Pan-Thau-Ra Zyklus

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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DelorianRhodan
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von DelorianRhodan »

Spoiler:
du hast recht
cold25
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von cold25 »

Der Zyklus gefällt mir wahnsinnig gut.
Ich habe nur überall mal versucht, ein Bild eines Asogenen zu finden und bin kläglich gescheitert.
Hat Irgendjemand mal ein Bild entdeckt? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie so ein "halb leerer Sack", mit einem Gesicht oben drauf aussehen soll! :D
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GECP
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von GECP »

cold25 hat geschrieben:Der Zyklus gefällt mir wahnsinnig gut.
Ich habe nur überall mal versucht, ein Bild eines Asogenen zu finden und bin kläglich gescheitert.
Hat Irgendjemand mal ein Bild entdeckt? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie so ein "halb leerer Sack", mit einem Gesicht oben drauf aussehen soll! :D
Ich denke einmal, so ähnlich: http://www.kika.de/beutolomaeus-und-die ... index.html
cold25
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von cold25 »

jaaaa...WELTKLASSE!!! :rofl: <<< *tränenlacht*
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cold25
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von cold25 »

Habt ihr denn ne TOP 5 Liste der besten und schlechtesten Romane des Zyklus?

Für meinen Geschmack stammen die bisher besten von Kurt Mahr, Voltz liegt "abgeschlagen" auf Platz 4 aber ich habe ja noch einiges vor mir.
Dennoch war ich positiv über die Romane von Mahr und auch Francis überrascht.

Bisherige Top 5

876 Kurt Mahr Die Welt des LARD - Ich liebe diese Stories, die man auch ohne Hintergrundwissen lesen könnte, in denen eine neue Welt dargestellt wird, dass hat Kurt Mahr hier grandios gemacht. Die Charaktere einfach herrlich und mir jetzt noch im Gedächtnis. Die Darstellung der Welt erinnerte mich anfangs an einen Phillip K. Dick Roman.

868 Kurt Mahr Aufbruch der Basis

873 H. G. Francis Die Manipulierten - Francis Roman über Plondfair hat mir sogar besser gefallen, als die beiden Vorgängerromane von Voltz, auch wenn manches etwas hahnebüchen war, hat mir der Verlauf der spannenden Story um die Hintergründe des Alles-Rad gefallen. Auch hier wunderbar gezeichnete Charaktere die zum Teil auch "gevoltzt" wurden *grrr*

885 William Voltz Kampf in der PAN-THAU-RA - das erste Auftauchen der Ritter der Tiefe, ließ hier mein Herz höher schlagen, zufälligerweise fragte ich mich beim lesen des Romans am Anfang wann das wohl endlich geschehen würde, hätte hier aber nie damit gerechnet. Dazu noch die Geschichte um den Orbiter war einfach wunderbar, schade nur, dass das hier so kurz abgehandelt wurde

871 William Voltz Zentrum der Lüge --Vom Band 870 war ich nach dem starken Beginn etwas enttäuscht, 871 überzeugte mich dann doch und weckte noch mehr als der Vorgängerroman die Neugier, was hinter dem Alles-Rad steckt.

Die beiden schlechtesten Romane waren

872 Hans Kneifel Die Schattenwelt -- nach dem guten ersten Drittel verfällt der Roman wieder in den typischen Plot der 60er, stundenlanges umherirren der Protagonisten und bekämpfen von irgendwelchen Robotern im 10 kleine Negerlein Prinzip,
Ich fand es auch furchtbar, dass die Wynger hier eher wie dumme Steinzeit-Menschen dargestellt wurden, statt der Charakterisierung aus den Vorgängerromanen.


Was mir noch etwas negativ aufgefallen ist, dass sich die Autoren damals über die Charakterisierung ihrer Person nicht richtig abgesprochen zu haben scheinen. Das ist sicher nicht einfach aber es gab beispielsweise einen Charakter namens Hytawath Borl, der mit Demeter einer Wyngerin unterwegs war. In Francis Romanen beschrieb man ihn auf die Art und Weise, dass er die Wyngerin eher als Schwester ansah, die es zu beschützen gilt und niemals echte Liebe für Sie empfinden würde, bei Voltz war er bis über beide Ohren in Sie verliebt. Komischer Sinneswandel innerhalb weniger Tage :D

Dennoch der Zyklus ist klasse, so homogen, die Geschichten bauen wunderbar aufeinander auf und man hat das Gefühl hier wirklich EINEN großen Roman zu lesen, auch wenn ich aus bestimmten Gründen erstmal nur die Handlungsebene der PAN-THAU-RA verfolge und mich im Anschluss der LOOWER zuwende :)
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HOT
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von HOT »

Aus meiner Erinnerung heraus kann ich deiner Bewertung nur zustimmen.

