Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

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GruftiHH
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Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von GruftiHH » 26. Januar 2015, 13:29

Allgemeine Informationen des Zykluses aus Perrypedia zusammen gestellt:

Erstmals erschienen: 1978 - 1980

Silberbände: 106 - 118

Band 106 - Laire

PR 900 - Laire
PR 905 - Sendboten des Alles-Rads
PR 906 - Das Gericht der Kryn
PR 907 - Das Weltraumbaby
PR 901 - Die Zweidenker
PR 902 - Das Mädchen und die Loower
PR 911 - Der Helk des Quellmeisters

Band 107 - Murcons Vermächtnis

PR 903 - Der Quellmeister
PR 904 - Murcons Burg
PR 915 - Murcons Vermächtnis
PR 916 - Der Quellmeister und die Bestie
PR 912 - Die Truppe der Berserker
PR 913 - Im Land der Riesen
PR 914 - Begegnung auf Zaltertepe
PR 922 - Invasion der Feuerkugeln

Band 108 - Grenze im Nichts

PR 922 - Invasion der Feuerkugeln
PR 923 - Panik im Hyperraum
PR 924 - Lockruf der Psychode
PR 925 - Boten der Finsternis
PR 926 - Das Ladonnia-Psychod
PR 908 - Aura des Friedens
PR 909 - Die Falle der Kryn
PR 917 - Grenze im Nichts
PR 918 - Das Grab des Mächtigen

Band 109 - Das Loch im Universum

PR 919 - Duell mit einem Roboter
PR 920 - Insel der Vernichtung
PR 929 - Die Demonteure
PR 930 - Das Loch im Universum
PR 910 - Planet der Telepathen
PR 921 - Kontakt auf Scharzo
PR 935 - Mysterium des Weltalls

Band 110 - Armada der Orbiter

PR 931 - Das strahlende Gefängnis
PR 932 - Statue der Macht
PR 933 - Ariolcs Vermächtnis
PR 934 - Gucky, der Mächtige
PR 928 - Solo für einen Androiden
PR 936 - Die letzten Flibustier
PR 937 - Planet der Ebenbilder
PR 938 - Armada der Orbiter

Band 111 - Geburt einer Dunkelwolke

PR 927 - Reigen der Paratender
PR 939 - Das Rätsel von Lakikrath
PR 940 - Geburt einer Dunkelwolke
PR 941 - Pakt der Paratender
PR 942 - Der Margor-Schwall
PR 949 - Beherrscher der Tiere
PR 950 - Testfall Olymp
PR 951 - Ultimatum der Orbiter

Band 112 - Die Energiejäger

PR 943 - Der Kybsoon-Effekt
PR 944 - Planet der Puppen
PR 945 - Die Energiejäger
PR 946 - Der sechste Schlüssel
PR 947 - Der Matazema-Plan
PR 948 - Wohnsitz der Götter
PR 955 - Das Rätsel der Barriere
PR 956 - Niemandsland der Träume

Band 113 - Der Loower und das Auge

PR 957 - Der Traumplanet
PR 958 - Die Gruft des Beschützers
PR 959 - Der Loower und das Auge
PR 952 - Die Höhlen der Ringwelt
PR 953 - Der Laser-Mann
PR 954 - Die Phantom-Jagd
PR 960 - Das UFO-Serum

Band 114 - Die Sporenschiffe

PR 964 - Schwingen des Geistes
PR 965 - Die Sporenschiffe
PR 966 - Der letzte der Mächtigen
PR 967 - Die Materiesenke
PR 961 - Der verrückte Orbiter
PR 962 - Wächter der goldenen Stadt
PR 969 - Der falsche Ritter
PR 970 - Das Ende der Wächter

Band 115 - Kämpfer für Garbesch

PR 963 - Mission der Flibustier
PR 971 - Alarm auf Martappon
PR 972 - Die Stimme aus dem Nichts
PR 973 - Das seltsame Genie
PR 974 - Wachfort SKARABÄUS
PR 975 - Die zweite Welle
PR 976 - Kämpfer für Garbesch

Band 116 - Der Auserwählte

PR 968 - Exodus der Mutanten
PR 977 - Kemoaucs Bestie
PR 978 - Heimkehr der Loower
PR 979 - Der Nachfolger
PR 980 - Schwerkraft-Alarm
PR 981 - Helfer der Kosmokraten
PR 982 - Der Auserwählte

