PERRY RHODAN 3000 in München

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Papageorgiu
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Papageorgiu »

TCai hat geschrieben: Nachdem ich heute erfahren habe, dass die Hörbuch-Abonnenten das Hörbuch schon bekommen haben, verstehe ich die Aktion auch nicht so ganz. Ich meine, die Redaktion wollte verhindern, dass schon vorher darüber geredet (vielleicht auch hergezogen) wird. Aber dann sollte man alle Medien-Nutzer gleich behandeln, sonst ergibt das Argument keinen Sinn.
Hörbuch-Hörer spoilern nicht! B-) Grund: Sie wissen nicht, wie PR-spezifische Begriffe und Namen korrekt geschrieben werden. :D

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Klaus N. Frick
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Klaus N. Frick »

Gerade eben notierte der Redakteur das hier im Redaktionsblog:

Nach dem PR-3000-Tag

Es ist Sonntagmittag, 10. Februar, und ich habe immer noch das Gefühl, auf einer positiven Woge zu schwimmen. Der Grund ist, dass ich am Samstag auf der wunderbaren Veranstaltung zu Band 3000 – »Mythos Erde« – in München war und erst am Sonntag zurückgekommen bin. Was von der Veranstaltung bleibt, sind sehr viele tolle Erinnerungen und Bilder, sie sich in meinem Kopf einprägen.

Rund 300 Besucher fasste der Saal im Literaturhaus in München, und er war bis auf den letzten Platz belegt. Wenn ich einem Programmpunkt zuschauen wollte, musste ich stehen; ab und zu übernahm ich einen Sitzplatz an der Seite. Gelegentlich saß oder stand ich auf der Bühne, aber das bringt mein Beruf mit sich.

Die Vorträge waren kompetent, das Publikum empfand ich als freundlich und euphorisch, die Laune insgesamt war sehr gut. Gut gelaunte Autoren und Zeichner, eine kritisch-informative Presse, eine Fülle von Fotografen – es war ein rundum gelungener Tag. Einen ausführlicheren Bericht muss ich dazu noch liefern; heute geht es erst einmal darum, die Notizen des Tages zu sichten.

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Klaus N. Frick
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Klaus N. Frick »

Arthur Dent hat geschrieben:Es gibt keinen Neu-Autor in der Miniserie. Bekannte Gesichter. Aber Klaus will noch keine Namen nennen. Dieter Schmidt macht Lektorat. Der Inhalt der 12 Bände steht. Expo 1 und 2 sind abgeliefert.
Korrektur bitte: Dieter Schmidt.

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Klaus N. Frick
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Klaus N. Frick »

Arthur Dent hat geschrieben:Ein paar Exemplare hatten die da.
Es waren 80 Exemplare.

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Klaus N. Frick
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Klaus N. Frick »

Ce Rhioton hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Es wird einen Neo-Weltcon in Osnabrück geben. :D
Habe ich das korrekt verstanden:
Ein Weltcon zum Hauptserien-Jubiläum 3000 kam nicht in Betracht - ein Weltcon zu NEO allerdings schon? :???:
Das war eindeutig Ironie.

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Nisel
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Nisel »

TCai hat geschrieben:Es war schön ein paar Foristen zu treffen und mit Autoren und Fans zu plaudern.

Auf meinem Blog habe ich ein bisschen über meine persönlichen Eindrücke zum Drumherum meines Wochenendes mit Perry geschrieben. Absolut Spoilerfrei, dafür mit ein paar Fotos. Ausführliche Berichte zum Stammtisch und zum Event selbst gibt es später.

https://www.christina-hacker.de/2019/02 ... drumherum/
Hätt ich Dich erkannt, hätt ich Dich ja mal angesprochen... :unschuldig:

Danke für den Bericht :)
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Ce Rhioton
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Ce Rhioton »

Klaus N. Frick hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Es wird einen Neo-Weltcon in Osnabrück geben. :D
Das war eindeutig Ironie.
Ironie ist niemals eindeutig - sonst wäre es ja keine. ^_^

astroGK
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von astroGK »

TCai hat geschrieben:Es war schön ein paar Foristen zu treffen und mit Autoren und Fans zu plaudern.

