Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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nanograinger
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger »

thinman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben: Hierzu benutzen sie musikalische Fragmente der Werke der terranischen Klassiker von Smetana, Wagner und Franke, aber auch des Apasos Küzyne Przörnü, die in verfremdeter Form wiedergegeben werden..
Franke ist natürlich ein kleiner Merchandising Tie-in. Stichwort "Pax-terra"
"Tie-in", naja, ich würde es eher als Reminiszenz oder Hommage bezeichnen. Das sich Leser die "Pax Terra" kaufen würden, weil die Musik für Tolkander attraktiv ist, ist vielleicht nicht wirklich zu erwarten. B-)

Apropos "Pax Terra": Ich habe die Musik nie gehört, aber als ich in PR 1839 erstmals die Covergestaltung gesehen habe, war ich mir auch nicht sicher, ob ich Musik hören möchte, die aufgrund des Covers eher den "Frieden" eines Friedhofs suggeriert. :D

"Tangerine Dream" fand ich allerdings meistens gut..

thinman
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von thinman »

nanograinger hat geschrieben:
thinman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben: Hierzu benutzen sie musikalische Fragmente der Werke der terranischen Klassiker von Smetana, Wagner und Franke, aber auch des Apasos Küzyne Przörnü, die in verfremdeter Form wiedergegeben werden..
Franke ist natürlich ein kleiner Merchandising Tie-in. Stichwort "Pax-terra"
"Tie-in", naja, ich würde es eher als Reminiszenz oder Hommage bezeichnen. Das sich Leser die "Pax Terra" kaufen würden, weil die Musik für Tolkander attraktiv ist, ist vielleicht nicht wirklich zu erwarten. B-)
.
Es wurde beworben.

Aus meinem Elfenbeinturm fiel mir halt zuerest ein "e" zuviel auf.

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger »

thinman hat geschrieben: ...
Aus meinem Elfenbeinturm fiel mir halt zuerest ein "e" zuviel auf.

thinman
:D

Heiko Langhans
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Heiko Langhans »

Nano: Hast Du die fünfte Staffel von Babylon 5 gesehen? Dann hast Du auch kurze Auszüge/Motive von Pax Terra in der Titelmusik gehört. B-)

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger »

Heiko Langhans hat geschrieben:Nano: Hast Du die fünfte Staffel von Babylon 5 gesehen? Dann hast Du auch kurze Auszüge/Motive von Pax Terra in der Titelmusik gehört. B-)
Ich habe Babylon 5 sogar im Original in den USA gesehen (war dort mehrere Jahre), aber an die Musik kann ich mich nicht mehr erinnern, so einprägsam habe ich sie wohl nicht empfunden.

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Langschläfer
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Langschläfer »

Nach der GEMA-Einigung gehts ja vielleicht...
https://www.youtube.com/watch?v=vQ7pWAf8iJg
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger »

Langschläfer hat geschrieben:Nach der GEMA-Einigung gehts ja vielleicht...
https://www.youtube.com/watch?v=vQ7pWAf8iJg
Läuft....

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger »

Am 03. Juli 1997 erschien der 1871. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Mission der Siganesen von Arndt Ellmer


Bild
Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL.

Handlung des Romans
Michael Rhodan fliegt mit der DRÖGSTERN VON ARCHETZ, einem von Springern bemannten MERZ-Kreuzer, zur Ennox-Heimatwelt Mystery. Als er den Planeten am 17. April 1236 NGZ erreicht, trifft er auf Philip. Dieser teilt ihm auf die entsprechende Frage mit, dass der Grund für den Abbruch sämtlicher Kontakte zu den Galaktikern darin begründet sei, dass die Ennox nun selbst die Große Leere erreichen und erforschen könnten. Überdies hätten die Veego kein Interesse an weiteren Botendiensten, wie etwa Ausflüge zu den Androgyn-Robotern oder nach Hirdobaan. Michael Rhodan muss darüber hinaus erkennen, dass es sich bei den von ihm angeheuerten Springern in Wirklichkeit um Hanse-Spezialisten handelt, die im Auftrag der LFT nach der im Aufbau befindlichen Organisation Camelot fahnden. Der Zellaktivatorträger lässt das Raumschiff daraufhin in die Milchstraße zurückkehren.

Nachdem dies der bisher letzte Kontakt zu den Ennox war, bricht am 8. Juni 1289 NGZ die GLADOR von Camelot nach Mystery auf, um die Veego dazu zu bewegen, Informationen über die verschwundenen Terraner Perry Rhodan, Reginald Bull und Alaska Saedelaere, aber auch über die Tolkander einzuholen. Bei der GLADOR handelt es sich um eine spezielle Space-Jet mit einem Durchmesser von 30 Metern. Für eine siganesische Besatzung konzipiert, enthält die Jet zahlreiche zusätzliche Aggregate, die ihr eine Reichweite von 200 Millionen Lichtjahren und einen Überlichtfaktor von bis zu 75 Millionen verleihen. Eine an der Unterseite eingelassene ausfahrbare Kabine mit einer Größe von vier mal zwei mal zwei Metern dient den Siganesen zur Kontaktaufnahme mit größeren Spezies.

Die GLADOR mit den Siganesen Hermes Eisar, David Golgar, Randolph Clement, Ida Cymber und Cyrra Malory an Bord erreicht Mystery am 14. August 1289 NGZ. Nachdem trotz Funkanrufen nach über zwei Tagen kein Ennox aufgetaucht ist, begeben sich die Siganesen auf die teilweise verwüstete Oberfläche Mysterys. Dort können sie beobachten, wie aus dem Abbild des Universums am Nachthimmel des Planeten immer mehr Teilstücke verschwinden. Außerdem kommt es immer wieder zu hyperstrukturellen Verzerrungen. Während die Verwüstungen vermutlich auf eine kürzlich erfolgte Teilung der Ennox und der damit verbundenen Umkehrung des Magnetfeldes zurückzuführen sind, bleiben die Ursachen für die anderen Phänomene unbekannt.