Band 117 - Duell der Erbfeinde

PR 984 - Waffen der Verdammnis
PR 985 - Erzfeind der Orbiter
PR 986 - Das Ende der Sternenstadt
PR 987 - Die sanften Invasoren
PR 988 - Duell der Erbfeinde
PR 989 - Die Zukunft der Orbiter
PR 990 - Planet der Glücksbringer

Band 118 - Kampf gegen VAZIFAR

PR 991 - Die letzte Horde
PR 992 - Bestienrummel
PR 993 - Bastion der Bestien
PR 994 - Problem Langzeitwaffe
PR 995 - Der Kampf gegen die VAZIFAR
PR 996 - Der letzte Waffengang
PR 997 - Straße der Psychode
PR 998 - Terraner unerwünscht
PR 999 - Heimkehr

Planetenromane passend zum Zyklus

PR-TB 294 »Der lange Weg der SOL«
PR-TB 307 »Am Rand des Universums«


-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Nachdem ein Teil aus dem Forum ja den Pan-Thau-Ra Zyklus zusammen mit mir durch gelesen hat, mache ich hier ab dem 09.02.2015 weiter mit dem Nachfolge Zyklus "Die Kosmischen Burgen".

Wie gewohnt stelle ich dann meine Heftzusammenfassung rein.

Zur Info. Nächste Woche habe ich noch eine Überrachung in dem Pan-Thau-Ra Thread, der für die Leser der Kosmischen Burgen bestimmt auch interessant sein wird.
Zuletzt geändert von dee am 27. Januar 2015, 09:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: auf Wunsch Text korrigiert
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von dandelion » 26. Januar 2015, 21:41

Die Reihenfolge der Hefte wurde anscheinend in den Silberbänden wild durcheinandergewürfelt. Ich nehme an, das wurde gemacht um zusammengehörige Handlungsabschnitte aneinanderzureihen. Das Leseerlebnis wurde dadurch sicher nicht unerheblich verändert. Das oft wochenlange Warten auf die Fortsetzung eines Handlungsstranges entfiel zwar dadurch, aber gerade das war manchmal durchaus reizvoll. Es blieb Zeit für Spekulationen.

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Richard » 27. Januar 2015, 01:59

Das "Durcheinanderwirbeln" der urspruenglichen Romane in den Silberlingen ist allerdings nichts neues.
Vielleicht wirkt das jetzt so, da GruftiHH das jetzt mal gepostet hat und man es dadurch mal richtig auffaellig aneinandergereiht sieht.

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von GruftiHH » 27. Januar 2015, 12:18

Deshalb habe ich die Zusammenstellung zu Anfang hier reingestellt.

Alexandra hat im Pan-Thau-Ra Thread auch schon Krämpfe bekommen. Die liest ja die französische Ausgabe und die haben die Silberbände als Ursprung. Was hat die sich schon todgesucht. ;)
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Alexandra » 27. Januar 2015, 19:34

GruftiHH hat geschrieben: Alexandra ... sich schon totgesucht. ;)
Das gibt mir jetzt fast ein Erfolgserlebnis. :D
Na ja, tot bin ich immer noch, aber ich fühle mich doch ein wenig besser.

Ehrlich, die sind damals ziemlich ruppig mit der Heftauflage umgegangen.


Der Überblick über den französischen Zyklus ist hier:
http://www.perry-rhodan.fr/perryrhodan/ ... hp?init=15
DORGON http://www.dorgon.net/

Meine PERRY RHODAN-Besprechungen und Miniserien-Interviews auf dem Geisterspiegel.
http://www.geisterspiegel.de/?author=197

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von GruftiHH » 2. Februar 2015, 11:49

Die versprochene Überraschung im "Pan Thau Ra" Thread ist eine Zusammenfassung einer Kurzgeschichte aus der SOL No. 26 (2002) mit
dem Namen "Der konische Torc" von Franz Hardt.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Heiko Langhans » 2. Februar 2015, 12:16

Leiser Einspruch: Die beiden Planetenromane 294 und 307 gehören eher zur ATLAN-Serie (Solaner-Zyklus).