Ich guck mal in unsere damalige Diskussion:

Zu 876 schrieb ich: Kurt Mahr gefällt mir hier besonders. Er, der vorher oft sehr trockene Charaktere entworfen hat (seine Posbi & Roboterstories waren aber immer unübertroffen), beschreibt hier richtig schillernde Persönlichkeiten. Mir hat dieser Roman besonders gut gefallen.

Zu 885: Nun liefen ja recht rasant einige Handlungstränge zusammen: Demeter (Göttin, aber wohl doch eher Wyngerin) & Ganerc-Callibso (Zeitloser, Puppenspieler, bisher geheimnisvoller Mächtiger) sitzen mit Perry und den anderen am Konfernztisch und beschnacken die Lage. SOL (Generationenraumschif, seit Aphilie-Zeiten zwischen den Galaxien unterwegs) und BASIS (Gigantisch & das Neueste vom Neusten) sind bei der PAN-TAU-RA, dem sagenhafen Sporenschiff angekommen. Zum Glück deuten sich Materienquellen, Ritter der Tiefe und ein seltsames Wesen namens Orbiter-Zorg an .... es geht also (zum Glück) spannend weiter in WiVos Perryversum.

Und ich wurde nicht enttäuscht!
cold25
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von cold25 »

HOT hat geschrieben:Zum Glück deuten sich Materienquellen, Ritter der Tiefe und ein seltsames Wesen namens Orbiter-Zorg an .... es geht also (zum Glück) spannend weiter in WiVos Perryversum.

Und ich wurde nicht enttäuscht!
Super :st: , meinen Plan zu Ostern bei 900 LAIRE anzukommen kennst Du ja :D Bisher läuft es gut und wie Du schon schreibst, scheint es ja auch spannend weiterzugehen.
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MHR
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von MHR »

cold25 hat geschrieben: Die beiden schlechtesten Romane waren

872 Hans Kneifel Die Schattenwelt -- nach dem guten ersten Drittel verfällt der Roman wieder in den typischen Plot der 60er, stundenlanges umherirren der Protagonisten und bekämpfen von irgendwelchen Robotern im 10 kleine Negerlein Prinzip,
Das ist aber nur ein Roman. Und welches ist der andere der »beiden schlechtesten Romane«? :devil:
Sind die Romane wirklich »schlechter« oder haben sie Dir nur »nicht so gut gefallen« wie die anderen? Oder liegt es daran, dass Dir der Autor allgemein nicht liegt?
cold25
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von cold25 »

MHR hat geschrieben: Das ist aber nur ein Roman. Und welches ist der andere der »beiden schlechtesten Romane«? :devil:
Sind die Romane wirklich »schlechter« oder haben sie Dir nur »nicht so gut gefallen« wie die anderen? Oder liegt es daran, dass Dir der Autor allgemein nicht liegt?
Ich wollte erst schreiben, dass das doch das gleiche ist aber ich denke doch, dass der Roman von Kneifel schon auch objektiv gesehen, aus oben genannten Gründen schlechter ist, als beispielsweise 876 Kurt Mahr - Die Welt des LARD , der mit einer ganzen Fülle an Ideen aufwartet und dem man einfach nicht vorwerfen kann, dass zu irgendeinem Zeitpunkt die Handlung durch endlose Verfolgungsjagden gestrafft wird. Bei Kneifel passiert das fast das halbe Heft lang und dann auch noch mit so unzureichenden und verwirrenden Beschreibungen, so dass ich die Handlung teilweise nur noch überflog und nach weiteren 2-3 Seiten nix neues passiert war. :D
Was ich Ihm in diesem Roman allerdings zu gute halten möchte, ist die Charakterdarstellung von Hytawath Borl. Das haben die Autoren nach ihm leider nicht so gut gemacht.

Aber du hast recht, den zweiten Roman habe ich glatt vergessen aufzuzählen. Es ist ironischerweise 869 Kurt Mahr - Die Tage des Ungeheuers.
Ich hatte das schon weiter oben geschrieben. Nach dem grandiosen Anfangsroman enttäuscht Mahr hier mit einem ähnlichen Konzept wie in besagtem Roman von Kneifel.