Kurz darauf werden die Siganesen von Veego-Kindern mit Elektroschocks angegriffen. Mit der Hilfe seines Roboters Uri kann Golgar Hologramme erzeugen, die die Kinder in Panik versetzen. Damit erzwingen sie das Auftauchen mehrerer Ennox, die jeweils für wenige Sekunden auf der GLADOR verbleiben, bis schließlich Philip erscheint. Dieser erzählt von der Erforschung der Großen Leere durch die Ennox:

1219 NGZ erreicht der Veego Wilbur den Planeten Synkona im System der Zentralsonne des Taylfing, eines aus drei sich überlappenden Kugelsternhaufen bestehenden Gebildes. Auf dieser am Rand der Großen Leere liegenden Welt trifft er auf den Androgyn-Roboter A-12-486, der als Berater Dor-Res Theans, des Nachfolgers Pi-Poul Theans, fungiert und ihn zu dessen Flaggschiff bringt. Der Raunach leitet die neue Thean-Schule, deren jetziger Standort Synkona ist. Dor-Res befindet sich in einem Konflikt mit Axo-Nocchi Thean, der ihn als Verräter ansieht, da er die tabubrechenden Galaktiker und die Ayindi nicht mehr für Feinde der Damurial hält. Der Ennox bittet den Thean, ihn nach Charon II zu fliegen, der sich als Ausgleich für den ins Arresum versetzten Planeten Charon im Parresum befindet. Der Thean lässt Wilbur daraufhin in einem von Androgyn-Robotern besetzten Raumer Charon II anfliegen. Kurz bevor sie ihr Ziel erreichen, stoßen über 5000 Ennox zu ihnen. Allerdings können sie den Planeten nicht betreten, da dieser eine negative Strangeness aufweist.

1222 NGZ kann Dor-Res Thean vor der Thean-Versammlung beweisen, dass sein Kontrahent Axo-Nocchi Thean eine Gish-Vatachh-Flotte vernichten ließ. Gleichzeitig kann er erreichen, dass A-12-486 für seine Verdienste den Ehrentitel A-Zwölf Thean erhält. Axo-Nocchi attackiert in der Folge allerdings weiter die Stützpunkte der verhassten Androgyn-Roboter. Nach einem solchen Angriff auf den Asteroiden Clyrans findet der Ennox Tommi den Raunach Kal-Deer schwer verletzt vor. Er verspricht ihm, seine Asche zu Dor-Res Thean zu bringen, der ihn mit der Asche von Pi-Poul Thean vereinigen soll.


Bevor Philip die GLADOR wieder verlässt, berichtet er noch, dass die Veego die Sampler-Planeten mittlerweile untersucht hätten. Dabei sei allerdings das Phänomen aufgetreten, dass die Ennox mit ihrem Kurzen Schritt nicht direkt auf die anvisierten Passagewelten gelangen könnten, sondern jeweils nach dem Zufallsprinzip eine andere Sampler-Welt erreichen würden. Die Fragen der Siganesen nach den Geschehnissen auf Mystery beantwortet der Zellaktivatorträger jedoch nicht. Ebenso wenig ist er bereit, nach den verschollenen Terranern zu suchen oder Informationen über die Tolkander zu beschaffen.

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nanograinger
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger »

Am 10. Juli 1997 erschien der 1872. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Vermächtnis der Veego von Arndt Ellmer


Bild
Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL.

Handlung des Romans

Auf Mystery entstehen ab dem 26. August 1289 NGZ Lichter über der Oberfläche, die sich zu kugelförmigen Gebilden mit einem Durchmesser von 100 Metern ausdehnen. Tags darauf wachsen die Lichtkugeln auf eine Größe von mehreren Kilometern. Die Siganesen der GLADOR stellen fest, dass die Kugeln Energie aus dem Hyperraum ziehen. Auch scheint eine Strahlung vorhanden zu sein, die der eines Hyperdim-Resonators ähnelt. Diese Vermutung wird dadurch bestätigt, dass in den Kugelzentren Öffnungen zu Raumzeitfalten entstehen.

Zur gleichen Zeit gehen Millionen Ennox in das kosmische Modell über Mystery ein. Da es sich um Veego jeden Alters handelt, erscheint dies wie ein Massensuizid des ganzen Volkes. Einen Tag später erscheint Philip wieder auf der GLADOR und fordert die Siganesen auf, sich auf den Rückweg in die Milchstraße zu machen. Als diese sich weigern, berichtet der Zellaktivatorträger über die Ereignisse der letzten Jahrzehnte:

A-12-486, der den Ehrentitel A-Zwölf Thean trägt, startet 1222 NGZ im Auftrag der neuen Thean-Schule auf Synkona zu einem Rundflug, der auf seiner 100-Millionen-Lichtjahre-Route durch das Gebiet der Damurial führt. Sein Auftrag, den er in Begleitung anderer Androgyn-Roboter auf dem Jahrzehnte-Schiff durchführen soll, ist die Verkündung einer neuen Zeit. Bei den Mavv, dem Hauptvolk der Galaxie Drohnmavv, wird A-Zwölf Thean durch Mitstreiter Axo-Nocchi Theans in eine Falle gelockt, aus der sich der Androgyne jedoch zunächst befreien kann. In der Folgezeit gerät er jedoch endgültig in die Gefangenschaft des Gegners von Dor-Res Thean. Axo-Nocchi lässt A-Zwölf Thean umprogrammieren, kann aber nicht das Wesen des Roboters verändern. A-12-486 kann später auf das Flaggschiff des Raunachs gelangen.

Währenddessen konstruieren die Androgyn-Roboter im Jahre 1240 NGZ A-12-2000, der äußerlich einem Raunach gleicht. In der Identität von Gor-Lynd, der mit Kal-Deer verwandt und mit ihm auf dem Asteroiden Clyrans gestorben ist, erhält er den Oberbefehl über die Raumflotte Dor-Res Theans und führt die Schiffe in die Entscheidungsschlacht gegen Axo-Nocchi Thean, die bei der Galaxie Curanor am Rand der Sontra-Wolke stattfindet. Während die Gish-Vatachh, Mavv, Graupatz und Tullien auf Seiten Dor-Res' kämpfen, sind die Yllaxer Axo-Nocchis Verbündete. Als der Kampf zugunsten des Aggressors auszugehen scheint, explodiert dessen Flaggschiff plötzlich. Axo-Nocchi selbst kann der Explosion mit einer Rettungskapsel entgehen, wird aber anschließend aufgebracht und auf eigenen Wunsch in einem Kerker auf Synkona inhaftiert. Die Schlacht ist dadurch entschieden, und in der Folgezeit verfestigt sich innerhalb der Damurial die neue Ausrichtung unter Dor-Res Thean, so dass zukünftig nicht mehr nur die Raunach als Theans fungieren, sondern auch Mitglieder der anderen Völker. Lediglich die Yllaxer wollen für alle Zeiten keinen Thean stellen.

