Klassiker-Zyklus: das neue Konzil (700-749)

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Grauer Lord
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Re: Klassiker-Zyklus: das neue Konzil (700-749)

Beitrag von Grauer Lord »

Ein Heft, das wirklich über weite Teile Kinderbuchcharakter hat, da hat Yman völlig recht. Im Grunde ist dieser Doppelband mit den ganzen Abenteuern bei den Pecheles auch völlig überflüssig, dient wahrscheinlich auch nur dem „Warmhalten“ des Themas „Zeitspezialisten“, das ja in Zukunft noch wichtig werden soll.

Ganz originell fand ich eingangs die Elemente des Stellungskrieges inklusive Schützengraben und „Luftschlacht“, die Geschlechterthematik der Raupenwesen brachte auch ein paar heitere Momente mit sich. Rätselhaft blieb die Figur des Kyptai, der in seinen letzten Momenten wohl mit den Hyptons Kontakt hatte, die offenbar auch bei diesem Planeten im Hintergrund an den Stellschrauben der wirtschaftlichen Ausbeutung drehen.

Typisch Ewers war das Volk der Zappendus, die eine Art gasförmige Existenzform sein sollen, ebenso wie auch die Ruinenstadt am Schluss. Aus der hätte man wohl in der Tat mehr machen können.

Fazit: Anima, Neithadl-Off und Goman-Largo sind auf Schwiegermutter/Blödel/Traykon gestoßen und treiben in einem winzigen Beiboot eines Robotschiffs des Erleuchteten im All. Wieso solch ein kleines Schiff ein Beiboot hat und warum das in der RZ nicht zu sehen war - Schwamm drüber, irgendwie musste es ja weitergehen. Die Handlungsführung in dieser Phase ist mehr als holprig. Aber es geht jetzt ja mit großen Schritten in Richtung Band 750.

Wie dachte Goman-Largo doch sehr hellsichtig auf Seite 11: „Es wurde allmählich Zeit, diese unfruchtbare Phase seines Daseins anzuschliessen und sich wieder seinen ureigensten Zielen zuzuwenden.“ Dem ist, gerade nach Lektüre dieses Romans, wirklich nichts hinzuzufügen.

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Lumpazie
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Re: Klassiker-Zyklus: das neue Konzil (700-749)

Beitrag von Lumpazie »

Im Jahr 1985 erschien der Band 736 der Atlan-Heftserie:

In den Fängen der Hyptons

von Peter Griese

Bild

Innenillustration:

Bild


Handlung:

Handlung

Neithadl-Off, Goman-Largo und Anima sind mit dem Beiboot des Robotschiffs des Erleuchteten unterwegs in Manam-Turu. Bei ihnen befindet sich der ehemalige Traykon-6, nun eine Kombination aus Traykon-Roboter, Schwiegermutter und Blödel. Als sie mit einer Flotte von Hypton-Raumschiffen zusammentreffen, wird ihr langsames, kaum bewaffnetes Kleinraumschiff angegriffen und weitgehend zerstört. Sie geraten in Gefangenschaft und man bringt sie zur Hypton-Station MANAM-PZAN.

Dort sitzen bereits Dutzende weiterer Lebewesen ein, um nach und nach von den Paralogik-Psychonarkotiseuren in deren Sinn beeinflusst zu werden. Zu den Insassen gehören unter anderem zwei Gesandte Gurays; Questror und Chossoph, der auch Atlan kennt und ein Priester von Cairon namens Chirtoquan. Diese drei sind immun gegen die Paragabe der Hyptons.

Als die Gefährten die Station erreichen aktiviert Schwiegermutter-Traykon sein Notprogramm »Toter Vogel«, damit deaktiviert er sich weitgehend. So kann er den Stahlmännern vorspielen, er sei nur ein sehr einfacher Reparaturroboter. Der Plan gelingt, man versieht ihn mit einem neuen Programm und er wird künftig als Wachroboter eingesetzt – kann sich aber jederzeit wieder vollständig reaktivieren.

Während seiner Wachtätigkeit erkennt Traykon schnell, welche Gefangenen bereits beeinflusst wurden und wer immun ist. Außerdem gelingt es ihm herauszufinden, dass sich kein überlichtschnelles Beiboot an Bord der Station befindet, allerdings wird in wenigen Tagen ein Raumschiff erwartet, das einige Hyptons nach Cairon transportieren soll.

