Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Pisanelli
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Pisanelli »

Habe mich gerade nochmal mit Heft 712 beschäftigt, eines der besten Hefte, das ich bisher bei PR gelesen habe.

Fazit: "Mit einem Steinwurf kann man ganze Galaxien zerstören" - sollte zum geflügelten Wort werden... :unschuldig:
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nanograinger
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von nanograinger »

Pisanelli hat geschrieben:Habe mich gerade nochmal mit Heft 712 beschäftigt, eines der besten Hefte, das ich bisher bei PR gelesen habe.

Fazit: "Mit einem Steinwurf kann man ganze Galaxien zerstören" - sollte zum geflügelten Wort werden... :unschuldig:
Genau das ist aber auch ein großer Kritikpunkt. Das Altrakulfth einfach so rumstehen lassen, ohne Bewachung, wenn ein einfacher Stein das Teil schon beschädigen kann? Was passiert, wenn bspw. ein Vogel reinfliegt?
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Pisanelli »

nanograinger hat geschrieben:
Pisanelli hat geschrieben:Habe mich gerade nochmal mit Heft 712 beschäftigt, eines der besten Hefte, das ich bisher bei PR gelesen habe.

Fazit: "Mit einem Steinwurf kann man ganze Galaxien zerstören" - sollte zum geflügelten Wort werden... :unschuldig:
Genau das ist aber auch ein großer Kritikpunkt. Das Altrakulfth einfach so rumstehen lassen, ohne Bewachung, wenn ein einfacher Stein das Teil schon beschädigen kann? Was passiert, wenn bspw. ein Vogel reinfliegt?
Da kann es ja Erklärungen geben. Vielleicht gab es keine Vögel - oder Sonstiges, was sich bewegt hat. Außerdem, was macht so ein Schutzschirm mit einem Gerät, dass in die 7. Dimension reich?. Vielleicht ging das mit 'nem Schutzschirm nicht, weil das die Funktionen des Geräts beeinträchtigt hätte. Was weiß ich? Aber die Kelosker hatten wohl Gründe, dass das Ding da und da so stand. Was ich nicht verstanden habe: Wo waren die Kelosker? Ich würde sowas ja nicht allein rumstehen lassen, schon allein, weil es ja auch immer böse Personen gibt, die sowas vielleicht kaputt machen wollen. Aber immerhin sind sie ja sofort aufgetaucht, als das Altrakulfth beschädigt wurde.

Trotzdem, das Heft war echt super, vor allem mit dem Zeitparadoxon, das war super gemacht. So stelle ich mir SF vor.
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Nisel
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Nisel »

Also ich fand den Roman unmöglich, das habe ich ja auch wiederholt gesagt.
Schon der Aufbau, das Thema, das Gemetzel und die Unlogik mit dem Stein... warum war nicht wenigstens ein Gemäuer außenrum? Ein 7-D-Objekt lässt sich doch nicht von nem Mäuerchen aufhalten...
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Mehathor
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Mehathor »

Habe gerade dieses Heft gelesen.

Uff, was für ein Mischmasch aus verschiedenen Aspekten, die bei der Serie eine Rolle spielen! Zum einen haben wir den (durchaus gelungenen) Versuch, die damals bei PR aufgenommene Thematik der Schwarzen Löcher zu implementieren. Dazu kommt ein geschickt aufgebautes Zeitparadoxon mit dem Bruch der Kausalitätskette, das die Handlung schön umklammert.

DANN ABER:
1) die mangelnde Bewachung des Altrakulfths und dessen religiös anmutende Verehrung durch die Kelosker;
2) die idiotische Nebenhandlung um den gekränkten Dr. Hirishnan und den unsensiblen Kommandanten Jegontmarten;
3) und, last but not least, die (aus heutiger Sicht) inakzeptable Frauen-Darstellung

Ich bin durchaus geneigt, Punkt 3 als im Geiste der Entstehungszeit verzeihbar anzusehen. Die ersten zwei stoßen aber leider sauer auf.

Heft 712 ist duchaus etwas besonderes im Perryversum: Eine Chimäre sondergleichen!
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Mehathor
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Mehathor »

Die Handlung in Balayndagar habe ich nun hinter mir. Die dazu gehörenden Hefte finde ich (bis auf wenige Ausnahmen) nicht so toll, was aber ganz klar nicht an dem zeitlichen Abstand zum Publikationsdatum liegt.

