Pan-Thau-Ra Zyklus

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Richard
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Richard » 18. November 2014, 02:40

Tja, wenn man sich das TiBi anschaut:
6 Tuerme, 5 Raumschiffe ... bei der Affinitet zu 9 haette man bei einem Loower TiBi schon was mit Bezug auf 9 machen koennen. Aber vielleicht hat man J.B. damals nicht ueber diese Affinitaet zur Zahl 9 aufmerksam gemacht.

Ansonsten: die Darstellung der Tuerme laesst erahnen, warum die Loower auch "Truemmerleute" genannt wurden bzw. sich so nannten.
Hm ... Die Raumschiffe der Loower wurden als kegelfoermig beschrieben. Insofern entsprechen die Raumschiffe dieses TiBis jetzt nicht dem Bild wie ich mir Loowerraumschiffe vorgestellt habe.

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Alexandra
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Alexandra » 23. November 2014, 10:22

Das Heft ist in tome 301, hier Tibi und Inhaltsangabe: http://www.perry-rhodan.fr/perryrhodan/vf.php?init=301.
Überschrift: "L’ŒIL QUI REGARDE DANS L’HYPERESPACE".

Was mich mit dem Auge auch fasziniert ist die Sache mit dem direkten Zugang eines Individuums, auch wenn es hier ein robotisches ist, zum übergeordneten Raumkontinuum. Den Hyperraum sehen. Jenseits der Materiequellen sehen, über die große Grenze sehen. Selber.
Dieser eigenständige Zugang, direkt statt durch mittelnde Geräte. In irgendeinem ATLAN-Heft kam dann dieser Häuptling, der in den Hyperraum oder Zwischenraum greifen und seinen Stamm mit dem Treibgut dort ernähren konnte, wow!

Und Harno ist sowieso der Inbegriff der Freiheit durch Meisterung der übergeordneten Räume, Boyt Margor und seine Paratender der Kontrast: Einer kann mehr an höherem Raum, aber ohne echtes Interesse, weil egoistisch, und zieht seinen Kreis in die Enge
Das war eine Gut-Böse-Lenkung, mit der ich etwas anfangen konnte, die meinem inneren Koordinatensystem entsprach.
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Band 891 - Geschenk der Götter (19. September 1978)

Beitrag von GruftiHH » 24. November 2014, 08:29

Untertitel: Im Reich des Pharaos – ein Mutant erlebt die Vergangenheit

Autor: Hans Kneifel

Bild

Terra

Gegenwart

Boyt Margor untersucht weiterhin das Auge. Da er jedoch leider wenig gute Paratender im Labor hat läst er den Hyperphysiker Duffy Loevzak nach Australien kommen. Die beiden untersuchen weiterhin das Artefakt. Als Margor allein durch das Auge schaut, kann er den Bau der Cheopspyramide miterleben --> siehe Abschnitt: Vergangenheit. Als er wieder zur Besinnung kommt tötet Boyt Loevzak, weil dieser zu viel weis und versucht Kontakt zu Yana Sarthel zu bekommen. Ohne Erfolg.

In Terrania befreien die Gäa-Mutanten Bran Howatzer, Dun Vapido und Eawy ter Gedan die Ägyptologin Yana Sarthel aus dem Bann Margors. Eine Lagebesprechung in Imperium Alpha, in der die Mutanten ihre Erlebnisse mit den Loowern schildern, wird durch die Meldung vom Eintreffen von 18.000 unbekannten Raumschiffen in das Sol-System je unterbrochen.

Vergangenheit

Pharao Chnemu Chufu sucht eine geeignete Stelle für sein Grabmal. Nach 3 jähriger Suche wird der Tross scheinbar zu einem Ort mitten in der Wüste "hingezogen". Genau an dieser Stelle soll seine Pyramide stehen. Die Arbeiter und Sklaven sind so euphorisch, dass sie die Arbeit schneller als sonst erledigen. Nach 2 Tagen wird ein Artefakt im Wüstenboden gefunden. Es besteht aus zwei Würfeln welche durch ein Zylinderstück miteinander verbunden sind.Der Pharao sieht darin ein Geschenk der Götter und beschließt, dass es in einer geheimen Kammer in der Pyramide versteckt werden soll. Der Einfluss des Artefakts übersteigt alles. Die Pyramide wird größer und größer. Das Volk hat nichts zu leiden.

