Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Heiko Langhans
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Heiko Langhans »

Ich halte es für gut möglich, dass WE sich da einiges von der Seele geschrieben hat. Autoren sind auch nur Menschen; das wird von den Lesern gerne vergessen. B-)

Ich frage mich allerdings, wie das Exposé zu dem Roman beschaffen war ... :gruebel:

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Lumpazie
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Lumpazie »

War auch gar nicht als Vorwurf gegen Walter gemeint. Das es da Differenzen gab, auch hinsichtlich das Scheer sich wohl gerne als alleiniger Serienerfinder und - lenker sah, liest man schon aus deiner Biografie über Darlton heraus.

Aber man kann als Aussenstehnder leicht merken, wenn er da meint und das ist schon ungewöhnlich, sowas am Lektorat vorbei zu schmuggeln :o Interessant wäre hier wirklich Einsicht in das Expose - es muss ihm viel Platz für das "Erfinden" seiner Figuren gegeben haben :lol: Viel dieses Expose nicht noch unter die Krankheitsvertretung von Voltz und Kneifel? :gruebel:
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Heiko Langhans
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Heiko Langhans »

Stimmt. Deswegen ja meine Neugier B-)

Heiko Langhans
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Heiko Langhans »

Um den 22. April 1977, ungefähr zeitgleich mit PR 817 und Atlan 290, erschien der 166. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane:

H.G. Ewers: Chaos im Sternenschwarm

Bild

Handlung
Am 3. Dezember 3443 wird der terranische Frachter POSEIDON, beladen mit Hilfsgütern, nahe dem Orientierungspunkt MARTHA vermisst. Während der folgenden drei Wochen verschwinden vier weitere Raumschiffe, so dass Perry Rhodan eine Untersuchung anordnet. An Bord der INTERSOLAR werden jedoch zunächst fünf Gefangene vorgeführt. Es handelt sich um die einzigen Überlebenden einer Gruppe junger Terraner, die in den Wirren nach der Schwarmkrise auf dem Planeten Daforah einen Kreuzer in ihren Besitz gebracht und damit die Kolonialwelt Arboone geplündert hatten. Auf dem Weiterflug erlitten sie Schiffbruch. Da die fünf Menschen offenbar keine bösen Absichten hatten, sondern verwirrt handelten, soll keine strenge Bestrafung erfolgen.

Tatcher a Hainu und Dalaimoc Rorvic sollen das Verschwinden der Raumschiffe aufklären. Rhodan hat bereits das Superschlachtschiff OTHELLO unter dem Befehl von Oberst Kantro Tuskom in den fraglichen Sektor entsandt. Dieses ortet eine Gefüge-Instabilität, und ein hindurchgeschicktes Robotschiff bleibt spurlos verschwunden. Icho Tolot erinnert bei der Einsatzbesprechung daran, dass die Begegnung mit dem seltsamen Scanter Thordos auf GEPLA-I sehr nahe dieser Koordinaten geschah. Er äußert daher den Verdacht auf ein Loch im Raum-Zeit-Kontinuum, das in ein anderes Universum führen könnte.

Gucky bittet Tatcher, sich um die fünf jungen Gefangenen zu kümmern. Dieser ist gerne bereit und trickst Rorvic aus, so dass dieser glaubt, es handele sich um seine eigene Idee. Die Frauen Surti Cova – Tochter von Bossa Cova –, Ahira Kaptaal und Rotira Gennard sowie die Männer Tunar Saizew und Karoku Yokida werden zur Bewährung an Bord der Space-Jet BUTTERFLY geschickt. Personalmangel bedeutet weiterhin, dass als einziger weiterer Mutant Takvorian an dem Einsatz teil nehmen wird.

Rorvic meditiert auf dem Flug und hat eine Vision, in der Scanter Thordos und das Tolpon vorkommen. Nahe der blauen Riesensonne Taborait kann Kontakt zur OTHELLO hergestellt werden. Dann fliegt die BUTTERFLY freiwillig in die instabile Zone. Scheinbar passiert gar nichts, das Weltall bleibt ganz normal. Der Versuch, Funkkontakt zur OTHELLO herzustellen, bleibt aber erfolglos. Also ist die BUTTERFLY vermutlich in einem Paralleluniversum. Sie fliegt den Orientierungspunkt MARTHA an und findet die Nachrichtenboje eines Leichten Kreuzers namens UGLY HEPTA, der als Zielwelt den Planeten Casaal hatte und ebenfalls in dieses Universum versetzt wurde. Die Nachricht spricht davon, das Schiff habe zunächst nicht bemerkt, in ein anderes Universum geraten zu sein, und wie geplant Casaal angeflogen. Dort sei aber aufgefallen, dass es keine Schäden der Schwarmkrise gab, eine seltsame Energiefront traf das Schiff und einige Zeit später brach eine Krankheit an Bord aus, die sich durch blaue Nackenschwellungen und zunehmende Befehlsverweigerung äußerte. Das Schiff habe jetzt Kurs auf Tahun genommen.