Ich wurde allerdings durch das Heft 717 für das lange Durchhalten entlohnt. Erneut zeigt hier William Voltz eindrucksvoll, was für ein guter Schriftsteller er war. Alleine das erste Kapitel dieses Heftes ist mit Abstand das Poetischste, was ich bei PR in der letzten Zeit gelesen habe. :rolleyes:
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dandelion
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von dandelion »

Der Aphilie-Zyklus hat eine Reihe von hervorragenden Romanen zu bieten, die Nr.717 gehört ohne Zweifel dazu. Mich haben besonders die Schlußszenen ungemein beeindruckt.
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Nisel
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Nisel »

Hmmm... also ich erinnere mich an das Heft ja durchaus, und ja, es war gut geschrieben. Was mich aber nach wie vor stört ist die Unlogik mit der Geschwindigkeit. Da geht eine ganze Galaxie mit vielen, vielen Lichtjahren Durchmesser binnen Tagen zu Grunde? Ernsthaft?
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Baptist Ziergiebel
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Baptist Ziergiebel »

Noch zu 712:
Mehathor hat geschrieben: DANN ABER:
1) die mangelnde Bewachung des Altrakulfths und dessen religiös anmutende Verehrung durch die Kelosker;
Steine und Vögel waren nie ein Problem für das Altrakulfth. Hatte dazu vor Jahren (ist das schon wieder so lange her???) schon mal was geschrieben, auch zu der mangelnden Bewachung:
Auch wenn es so in der PP Kurzfassung steht, beschädigt hat der Stein das Fass nicht. Laut Aussage des Keloskers ist nichts passiert, der Vorgang hat lediglich die Wachmannschaften aufmerksam gemacht. Beschädigt wurde es dann durch das Blastergeballere und dadurch, dass die Terraner aus ihren Magazinen eine Bombe gebastelt haben. Nachvollziehbar, wenn, laut PP, die Strahler Leistungen von ´ner Viertelmillion Megawatt ( :susp: ) haben. Dass das Ding dabei nicht sofort zerstört wurde, spricht schon für eine gewisse Beständigkeit, die auch gegen Vögel und dergleichen gefeit ist. Wobei, Moment, die gabs auf dem Planeten ja nicht, wegen seiner extremen Wetterverhältnisse.

Angst vor Angriffen auf das Altrakulft aus dem All hätten die Kelosker nicht haben brauchen, mein ich. Wer sollte das Ding angreifen? In Balayndagar waren sie doch die dominante Spezies, wenn nicht die einzige, wenn ich nicht irre. Noch dazu mit der geballten Macht des Konzils im Rücken. Und falls es doch irgendwelche anderen Spezies in der Kleingalaxis gab, werden die sich schön gehütet haben, auch nur in die Nähe des einzigen Gebildes zu fliegen, was ihre Galaxis vor dem Untergang schützt.
717 war stark. Alleine schon, dass Dobrak in den Resten eines abgestürtzten Mondes seine Residenz hat... stylish hoch acht!

Gruß.
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Clark Flipper
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Clark Flipper »

Nisel hat geschrieben:Hmmm... also ich erinnere mich an das Heft ja durchaus, und ja, es war gut geschrieben. Was mich aber nach wie vor stört ist die Unlogik mit der Geschwindigkeit. Da geht eine ganze Galaxie mit vielen, vielen Lichtjahren Durchmesser binnen Tagen zu Grunde? Ernsthaft?
Nun das ist im Perryversum ganz normal.
Auch Negasphären kommen und gehen in fast der selben Zeit.

Wo Expokratenhände walten, kann kein Knopf die Hose halten!

:gruebel: Der ging doch so oder?
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Mehathor
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Mehathor »