Ursprünglich als kleine Pyramide gedacht, überragt der Bau bald schon die Tempel der Götter. Das ruft den Zorn der Priester hervor. Im Traum erhält Chufu von der Göttin Hathor den Auftrag, ein Monument mit Menschenkopf und Löwenkörper zu bauen. Am Tag als das "Geschenk der Götter" in der Pyramide versiegelt werden soll versucht ein Mochelmörder den Pharao zu töten. Er ist von den Priestern bezahlt worden. Doch die treuen Diener des Pharaos greifen ein. Es kommt zu einem Blutbad. Die Bevölkerung lyncht die Priester. Kaum ist das Artefakt in der Pyramide, stellt es auch den segensreichen Einfluss ein.

persönliche Meinung

Jo. Und wieder haben wir ein "Zeitabenteuer" von Hans Kneifel. :st:

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Hans beschrieb halt wie kein Zweiter so toll die Vergangenheit. Ich mochte die Atlan-Zeitabenteuer sehr. Und auch seine späteren geschichtlichen Werke, wie "Babylon" und "Die Kreuzritter". Hans Kneifel ist einer meiner Lieblingsautoren bei Perry Rhodan.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Alexandra » 24. November 2014, 08:42

Die frz. Inhaltsangabe wieder unter http://www.perry-rhodan.fr/perryrhodan/vf.php?init=301,
"Un Cadeau des Dieux".



Das Tb sah, bis auf den Elektrovogel, wahrlich nicht nach SF aus.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Haywood Floyd » 24. November 2014, 10:43

Ich war damals überhaupt nicht glücklich mit PR und hoffte (wie sich dann herausstellte: leider vergebens... :ciao: ) auf Band 900 und damit einen neuen, besseren Zyklus. Mir driftete das alles zu sehr in Richtung Fantasy ab - ich konnte ja nicht ahnen, dass für ange, lange Zeit es noch viel, viel schlimmer kommen würde... :o - Außerdem war es für mich privat eine Zeit der Krise und des (bevorstehenden) Umbruchs in fast jeder Beziehung - was ich aber damals natürlich nicht ahnen konnte - für mich war nur die Krise evident: keine gute Zeit für mich und PR tangierte mich eigentlich nur noch peripher: ich glaube, den Roman habe ich zwar - langjähriger Fixierung folgend - gekauft, aber erst gar nicht gelesen... :(
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GruftiHH
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Band 892 - Facetten der Ewigkeit (26.September 1978)

Beitrag von GruftiHH » 1. Dezember 2014, 08:34

Untertitel: Die Loower im Solsystem – es geht um Krieg oder Frieden

Autor: Ernst Vlcek

Bild


Sol-System

Die Flotte der Loower ist Am Rande des Solystems eingetroffen. Sie wollen von den Terranern ein Objekt haben (das Auge). Eine Delegation unter der Führung von Ronald Tekener und dessen Frau Jennifer Thyron soll verhandel. An Bord der THAMID findet das Treffen mit Hergo-Zovran, dem Befehlshaber der Flotte, statt. Auf dem Schiff befindet sich auch das Plasmawesen, die Duade, die nur durch ein Feld abgeschirmt wird. Dieses Feld wird von Hergo-Zovran bewusst für einen Augenblick abgestellt und sofort spüren die Terraner den Einfluss des Wesens. Ronald und Jennifer sind mentalstabilisiert, die anderen Mitglieder der Delegation jedoch nicht.

Die Gespräche laufen gut an, jedoch haben die Loower eine Hemmung entwickelt, zu weniger entwickelten Völkern über interene Probleme zu reden. Nur die Türmer sind dazu in der Lage, da sie das etelechische Denken beherrschen können. Er erzählt die Geschichte des Auges. Die Loower denken, dass die Terraner ein Wächtervolk einer höheren Macht sind, da sie eigentlich nicht so weit entwickelt sein dürften. Doch die ersten Verhandlungen scheitern, als Ronald Tekener erklärt, dass das Auge in den Händen eines Verbrechers ist. Als die Delegation das Raumschiff verlässt spürt Tekener noch einmal die Suggestivimpulse der Duade.