Auf meinem Blog habe ich ein bisschen über meine persönlichen Eindrücke zum Drumherum meines Wochenendes mit Perry geschrieben. Absolut Spoilerfrei, dafür mit ein paar Fotos. Ausführliche Berichte zum Stammtisch und zum Event selbst gibt es später.

https://www.christina-hacker.de/2019/02 ... drumherum/
Toller Bericht. Danke. Verstehe die Klage ;) über die wenigen Frauen. Bin aber sicher, dass auf einer Rosemund Pilcher Veranstaltung ebenfalls wenig Männer zu finden sind. :D :lol:

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Klaus N. Frick
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Klaus N. Frick »

Das habe ich eben gerade in meinem Enpunkt-Blog notiert:

Wenn das Berufliche zu privat wird ...

In sehr eigener Sache: Ich stelle fest, dass ich an diesem Sonntag nichts wirklich »Privates« bloggen kann. Privat gibt es Dinge, die mich beschäftigen, das ist normal. Aber alles, was ich in diesen Stunden im Kopf habe, ist eine Veranstaltung, die ich in München hinter mich gebracht habe und die ja eigentlich – wenn man es genau nimmt – streng beruflich war.

Im Auftrag der Serie, für die ich tätig bin, weilte ich in München. Ich hatte keine Zeit, private Dinge zu betreiben; schon das Frühstück und das Abendessen waren beruflich belegt. Ging ich aus dem Literaturhaus auf die Straße, traf ich Leser. Stand ich am Pissoir, pinkelte ein Leser neben mir. Trank ich ein Bier im Restaurant, wurde ich fotografiert.

Die Autoren sind die Stars unserer Serie, als Redakteur bin ich logischerweise nicht so wichtig. Und ebenso logisch ist, dass wir insgesamt keinen Promi-Status besitzen. Das finde ich angenehm, die Autoren sicher auch. Aber man merkt schon, wie die »Sozialen Medien« die Umgebung von Schriftstellern und Redakteuren verändern – das war 1999 noch nicht so, und 1980 konnte man an so etwas nicht einmal denken.

Nach einem anstrengenden Tag, der irrsinnig viele Gespräche mit sich brachte, ist das Gehirn wie formatiert. Nicht mal der geistige Plattenspieler, der sich bei mir sonst automatisch in Gang setzt, spielt heute keinen Punkrock und keinen Hardcore. Das Gehirn ist in der Science-Fiction-Welt, das Berufliche hat das Private offenbar völlig überlagert ...

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Arthur Dent
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Arthur Dent »

Klaus N. Frick hat geschrieben:... Stand ich am Pissoir, pinkelte ein Leser neben mir. Trank ich ein Bier im Restaurant, wurde ich fotografiert.
...
Besser als anders herum.

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Arthur Dent
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Arthur Dent »

Nisel hat geschrieben:
TCai hat geschrieben:Es war schön ein paar Foristen zu treffen und mit Autoren und Fans zu plaudern.

Auf meinem Blog habe ich ein bisschen über meine persönlichen Eindrücke zum Drumherum meines Wochenendes mit Perry geschrieben. Absolut Spoilerfrei, dafür mit ein paar Fotos. Ausführliche Berichte zum Stammtisch und zum Event selbst gibt es später.

https://www.christina-hacker.de/2019/02 ... drumherum/
Hätt ich Dich erkannt, hätt ich Dich ja mal angesprochen... :unschuldig:

Danke für den Bericht :)
Ja, schade, Namensschilder wären besser gewesen. Christina kenne ich ja seit Jahren und ein paar Foristen sind StammConGänger. "Meiner Einer" lief mir auch über den Weg und ein paar andere. Viel Zeit mit allen zu plauschen blieb nicht. Nur am Stammtisch am Freitag Abend war Zeit für ein längeres Gespräch.
Zuletzt geändert von Arthur Dent am 10. Februar 2019, 19:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Arthur Dent
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Arthur Dent »

Mein Con-Bericht braucht noch ein bisschen. Aber Fotos habe ich schon mal hochgeladen. Unkommentiert.

