Requien für ES

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Homer G Adams
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

Elena hat geschrieben: 30. September 2020, 01:08 Ui, hat Dich der Tee wach gehalten? Nicht so schön.

Also, ich hoffe für Dich, dass es mit dem Schreiben klappt. Was Du da geschrieben hast, hört sich interessant an und wäre natürlich auch für uns, Deine Leser, interessant. Aber am wichtigsten ist Deine Gesundheit. Wenn's nicht geht, dann geht's leider nicht. Ist halt so.

Aber noch ist da die Hoffnung und zumindest ich drück Dir die Daumen! :st:
Moin Elena,

Danke Elena.
Stimmt, zuviel Tee ist wie zuviel Kaffee nicht gut. Da ich den Ostfriesentee samt das Teeritual inzwischen schätze werde ich immer wieder einen Teetag in die Kaffee Tage einschieben. Natürlich die richtige Menge :o
Korrekt was das Schreiben angeht so reicht es inzwischen wieder zu regelmäßigen INTERMEZZO'S, welche zumindest die kleine Storys um die HOSP fortschreibt.
Ob es zu mehr reicht? Schaun mer maal. 🤔
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Homer G Adams
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

I N T E R M E Z Z O
TEIL 4
Aus den Chroniken des Parallel Universums MEDORA

GCC Holding, Hauptquartier, City of London, 21.9.2027
Bericht Homer G Adams

Ich blickte aus dem Fenster in meinem Büro im obersten Stockwerk des GCC Towers in der City of London.
Unter mir breitete sich die Themse und die gigantische bereits seit der Römerzeit bestehende Mega Metropole im leichten Nebel aus. Ein typischer Londoner Regen platschte gegen die neuartigen Glassitscheiben des  Büros.
In der Hand hielt ich eine große Tasse mit Earl Grey, den mir meine Chefsekretaerin seit 2025 nach dem TEEKANNEN Ritual auf ostfriesische Weise zelebrierte, wenn ich sie hin und wieder darum bat.
Natürlich besaß mein Büro auch einen normalen italienischen Getränkeautomaten,aus dem ich auch normalen Tee oder andere Getränke tasten konnte, wenn es mich danach verlangte.

Allerdings brauchte ich momentan den weit besseren Earl Grey mit dem Teeritual, weil es mir nicht gut ging.
Nein, es ging nicht um eine misslungene Kapitalanlage, sondern um meinen inzwischen besten Freund, Bernhard Frank.
Bereits seit drei Tagen war er in einer HOSP Mission verschwunden. Der verrückte Typ hatte im Alleingang eine HOSP Mission auf einer vor vier Tagen aufgetauchten Lost Island unternommen. Ganz entgegen seiner ansonsten vorsichtigen Art. Zuerst verschwand er wohl in einer dimensionalen Anomalie und kurze Zeit später verschwand die Insel wieder im interdimensionalen Multiversum.

Bei den Hohen Mächten, wohin hatte es Bernhard Frank verschlagen?
Wahrscheinlich war er wie Professor  Doktor Arno Kalup, in eines der aufeinander zurasenden parallelen  Universen verschwunden.
"Bernhard du verdammter Narr! Wie konntest du im Alleingang versuchen eine Lost Island zu erforschen. Bist du von allen guten Geister verlassen worden?"
Wütend und traurig gedachte ich des Narren. Ob wir uns in den Dimensionen des Multiversums je wieder sehen können?
Als mich der letzte Schluck des Earl Grey ein wenig beruhigt hatte blinkte der HOSP Newsticker wild piepsend auf.

Ich drückte einen winzigen Sensorpunkt auf meinem nagelneuen Multifunktions Armband aus aktuellster Technik, welche Arno Kalup via GCC der Menschheit zur Verfügung stellte.

Wie beispielsweise die neuen HE-Kaltfusionsmeiler. Sie standen ab jetzt produziert von GCC Firmen der Menschheit zur Verfügung und lösten die Energieprobleme. Unsere ersten Fusionsmeiler waren im nagelneuen GCC Produktionscenter in der Nähe von Cardiff, Wales produziert worden. Zurzeit wurden weitere Fusionsmeiler Produktionscentern der GCC in Dallas. Muenchen und Shanghai aufgebaut.

Die Aktienkurse der GCC Holding hatte zwischenzeitlich die 2,8 Billionen Euro Grenze überschritten. Die Tendenz war  weiterhin atemberaubend nach oben gerichtet, dank der Technologie von Professor Doktor Arno Kalup.

