb dann einfach auf wenn die Ader erlischt, will sagen, können die Naupaumer zu einem normalen Vermehrungszyklus zurückkehren, wenn ja, was ist normal? Es war ja auch psychisch, egal wie wenig Platz, Nachwuchs zu produzieren hatte oberste Priorität und wurde auch nicht ansatzweise diskutiert.
Kann man der aktuellen und den künftigen Generationen klarmachen, daß sie zu einer Ein-Kind-Politik kommen sollen? Ging das überhaupt, waren das nicht bevorzugt Mehrlinge die da geboren wurden? Das Problem ist also keineswegs weg, wenn die Catron-Ader nicht mehr wirkt...


Edit: https://www.perrypedia.de/wiki/Bioinfizierung
Da steht auch nicht, daß durch das Erlöschen der Catron-Ader das Problem beseitigt ist. Die Frage ist, ob die Wissenschaftler das Tabu durchbrechen können und sich die Völker dann auch noch drauf einlassen, "geheilt" zu werden.
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Lumpazie »

Ah, ok, so genau hatte ich das nicht mehr in Erinnerung. Von daher wäre es auch interessant, mal wieder in Naupaum vorbei zu schauen ^_^
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Nisel »

Lumpazie hat geschrieben: 7. September 2020, 13:19 Ah, ok, so genau hatte ich das nicht mehr in Erinnerung. Von daher wäre es auch interessant, mal wieder in Naupaum vorbei zu schauen ^_^
Könnte doch auch mal ein Zyklus werden, die Naupaumer suchen Perry, er ist bei ihnen inzwischen eine Legende, weil Heltamosch die Erinnerungen an ihn lebendig hielt. "Der Fremde aus der fernen Galaxis, der uns alle vom Joch der Pehrtus befreit hat."

Da ich nie so ganz verstanden habe, wie das mit Pehrtus und Yulocs gelaufen ist, wär das ne Gelegenheit, die beiden wieder auferstehen zu lassen bzw. deren Geschichte endgültig abzuschließen.
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Lumpazie »

Nisel hat geschrieben: 7. September 2020, 14:43 Könnte doch auch mal ein Zyklus werden, die Naupaumer suchen Perry, er ist bei ihnen inzwischen eine Legende, weil Heltamosch die Erinnerungen an ihn lebendig hielt. "Der Fremde aus der fernen Galaxis, der uns alle vom Joch der Pehrtus befreit hat."
Die Idee mit Perry als positive Legende gefällt mir - wäre das Gegenteil wie bei den Laren :-))
Nisel hat geschrieben: 7. September 2020, 14:43 Da ich nie so ganz verstanden habe, wie das mit Pehrtus und Yulocs gelaufen ist, wär das ne Gelegenheit, die beiden wieder auferstehen zu lassen bzw. deren Geschichte endgültig abzuschließen.
Wurde das nicht schon im Taschenbuch das Erbe der Phertus abgearbeitet?
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Nisel »

Lumpazie hat geschrieben: 7. September 2020, 15:32 Wurde das nicht schon im Taschenbuch das Erbe der Phertus abgearbeitet?
Das meine ich, verstanden hab ichs nicht... :nixweis:
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Lumpazie »

Nisel hat geschrieben: 7. September 2020, 15:55 Das meine ich, verstanden hab ichs nicht... :nixweis:

Wenn ich die Inhaltsangabe des TB´s lese, verstehe ich das so:


Die Phertus wollten die Yolucs unterjochen, die waren damit nicht einverstanden und haben sich gewehrt. Daraus resultierte der Konflikt. :nixweis: Strange fand ich dagegen die Idee von Peters Griese Sonderweg der Evolution bei den Phertus..... :susp:
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Nisel »

Lumpazie hat geschrieben: 8. September 2020, 07:29
Nisel hat geschrieben: 7. September 2020, 15:55 Das meine ich, verstanden hab ichs nicht... :nixweis:

Wenn ich die Inhaltsangabe des TB´s lese, verstehe ich das so:


Die Phertus wollten die Yolucs unterjochen, die waren damit nicht einverstanden und haben sich gewehrt. Daraus resultierte der Konflikt. :nixweis: Strange fand ich dagegen die Idee von Peters Griese Sonderweg der Evolution bei den Phertus..... :susp:
Richtig... das war und ist für mich irgendwie nicht eingängig, das geht mir nicht in den Kopf...
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Lumpazie »

Nisel hat geschrieben: 8. September 2020, 09:25 Richtig... das war und ist für mich irgendwie nicht eingängig, das geht mir nicht in den Kopf...
Naja - so wie die beschrieben wurden, war ihr Verhalten so. Sie integrierten Wesen (Völker), um sich weiter zu entwickeln. Nur hatten sie halt das Pech, das die Yulocs da nicht mitmachten und im Gegenteil, den Weg nahmen, den die Phertus vor hatten. Kann ich irgendwie schon nachvollziehen.
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Nisel »

Jedenfalls ist die Geschichte meiner Meinung nach noch nicht unbedingt fertig erzählt, da kann man weitermachen ;)
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Commander »

Gibt es eigentlich die Planetenromane auch als elektronische Version?
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Re: Das kosmische Schachspiel

Beitrag von Lumpazie »

Commander hat geschrieben: 8. September 2020, 11:25 Gibt es eigentlich die Planetenromane auch als elektronische Version?
Gibt es - allerdings leider nicht alle Planetenromane.
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