Die BUTTERFLY steuert Casaal an. Tatcher bemerkt an Bord nach Erreichen des Systems plötzlich einen seltsamen Energieschleier mit drei Augen. Dann ist Rorvic spurlos verschwunden. Als er wieder auftaucht, ist er ein eigenartiges Mischwesen, aber Tatcher a Hainu handelt und versetzt ihm einen extremen Stromschlag, der zwar die Speicherbänke der Space-Jet beschädigt, aber den Tibeter wieder normal erscheinen lässt. Rorvic berichtet, er habe eine Energiefront neutralisieren können. Die Schäden an Bord können repariert werden.

Dann erscheinen zahlreiche der Energiewesen an Bord. Rorvic, der erneut meditiert hatte, erwacht und bezeichnet die Kreaturen als Symbiose-Katalysatoren, sogenannte Vaan. Das ganze Universum, in dem sie sich aufhielten, sei von symbiotischen Existenzen geprägt. Technisch befindet sich die hiesige Zivilisation auf einem mit den Solaren Imperium vergleichbaren Niveau.

Die BUTTERFLY landet auf dem Äquivalent des Planeten Casaal. Anstelle von Städten gibt es hohe Turmbauten, Raumhäfen fehlen völlig. An Bord materialisiert ein Wesen, das an einen etwa straußengroßen Pfau erinnert und sich Tosman Avfleen nennt. Es trägt einen blauen Reif, einen Voon, bei dem es sich um einen Teleport-Aktivator handelt. Auch Scanter Thordos besaß so ein Gerät. Mit Hilfe von Translatoren ist eine Unterhaltung möglich. Avfleen berichtet, dass der örtliche Schwarm große Probleme hat, bei denen die Kinder des Nyda und das Fehlen eines Hron eine Rolle spielen. Tatcher, der von einem Hron begleitet wird, bietet dessen Hilfe an.

Mit Hilfe eines Gloom genannten, etwa 300 Meter durchmessenden Medusenwesens, das im Hyperraum lebt, wird die BUTTERFLY im Auftrag Avfleens zum Schwarm gebracht. Dessen Schmiegeschirm ist jedoch geschlossen und damit undurchdringlich. Rorvic spürt starke Verzweiflung. Dann reißt plötzlich der Schirm auf und die Space-Jet kann einfliegen. Takvorian verliert im Chaos fremder Energien das Bewusstsein und Rorvic löst sich in Nichts auf. Die fünf jungen Terraner der Crew erstarren vor Grauen und nur a Hainu kann noch handeln, wobei ihm Hron hilft. Der Marsianer kann die BUTTERFLY ins Zentrum des Schwarmes steuern und die anderen Insassen wecken.

Dort kommt es zum Kontakt mit einem fremden Raumschiff, der SNOA-TABBAN, deren Insassen Avfleen kennen. Sie erzählen, dass die Kinder des Nyda die Macht über den Schwarm übernommen hätten und dadurch das Chaos entstanden sei. Der ganze Schwarm sei von der Vernichtung bedroht. Die Kinder seien aber nicht bösen Willens, sondern einfach nur unreif. Die BUTTERFLY soll zu Snoafridur gebracht werden, einer zentralen Autorität des Schwarms. Dieser erweist sich als himmelskörpergroßes Symbioseprodukt. Ein Wesen namens Thorok Anthus, das Scanter Thordos ähnelt, erzählt die Hintergrundgeschichte des Schwarms in diesem Universum: Er besteht aus zahlreichen Symbiosepartnern, zu denen auch das Nyda, ein Wesen aus psionischer Energie, gehört. Dieses erzeugt in regelmäßigen Abständen eine Flutwelle aus psionischer Energie, die Kinder des Nyda. Normalerweise erscheint stets rechtzeitig ein Hron und bändigt deren Kräfte, aber diesmal geschah es nicht. Tatcher a Hainus Hron will versuchen zu helfen.