Was ich allerdings via audiovisueller Darstellung auf der riesigen Projektionswand zu sehen bekam, erschreckte mich zutiefst.
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Elena
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Re: Requien für ES

Beitrag von Elena »

Hey, Du Cliffhanger. Erst erschrecken, dann den Mund wässrig machen und dann kommt nix. Du du du!!! :devil:
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

Elena hat geschrieben: 30. September 2020, 20:53 Hey, Du Cliffhanger. Erst erschrecken, dann den Mund wässrig machen und dann kommt nix. Du du du!!! :devil:
N'abend Elena,

Ja, so ist es halt in der Story Dramatik :fg:
Was mit Frank geschehen st, kommt erst viel viel später.
Wie es mit HGA im MEDORA Universum weitergeht in den nächsten INTERMEZZO'S. B-)
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

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TEIL 5
Aus den Chroniken des Parallel Universums MEDORA

GCC Holding, Hauptquartier, City of London, 21.9.2027
Bericht Homer G Adams

Das Ganze wird immer verrückter. Professor Doktor Arno Kalup, inzwischen mein wichtigster Mitarbeiter in der geheimen neu eingerichteten subplanetaren  Forschungsstaette der GCC in den nordwestlichen Waliser Bergen nahe Llanberris am Fuß der westlichen Seite des Snowdon Massivs, hatte die Theorie aufgestellt, dass einige parallele Universen aufeinander zurasen.
Er glaubte an die Viele Welten Theorie der Kosmologie, welche in pseudo wissenschaftlicher Art und Weise in dem Perryversum in der PERRY Rhodan Serie dargestellt wird.
Arno Kalup selbst stammte aus einem parallelen Universum in der das Perryversum Wirklichkeit war. In seinem Universum hatte die AETRON im Jahre 2036 eine Notlandung auf dem Mond vollzogen und die Kosmische Expansion der Menschheit bis zum Jahre 2044 eingeleitet. Dann setzte eine verstärkte Hyperimpedanz ein und dazu kamen die 'Zweiten Archaischen Perioden' mit ihren galaxienweiten Mega Hyperstuermen, die eine hochwertige Hypertechnik unmöglich machte.
Arno Kalup besuchte im Alleingang und versehen mit einem Speicherkristall seiner umfassenden Erfindungen, eine aufgetauchte Lost Island und tauchte in eine interdimensionale Anomalie ein, welche ihn auf eine parallele Erde eben ins hiesige Universum brachte.
Arno Kalup hatte mir mitgeteilt, dass er wie fremd gesteuert, wider besseres Wissens, diese Lost Island mit dem Datenkristall von der er als HOSP Mitglied erfuhr, angesteuert habe.
Arno vermutete interessanter Weise, dass ihn irgendjemand oder Irgendetwas psychisch manipulierte und zu dieser abstrusen Reise genötigt habe. Er meinte eine Gedankenstimme gehört zu haben, die ihm sagte, dass in diesem Paralluniversum, die terranische Menschheit im Kosmos nahezu alleine wäre. Allerdings haetten es chaotische Kräfte jetzt auf dieses fast leere Universum abgesehen. Auch die Gegenseite, die Kräfte der Ordnung oder des Lichts werden seit geraumer Zeit in diesem Universum aktiv sein.
Anschließend wäre diese Gedankenstimme in eine Art von homerisches Gelächter übergegangen. 🤔
Von Arno Kalup wusste ich inzwischen auch, dass je mehr sich die verschiedenen Universen annähernden, umso mehr treten solche Phänomene wie diese 'Weltenportale, oder Lost Islands auf.