Im Jahre 1260 NGZ stoßen 6000 Ennox mit einem Schiff von Imu-Raore Thean erneut nach Charon II vor, dessen negative Strangeness mittlerweile abgeklungen ist. Zunächst bringt die Untersuchung der eisigen Welt keine Erkenntnisse, bis nach sieben Monaten schließlich eine Pyramide in einer Tiefe von fünf Kilometern entdeckt wird. Sie ist 30 Meter hoch und zwei Millionen Jahre alt. Da keine Öffnung vorhanden ist, kann sie nur per Kurzem Schritt betreten werden. Nachdem die Pyramide nach Synkona gebracht wurde, damit alle Veego sie direkt erreichen können, beginnt eine intensive Untersuchung des Inneren. Obwohl sich zeigt, dass ein längerer Aufenthalt in der Pyramide schädlich für die Ennox ist und zu Instabilität oder gar völliger Auflösung führen kann, üben die im Innern verborgenen verworrenen Bilder und Symbole eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus. Lediglich Philip ist gegen diesen negativen Einfluss immun.

Dor-Res Thean wird im Jahre 1265 NGZ durch die Asche seines Vorgängers Pi-Poul Thean vermittelt, dass diese nun bereit sei, sich mit der Asche Kal-Deers dessen letzten Wunsch gemäß zu vereinen. Nach der Vereinigung nimmt Dor-Res wahr, dass die Asche enorm an Stärke gewonnen hat. Kurz darauf erscheint der verschollen geglaubte A-Zwölf Thean. Er berichtet, dass er für die Explosion von Axo-Nocchis Flaggschiff verantwortlich gewesen und in der Folge 25 Jahre lang im Weltraum getrieben sei, bis er von einem Prospektorenschiff geborgen worden wäre. Weiter führt der Androgyne aus, dass die vermeintliche Urne von Pi-Poul die Asche Axo-Nocchis enthalte und der Gefangene im Kerker nur ein Agent des Raunachs sei. Mit der Hilfe mehrerer Androgyn-Roboter kann die tatsächliche Asche Pi-Pouls im Wald gefunden werden, während Axo-Nocchis Asche mit dem unglücklichen Kal-Deer im Meer aufgelöst wird.

Bei den Ennox kommt es im Jahre 1288 NGZ unerwartet zur Teilung und damit zur Umkehrung des Magnetfeldes von Mystery. Auch werden nur Veego im dritten Lebensalter von der Teilung erfasst. Währenddessen erkennt Philip nach jahrelangem Studium der mindestens zwei Millionen Jahre alten Bilder in der Pyramide, dass einige Darstellungen die BASIS und den erst vor einigen Jahren geführten Kampf gegen die Abruse zeigen, während andere Bilder uralte Begebenheiten darstellen. Nachdem er die Systematik identifiziert hat, kann er im letzten Bild erkennen, dass es zur Vollendung des Planes von ES im Arresum einer dritten Kraft neben den Konzepten und den Nocturnen bedarf.

Wieder auf Mystery, erfährt Philip von Sanyungorios, einem vor langer Zeit im Modell des Universums aufgegangenen Veego, dass es für die Ennox ein viertes Lebensalter gebe, da jedes Individuum im Modell seine eigene Identität bewahre. Daneben gebe es einige Unrichtigkeiten in der überlieferten Geschichte der Ennox. Die Körperform der Dropher sei nur durch einen Zufall angenommen worden, die humanoide Form sei der Anfang gewesen. Die Anoree hätten mit ihrer Anwesenheit für den äußeren Zwang zur Formung einer wieder humanoiden Form gesorgt. Auch die Überzeugung, dass man die Dritte Ultimate Frage mit der Fertigung des Modells des Universums beantworten könne, sei von außen gekommen. Mit Sicherheit könne man aber nur davon ausgehen, dass das Modell mit der Dritten Frage zusammenhänge, denn die Fertigstellung erfolge zeitgleich zur Lösung des Größten Kosmischen Rätsels und nicht zur Beantwortung der Frage.

Philip beendet seinen Bericht mit der Mutmaßung, dass die Ennox mit der Schaffung des Modells nur beauftragt worden seien, um zwangsläufig auf das Rätsel um die Große Leere zu stoßen, da sie die benötigte dritte Kraft im Arresum seien. Die Verbindung der Sampler-Planeten und der Veego-Heimatwelt sei darauf zurückzuführen, dass auch Mystery eine Passagewelt sei, die aber nicht von den Ayindi geschaffen wurde. David Golgar äußert die Vermutung, dass ES die Ennox geschaffen habe. Philip sei dabei mit einem Zellaktivator ausgestattet worden, um die Bilder der Pyramide zu verstehen, ohne von dem schädlichen Einfluss beeinträchtigt zu werden. Ohne zu wissen, ob er den Weg seines Volkes aufgrund des Aktivators mitgehen kann, verabschiedet sich Philip von den Siganesen und verlässt die GLADOR.

Kurz darauf wird Mystery von den hyperstrukturellen Verzerrungen komplett eingehüllt. Nachdem alle Veego in dem nicht mehr sichtbaren Modell aufgegangen sind, werden der Planet und die Sonne Enno in das Arresum versetzt. An dessen Stelle entsteht eine Darstellung von NGC 7793, die sich immer weiter vergrößert, bevor sie in den Hyperraum übertritt. David Golgar vermutet, dass diese Projektion mit dem Zellaktivator von Philip zusammenhängt.

Am 31. August 1289 NGZ startet die GLADOR Richtung Milchstraße.

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Richard
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Richard »

Mir hat damals die Geschichte der Veego/Ennox gut gefallen - allerdings fand ich es jetzt nicht so toll, dass sie aus der Handlung verschwanden.