dandelion hat geschrieben:Mich haben besonders die Schlußszenen ungemein beeindruckt.
Ja, die ist so geschrieben, dass man heulen könnte, dass PR noch nie vernünftig verfilmt wurde. Was für schöne Herausforderung für das FX-Team wäre es, Meister Dobraks Wahrnemung der Umwelt darzustellen. Stelle mir das als eine Mischung von "Terminator"-Display und Falschfarben-Breitband-Kamera vor. Da müsste ja das gesamte EM-Spektrum und Gravitationswellen zu sehen sein! :rolleyes:
Nisel hat geschrieben:Was mich aber nach wie vor stört ist die Unlogik mit der Geschwindigkeit. Da geht eine ganze Galaxie mit vielen, vielen Lichtjahren Durchmesser binnen Tagen zu Grunde? Ernsthaft?
Man darf nicht vergessen, dass hierbei hyperdimensionale Vorgänge eine Rolle spielten. Die Große Schwarze Null war eben KEIN normales Schwarzes Loch. Denkbar wären zum Beispiel großflächige Transitionen ganzen Weltraum-Bereiche oder ein massenhaftes Enststehen von Raumzeit-Taschen, -Wirbeln oder wie auch immer gearteter Schwund an Materie aus unseren vier "stinknormalen" Dimensionen. Leider kann man Rainer Castor nicht mehr fragen. Der hätte es gewusst... :(
Baptist Ziergiebel hat geschrieben:Steine und Vögel waren nie ein Problem für das Altrakulfth. Hatte dazu vor Jahren (ist das schon wieder so lange her???) schon mal was geschrieben, auch zu der mangelnden Bewachung
Was Du beschreibst, funktioniert nur, wenn:
a) alle Rassen in Balayndagar Bescheid wissen und
b) die Ankunft Fremdlinge ausgeschlossen werden kann.

Punkt a ist sehr nachvollziehbar: Höchstwahrscheinlich KEINE anderen raumfahrenden Völker vorhanden. Oder, wenn doch, dann eben derselben Meinung wie Kelosker. Ja, vielleicht sogar dankbar und hörig dem Konzil gegenüber. Punkt b ist es nicht. Zumal mit Meister Dobrak die Kelosker mindestens einen Rechenmeister zur Verfügung hatten (und ich rede nur vom Jahr 3578), der es sehen müsste, wie anfällig und fragil das System mit Altrakulft für Störungen ist. Das ganze erinnert mich an die frühmittelalterlichen Sachsen und ihren Kampf gegen die Franken unter Karl dem Großen. Bei denen konnte sich auch kaum einer vorstellen, dass Fremde kommen und die heilige Eiche fällen. Oder an die Azteken und Inkas contra Konquistadoren: Da spazieren Fremdlinge durch das Land, machen alles kaputt und die Indianer reagieren erst dann, wenn es längst zu spät ist.

Und das Altrakulft wurde ja nur von eine kleinen Gruppe mit einem Schiff angeflogen. Schon mal was von Invasionsflotten gehört? Wenn ich Atlan wäre und noch vor dem Untergang des SI von Balayndagar gewusst hätte, wäre das mein "primary target" geworden. Ich hätte dann das NORAD des Konzils mit einigen... Strahlerschüssen erledigen können! ;)

ad astra!
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Baptist Ziergiebel
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Baptist Ziergiebel »

Mehathor hat geschrieben:Schon mal was von Invasionsflotten gehört?
Klar! Das sind dann diese armen Irren, die in eine Konzilsgalaxis einfliegen, dort alles einäschern wollen und damit ihr eigenes und wahrscheinlich auch ihrer Heimat Todesurteil unterschreiben. Wenn da SVE-Raumer unterwegs sind, wird sich sowas jeder wohl zweimal überlegen, denn Laren sind bekanntermaßen in solchen Sachen wenig nachsichtig.

Sowas kann nur klappen, wenn tölpelhafte Terraner per Riesenzufall halt genau dort landen und einen Mordsbudenzauber veranstalten.

Wobei zugegebenermaßen die Gestaltung der Handlungsebene typischerweise etwas uneinheitlich, sprich unlogisch ist. So wie die schwarze Null eigentlich von jedem Autor anders beschrieben wird, ist es auch mit der Präsenz des Konzils. Mal sind SVE-Raumer und Laren vor Ort, mal nicht, dafür haben die Kelosker eigene Schiffe und versuchen sich wenig artgerecht als Krieger. Ausgerechnet an der sensibelsten Stelle der Galaxis. :D

Gruß.
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Mehathor
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Mehathor »