Es kommt zu einem Gespräch mit dem Rat der Tosmen, der keine Spur der verschollenen Schiffe gefunden hat, aber helfen will. Da erscheint Rorvic und fordert dazu auf, sofort nach Siddhita zu fliegen, wo Hron und die Kinder des Nyda von ihm zu einer Materialisation gezwungen wurden. A Hainu und Rorvic fliegen durch energetisches Chaos diese als verboten geltende Schwarmwelt an. Nach surrealen Erlebnissen haben sie Erfolg und die Gefahr für den Schwarm ist vorüber.

Die Tosmen wollen den Übergang zwischen den Universen verschließen, aber zuvor die verschollenen Schiffe suchen und zurückschicken. Tatcher stellt zudem fest, dass sein Hron wieder bei ihm ist. Die BUTTERFLY kehrt in die Milchstraße zurück.

---
Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.

Der Roman bezieht sich auf Ereignisse aus PR546 und wird mit Band 168 fortgesetzt.

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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von HOT »

Ha! Wieder ein Ausflug in die Schwarm-Zeit - bereitgelegt!

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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von HOT »

Wahrscheinlich bin ich sie über, die beiden "Superhelden".

Am Anfang war das typische Scenario mit Tibeter und Marsianer amüsant zu lesen, dann wurde es zäh. Vielleicht lag es daran, dass auf einen Handlungsteil im Schwarmyklus Bezug genommen wurde, der mir überhaupt nichts sagte. Das ist wahrscheinlich meiner Vergesslichkeit geschuldet. Jedenfalls wurde ich immer unzufriedener. Da nütze auch der ganze 70er-Jahre-Charme mit Duftwolken, Gong und Klangschalen nix, auch "ACID-Commander" Rorvic war nur ein bescheidener Höhepunkt an damaligem Zeitgeist.

Interessant war, dass Ewers die Bewohner des Parallelunversums alle als in Symbiose lebend beschrieb, statt Kampf Aller gegen Alle ausschließlich Zusammenarbeit, sonst kein Überleben. Ein schönes Gegenkonzept zu unserer Welt!

Ansonsten sollte ich zu "meinen" Kosmischen Burgen zurückkehren und dort weiterlesen.

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DelorianRhodan
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von DelorianRhodan »

HOT hat geschrieben:Wahrscheinlich bin ich sie über, die beiden "Superhelden".

Am Anfang war das typische Scenario mit Tibeter und Marsianer amüsant zu lesen, dann wurde es zäh. Vielleicht lag es daran, dass auf einen Handlungsteil im Schwarmyklus Bezug genommen wurde, der mir überhaupt nichts sagte. Das ist wahrscheinlich meiner Vergesslichkeit geschuldet. Jedenfalls wurde ich immer unzufriedener. Da nütze auch der ganze 70er-Jahre-Charme mit Duftwolken, Gong und Klangschalen nix, auch "ACID-Commander" Rorvic war nur ein bescheidener Höhepunkt an damaligem Zeitgeist.

Interessant war, dass Ewers die Bewohner des Parallelunversums alle als in Symbiose lebend beschrieb, statt Kampf Aller gegen Alle ausschließlich Zusammenarbeit, sonst kein Überleben. Ein schönes Gegenkonzept zu unserer Welt!

Ansonsten sollte ich zu "meinen" Kosmischen Burgen zurückkehren und dort weiterlesen.

HGE hat es mit seinen beiden "Spezialhelden" häufig übertrieben.
Aber die Serie hat das ausgehalten! :st:

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Faktor10
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Faktor10 »

Überdreht und eigentlich langweilig. Das Tibi war auch ein schlechtes.
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Heiko Langhans
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Heiko Langhans »

Um den 17. Juni 1977, ungefähr zeitgleich mit PR 825 und ATlan 298, erschien der 168. Band der PERRY RHODAN-Planetenromane:

H.G. Ewers: Hinter dem Zeitschirm

Bild

Handlung
Der Roman spielt etwa vier Wochen nach der Rückkehr der BUTTERFLY aus dem Universum der Symbionten.

Dalaimoc Rorvic und Tatcher a Hainu haben zusammen mit den fünf jungen Rehabilitanden die Piratenbande des Dukkut Proskeff zerschlagen. Jetzt befinden sie sich mit dem Schweren Kreuzer der GOLEM-Klasse, ISAAC ASIMOV, einem vollrobotischen Schiff, auf dem Heimflug, als unerwartet ein Raumschiff der Schwarzen Dämonen geortet wird. Dies verwundert sehr, denn die Schwarzen Dämonen sollen doch mit dem Schwarm die Milchstraße verlassen haben.

