5. Auflage - Die Linguiden

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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LaLe
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von LaLe »

Die Cartoons sind aber klasse.
Spricht eigentlich etwas dagegen, die zum Cantaro-Zyklus an dieser Stelle zu bringen?
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland

Heiko Langhans
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von Heiko Langhans »

Nein. Mach.

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LaLe
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von LaLe »

Ich glaube der Lumpi will ;) .
Die Katze grinste.
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Heiko Langhans
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von Heiko Langhans »

Dann soll Er.

Hehe. :D

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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von Lumpazie »

Nachdem der Linguiden-Zyklus ja zum Großteil mit dem Cantaro-Zyklus zusammenhängt und aufeinander aufbaut (ähnlich wie seinerzeit der MDI und M87 -Zyklus), habe ich damit keine Probleme :) Und nachdem ihr auch nix dagegen habt - warum nicht. Die Cantaros Cartoons sind ein paar mehr, als bei den Linguiden - wollt ihr sie geballt alle auf einmal oder täglich nach und nach....? Eure Entscheidung! :devil:
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
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Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von Lumpazie »

Ich fange einfach mal an. Vorhang auf für Günni´s Leif-er absolut geilen Cartoons!

Weil die so schön sind, gibts einen Netzgängernachschlag dazu - bzw. fangen wir damit an. Erinnert Ihr Euch noch, als der Sotho und der dritte Weg im Namen Estartus die Milchstrasse unterjochte:
Spoiler:
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Und eine kleine Erinnerung an die Blau-Nakken:
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Und nochmal etwas nakkisch (grrööölllll):
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Übrigens, der untere Teil dieses Cartoons ist eine kleine Premiere, der wurde seinerzeit von Arndt Ellmer auf der LKS weggekürzt! >-<

Genug für heute - die nächsten Tage gibt es weiter Cartoons.... :P
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Vincent Garron
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von Vincent Garron »

nakkisch ? Schon wieder Schweinskram ? B-)
Es gibt zwei Dinge die unendlich sind: Das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher.
(Albert Einstein)

Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
und der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen, dass man Toilettenpapier nicht essen kann!

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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von Lumpazie »

Vincent Garron hat geschrieben:nakkisch ? Schon wieder Schweinskram ? B-)
Haaaaa - guckst Du ins Tibi-Reloaded, da finden schon den ganzen Nachmittag Doktorspielchen statt :lol:
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rikecathleen
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von rikecathleen »

Schnurzel hat geschrieben:Ich schließe mich dem Dank an LaLe an. Für mich ist dieser Thread allerdings noch hochaktuell, da ich noch ca. 30 Romane vor mir habe und zu diesen noch etwas schreiben möchte.
Sehr, sehr spät auch von mir ein herzliches Dankeschön an LaLe in Richtung meiner Geburtsstadt Lübeck.
Ich habe immer interessiert mitgelesen und tue es immer noch. Bei meiner langsamen Aufhol"jagd" bin ich aktuell mit Band 1593 fertig und freue mich auf 2 Feldhoff-Romane und das Terrid-Highlight.

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LaLe
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von LaLe »

Frank Böhmert beschäftigt sich hier mit seiner Lektüre des sehr empfehlenswerten Sydow-Bandes 1528 - Metamorphosen des Geistes.
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von Van Moders »

Unglaublich - aber Metamorphosen des Geistes ist einer der wenigen Romane, der mir über die Jahrzehnte hinweg in bester Erinnerung geblieben ist. Grandios fand ich den damals, obwohl oder gerade weil er so gar nicht viel mit der aktuellen Handlung zu tun hatte.

Ich war damals generell ein großer Fan des Linguiden Zyklus mit all seinen Tragödien und Überraschungseffekten, auch weil der Fokus damals recht wenig auf Krachbumm lag. Und: Damals war Marianne in der Form ihres Lebens, leider hat niemand mehr die Linguiden annähernd so plastisch geschildert wie sie damals. Für mich war dieses Volk damals die große Zukunftshoffnung, aber obwohl ja noch ein paar mit an die große Leere genommen wurden, waren sie ohne Marianne einfach nur noch Beiwerk. Da wurde in meinen Augen eine große Chance vertan, mal ein neues Volk längerfristig zu etablieren in dem ewigen Terra/Arkon/Akon/Spriinger Einerlei...

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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von Schnurzel »

Ich fand da die LG von Dorina Vaccer (1505) noch besser, aber 1528 war auch toll. Und: Marianne im Linguiden-Zyklus in der Form ihres Lebens? Eindeutiges Ja! Keine Ahnung, was Marianne und/oder die Leute im Verlag damals geritten hat....

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Sokrat
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von Sokrat »

Schnurzel hat geschrieben:Ich fand da die LG von Dorina Vaccer (1505) noch besser, aber 1528 war auch toll. Und: Marianne im Linguiden-Zyklus in der Form ihres Lebens? Eindeutiges Ja! Keine Ahnung, was Marianne und/oder die Leute im Verlag damals geritten hat....
Die Autoren haben das neurolinguistische Programmieren kurz NLP kennen gelernt. So gegen Ende der siebziger Jahre wurde das NLP entwickelt. Im Rahmen meiner Hypnoseausbildung habe ich auch ebenfalls eine NLP Ausbildung absolviert. Beim Lesen des Linguidenzyklus fühle ich mich immer wieder in meine Seminare versetzt gibt es doch immer wieder eine fast wortwörtliche Übereinstimmungen mit den Vorannahmen und Definitionen des NLP.
Jeder Mensch nimmt seine Umwelt durch diverse Filter wahr, also besitzt jeder Mensch seine eigene Realität
In der Kommunikation ist es Sinnvoll auf die Realität des Gegeüber einzugehen, erkenne ich die Filter, kann ich die Realität (Landkarte) des Gegenüber erkennen.
Jede Realität hat seine Entsprechung in der Sprache. Ändere ich die Sprache ändert sich die Realität.
.......................................................................
Das Lesen des Linguidenzyklus macht mir besonders viel Spass, weil ich noch nie vorher einen so engen Bezug zu meiner Wirklichkeit hatte.
Thomas
Ich weiß das ich nichts weiß, aber ich suche die Wahrheit
Wer nicht lehrt, lebt verkehrt
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Ich leide nicht unter Realitätsverlust, ich genieße ihn

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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von LaLe »

Analog der anderen Klassiker-Threads will ich an dieser Stelle die durchaus übersichtliche Anzahl zyklusrelevanter Planetenromane mit einstellen. Den Anfang macht ein Roman über ein bzw. zwei sehr spezielle Charaktere:

PR-TB 336 - Der Nakk und die Katze - Ernst Vlcek

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Nachstehenden Text zitiere ich mit freundlicher Genehmigung gemäß den Bedingungen der GNU FDL aus der Perrypedia

Im Juni 1171 NGZ ereignen sich auf dem Planeten Gunnavar in der Großen Magellanschen Wolke, der hauptsächlich von Gurrads und Terranerabkömmlingen bewohnt wird, seltsame Vorfälle. Glen Allachie, ein Junge, hat Visionen von einem Fremdwesen namens Frejxt, das Hilfe braucht. Seine Eltern glauben ihm nicht. Wenig später sinkt die Temperatur in der Farm um mindestens 100 °C. Glens Mutter stirbt, er selbst wird im Koma ins Krankenhaus gebracht. Weitere eigenartige Ereignisse geschehen. Rinder werden regelrecht von innen nach außen gestülpt, wie nach einem Transmitterunfall, eine Fabrik verschwindet und erscheint, ebenfalls bizarr verformt, an einem anderen Ort wieder. Die Bewohner nennen die dahinter vermutete fremde Macht wegen der wolkenartigen Effekte, die zu sehen sind, Zirro. Schließlich bricht in der Hauptstadt Venterro das Chaos aus, alle Raumschiffe auf dem Raumhafen werden unbrauchbar gemacht, und die Hyperfunkanlage zerstört.