Baptist Ziergiebel hat geschrieben:
Mehathor hat geschrieben:Schon mal was von Invasionsflotten gehört?
Klar! Das sind dann diese armen Irren, die in eine Konzilsgalaxis einfliegen, dort alles einäschern wollen und damit ihr eigenes und wahrscheinlich auch ihrer Heimat Todesurteil unterschreiben. Wenn da SVE-Raumer unterwegs sind, wird sich sowas jeder wohl zweimal überlegen, denn Laren sind bekanntermaßen in solchen Sachen wenig nachsichtig.
Nun, die Laren haben sich bei der Verteidigung von Balayndagar nicht mit Ruhm bekleckert. Der Invasion, gezielt gegen das Altrakulft geführt, hätten sie wohl, so wie sie sich dort gaben, nicht viel entgegengesetzt gehabt. Sie wirkten eher als eine Evakuierungsflotte, was natürlich auch damit zusammenhängt, dass die Kelosker ihre eigene, geheime Politik trieben. Und diese Zwietracht unter den Konzilsvölkern (sehr gut auch im Zusammenhang mit den Greikos zum Vorschein gekommen) ist der letzte Nagel für den Sarg gewesen.
Baptist Ziergiebel hat geschrieben:Sowas kann nur klappen, wenn tölpelhafte Terraner per Riesenzufall halt genau dort landen und einen Mordsbudenzauber veranstalten.
Genau so ist es. Ich glaube, der Erschaffer des Perryversums muss Rainer Zufall heißen... ;)
Baptist Ziergiebel hat geschrieben:Wobei zugegebenermaßen die Gestaltung der Handlungsebene typischerweise etwas uneinheitlich, sprich unlogisch ist. So wie die schwarze Null eigentlich von jedem Autor anders beschrieben wird, ist es auch mit der Präsenz des Konzils. Mal sind SVE-Raumer und Laren vor Ort, mal nicht, dafür haben die Kelosker eigene Schiffe und versuchen sich wenig artgerecht als Krieger. Ausgerechnet an der sensibelsten Stelle der Galaxis. :D
Tja, ist schon ein Kreuz mit der Autoren-Koordinierung einer SF-Serie. ;)
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Lord Valium
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Lord Valium »

Da mir die EA aktuell nicht so zusagt,bin ich schnell mal wieder bei der Aphilie reingesprungen.

Vor paar Tagen bin ich mit 746 "Der Zeitlose" durch gewesen und da fiel mir etwas auf...
Ich bediene mich mal Perrypedia:
Als die Puppen Derogwaniens drohend zur Hütte Callibsos marschieren, betäubt der Zeitlose Saedelaere, verschwindet und lässt auf einer Folie die Bitte zurück, seinen Körper zu zerstören. Saedelaere entspricht dieser Bitte und wartet auf die Rückkehr Callibsos, doch vergeblich. Erst im Dezember des Jahres 3581 geht er durch den Zeitbrunnen auf die Erde, die tatsächlich völlig menschenleer ist.
Wenn dort der Puppenspieler dort seinen Puppenkörper verlassen und durch Alaska Saedelaere zerstören lassen hat,wie kommt Callibsos
Über-Ich dann wieder mit Körper ins Spiel :

851 "Kosmischer Alptraum"
Zur gleichen Zeit liest Ganerc in seiner Burg eine Botschaft, die Kemoauc für ihn zurückgelassen hat: Dieser teilt ihm mit, wo er die Überlebenskapsel mit dem Gehirn Bardiocs zurückgelassen hat, und Ganerc bricht nach Barxöft auf, um das Gehirn aus seiner Gefangenschaft zu erlösen.
Ich bin nicht wie die Anderen...
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Klenzy »

Lord Valium hat geschrieben: 2. Februar 2020, 13:25 Wenn dort der Puppenspieler dort seinen Puppenkörper verlassen und durch Alaska Saedelaere zerstören lassen hat,wie kommt Callibsos
Über-Ich dann wieder mit Körper ins Spiel :
Ich habe das so verstanden, dass Ganerc den von ihm früher erschaffenen Zwergenkörper zerstört hat zerstören ließ (sorry) und nach seiner Rückkehr die Puppe übernommen hat. Erst ab dann war es ein Puppenkörper.
Mach langsam! Das Leben ist zu kurz, um sich zu beeilen.
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Lord Valium
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Lord Valium »

Ich deute es so wie in Perrypedia...
Verlust des Körpers
3581 erhielt Ganerc den Anzug der Vernichtung von Alaska Saedelaere zurück, der ihn von dem Cyno Schmitt erhalten hatte. Während seiner Reisen durch den Zeitbrunnen ließ Ganerc seinen Körper auf Derogwanien zurück und schickte nur seine Seele auf die Reise. Durch einen Fehler Alaskas, der die Lieblingspuppe Ganercs zum Leben erweckte, wurde dieser Körper zerstört (durch die Puppe erstochen). Der zurückkehrende Geist Ganercs musste aus diesem Grund die Puppe und nicht seinen ursprünglichen Körper beleben. Kurz darauf verließ Ganerc Derogwanien, um mit dem wiedererlangten Anzug den Bund der Mächtigen zu suchen, und ließ Alaska zurück, der wenig später durch den Zeitbrunnen auf die verlassene Erde gelangte.
Dann ist er erst wieder in seiner Burg aktiv,also muß er irgendwie noch eine andere Puppe versteckt haben.
Ich glaube nicht dass er in Derogwanien aufgetaucht ist und keine andere Puppe von dort genommen hatte.
Die Puppe,die Alaska in Ganercs Hütte in einem Versteck gefunden hatte,muss scheinbar was besonderes gewesen sein.
Ich bin nicht wie die Anderen...
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Richard
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Richard »

