Was bin ich für ein Nostalgiker?

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Was bin ich für ein Nostalgiker?

Scheer-Nostalgiker, PR 1-673 (Beispiel: Die Vario-Zeitfalle ff bis zur Rückkehr in die "Gegenwart", PR 264-279)
46
36%
Voltz-Nostalgiker, PR 674-1211 (Beispiel: Geschichte BARDIOCs und Bildung von THERMIOC u.a., PR 850-867)
43
34%
Vlcek-Nostalgiker PR 1212-1800 (Beispiel: Klone, Romulus und Tifflors Neyscuur-Expedition, PR 1438-1444)
8
6%
Feldhoff-Nostalgiker PR 1800-2504 (Beispiel: Zeitreise in Tradom, "Reich der Güte", PR 2169-2175)
6
5%
Keine Angabe ("Jungleser" und Unentschlossene)
24
19%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 127

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Schnurzel
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von Schnurzel »

Als Teenie definitiv KHS. Der Scheer'sche Pathos und Bombast war damals mein Ding. Auch ZBV habe ich damals verschlungen und im Buch-Antiquariat habe ich mir vor allem die alten Terra-Hefte mit Scheer rausgepickt.
Heutzutage ist von der 1. und 2. Autorengeneration Willi mein Lieblingsautor.

PS: Ups, ich habe letzten Oktober das gleiche gepostet, nur mit anderen Worten. Egal, doppelt gemoppelt hält besser

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AARN MUNRO
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von AARN MUNRO »

Joaquin M. Cascal hat geschrieben:Ich fühle mich in den ersten 650 Bänden am wohlsten, vergesse dabei aber auch nicht den Voltz`schen Anteil :st:

Ja, der frühe Zyklus: MDI/M 87. Scheer und Mahr. Später Feldhoff, weil linearer Erzählstrang ohne viel Rumgedönse...
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
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Wenn ich Sense of Wonder will, lese ich Fantasy. Bei SF erwarte ich logische Zusammenhänge.
Gute SF-Schreibe ist außenbetont: behaviouristisch

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Alexandra
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von Alexandra »

AARN MUNRO hat geschrieben:Feldhoff, weil linearer Erzählstrang ohne viel Rumgedönse...
Feldhoff entdecke ich jetzt erst. Hervorragende Arbeit.
:devil:

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Richard
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von Richard »

Fuer mich stellen die Romane von 700 - 999 die Zeit des wahren Sense of Wonder dar. Speziell natuerlich durch die Abenteuer der BASIS und auch der SOL getragen.
Die Handlungsebene rund um Boyt Margor fand ich allerdings nicht so toll und die "Endphase" als es mit so Begriffen wie "Hordeninstinkt" und "Ritterwissen" etwas gar bunt getrieben wurde habe ich auch etwas skeptischer betrachtet.
Die Handlungsebene mit den Loowern wurde meiner Ansicht nach ganz gut mit den Abenteuern der BASIS zusammengefuehrt.

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Wanderer777
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von Wanderer777 »

Richard hat geschrieben:Fuer mich stellen die Romane von 700 - 999 die Zeit des wahren Sense of Wonder dar. Speziell natuerlich durch die Abenteuer der BASIS und auch der SOL getragen.
Die Handlungsebene rund um Boyt Margor fand ich allerdings nicht so toll und die "Endphase" als es mit so Begriffen wie "Hordeninstinkt" und "Ritterwissen" etwas gar bunt getrieben wurde habe ich auch etwas skeptischer betrachtet.
Die Handlungsebene mit den Loowern wurde meiner Ansicht nach ganz gut mit den Abenteuern der BASIS zusammengefuehrt.

Da möchte ich doch gleich den aufkommenden Vergleich weitergeben:
Ich kann zustimmen, dass die Zeit ab PR 700 (eigentlich bereits mit PR 500 - mit dem Schwarm der Mächtigen - angehoben) bis zu PR 1000 das Sense Of Wonder das Perry Rhodan Universum dergestalt geprägt hat, dass danach das selten noch ähnlich erlebbar war.
Nun passiert hier und jetzt mit PR 2700 etwas ähnliches, es wird nachhaltig eine neue Form des Sense Of Wonders bis zu PR 3000 bringen, das man mit der damaligen Phase vergleichen lässt.
Das Überordnete bekommt eine neue Facette.
Vielleicht bin ich ein zu großer Optimist und ich verschrei es, aber nach PR 3000 wird man meinem Vergleiche zustimmen können!