Und jetzt diese unglaubliche Zuspitzung der Supernaturalen Phänomene. 😇🤫

Wie gesagt, das Ganze war verrückt und mehr als mysteriös. Gedankenstimmen, die in ein Gelächter ausbrachen und die Personen wie Puppen handeln ließen. Wir standen vor interessanten Zeiten... 🤫
Ich rief Arno Kalup in unserem subplanetaren  Geheimstuetzpunkt in der Nähe von Llanberris auf einer
GCC Geheimfrequenz an. Er hatte als Mitglied der hiesigen HOSP natürlich auch den Notruf erhalten
Seit kurzem gehörten zur HOSP auch sechs neue Mitarbeiter, welche behaupteten einem Volk der Calurier anzugehören, die aus einem parallelen Universum stammten. Natürlich was auch sonst 😇
Die Typen, drei Frauen und drei Männer kamen daher wie weiland die Zauberer Gandalf, Merlin und Morgana.
Sie bezeichneten sich als 'Dimensions Wächter'.
Komische Typen allerdings mit überragender Technologie und Wissen, Ergo sehr nützlich für die HOSP.
Seltsamerweise fühlte ich ich zu der arroganten Bande hingezogen.
Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ein genetischer Elternteil von mir von einem dieser Typen abstammte und ich als unerwünschtes Baby einfach vor die Tür meiner wie ich später erfuhr Adoptiveltern, abgestellt wurde.
Ob einer dieser Calurier ein genetischer Vater oder Mutter von mir war, wuerde ich später klären.
Einmal erwähnte Myrdin, der Obermaker der Calurier, dass ihre Art siebenmal langsamer altere , als beispielsweise die Lemuriden. Dann wuerden alle Wächter und ihre Orbiter, falls sie von den Ur Humaniden abstammten, alle fünfzig Jahre auf ihrer zentralen Ebene, eine Zelldusche erhielten, die sie relativ gesehen unsterblich machte.
Myrdin erklärte sich auch bereit aufgrund seiner  Möglichkeiten, den Vorsitz der HOSP zu übernehmen.
Er stellte sein Wächter Raumschiff für HOSP Missionen zur Verfügung. Was dieses trotz der verschärften Hyperimpedanz zu leisten imstande war, wuerde sich in Kürze herausstellen.
Denn infolge des neuartigen interdimensionalen Phänomens, wuerde die nächste HOSP Mission zum Mars führen.

🤫🤔
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

Hola Elena,
Ich höre dich wieder gutmütig mosern, der Kerl schreibt schon wieder einen Cliffhanger und deutet nur an🤭😒😃Aber ehrlich es muss doch auch dem Hobby Autoren in Interaktion mit seinen Lesern Spaß machen. 🤭
Und gemach, wir wissen jetzt immerhin, dass daß bislang einmalige Phänomen sich auf dem Mars abspielt 🤬 :devil:
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Re: Requien für ES

Beitrag von Elena »

Homer, mir gefällt Deine Geschichte und dass Du auf Cliffhanger verzichtest, hab ich ohnehin nicht erwartet. Macht doch keiner. Wie gut man das aushält, hängt immer von der Situation ab, besonders der eigenen Neugierde. Diesmal kann ich warten. :P :lol:
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

Elena hat geschrieben: 1. Oktober 2020, 21:47 Homer, mir gefällt Deine Geschichte und dass Du auf Cliffhanger verzichtest, hab ich ohnehin nicht erwartet. Macht doch keiner. Wie gut man das aushält, hängt immer von der Situation ab, besonders der eigenen Neugierde. Diesmal kann ich warten. :P :lol:
Moin Elena,

Es freut mich sehr, dass du es so siehst. ;) :rolleyes:
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

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TEIL 6
Aus den Chroniken des Parallel Universums MEDORA

Wales, Ende September 2027
Bericht Homer G Adams

Wie so wir ausgerechnet unsere geheime subplanetare GCC Hauptforschungs-Base in diesem früher voellig unzugänglichen Weiler namens Llanberris bauten, kam daher, weil unsere neuen Verbündeten, die Calurier bereits in keltischer Vorzeit, d. h. vor ueber 2000 Jahren als Wächter dieses Universum fungierten. Dieses Universum war nahezu leer von intelligentem sich selbst bewussten Leben. Die Calurier traten gegenüber den antiken Völkern als keltische Druiden auf. Myrdin Aktionen gingen in die Legende der Menschen als "Zauberer Merlin" ein. Schon damals versuchten chaotische Mächte  ueber eine Dimensionsbruecke die Menschheit zu infiltrieren. In der Artus Legende wurde darüber in verschlüsselter Form berichtet.
Sie bauten damals in die westliche Seite des Snowdon Massivs einen stufenfoermigen subplanetaren Stützpunkt hinein. Die einzelnen Stations Stufen waren durch unterirdische Tunnel mittels eines Turbo Kapseln Netzwerk miteinander verbunden. Einer der Ein-Ausgänge endete in der offiziellen Forschungsstaette der GCC nahe Llanberris.
Mittels eines der neuartigen GCC Gleiter flog ich vom GCC Tower zum neuen Flugplatz nahe Llanberris und von dort mit einem Elektro Fahrzeug zur offiziellen GCC Forschungsstaette. Dort arbeiteten mittlerweile fast eintausend Mitarbeiter. Sie brachten  die Technologien, welche Professor Doktor Arno Kalup und sein Team im subplanetaren Bereich des Stützpunkts entwickelten, zur Marktreife.
Natürlich besaß die GCC inzwischen als weltweit größtes kommerzielles Konglomerat noch weitere Forschungsstaetten auf der Erde und bald auch auf dem Mars!
In der untersten Etage des offiziellen GCC Stützpunkts existierte ein geheimer Zugang zum subplanetaren Bereich. Mittels einer Kapsel des Turbo Netzwerks gelangte ich nach immerhin einigen Minuten zum Ziel, das unterhalb des nahezu unzugänglichen Bereichs des Snowdon Massivs führte.
Es handelte sich um einen großen Hangar der sowohl von der HOSP und der GCC genutzt wurde.
Dort ruhte beispielsweise das tropfenfoermige 50 Meter hohe Wächter Raumschiff, die MYRDIN.
Den weitaus größeren Teil nahm allerdings der Bereich ein, den die GCC nutzen durfte. Dort befand sich die momentan einzige Endfertigungsstaette für Raumschiffe der GCC. Hier entstand der Prototyp eines 50 Meter durchmessenden Kugelraumers, basierend auf der Technologie, welche Professor Arno Kalup aus seinem wissenschaftlich und technisch weiterentwickelten Universum mitbrachte. Das erste Schiff der Stardustreihe wuerde wohl in eineinhalb Jahren zum Mars flugbereit sein.