Mit deiner Vermutung, dass Heft 872 von Kneifel mir nicht so gefallen hat, liegt teilweise wirklich am Autor. Ich beginne mich schon jedesmal zu "fürchten" wenn dieser Name am Anfang des Romans auftaucht, zugegeben er ist nicht mein Lieblingsautor, dass können andere einfach viel besser.
Ich kann mich erinnern, dass der verwirrendste aller seiner Romane damals 703 Hans Kneifel -Jagd der Outsider war aber es gab auch richtig gute wie 725 Hans Kneifel - Allianz der Galaktiker oder 743 Hans Kneifel -Inferno der Dimensionen.
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HOT
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von HOT »

cold25 hat geschrieben: Ich kann mich erinnern, dass der verwirrendste aller seiner Romane damals 703 Hans Kneifel -Jagd der Outsider war...
Den fand ich nun grade gut.

Tatsächlich habe ich ein sehr gespaltenes Verhältnis zu Kneifel: Einerseits bin ich mit seinen Zeitabenteuern groß geworden, mochte als Jugendlicher seine coolen Helden, die immer eine schicke Freundin hatten und Whiskey tranken. Andererseits kann er sprachlich sehr lieblos runterschreiben (ich glaube am schlimmsten war 653) oder sich langatmig und detailverliebt darüber auslassen, was seine Protagonisten nun essen und trinken, dass man bei Lesen fast einschläft.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von zephydia »

Ich finde man darf auch nicht vergessen das die Autoren nach Expose schreiben. Und wenn laut Expose in einem Roman nunmal keine neuen großen Enthüllungen vorgesehen sind, kann der Autor auch nicht einfach welche einbauen die dann womöglich dem wiedersprechen das der oder die Exposeautoren für den Fortlauf der Serie geplant haben. Und so gibt es dann immer wieder Hefte die Leser die sich nur für das "große Panorama" interessieren womöglich als langweilig empfinden, aber ich finde nicht das man da nur allein die Autoren verantwortlich machen kann. Außerdem gibt es auch Leser die gerne Hefte lesen bei denen es mal um scheinbar "kleinere" Themen geht.

Was mir von den Sachen die ich von Kneifel kenne am besten gefallen hat sind übrigens seine beiden Historischen Romane (die nichts mit PR zu tun haben) "Der Bronzehändler" und "Der letzte Traum des Pharao" hier beschreibt er das Leben im alten Ägypten unglaublich detailliert und (anders als bei den meisten Sachen die ich von ihm kenne, die er für PR verfasst hat ) gibt er seinen Charakteren dort auch mehr Tiefe. Auch wenn der eigentliche Haubtprotagonist Karidon mich doch wieder ein klein wenig an Kneifels Version von Atlan erinnerte.
Aber beispielsweise der Pharaoh Chakaura war ein ziemlich interessanter Charakter. Man muss sich natürlich trotzdem auf Kneifels zum Teil sehr verspielten Schreibstil einlassen. Aber ich lese den ab und an ganz gerne, auch wenn zuviel davon (ähnlich wie bei belgische Schokolade) wirklich zuviel sein kann :D
Zuletzt geändert von zephydia am 2. April 2017, 12:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von HOT »

zephydia hat geschrieben:
Was mir von den Sachen die ich von Kneifel kenne am besten gefallen hat sind übrigens seine beiden Historischen Romane (die nichts mit PR zu tun haben)
Ich habe einen von ihm liegen über Kreuzfahrer, den ich zufällig in einem Antiquariat fand, aber noch nicht gelesen habe. Empfehlenswert?
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von zephydia »

HOT hat geschrieben:
Ich habe einen von ihm liegen über Kreuzfahrer, den ich zufällig in einem Antiquariat fand, aber noch nicht gelesen habe. Empfehlenswert?
Leider kann ich da nichts zu sagen. Ich kenne nur diese beiden historischen Romane von ihm da ich sie mal billig als Hörbuch auf CD gefunden, und da ich mich sowieso für das alte Ägypten interessiere, gleich gekauft habe. Auserdem hatte ich den"Bronzehändler" vor ein paar Jahren mal in der Bibliothek bei uns in der Stadt ausgeliehen. Aber da gibt es gar keine Kneifels mehr. Ist auch schade das es nur seine SF-Romane als E-Books gibt. Ich würde sehr gerne mehr von seinen anderen Büchern lesen.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Heiko Langhans »