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Mike Marvel
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Mike Marvel »

Ich kann allen Vorberichterstattern nur zustimmen:
Es waren zwei sehr schöne Tage in München; angefangen mit dem Stammtischabend der unermüdlichen Gruppe rund um Erich Herbst. Wunderbar ungezwungen bei bester Laune.
Der "offizielle" Teil am Samstag mit durchweg starken Beiträgen, gut aufgelegten und launigen Moderatoren und einem dankbaren Publikum welches natürlich auch einen ansprechenden Rahmen für die Veranstaltung bildete (ein Fußballspiel ist nochmals so gut, wenn das Stadion voller Fans ist!).

Die treuesten der Treuen waren gekommen. Wir konnten alle spüren, dass unsere Serie eine wirkliche Zukunftsperspektive hat. Medial breit aufgestellt, auch wenn das Altersproblem nicht weg zu reden ist.

Es war gut, dass nicht zuviel verraten wurde.

Sehr schade jedoch (das war sicher für viele Fans enttäuschend), dass wir das Heft 3000 nicht erhielten. Uschi und Klaus waren bei der Ansage schon sichtbar zerknirscht. Die Argumente sind natürlich zum Teil nachvollziehbar und wurden ja auch stillschweigend akzeptiert.

Denkbar wäre ja, da die Namen der Teilnehmer dem Verlag bekannt sind, die beiden Autoren in den nächsten Wochen nochmal 300 Ausgaben signieren zu lassen und im Nachgang zu versenden. Erwartet ja keiner Superdupervariantausgabe... :rolleyes:

Dem ganzen Orga-Team um Klaus B. und Klaus F. nochmals vielen Dank für die gute Arbeit.

Freuen wir uns auf den Re-Set und die vielen weiteren Publikationen 2019 und darüber hinaus und genießen wir alle miteinander zum Ende der Woche den großen Jubelband 3000 :D :st:

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Meiner Einer
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Meiner Einer »

Ja ich war dabei und habe mich nicht geärgert, denn diese kleine große Veranstaltung hat meiner Meinung nach alle Begeistert. Es gab keine Langeweile.
Was gibt es noch zu sagen, nichts von mir, denn es ist alles schon gesagt oberhalb ^^ in diesem Faden.
So werde ich nur noch dem Veranstalter und den Helfern vom Münchener Stammtisch zurufen:

Dankeschön, Ihr habt einen großartigen Job gemacht. :st:

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Nisel
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Nisel »

Ich bin jetzt mal so frei und schreib meinen kleinen Bericht hier rein.


Zum sechsten Mal die Woche vor fünf Uhr aufstehen, es war nicht leicht, aber was tut man nicht alles. Eigentlich war ja geplant, daß ich am Abend vorher anreise, aber es hat sich alles zerschlagen und dann hatte ich keine Lust mehr noch groß rumzuplanen.
Anreise per Zug unspektakulär und auf die Minute pünktlich. Zum Glück hatte ich mir den Weg von der U-Bahnstation zum Literaturhaus vorher angeguckt, sonst wär ich wohl ziemlich da rumgeirrt, aber auch das lief problemlos.