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von LaLe » 2. Februar 2015, 12:27

Ja, allerdings orientiert sich der Hamburger Grufti diesbezüglich auch nur am Zyklusportal der Perrypedia.
Da scheint mir die Nennung durchaus fehl am Platz und inhaltlich würde ich die beiden Romane eher dem Folgezyklus (von den Solanern ganz zu schweigen) zuordnen.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von GruftiHH » 3. Februar 2015, 09:15

Stimmt. LaLe hat recht. Das habe ich so aus Perrypedia entnommen.

Sorry für die Verwirrung..... :o(
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von GruftiHH » 5. Februar 2015, 15:09

Also im Perrypedia sind die Planetenromane jetzt von den kosmischen Burgen zur kosmischen Hanse gewandert.

An dieser Stelle ein ganz liebes DANKE. :knuddel:

Am Montag geht es endlich los. :D
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

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Band 900 - Laire (21. November 1978)

Beitrag von GruftiHH » 9. Februar 2015, 08:42

Untertitel: Der Roboter des Mächtigen manipuliert ein Sternenreich

Autor: William Voltz

Bild

Kumor Ranz

Nach einem langen Transfer gelangt die GOLSERZUR wieder in den Normalraum. Der Loover Kommandant Kumor Ranz hat alles im Griff.
Die Loowe waren von einer kleineren Welt im Schwarmstart, Gaigstor, gestartet und sind nun auf der Suche nach der EBENE, dem Treffpunkt von den 7 Mächtigen.

Der Kommandant macht sich mit 6 weiteren Besatzungsmitgliedern auf den Weg. Durch Nachforschungen hatten die Loower rausgefunden, dass fast alle Völker, die am Aufbau des Schwarms mitgewirckt hatten, degeneriert sind. Sie machen dafür die Mächtigen hinter der Materiequelle verantwortlich.

Sie wollen hinter die Materiequelle gelangen, benötigen dazu einen "Schlüssel". Diesen wollen sie sich von dem geheimnisvollen Roboter Laire beschaffen und geben sich als die neuen Mächtigen aus. Auf der EBENE haben sie einen Helfer, den konischen Tork.

Laire

Laire ist auf dem Weg zurück zur EBENE. Er war auf einer Reise jenseits der Materiequelle unterwegs. Er wollte auf keinen Fall die Ankuft der neuen Mächtigen verpassen.

Jenseits der Materiequellen benötigt Laire sein linkes Auge um sich zu orientieren. DDesweiteren kann er ohne dieses nicht die Materiequellen passieren. In Normalen Raum ist das rechte Auge zuständig.

Auf der Ebene erwartet ihn ein zweiter Roboter, der konische Tork. Dieser kann jedoch nicht von der EBENE weg. Er muß auf ihr bleiben. Die neuen Sieben Mächtigen sind Kemoauc, Ganerc, Partoc, Murcon, Lorvorc, Bardioc und Ariolc. Sie sollen die Sporenschiffe steuern und Völker zum Bau von Schwärmen animieren.

Laire ist aber misstrauisch. Der konische Tork benimmt sich ihm gegenüber merkwürdig.

Als die neuen sieben Mächtigen mit einem alten Raumschiff erscheinen und alte Raumanzüge anhaben, ist Laire enttäuscht. Die anderen Mächtigen brauchten solche Technik nicht. Sie erschienen einfach oder wurden in transparenten Kugeln aus der Materiequelle zur EBENE geflogen.

Kumor Ranz als Gestalt einer der Mächtigen eröffnet das Feuer auf Laire. Dieser verteidigt sich und weiß so, dass er hintergangen worden ist. Der Kampf ist kurz und schmerzlos. Drei der Angreifer sind tot, doch Halv feuert seine Waffe ab und Laire fällt vollends zu Boden.

Da stellt sich der konische Tork zwischen den überlebenden Loowen und brüllt, dass es nicht ausgemacht war Laire zu töten.
Ranz zerstört den Verräter an Laire durch einen gezielten Schuss. Halv, der Waffenschmied, sprengt das linke Auge von Laire heraus: Der Schlüssel zur Materiequelle ist in den Händen der Loower. Sie ziehen sich zurück und lassen einen verzweifelten Roboter zurück.