Die entsprach - zumindest habe ich das so in Erinnerung - Ganercs Aussehen als Callibso. Vielleicht habe ich mir das damals, als ich diese Romane das erste Mal las, nur so vorgestellt.
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Yman
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 4. April 2014, 07:25 Um den 7. Februar 1975 erschien der 701. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

H.G. Ewers: Sprung in die Freiheit
Perry Rhodan hat also einen Plan gehabt, einige Tausend Raumfahrer in Sicherheit zu bringen, von dem Bully nichts wusste. Und er ist dann überrascht, dass 5000 Männer und 5000 Frauen auf einem Kolonialplaneten sich im Lauf einiger Jahrzehnte vermehrt haben. Niemand hat das vorausgesehen, und die Baupläne der SOL sahen auch keine Einrichtungen für Kinder vor.

Rhodan landete 1971 auf dem Mond, und nun schreiben wir das Jahr 3540, aber eigentlich sind nur die 14 Jahre vergangen, die auch in der Realzeit vergangen sind. Die Serie entwickelt sich im selben Tempo weiter wie die reale Welt. Da nützen auch die schönsten Zeitsprünge in der Serienhandlung rein gar nichts.

Nach 14 Jahren Bedenkzeit ist also nun ein Autor auf die Idee gekommen, an Bord eines Raumschiffes könnte es auch Kinder geben.

Wie auch immer, die SOL braucht eine Besatzung. Interessant, dass Ewers davon schreibt, dass die SOL normalerweise 50 Kosmonauten (keine Astronauten) für Starts und Landungen benötigt.

SENECA hat in seinem Ego-Sektor einen Balpirol-Halbleiter zu viel eingebaut bekommen, weswegen er seinen berühmten Spruch "Das wüsste ich aber!" absondert. Das Grundwissen der Menschheit, eingelagert in 18 Zylindern auf dem NATHAN-Gelände auf Luna hingegen fehlt noch. Warum gerade 18 Zylinder? 2,50 Meter hoch bei 65 cm Durchmesser. Ist das viel oder wenig? Sortiert nach Fachgebieten, oder Epochen?

Drei Siganesen werden losgeschickt, es zu besorgen. Ihr als Meteorit getarntes Schiff landet im Harpalus-Krater, den es wirklich gibt, aber anders als von Ewers geschrieben, ist er wohl nicht 5,3 km sondern nur 2,9 bzw. 3,6 km tief, je nachdem ob man der amerikanischen oder deutschen Wikipedia-Seite glaubt. Der Harpalus-Krater ist auch der Landeplatz einer Rakete im Film "Destination Moon" von 1950.

Die Siganesen haben mehrfach Glück. Sie geraten an einen immunen Techniker, der auch noch einen speziellen Anzug besitzt, der mit Hilfe von Howalgoniumfäden anders als ein Deflektor nicht bloß unsichtbar machen kann, sondern sogar vollkommen vor allen Tasterimpulsen schützt. Die ultimative Weiterentwicklung eines Deflektors, für ein läppisches Siganesen-Abenteuer von Ewers vermutlich frei erfunden, danach nie wieder gesehen.

Eine weitere Ewers-Erfindung dürfte das siganesische Tocca-Tan-Spiel sein, das auch mit Howalgonium zu tun hat. Ewers ist immer sehr erfindungsreich, und mich wundert, dass ein Mann wie er nicht bereits 1975 sämtliche Harry-Potter-Romane geschrieben hat. Für das Tocca-Tan-Spiel fehlt leider eine genaue Anleitung.

Howalgonium ist also ein Zauberwort, Quintadim ein anderes. Howalgonium kann schon viel, aber Quintadim kann noch mehr, z.B. eine intelligtente Dunkelwolke vernichten, die ein Sonnensystem einhüllt, zufällig jenes, in dem sich unsere 5000 Männer und 5000 Frauen vermehrt haben.