Währenddessen herrscht auf dem Planeten Phaddon in der Station des Nakken Udivar Tristesse. Seit Monaten ist der Kater Caligula phlegmatisch, was bei Udivar eine starke Depression ausgelöst hat. Vergeblich versuchen seine Roboter, den Nakken und seinen Kater aufzumuntern. Da taucht ein beschädigtes Kleinstraumschiff auf, das mit hoher Geschwindigkeit auf den Planeten zustürzt. Die Roboter bremsen es mit Traktorstrahlen ab und gehen an Bord. Das Schiff ist bizarr verformt, und an Bord ist ein bewusstloser Terraner, der sofort behandelt wird. Überraschend reagiert Caligula sehr aggressiv auf den Fremden, was Udivars Interesse weckt.

Der Terraner beginnt langsam, seine Amnesie zu überwinden. Er heißt Tom Norton und ist mit dem alten Raumschiff, der QUARIGA, von Gunnavar aufgebrochen, um Udivars Hilfe gegen Zirro zu erbitten. Kurz vor dem Überlichtflug wurde er von Zirro entdeckt und attackiert, daher die bizarren Schäden. Udivar stellt Hyperstrahlung fest, auf die vermutlich Caligula reagiert hat, und erzählt, dass er mit seinem Kater Anfang des Jahres auf Gunnavar gewesen ist, um den bekannten Flohmarkt zu besuchen. Er wollte dort terranische Artefakte erwerben, wurde aber mehrfach betrogen. Dann, als er sich doch eine Art Respekt der Händler erworben und sogar mit Caligula ein Fernsehinterview als »das 5-D-Spezialisten-Team« hatte, entdeckte Caligula in den Katakomben unter der Hauptstadt eine 5-D-Spur, die er verfolgte. Es kam zum Kampf gegen ein unbekanntes 5-D-Wesen, den die Katze verlor. Udivar verließ wenig später mit seinem treuen Begleiter, der nicht mehr aus seiner Apathie erwachte, den Planeten.

Nach Nortons Bericht leiht sich Udivar sofort ein Dreizackschiff, die OPPUUT, von einem anderen Nakken und fliegt mit Caligula und Norton nach Gunnavar. Der überlegene Ortungsschutz ermöglicht die ungesehene Landung, damit Zirro möglichst nichts bemerkt. Der Nakk und Norton vermuten, dass Zirro nach etwas sucht, wissen aber nicht was. Sie begeben sich – Udivar durch einen Deflektor unsichtbar gemacht – zum Rehabilitationszentrum, das Norton als Treffpunkt mit dem Polizisten Glen Calder und seiner Freundin Beth ausgemacht hatte. Glen gibt ihnen ein Update, muss aber auch gestehen, dass Beth, wie viele andere Menschen, verschwunden ist. Seltsam ist zudem, dass der junge Glen Allachie immer dann Hyperstrahlung zu emittieren scheint, wenn Zirro aktiv wird.

Kurz darauf wird Alarm aus der Isolierstation ausgelöst: Zirro schlägt zu und entführt zahlreiche Patienten. Auch Caligula fällt ihm zum Opfer. Udivar beginnt zusammen mit Norton, den Planeten abzusuchen. Das Dreizackschiff entdeckt in der Nähe eines Atolls, bei dem kürzlich ein Vulkan aktiv geworden ist, eine unterirdische Anlage. Udivar erkennt, dass es sich um eine Art Raum-Zeit-Gefängnis handelt, vermutlich Zirros Ziel, denn es liegt auf der gleichen Hyperfrequenz. Udivar öffnet eine Raumzeitfalte, um sich Zugang zu verschaffen. Tom Norton folgt ihm trotz der Warnung des Nakken und erreicht eine seltsame Station mit langen Gängen. Er verliert Udivar aus den Augen und kommt zu einer großen Gruppe menschlicher Sklaven, unter denen auch Beth ist. Dann verliert Tom seinen freien Willen und arbeitet wie die anderen an der Befreiung von Frejxt.

Frejxt, ein raumschiffsgroßes Wesen mit zehn Tentakeln, war einst der Herrscher einer Galaxiengruppe, der gestürzt und hier eingesperrt wurde. Eine Gruppe treuer Anhänger versucht, ihn zu befreien. Dazu setzt sie Klonwesen ein, von denen Zirro nunmehr das sechste Exemplar darstellt. Zirro hatte seinerzeit den Kampf gegen Caligula nur knapp gewonnen, sich aber dank Glen Allachie, der über eine besondere Affinität zum Hyperraum verfügt, regeneriert und neue Kräfte sammeln können. Die Befreiung von Frejxt steht jetzt unmittelbar bevor. Dann will Zirro den Kater Caligula an seiner Stelle in das Gefängnis sperren.

Udivar erscheint und konfrontiert Zirro, der wie eine hundegroße Kopie Frejxts aussieht. Zirro versucht, den Nakken auszuschalten, scheitert aber an dessen Fähigkeiten. Es gelingt ihm dennoch, mithilfe der Sklaven Frejxts Gefängnis aufzubrechen, aber Udivar schließt den Riss, nachdem er Zirro mit eingesperrt hat. Beide sterben, denn das Lebenserhaltungssystem des Gefängnisses wurde durch das Aufbrechen der letzten Barriere zerstört. Alle Sklaven, auch Tom Norton und Beth, sind wieder frei. Zum Abschied erhalten Udivar und Caligula von den dankbaren Bewohnern von Gunnavar eine große Sammlung Miniatur-Whiskyflaschen aus den Beständen des Museums.
Die Katze grinste.
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2008
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von 2008 »

Melde nur, dass ich jetzt durch bin. Auf gefühlte 2 Jahre verteilt. streckenweise recht kurzweilig zu lesen, aber auch nicht so wirklich stringent durchgezogen.
Aber besser als der 2600er zyklus, den ich tw. Parallel gelesen habe auf alle Fälle.

Jetzt mach ich bei 620 weiter, um die kleine Lücke bis 1400 zu schließen.
Noch 1550 Heftln um die EA Lücken zu schließen.

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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von LaLe »

PR-TB 356 - Abstieg in die Tiefe - Robert Feldhoff

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Nachstehenden Text zitiere ich mit freundlicher Genehmigung gemäß den Bedingungen der GNU FDL aus der Perrypedia

Lisa Cunning ist eine Terranerin, die im Jahre 1170 NGZ als Abteilungsleiterin bei der ZORN-Körperschaft, dem größten privaten Forschungsunternehmen der Erde, beschäftigt ist. Die ZORN-Körperschaft unterhält in Terrania City eine riesige Forschungsanlage, die bis zu 9 Kilometer in die Tiefe ausgedehnt ist und aus würfelförmigen Elementen von je 80 Meter Kantenlänge besteht, die beliebig umgruppiert werden können. Das Team von Lisa Cunning arbeitet an der Entwicklung neuartiger Hypnoprojektoren. Sie hat eine kleine Tochter namens Saddie und einen Lebensgefährten, der Nino heißt, vernachlässigt beide aber stark zugunsten ihrer Arbeit.

Eines Tages, als Lisa zum Dienst erscheint, stellt sie fest, dass eine große Umorganisation im Gange ist. Sie soll sich beim Direktor Vender Gatt melden, teilt ihr Kollege Moby Groening mit. Gatt, ein nur 1,48 m großer Mensch, der behauptet, ein Marsianer zu sein, teilt ihr mit, dass ihre Abteilung in die Tiefe in Sektion DCV 300 verlegt wird. Außerdem soll sie den Projektfortschritt beschleunigen. Sie bekommt einen Datenträger mit Unterlagen. Als Lisa diesen betrachtet, hat sie erhebliche Bedenken, denn die neuen Parameter machen es möglich, die Hypnoprojektoren als Waffen zu verwenden. Sie geht nochmals zu Gatt, doch dieser beschwichtigt, und Lisa beginnt mit der Arbeit.