Goman-Largo kann sich den Paraimpulsen der Hyptontraube »Born der Ruhe« ebenso widersetzen wie Neithadl-Off. Anders sieht es bei der psychisch ohnehin schwer angeschlagenen Anima aus, sie gibt sich nur allzu gern der Beeinflussung durch die scheinbar so sympathischen und verständnisvollen Hyptons hin. Diese erkennen schnell über welches Wissen sie verfügt. Mehr noch, der Erleuchtete, mit dem die Hyptons gerne zu einer Übereinkunft kämen, hat Angst vor ihr. Sie stellt also ein ausgezeichnetes Druckmittel dar.

Unterdessen hat Traykon die Fluchtvorbereitungen abgeschlossen. Erleichtert wird sein Vorhaben dadurch, dass das benötigte Transportschiff während der Nachtphase eintrifft. Er befreit die immunen Gefangenen, muss dann jedoch erkennen, dass Anima nicht mitkommen wird. Die Orbiterin hat sich mittlerweile von Atlan fast völlig losgesagt, glaubt aber, dass Hartmann vom Silberstern noch unter den Lebenden weilt. Unter diesen Umständen weigern sich auch Neithadl-Off und Goman-Largo, den Roboter zu begleiten, sie wollen sich nicht von Anima trennen.

Daher bringt Schwiegermutter-Traykon lediglich die beiden Gesandten Gurays sowie den Cairon-Priester heimlich an Bord. Auch er selbst fliegt mit, startet jedoch bei einem Zwischenstopp unbemerkt mit einer Rettungskapsel. Mit dem eingebauten Hyperfunkgerät ruft er anschließend nach Atlan, wobei er »Varnhagher-Ghynnst« als Schlüsselbegriff sendet, um die Aufmerksamkeit des Arkoniden zu gewinnen.

Das Vorhaben gelingt, wenig später wird er von der STERNSCHNUPPE an Bord genommen. Er hat zwar beschlossen, Atlan nicht über seine Vergangenheit als Laborroboter Blödel aufzuklären, berichtet ihm aber von seinen weiteren Erlebnissen.

Der obige Text und Bilder wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.
Es is kein’ Ordnung mehr jetzt in die Stern’,
D’ Kometen müßten sonst verboten wer’n;
Ein Komet reist ohne Unterlaß
Um am Firmament und hat kein’ Paß;
Und jetzt richt’ a so a Vagabund
Und die Welt bei Butz und Stingel z’grund
(Johann Nestroy)

Grauer Lord
Marsianer
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Re: Klassiker-Zyklus: das neue Konzil (700-749)

Beitrag von Grauer Lord »

Moin, moin, muss heute früh los, deshalb schonmal meine Kritik:

Mit „In den Fängen der Hyptons“ führt Exposé-Autor Peter Griese viele der lose herumbaumelnden Handlungsfäden der letzten Zeit an Bord der hyptonschen Horchstation MANAM-PZAN zusammen. Erstmals werden Goman-Largo und Neithadl-Off von einem anderen Autor als H.G.Ewers geschildert, und das war auch ganz wohltuend. Denn gerade vom Tigganoi Goman-Largo kennen wir bisher ja nur Versatzstücke aus seiner Vergangenheit. Griese fügt dem Akzente zu Goman-Largos moralischem Kompass hinzu. Er würde demnach sogar mit dem Erleuchteten zusammen arbeiten, wenn das seinem Zielen dient, für „das Geschwafel von Ordnung und Chaos“ fehlt ihm komplett das Verständnis. Das kann noch interessant werden.