Das Dämonenschiff greift mit Psi-Kräften an. Feuer aus Transformkanonen wird weitgehend mental abgewehrt, doch ein Treffer beschädigt das Dämonenschiff und macht es manövrierunfähig. Tatcher a Hainu geht an Bord und gerät in die Falle eines Wesens, das sich Mukbhator nennt, kann sich aber befreien. Dabei rettet er Dalaimoc Rorvic, der in ein Mentalduell mit Mukbhator verwickelt war. Leider ist Rorvics Körper dabei, sich zu verformen, und er braucht daher dringend sein B'havacca Krah. Tatcher geht auf die Suche, entdeckt jedoch zunächst eine Tiefschlafkammer, in der Tobias Kukuruzku-Schulze, der Cyno-Mago, liegt. A Hainu erweckt diesen und findet das Amulett Rorvics.

Kukuruzku-Schulze berichtet, dass er von den Schwarzen Dämonen als Geisel festgehalten worden sei. Die Cynos hätten den Fehler gemacht, den Schwarzen Dämonen Urgo-Polontha, das System einer blauen Riesensonne, als Lebensraum zu überlassen, wobei drei von deren Planeten regelmäßig durch Dimensionsfalten wanderten und so mit Septatronstrahlung gesättigt wurden. Diese Septatronstrahlung war für die Dämonen sehr wichtig. Plötzlich erschienen zwei Fremdwesen im Schwarm und griffen an. Aus den Beschreibungen des Cynos erkennt a Hainu, dass es sich um Scanter Thordos und das Tolpon handeln muss, die offenbar ihren Rachefeldzug fortsetzen.

Wenig später attackierten die Schwarzen Dämonen die Cynos, die die Kontrolle über den Schwarm verloren. Chaos brach aus. Viele Schiffe der Dämonen verließen den Schwarm, so auch das von Mukbhator, das auf unbekanntem Weg in die Milchstraße gelangte. Rorvic und a Hainu beschließen, den Cynos des Schwarms zu helfen, denn dieser übt eine positive Rolle aus.

Zunächst fliegen sie aber mit dem Dämonenschiff ins Solsystem. Perry Rhodan, Galbraith Deighton und Julian Tifflor sind mit dem Plan einverstanden, noch einmal das Universum der Symbionten nahe der Sonne Taborait aufzusuchen, um mit Hilfe eines Glooms die vermutlich gigantische Entfernung zur aktuellen Position des Schwarms zu überbrücken. Gucky wird mitkommen.

Unterwegs zum Übergang zwischen den Universen, empfängt die ISAAC ASIMOC Funksprüche des Kreuzers UGLY HEPTA und dreier Handelsraumschiffe, die in die Milchstraße zurückkehren. Der Asdise Thorok Anthus bietet gerne seine Hilfe an. Allerdings muss Tatcher a Hainu einen Symbionten, einen Kraich, in seinem Kopf akzeptieren, um mit dem Gloom kommunizieren zu können. Der Gloom berichtet a Hainu, dass der Schwarm in 47 Millionen Lichtjahren Entfernung ist, aber er sieht auch ein Problem: Die Glooms des Standarduniversums sind Raub-Glooms, die ihre Eier in lebende Wesen legen. Dies könnte eine Gefahr für die Reisenden sein. Dennoch bleibt keine Wahl, und der Gloom transportiert die ISAAC ASIMOV, in deren Hangars sich die BUTTERFLY befindet, zum Schwarm.

Der Schwarm bietet ein Bild des Schreckens: Der Schmiegeschirm ist aufgerissen, und er zieht einen Schweif ausgestoßener Sonnensysteme hinter sich her. Viele Milliarden Lebewesen müssen bereits gestorben sein.

Die ISAAC ASIMOV fliegt in den Schwarm, als fünfzehn Schiffe der Dämonen auftauchen. Der Gloom tarnt das Schiff, um eine ungesehene Verfolgung der Flotte zu ermöglichen, doch da greifen Raub-Glooms an. Der Gloom muss die ASIMOV in den Normalraum zurückfallen lassen. Es kommt zu einer Raumschlacht gegen die Raub-Glooms, in deren Verlauf zwar Rorvics mentale Kräfte den Sieg erringen, die ASIMOV aber zu einem Wrack wird. Nur die BUTTERFLY ist noch flugfähig.