14 Tage vergehen. Mony Groening hat vor einigen Jahren seine Lebenspartnerin durch ein exotisches Virus verloren, seine beiden Kinder liegen seitdem im Koma. Er stürzt sich daher sehr in die Arbeit. Die Fortschritte sind gewaltig, und erste Tests mit Simulacra verlaufen erfolgreich. Lisa Cunning hat aber immer noch Zweifel und beginnt eigene Recherchen. Sie wundert sich, warum die riesige Forschungsanlage, die direkt nach der Monos-Herrschaft begonnen wurde, in Abweichung von den ursprünglichen Plänen nur einen zentralen Antigravschacht besitzt, und findet im Syntron heraus, dass die Pläne auf direkte Anweisung Normell Zanders, eines der Unternehmensgründer, geändert wurden. Sie kann eine eigentlich gelöschte, entsprechende Anweisung entdecken.

Eine weitere Woche vergeht. Lisa erfährt, dass ihre Abteilung DCV 300 als top secret gilt und von der Kommunikation mit den anderen Bereichen abgetrennt wurde. Daraufhin befasst sie sich mit der Geschichte von ZORN. Die Gesellschaft wurde von Normell Zander, Oscan Orbis, Thumas Rix und Goslar Nadost gegründet. Die Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen ergeben das Wort »ZORN«. Bereits während der Bauarbeiten starben Rix und Nadost bei einem merkwürdigen Unfall. Vor neun Jahren verschwand Orbis spurlos mit einer Space-Jet beim Flug nach Olymp, und Zander hatte vor sieben Jahren einen Unfall, den er schwer verletzt überlebte. Seitdem wurde er in der Öffentlichkeit nicht mehr gesehen, aber kurz darauf erschien Vender Gatt als Direktor.

Lisa sucht weiter und findet Hinweise, dass in der Anlage eine illegale Waffenproduktion erfolgt. Sie begibt sich zum HQ-Hanse und will einen Hanse-Spezialisten sprechen. Sol Bachanan hört sich ihren Bericht an und verspricht, am nächsten Tag eine Inspektion vorzunehmen. Diese findet auch statt, doch sind alle verdächtigen Spuren nicht mehr zu finden. Lisa Cunning darf ihren Job dennoch behalten. Frustriert besorgt sie sich auf eigene Faust eine Spezialausrüstung, zu der siganesische Mikrowerkzeuge, ein Schutzanzug, ein Deflektor, eine Minisyntronik und ein Thermostrahler gehören. Sie hat in der Nacht starke Alpträume.

Dann verschafft sich Lisa Zugang zu den Wartungsschächten, die zwischen den Würfelsegmenten liegen. Sie will den »Grund«, die tiefste, unzugängliche Ebene, erreichen. Unterwegs gerät sie in eine lebensgefährliche Situation, als eine Umgruppierung von Segmenten erfolgt, und nur dank ihrer Syntronik, die ihr Steuerbefehle gibt, überlebt Lisa. Der »Grund« ist durch einen Schutzschirm abgeschirmt, aber Lisa kann durch eine Strukturlücke eindringen. Sie entdeckt eine automatisierte Fabrik, in der Transformkanonen hergestellt und mit einem Transmitter verschickt werden. Außerdem bemerkt sie, dass bereits fertige Hypnoprojektoren produziert worden sind! Aus einem Syntron entnimmt Lisa Daten, denen zufolge ihre Ablösung in Kürze geplant ist. Insgesamt gibt es wohl 16 Waffenprojekte in ZORN.

Lisa Cunning dringt noch tiefer vor, zur »Nullebene«. Dank eines Programms, das sie aus dem ihr von Gatt übergebenen Datenträger extrahieren konnte, knackt sie den Code eines Schlosses und erreicht eine Halle, in der in einem Lebenserhaltungstank die Reste eines Menschen liegen. Es handelt sich um Normell Zander, der sie bereits erwartet hat. Zander kann den Tank seit seinem Unfall nicht mehr verlassen. Beide reden, und Zander erklärt, er habe alle Mitgründer getötet, nur sein eigener Unfall sei ungeplant passiert. Dann eröffnet er ihr, dass sie sterben soll. Vorher erwähnt er noch, er habe einen Agenten in ihrer Abteilung platziert.

Im nächsten Moment trifft Vender Gatt ein. Er will Lisa töten. Sie wehrt sich und erkennt, dass es sich um einen Roboter handelt, den Zander mental fernsteuern kann. In höchster Not aktiviert Lisa verzweifelt ihre Mikrowerkzeuge, die ein Loch in den Lebenserhaltungstank schneiden. Zander stirbt, als die Flüssigkeit ausläuft, und damit kann sich auch der Gatt-Roboter nicht mehr bewegen.

Als Lisa glaubt, sie habe alles überstanden, trifft eine weitere Person ein: Es handelt sich um Moby Groening, der sie mit einer Strahlwaffe bedroht. Er war der Agent, dessen Kooperation Zander erreichte, indem er eine Heilung für seine Kinder in Aussicht stellte. Lisa Cunning will nicht sterben. Sie flieht, während Groening hinter ihr herfeuert, in die Produktionsanlagen. Groening verliert unterwegs seine Waffe, und beide bekämpfen sich aus nächster Nähe. Dabei rollen sie in den Frachttransmitter und werden versetzt, wobei Groening ungünstig landet und sich das Genick bricht.

Lisa wird kurz darauf von Topsidern festgenommen, denen die Raumstation, in die sie gelangt ist, gehört. Sie sind die Waffenkäufer. Nach einem Verhör soll Lisa in den Weltraum geworfen werden, um zu sterben. Da wird sie gerettet, als ein Unsichtbarer ihre Wachen ausschaltet. Es handelt sich um Sol Bachanan, der ihr erklärt, er ermittele schon geraume Zeit verdeckt gegen ZORN. Er weiß aber nicht, wie es beiden gelingen soll, die Station zu verlassen. Lisa übergibt ihm alle Aufzeichnungen und erzählt die von ihr aufgedeckten Hintergründe. Dann greift auch schon eine Übermacht von Topsidern an, und beide müssen fliehen. Sie gelangen in einem Raum, in dem mehrere Hypnoprojektoren stehen. Während Bachanan die Topsider ablenkt, kann Lisa die Projektoren programmieren und aktivieren. Damit setzt sie alle Topsider außer Gefecht.

Nach einem Notruf rettet ein Kommando der Kosmischen Hanse die beiden Terraner. Lisa ist wieder mit ihrer Familie vereint und verspricht, künftig mehr Zeit für sie zu haben.
Die Katze grinste.
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Haywood Floyd
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von Haywood Floyd »

Dieses TiBi ist IMHO ein sicherer Aspirant für die Nominierung zum 'Grässlichsten Titelbild aller Zeiten' (GräTaZ).- Also wirklich...!!! :sn:
"We starve-look at one another short of breath, walking proudly in our winter coats
wearing smells from laboratories, facing a dying nation of moving paper fantasy.
Listening for the new told lies with supreme visions of lonely tunes."


'The Flesh Failiures' - G. MacDermot, G. Ragni, J. Rado (1967)

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M13
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von M13 »

Dem kann ich nur zustimmen. Beinahe. Denn:
Titel und besonders Untertitel sind kongenial ins Grafische übertragen:
"Es beginnt mit einem Alptraum – und endet im Grauen" :devil:

Uwe

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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von LaLe »

PR-TB 365 - Gegner unbekannt - Peter Griese

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Nachstehenden Text zitiere ich mit freundlicher Genehmigung gemäß den Bedingungen der GNU FDL aus der Perrypedia

Im Jahr 1182 NGZ ist der Planet Heleios, ehemals Basis der WIDDER, ein Forschungsstützpunkt geworden. Im Auftrag der Kosmischen Hanse führt eine Wissenschaftlergruppe das Projekt PLANTAFROST durch, bei dem kälteresistente Pflanzen für Extremwelten gezüchtet werden sollen. Eine zweite Gruppe arbeitet im Auftrag der LFT am Projekt GRAVOMOD, das sich mit einer Nutzung der Gravitation für Kommunikationszwecke befasst. Nobby Sipebo, der auf Heleios geboren wurde, arbeitet als Verwalter des Planeten. Seine Gefährten sind zwei wurmförmige, flugfähige syntronische Roboter, die er Benny und Betty getauft hat. Insgesamt halten sich 85 Menschen auf dem Planeten auf.