Angekommen vor dem Haus war ich einen Moment überrascht, keine Massen, kein Andrang, ein paar Leutchen liefen da rum und unten im Eingangsbereich grade mal der mannshohe Aufsteller. Ich hätt da eine Art Empfang mit Kartenkontrolle erwartet oder sowas, warum weiß ich auch nicht, ehrlich gesagt.
Also, mit dem Aufzug hoch in den dritten Stock, rum ums Eck und erstmal zur Garderobe. Jacke und Rucksack abgegeben, und schon war ich den Ballast los. Jetzt auf ins Gewühl, hier doch deutlich mehr los als unten, zu meiner Erleichterung. Das ein oder andere Gesicht kommt mir vage bekannt vor, aber die, die ich gesucht habe, habe ich nicht gesehen. Bissl Warteschlange am Eingang, aber dann war ich im Saal. Die vorderen Reihen gut gefüllt, aber im hinteren Bereich noch alles frei. Sehr schön.
Nahe der Fensterfront einen Platz gefunden, mitten in der Reihe und dann der Dinge geharrt, die da kommen. Bemerkenswert fand ich, daß keine aufgeregte Hektik oder Nervosität herrschte, sondern alles irgendwie umtriebig, fast schon turbulent, aber beherrscht, unaufgeregt, ja fast ruhig war. Natürlich hat der Saal gebrummt wie ein großer Bienenstock, vor Gesprächen und großem Hallo, aber man merkt halt doch, daß man nicht auf einem Konzert der angesagten Teenieschwärme war, die vor Hysterie reihenweise umfallen. Fand ich toll.
So langsam haben sich dann auch die hinteren Reihen gefüllt, ein klein wenig Aufregung hat man dann doch langsam bemerkt, aber das wäre auch unnatürlich gewesen wenn nicht.
Nur der Vollständigkeit halber, weil ich das schon öfter gelesen habe, in dem Bereich, in dem ich saß, gab es durchaus ein paar freie Plätze. Direkt rechts neben mir zwei, was sich dann im späteren Verlauf gut als Ablage nutzen ließ natürlich, und auch in den Reihen davor und dahinter waren immer noch Plätze frei. Soll nicht abwertend klingen, aber der Blickwinkel vom Publikum raus ist halt doch anders, ich kann mir gut vorstellen, daß man das von oben nicht wirklich gut sieht, ob da in den hinteren Reihen wirklich alles besetzt ist.
Und los gehts. Uschis Lampenfieber spürt man, es putscht sie aber auf und macht sie souverän. Klaus Bollhöfener neben ihr ist nicht weniger souverän, ein tolles Team, wie ich finde.
Wie schon mal geschrieben, ich hätte Klaus N. Fricks Rede gerne nochmal gehört, man merkt daß er mit Leib und Seele seine Arbeit macht.
Nicht weniger begeistert war ich von dem Videobeitrag Alan Beans, richtig interessant dann aber der Beitrag von Götz Roderer. Kompliment, das war ein toller Vortrag, auch wenn ich bei dem Versuch zu verstehen wie das mit den Orbits funktioniert, geistig ausgestiegen bin. Ist nunmal nicht meine Stärke...
Im Anschluß die neue SOL-Mission. Gut rübergebracht, und unterhaltsam, aber ich frag mich für mich selbst halt immer wieder, was man an der SOL finden kann. Ich find das Ding unmöglich und die Solaner nerven mich ungefähr so, wie ein gewisser Mausbiber einen gewissen Autoren. Aber das ist eben persönlicher Geschmack.
A propos gewisser Autor, im nächsten Programmpunkt gehts mal raus aus dem Perryversum und ich bin tatsächlich am Überlegen ob ich mir Imago und den entsprechenden Vorgänger hole. Zu seinem Glück gibt es in unserer Zeitlinie keine lebenden Mausbiber auf der Erde, sonst hätte er den Rest des Tages vermutlich an der Decke verbracht.