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30 Jahre Projekt RHODANITIS! [1988 - 2018]
Bin seit einiger Zeit im Ruhestand ...
Seit 4. Juli 2019 bin ich einer Auszeit mit dem Projekt RHODANITIS!

Er ist ein echter Nirgendsmann,
sitzt in seinem Nirgendsland,
macht so manchen Nirgendsplan für niemanden.
Hat keinen Standpunkt,
weiß auch nicht , wohin er geht.
Ist er nicht ein wenig wie du und ich ? - John Lennon 1965
[Nowhere Man >> Rubber Soul]

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Thoromir
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von Thoromir »

Wo ich das hier schreibe, höre ich gerade Silberedition 41. Also mitten im M-87 Zyklus.
Vielleicht bin ich - Jahrgang 1965 - einfach zu jung, aber ich kann diesen Zyklus mit jedem weiteren Band immer weniger leiden.
MIr ist praktisch jede neue Handlung in diesem Zyklus zu abgedreht.
Ich finde nicht den geringsten Hauch von SoW, wie ich ihn noch im MDI Zyklus verspürt habe. Vielleicht ist es doch zu sehr eine Wiederholung?
Ich weiß nicht. Aber gut, ich bin und bleibe Voltz-Nostalgiker :-)

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Richard
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von Richard »

Thoromir hat geschrieben:Wo ich das hier schreibe, höre ich gerade Silberedition 41. Also mitten im M-87 Zyklus.
Vielleicht bin ich - Jahrgang 1965 - einfach zu jung, aber ich kann diesen Zyklus mit jedem weiteren Band immer weniger leiden.
MIr ist praktisch jede neue Handlung in diesem Zyklus zu abgedreht.
Ich finde nicht den geringsten Hauch von SoW, wie ich ihn noch im MDI Zyklus verspürt habe. Vielleicht ist es doch zu sehr eine Wiederholung?
Ich weiß nicht. Aber gut, ich bin und bleibe Voltz-Nostalgiker :-)
Ich bin juenger als Du aber mir gefaellt der M87 Zyklus durchaus besser als der MDI Zyklus.
Warum .. nun, es tauchte mit Roi Danton eine Figur in PR auf, die mir immer sympathisch war. Die Freihandler brachten etwas Schwung in die Handlung zeigten irgendwie auch auf, wie sehr doch die PR Serie bisher militaerisch gepraegt war v.w. ihrem Auftreten in geordneter Unordnung, keine Uniformzwaenge usw. . Ich fand das immer schon sympathisch und meine auch selber immer, dass ich nicht dafuer bezahlt werde, dass ich teure Anzuege anziehe ;).

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Thoromir
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von Thoromir »

Richard hat geschrieben:
Thoromir hat geschrieben:Wo ich das hier schreibe, höre ich gerade Silberedition 41. Also mitten im M-87 Zyklus.
Vielleicht bin ich - Jahrgang 1965 - einfach zu jung, aber ich kann diesen Zyklus mit jedem weiteren Band immer weniger leiden.
MIr ist praktisch jede neue Handlung in diesem Zyklus zu abgedreht.
Ich finde nicht den geringsten Hauch von SoW, wie ich ihn noch im MDI Zyklus verspürt habe. Vielleicht ist es doch zu sehr eine Wiederholung?
Ich weiß nicht. Aber gut, ich bin und bleibe Voltz-Nostalgiker :-)
Ich bin juenger als Du aber mir gefaellt der M87 Zyklus durchaus besser als der MDI Zyklus.
Warum .. nun, es tauchte mit Roi Danton eine Figur in PR auf, die mir immer sympathisch war. Die Freihandler brachten etwas Schwung in die Handlung zeigten irgendwie auch auf, wie sehr doch die PR Serie bisher militaerisch gepraegt war v.w. ihrem Auftreten in geordneter Unordnung, keine Uniformzwaenge usw. . Ich fand das immer schon sympathisch und meine auch selber immer, dass ich nicht dafuer bezahlt werde, dass ich teure Anzuege anziehe ;).
Du hast mit dem militärischen sicher recht. Aber mir gefällt M87 vor allem deshalb nicht, weil das Militärische dort meiner Meinung nach auf die Spitze getrieben wird. Roi ist doch nur der außenstehende Beobachter, der das durchbricht. Vielleicht ist es auch gerade die Figur von Roi Danton, die durch sein Benehmen den militärischen Aspekt so betont.
Letztlich bin ich wohl mit der Rhodan Serie mitgewachsen. Das, was ich als Jugendlicher gelesen hatte, mag ich auch heute noch. Aber wehe ich lese einen Uralt-Zyklus heute zum ersten Mal: Dann fällt mir der krasse Unterschied eher negativ auf :-) Zumindest bei den Zyklen unter 650.