Seltsamerweise verstärken sich persönliche Spannungen zwischen den beiden Wissenschaftlergruppen. Es gibt eine Schlägerei in der Kantine. Nobby Sipebo hat ebenfalls ein Problem, nämlich starken Juckreiz mit Hautrötungen, aber die syntronische Medostation hält diese für eine harmlose Allergie. Nach der Schlägerei eskaliert die Lage weiter, denn beide Gruppen beginnen, Pläne für Sabotageakte gegen das jeweils andere Team zu schmieden.

Die Führungsriege von GRAVOMOD besteht aus Zoltrab Iwawisi, Senob Byber, Tamer Akin und den Frauen Svetlana Golubkoy und Vara Akin. PLANTAFROST wird von dem Biologen Gernot Chovalskis geleitet, seine Führungskräfte sind Bylent Simsek, Elgin Yasli und Sebastiane Truisi. Anonyme Nachrichten heizen die Spannung untereinander, aber auch Misstrauen gegen den Verwalter an. Zugleich treten Syntrondefekte in den Anlagen des Planeten auf, und es gibt Transmitterstörungen. Nobby Sipebo wird gerade noch von Benny davor gerettet, in einem defekten Antigravschacht zu Tode zu stürzen.

Schließlich gibt es echte Kämpfe unter den Wissenschaftlergruppen, bei denen Vera Akin und Tina Mynig sterben. Erdogan Basibyuk, ein ehemaliger Agent der Akonen und Arkoniden, will PLANTAFROST sabotieren, wird aber erwischt. Betty und Benny wollen zwischen den Parteien vermitteln, scheitern aber. Die Hyperfunkanlage des Planeten wird von Unbekannten irreparabel sabotiert. Als dann auch noch Nobby Sipebo durch hohes Fieber handlungsunfähig wird, kann nur noch der Hypersender auf dem Mond Alkaios helfen. Da die Transmitterverbindung ausgefallen ist, fliegt Benny mit seinem eingebauten Antigrav los und kann tatsächlich einen Notruf auf einer vorbereiteten Spezialfrequenz absetzen.

Dieser Notruf erreicht direkt Perry Rhodan, der gerade mit Michael Rhodan dessen Geburtstag feiern wollte. Die ODIN bricht sofort auf. Calina Kantars, die Syntronikexpertin, ist wieder mit an Bord, außerdem die Ärztin Sigrid Frischmath und drei rein positronische Roboter. Im System wird zunächst Benny abgeholt und dann die Lage erkundet. Inzwischen sind fast alle Wissenschaftler an starken Hautausschlägen und Fieber erkrankt, auch haben die Kämpfe vier weitere Todesopfer gefordert. Mit geschlossenen SERUNS fliegen Mike und Perry Rhodan, Calina Kantars und die Ärztin in der Space-Jet ODY-7 nach Heleios. Der Verwalter Sipebo berichtet, er habe den Eindruck gehabt, die Präsenz eines fremden Wesens zu spüren.

Die Behandlung der Erkrankten beginnt, liefert aber seltsamerweise zunächst die Erkenntnis, dass ein relativ harmloser Hautpilz die Menschen befallen hat. Die defekten Syntrons zeigen hingegen eigenartige Beschädigungen im submikroskopischen Bereich, und die Menschen haben definitiv mentale Störungen. Betty und Benny vertreten die Theorie, Sipebo sei der erste Test einer fremden Macht gewesen, da er als Erster den Hautausschlag bekam. Ziel der fremden Macht sei, die Kontrolle über Heleios zu erlangen, daher auch der Angriff auf die Syntroniken. Die beiden Roboter hingegen seien wegen ihrer speziellen Konstruktion bisher einfach nicht als Syntrons erkannt worden.

Ein Notlazarett wird eingerichtet, doch es dauert nicht lange, bis die ersten Medoroboter ausfallen. Wenig später stellt Mike Rhodan bei sich einen Hautausschlag fest – trotz SERUN und Zellaktivator! Auch sein Vater zeigt kurz darauf erste Symptome. Eine genauere Untersuchung der beiden Unsterblichen ergibt, dass der Hautpilz abgestorben ist. Er scheint jedoch als Träger für submikroskopische Teilchen gedient zu haben. Das Wissenschaftlerteam prägt den Namen »Faktor X« für den unbekannten Gegner und nennt die Teilchen wegen ihrer aus drei verbundenen Hauptteilen bestehenden Form, ähnlich einer einfachen Schneeflocke, Triotronen.

Während auf dem Planeten die Technik der Space-Jet ausfällt, ortet die ODIN kurz ein riesiges hyperenergetisches Gebilde über dem Planeten, dessen Form an ein Triotron erinnert, jedoch aus drei verbundenen Kugeln von jeweils 100 Kilometern Durchmesser besteht. Die These, der oder die unbekannten wollen, dass alle Menschen Heleios verlassen, gewinnt immer mehr Anhänger. Rhodan ordnet schließlich die Evakuierung des Planeten an, doch Sipebo weigert sich. Eine genauere Analyse der Triotronen zeigt, dass diese aus reinem Nickel bestehen, was bei Rhodan eine undeutliche Erinnerung auslöst. Wenig später wird Heleios geräumt. Eine erneute Ortung ergibt Hinweise auf ein Zeitfeld oder Energien aus einer anderen Dimension. Da fällt Rhodan ein Bericht Atlans ein, der von Jenseitsmaterie sprach, die aus reinem Nickel besteht. Gibt es einen Zusammenhang?

Im nächsten Moment wird Alarm ausgelöst: Sipebo ist verschwunden und scheint Calina entführt zu haben. Auch von Benny und Betty fehlt jede Spur. Da eine Suche auf dem Planeten kontraproduktiv erscheint, gehen zunächst die Behandlungsversuche weiter. Es gelingt, mithilfe einer speziellen Droge bei einem der Erkrankten, Erdogan Basibyuk, Kontakt mit einem fremden Wesen herzustellen, das sich offenbar in dessen Geist befindet. Das Wesen fragt Rhodan, ob er der hiesige »Denker« sei, und bezeichnet sich selbst als Perlen des Kämpfers. Außerdem müsse es zurückkehren, und die Menschen würden stören. Schließlich erwähnt es ein weiteres Wesen, den »Teiler«. Die Wissenschaftler kombinieren, dass die »Perlen des Kämpfers« wohl die Triotronen sind. Mertus Wenig vermutet, dass »Teiler« der Fortpflanzungsmechanismus des fremden Wesens ist, und es sich auf Heleios vermehren möchte.

Plötzlich fliehen die beiden Erkrankten Erdogan Basibyuk und Svetlana Golubkoy aus der ODIN, indem sie eine Space-Jet stehlen. Mike Rhodan verfolgt sie auf die Oberfläche, wo er Benny trifft. Dieser berichtet, dass Sipebo und Calina spurlos verschwunden sind, als hätten sie sich aufgelöst. Perry Rhodan kommt per Transmitter nach. Es entwickelt sich die Erkenntnis, dass ein Teil der »Perlen des Kämpfers«, wohl aufgrund von Besonderheiten in der Bewusstseinsstruktur, in Erdogan Basibyuk und Svetlana Golubkoy festsitzt. Dann wird ein riesiges Triotron über der Siedlung geortet.