Allanon
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Allanon »

ich hab den Ennox Zyklus und den grosse Leere Zyklus nicht gelesen.
Daher stand über mir beim lesen der beiden Romane wahrscheinlich erst mal ein riesiges :-?

Nachdem ixch mich aber ein wenog eingelesen und auch Perrypedia - mässig ein wenig informiert hatte, hatte ich richtig Spass beim lesen der Geschichte.

Ich vermute mal, die Ennox Story könnte mir gefallen ... aber erst mal bleib ich am Tolkander Zyklus dran...bin aktuell bei 1880...

Das Ende war einsteils ein wenig traurig, andererseits ist es vielleicht aber auch schön für die Ennox, da wo sie jetzt sind.

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nanograinger
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger »

Es ist in der Tat etwas seltsam, dass die Ennox und die Große Leere nochmals aufgenommen (und nochmals abgeschlossen wurden), fast 1 1/2 Jahre nach dem eigentlichen Abschluss dieses Handlungsrahmens in PR 1799. Waren es Leserfragen nach dem Verbleib der Ennox? Kann ich mir kaum vorstellen, aber vielleicht nach den Androgyn-Robotern (die ja den eigentlichen Hauptteil der hier erzählten Geschichte ausmachen).
Musste man einfach eine Lücke in der Romanplanung füllen, damit der kommende Kurzzyklus nicht an einem vollkommen "schrägen" Roman begann? Alles sehr seltsam, das. Vielleicht kann ja KNF etwas dazu sagen?

Auch sonst sind einige Aspekte an den Romanen seltsam. Zuerst wird Roi Danton in PR1871 ins Gespräch gebracht, indem man ihn mit der "DRÖGSTERN VON ARCHETZ" (was für ein Raumschiffsname) gen Mystery fliegen lässt, aber in einer Zeit, die längst Vergangenheit ist. Okay, man möchte Roi Danton in Erinnerung halten. Aber dann fliegt die Glador am 8. Juni 1289 NGZ los nach Mystery. Das ist eine Zeit, in der die Philosophen bereits ihre Zielplaneten (inkl. Terra) im "Kreise"-Griff hatten. Und da schickt man die Siganesen los, um sich über die Tolkander zu erkundigen? Ein bisschen spät, meine ich.

Den Ennox weine ich eigentlich keine Träne nach, eher schon den Androgyn-Robotern, die damit auch quasi abgeschoben waren. Es gab noch einmal eine kleine Erwähnung in PR 2028, aber ansonsten wurde dieses faszinierende Roboter-Konzept für die Milchstraße damit zu den Akten gelegt. Schade....

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Richard
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Richard »

Nun, in Zeiten der erhoehten HI muessten die Androgyn Robots eigentlich ernsthafte Probleme bekommen haben.
Mir fiel damals auf, dass relativ kurz nach dem Tod von Mila und Nadja schon wieder ein ZACi (ok, kein "altgedienter") aus der Handlung entfernt wurde.

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Klaus N. Frick
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Klaus N. Frick »

nanograinger hat geschrieben:Es ist in der Tat etwas seltsam, dass die Ennox und die Große Leere nochmals aufgenommen (und nochmals abgeschlossen wurden), fast 1 1/2 Jahre nach dem eigentlichen Abschluss dieses Handlungsrahmens in PR 1799. Waren es Leserfragen nach dem Verbleib der Ennox? Kann ich mir kaum vorstellen, aber vielleicht nach den Androgyn-Robotern (die ja den eigentlichen Hauptteil der hier erzählten Geschichte ausmachen).
Musste man einfach eine Lücke in der Romanplanung füllen, damit der kommende Kurzzyklus nicht an einem vollkommen "schrägen" Roman begann? Alles sehr seltsam, das. Vielleicht kann ja KNF etwas dazu sagen?
Ganz ehrlich?

So ehrlich kann es nicht schreiben. Aber ... die Ennox hätten wir nur mit viel Mühe weiter in der Handlung haben können. Ich meine ... wir hätten sich die Ennox mit der Theorie der PULSE vereinbaren lassen, wie mit der Brücke in die Unendlichkeit und dergleiche?

Ich war schuld daran, dass die Ennox noch einmal in die Handlung kamen und dann nie wieder ...

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Langschläfer
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Langschläfer »

Bin froh, dass ihr sie rausgeschrieben habt... als Verbündete (und auch als Gegner) wären die echte Spannungskiller... können fast überall einfach auftauchen... bessere Scouts gibts doch nicht. Aufklärung, Daten klauen, Bömbchen legen, Leute aus dem Hinterhalt abknallen...
Und Humor hatten sie auch keinen. ;)

:saus:
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger »

Richard hat geschrieben:Nun, in Zeiten der erhoehten HI muessten die Androgyn Robots eigentlich ernsthafte Probleme bekommen haben....
Jein. Natürlich wären sie angeschmiert gewesen, wenn sie die erhöhte HI unvorbereitet getroffen hätte, da ja die Syntroniken nicht mehr taten (und ich gehe davon aus, dass die Androgyn-Roboter syntronischen Charakter hatten, auch wenn ich auf die Schnelle keinen Beleg dafür finde).

Aber sofern sie eine Warnung erhalten haben/hätten (und warum sollten sie nicht, es gab ja genügend Zeit dafür), dann wären sie als sich entwickelnde und reproduzierende Roboter sogar prädestiniert gewesen, die HI-Erhöhung sehr schnell zu überwinden.

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Richard »

Nun, das "Problem" der Androgynroboter war, dass sie halt am Weg zur Grossen Leere auf 10 Stationen "ausgesetzt" wurden und somit stellt sich die Frage wer die dort vor der Erhoehung der HI gewarnt haben koennte. Der Flug der BASIS zur Grossen Leere dauerte doch lange, war kostenintensiv ... Und da stellt sich die Frage ob man das gemacht hat.

Ich habe es auch so in Erinnerung, dass die Androgynrobots syntronischer Natur waren. Aber da ich den Teil der EA aktuell nur in Heftform besitze ist es auch fuer mich etwas muehsam da die Hefte nach entsprechenden Belegen zu suchen.