Etwas unscheinbar dagegen nimmt sich ein sogenannter Symbolkode aus, dem ein Roboter auch dann noch absolut gehorchen muss, wenn seine Positronik vollkommen umprogrammiert wurde. Der immune Techniker schließt daraus messerscharf, dass jemand sich an die Überbrückungsschaltung des Roboters angeschlossen hat, und folglich Siganesen im Roboter sitzen.

Die Überbrückungsschaltung funktioniert so, dass im Notfall der Roboter umgekehrt auf die Gehirnkapazität der Siganesen zurückgreifen kann, die in diesem Fall ihre Persönlichkeit verlören und forthin ihr Dasein als biologisches Bauteil des Roboters fristen müssten. Schade, dass diese Option im Roman nicht weiter ausgelotet wurde.

Aber nicht nur die ewerssche Erfindungsgabe gedeiht prächtig in diesem Roman, auch der ewerssche Humor kommt nicht zu kurz. Tolot läuft auf allen Sechsen, was wieder einmal bestätigt, dass ein gewisser Dirk Schulz keine Haluter zeichnen kann, vielleicht aber auch gar nicht weiß, wie die aussehen und dass die vor allem mit den Laufarmen auch laufen können müssen.

Außerdem lacht Tolot über einen schlechten Witz so laut, dass Mentro Kosum das linke Trommelfell platzt. Man weiß es nicht. Hat Tolot (als ewerssches Alter Ego?) den Verstand verloren, weil er über diese Witze lacht, oder ist das trommelfellvernichtende Lachen eine Bestrafung für Kosum? Beides ist möglich, da Haluter zwei Gehirne haben: Ein Ordinärhirn, um über ordinäre Witze lachen zu können, und ein Planhirn, das finstere Pläne gegen Witzereißer schmiedet.

Lesenswert, wie Rhodan einmal wieder tobt. So groß ist der Unterschied zu Rhodan II (einer Bauernfigur von Anti-ES im kosmischen Schachspiel) nun nicht mehr, als er Mentro Kosum ein Scheißerchen nennt, weil er glaubt, dass der ihn verscheißern will. Galbraith Deighton erhält die Anweisung, nachzuprüfen, ob auf der SZ-1 verbotswidrig Alkohol ausgeschenkt wurde.

Gut, es krassiert die Aphilie, da muss Rhodan einfach mal Gefühle zeigen, damit man ihn nicht mit dem plötzlich sehr ruhigen und gelassenen Bully verwechselt, dem nur noch der Finanzausschuss wirklich Angst machen kann. Was, wenn ihm nach einem Angriff auf die SOL die Zerstörung von 3-4 Kugelraumern in Rechnung gestellt wird?

Die aphilisch-terranische Flotte besteht aus weniger als 10000 Kugelraumern und könnte nicht einmal einem Angriff einer Springerflotte standhalten. Auf der Erde lassen sich sogar ehemalige Elitedivisionen von der Organisation Guter Nachbar niederkämpfen. Vom Solaren Imperium alten Schlages ist nicht mehr viel übrig geblieben. Es gibt nur noch ferne Anklänge und Restbestände an Material wie Kampfanzüge, usw. das irgendwann aufgebraucht sein wird.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 11. April 2014, 07:03 Um den 14. Februar 1975 erschien der 702. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Clark Darlton: Das Stummhaus
"Das Stummhaus" ist einer der besten Romane Clark Darltons, und auch der Serie. In moderater Form thematisiert er den Umgang der mitleidlosen Aphiliker mit den Alten, die die letzten Jahre ihres Lebens in solchen Stummhäusern vom Rest der Welt abgetrennt leben. Am Ende werden, wenn möglich, ihre Organe für Transplantationen entnommen.

Gleich am Anfang des Romans wird die Unmenschlichkeit des Systems offenbar, als dem dem 148-Jährigen der Fernseher weggenommen wird und er nur aus dem Fenster seiner im 40-sten Stock gelegenen Wohnung schauen kann. Im Stummhaus können die Alten dann nur auf dem Bett liegen und Gespräche miteinander führen, aber sie sind ja selbst Aphiliker und interessieren sich nicht wirklich für einander. Aphiliker bilden allenfalls Zweckgemeinschaften.

Wenn die Organisation Guter Nachbar es etwas klüger hätte anstellen wollen, hätte sie anstelle des Versuchs, einen künstlich Gealterten einzuschleusen, vielleicht besser versucht, jemanden vom Personal auszutauschen. In den Stummhäusern arbeiten ja immer noch Menschen und keine Roboter.