Rhodan spricht mit Basibyuk und Golubkoy und verhandelt mit der fremden Wesenheit. In einer seltsamen Vision erlebt er die Geschichte des Wesens und erhält die Bestätigung der Fortpflanzungsabsicht, bei der alle Lebewesen und Syntroniken stören würden. Er sieht auch Calina und Sipebo in dieser Vision. Dann warnt er das fremde Wesen, das offenbar von normalen Lebensformen gefährdet wird, dass sich auf Heleios auch Pflanzen und Tiere befinden.

Es gelingt, die festsitzenden »Perlen« freizubekommen, indem man die beiden Träger paralysiert. Dann werden alle Zeugen, wie sich das riesige Triotron von Heleios entfernt, um einen wirklich unbelebten Planeten zu suchen. Calina beschließt, mit Sipebo auf Heleios zu bleiben.
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

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PR-TB 360 - Die Kinder von Galagh - Peter Griese

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Im Jahr 1181 NGZ lebt Perry Rhodan ohne offizielle Funktion auf der Erde. Er besucht den älteren Terraner Ol'Laughley, der alleine in einer Hütte nahe dem Goshun-See lebt, und gratuliert ihm zu seinem 250. Geburtstag. Eine Flasche palpyronischer Huckelbeerenwein ist sein Geschenk. Ol'Laughley heißt eigentlich Laugh Biljakai. Einer seiner Söhne, Cleymans Biljakai, und seine beiden Enkelkinder sind vor einiger Zeit auf den neu besiedelten Planeten Galagh ausgewandert. Jetzt hat er einen seltsamen Geburtstagsgruß bekommen: Während der ältere Enkel, Zorran, ihm relativ kalt geschrieben hat, hat ihm seine kleine Enkelin Vanessa, die blind ist, ein Bild geschickt – mit der Aufschrift »für Perry Rhodan«. Rhodan nimmt das Bild mit.

Wieder zuhause, erwartet ihn eine Nachricht von Homer G. Adams, der ihn bittet, einige Raumkadetten der Kosmischen Hanse, die einmal Hanse-Spezialisten werden wollen, zu Ausbildungszwecken auf der ODIN mitzunehmen. Rhodan wählt nach dem Zufallsverfahren vier Kandidaten aus und lädt sie in seinen Bungalow ein. Die vier sind Juay Govern, eine Psychologin, Calina Kantars, genannt »Missbyte«, eine Kybernetikerin, Wedat Kossigun, genannt »Bugger«, ein Experte für Elektronik, und schließlich Ting Mansioll, Fachgebiet Kommunikation. Die Kadetten stellen sich auf Wunsch Rhodans gegenseitig vor. Dabei erfährt er auch, dass Missbyte einen Roboter gebaut hat, den sie Quetzalcoatl nennt. Als Testauftrag sollen die beiden Frauen das Bild Vanessas analysieren, während die beiden Männer eine Wanze auf der ODIN platzieren sollen.

Einige Zeit vergeht. Die Bildanalyse liefert ein merkwürdiges Resultat: Das Bild enthält einen ausführlichen Hilferuf in Braille-Schrift, demzufolge die Erwachsenen auf Galagh sich sehr seltsam verhalten und irgendetwas zu bauen begonnen haben, zugleich aber ihre Kinder und sich selbst vernachlässigen. Vanessas Onkel soll sogar ermordet worden sein. Rhodan ordnet den Start der ODIN an und nimmt die vier Kadetten – die beiden Männer waren bei ihrer Mission ertappt worden – mit. Dabei wird verwundert festgestellt, dass offenbar Unbekannte die Positionsdaten von Galagh in den Datenbanken verfälscht haben.

Dennoch ist es aber kein Problem, das System anzufliegen. Galagh ist der zweite Planet, er wird von einem sehr heißen und einem sehr kalten Nachbarn begleitet. Auf Funkrufe reagiert zunächst niemand, dann kommt die Aufforderung zu verschwinden. Als die ODIN dennoch landen will, erfolgt ein mentaler Angriff, der sogar die Schutzschirme durchdringt. Die Notautomatik rettet das Schiff, indem sie es auf Fluchtkurs fortbewegt. Rhodan lässt Sonden und eine Space-Jet zu Erkundungszwecken starten. Dann meldet Missbyte, dass ihr Roboter Quetzalcoatl wegen eines schlecht geschriebenen Fluchtprogramms die ODIN offenbar verlassen hat. Rhodan kann aber nichts für sie tun.

Der Funkkontakt zu den Sonden reißt wenig später ab, auch die Space-Jet muss wegen mentaler Attacken umkehren. Da kommt plötzlich ein Funkspruch von Galagh: Quetzalcoatl ist im Landeanflug! Er stellt Kontakt zu fünf Kindern, darunter Vanessa, her, die sich in die Wälder geflüchtet haben und dringend Hilfe brauchen. Vanessa erzählt, ihr helfe ein unsichtbarer Freund, den sie Galagher nennt. Dieser habe ihr gesagt, es liege eine Art Netz um Galagh, dessen Maschen so eng seien, dass Quetzalcoatl mit seinen 30 Zentimetern genau noch habe unbemerkt durchschlüpfen können. Das bringt Rhodan und die Kadetten auf eine Idee. Mit Mikrosonden werden die Bauteile eines Transmitters zu Quetzalcoatl geschafft und dort zusammengefügt. Dies ermöglicht es, die Kinder und Quetzalcoatl zu evakuieren.

Zwei Tage vergehen. Mikrosonden liefern erschreckende Bilder. Die Siedler scheinen vollkommen heruntergekommen und nicht Herr ihrer Selbst. Alle Raumschiffe wurden ausgeschlachtet, und sie scheinen eine Art riesiges Schwimmbecken zu bauen. Dann erzählt Vanessa im Auftrag Galaghers eine Geschichte, in der zwei Wesen, die sie Damniton und Ebiotrant nennt, sich bekämpfen und schließlich verbannt werden. Dies erinnert die Kadetten an Legenden aus diesem Raumsektor, der Vontrecal-Pyn heißt. Alle hier ansässigen Völker kennen ähnliche Geschichten von Wesen mit sehr ähnlichen Namen.

Rhodan lässt Spezialhelme gegen die mentale Beeinflussung anfertigen. Dann geht ein Team, zu dem neben Rhodan noch Mariaan ten Segura und Samna Pilkok aus der ODIN-Crew sowie Ting Mansioll gehören, per Transmitter nach Galagh. Eine Syntronanalyse hat folgendes ergeben: Vor circa 100.000 Jahren lebten in diesem Raumsektor zwei Völker, die Ebiorer und die Damniorer. Die Ebiorer lebten in Hitze und Feuer, die Damniorer in Kälte und Eis. Beide waren in einen erbitterten Krieg verwickelt, da sie nur sich für wahres Leben hielten, und bildeten jeweils ein Kollektivwesen. Schließlich griff eine dritte Macht ein und beendete den Krieg, indem sie die beiden Wesen in eine Art Gefängnis verbannte. Das Damniton wurde auf dem Mond Galaghers eingesperrt, das Ebiotrant in den unterirdischen Seen des Planeten. Jetzt scheinen die Siedler sie unbeabsichtigt befreit zu haben, was zu ihrer Versklavung für ihre Zwecke führte. Die Kinder sind aber gegen die mentale Beeinflussung immun.

Rhodan und seine Leute nehmen Cleymans, den Anführer der Siedler, gefangen, da sie ihn für den Sitz der Hauptpräsenz eines der beiden Wesen handeln, und setzen diese mit einem der Helme fest. Das gleiche passiert mit dem Führer der zweiten Siedlung. Galagher kommuniziert mit Rhodan und gibt ihm den Tipp, er müsse Alkohol verwenden, um mit beiden Wesen kommunizieren zu können. Es gelingt Rhodan, den Konflikt zu lösen und die Siedler zu befreien, indem er den Wesen jeweils den Eis- bzw. Glutplaneten des Systems anbietet.