Wenig später verteilt sich die Flotte der Loower so, dass alle strategischen Punkte des Sol-Systems abgeschirmt sind bzw. angegriffen werden können. Ein Teil der Flotte befindet sich auch in der Nähe des Mars.

Julian Tifflor startet einen zweiten Versuch. Er läd die Loower auf die Erde ein. Doch dort fällt die Bevölerung ihm ihn den Rücken: Die Loower sind überzeugt, dass sie hier nicht erwünscht sind und gehen wütend zurück auf ihr Raumschiff. Der Schuss ging nach Hinten los.

An Bord der THAMID hat sich die Duade inzwischen befreit und geteilt. So kann sie zum ersten Mal in das Tiefenbewusstsein der Loower eingreifen. Goran-Vran kämpft dagegen an und sprengt den Bug mit der Duade ab und vernichtet sie dadurch. Doch statt Lob wird Goran_Vran degradiert. Er habe nicht entelechisch gehandelt und ist noch nicht reif.

Derweil wird auf dem Mars eine Neunturmanlage errichtet, um den Quellmeister Pankha-Skrin herbeizurufen. Hierbei sprengt sich Goran-Vran jedoch ausversehen in die Luft und verliert dabei sein entelechisches Bewusstsein, überlebt aber knapp.

Noch einmal sollen Ronald Tekener und seine Frau vermitteln und reisen zum Mars. Doch auch dieses Treffen ist nicht vom Erfolg gekrönt. So unterschiedlich sind die Mentalitäten der Terraner und Loower.

Mutoghmann Scerp bietet die Unterstützung der GAVÖK an, die Julian Tifflor jedoch ablehnt.

Terra

Boyt Margor hat derweile in einer Hyperraumblase eine kleine Basis eingerichtet. Dun Vapido, Eawy ter Gedan und Bran Howatz helfen Homer G. Adams. Sie nehmen Kontakt zu den Paratender Dentrov Quille auf. Sie wollen Boyt Margor warnen. Er soll das Objekt aushändigen. Kurz darauf taucht Margor auf und nimmt Quille mit in sein Versteck. Quille soll zum schein auf das Angebot der Gäa-Mutanten eingehen. Jedoch nimmt das Gespräch eine andere Wendung. Quille denkt gar nicht daran, wärend eines Gespräches auf die Mutanten einzugehen. Als Boyt und Quille wieder in die Basis zurückkehren wollen, wird Quille in den Hyperraum abgestoßen. Das bringt Margor auf den Gedanken, genauso mit sienen Feinden zu verfahren. Er sucht sich den "Idiot" Niki Saint-Pidgin aus. Der ist jedoch Imun. Boyt startet einen anderen Versuch. Er nimmt Niki mit und sie gelangen über den Hyperraum auf den Planeten Saint Pidgin. Dort flieht Niki in den Korkwald und gelangt so in Sicherheit.

Persönliche Meinung

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, obwohl er doch starke Schwächen aufweist. Zu einem ist mir zu kompliziert erklärt worden, warum die Loower und Terraner nicht verhandeln können. Das ist irgendwie unlogisch: Eigentlich sollten die Loower geistig über den Menschen stehen und diese leichter verstehen können. Auch die Situation mit Boyt und Quille ist, wenn ich es jetzt für Euch so beschreibe, nicht schlüssig. Erst hat der von Boyt den Befehl bekommen auf das Angebot "zum Schein" einzugehen, tut es im Laufe des Gesprächs mit den Mutanten nicht.

Schön ist ein Wiedersehen mit Niki - und obwohl im Planeten Roman auch beschrieben - ist es noch mal schön zulesen, dass er doch fliehen konnte.
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Re: Band 892 - Facetten der Ewigkeit (26.September 1978)

Beitrag von HOT » 2. Dezember 2014, 07:09

GruftiHH hat geschrieben: Zu einem ist mir zu kompliziert erklärt worden, warum die Loower und Terraner nicht verhandeln können. Das ist irgendwie unlogisch: Eigentlich sollten die Loower geistig über den Menschen stehen und diese leichter verstehen können.
Grade nicht: Ich fand die Darstellung des gegenseitigen Nichtverstehens gradezu genial. Hier geht es mal nicht darum, dass der andere gnadenlos gewalttätig ist, oder aus Kalkül und Machtstreben heraus nicht verstehen will, sondern darum, dass beide eine andere Sprache sprechen, weil sie verschieden denken.