Tja, und dann kommt ein Programmpunkt, ich muss gestehen, ich bin raus gegangen. Nichts gegen die Hörbücher und ich respektiere die Arbeit die darin steckt zutiefst. Es mag auch ein ganz persönliches Empfinden gewesen sein, aber ich wäre bei dem Gespräch beinahe eingeschlafen. Die Abschweifungen zu Anfang fand ich nicht wirklich zum Lachen, es hat mir zu lange gedauert bis da überhaupt mal in die Richtung des Themas gesprochen wurde, und dann, bitte nicht persönlich nehmen, hat mich die schleppende Sprechweise des Herrn wirklich abgeschreckt. Tut mir ehrlich leid, aber ich habe mir geschworen, ehrlich zu sein.
Also raus und da habe ich dann den Ersten gesehen, den ich gesucht habe, Meinereiner, es freut mich, daß ich Dich mal wieder gesehen habe. Leider konnte ich mich nicht wirklich verabschieden, ich hab Dich abends nicht mehr gesehen im Gewühl.
Mittagspause, und Autogrammstunde, das Gewühl oben wird nicht weniger. Vorgesorgt hatte ich, Speis und Trank aus dem Rucksack geholt und weiter gings. Am Ende der Autogrammstunde konnte ich dann auch ein paar Worte mit Uschi wechseln. Ich hoffe, ich habe Dich nicht aufgehalten, es war mir halt ein persönliches Bedürfnis, Dich zu begrüßen. Dazwischen noch das ein oder andere bekannte Gesicht gesehen, ein paar Worte mit den Leuten gewechselt, die Zeit verging wie im Flug.
Die nächsten Progammpunkte, ich weiß nicht, wie ich sie werten könnte, abgesehen von der Vorstellung des neuen Eschbach. Allesamt interessant, allesamt unterhaltsam, ich weiß nicht, wo die Zeit geblieben ist. Einer aber ist mir besonders im Gedächtnis geblieben, Hermann Urbanek. Ein Leser der ersten Stunde, und sitzt da souverän auf der Bühne und plaudert mit den Autoren als hätt er nie was Anderes gemacht. Großes Kompliment an der Stelle von mir, mach weiter so Hermann!
Es geht also um Neo, um den neuen Eschbach, die ersten Kontakte mit PR, um Youtube und die Dunkelwelten.
Neo 200 steht bevor, ein Jubiläum mit dem keiner gerechnet hätte, allen Unkenrufen zum Trotz gibt es offenbar eine große Fanbase. Ausblicke auf die Zukunft der Serie, die Probleme und Unterschiede zum Original, ein paar Blicke in die Vergangenheit, auch die traurigen Aspekte, toll gemacht.
Und dann kam für mich der beste Beitrag des Tages, Johannes Rüster stellt uns den neuen Eschbach vor. Ehrlich, ich hätte nicht mehr mit einer Steigerung gerechnet, nach Klaus Frick, aber er hats mühelos geschafft mich total zu fesseln und jedes Wort begierig aufzunehmen. Ganz, ganz großes Kino, Kompliment an der Stelle. Die Gleichung aus Dagobert Duck, Forrest Gump und der Saturn-Rakete... grandios. Für mich ein persönliches Schmankerl, die Genitiv-Szene von Dagobert Duck hab ich erst die Woche wieder mal selbst gelesen. Danke auch an Andreas Eschbach für die Grußworte.
Weiter gehts auf der Bühne mit den ersten Kontakten, ja da hat jeder so seine Geschichte, ein sehr schöner Programmpunkt und man denkt unwillkürlich an die eigenen ersten PR-Erfahrungen zurück.
Tja, und dann zeigt uns Ben, daß auch PR mittlerweile im 21. Jahrhundert angekommen ist und was man mit so einem Youtube-Kanal so anstellt. Man darf sich da sicher noch auf viele tolle Sachen freuen, das mit den Namen kann gerne fortgeführt werden, den Kanal werd ich abonnieren.