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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger »

Am 17. Juli 1997 erschien der 1873. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Zerstörte Zellen von Hubert Haensel


Bild
Titelbild: Swen Papenbrock

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL.

Handlung des Romans

Perry Rhodan und Reginald Bull erreichen, immer noch stark von der Aggressionsstrahlung beeinflusst, die PEGOOM. Da der Raumer von schwarzen Galornenschiffen verfolgt wird, fliegt Foremon in die Korona einer nahe gelegenen Sonne, um sich so vor den aggressiven Galornen zu verstecken. Kurz darauf erhalten sie Funkkontakt zur BAAKEN BAUU, einem weißen Schiff der Galornen, das ihnen allerdings nicht zur Hilfe kommt, da eine große Aktion gegen die aggressiven Artgenossen vorbereitet werde. Da die PEGOOM nicht über die entsprechende Ausrüstung verfügt, um die von Galorn mitgebrachten Zellproben zu untersuchen, beschließen die Terraner und der Adlat, das Zentriff-System anzufliegen.

Dort angekommen, müssen sie von A-Betchaga erfahren, dass die Flotte der ungeshifteten Zentrifaal unter A-Gatergadd von den schwarzen Galornenschiffen nahezu vernichtet wurde. Gleichzeitig haben die aggressiven Galornen mehrfach auf Zentrifaal-Zentrum gewütet und dort starke Verwüstungen verursacht. Es gelingt Rhodan, A-Betchaga davon zu überzeugen, ihm ein Labor zur Verfügung zu stellen. Bei der Untersuchung werden die Terraner von A-Califorms Clan unterstützt. Die Zellen von G-Dreisdens Leiche weisen dabei Durchlöcherungen auf, die von einer vom Zellkern ausgehenden Kraft herzurühren scheinen, so als sei eine im Zellkern befindliche Materie gewaltsam ausgetreten.

Währenddessen ergibt die Auswertung der ID-Marke G-Dreisdens, dass dieser als Funker auf dem Raumschiff GÖRN gedient hat, bis er vor etwa zwei Jahren auf Sci-Shouk verschwunden ist. Die folgende Analyse des abgestorbenen Zellgewebes des Drachen bleibt dagegen weitgehend erfolglos. Weder ist der Aufbau des Gewebes näher zu bestimmen, noch kann das Material geklont werden. Erst als der Tasch-Ter-Man Ton-Gabbeth zu dem Forschungsteam stößt, gibt es erste Fortschritte. Mit der Hilfe seiner Analyseorgane kann er bestimmen, dass das Zellmaterial künstlichen Ursprungs ist und wahrscheinlich nur von Tasch-Ter-Man erzeugt werden kann. Die DNS weist ungewöhnliche Windungen auf. Gleichzeitig befindet sich dauerhaft RNS an den Strängen angelagert, die die DNS anscheinend befähigt, die Aggressions-Quote der Galornen zu speichern. Ton-Gabbeth erinnert sich in diesem Zusammenhang an eine alte Station auf Tasch-Term, die er in seiner Jugend gesehen hat. In deren Innern sollen sich Darstellungen dieser speziellen DNS befinden, mit deren Hilfe man weiteres Zellgewebe herstellen könnte.

Inzwischen ist A-Gatergadd, der die Vernichtung seines Raumschiffes knapp überleben konnte, aus dem Trümmerfeld seiner ehemaligen Flotte gerettet worden. Mittlerweile durch die sich ausbreitende Aggressionsstrahlung beeinflusst, lässt er alle halbwegs flugfähigen Schiffe, egal ob Kampf-, Zivil- oder Frachtschiff, sammeln und mit Absorbern ausrüsten, die den Einflug in die Pentrische Wolke ermöglichen. Dort sollen die mit Sprengstoff beladenen Schiffe auf Helter Baaken gestürzt werden und so die Heimatwelt der Galornen vernichten. Um die restlichen Absorber zu beschaffen, fliegt A-Gatergadd nach Zentrifaal-Zentrum, wo A-Caliform ihm zu verdeutlichen versucht, dass dieses Vorhaben nicht durchführbar sei. Darüber hinaus könne ein solcher Angriff die Vernichtung aller Zentrifaal durch die Galornen nach sich ziehen. A-Gatergadd ignoriert A-Caliform jedoch und bricht schließlich mit seiner 5000 Einheiten umfassenden Flotte zur Pentrischen Wolke auf.

Kurz darauf wollen Rhodan, Bull und Foremon, begleitet von A-Califorms Clan und Ton-Gabbeth, mit der PEGOOM nach Tasch-Term starten. Gleichzeitig erscheint jedoch ein schwarzes Galornenschiff im System. Als sie nicht mehr länger auf das Verschwinden des Schiffes warten können, versuchen sie einen Durchbruch. Die PEGOOM kann zwar in den Überlichtflug übergehen, wird aber zuvor durch das schwarze Schiff stark beschädigt, so dass die Überlichtetappe nur kurz ist. Das manövrierunfähige Schiff erscheint in der Nähe einer gelben Sonne und beginnt, auf diese zuzustürzen. Foremon kann einen Notruf absetzen.

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nanograinger
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger »

Am 24. Juli 1997 erschien der 1874. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Die Stunde der Zentrifaal von Robert Feldhoff


Bild
Titelbild: Ralph Voltz

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL.

Handlung des Romans

Das weiße Galornenschiff SCARVANKEN unter dem Kommando der Galornin Loud Myriad reagiert auf den Notruf der PEGOOM und kann das Schiff kurz vor dem Sturz in die gelbe Sonne bergen. Sie überlässt den Schiffbrüchigen die SCARV-3, ein zur PEGOOM baugleiches Beiboot. Weitere Hilfe kann Loud Myriad nicht leisten, da die SCARVANKEN auf dem Weg zu einem Sammelpunkt der friedlichen Galornen ist, die mit einem größeren Flottenaufgebot erneut versuchen wollen, ihre aggressiven Artgenossen in der Pentrischen Wolke zu shiften.