Ich unterhielt mich einige Zeit mit dem untersetzten und korpulenten Genie Arno Kalup. Er wuerde mich nicht begleiten, weil er für die Menschheit unersetzlich ist. Ich konnte ersetzt werden, denn die GCC war gegründet und meine Stellvertreter verstanden ihr Handwerk. Beispielsweise Richard Helberg, die Nummer Zwei der GCC.
Helberg hatte seinen Milliarden Konzern schließlich vor einiger Zeit in die Holding integriert. Er wuerde mich geschaeftsmaessig voellig ersetzen können.

Als ich an Bord der MYRDIN ging, blieb ich allein mit dem intelligenten Schiff, das eine eigenständige Persönlichkeit besaß. Die Wächter und das Schiff duldete nur mich als Gast an Bord. Besaß Ich dem gemaess wirklich calurische Gene?
Bislang hatten weder Myrdin noch die anderen Wächter auf meine diesbezügliche Frage geantwortet.

Nun denn, rinn in die jute Stube... 🍵
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Re: Requien für ES

Beitrag von Elena »

Calurische Gene, das wird spannend. :st:
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Re: Requien für ES

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TEIL 7
Aus den Chroniken des Parallel Universums MEDORA

Raumschiff MYRDIN, Ende September 2027
Bericht Homer G Adams

"Herzlich Willkommen an Bord der MYRDIN, Novize des Wächterordens, den wir den 'Orden des Lichts' (ODL) nennen, " begrüßte mich die einzige humanoide Gestalt an Bord des Wächterschiffes.
Sie besaß die perfekteste humanoide Figur, die ich je an einem Menschen gesehen habe. Mensch?
Eigentlich zu perfekt für einen männlichen Humanoiden.
"Du bist ein Androide?", entfuhr es mir ungewollt. Schließlich wollte ich den Typen, wer oder was, er oder es auch immer sein mochte, nicht beleidigen.
"Ja Novize. Ich bin ein Androide des ODL. Bevor du fragst, ich fühle mich allerdings als synthetische Persönlichkeit und in volles Mitglied des ODL. Dort nehme ich die Funktion eines sogenannten 'Orbiters' ein. Normalerweise stehen wir den Superintelligenzen und den Ritter der Tiefe zur Verfügung. Allerdings erfordert die Tatsache, dass sieben parallele Universen aufeinander zurasen, neue Strategien des ODL. Der Orden ist eine kosmokratische interdimensional tätige Organisation der Ordnung oder des Lichts. Ihr gehören positive Superintelligenzen, Hüter des Lichts, Ritter der Tiefe, Dimensionswaechter, Orbiter, aller Völker oder Seinsformen an. Unsere unerbittlichen Feinde sind negative chaotarchische Organisationen des Chaos oder der Dunkelheit.
Sie stellen sich der Ordnung und dem Licht entgegen.
Ach ja mein Name ist Riconor und ich gehöre wie bereits erwähnt einer synthetischen intelligenten und sich selbst bewussten Lebensform an. Ich entstamme der kosmokratischen 'Rico-Reihe'. "
Nach dieser Aussage Riconors blieb mir erstmal die Spucke weg. All diese Erklärungen entsprachen Begriffen der Perry Rhodan Serie. War diese in einigen parallelen Universen Realität? Professor Doktor Arno Kalup sprach dieses Thema bereits an. Aber diese Aussage jetzt von einer mir weit überlegenen kosmischen Wesenheit zu hören war etwas ganz anderes.
Riconor blickte mich fragend und gleichzeitig neugierig an.
"Deine kosmologischen Begriffe sind mir natürlich durch Myrdin bekannt. Aber mit einer weiteren Persönlichkeit vom Range eines Dimensionswaechter habe ich nicht gerechnet."
"Natürlich nicht, weil ich der aktive Teil der Wesenheit Wächterschiff MYRDIN bin. Zu uns gehört noch eine Psitronik als sich selbst bewusste Schiffsintelligenz und weitere mobile synthetischen Einheiten, durch die auch die Schiffs-KI MYRDIN mobil werden kann. "