Da erscheint ein Raumschiff der Cynos, kommandiert von dem Techno-1 Koogan Sempan. Die Cynos nehmen Rorvic, Gucky und a Hainu an Bord, führen aber eine hyperinmestronähnliche Waffe mit, um Urgo-Polontha zu zerstören. Sie berichten, dass die Dämonen Stato II zerstört haben. Zwar gibt es eine Reservewelt, Stato III, aber ohne das Tabora ist es nicht möglich, diese zu aktivieren. Gucky überlegt, ob es nicht auch ein Ersatz-Tabora geben könnte. Falls ja, müsste dieses sich im System der Dämonen befinden.

Das Cynoschiff fliegt nach Urgo-Polontha, aber ein doppeltes Zeitversetzungsfeld umgibt das System und hindert die Cynos am Einflug. Als Rorvics Gebetsmühle von a Hainu sabotiert wird, versetzt der wütende Tibeter den Marsianer in das Urgo-Polontha-System. Tatcher wird von Dämonen gefangen und auf den Planeten Dumonlait gebracht. Dann greifen blauhäutige Wesen, die Pushoks, die Dämonen an und befreien Tatcher. Sie sind Gegner der Dämonen und stammen aus einer anderen Dimension. Leider sind die Pushoks aber nicht ungefährlich: Sie werden von Parasiten, die sie Großer Turgt nennen, beherrscht und versuchen, auch a Hainu einen Parasiten einzupflanzen, um ihn zu kontrollieren. Das Vorhaben scheitert nur daran, dass der Kraich den Parasiten neutralisiert.

Strahlung, die der Kraich emittiert, befreit auch den Pushok P-Upto. Tatcher erfährt, dass ursprünglich Scanter Thordos und das Toplon aktiv waren, aber von den Pushoks genau wie die Dämonen angegriffen und besiegt wurden. Scanter Thordos und das Tolpon errichteten daraufhin den Zeitschirm und flohen auf eine Sonnenstation, die über starke Abwehrwaffen verfügt. A Hainu und P-Upto können dorthin gelangen und mit den beiden reden, aber das Toplon fühlt sich bedroht und versetzt beide in die tiefe Vergangenheit. Dort erleben sie mit, wie fremde Wesen ein zweites Tabora mit sich führen. Tatcher a Hainu kann dieses Tabora an sich bringen, dann wird er mit P-Upto wieder in die Gegenwart geholt.

Inzwischen ist es nämlich Rorvic und Gucky gelungen, in die Sonnenstation zu kommen. Gucky konnte das Tolpon von seinem Fehler überzeugen. Die Gefahr durch die Parasiten wird ebenfalls ohne weiteres Zutun gebannt, denn a Hainus Kraich emittiert eine immer stärkere Strahlung, die alle Parasiten vernichtet. Die Cynos benutzen das zweite Tabora, um Stato III zu aktivieren und die Zustände im Schwarm zu neutralisieren. Da die Dämonen gar nicht Auslöser der Angriffe waren, dürfen sie zusammen mit den befreiten Pushoks im Urgo-Polontha-System bleiben.

A Hainu, Rorvic und Gucky wollen in die Milchstraße zurückfliegen und Scanter Thordos und das Toplon in ihr Heimatuniversum bringen.

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HOT
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von HOT »

Ach, nach dem letzten Roman über die beiden Jungs schenke ich mir den.

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DelorianRhodan
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von DelorianRhodan »

HOT hat geschrieben:Ach, nach dem letzten Roman über die beiden Jungs schenke ich mir den.
Ich auch! :unsure:

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dandelion
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von dandelion »

Der Roman wurde als utopisch-phantastisch angekündigt. Weiß nicht, wie zutreffend das war. Das Titelbild verdient diese Bezeichnung auf jeden Fall. Was ist da eigentlich abgebildet?

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Faktor10
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Faktor10 »

Ein verwirrter schrottiger Roman und das von meinem zweitliebsten Autor
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dandelion
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von dandelion »

Faktor10 hat geschrieben:Ein verwirrter schrottiger Roman und das von meinem zweitliebsten Autor
Ich glaube gehört zu haben, daß Hans Kneifel dein liebster Autor ist. :devil:

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Faktor10
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Faktor10 »

:rofl: :rofl: :rofl: :motz: :ciao:
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cold25
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von cold25 »

Hat jemand der den Zyklus gelesen hat, einen Überblick, welche Romane des Zyklus für den großen Überbau der in Heft 746 und 850 die ersten Male den Schwarm damit in Verbindung gesetzt hat, von Bedeutung sind?