Kneifel hatte zwischen etwa 1973 und 1981/82 eine Art Qualitätseinbruch, der zugleich mit einem Wechsel im Erzählstil einherging. Vielleicht lässt sich der Knackpunkt an seinem (damals) letzten Zeitabenteuer festmachen (Söldner für Rom, PRB 116). Fast am Ende des Romans steht folgende Passage:
Dies, schwor er sich, würde die letzte seiner Erinnerungen sein. Er wollte und konnte nicht mehr. Nicht die Erschöpfung; das war unwesentlich und verging nach ein paar Stunden. Sondern die Einsicht der totalen Nutzlosigkeit. Und schließlich war es immer wieder dasselbe: Er erwachte, erlebte seine großen Enttäuschungen und kleinen Triumphe, liebte eine oder mehrere der Barbarenfrauen und kehrte immer wieder in einem geschlossenen Kreislauf zurück ins ein unterseeisches Gefängnis.
Und ein paar Zeilen später:
Niemals wieder würde er sich dem Risiko aussetzen, sich wieder zu erinnern. Erinnern zu müssen.
Er haßte seine Erinnerungen.
Und verdammte diejenigen, die zugehört hatten, wie er ameisenhaft und emsig versucht hatte, ohne jeden Erfolg die Geschichte zu verändern.
Da schrieb Kneifel wohl nicht nur über Atlan.

Seit seinem Debüt 1956 (bis Ende 1962 erschienen aber nur 9 Romane) hatte er gut 130 Hefte und ca. 75 Taschenbücher veröffentlicht. Schon die 35 ORION TBs unterlagen dabei einem besonderen, weil monatlichen Produktionsdruck. Zudem war er als Lektor, Sachbuchautor und Übersetzer tätig.

In den oben zitierten Sätzen offenbarte sich für mich ein beginnender Burn-out.
cold25
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von cold25 »

Ich habe heute den Doppelband 894/895 Soldaten des LARD/Herren der PAN-THAU-RA von William Voltz beendet und bin schwer beeindruckt.
Er hat es wieder mal geschafft.

Mein Interesse war nach den letzten Bänden ein klein wenig abgeflaut aber die Motivation ist wieder voll da. Den Vormarsch und die Kämpfe in der PAN-THAU-RA gegen die Ansken waren noch nicht mal das Besondere im Doppelroman.

Das Schüren von immer neuen Geheimnisse und das Kosmische haben mich hier wahnsinnig fasziniert.

Die Probleme die Alaska mit seiner Maske hat, seine anschließende Begegnung mit Kytoma. Ich will endlich wissen was hinter den Materiequellen/Senken steckt, hinter den Rittern der Tiefe etc etc. und irgendwie auch wieder nicht, weil die Geheimnisse für mich die Faszination ausmachen. Immer Stück für Stück bitte aber niemand kann das besser als die PR-Heftserie :D

Die Geschichte um GANERC und weitere Enthüllung der Hintergründe seiner Herkunft setzte den beiden Bänden dann noch die Krone auf. Es wird sicher ne Weile dauern, bis dieser Handlungsstrang weiter verfolgt wird, zumal ich ja noch die ganze Milchstrassen-Handlung im PAN-THAU-RA Zyklus nachholen muss.
Bitte sagt mir, dass dieser Handlungsabschnitt genau so gut ist, wie der der im Sporenschiff spielt.

Wahnsinn diese Epik und so weit ich das überschaue, ist das ja erst der Anfang der kosmischen Ereignisse :)

Achja den Folgeroman 896 von Ewers - Die Meuterer finde ich nach 1/3 dafür umso schwächer, da werde ich viele Handlungsteile wohl bloß überfliegen, schade drum...
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von cold25 »

@GruftiHH da hattest Du mich unbeabsichtigt schön an der Nase rumgeführt, also Du bei deiner Rezension vom "ENDE" GANERC's geschrieben hast :D ..da ich eure Meinungen auf den vorangegangenen Seiten nur immer so halb lese um nicht zu sehr gespoilert zu werden, dachte ich im ernst, dass hier in diesem Roman Ganerc sein Ende findet :D
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GruftiHH
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von GruftiHH »

@cold25 - Hiiii. Tja das geht mir manchmal bei Namen so. Da muss man mich mal korrigieren ;)
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von cold25 »

Also *hüstel* 896 H. G. Ewers- Die Meuterer und 897 H. G. Ewers - Ein Hauch von Magie habe ich dann kurzerhand übersprungen und nur die Passagen gelesen, die in der SOL und der BASIS gespielt haben. Ich mag die Geschichten um Tatcher und Dalaimoc einfach nicht und als ich mir die dann die Zusammenfassung in der perrypedia durchgelesen habe, dachte ich nur: Alles richtig gemacht. Zumal der Schreibstil mehr als verwirrend war, ich glaube Ihr habt das auch damals bemängelt...