Alle fliegen zufrieden nach Hause. Rhodan besucht dort erneut Ol'Laughley und erzählt ihm die Geschichte. Der alte Mann will nach Galagh reisen und seine Familie wieder sehen.
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von LaLe »

Ich springe weiter ein wenig in der Chronologie der Planetenromane (ich hoffe, ihr seht mir das nach)...

PR-TB 344 - Der Club der Königinnen - H. G. Francis

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In der Galaxie Wolf-Lundmark wird im Jahre 1158 NGZ ein seltsames astronomisches Phänomen geortet, bei dem sich Sterne zu bewegen scheinen. Perry Rhodan startet mit seinem Raumschiff ODIN zu einer Expedition dorthin.

Am Rand der Galaxie wird für kurze Zeit ein Sonnensystem erkundet, in dem dreibeinige Wesen in einen Weltkrieg mit Technologie etwa auf dem Stand des 18. Jahrhunderts verstrickt sind. Dann aber gibt es seltsame Phänomene an Bord der ODIN, wie Halluzinationen, und einzelne Besatzungsmitglieder drehen regelrecht durch. Rhodan befiehlt, die Erkundung abzubrechen.

Auf dem Weiterflug wird das Schiff plötzlich aus dem Metagravflug gerissen. Die Ortung ergibt, dass das Schiff zwischen zwei extern erzeugten Metagravfeldern festhängt und sich daher nicht mehr überlichtschnell bewegen kann. In der erreichbaren Nähe liegt ein Sonnensystem, das von der Syntronik den Namen Sdoph-System erhält. Der dritte Planet, Nerdud genannt, scheint erdähnlich, und Rhodan ordnet eine Erkundungsmission mit einer Space-Jet an, um die Quelle der Metagravfelder zu finden.

Der Planet scheint von einer seltsamen dünnen Linie mit Ausläufern umgeben zu sein, die offenbar aus Biomasse besteht. Rhodan fliegt in Begleitung des Biologen Satur Kashgon sowie von Miran Tropak und Jellin Morrison Nerdud an und landet in der Nähe des Phänomens. Untersuchungen ergeben, dass es sich bei der grauen, circa 200 Meter breiten Masse um ein gigantisches Lebewesen handelt. Es erhält den Namen Com. Es findet sich aber keine Spur der unbekannten Macht, die die ODIN festhält.

Da taucht eine Gruppe insektoider Wesen auf. Sie haben zehn Beine, sind circa zwei Meter lang und bestehen aus drei ovalen Teilen. Außerdem haben sie Dutzende von Augen, und Werkzeuge an ihren Gürteln. Bald sind über 1000 der Kreaturen versammelt. Die Terraner wehren sich nicht, als die wegen ihrer Sprachlaute Klicks getauften Wesen sie davontragen, denn in ihren SERUNS fühlen sie sich sicher. Der Weg führt in eine große Halle im Inneren einer Riesenpflanze. Doch dann fühlen sich die Menschen plötzlich sehr unwohl und verlieren das Bewusstsein. Als sie wieder erwachen, sind ihre SERUNS fort, und sie sind Gefangene. Keiner kann sich aber erklären, wie die eher primitiven Fremden es geschafft haben, ihnen die Anzüge abzunehmen.

Im nächsten Moment tauchen einige Fremdwesen auf, und die Terraner müssen einen Irrtum erkennen: Die vorher beobachteten Klicks waren in Wahrheit zwei Kreaturen, Reiter und Reittier. Das mittlere Oval ist ein eigenes insektoides Wesen. Die Rasse wird daher nun Nerduder genannt. Da die Terraner noch ihre Translatoren besitzen, ist eine Verständigung möglich. Anscheinend sollen die Terraner als Gefangene Zwangsarbeit verrichten.

Rhodan schlägt vor, zunächst keinen Widerstand zu leisten. Er übermittelt eine Statusinformation an die ODIN. Während der Arbeit mit einfachen Mitteln an Pilzkulturen erkennen die Terraner, dass die Nerduder offenbar in einem Kastensystem leben, in dem die Schuppenfarbe die Kastenzugehörigkeit angibt. Als ein hochrangiger Nerduder bei einem Unfall in Lebensgefahr gerät, rettet ihn Tropak, aber die Nerduder sind nicht etwa dankbar. Vielmehr scheinen sie zu planen, Tropak zu töten! Daraufhin befiehlt Rhodan die Flucht.

Es gelingt, die Space-Jet zu erreichen, aber zur großen Überraschung der Terraner ist der sie schützende Energieschutzschirm erloschen. Offenbar ist das Energiesystem des Kleinraumschiffes ausgefallen, nur der Notstromgenerator läuft noch. Rhodan funkt die ODIN an und bittet darum, ihm vier SERUNS herunterzubringen. Der Versuch scheitert jedoch, denn das mit dem Transport beauftragte Beiboot erleidet im Orbit einen Triebwerksausfall aus unbekannter Ursache. Rhodan vermutet, dass eine fremde Macht verhindern will, dass er Nachschub erhält.

Wenig später erscheint der von Tropak gerettete Nerduder, der sich Triegie nennt. Er will Tropak töten, um seine Ehre wiederherzustellen. Rhodan weigert sich, Tropak auszuliefern, und Triegie zieht ab. Es wird Nacht. Heimlich verlassen Tropak und Kashgon das Raumschiff, denn sie wollen die Kommunikation mit den Nerdudern nicht belasten. Als Rhodan und Morrison später erwachen, sind sie überrascht, denn sie liegen nicht mehr in der Space-Jet, sondern im Innern einer der von den Nerdudern bewohnten Pflanzen! Rhodan funkt kurz die ODIN an und erhält nur eine verstümmelte Antwort von Norman Glass, bevor der Kontakt endgültig abreißt. An Bord scheint es schwere Probleme zu geben. Rhodan kommt nun eine neue Idee: Wenn die Nerduder Insektoide sind, müsste es eine Königin geben. Er will diese suchen.

Tropak und Kashgon sind inzwischen auf der Planetenoberfläche unterwegs. Sie finden seltsame, weißliche Gebilde, die an Eierschalen erinnern, aber vier bis fünf Meter lang und zwei Meter breit sind. Als Tropak gegen eines davon tritt, erleidet er extrem starke Schmerzen und bricht zusammen. Kashon findet heraus, dass es sich um Chitinpanzer handelt, die nach der Häutung großer Nerduder zurückbleiben. Dann hat er eine seltsame Vision, in der er eine Gruppe riesenhafter Nerduder beobachten kann. Er hält sie für eine Art Königinnen. Tropak kommt wieder zu sich, und beide melden ihre Entdeckung per Funk an Rhodan.

Rhodan und Morrison werden von den Nerdudern gefesselt und einem Verhör unterworfen, das plötzlich in einen mentalen Angriff übergeht. In einer Vision meint Rhodan, an Bord der ODIN zu sein. Er wehrt sich verzweifelt gegen die Attacke. Daraufhin werden die beiden Gefangenen in einen anderen Raum geführt, wo sich Rhodan sehr wundert: Eine Zeichnung an der Wand zeigt eindeutig den Planeten Wenkhon im Mankan-System, eine obskure Randwelt in der Andromeda-Galaxie! Demnach müsste hier jemand die Raumfahrt beherrschen, aber wer? Ein weiteres Bild zeigt die erst kürzlich besuchten dreibeinigen Wesen.

Tropak und Kashgon werden ebenfalls von den Nerdudern gefangen und verhört. Ein roter Nerduder will alles über die Erde wissen. Die Terraner wehren sich verzweifelt und haben eine Vision von Kämpfen und toten Besatzungsmitgliedern an Bord der ODIN.