Wenig später erreicht die SCARV-3 Tasch-Term. Im Orbit befindet sich der Tasch-Ter-Man-Raumer TENDRIKON, der nach einer Lieferung Kasch-Phee aus der Pentrischen Wolke fliehen konnte. Bei der Flucht musste der kommandierende Adlat zurückgelassen werden. Dabei zeigt sich, dass die Aggressionsstrahlung bei den Tasch-Ter-Man sich dahin auswirkt, dass sie Initiative ergreifen und so enorme Mengen von Kasch-Phech verbrauchen, was zu einer drastischen Verkürzung ihrer Lebenserwartung führt.

Mit der Hilfe der TENDRIKON kann die SCARV-3 nach kurzer Suche ein kastenförmiges Gebäude, das 15.000 Jahre alt und halb im Sumpf versunken ist, entdecken. Nach einer Reinigung betreten sie das Gebäude und können die von Ton-Gabbeth angekündigten Darstellungen an den Wänden entdecken. Während Perry Rhodan und Reginald Bull mit den Illustrationen nichts anfangen können, stellen sie für die Tasch-Ter-Man eine Anleitung zur Erzeugung des Drachengewebes dar. Die Besatzung der TENDRIKON und Ton-Gabbeth beginnen mit der Hilfe ihres Jemmgen-Organs damit, innerhalb von drei Tagen 300 Kilogramm des Gewebes zu erzeugen. Die Lebensdauer ist zwar ohne Lebenserhaltung auf wenige Wochen beschränkt, aber die Tasch-Ter-Man verändern die Struktur der Zellen, so dass sie sich von abgestorbenem Gewebe ernähren und eine gesteigerte Zellteilung aufweisen.

Während die Tasch-Ter-Man das Zellgewebe herstellen, entdecken die beiden Terraner bei der weiteren Erkundung des Gebäudes das Tagebuch der Galornin Londa Dads, das Perry Rhodan die enthaltenen Aufzeichnungen direkt erleben lässt:

Mit der Einnahme des Schoudam-Hormons der Tasch-Ter-Man können die Aggressionen der Galornen gehemmt werden, wie Londa Dad im Selbstversuch an sich und der Besatzung der KEMPEST feststellt. Während sie allerdings bereits eine Zukunft mit einem Volk von friedlichen Galornen sieht, stellt sich heraus, dass dieses Hormon langfristig das Nervensystem angreift und zersetzt. Diese Nebenwirkung kann jedoch durch eine Weiterentwicklung des Schoudam zu Kasch-Phee beseitigt werden. In der Folgezeit experimentiert Dad mit verschiedenen Dosen des Hormons, bis es schließlich gelingt, dem Galornen Gons Bodenthe das Aggressions-Potenzial zu entziehen. Allerdings entlädt sich dieses Potenzial unkontrolliert und sorgt für eine Aggressionswelle, die einen Tag andauert und in deren Verlauf ein Besatzungsmitglied getötet wird. In der Folge wird als Lösung für dieses Problem an der Entwicklung des Drachen-Konzepts gearbeitet.

Indessen wird die SCARVANKEN von schwarzen Galornenschiffen angegriffen und die schwer verletzte Loud Myriad zum Verhör zu Kaif Chiriatha gebracht. Die Befragung findet unter Anwendung von Folter statt. Da Myriad dieser nicht standhalten kann, verrät sie den Plan des erneuten Shifting-Versuchs. Es gelingt ihr jedoch, ihr Wissen um den Plan Perry Rhodans für sich zu behalten, bevor sie infolge ihrer Verletzungen stirbt.

Auf Tasch-Term setzen die Tasch-Ter-Man die Erzeugung des Gewebes fort, während die beiden Terraner, Foremon und A-Califorms Clan mit den bereits fertiggestellten 300 Kilogramm Richtung Galorn starten. Im System des Galornensterns angekommen, müssen sie feststellen, dass ein schwarzes Schiff über dem Planeten steht, so dass eine Annäherung mit der SCARV-3 nicht möglich ist. Mit dem Wissen, dass die aggressiven Galornen auf Notrufe nicht reagieren, verschaffen sie sich auf Sci-Shouk den wracken Zentrifaalraumer GRITTEK, mit dem sie einen Absturz auf Galorn vortäuschen. Tatsächlich reagiert das schwarze Schiff nicht, und Rhodan, Bull und die Zentrifaal begeben sich zum Drachen.

Die beiden Zellaktivatorträger werden von der Aggressionsstrahlung stark in Mitleidenschaft gezogen, während die Zentrifaal um A-Caliform infolge des Shiftings nicht beeinträchtigt werden. Da die Strahlung in der Nähe des Drachenschachtes immer weiter ansteigt, müssen Rhodan und Bull zurückbleiben, da sie ihre Aggressionen nicht mehr unter Kontrolle halten können. Im Schacht verteilen die Zentrifaal das neue Gewebe auf die abgestorbenen Flächen, wo dieses sofort beginnt, die toten Zellen aufzuzehren. Kurz darauf kann ein deutliches Wachstum des Zellgewebes festgestellt werden, während gleichzeitig die Aggressionsstrahlung abnimmt, wie Rhodan und Bull bestätigen können.

Auf der SCARV-3, mit der sich Foremon in ein Nachbarsystem zurückgezogen hat, um die Aktion der GRITTEK nicht zu gefährden, kann der Adlat über Hyperfunk erfahren, dass A-Gatergadds Vorstoß in die Pentrische Wolke erwartungsgemäß gescheitert und fast alle seine Schiffe vernichtet worden sind. Gleichzeitig soll eine große Schlacht zwischen weißen und schwarzen Galornenschiffen bevorstehen. Während das über Galorn stationierte Schiff abzieht, landet die SCARV-3 auf dem Planeten, um Rhodan, Bull und die Zentrifaal an Bord zu nehmen.

Perry Rhodan will allerdings vor dem Abflug nach Tasch-Term über den Pilzdom und die Brücke in die Unendlichkeit kurz in das Solsystem zurückkehren, um die Verantwortlichen dort vor der Ankunft des Heliotischen Bollwerks zu warnen.

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Klaus N. Frick
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Klaus N. Frick »

Bei dem Roman musste ich unbedingt eine winzige Redakteurserinnerung in den Blog setzen:

http://perry-rhodan.blogspot.de/2016/12 ... ellen.html

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nanograinger
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger »

Am 31. Juli 1997 erschien der 1875. Roman der PERRY RHODAN-Serie:

Die Friede von Plantagoo von Robert Feldhoff


Bild
Titelbild: Ralph Voltz

Der folgende Text wurde der Perrypedia entnommen gemäß den Bedingungen der GNU-FDL.