Für mich der Höhepunkt des Romans ist aber die Schilderung der Hyptons. Als Perry-Altleser (immerhin seit 1979) geht mir das Herz auf, wenn sich die diversen Hypton-Trauben in der Halle des Denkens an die verlorenen Schlachten in der Milchstraße erinnern, an Greikos, Kelosker und Zghmakonen denken. Die gute alte Zeit der Hauptserie dockt hier an die ansonsten eigenständige Atlan-Handlung an. Dass der unterste Hypton einer Traube immer als Sprecher fungiert, wusste ich noch aus dem Konzils-Zyklus, die Rolle des einzelnen Anheizers und Störers war aber glaube ich an dieser Stelle neu. Interessant sind die Gedanken über Cairon, die uns wohlbekannte Welt der Bathrer. Hier setzen sich die Priester mit ihren Psi-Gaben kräftig gegen die Besatzer zur Wehr bzw. sind immun gegen die Psycho-Narkose.
Wichtig auch der Hinweis, dass die Hyptons nie eine eigene Technik entwickelt haben, sondern sich nur auf die Errungenschaften der geistig „narkotisierten“ Völker stützen. Auch die MANAM-PZAN ist demnach nicht ihr eigenes Werk.

Ansonsten gibt es in der Gefangenschaft ein Revival altbekannter Personen, wie Chossoph, der im Auftrag Gurays bei den Hyptons spioniert; auch ein gefangener Priester von Cairon ist an Bord. Unangenehm stieß mir wieder die Schilderung der Stahlmänner auf, die mal donnernd, mal zischend sprechen, einfach auch mal als Warnung in den Boden ballern, sich Schlüsselcodes auf Plastikstreifen entwenden lassen. Das wäre sicher auch 1985 anders gegangen.

Eigentliche Hauptperson ist aber Anima, die in Gedanken immer mehr bei ihrem Kampf mit ihrem Ritter Hartmann von Silberstern gegen den monströsen Vergalo in grauer Vergangenheit unterwegs ist. Für die Hyptons steht am Ende die Geschichte, die sie jetzt genau kennen, glasklar fest: Anima ist der Grund für die Flucht des Erleuchteten aus Alkordoom! Kann das sein? Wenn wir an Band 699 zurückdenken, kam da neben Atlan, Colemayn und einem möglicherweise gänzlich unbekannten Faktor eben auch ANIMA (damals noch das lebende Raumschiff) als Grund für die überstürzte Flucht in Betracht. Die Traykon-Roboter haben in Band 724 „Roboterschicksal“ übrigens auch nach Atlan UND Anima gefahndet. Die Lösung vieler Fragen ist unterwegs.

Am Ende bleiben Neithadl-Off und Goman-Largo bei Anima an Bord der MANAM-PZAN, Traykon/Blödel kann flüchten und Atlan mit dem gefunkten Begriff Varnhager-Ghynnst auf sich aufmerksam machen. Er will seine Identität erst offenbaren, wenn der Arkonide seine „Anhänglichkeit“ gegenüber den Kosmokraten aufgeben wird.

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Yman
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Re: Klassiker-Zyklus: das neue Konzil (700-749)

Beitrag von Yman »

Grauer Lord hat geschrieben:
11. September 2020, 12:29
Ein Heft, das wirklich über weite Teile Kinderbuchcharakter hat, da hat Yman völlig recht. Im Grunde ist dieser Doppelband mit den ganzen Abenteuern bei den Pecheles auch völlig überflüssig, dient wahrscheinlich auch nur dem „Warmhalten“ des Themas „Zeitspezialisten“, das ja in Zukunft noch wichtig werden soll.

Ganz originell fand ich eingangs die Elemente des Stellungskrieges inklusive Schützengraben und „Luftschlacht“, die Geschlechterthematik der Raupenwesen brachte auch ein paar heitere Momente mit sich. Rätselhaft blieb die Figur des Kyptai, der in seinen letzten Momenten wohl mit den Hyptons Kontakt hatte, die offenbar auch bei diesem Planeten im Hintergrund an den Stellschrauben der wirtschaftlichen Ausbeutung drehen.