Rhodan erleidet eine weitere mentale Attacke. Er glaubt, sich auf einer fremden Welt unter geflügelten Wesen zu befinden, und erlebt mit, wie ein grundloser Krieg beginnt. Dann erinnert er sich an die Vorfälle an Bord der ODIN und an die Beobachtungen auf der Welt der Dreibeiner. Alles scheint zusammenzuhängen. Eine neue Vision versetzt Rhodan nach Kampala in Uganda, und er meint, Reginald Bull und Julian Tifflor zu sehen. Rhodans Schock ist groß, als Bull ihn anredet und Tifflor ihn als Hologramm bezeichnet. Erneut wechselt die Szene, und Rhodan ist in der Zentrale der ODIN, wo er mit Norman Glass sprechen kann und diesen auffordert, für Ordnung zu sorgen. Kurz darauf wird Rhodan von Glass angefunkt, der sich wundert, wie ein Hologramm von ihm an Bord gekommen war!

Rhodan und Morrison können fliehen. Sie funken die Syntrons ihrer SERUNS an und können diese so orten und wieder in ihren Besitz bringen. Dann stellen sie Kontakt zu Tropak und Kashgon her, die inzwischen in einer Höhle mit 12 weißen Riesen-Nerdudern konfrontiert worden sind, zwischen denen in einem Energiefeld eine Miniaturversion der ODIN schwebt. Rhodan und Morrison befreien ihre Kameraden und widerstehen dank der syntronischen Steuerung der SERUNS einer weiteren mentalen Attacke. Dennoch erleben sie in der Höhle der Königinnen eine Vision, in der insektoide Wesen einen Atomkrieg beginnen.

Die Terraner erkennen die Hintergründe: Die Königinnen der Nerduder nutzen mentale Kräfte, um auf anderen Welten Schicksal zu spielen. Sie erzeugen dazu passende Hologramme, um zum Beispiel Kriege auszulösen. Jetzt wollen sie die ODIN in ihren Besitz bringen, um zur Milchstraße zu gelangen. Die Technologie der Galaktiker fasziniert sie und eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Rhodan ist aber noch nicht sicher, ob die Königinnen wirklich die entscheidende Macht darstellen, oder nicht vielmehr das Riesenwesen Com.

Rhodan stellt Körperkontakt zu Com her und erreicht damit auch mentalen Kontakt. Com bittet ihn um Hilfe und erzählt seine Geschichte. Er ist ein Compacone, ein Wesen mit sehr großen mentalen Kräften. Einst förderte er zum Zeitvertreib die Entwicklung und Intelligenz der Rasse der Kyemissen – von den Terranern Nerduder genannt –, unterschätzte aber ihre Möglichkeiten und wurde von den Königinnen mental versklavt. Diese nutzen jetzt seine Kräfte für ihre Zwecke. Com ist unsterblich und verzweifelt. Als er die ODIN wahrnahm, hielt er sie auf, da er sich Hilfe erhoffte. Zugleich war er immer wieder bemüht, den Terranern zu helfen, die Wahrheit zu erkennen, musste aber vorsichtig agieren, damit die Königinnen nichts bemerkten.

Die Terraner beschließen, Com zu befreien. Sie holen sich Multitrafs aus der Space-Jet. Dann meldet Norman Glass, dass die ODIN wieder frei ist, aber es gibt ein neues Problem: Ein Besatzungsmitglied hat sich im Maschinenraum verschanzt und droht, das Schiff in einer halben Stunde zu sprengen, wenn es nicht an die Königinnen der Nerduder übergeben wird! Rhodan und seine Begleiter erzwingen sich dank ihrer SERUNS und Waffen Zugang zur Höhle der Königinnen. Diese wehren sich mit starken mentalen Kräften, denen selbst der mentalstabilisierte Rhodan kaum widerstehen kann. Verzweifelt weist er seinen Syntron an, den Waffenarm zu steuern und drückt mit letzter Kraft ab. Der Schuss trifft eine Verbindung zwischen Com und den Königinnen, und sofort wird der mentale Angriff schwächer. Rhodan schießt weiter, und auch seine Gefährten können eingreifen.

Als alle Verbindungen zwischen Com und den Königinnen gekappt sind, stellt sich heraus, dass der mentale Schock die Königinnen getötet hat. Dies war zwar nicht beabsichtigt, beendet aber endgültig die von ihnen ausgehende Bedrohung, einschließlich derjenigen an Bord der ODIN. Wegen der erheblichen Schäden an Bord muss Rhodan jedoch die weitere Expedition abbrechen. Die ODIN kehrt zur Erde zurück.
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von LaLe »

Da in gewisser Weise ein Bezug zu einem der Schlüsselromane (1569) schlechthin besteht, folgt hier die Handlungszusammenfassung zu

PR-TB 358 - Der Herr des Siebten Tages - Kurt Mahr

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Im Jahr 19.343 Neuer Universeller Zeitrechnung wird im Sektor Virgo, Abschnitt Epsilon ein uraltes, treibendes Raumschiff gefunden, dessen Name NERIMAC lautet. An Bord finden sich Aufzeichnungen in Sprachen, wie sie einst in der Galaxie Hangay verwendet wurden. Es handelt sich um die Erinnerungen eines humanoiden Wesens namens Bandar, das lange Zeit der Berater des Siqim Malkar, auch als der Herr Heptamer bekannt, gewesen ist, und damit auch die Geschichte des Hexameron.

Bandar ist ursprünglich ein wohlhabender Bauer auf dem Planeten Ahoana, der in der Galaxie Shera Naar des Universums Tarkan zum Sternenreich Paluban gehörte. Eines Tages erhält er auf dem Feld unerwarteten Besuch. Ein zwergwüchsiger Humanoider, der niemand anders ist als Sirixim, Herrscher des Reiches, rekrutiert ihn für seine Dienste. Das Reich Paluban umfasst 80 Millionen Sonnen, davon 2 Millionen mit Planeten, aber ein gutes Viertel der Galaxie gehört noch nicht dazu. Sirixim, der durch eine besondere Behandlung extrem langlebig geworden ist und gerade von seinem Vater die Macht übernommen hat, will die entsprechenden Völker unterwerfen. Auch Bandar wird der Rekonstruktiven Genom-Strukturierung unterzogen.

Nachdem er eine intensive Schulung erhalten hat, erweist sich Bandar als genialer Berater und Stratege, der Sirixims Schlachtplan entscheidend verbessert. Zunächst läuft alles wie geplant, und die meisten Völker werden unterworfen, doch plötzlich taucht eine Raumflotte unbekannter Wesen auf, die sich Hauri nennen und auf Seiten seiner Gegner kämpfen. Sirixim erfährt, dass die Hauri aus Hangay stammen und das wesentliche Hilfsvolk des örtlichen Herrschers Aqossu sind. Als die Hauri eine Raumflotte Sirixims einkesseln, kommt es zu einem Treffen Aqossus und Sirixims. Aqossu will sich Einfluss in Shera Naar sichern, Sirixim opfert aber die für ihn eher unbedeutende Flotte gnadenlos und lässt die meisten gegnerischen Einheiten zerstören. Damit hat er die Herrschaft über ganz Shera Naar errungen und ändert seinen Titel von Bótasar in Róbudar, zieht sich aber die Feindschaft Aqossus zu.

150 Jahre vergehen. Dann kommt ein Hilferuf aus der 5 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie Evaduur von deren Herrscher Sinveghal. Über eine Million extragalaktische Raumschiffe sind eingefallen und richten gewaltige Zerstörungen an. Sirixim beruft eine Konferenz der Herrscher der Galaxien in der Mächtigkeitsballung der Superintelligenz Aysel ein. Neben Sinveghal und Aqossu erscheinen 12 weitere Fürsten, die unter anderem die Galaxien Olcsab, Singlari, Verdan, Ralpad Singh, Serindor und Malhayn vertreten. Sirixim dominiert die Konferenz, zumal sein Geheimdienst den Gegner als die Pentalischen Heerscharen, geführt von einem Narod, identifizieren konnte. Er schlägt vor, diesen Anführer töten zu lassen, dies würde bei der extremen Personenfixierung der Gegner die Invasion sicher beenden. Nerimac, die Königin von Malhayn, gefällt Sirixim, und beide verbringen eine leidenschaftliche Nacht zusammen.