Laire merkt nach dem Kampf, dass eine Verfolgung sinnlos ist. Er wartet auf die echten Mächtigen und will den Vorfall verheimlichen.

Laire arbeitet auf der Ebene und wird nur durch den RUF an die sieben Mächtigen unterbrochen, die dann auf die Ebene kommen, um sich vorzubereiten.

Der Roboter beschließt die Ebene zu verlassen und das Auge zu suchen. Das kann er aber nur auf einem der Sporenschiffe der Mächtigen. Er wählt die PAN-THAU-RA des Mächtigen Bardioc aus. Eine zeitlang kann sich Laire verstecken, wird jedoch von Bardioc entdeckt. Der Roboter wird Bardiocs Verbündeter und zusammen stehlen sie das Sporenschiff. In dem Sonnensystem, dass zum Versteck wird, gibt es zahlreiche Völker. U.A. ein Volk von Insektenwesen. Doch als Bardioc sie mit Noon-Quanten bestrahlt geht eine Verwandlung in ihnen vor. Die beiden nennen sie Ansken. Doch die Insektenwesen verrohen immer mehr und sind ein Fehlschlag. Immer mehr Experimente werden von Bardioc durchgeführt. Schon bald bewohnen zahlreiche Biophore-Wesen die PAN-THAU-RA.

Bardioc hört den RUF und geht zur EBENE, läßt Laire auf dem Sporenschiff zurück und kommt nicht wieder. Laire beschließt jetzt selbst die PAN-THAU-RA zu stehlen und nach dem Auge zu suchen. Er übernimmt die Aufgabe von Bardioc, führt das Schiff, experiemntiert mit den Noon-Quanten und versteckt schließlich das Schiff in dem Hyperraum. Das schlägt jedoch fehl und so bleibt eindreizentel im Normalraum und der Rest im Hyperraum.

In dem Versteck zieht Laire immer mehr Völker zusammen, unter ihnen die Wynger. Er baut ein System auf, in dem er als eine Art Gottheit auftritt. Dem Alles Rad. Damit die Wynger nicht misstrauisch werden, wird eine Art Auswahlverfahren eingeführt. Laire nannte sie "Die Berufung". Am Ende stehen ein paar Auserwählte, die das Auge suchen sollen. Wenn eines der Raumschiffe zurück kommt - ohne Erfolg - werden die Gedächtnisse der Suchkommandos manipuliert und sie werden zu einer Stadt auf Välgerspäre gebracht. So wurden sie von den anderen Wyngern getrennt.

Groden-Loran

Jahre sind vergangen. Der Türmer von Opre Oprertais, empfängt den Kommandanten der DALOSER, Zuhlen. Er trägt das Auge von Laire in einer Box vor sich her. Die Expedition war kein Erfolg. Erst jetzt merken die Diebe, dass Lairs' Auge nur der Schlüssel zu einer bestimmten Materiequelle ist. Somit sind die Loower gezwungen weitere Expeditionen aus zu schicken.

Muden-Sprengan

Muden-Spregan ist ein Loower auf dem Planeten Alkyra-II, der hier auf den Impuls des Auges wartet. Der Planet, auf dem die Loower damals das Auge versteckt haben strahlt alle 226.000 Jahre einen Impuls aus, den die Loowe empfangen können.

Die Zahl Neun spielt im Leben der Loower eine besondere Bedeutung. Ein Quellmeister hat herausgefunden, dass die Materiequelle, die sie suchen, neun Auslässe hat.

Muden-Sprengan kommen jedoch Zweifel, ob Zuhlen oder Kumor Ranz überhaupt gelebt haben, oder doch nur eine Legende sind.

Pentergall

Pentergall ist ein junger Wynger. Er ist zusammen mit zwölfhundert Personen gestrandet. Es würde noch ein paar Wochen dauern, bis die 1-KÄNAR wieder flugtauglich ist und sie zurück zum Planeten Gleybol fliegen könnten. Da passiert das Unglaubliche. Ein riesiges Leuchten erscheint und eine Stimme ruft ihnen zu, dass sie zu den neuen Helfern eines höheren Wesens gehören sollen. Dem Alles-Rad.