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Richard
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von Richard »

Thoromir hat geschrieben: Du hast mit dem militärischen sicher recht. Aber mir gefällt M87 vor allem deshalb nicht, weil das Militärische dort meiner Meinung nach auf die Spitze getrieben wird. Roi ist doch nur der außenstehende Beobachter, der das durchbricht. Vielleicht ist es auch gerade die Figur von Roi Danton, die durch sein Benehmen den militärischen Aspekt so betont.
Letztlich bin ich wohl mit der Rhodan Serie mitgewachsen. Das, was ich als Jugendlicher gelesen hatte, mag ich auch heute noch. Aber wehe ich lese einen Uralt-Zyklus heute zum ersten Mal: Dann fällt mir der krasse Unterschied eher negativ auf :-) Zumindest bei den Zyklen unter 650.
Also vom sprachlichen Aspekt her habe ich natuerlich auch den Eindruck, dass die alten Zyklen wirklich schon ein teilweise sehr veraltet klingendes Deutsch verwenden. Das ist auch eins der Dinge, die fuer mich aufzeigen wie alt die Serie wirklich schon ist.
Naja, meiner Erinnerung bzw. nach meinen Dafuerhalten gibts im M87 teilweise recht aehnliche Grundszenarien:
so ist in beiden Zyklen mal das jeweilige Flaggschiff laengere Zeit (fast) auf sich allein gestellt unterwegs. Dann gibts bei der Rueckkehr und auch schon dafuer einiges an miliitaerischen Rumgeplaenkel.
Und letztlich sind die Geschehnisse zwischen MDI und M87 Zyklus durchaus eng verknuepft.

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AARN MUNRO
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von AARN MUNRO »

In den älteren Zyklen findet man natürlich etwas älteres Deutsch, aber oft auch Klareres und geradlinigere Verwendung der Sprache ohne allzuviel elaboriertes non-redundantes Hypergeschwafel, das in den neueren Heften oft auftritt. Es wird mehr mit der Außenschiene gearbeitet, weniger gegrübelt und selbstbespiegelt (außer manchmal bei WiVo). Darltons Sprache ist natürlich einfach, aber Mahn,Brand, Scheer und Kneifel (auch Voltz natürlich) sowie später Vlcek und Franciskowski haben klare, lineare Sprach-und Erzählunsstrukturen. Kommt einmal inner space vor, so ist sie auf die Außenhandlung gerichtet, nicht auf Selbstreflexionsgegrübel. Obwohl die Sprache heute elaborierter ist, ziehe ich deshalb die alten Hefte oft vor...aber natürlich jeder nach seinem Geschmack... ^_^
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Volker
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von Volker »

Ich bin Voltz Nostalgiker. Ich mag seine Darstellung der Charaktere. Feldhoff habe ich bisher zu wenig gelesen. Deshalb habe ich Feldhoff in der Abstimmung nicht berücksichtigt.
Für den Sense of Wonder kann ich nur die ersten 1000 Bände betrachten, da ich danach riesige Lücken habe und erst noch nachlesen muss. Den größten Sense of Wonder habe ich beim MDI und M87 Zyklus, dicht gefolgt von den Bänden 700 bis 999. In dem Bereich 700 bis 999 habe ich allerdings noch einige größere Lücken die ich jetzt erst nachlese. Möglicherweise ändert das meine Einteilung noch :unsure: Ich mag die Entdeckung neuer Lebensformen, neuer Technologien und neuer Planeten. Die Reise mit einem Raumschiff in entfernte und/oder unbekannte Regionen.
Bei der verwendeten Sprache ziehe ich eine klare und direkte Verwendung vor, genauso wie eine lineare Erzählstruktur.