Auf Seite 46 sagt ein Loower zu Goran-Vran über die Terraner: "Sie kommen mir aggressiv und hinterhältig vor". Dieser antwortet: "Eigentlich hatte ich den Eindruck, dass sie offen und aufrichtig sind. (...) Gleichzeitig versuchte er mir zu erklären, dass es aber auch Außenseiter gibt, die dem allgemeinen Bestreben zuwiderhandeln." - Antwort: "Das ist doch ein Widerspruch ... Man kann nicht behaupten, einen guten Willen zu haben und gleichzeitig beteuern, diesen Willen nicht gegen sich selbst durchsetzen zu können." Goran-Vran: "Und doch ist es so ... Das macht das Verhalten der Terraner so rätselhaft. (...) Wenn sie lügen, dann nicht bewußt ... Man bekommt im Umgang mit ihnen fast den Eindruck, als würden ihre Handlungen nicht von ihrem Denken bestimmt."

Eigentlich mein ständiger Eindruck von der Menschheit ... :)

Im Grunde ist das doch der Urgrund der Konflikte zwischen den Menschen (jetzt mal auf die Realität bezogen): Man versteht sich nicht, darum traut man sich nicht. Dazu kommen noch Minderheiten, die entgegen der Übereinkunft der Mehrheit handeln.

Wie gesagt, meiner Meinung nach hat Vlcek das Grundproblem sehr gut dargestellt.

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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Heiko Langhans » 2. Dezember 2014, 07:46

Mir hat die Handlung um Niki St. Pidgin nie gefallen. Das liegt an Vlceks Darstellung von Geisteskranken, die auch in seinen Dämonenkiller-Romanen bei mir immer einen schalen Beigeschmack hinterließ. Andere loben ihn dafür. Es ist vielleicht Ansichtssache.

Immerhin: Wenn Vlcek es geschafft hat, den Lesern seine Inner-Space-Reisen unter die Haut gehen zu lassen, hat er das gesteckte Ziel sicher erreicht.

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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von GruftiHH » 2. Dezember 2014, 13:16

Ich habe mal bei den anderen Classic Threads so gestöbert....... Mache ich mir da eigentlich zu viel Arbeit? Ich versuche immer den Inhalt aufzudröseln und selber zu schreiben, andere übernehmen aus Perrypedia...... Was ist Euch lieber?

Und dann noch eine Frage, was machen wir nach Band 899? Ist ja noch etwas hin......
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Heiko Langhans » 2. Dezember 2014, 16:25

"Andere" - das bin wohl ich B-) . Und ja - ich mache das aus Zeitersparnis, da ich zur Zeit sieben Klassiker-Threads bestücke. Die Zusammenfassungen aus der Perrypedia sind meistens sehr gut, bekommen von mir ganz gelegentlich vor dem hiesigen Einstellen einige kleine Aufhübschungen, und wenn mir eine HZF zu knapp ist, schreibe ich das gleich runter. Manchmal werden sie dann verbessert.

LaLe schreibt seine Zusammenfassungen gleich selbst in die Perrypedia und übernimmt sie dann. Manchmal auch andersrum.

Löblich, wenn Du Deine Texte hierfür noch extra neu schreibst. Ein Abgleich mit den PP-Inhalten lohnt dabei. Letztlich kann dort jeder mitarbeiten, und die Texte erzielen dort vielleicht eine größe Breitenwirkung als in den Threads, welche aber natürlich eine ganz andere Intention verfolgen.

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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von GruftiHH » 2. Dezember 2014, 16:57

Heiko, war nicht böse gemeint.