Der Folgeroman aber 898 Marianne Sydow - Der Saboteur
war großartig. Etwas was in der PR Serie oft bisher viel zu kurz kam, wird hier von Marianne Sydow fantastisch beleuchtet, nämlich das Innenleben Ihrer Charaktere.

Ich habe für den Roman im Schnitt länger gebraucht als für die übrigen Romane des Zyklus. Das soll keineswegs negativ klingen, denn es lag vor allem am komplexen Schreibstil und der Beschreibung der Charaktere mit all ihren Gedanken, Ängsten und Wünschen.
Zudem gefiel es mir, dass hier auch mal das Leben an Bord der SOL und verschiedene Einzelschicksale näher beleuchtet wurden.

Der Roman hat mir so richtig Lust auf die ATLAN Serie ab Band 500 gemacht, die zwar etwas weiter in der Zukunft spielt aber auch die SOL und ihre Besatzung in den Mittelpunkt der Handlung stellt.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von GruftiHH »

cold25 hat geschrieben:. Zumal der Schreibstil mehr als verwirrend war, ich glaube Ihr habt das auch damals bemängelt...
Es waren für mich zu viele Handlungsstränge auf einmal. Damals habe ich geschrieben:
Oha. Dieser Roman hat so viel Inhalt und verschiedene Handlungsstränge, dass es mir teilweise schwer viel, diese zu verfolgen. Ich war schlicht überfordert und wusste manchmal nciht, wer, wo, wie und weshalb jetzt gerade dies und das getan wird. Ich bin mir daher auch nicht ganz sicher, ob ich alles richtig beschrieben habe. Selbst Perrypedia scheint da überfordert.

Mir hat dieser Roman aus dem Grunde nicht gut gefallen. Für mir der schlechteste des Zykluses, da einfach zu kompliziert.
cold25 hat geschrieben:Der Roman hat mir so richtig Lust auf die ATLAN Serie ab Band 500 gemacht, die zwar etwas weiter in der Zukunft spielt aber auch die SOL und ihre Besatzung in den Mittelpunkt der Handlung stellt.
2013 wurden ein Teil der Abenteuer als Taschenhefte nachgedruckt. Jedoch ohne Erfolg:

http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Atl ... _Abenteuer
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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GruftiHH
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von GruftiHH »

Laut Perrypedia spielt die SOL auch in den folgenden Planetenromanen
eine Rolle:
PR-Taschenbücher 158, 160, 163, 171, 175 (2. u. 7. Story), 198, 213 (1. u. 3. Story); Jubiläumsband 2 Story 7
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von cold25 »

GruftiHH hat geschrieben:
cold25 hat geschrieben:Der Roman hat mir so richtig Lust auf die ATLAN Serie ab Band 500 gemacht, die zwar etwas weiter in der Zukunft spielt aber auch die SOL und ihre Besatzung in den Mittelpunkt der Handlung stellt.
2013 wurden ein Teil der Abenteuer als Taschenhefte nachgedruckt. Jedoch ohne Erfolg:

http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Atl ... _Abenteuer
Ja die Neuerscheinung habe ich damals auch verfolgt.

Ich bin zur Zeit aber (u.a. auch hier im Bazar) auf der Suche nach den ATLAN Heften ab Band 500. die Heftromane haben irgendwie mehr Charme. :D

Danke auch für die TB Auflistung, das war mir so noch nicht bekannt.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von cold25 »

899 William Voltz - Orkan im Hyperraum

Ein solider Abschlussroman dieses sehr guten Zyklus.
Klar kommt hier nicht der SoW zum tragen und die Handlung um den Hyperraumsturm zog sich etwas aber es läuft alles auf das zwangsläufige Ende, die Auflösung und naja eigentlich große Überraschung hinaus, die für mich natürlich keine war, weil ich den Namen des Heftes 900 eh schon kannte (und damit die Auflösung) aber das war ja mein Pech :D.
Objektiv gesehen, ist die Auflösung, da sie vor allem erst ganz am Ende des Romans kommt dramaturgisch super gelöst.

Ich frage mich ob man das mit Laire (wenn man nicht gespoilert ist) auch schon vorher hätte wissen können :gruebel:
Wie ging euch das damals?