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LaLe
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von LaLe »

Die Phase von Band 700 - 999 ist für mich (trotz nicht unerheblicher Lücken in den 800ern) die Stärkste der Serie. Deshalb und trotz der Entwicklung der Serie ab Band 1000 würde ich mich als Voltz-Nostalgiker bezeichnen.
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palmerwmd
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von palmerwmd »

Die ersten PR Romane die ich jemals las waren in den 300ern, 400 er, 600er und ganz fruehen 700er.

Das war weil ich einmal ein doppeltes Taschengeld bei einem Antiquariat "vebraten" hatte.
Ich hab mir in der hauptsache welche geholt deren titelbilder mir lagen und auch darauf geachtet zumindest ein paar fortlaufende nummern zu bekommen.

Im Uebrigen zaehle ich die letzen Baende der 600er noch zur KHS phase.
WiVo hat das Steuern nicht sofort so weit rumgerissen und noch sehr auf der KHSchen Atmosphare aufgebaut.

Deshalb ist bei mit immer noch ein bisschen die 1-699 die eigentliche Perry Rhodan Serie.
Aber die 700er hatten's auch in sich und viele meiner Lieblings romane waren da drin, besonders der Wideerstand gegeben die Besatzer, und auch die Larischen SVE raumer haben mich fasziniert. Auch die Leere Erde..

Um 1000 hab ich dann aufgehoert als das SI nie zurueckkam und der Nachfolgestaat LFT so schwach gefuert schien.

Aber als ich dann spaeter ein paar 1200 in die Hand bekam sah es schon besser aus...
Die 1200 waren die letzen "Neuen" serienteile die ich auf lange zeit lies.
Viele Jahre danach hatte ich viele internationale Geschaeftsreisen und PR war im Internetz noch nicht so erhaeltlich wie jetzt.

Aber jetzt bin ich im Reich Tradom eingestiegen und find es klasse.
Kann die Kolonne Traitor auch kaum erwarten........ neue Hoehepunkte scheinen zu kommen besonders wenn ich mir die Mystik die oft noch ankommt einfach wegdenke.

Die Mystik und Kosmokraten gefummel gehen hand in hand und sind wohl ein shwachpunkt der sich nicht meher verlieren laesst.
Wir Amerikaner sagen dazu...... mit dieser Thematik die Serie "jumped the shark"

Dennoch find ich viel gutes/interessantes.... ^_^
Everyday Men who will follow orders to kill you, exercise. Do you?
PS: Entschuldigt bitte mein holpriges Deutsch, Deutschstaemmiger Ami hier.

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AARN MUNRO
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von AARN MUNRO »

@palmerwmd: ich stimme Dir hier zu. Alsdas SI nicht mehr wiederkam, und die frühe LFT sehr schwach bis gar nicht geführt wurde...als Flotten durch Kommandos ersetzt werden sollten (anstatt ergänzt)...da durchlebte die serie einen (von mehreren später) Schwachpunkt. Aber es gibt auch starke handlungszyklen. Tradom und Traitor gehören dazu!
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GECP
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von GECP »

palmerwmd hat geschrieben: Deshalb ist bei mit immer noch ein bisschen die 1-699 die eigentliche Perry Rhodan Serie.
Aber die 700er hatten's auch in sich und viele meiner Lieblings romane waren da drin, besonders der Wideerstand gegeben die Besatzer, und auch die Larischen SVE raumer haben mich fasziniert. Auch die Leere Erde..
K. H. Scheer hat bis Band 674 die Exposes und Datenexposes und danach bis Band 963 wenigstens noch die Datenexposes geschrieben. Und ich finde, ab dem Ende des Kosmische-Burgen-Zyklus ging es bergab (Horden von Garbesch usw.). Band 1000 ist mehr der Abschluß aller bis dahin erschienen Bände als der Anfang eines neuen Zyklus. Ich habe versucht, die Silber-Editionen zur Kosmischen Hanse und zur Endlosen Armada zu hören, aber ich habe relativ schnell wieder damit aufgehört. Dann lieber den MdI-Zyklus zum n-ten Mal. Und die aktuelle Erstauflage? Von der Form her gut bis sehr gut, aber vom Inhalt bis auf einige Ausnahmen ziemlich eigenartig. Ich kann damit jedenfalls nichts anfangen.