Auf gehts zu den Dunkelwelten. Ich bin ja versucht zu sagen, wenn ein gewisser Autor mir verspricht, daß darin Mausbiber vorkommen und der- bzw. diejenigen nicht sterben oder gequält werden, kauf ich sein Buch, aber das wär unfair. Leider war MMT kurzfristig doch nicht da, das war sehr schade, aber nicht zu ändern. Soll ich die Romane eigentlich im Gartencenter kaufen?
So, noch eine Pause, bevors zum Endspurt geht. Klarer Mangel, die Toiletten im Haus. Das waren ja Warteschlangen, furchtbar.
Wieder im Saal gehts weiter, es kommen zwei, oder sagen wir, eineinviertel Videos. Kompliment und Dank an Thomas Röhrs fürs Erste. Das zweite Video, sagen wirs mal so, bevors richtig angefangen hat, wars schon zu Ende. Aber so ist das mit Trailern halt.
Und schon sind wir beim für mich sehr spannenden Thema, wie so ein PR-Titelbild entsteht. Danke für die Einblicke, ich fand das hochinteressant. Lieber Arndt, ich habs an anderer Stelle schon gesagt, bleib dabei, Dich an die Regeln zu halten, Licht und Farbe sowie Schatten sind wichtige Themen für die Glaubwürdigkeit von Bildern. Dem Wunsch nach Fremdrassen mit genügend Physiognomie schließe ich mich an, eine gewisse Ähnlichkeit zu Lord Voldemort konnte ich durchaus feststellen, muss ich gestehen.
Eine Aufzeichnung von Scheer noch, und dann soll der Höhepunkt des Tages kommen, die Spannung steigt tatsächlich.
Da kommen sie, Christian Montillon und Wim Vandemaan, samt ihrem Moderator. Es wird geplaudert, geplänkelt, wir lachen das ein oder andere Mal auch, und irgendwie bin ich erleichtert, daß es kein Fischsterben im Lech gab. Doch es ist schon gesagt worden hier, die haben es schon verstanden, mit vielen Worten nichts zu sagen. Nein, nicht falsch verstehen, ich finde es SEHR richtig, daß das so lief. Ein paar Worte hätte man sicher mehr lesen können, aber gut, es ist, wie es ist. Irgendwo in dem Programmpunkt ist mir persönlich dann der Überblick verlorengegangen, ich fand mich irgendwie schon bei der Fragerunde, aber gut, der Tag war lang.
Dann kam doch noch die offizielle Fragerunde, souverän moderiert von Roman Schleifer, Kompliment an ihn an der Stelle, nicht zuletzt dafür, daß es ihm gelang, die Autoren so zu verwirren, daß ihnen ein Spoiler entfleucht ist.
Jetzt kommen nochmal Uschi und Klaus B. mit der Überraschung, dem Dank und der Verabschiedung. Ich hätte mir schon vorstellen können, daß es ein Exemplar des Romans gab, aber ich war nicht enttäuscht, daß es keinen gab. Bissl ungeschickt finde ich, daß die Hörbuch-Abonnenten den Band schon haben, das scheint aber, wie ich mitbekommen habe, normal bei den 50ern und 100ern jeweils zu sein.
Und dann ist die Veranstaltung auch schon aus. Beim Verlassen des Saals kann ich endlich auch ein paar Worte mit Marc wechseln, hab mich sehr gefreut ihn mal wieder zu sehen.
An der Tür gibts das große Kuvert mit den Goodies, aber mit einem Blick auf die Uhr und meine begrenzte Gepäck-Kapazität hab ichs zugelassen. Die Zeit, Klaus Bollhöfener noch persönlich für den tollen Tag zu danken, nehme ich mir noch. Lieber Klaus, an der Stelle nochmal virtuell vielen, vielen Dank für Deine Arbeit um diesen Tag möglich zu machen!
Ab an die Garderobe, Rucksack und Jacke holen, und raus aus dem Literaturhaus, zur U-Bahn, in den vollen ICE nach Hause und hätte nicht ein Mitreisender ärztlich versorgt werden müssen, wäre ich auch pünktlich gewesen. So waren es bei der Ankunft 6 Minuten Verspätung die ich noch hatte, ich glaub, das kann man ertragen.