Bei 7 Threads würde ich es auch so machen. B-)

Ich suche mir den Perrypedia Eintrag und schaue da mal nach. Dann drösel ich alles auf. Weil mich das auch so fasziniert. Ich kann ja mal schauen, ob ich doch bei Perrypedia mitmache... aber im AUgenblick reicht mir das Forum hier. Habe halt jetzt zuviel zu tun.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Alexandra » 3. Dezember 2014, 20:36

Ich muss mir doch die Hefte selbst holen, zum Glück ist bald Weihnachten.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von LaLe » 4. Dezember 2014, 10:30

GruftiHH hat geschrieben:Ich habe mal bei den anderen Classic Threads so gestöbert....... Mache ich mir da eigentlich zu viel Arbeit? Ich versuche immer den Inhalt aufzudröseln und selber zu schreiben, andere übernehmen aus Perrypedia...... Was ist Euch lieber?

Und dann noch eine Frage, was machen wir nach Band 899? Ist ja noch etwas hin......
Aktuell zitiere ich nur noch aus der Perrypedia und korrigiere nichts, weil ich die Romane gar nicht lese. Das wird sich erst mit den 1800ern wieder ändern.

Dass du dir die Mühe machst die Zusammenfassungen selbst zu schreiben finde ich absolut lobenswert und würde ähnlich wie Heiko anregen, diese inhaltlich mit denen in der PP abzugleichen. Die sind leider nicht sooo selten fehlerbehaftet (da arbeiten auch nur Menschen).

Nach #899 würde ich anregen mit einem neuen Thread zu den Kosmischen Burgen fortzusetzen. Das macht unter dem Gesichtspunkt der "Klassikeraufarbeitung" einfach Sinn. Viele mögen den Zyklus nicht so sehr und vor allem in der hinteren Hälfte kann ich das gut nachvollziehen, aber da gab es so viele für mich tolle Romane, da könnte ich tatsächlich in uralten Erinnerungen kramen und das ein oder andere noch zu Tage fördern.

Erwähnte ich schon mal, dass ich die Loower mag? Für mich sind die unter den Fremdvölkern einer der ganz großen Würfe der PR-Historie.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von GruftiHH » 4. Dezember 2014, 17:16

@LaLe und Heiko

Ich musste erst einmal mein Kennwort bei Perrypedia raussuchen. Hiii. War schon lange nicht mehr drin.

OK. Werde dann mal da auch was schreiben. Aber ersteinmal nur editieren und ergänzen.

So. Wieder On-topic:

Ich werde dann bei Heft 900 weiter machen. Aber erst nach einer kleinen Schaffenspause. Ich wollte noch die Drei Bücher Pan-Thau-Ra lesen und Atlan Traversan......

Ich denke mal, dass mit dem Heft 899 Pan-Thau-Ra noch nicht gelöst ist. Daher denke ich, dass es - wie ich ursprünglich plante - keinen Sinn macht nach dem Zyklus die Bücher zu lesen. Ich denke da wird noch einiges im 900er Zyklus aufgedröselt. Oder?

Da hätte ich jetzt aber doch noch eine Frage: Ist so alles ok, wie ich es jetzt erstelle oder gibt es Änderungswünsche von der Leserschaft? Schließlich sollt Ihr ja auch Euren Spaß haben. :D
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Alexandra » 4. Dezember 2014, 18:27

Also, ich habe viele Romane nach 900 in ausgesprochen guter Erinnerung.
Womit ich Interesse signalisieren möchte.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Richard » 5. Dezember 2014, 03:21

Ich sehe die Baende 900 - 999 eher gemischt:
Die Handlung rund um die BASIS (und SOL, die war ja Anfangs auch noch dabei) fand ich faszinierend.
Die Stories um Boyt Margor haben sich dann irgendwann gezogen, meinem Empfinden nach.

Und das Ende, als dann gefuehlsmaessig in einigen Baenden fast auf jeder Seite mal von "Hordeninstinkt" bzw. "Ritterwissen" die Rede war (waren wohl die Baende rund um das Duell von Jen Salik und Amtranik als ich diese Haeufung empfand) ging mir das schon regelrecht auf die Nerven. Speziell da ich wusste, dass dieses zu dem Zeitpunkt besonders betonte "Ritterwissen" quasi verschwand. Nach Band 1000 hoerte man nichts mehr davon und Jen agierte jetzt auch nicht so, als ob er da besonders viel tolles Ritterwissen haette.