Brener Scul

Eines Tages passiert das Unglaubliche. Brener Scul gelangt mit 5 weiteren Ansken in die Zentrale von PAN-THAU-RA und können mit einer Schockwellen Waffe Laire überwältigen. Laire ist von nun an Verdammt für die Ansken zu Sorgen und sie zu unterstützen. Er muss sie über die Noon-Quanten aufklären, denn die Ansken sind nur 400. Sie benötigen daher Helfer umd die Kontrolle über PAN-THAU-RA zu übernehmen. Als erstes soll Quostoht, der Teil, der nicht im Hyperraum liegt, fallen.So führt Laire 42 Ansken mit schrecklichen Waffen in Richtung Quostoht. Doch Laire führt die Gruppe in einen Tunnel, in dem sich eine Dimensionsfalte befindet. Brener Scul und 20 seiner Begleiter werden von der Falte getötet. Nur Laire überlebt.

Perry Rhodan

Die Gegenwart:

In der Zentrale der PAN-THAU-RA stehen sich Perry Rhodan, Alaska Saedelaere, Atlan und Laire gegenüber. Instinktiv merkt Perry, dass er dem Roboter vertrauen kann. Er erzählt ihm von Bardioc und der Kaiserin von Therm. Laire beschreibt dafür sein Leben und dass er das Alles-Rad ist. Die Terraner und der Roboter schließen sich zusammen. Sie wollen das Auge von Laire suchen. Dafür muss aber Vorkehrungen getroffen werden, dass die Wyner ihr Alles-Rad Mythos noch eine Zeit aufrecht erhalten können. Der Schock für das Volk wäre sonst zu groß. Plondfair und Demter bleiben auf der PAN-THAU-RA und werden zu "Botschaftern des Alles-Rades". Sie sollen langsam Veränderungen vornehmen.

Der K2 Augustus hat schon lange Kontakt zu Laire und wird sein neuer Gefolgsmann als Ersatz für den konischen Tork.

Perry Rhodan kehrt zur BASIS zurück. Bully erzählt ihm über die Expedition, die von Gavro Yaal durchgeführt wurde, auf dem Planeten Datmyr-Urgan in der Nähe von First Impression. Dort stieß er auf die Ansken. Durch die mentalen Impulse der Königin ist der Angriff der Ansken auf Perry Rhodans Truppe gestoppt worden.

Roi Danton hat jedoch einen Hiobsbotschaft für den Zellaktivatorträger: Die SOL ist verloren. Die Solaner wollen endlich das Schiff für sich.

Laire beschließt sich den Terranern anzuschließen und hofft noch immer sein Auge zu finden.

Persönliche Meinung

Mir hat der Auftakt zum neuen Zyklus sehr gut gefallen. Mit dem Hintergrundwissen aus den 3 Büchern (wobei ich im Augenblick Mitten im dritten Band stecke) macht es für mich persönlich doppelt so viel Spaß, die Romane zu lesen.

Andere im Forum haben ja schon angedeutet, das Laire ein sehr gut ausgearbeiteter Charakter ist. Er gefällt mir auf Anhieb.

Übrigens: Im Vorwort zu den Weltbild Ausgaben der Planeten-Romane "Der Untergang des Solaren Imperiums" und "Drei Stufen zur Ewigkeit" schreibt Michael Nagula 2003:
Noch heute bedauert Vlcek, dass die Menschheit nach Band 900 der Heftserie nicht entelechisch ausgebildet wurde.... Diese Absicht bestand nämlich vorübergehend.
* Am Ende des Regensbogen sehen wir uns wieder. *

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Plondfair » 9. Februar 2015, 18:47

Band 900 war mein erster JuBi-Band und ich war / bin begeistert. Klasse Story - gute Umsetzung -klasse TiBi :st:
Den Band habe ich heute noch.
Die Grundlage für Band 900 die Bände 850 / 851 habe ich erst Jahre später in der 2. Auflage gelesen.
Für mich war es der Höhepunkt des PAN-THAU-RA-Zyklus, dass mit den Kosmischen Burgen kam erst später im Rahmen des gleitenden Übergangs
zwischen den Zyklen.

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von HOT » 9. Februar 2015, 19:25

Der Schlüsselroman der letzten 400 Hefte: Von den Schwarmerbauern bis zu den 7 Mächtigen.