Sicher ist da der Roman 646 Kontakte mit der Ewigkeit Pflicht.
Gibt es noch mehr?
just READING:

908 William Voltz - Aura des Friedens

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Richard
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Richard »

Irgendwie bist Du da im falschen Thread denn Band 646 gehoert eindeutig zum "Kosmischen Schachspiel" Zyklus, nicht zu den Baenden des Schwarmzyklusses.

646 fuehrt Ganerc ein, ist insofern ein wichtiger Band fuer die kommenden Zyklen. Inwieweit WiVo schon klar war, welche Rolle Ganerc tatsaechlich spielen wird ist fuer mich jedenfalls schwer abschätzbar.

cold25
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von cold25 »

Stimmt! Ich meinte eher das Heft als Alaska, den Anzug der Vernichtung erhält! Das war doch im Schwarm Zyklus oder?
just READING:

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dandelion
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von dandelion »

Ja, das war die Nr. 567- Der Mann aus dem Eis.

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palmerwmd
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von palmerwmd »

Haywood Floyd hat geschrieben:Der kosmische Überbau per se ist (und war) völlig OK! Der Schwarm war eine klasse Idee - wenn auch etwas ZU breit ausgewalzt und seine nachträgliche Erklärung in den späteren Zyklen war faszinierend. Auch die ersten SI's (Bardioc und die Kaiserin) waren SoW und hatten mich begeistert.

Nur als dann in den 900er Bänden der kosmische Überbau immer breiter ausgewalzt, immer fantasylastiger und immer actionärmer wurde (Laire, Loower, Pan-thau-ra, Allesrad...) und die Exporkraten/Autoren bei Band 1000 IMMER NOCH NICHT damit rausrücken wollten, wer und was die Kosmokraten nun seien, hab' ich den Löffel hingeschmissen.

Diese in der kosmischen Hanse (was für ein doofer Name - also ehrlich...) zu zeitgeistig friedensbewegten Weicheiern mutierten Terraner waren für mich wirklich unerträglich

Ich weiß heute noch genau, wann und wo und unter welchen Umständen ich Band 1000 las und wie maßlos enttäuscht ich davon war...

Aber das ist ja noch ferne Zukunft und der Schwarmzyklus selbst war spannend und wäre, auf 50 Bände konzentriert, sicherlich noch spannender gewesen. So wie es geschah war sein Ende leider abrupt und unmotiviert und was direkt danach kam (Altmutanten... :( ) war dann IMHO der absolut mieseste Zyklus der Serie...
Brilliant!
100% kann da nichts dazugeben! :st:
Everyday Men who will follow orders to kill you, exercise. Do you?
PS: Entschuldigt bitte mein holpriges Deutsch, Deutschstaemmiger Ami hier.

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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Faktor10 »

Zitat------------ zeitgeistig friedensbewegten Weicheiern mutierten Terraner waren für mich wirklich unerträglich.
Herlich wie aus meinem Munde.
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Yman »

Der Schwarm-Zyklus ist ja schön, aber wo geht es weiter? Ich habe gerade Band 574 "Das Himmelsmetall" von Clark Darlton gelesen.

Das hat mir sehr gut gefallen, wie unsere Helden, allen voran ein gewisser Mausbiber, sich selbst im Inneren des PEW-Meteoriten gefangen haben! Der Meteorit, 70 km hoch, der als eine Art Splitter in der Oberfläche des Planeten der Asporcos steckt, ist aber leider viel zu wenig beschrieben worden. Leider habe ich den nächsten Roman nicht, um zu erfahren, wie Atlan, Gucky, Tschubai, Takvorian, Tolot und Corello dem Meteoriten entkommen. Ich vermute, dass nur Corello mit seinen überragenden Fähigkeiten eine Chance hat, dem PEW beizukommen.

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Clark Flipper
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Clark Flipper »

Also mit Readfy kannst du den Roman lesen.
Die Ultimativen Antworten des SF:
"Es geschieht weil es geschah." und "42"
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Yman
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Yman »

Keine Ahnung, was das ist, aber es besteht sicher die Möglichkeit, in einer Bibliothek einen Silberband auszuleihen.

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Clark Flipper
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Re: Zyklus: Der Schwarm (PR 500-569)

Beitrag von Clark Flipper »

Yman hat geschrieben:Keine Ahnung, was das ist, aber es besteht sicher die Möglichkeit, in einer Bibliothek einen Silberband auszuleihen.
https://forum.perry-rhodan.net Readfy
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"Es geschieht weil es geschah." und "42"
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