Handlung des Romans

Als Perry Rhodan die Brücke in die Unendlichkeit betritt, fühlt er sich erneut, als würde er hierher gehören. Er führt diese Affinität auf seinen ehemaligen Status als Ritter der Tiefe zurück. Von seinem Passantum erfährt er jedoch, dass diese Aura eher hinderlich sei. Darüber hinaus wird ihm erklärt, dass die Brücke eigentlich eine Drehscheibe darstellt, die jeweils zwei von den insgesamt 20 vernetzten Orten verbinden kann. Da das andere Ende der Brücke nicht mehr auf das Arsenal der Baolin-Nda verweist, sondern auf Karakhoum, eine Welt mit einer Landschaft aus roten Wäldern und igluartigen Gebäuden von weißer Farbe, scheint sie in der Zeit seit dem letzten Betreten benutzt worden zu sein. Außer dem Namen verfügt Rhodans Passantum jedoch über keine weiteren Informationen, da sein letzter Besitzer, der Vierte Bote von Thoregon, ein Nonggo namens Zenndicyl Pervorat Zeun, und dessen Vorgänger diesen Planeten niemals bereist haben.

Als die Drehscheibe durch das Passantum gedreht wird, kann Rhodan durch weitere Öffnungen schauen. So endet eine Verbindung direkt im Innern einer Explosion, eine auf einer Plattform im Leerraum zwischen zwei Galaxien und eine weitere an einem weißen, großen Tor. Laut Auskunft des Passantums handelt es sich hierbei um ein Proto-Tor, hinter dem der Rat von Thoregon und die Helioten, dessen Diener, zu finden sind. Jedoch konnte dieses Tor bisher niemand durchqueren. Kurz darauf ist die Verbindung nach Trokan hergestellt, und der Terraner geht durch das Tor. Während der Passage erwähnt das Passantum, dass Trokans Tor zu früh geöffnet worden sei. Auf Trokan stellt er fest, dass der Pilzdom von einem Paratronschirm umhüllt wird und das Gebiet überwacht wird. Er gibt sich den Überwachungsanlagen zu erkennen.

Kurz darauf wird Rhodan von Cistolo Khan, Atlan, Alaska Saedelaere und dem ihm unbekannten Arkoniden Benjameen von Jacinta abgeholt und nach Terrania, wo man mittlerweile den 10. September 1289 NGZ schreibt, gebracht. Dort bringen sich die Zellaktivatorträger gegenseitig auf den neusten Stand, indem Atlan über Goedda und die Tolkander, Saedelaere über Bröhnder und Tolkandir und Rhodan selbst über Plantagoo und insbesondere über die Koalition Thoregon informiert. Er schließt seinen Bericht mit der Vermutung, dass die Terraner anscheinend als neues Mitglied von Thoregon vorgesehen seien und er selbst als deren Bote fungieren solle. Der unbekannte Shabazza würde wahrscheinlich aus diesem Grund die Milchstraße angreifen. Schließlich berichtet Perry Rhodan über die Heliotischen Bollwerke und deren bevorstehende Ankunft im Solsystem. Gleichzeitig verdeutlicht er, dass er wieder nach Plantagoo zurückkehren müsse, um bei der Lösung der dortigen Probleme zu helfen. Dazu möchte er Icho Tolot und Gucky als Verstärkung mitnehmen, muss aber erfahren, dass diese derzeit verschollen sind. Atlans Wunsch, ihn zu begleiten, lehnt er jedoch mit dem Hinweis auf die Nachteiligkeit der ehemaligen Ritteraura ab. Lediglich mit zwei SERUNS ausgerüstet, begibt sich Rhodan über Trokan nach Plantagoo zurück.

Währenddessen entdeckt Foremon auf Galorn mit der Hilfe seines Passantums den Eingang zu dem Arsenal von Ce Rhioton, das unter der Oberfläche der Basaltebene verborgen liegt. Durch die Aktivierung verschütteter Erinnerungen kann er einen Funkimpuls mit dem Passantum erzeugen, das das 300 Meter durchmessende und 100 Meter hohe Lager öffnet. Er betritt gemeinsam mit Reginald Bull das Arsenal und findet dort einen Hilferuf des Dritten Boten von Thoregon vor. Es handelt sich dabei um den Baolin-Nda Kuntherherr, der Ce Rhioton um sofortige Unterstützung bittet, da der Baolin-Deltaraum von einer unbekannten Macht bedroht werde. Neben zahlreichen High-Tech-Geräten und -Waffen befindet sich auch die THOREGON ZWEI, ein modifiziertes 38-Meter-Galornenschiff, im Arsenal.

Nach Rhodans Rückkehr aus dem Solsystem fliegen er und Foremon mit der THOREGON ZWEI nach Tasch-Term. Zeitgleich begeben sich Bull und A-Califorms Clan mit der SCARV-3 nach Zentrifaal-Zentrum. Dort wollen sie geshiftete Zentrifaal rekrutieren, um die Drachen auf Bushtam und Pondor zu erneuern. Allerdings verhindern vier schwarze Galornenschiffe im Orbit des Planeten eine Annäherung. Erst als die THOREGON ZWEI mit über 900 Kilogramm von den Tasch-Ter-Man produziertem Zellmaterial erscheint, gelingt es mit den von Foremon unbewusst aktivierten, hoch überlegenen Waffen des Schiffes, drei der Raumer zu vernichten und den vierten in die Flucht zu schlagen. Kurz darauf werden zwei Einheiten mit Zentrifaal und jeweils 320 Kilogramm Zellgewebe nach Bushtam und Pondor entsandt, wo diese die Drachen erfolgreich reparieren können.