Dann gehen Sirixim und Bandar persönlich in den Einsatz. Sie fliegen nach Evaduur und können unter einem Vorwand eine Audienz beim Narod, einem Wesen namens Tleskar, erhalten und diesen töten. Wie erwartet, zerfällt damit die Invasionsflotte. Interessant ist, dass Sirixim sich im Dialog mit Tleskar den Namen Malkar gegeben hat und meint, dies bedeute »Siebentag«. Wieder zurück am Tagungsort, gratulieren 13 Fürsten Sirixim zu seinem Sieg. Zwei aber fehlen: Aqossu und Nerimac!

Sirixim ist ungeheuer verstimmt und zieht sich für mehrere Jahrzehnte auf einen einsamen Planeten, Deriyabaar, zurück, wo er sich der Schulung geistiger Kräfte und dem Wissen von der Kosmologie widmet. Bandar regiert inzwischen das Sternenreich. In dieser Zeit erscheint Sirixim erstmals die Superintelligenz Aysel und erzählt, dass die Oberen jenseits der Weißen Schlünde Kandidaten für die neuen Sieben Mächtigen suchen. Sirixim ist daran sehr interessiert. Mithilfe seiner neu entwickelten mentalen Fähigkeiten projiziert er seinen Geist suchend ins Universum und kann eine Konferenz der bisherigen Mächtigen belauschen. Er erfährt, dass es acht Kandidaten gibt. Er selbst gehört dazu, genau wie Sinveghal, Nerimac und Aqossu. Die anderen heißen Arufur, Kashirishgal, Nairmivan und Oveltan.

Sirixim kehrt in sein Reich zurück. Er lädt Nerimac, der er nie verziehen hat, zu sich ein, stellt ihr eine Falle und tötet sie. Einige Zeit darauf werden die sieben Kandidaten von den Oberen eingeladen. Sie nehmen das Angebot an und erhalten jeder ein gewaltiges, mondgroßes Raumschiff mit einer Million Roboter mit dem Auftrag, im Universum Leben und Intelligenz zu verbreiten. Sirixim nennt sein Schiff JAMAAL.

Alle beginnen mit der großen Aufgabe, doch nach geraumer Zeit entdeckt Aqossu, dass die Oberen die neuen Mächtigen getäuscht haben: Das Universum Tarkan ist im Prozess der Kontraktion und wird bereits in 50 Millionen Jahren untergehen. Die Oberen antworten auch nicht mehr auf Kontaktversuche der Mächtigen. Sirixim sieht seine Chance gekommen, die Vorherrschaft in der Gruppe an sich zu reißen. Er beginnt, Zwietracht und Misstrauen zu verbreiten, und lädt schließlich zu einem Treffen ein. Kurz zuvor erscheint ihm aber ein unbekanntes Wesen, das sich als der Chaotarch Xpomul bezeichnet und ihm ein Angebot macht: Xpomul schlägt vor, dass die Mächtigen für die Chaotarchen arbeiten und den Untergang Tarkans beschleunigen. Im neu entstehenden Universum würden sie dann die Herrschaft erhalten. Sirixim will Führer der Gruppe sein. Xpomul akzeptiert und verleiht ihm neue Kräfte, darunter die Fähigkeit, sich an beliebige Orte versetzen zu können, und mehr Macht als jede Superintelligenz. Sirixim bekommt auch einen neuen Namen: Siqim Malkar, der »Herr des Siebten Tages«.

Beim Treffen mit den anderen Mächtigen überzeugt Sirixim sie vom Angebot des Chaotarchen und verleiht jedem neue Fähigkeiten und neue Namen. Drei werden zu Fürsten der Stärke, nämlich Afu-Metem, Singhal-Metem und Nirvan-Metem, und drei weitere zu Fürsten des Glaubens: Assu-Letel, Kashgal-Letel und Oltan-Letel.

Die neue Gruppe beginnt, ihre Pläne umzusetzen. Sie etabliert die Religion vom Glauben an die Sechs Tage und manipuliert gemeinsam mit Xpomul die Gravitationskonstante des Universums, um den Kollaps zu beschleunigen. Zusätzlich beginnt die Entwicklung eines Interuniversalantriebs wie auch von Materiewippen, um Masse aus anderen Universen nach Tarkan zu befördern.

Eine Million Jahre vergehen, da bildet sich Opposition. In der Galaxie Hangay ruft die Kansahariyya mit einem extrem starken Hypersender um Hilfe. Aus dem Universum Meekorah kommt die Superintelligenz ESTARTU zu Hilfe. Es gelingt aber dem Hexameron, sie mithilfe starker Flotten offenbar zu vernichten, aber ESTARTU konnte vorher die Manipulation der Gravitationskonstante rückgängig machen. Xpomul ist sehr wütend, dass seine Helfer ESTARTU zu spät aufgehalten haben, und fordert Siqim Malkar auf, gefälligst selbst den Schaden zu reparieren.

In der Folgezeit passieren die aus der Heftromanserie bekannten Geschehnisse. Afu-Metem stirbt, als Si kitu eingreift, und auch Assu-Letel, den Siqim Malkar als Verräter ansieht, stirbt in Meekorah. Siqim Malkar beruft schließlich eine Konferenz der verbleibenden Mitglieder des Hexameron ein. Vor diesem Treffen besucht Xpomul Bandar und warnt diesen vor seinem Herrn.

Auf der Konferenz stellt sich heraus, dass Siqim Malkar die totale Macht will. Er möchte zu einem Chaotarchen werden. Wütend entzieht er allen Fürsten die Kräfte, die er ihnen einst verliehen hat, und tötet sie. Mit einer gigantischen neuen Materiewippe will er dann nochmals riesige Materiemengen nach Tarkan bringen, um den sofortigen Kollaps hervorzurufen.

Als Xpomul an Bord der JAMAAL erscheint und ihn zur Rede stellt, greift Siqim Malkar auch diesen an, aber er hat sich überschätzt und verliert selbst das Leben. Bandar entkommt mit dem Schiff NERIMAC, während hinter ihm die JAMAAL explodiert. Die Karriere des Herrn Heptamer ist zu Ende.

Bandar zieht sich auf einen Planeten zurück und lebt dort noch einige Jahrtausende hinter Energieschirmen, während die Temperatur Tarkans immer mehr ansteigt. Als das Ende absehbar ist, beschließt Bandar zu sterben. Bevor er den Schutzschirm abschaltet und sich dem Wärmetod ausliefert, programmiert er die NERIMAC mit Kurs auf Meekorah und deponiert die bekannten Aufzeichnungen als sein Vermächtnis.


Für alle Interessierten habe ich nochmal die Diskussion zum 6. Klassiker-Lesezirkel verlinkt --> http://forenarchiv.perry-rhodan.net/ind ... =20422&hl=.
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von dandelion »

Schade, daß es keine Kommentare gibt. Niemand da, der die Taschenbücher gelesen hat?

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LaLe
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von LaLe »

dandelion hat geschrieben:Schade, daß es keine Kommentare gibt. Niemand da, der die Taschenbücher gelesen hat?
Das hier hast du gesehen?
LaLe hat geschrieben: Für alle Interessierten habe ich nochmal die Diskussion zum 6. Klassiker-Lesezirkel verlinkt --> http://forenarchiv.perry-rhodan.net/ind ... =20422&hl=.
PR-TB 358 wurde da schon einmal besprochen. Bei allen anderen Planetenromanen muss ich entweder passen, weil ich die nie gelesen habe oder die Lektüre schon zu weit zurückliegt (Club der Königinnen z. B.).
Zuletzt geändert von LaLe am 30. Mai 2014, 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 5. Auflage - Die Linguiden

Beitrag von dandelion »

Ah, danke. Den Link habe ich noch nicht probiert.

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