Typisch Ewers war das Volk der Zappendus, die eine Art gasförmige Existenzform sein sollen, ebenso wie auch die Ruinenstadt am Schluss. Aus der hätte man wohl in der Tat mehr machen können.
Ewers hat eine Menge interessanter, teils skurriler Einfälle, und es ist weniger der Inhalt, der irritiert als der Schreibstil, der sich in den Dialogen der Figuren ausdrückt. Gasförmige Aliens, auch da hätte man sehr viel mehr draus machen können.
Lumpazie hat geschrieben:
13. September 2020, 09:18
Im Jahr 1985 erschien der Band 736 der Atlan-Heftserie:

In den Fängen der Hyptons

von Peter Griese
Grauer Lord hat geschrieben:
13. September 2020, 09:49
Mit „In den Fängen der Hyptons“ führt Exposé-Autor Peter Griese viele der lose herumbaumelnden Handlungsfäden der letzten Zeit an Bord der hyptonschen Horchstation MANAM-PZAN zusammen. Erstmals werden Goman-Largo und Neithadl-Off von einem anderen Autor als H.G.Ewers geschildert, und das war auch ganz wohltuend. Denn gerade vom Tigganoi Goman-Largo kennen wir bisher ja nur Versatzstücke aus seiner Vergangenheit. Griese fügt dem Akzente zu Goman-Largos moralischem Kompass hinzu. Er würde demnach sogar mit dem Erleuchteten zusammen arbeiten, wenn das seinem Zielen dient, für „das Geschwafel von Ordnung und Chaos“ fehlt ihm komplett das Verständnis. Das kann noch interessant werden.
Peter Griese schafft es tatsächlich, dem Zyklus neues Leben einzuhauchen. Zum einem mit Goman-Largo, von dem man nicht mehr sicher sein kann, auf wessen Seite er stehen wird, wenn die Entscheidung fällt, zum anderen auch mit anderen Figuren wie Anima und Blödel, die neue Facetten zeigen und nicht mehr unbedingt treu zu Atlan stehen. Aber vor allem auch, indem er den Hyptons etwas in die Hand gibt, so dass sie dem Erleuchteten ernsthaft etwas entgegen zu setzen haben. Das sah vor ein paar Romanen, als ihre Delegation an Bord der RUYKOR abgefertigt wurde, noch ganz anders aus.
Grauer Lord hat geschrieben:
13. September 2020, 09:49
Für mich der Höhepunkt des Romans ist aber die Schilderung der Hyptons. Als Perry-Altleser (immerhin seit 1979) geht mir das Herz auf, wenn sich die diversen Hypton-Trauben in der Halle des Denkens an die verlorenen Schlachten in der Milchstraße erinnern, an Greikos, Kelosker und Zghmakonen denken. Die gute alte Zeit der Hauptserie dockt hier an die ansonsten eigenständige Atlan-Handlung an. Dass der unterste Hypton einer Traube immer als Sprecher fungiert, wusste ich noch aus dem Konzils-Zyklus, die Rolle des einzelnen Anheizers und Störers war aber glaube ich an dieser Stelle neu.
Die Schilderung der Hyptons ist sicher ein Höhepunkt des Romans. Auch wenn man die PR-Serie nicht gut kennt, erhält man doch den Eindruck, dass in der Atlan-Serie manches zu kurz Gekommene nachgeholt und vertieft wird. Ich glaube auch nicht, dass die Hyptons eine solche Schilderung in der PR-Serie hatten. Sehr interessant war die variierende Aufteilung von 52 Hyptons in mehrere Trauben, erst drei, dann zwei, dann fünf, und jedes Mal spielte Zyzy als Einzel-Hypton eine andere Rolle. Auch die eigenartigen Regeln, wie jede Traube sich einen Namen geben muss, auch die Namen der Station, der Schiffe, das Beiboot, dass Zyzy als Störer keine sachlichen Argumente hervorbringen darf, usw. das machte die Hyptons sehr interessant und unterscheidbar zu bekannten schablonenartigen Völkern.
Grauer Lord hat geschrieben:
13. September 2020, 09:49
Wichtig auch der Hinweis, dass die Hyptons nie eine eigene Technik entwickelt haben, sondern sich nur auf die Errungenschaften der geistig „narkotisierten“ Völker stützen. Auch die MANAM-PZAN ist demnach nicht ihr eigenes Werk.
Die Risszeichnung dieser Station war etwas schlicht. Mit den Auslegern ist sie ziemlich groß, ähnlich wie eine Spinne, aber der eigentliche Körper ist relativ klein. Interessant, dass es viele Kommunikationseinrichtungen, aber keine Waffen gibt, und das einzige Beiboot nur unterlichtschnell ist. Sowohl die Verteidigung der Station, als auch die Flucht von der Station dürfte ein ernstes Problem darstellen. Abgesehen davon passt es natürlich zu den Hyptons, die sich als sanfte Eroberer geben.