Ich habe mich immer gefragt, warum ein Roboter der Äonen damit zubringt, Mächtigen zu dienen, die das intelligente Leben im Universum verbreiten, ein Schrotti mit nur einem Auge ist. Fand ich zwar voltzmäßig skurril, aber eher per-Anhalter-durch-die-Galaxis-mäßig. Nie wäre ich darauf gekommen, dass das Auge ein wirkliches, wenn auch völliges Super-Auge, von Laire ist!

Der ganze Roman hat mir ausnehmend gut gefallen.

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von nanograinger » 9. Februar 2015, 21:41

Plondfair hat geschrieben:Klasse Story - gute Umsetzung -klasse TiBi :st:
Die Story war in der Tat klasse, insbesondere weil (wie HOT schreibt) in dem Roman ein schon großer Bogen (Schwarm, Mächtige) mit den Materiequellen nun eine weitere Stufe erreicht. Laire ist wie Saedelaere eine der großen melancholischen Figuren (um nicht den Begriff Alter Ego zu benutzen) WiVos.

Das TiBi fand und finde ich aber unterirdisch. Ein Standard-Planetenszenario (vg. Band 500, 700 und 800) mit Wilden und Raumfahren, unrealistisch nahe Planeten mit Jupiterringen im Hintergrund und eine SOL (oder was soll es sonst sein) ohne Ringwülste und mit total verzogenen Proportionen. Nee, als Redakteur hätte ich das abgelehnt.

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Heiko Langhans » 9. Februar 2015, 22:24

Ohne die Lektüre von PR 850 wirkt der Roman aber nur halb so gut. PR 900 ist die zweite Hälfte eines Doppelromans in drei Bänden. B-)

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Alexandra » 10. Februar 2015, 00:28

Hier immerhin mal das französische Tibi, erschienen im Dezember 2013:

Bild

Und die französische Inhaltsangabe unter LAIRE, LE ROBOT MÉTAL-MORPHIQUE:
http://www.perry-rhodan.fr/perryrhodan/vf.php?init=306
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von dandelion » 10. Februar 2015, 00:46

Schöne Aufmachung, aber überrraschend, daß im Jahr 2013 noch Scheer und Darlton auf dem Titelbild aufscheinen. Bei uns ist das ja schon lange nicht mehr der Fall.

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Heiko Langhans » 10. Februar 2015, 08:25

Seit PR 1012 oder so. Von daher folgen die Franzosen noch der Vorgabe. B-)

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Re: Band 900 - Laire (21. November 1978)

Beitrag von Haywood Floyd » 10. Februar 2015, 16:25

GruftiHH hat geschrieben: Übrigens: Im Vorwort zu den Weltbild Ausgaben der Planeten-Romane "Der Untergang des Solaren Imperiums" und "Drei Stufen zur Ewigkeit" schreibt Michael Nagula 2003:
Noch heute bedauert Vlcek, dass die Menschheit nach Band 900 der Heftserie nicht entelechisch ausgebildet wurde.... Diese Absicht bestand nämlich vorübergehend.
Entelechie? Das ist doch das Ding, dass der Schmetterling die Zweck und Ziel der Existenz der Raupe ist oder?

Wie sollte man das denn in Bezug auf die Menschheit 'ausbilden'? Eine (künftige) SI als Entelechie der Menschheit? :mellow:

Ich war zwar damals noch (immerhin 2 Jahre lang) PR-Leser, aber das ging an mir völlig vorbei... :???:
"We starve-look at one another short of breath, walking proudly in our winter coats
wearing smells from laboratories, facing a dying nation of moving paper fantasy.
Listening for the new told lies with supreme visions of lonely tunes."


'The Flesh Failiures' - G. MacDermot, G. Ragni, J. Rado (1967)

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Langschläfer » 10. Februar 2015, 18:25

Damit ist vermutlich das Denken der Loower gemeint.

http://www.perrypedia.proc.org/wiki/Entelechie
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.
"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin
Polls sind doof. ;)

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Heiko Langhans » 10. Februar 2015, 18:39

Diese Kopfgeburt war nichts. Ich weiß nicht, ob sie von Voltz oder Vlcek stammt: Letzteren habe ich im Verdacht, weil er auch für den ähnlich verquasten Ezialisten-Unsinn haftbar zu machen ist. Vlcek spielte gerne mit den Psychen seiner Figuren herum, was ich immer als etwas beklemmend empfand.