Dass da immer noch Galto Quolfahrt da noch an Bord der BASIS dabei war und es zumindest vereinzelt immer wieder zu diesen Romanen kam, in denen irgendwelche jungen weiblichen Besatzungsmitglieder sich unsterblich in ihn verliebten fand ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr so witzig, irgendwie hatte sich dieses wohl als Running Gag gedachte Handlungsschiene bei mir totgelaufen.
Mich wuerde interessieren, wie Leserinnen das damals empfanden (hm, Alexandra? :) ).

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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Alexandra » 5. Dezember 2014, 06:51

Richard hat geschrieben: Mich wuerde interessieren, wie Leserinnen das damals empfanden (hm, Alexandra? :) ).
Wenn wir nach 900 weitermachen, gerne.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von LaLe » 5. Dezember 2014, 07:42

Mir gefiel vor allem die "Tour des Chateaux" mit Pankha-Skrin und seinem Helk, aber auch die anderen Loower-Geschichten mit und um Baya Gheröl.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Haywood Floyd » 5. Dezember 2014, 11:44

Ja, je mehr der Zyklus der magischen 1000 entgegentorkelte, desto schlechter wurde er in meinen (damaligen) Augen! Meine große Hoffnung war Band 1000 gewesen, von dem ich mir einen deutlichen Bruch mit dem Fantasygedöns und zumindest das persönliche Auftreten eines / der Kosmokraten, samt Erkenntnissen über diese Typen erhoffte: pffffffftttttt... >-<

Und da, nach Kenntnisnahme (von Lektüre mag ich da nimmer reden...) des Inhalts von Band 1000, hieß es für mich eben, mit einer Textstrophe aus Terry Jacks bekannten Song (damals schon ein Oldie, da aus der frühen Mitte der 70er):

We had joy, we had fun
we had seasons in the sun,
but the wine and the song
like the seasons have all gone!
:ciao: :ciao: :ciao:

https://www.youtube.com/watch?v=YG9otasNmxI
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von GruftiHH » 5. Dezember 2014, 12:17

Also ich habe eben für mich beschlossen, dass ich (habe ja Gott sei dank ein paar Hefte Vorsprung) die Taschenbücher danach lese und hier auch zusammenfasse und kommentiere (und bei Perrypedia ergänze).

Danach geht es weiter mit dem Zyklus "Die kosmischen Burgen" - versprochen! :D
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Kendall Baynes » 5. Dezember 2014, 20:00

Bei den "Kosmischen Burgen" war für mich bemerkenswert, dass nicht nur wie gewohnt William Voltz (z. B. Planet der Puppen), sondern auch andere Autoren zu ungeahnten Höhenflügen ansetzten, wie Ernst Vlcek (Die Zweidenker), H. G. Francis (Der Matazema-Plan) und auch Clark Darlton (Die Materiesenke).

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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von HOT » 6. Dezember 2014, 11:04

Wenn ich das so höre, freue ich mich so richtig auf die Kosmischen Burgen. Was dem einen sein "Fantasygedöns" ist dem anderen vielleicht sein "sense of wonder"? Lieber den einen oder anderen Autorenhöhenflug (den ich schon im laufenden Zyklus feststelle), als von Autoren verschenkte Themen im eigentlich spannenden Umfeld.
Zuletzt geändert von Rainer Nagel am 6. Dezember 2014, 11:16, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Vollquote entfernt.

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Band 893: Abschied von Eden II (3. Oktober 1978)

Beitrag von GruftiHH » 8. Dezember 2014, 08:33

Untertitel: Sie wollen Hilfe leisten – und starten ins Ungewisse

Autor: Clark Darlton

Bild

Eden II

Auf der Welt der Konzepte, Eden II, will das Doppelkonzept Ernst Ellert / Gorsty Ashdon ES helfen. SIe können dessen Hilferuf nicht vergessen. Ellert ist jetzt im Körper eines Mannes gebunden, nicht mehr frei durch das Universum zu eilen. Das Ziel der totalen Verschmelzung aller Konzepte zu einem Bewusstsein will Ellert/Ashdon noch nicht gehen. In Kelten-Bay, dem Start ihrer Reise stoßen sie auf Unverständnis. Sie wollen ein Raumschiff finden und damit Eden II verlassen. In der Technik-Stadt Kantrov soll sich eventuell noch eines befinden.