Die Handlungsebene mit den Wissenschaftlern der Ansken und ihren Experimenten war auch sehr interessant nur etwas zu kurz abgehandelt.

Wer oder was den Hyperraumsturm letztendlich aber ausgelöst hat, ist mir leider nicht so 100% klar geworden. Es gab nur Vermutungen aber eventuell wird das ja später noch aufgegeklärt :nixweis:



Der Zyklus war um Längen besser als die drei vorangegangenen Zyklen (auch wenn ich im moment nur die Handlungsebene der PAN-THAU-RA kenne) .

Woran lag das habe ich mich gefragt?!
Eventuell weil der Zyklus sehr kurz war. Den größten Kritikpunkt den ich an PR immer hatte, ist der zeitweise Verlust der Ernsthaftigkeit und auch die teilweise hanebüchene Handlung, soll heißen die Umsetzung der tollen Ideen in den Romaen.

Die vorangegangen Zyklen, haben mir dann durch sowas immer wieder die Leselust genommen. Ich muss leider sagen, dass ich z.Bsp. in den 10er Bänden des BARDIOC Zyklus echt mal vor einem Heft von Ewers saß und mir nur gedacht habe, "was für ein Quatsch."

Das war hier gar nicht der Fall. Die Handlung durch den kosmischen Überbau dicht und immer interessant, mit kleinen Ausnahmen.

Ich bin auf die Milchstraßenhandlung gespannt, auch wenn hier die für meine Begriffe etwas schwächeren Autoren (mit Ausnahme Vlcek) geschrieben haben. Der erste Vlcek (Band 878) fängt schon mal sehr interessant an.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von HOT »

HOT hat geschrieben:
Natürlich: Der Schluss ist ein Hammer: Nie kam ich während des ganzen Kampfes gegen Alles-Rad und LARD auf den Gedanken, dass das LARD in die Zentrale gebracht wurde (Genial: Die Begegnung von Körter Bell und dem LARD!) und dass Laire hinter Allem stecken könnte. Die letzten 10 Seiten sind perfekt arrangiert – aber ich hätte halt gerne einen insgesamt guten WiVo-Roman lesen wollen.
Ich war von diesem Roman - bis auf das Ende - ja nicht so angetan. Und wie ich bei mir selber nachlesen durfte, hat mich die Auflösung "Laire" leicht umgehauen.

Die Milchstraßenhandlung solltest du aber auch gut finden, hat viele ziemlich geniale Momente.
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von cold25 »

Das freut mich zu hören.

Und ja..dass das LARD selber transportiert worden ist, kam mir tatsächlich auch nicht in den Sinn, kein Wunder das die Roboter so ein Geheimnis um den Fährotbrager gemacht haben und ich empfand die Begegnung zwischen Körter Bell und Laire als wahnsinnig intensiven Moment der Handlung. Atmosphärisch hat Voltz das super hinbekommen :st:

Den Tod von Körter Bell dagegen fand ich unsinnig. An was zum Geier ist er denn da eigenlich zu Grunde gegangen? An seiner Schmach etwa? Da hätte man sich dann doch etwas besseres einfallen lassen können.
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Haywood Floyd
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Re: Pan-Thau-Ra Zyklus

Beitrag von Haywood Floyd »

Erinnere mich noch deutlich daran, dass ich damals, als ich das in jungen Jahren erstmals las, schon etliche (mindestens zwanzig oder mehr...) Bände vorher ziemlich sicher war, dass LARD und Laire ein und dasselbe sind - die Namensähnlichkeit war einfach zu groß. Deshalb empfand ich damals die 'spannende' Auflösung in 899 als doch recht hausbacken und tröge und begann, meine bisherige Liebe zur Serie zu hinterfragen. Die 900er-Bände brachten mich dazu, mich innerlich weiter und weiter von PR zu lösen: bis 950 las ich zwar noch alle Hefte, aber mit immer weiter zunehender Zeitverzögerung und innerer Distanz. Ab 950 las ich dann nur noch ab und zu und mit dem für mich absolut enttäuschenden Band 1000 stieg ich für lange Jahrzehnte aus, weil ich mich von der Handlung betrogen fühlte - so, wie Jahrzehnte später mit meinem zweiten Ausstiegsband 2879... :(
"We starve-look at one another short of breath, walking proudly in our winter coats
wearing smells from laboratories, facing a dying nation of moving paper fantasy.
Listening for the new told lies with supreme visions of lonely tunes."


'The Flesh Failiures' - G. MacDermot, G. Ragni, J. Rado (1967)
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