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Alexandra » 10. Februar 2015, 18:45

Erstes Kapitel gelesen, zum entelechischen Denken fiel mir auf, dass die anfliegenden Loower über die offenschtlich lineare Beschaffenheit des Denkens der Leute jenseits der Materiequellen lästern.
DORGON http://www.dorgon.net/

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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von HOT » 10. Februar 2015, 19:36

Wikipedia sagt was anderes, als Perrypedia:

In der Philosophie versteht man unter Entelechie (entelecheia) die Eigenschaft von etwas, sein Ziel (Telos) in sich selbst zu haben. Der Ausdruck Entelechie ist aus drei Bestandteilen (en-tel-echeia) zusammengesetzt: en (in), tel von telos (Ziel), echeia von echein (haben/halten).

Also gibts das nur im Perryversum, klingt natürlich toll nach wirklicher Wissenschaft. Ich finde solche "Psycho-Erfindungen" gut, schließlich erklärt das mehr über die Fremdheit des Denkens eines Außerirdischen, als die etwas eindimensionalen Bedrohungen, die sich Scheer ausgedacht hat.

Ich lese übrigends grade "Schatzkammer der Sterne", Planetenroman Nr. 3 von Kurt Brand, wo die Außerirdischen "hassen" - klingt bisher auch sehr eindimensional - immerhin ist das Ding von 1964, aber es muss sich komplexer auflösen. Bin gespannt. (Das aber nur nebenbei.)

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Alexandra
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von Alexandra » 11. Februar 2015, 00:15

So, die Aufarbeitung des ersten Kapitels der frz. Ausgabe, wie immer leicht zu lesen dank Voltz. :D

LAIRE, LE ROBOT MÉTAL-MORPHIQUE - pp. 23 - 37

Auf den ersten Seiten, dem Rückblick, fragte ich mich schon, warum dieser Roboter mit der differenzierten Psyche eines Lebewesens, der sich über die einfachere Bauart der konischen Roboters Tork mokiert, ihn verändert, verdächtig und langweilig findet und um einen interessanteren Kollegen nachfragen will, nicht einfach als langlebiges Lebewesen geschrieben wurde. Warum Maschine, wenn dann doch Mensch bei rumkommt? Erst recht beim Verräter Tork, dem mittelmäßigen Underdog. Was mich wiederum daran erinnerte, dass damals der Terminator II noch in unvorstellbarer Ferne lag und so ein fugenloses, flexibles Stück Metall damals die Fantasie ganz anders beschäftigte. Gab es ja nicht auf dem Bildschirm.

Laire ist „brun foncé“, die Voltz'sche Farbe für Gegenstände, die mit Entgrenzung verbunden sind oder woandersher kommen, sein Ort ist die metallische, künstliche Ebene, „le Plénum“, inmitten brodelnder Sonnenmassen und er hat zwei Augen für verschiedene Seinsbereiche, während die Loower zwei Arten des Denkens haben. Offensichtlich befremdet beobachtet er die Landung der angeblichen neuen sieben Mächtigen, deren Primität ihn abstößt und die heimlich mit seinem allzu primitiven Begleiter unter einer Decke stecken. Der Edle, Hohe wird ausgehebelt.

Tork kann lügen, er wehrt „l'air interloqué“ (p.25), fassungslos, Laires Verdacht ab, sein Verhalten sei komisch. Laires „basculement de sa vision de l'œil gauche sur le droit à cette vitesse lui causait des difficultés“ (p.26), denn mit dem linken, hochkomplexen kann er jenseits der Materiequellen gehen und sich dort orientieren, das rechte ist für die normale Welt. Was unsereinem einleuchtet, weil unser linkes Auge mit der rechten Gehirnhälfte verknüpft, ist, die intuitiv, ohne Zeitorientierung, phantasievoll, kreativ usw. arbeitet und das räumliche Vorstellungsvermögen liefert. Passt also. Interessanterweise wird dieser Aspekt mit PR-Kosmologie angereichert. Normalerweise überlappen sich Laires Wahrnehmungshälften, „ils se chevauchèrent“ (p.26).