Ce Rhioton
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von Ce Rhioton »

Ich trenne das:
Ich war lange Zeit ein "Scheer-Nostalgiker", da ich im jugendlichen Alter die Serie (in der 4. Auflage) kennenlernte und von den ersten Zyklen begeistert war. Zur damaligen EA fand ich wenig Zugang.
Im Laufe der Jahre änderte sich dies allerdings und ich lernte die Zyklen ab 700ff. schätzen.
Seitdem zähle ich mich zu den "Voltz-Nostalgikern".

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AARN MUNRO
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von AARN MUNRO »

Ce Rhioton hat geschrieben:Ich trenne das:
Ich war lange Zeit ein "Scheer-Nostalgiker", da ich im jugendlichen Alter die Serie (in der 4. Auflage) kennenlernte und von den ersten Zyklen begeistert war. Zur damaligen EA fand ich wenig Zugang.
Im Laufe der Jahre änderte sich dies allerdings und ich lernte die Zyklen ab 700ff. schätzen.
Seitdem zähle ich mich zu den "Voltz-Nostalgikern".

Früher war ich sehr ein VOltz-Fan, des Autors der Schreibe wegen und des Expokraten wegen der Phantasie ... später legte sich das, als ich kritischer analysierte (in beiden Fällen). Für mich ist Voltz heute die größte Katastrophe, die dem Perryversum je zustieß ... obwohl er die Serie zweifellos in die Richtung der "modernen" SF geführt hat ...
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123Kid
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von 123Kid »

Das ist so ziemlich der größte Blödsinn den ich bisher von dir gelesen habe und das zweite Mal das ich dich fragen muß was du dir bei solch einer Aussage hier denkst.
AARN MUNRO hat geschrieben: Früher war ich sehr ein VOltz-Fan, des Autors der Schreibe wegen und des Expokraten wegen der Phantasie ... später legte sich das, als ich kritischer analysierte (in beiden Fällen). Für mich ist Voltz heute die größte Katastrophe, die dem Perryversum je zustieß ... obwohl er die Serie zweifellos in die Richtung der "modernen" SF geführt hat ...
Dieses Mal zitiere ich dich, damit später nicht wieder alles verschwunden ist.
Mal davon ab, das du dich hier um dich selbst und deine Aussagen drehst, inhaltlich mach es keinen Sinn jemanden zu Bescheinigen die Serie in die "moderne" SF geführt zu haben, was auch immer du damit meinst, aber andererseits eine Katastrophe für die Serie gewesen zu sein.
Wenn ich da Voltz durch Adenauer oder Hoeneß ersetzte und die Serie durch Deutschland oder FC Bayern, dann ist es vielleicht populistisch aber deshalb nicht weniger Unsinnig.
Wer grosses leistet mach auch Fehler.
Aber der größte Fehler wäre wenn niemand etwas deshalb leistet.
Und irgendwie frage ich mich, was dich prädestiniert um ein solche Aussage zu treffen.
Ach, :rolleyes: ich vergesse immer das PR-Leser durch ihren Status ja schon über den Dingen stehen.
Zuletzt geändert von 123Kid am 25. April 2019, 10:37, insgesamt 6-mal geändert.

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LaLe
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von LaLe »

Er tut seine Meinung kund? :unsure:
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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123Kid
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von 123Kid »

Nichts anderes habe ich gemacht.
Und seine Meinung kundzutun habe ich auch nicht in Frage gestellt, ihr aber widersprochen da sein Analogie für mich nicht schlüssig ist und es in meinen Augen eher dazu dient hier eine wichtige Person der Serie runter zu machen.
Beim letzten Mal hatte er den aktuellen Autoren eine Söldnermentalität nachgesagt, nun ist Voltz die größte Katastrophe der Serie?

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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von LaLe »

Ich kann seine Sichtweise ganz gut nachvollziehen und sehe mich selbst durchaus auch als Voltz-Nostalgiker.

Voltz hat unbestritten mit dem von ihm entwickelten kosmologischen Überbau ein Fundament gelegt, das die Serie in einem Ausmaß prägend ist, wie nichts anderes zuvor und danach. Und seine Romane waren definitiv etwas besonderes und sind auch richtig gut gealtert. IMO.