Grauer Lord hat geschrieben:
13. September 2020, 09:49
Ansonsten gibt es in der Gefangenschaft ein Revival altbekannter Personen, wie Chossoph, der im Auftrag Gurays bei den Hyptons spioniert; auch ein gefangener Priester von Cairon ist an Bord. Unangenehm stieß mir wieder die Schilderung der Stahlmänner auf, die mal donnernd, mal zischend sprechen, einfach auch mal als Warnung in den Boden ballern, sich Schlüsselcodes auf Plastikstreifen entwenden lassen. Das wäre sicher auch 1985 anders gegangen.
Ja, sicher, diese Stahlmänner sind schon ein krasser Gegensatz zu ihren feingeistigen grazilen fledermausartigen Herren. Wer weiß aber, wie diese Stahlmänner programmiert wurden bzw. was das Geheimnis ihrer Herkunft ist. Wenn die Hyptons keine eigene Technologie haben, könnten diese Stahlmänner eine interessante Herkunftsgeschichte haben, die ihre rauhe Persönlichkeit erklärt, aber trotzdem wirkt es natürlich für Roboter viel zu menschlich, wie sie sich verhalten, und dass sie Schlüsselcodes auf Plastikstücken mit sich tragen ist schon ziemlich bizarr.
Grauer Lord hat geschrieben:
13. September 2020, 09:49
Eigentliche Hauptperson ist aber Anima, die in Gedanken immer mehr bei ihrem Kampf mit ihrem Ritter Hartmann von Silberstern gegen den monströsen Vergalo in grauer Vergangenheit unterwegs ist. Für die Hyptons steht am Ende die Geschichte, die sie jetzt genau kennen, glasklar fest: Anima ist der Grund für die Flucht des Erleuchteten aus Alkordoom! Kann das sein? Wenn wir an Band 699 zurückdenken, kam da neben Atlan, Colemayn und einem möglicherweise gänzlich unbekannten Faktor eben auch ANIMA (damals noch das lebende Raumschiff) als Grund für die überstürzte Flucht in Betracht. Die Traykon-Roboter haben in Band 724 „Roboterschicksal“ übrigens auch nach Atlan UND Anima gefahndet. Die Lösung vieler Fragen ist unterwegs.
Ich habe auch das Gefühl, dass es bald eine Lösung geben wird, und Anima der Schlüssel ist. Ich frage mich auch, was der Erleuchtete mit Anima und Hartmann vom Silberstern zu hat, ob Hartmann vom Silberstern noch lebt, zumindest teilweise, und ob der Erleuchtete nicht sogar letztlich mit Hartmann vom Silberstern identisch ist. Aber das ist reine Spekulation. Auf der LKS spekuliert auch ein gewisser in Fankreisen nicht unbekannter Robert Hector.
Grauer Lord hat geschrieben:
13. September 2020, 09:49
Am Ende bleiben Neithadl-Off und Goman-Largo bei Anima an Bord der MANAM-PZAN, Traykon/Blödel kann flüchten und Atlan mit dem gefunkten Begriff Varnhager-Ghynnst auf sich aufmerksam machen. Er will seine Identität erst offenbaren, wenn der Arkonide seine „Anhänglichkeit“ gegenüber den Kosmokraten aufgeben wird.
Was weiß Blödel schon von den Kosmokraten? Dass der Arkonide im Auftrag der Kosmokraten tätig ist, muss ja nicht schlecht sein. Immerhin haben sie ihm einen Zellaktivator verliehen, und einfach nur zu sagen, danke für den Aktivator und jetzt lasst mich in Ruhe, kann es ja auch nicht sein. Atlan erfüllt die Aufträge der Kosmokraten ja auch nicht blind. Er wird sich immer fragen, welche Opfer er oder andere bringen müssen, und ob es nicht irgendwann zuviel wird. Man muss den Kosmokraten auch so viel Urteilskraft zugestehen, dass es kein Fehler war, Atlan auf EVOLO zumindest aufmerksam zu machen. Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht.

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