Ein phantastischer Tag geht zu Ende, ich falle wie tot ins Bett und schlafe auch sehr schnell ein, angefüllt mit Erinnerungen die mich noch lange, lange positiv begleiten werden, hoffe ich.
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Elena-Gucky »

Nisel hat geschrieben:Zu seinem Glück gibt es in unserer Zeitlinie keine lebenden Mausbiber auf der Erde, sonst hätte er den Rest des Tages vermutlich an der Decke verbracht.
Das Glück bestand eher darin, dass ich nicht vor Ort war ;) ^_^ :devil:

Danke für den schönen Bericht, Nisel :)
"Kinder und Mausbiber dürfen teleportieren"

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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Tostan »

Nisel hat geschrieben:Ich bin jetzt mal so frei und schreib meinen kleinen Bericht hier rein.


Dann kam doch noch die offizielle Fragerunde, souverän moderiert von Roman Schleifer, Kompliment an ihn an der Stelle, nicht zuletzt dafür, daß es ihm gelang, die Autoren so zu verwirren, daß ihnen ein Spoiler entfleucht ist.
Danke für die Blumen. :-)

Im Übrigen fand ich es eine sehr gelungene Veranstaltung, super Vortragende, eloquente Autoren ... zum 60iger wieder!
(Aber davor kommt dieses Jahr Osnabrück, dann 2020 der Colonia Con und der Garching Con und vielleicht ja auch 2021 ein Austria Con :-))

:aa:

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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von jogo »

Klingt alles nach ziemlich viel richtig gemacht. Gratulation für einen gelungenen Con!
Könnte mir vorstellen wie platt alle Aktiven danach waren und vermutlich, wie meist im Leben, keine Zeit zum Durchatmen.
Die beste Möglichkeit seine Träume zu verwirklichen, ist aufzuwachen.

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Klaus N. Frick
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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Klaus N. Frick »

Ich habe eben das erste Video zum Wochenende gesehen; es wurde von Volker Hoff erstellt und zeigt die Eröffnung der Veranstaltung durch Susan Schwartz und Klaus Bollhöfener. Sehr schön!

https://www.youtube.com/watch?v=XxOm7W5iE4c

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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von TCai »

Nisel hat geschrieben:Ein phantastischer Tag geht zu Ende, ich falle wie tot ins Bett und schlafe auch sehr schnell ein, angefüllt mit Erinnerungen die mich noch lange, lange positiv begleiten werden, hoffe ich.
Danke, Nisel, für Deinen Bericht. Deinem letzten Satz kann ich nur zustimmen. Ging mir genauso.
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

https://www.christina-hacker.de

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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von TCai »

Nisel hat geschrieben:
TCai hat geschrieben:Es war schön ein paar Foristen zu treffen und mit Autoren und Fans zu plaudern.

Auf meinem Blog habe ich ein bisschen über meine persönlichen Eindrücke zum Drumherum meines Wochenendes mit Perry geschrieben. Absolut Spoilerfrei, dafür mit ein paar Fotos. Ausführliche Berichte zum Stammtisch und zum Event selbst gibt es später.

https://www.christina-hacker.de/2019/02 ... drumherum/
Hätt ich Dich erkannt, hätt ich Dich ja mal angesprochen... :unschuldig:

Danke für den Bericht :)
Mensch, dabei war ich extra in mein silbernes Perry-Outfit geschlüpft. :D
Solltest Du nach Osnabrück kommen, können wir das ja nachholen.
»Denn Phantastik schreiben, heißt ja nicht, die Realität mit anderen Mitteln nachzuerzählen, sondern die Realität mit anderen, eben phantastischen Mitteln aufzubrechen.«
Sascha Mamczak

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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Meiner Einer »

Meiner Einer hat geschrieben:
Dankeschön, Ihr habt einen großartigen Job gemacht. :st:
Da sind mir doch die Akteure auf der Bühne durchgerutscht. „Mea Culpa, dieser Fehler tut mir leid.“
Auch Ihr habt eure Vorträge zu meiner Zufriedenheit erledigt.
Was solls, ihr habt euren Job gut gemacht.
Nochmals meinen Dank an alle, die dafür gesorgt haben das wir Besucher eine gute Veranstaltung erlebt haben.

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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Klaus N. Frick »

TCai hat geschrieben:
Mensch, dabei war ich extra in mein silbernes Perry-Outfit geschlüpft. :D
Was mir ja erst aufgefallen ist, nachdem es mir vor Augen geführt worden ist ...

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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Tostan »

Ce Rhioton hat geschrieben:
Klaus N. Frick hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Es wird einen Neo-Weltcon in Osnabrück geben. :D
Das war eindeutig Ironie.
Ironie ist niemals eindeutig - sonst wäre es ja keine. ^_^
Rüdiger hat auch gesagt, es wird bald nen neuen Erscheinungstermin geben: den Daily Neo.
;-)

:aa:

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Re: PERRY RHODAN 3000 in München

Beitrag von Tostan »

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