Das „Plénum“ inmitten des „épais rideau“ (p.29), dem dichten Vorhang aus Sonnengebrodel, scheint mir später im Mahnenden Schauspiel wiederaufgegriffen worden zu sein.

Der loowersche Kommandant wirkt viel maschinenhafter, er lässt keine Gefühlsregung raus, „il affichait l'objectivité d'und machine“, keiner „pouvait concevoir qu'il pourrait hésiter où céder à une réaction passionée“ (p. 29), zeigt keine Reaktion, als fast alle Triebwerksblöcke ausgebrannt sind. Er hat „des yeux pédonculés“, Stielaugen“, und „il ne dit mot“, er sagt nichts. Im Verräter Tork vermutet er „naivëté ou fanfaronnade“ (p.29), Naivität oder Wichtigtuerei. Wer ist nun der Roboter? Gleich darauf wird sein Anliegen jedoch legitimiert, sein Volk hat einen Schwarm erbaut und die Kosmokraten lassen solche Völker regelmäßig ins Vergessen sinken, und dass will er um jeden Preis verhindern. Was Laires Sichtweise relativiert.

Darüber hinaus wundert sich der Loower, dass eine drart komplexe Maschine wie Laire „un penseur monoïde“ (p.34) ist. Zu „monoid“ gibt es einen kurzen Wikipedia-Artikel auf Deutsch und einen langen auf Ebglisch, anscheinend bezeichtet das Terme mit einer Variablen oder so. Der Loower meint hier wohl einspuriges Denken oder so, und dass der Roboter so ist, legt ihm nahe, seine Erbauer seien genauso.


Was ich im ersten Kapitel noch nachschlagen musste (pp. 31-36):
acharné: leidenschaftlich, verbissen, fanatisch
la pertinence: Sachkunde, Aussagewert, Stichhaltigkeit
être en plein essor: expandieren, aufstreben
s'effondrer: zusammenbrechen, einbrechen, untergehen
repousser: wegdrängen, beiseite drängen
chahuté: Radau machen, ein Spektakel machen
leurrer: täuschen
lisse: glatt
étendu: ausgestreckt, hingestreckt
l'étroitesse: Enge
mollement: gemütlich, sanft
en proie à la frayeur: eine Beute des Schreckens, dem Schrecken ausgeliefert.
Laires Lieblingsort ist „le Socle de l'Intagibilité“ (p.36), heißt das wirklich Sockel der Unberührbarkeit?
Zuletzt geändert von Alexandra am 11. Februar 2015, 00:17, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Klassiker - Die Kosmischen Burgen (PR 900 - 999)

Beitrag von nanograinger » 11. Februar 2015, 00:16

HOT hat geschrieben:Wikipedia sagt was anderes, als Perrypedia:

In der Philosophie versteht man unter Entelechie (entelecheia) die Eigenschaft von etwas, sein Ziel (Telos) in sich selbst zu haben. Der Ausdruck Entelechie ist aus drei Bestandteilen (en-tel-echeia) zusammengesetzt: en (in), tel von telos (Ziel), echeia von echein (haben/halten).
Ziemlich genau dieser Text steht auch in der Perrypedia. Und der Zusammenhang zwischen kollektivem Tiefenbewusstsein der Loower und "Ziel in sich selbst" ist ja auch nicht so schwer zu verstehen.
HOT hat geschrieben: Also gibts das nur im Perryversum, klingt natürlich toll nach wirklicher Wissenschaft. Ich finde solche "Psycho-Erfindungen" gut, schließlich erklärt das mehr über die Fremdheit des Denkens eines Außerirdischen, als die etwas eindimensionalen Bedrohungen, die sich Scheer ausgedacht hat.
Sehe ich ähnlich, wobei ich den abwertenden Vergleich mit Scheer nicht korrekt finde, denn bspw. die Maahks und die Haluter finde ich nicht eindimensional.

Aber in der Tat sehe ich auch die Loower gerade wegen der Idee der Entelechie und des kollektiven Tiefenbewusstseins als mit das beste Fremdvolk der Serie. Die Vorstellung aber, das auch auf die Menschheit auszudehnen... ich hatte aber nie das Gefühl, dass dies jemals von WiVo in Betracht gezogen wurde.

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