Was er dann aber spätestens mit den Chronofossilien entwickelte war in meinen Augen nicht mehr phantastisch oder fantasievoll sondern geradezu hanebüchen. Und dass im 5. Jahrhundert NGZ Menschen auf ihre Veranlagung zur Ausübung von Verbrechen hin untersucht und ggf. entsprechend "behandelt" wurden will ich gerne einer links-naiven positiv utopischen Grundhaltung zuschreiben. Man könnte das aber auch ganz anders bezeichnen.

Es muss für die Expokraten Ziegler, Vlcek und Mahr ein hartes Stück Arbeit gewesen sein, die Serie auf neuen Kurs zu bringen und dieser Kurswechsel war dringend nötig. Ich selbst hätte bei Voltz jetzt nicht von der "größten Katastrophe" gesprochen, inhaltlich kann ich die Aussage aber ohne weiteres nachvollziehen.

Und was spricht dagegen bei der Bewertung der Arbeit eines Expokraten zwiegespalten zu sein oder im Zeitablauf zu anderen Erkenntnissen zu gelangen?

Und Schuld ist eh Ce, oder wer hat diesen Thread wieder ausgebuddelt. :devil:
Die Katze grinste.
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123Kid
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von 123Kid »

Punkt 1.
Auf jeden Fall ist Ce Schuld. :st:

Punkt 2.
Niemand hat ein Problem mit einer zwiespältigen Einstellung zu einem Autor.
Selbst eine vernünftige, nicht in der Person begründete Ablehnung ist völlig Legetim.
Aber mal einfach so einen der Väter der Serie als größte Katastrophe zu bezeichnen ist bestenfalls Populistisch, aber eigentlich nur eine Frechheit.
Und wenn jemand dann auch noch damit Haustieren geht, das er ja selbst Autor ist, dann erst recht.

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LaLe
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von LaLe »

Nun gut, er hat das sehr verkürzt und in einer wenig diplomatischen Wortwahl ausgedrückt.

Das muss man genauso wenig mögen wie dein "Das ist so ziemlich der größte Blödsinn...", dem übrigens - anders als AARNs Beitrag - eine Anmerkung dahingehend fehlt, dass es deine ganz persönliche Einschätzung des Beurteilten ist. Mit so etwas nimmt man für gewöhnlich die Schärfe aus einem Beitrag. ;)

Und AARN geht mit Haustieren? SCNR :o(
Die Katze grinste.
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"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
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Ce Rhioton
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von Ce Rhioton »

LaLe hat geschrieben: Und was spricht dagegen bei der Bewertung der Arbeit eines Expokraten zwiegespalten zu sein oder im Zeitablauf zu anderen Erkenntnissen zu gelangen?
Dagegen spricht gar nichts, sofern die jeweiligen Expokraten unter den Lebenden weilen und sich zu kritischen Meinungen äußern können.
Bei Verstorbenen sollte m.E. der Respekt vor der Lebensleistung im Vordergrund stehen. Sie können sich nicht mehr äußern.

123Kid
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Re: Was bin ich für ein Nostalgiker?

Beitrag von 123Kid »

LaLe hat geschrieben:Was er dann aber spätestens mit den Chronofossilien entwickelte war in meinen Augen nicht mehr phantastisch oder fantasievoll sondern geradezu hanebüchen. Und dass im 5. Jahrhundert NGZ Menschen auf ihre Veranlagung zur Ausübung von Verbrechen hin untersucht und ggf. entsprechend "behandelt" wurden will ich gerne einer links-naiven positiv utopischen Grundhaltung zuschreiben. Man könnte das aber auch ganz anders bezeichnen.

Es muss für die Expokraten Ziegler, Vlcek und Mahr ein hartes Stück Arbeit gewesen sein, die Serie auf neuen Kurs zu bringen und dieser Kurswechsel war dringend nötig.
Also vielleicht bringe ich da jetzt etwas durcheinander, aber ich bin der Meinung, daß WiVo mitten im Armadazyklus verstorben ist, daher war ich immer der Meinung das die Expokraten Ziegler, Vlcek und Mahr die Chronofossilien "verbrochen" hätten. :unsure:

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