Inzwischen fliegen die THOREGON ZWEI und die SCARV-3 in die Pentrische Wolke. Foremon und Bull funken eine vermeintliche Botschaft Ce Rhiotons, nach der er den aggressiven Galornen den Krieg erklärt, und sorgen damit für eine systemweite Verfolgungsjagd, wobei sie mit der überlegenen Technik der THOREGON ZWEI immer wieder der Vernichtung durch die schwarzen Schiffe entgehen können. Als jedoch auch die scheinbar übermächtigen Schutzschirme zu versagen drohen, verbergen sie sich in der Nähe der ehemaligen Baustelle der Heliotischen Bollwerke bei einem Materiebarren aus Howalgonium. Derweil nutzen Rhodan und A-Califorms Clan in der SCARV-3 das durch die Verfolgungsjagd entstandene Chaos, um auf Helter Baaken zu landen. Sie behandeln das Gewebe im Drachenschacht mit dem neuen Zellmaterial und entdecken dabei die Leiche eines Adlaten, die sich in einem ähnlich entstellten Zustand wie die G-Dreisdens auf Galorn befindet.

Kurze Zeit später lässt die Strahlung deutlich nach, und die Galornen erwachen aus ihrer Aggression wie aus einem Traum. In einer Gesprächsrunde am Rande des Drachenschachtes fordert A-Caliform, dass die Galornen sich ihrer Verantwortung den Zentrifaal gegenüber stellen und ihnen ein Reservat zur Verfügung stellen sollen, in dem sie nach ihrer eigenen Art und Weise leben können. Lediglich das Übergreifen eventueller Auseinandersetzungen über das Reservat hinaus sollte unterbunden werden. Rhodan ergänzt, dass die Galornen einen stabileren Frieden in Platagoo schaffen müssten, der nicht auf der Androhung des Shiftings beruhe und nicht durch die einfache Sabotage der Drachen wieder zunichte gemacht werden könne. Kaif Chiriatha, die sich kurzzeitig mit ihren Artgenossen zu einer Beratung zurückgezogen hat, sieht die Taten der vergangenen Wochen als unauslöschbare Schuld, mit der die Galornen bis zum Ende ihrer Existenz leben müssten. Gleichzeitig kündigt sie an, den attackierten Völkern technische Aufbauhilfe zu gewähren. Auch sollen die Slum-Viertel auf Galorn aufgelöst und alle Drachen durch schwarze Kampfschiffe gesichert werden, so dass Sabotageakte zukünftig ausgeschlossen werden. Zugleich bekräftigt sie jedoch die Pflicht der Galornen, den Frieden in Plantagoo zu erhalten, auch und gerade durch das Shifting.

Die beiden Terraner und A-Califorms Clan kehren daraufhin wieder in ihre Schiffe zurück. Kurze Zeit später entdeckt Bull, dass die Zentrifaal in ihren Unterkünften kollektiven Selbstmord begangen haben, da sie aufgrund der Zurückweisung durch die Galornen jede Perspektive verloren sahen. Ein kurzer Besuch der Drachen auf Bushtam und Pondor zeigt, dass auch dort jeweils deformierte Leichen liegen. Bevor Rhodan, Bull und Foremon die Pentrische Wolke endgültig verlassen, um über die Brücke in die Unendlichkeit nach Ce Rhioton zu suchen, treffen sie sich ein letztes Mal mit Kaif Chiriatha. Diese überreicht Rhodan als Geschenk einen blauen Anzug, der nach der Vorlage seines SERUNS an terranische Bedürfnisse angepasst wurde. Als der Zellaktivatorträger den Anzug berührt, stellt sich dieser auf seine Individualimpulse ein und kann von nun an nur noch von ihm getragen werden. Der Anzug ist sehr leicht, weist auf der linken Schulter ein Bild einer Spiralgalaxie auf und auf der rechten Brustseite einen Moo. Dabei handelt es sich um eine einen Zentimeter große, silberne, reliefartige Galornenfigur, die halb robotisch, halb organischen Ursprungs ist. Dies sei, so Kaif Chiriatha, das eigentliche Geheimnis des Anzugs. Rhodan bedankt sich zwar für das Geschenk, hat aber Hemmungen, den Anzug anzulegen.

Wenig später gelangen die beiden Terraner und der Adlat über den Pilzdom von Galorn auf die Brücke in die Unendlichkeit, um bei den Baolin-Nda nach Ce Rhioton zu suchen. Sie müssen allerdings feststellen, dass dies die unpassierbare Verbindung ist, die in der von Rhodan bereits beobachteten Explosion endet. Der Terraner veranlasst sein Passantum daraufhin, ihm die anderen Öffnungen des Steges zu zeigen. Dabei stoßen sie auf eine offensichtlich von Menschen bewohnte Welt mit einer roten Sonne und einer Stadt im asiatischen Stil.

Allanon
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Allanon »

also, für mich ist dieser Roman ein gelungener Abschluss des ...ich nenn es mal... ersten Teilzyklusses im Grosszyklus.

Auch weist der Roman sehr schön in die Richtungen, wie es weitergen wird oder könnte und wo die noch offen Fragen, neue Gefahren und zu lösenden Probleme und Rätsel sein könnten.

Die Rolle der Galornen in der ganzen Geschichte, ist mir nach wie vor sehr unklar.
Für mich ein ziemlich undurchschaubares und komisches Volk: Hilfsbereit aber dann wieder stur, Fehler einsehend aber dann auf der gleichen Linie weitermachend (stur, eben).
Bislang, absolut keines meiner "Lieblingsvölker" im laufenden Gross-zyklus.

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Richard
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Richard »

Die Galornen vertreten eben ihre eigene Ansicht von Moral und setzen diese auch aufgrund ihrer Überlegenheit durch.

Wirklich sympathisch werden mir die Galornen dadurch nicht.

Heiko Langhans
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von Heiko Langhans »

Dieser Roman lieferte das plakativste und überflüssigste Kleidungsstück der Serie. Da hatte Robert zuviel Comics gelesen. B-)

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nanograinger
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Re: Klassiker - Die Tolkander (PR 1800-1874)

Beitrag von nanograinger »

Heiko Langhans hat geschrieben:Dieser Roman lieferte das plakativste und überflüssigste Kleidungsstück der Serie. Da hatte Robert zuviel Comics gelesen. B-)
Äähh, Anzug der Vernichtung? Schwarzer Handschuh? Kampfanzug für Norman? B-)

Ich glaube, das wäre einen eigenen Thread wert: "Plakative und überflüssige Kleidungsstücke der PR-Serie" :D

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