So ganz durchdacht fand ich das alles nicht, auch nicht sehr glaubwürdig, dass seit vielen Jahren niemand weiß, was in den Stummhäusern geschieht.

Rhodan ist nun seit vierzig Jahren verschwunden, von einer Expedition nicht zurückgekehrt, wie es heißt, und das Jahr ist nun 3580. Viele Aphiliker kennen das Sol-System inzwischen gar nicht mehr, und die Menschheit entfremdet sich immer mehr von ihrer Herkunft.

Bereits nach wenigen Romanen des Zyklus ist klar, dass hier das Rad nicht nach kurzer Zeit einfach wieder zurückgedreht werden wird.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von nanograinger »

Yman hat geschrieben: 16. Oktober 2020, 11:11 Tolot läuft auf allen Sechsen, was wieder einmal bestätigt, dass ein gewisser Dirk Schulz keine Haluter zeichnen kann, vielleicht aber auch gar nicht weiß, wie die aussehen und dass die vor allem mit den Laufarmen auch laufen können müssen.
...
Auch ein gewisser Johnny Bruck nicht, wenn man sich seine vielen Haluterdarstellungen ansieht, bspw. die erste Innenillu von Band 200. Neben der Frage der Laufarme ist auch die Positionierung der Augen im Schädel gerne mal unterschiedlich.
Yman hat geschrieben: 16. Oktober 2020, 11:11 Gut, es krassiert die Aphilie, ...
Schöner Verschreiber. B-) Aber die Aphilie ist schon echt krass. Allerdings spielt sie in dem nach ihr benannten Zyklus eine recht periphere Rolle.

Frage: Liest du diesen Zyklus und den "Kosmischen Burgen"-Zyklus zum ersten Mal?
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

nanograinger hat geschrieben: 17. Oktober 2020, 23:40 Frage: Liest du diesen Zyklus und den "Kosmischen Burgen"-Zyklus zum ersten Mal?
Könnte man so sagen.
Heiko Langhans hat geschrieben: 18. April 2014, 11:16 Um den 21. Februar 1975 erschien der 703. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Hans Kneifel: Jagd der Outsider
Ein gelungener Roman, der abgesehen von einem kurzen Auftritt Bulls, ohne bekanntes Personal auskommt und deshalb auch spannend ist. Bull hat den Plan aphilische Outsider gezielt gegen immune Reges in New York einzusetzen, eine von Dantons OGN unabhängige Gruppe. Die Charaktere und Kämpfe sind ziemlich brutal veranlagt, es wird keine Rücksicht genommen.

Die Aphiliker sind von Natur aus weitgehend rücksichtlos, die beiden immunen Reges durch Jahrzehnte unter Aphilikern vom Hass verzehrt. Im Ergebnis kommt es auf dasselbe hinaus.

Der Hintergrund ist ein typischer Zukunftsentwurf der 70-er Jahre, in dem Roboter aber eine untergeordnete Rolle spielen, sonst wären etliche Aktionen ziemlich sinnlos. Es geht darum, eine gespaltene Gesellschaft zu zeigen, in der verschiedene Gruppen erbarmungslos gegeneinander kämpfen.

Aphiliker bilden vor allem Zweckgemeinschaften und zeigen kein Mitleid. In der Mitte des Romans werden einige Obdachlose geschildert, die sich von Suppen aus Baumrinden, toten Tieren und Abfällen ernähren.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von nanograinger »

Yman hat geschrieben: 18. Oktober 2020, 11:43
nanograinger hat geschrieben: 17. Oktober 2020, 23:40 Frage: Liest du diesen Zyklus und den "Kosmischen Burgen"-Zyklus zum ersten Mal? B-)
Könnte man so sagen.
Soll heißen, du erinnerst dich nicht mehr an dein erstes Lesen der Romane?
Yman hat geschrieben: 18. Oktober 2020, 11:43 Die Aphiliker sind von Natur aus weitgehend rücksichtlos, die beiden immunen Reges durch Jahrzehnte unter Aphilikern vom Hass verzehrt. Im Ergebnis kommt es auf dasselbe hinaus. ...
Gut beobachtet. Moralisch agierende Akteure sind Mangelware in dieser Handlungsebene, weil die Unmenschlichkeit alles korrumpiert. Ausnahme ist das "Buch der Liebe".
Yman hat geschrieben: 18. Oktober 2020, 11:43 Der Hintergrund ist ein typischer Zukunftsentwurf der 70-er Jahre, in dem Roboter aber eine untergeordnete Rolle spielen, sonst wären etliche Aktionen ziemlich sinnlos. ...
Bin nicht sicher, was du mit "typischer Zukunftsentwurf der 70-er Jahre" meinst. Dystopien als literarische Antwort zu Vietnam, Club of Rome-Bericht und Ölkrise?