Ihre Reise führt sie nach Sphäro, deren Konzepte Geräte entwickelt haben, um kosmische Musik empfangen. Diese Musik wirkt jedoch hypnotisch. Doch auch in dieser Stadt hat keiner den Notruf von ES empfangen. Der Weg führt duch Dommerjan, eine in dusterem Nebel getauchte Gegend. Dort leben Konzepte, die schon ein höheres Bewusstsein erlangt haben. Sie bestehen nicht mehr aus zwei individuellen Bewusstseine sondern sind verschmolzen. Leider geht nicht alles glatt und manche Verschmelzungen schlagen fehl. Die bedauerlichen Wesen leiden unter gespaltenen Persönlichkeiten. Ernst Ellert / Gorsty Ashdon können nur durch Gewalt ihren Weg freikämpfen. Sie retten ein Einzelkonzept, dass sie einen kurzen Teil des Weges begleitet.

Endlich kommen sie in Kantrov an. Die Stadt scheint sehr merkwürdig zu sein. Die Gärten sind gepflegt. Die Straßen. Die Häuser. Doch kein Bewohner ist zu sehen. Es stellt sich heraus, dass die Konzepte, die hier leben, sich unsichtbar machen können. Sie haben schon eine neue Stufe der Evolution erreicht. Es ist für Ellert/Ashdon schon schwer Lebensmittel zu bekommen, denn die werden hier nur noch wenig gebraucht. Die weiterentwickelten Konzepte benötigen kein Essen mehr. Die eigentlichen Bewohner sind Roboter, die alles in Schuss halten. Zum Glück treffen Elelrt/Ashdon auf den Roboter Akrobath, der ihnen nicht mehr von der Seite weicht. Er ist auch mit dem "Boss" der Werftanlage befreundet und redet so von Roboter zu Roboter. Die drei finden ein Raumschiff, was von den Technikrobotern wieder flott gemacht wird.

Die Konzepte wollen es verhindern und sabotieren die Reparaturarbeiten. Ein Saboteur kann gestellt werden, bevor er großen Schaden anrichten kann. Putnam erzählt Ellert / Ashdon, dass niemand, der EDEN II einmal verlassen hat, wieder zurückkehren kann. Da alle Konzepte für die große Vereinigung benötigt werden, wolle man den Abflug verhindern. Putnam kann jedoch überzeugt werden. Er verhindert, dass die Bewohner von Kantrov weiterhin Sabotage-Akte durchführen. Da jedoch jetzt Ellert zweifelt, ob er das richtige tut, übernimmt Ashdon die Kontrolle des Konzeptes. Gemeinsam mit Akrobath, der sich kindisch freut, starten sie mit dem Raumschiff in eine ungewisse Zukunft.

Persönliche Meinung

Dieser Roman ist eigentlich ein sehr typischer Darlton. Ich fand ihn sehr abwechslungsreich. Und mit dem Roboter Akrobath, der nur aus einem Kopf auf einer Platte besteht, ist eine liebenswerte Persönlichkeit eingeführt worden. Ich mochte ihn gleich nach den ersten Sätzen. Das Titelbild ist daher sehr gut gelungen. Laut Perrypedia wird diese Geschichte im Band 910 weiter geführt.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Alexandra » 8. Dezember 2014, 17:26

An das Bild erinnere ich mich nun wieder ganz genau. Komme die Woche aber nicht zum Lesen.
Die frz. Inhaltangabe ist hier: http://www.perry-rhodan.fr/perryrhodan/vf.php?init=305
Ouragan dans l'hyperespace/ ADIEU À ÉDEN II

Bild

Leseprobe auf Amazon: http://www.amazon.de/Ouragan-dans-lhype ... yperespace
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197

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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Faktor10 » 10. Dezember 2014, 01:09

Ich kann Haywood Floyd nur Recht geben. Ein paar Romane waren schön zu lesen aber der Rest?
Zu viel Fantasygedöns.
Voltz hätte damals aufhören sollen!
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

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