Was den Einsatz von Robotern angeht, so gibt es in der Aphilie die K-2-Roboter als Poilzeiersatz. Die mussten mit dem "Bullschen Gesetz" ausgestattet werden, weil sie mit den Asimovschen Gesetzen menschlicher als die Aphiliker gewesen wären.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

nanograinger hat geschrieben: 18. Oktober 2020, 15:56 Soll heißen, du erinnerst dich nicht mehr an dein erstes Lesen der Romane?
In meinem Leben habe ich sehr viel mehr als nur Perry Rhodan gelesen, und ich habe die sporadisch gekauften Hefte nie lange aufgehoben. Vieles habe ich auch nur quergelesen. Das Wenigste hat einen großen Eindruck auf mich gemacht.
nanograinger hat geschrieben: 18. Oktober 2020, 15:56Bin nicht sicher, was du mit "typischer Zukunftsentwurf der 70-er Jahre" meinst.
Die Veränderung der Gesellschaft zum Schlechten hin durch die Strahlung einer Sonne ist nur eine Variante, aber dennoch typisch für Dystopien dieser Zeit. Nach dem Wirtschaftswunder kam die Ölkrise, usw. Typische Filme sind "Soylent Green", "Der Omega-Mann", "Flucht ins 23. Jahrhundert", usw.

Die Serie ist da durchaus am Puls der Zeit, nur eben, dass die technischen Möglichkeiten wie der Einsatz von Robotern etwas zurückgefahren sind. Es ist schwer vorstellbar, dass man sich auf der aphilischen Erde noch so gut verstecken kann, wenn alle Mittel wie der Einsatz von Robotern ausgeschöpft werden.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 25. April 2014, 09:48 Um den 21. Februar 1975 erschien der 704. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Ernst Vlcek: Die Rebellen von Imperium-Alpha
Roi Danton gelingt es, eine große Schar Immuner in eine riesige lemurische Unterwasserbasis zu evakuieren, die nur ihm und seinem Vater bekannt war und nie erforscht wurde. Hilfe bekommen sie von TARAs, die gegen ihr aphilisches Plasma rebellieren und weitere Roboter aktivieren, die bei der Evakuierung Feuerschutz geben. Dabei kommt es zu großen Verlusten (100 Prozent bei den Robotern), vor allem, da die rebellierenden Roboter ironischerweise nach der Zerstörung ihres Plasmas nicht mehr in der Lage sind, auf Menschen zu schießen. Solche Geschichten langweilen mich fast zu Tode.

Der Vorsprung des Aphilie-Zyklus verkürzt sich auf 3:1.
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Re: Klassiker - Der Aphilie-Zyklus (PR 700-799)

Beitrag von Yman »

Heiko Langhans hat geschrieben: 2. Mai 2014, 10:52 Um den 28. Februar 1975 erschien der 705. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

William Voltz: Flucht aus Imperium-Alpha
dandelion hat geschrieben: 2. Mai 2014, 16:09 Breslauer hat viele Jahre gewartet, aber nun hat er es mit der Immunisierung so eilig, daß er Bull in höchste Gefahr bringt. Einen derartigen Logikfehler traut man einenm Roboter eigentlich nicht zu. Andererseits würde es den Roman in dieser Form nicht geben, wenn Bull im stillen Kämmerlein von der Wiederkehr seiner Gefühle überrascht worden wäre.
Dass Breslauer es plötzlich eilig hatte, hing damit zusammen, dass er die Gunst der Stunde durch die Rebellion der Roboter nutzen wollte. Mir stieß eher der Schluss des Romans auf, wo Danton mit Hilfe uralter Codes leichtes Spiel hatte, Bull aus der Gewalt der Aphiliker zu befreien.

Dass Bull so schnell wieder auf normal umgeschaltet wurde ist eine vertane Chance des Zyklus. Es ist auch nicht klar, wie Breslauer die Funktion des Aktivators analysieren konnte. Muss wohl ES geholfen haben. Gefühlt wird der Aphilie-Zyklus von Band 701-705 mit jedem Band schwächer.
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