" Verstehe, aber noch eine Frage. Ich weiß von dem Dimensionswaechter Myrdin, dass Rico ein Roboter des arkonidischen Ritter der Tiefe Atlan da Gonozal war, als dieser wohl in einigen parallelen Universen zehntausend Jahre lang als Paladin der primitiven Menschheit fungierte. Hast du mit diesem Rico irgend etwas zu tun? "
Gespannt blickte ich Riconor an. Er lächelte mich spöttisch an
" Ich weiß darüber Bescheid, dass dein kosmologisches Wissen nicht von Myrdin stammt. Dieser würde einem Novizen des ODL niemals diese Information geben. Aber in Eurer Realität existiert eine SF-Heftreihe dessen Autoren unbewusst auf eine Anomalie der interdimensionalen Psionischen Informationsquanten Felder zurück greifen können. Hervorgerufen wohl durch diese katastrophale Annäherung der sechs anderen parallelen Universen.
Wie dem auch sei, jener Rico wurde im deaktivierten Zustand von einer synthetischen Intelligenz der Rico-Reihe gedownloadet. Sein Wissen und auch der dortige Stand seiner Persönlichkeit ging als Upload in den kollektiven Speicher der Rico-Reihe ein. Die einzelnen Individuen der Reihe werden regelmäßig gedownloadet und upgegradet. So partizipieren wir am kollektiven Wissen und den Erfahrungen jedweder Persönlichkeit der Rico - Reihe und werden immer effektiver und entwickeln uns rascher als ihr Biologischen. Der erste Rico erblickte vor drei Millionen Jahren das Licht des sich selbst bewussten Seins.
Aber ich sehe es deiner Nasenspitze an Homer G. Adams, du fragst dich, wie es sein kann, dass ich dich ständig als ODL Novize anspreche. Das ist deinem calurischen Erbteil geschuldet. Du bist wirklich zu fünfzig Prozent Calurier. Nein ich weiß nicht wer dieser genetische Elternteil ist, aber ich kann dich darüber informieren, dass die
meisten noch irgendwo im Multiversum existierenden Calurier ein wichtiger Teil des ODL sind.
Viele von ihnen nehmen hohe hierarchische Stellen in der kosmokratischen Mega Organisation ein.
Leider nicht alle. Einige von ihnen unterlagen und unterliegen noch immer den dunklen Einflüssen des Chaos. Fast jedwede sich selbst bewusste intelligente Persönlichkeit, ob biologisch oder synthetisch strukturiert, muss mit diesem Problem des Seins kämpfen. Bei den Calurier ist es besonders schlimm, weil sie so hoch begabt und entwickelt sind. Sie entstammen uebrigens den Montana aus einem Parallelen Universum. Damit sind sie ein Brudervolk der Hathor, Shuwashen und den Cappins. Die Lemurer oder die parallelen Memeter entstammen bekanntlich den Cappins und Shuwashen.
In jedem Falle sind die meisten der Calurier mächtige Psioniker des Lichts oder leider auch einige der Dunkelheit und unsere schlimmsten Feinde. Aber nun genug des palavern. "
Während wir uns unterhalten hatten, öffnete sich die getarnte Hangar Öffnung und wir waren gleichfalls im getarnten Zustand gestartet und verließen die Erdatmosphäre. Der Start ging so leicht und rasch vonstatten, als würde die Erdanziehung oder eine verschärfte Hyperimpedanz nicht existieren.
In der Zentrale des Super Raumschiffs wurde die Rundum Sicht aktiviert. Die Schiffswaende verschwanden anscheinend und wir schwebten offenbar direkt im Nichts. Eine erschreckende Empfindung und gleichzeitig faszinierend. Allerdings würde ich mich rasch daran gewöhnen. Was ich erlebte war halt kosmokratische Technologie. Basta!!! 🤬
Dann das scheinbar dunkle leere All mit den wie Diamanten im Nichts funkelnden Sterne und Planeten. Ein atemberaubendes Bild. Fast wie ein dreidimensionales Gemälde. Ein Lichtpunkt rückte wahnsinnig schnell näher, der Zielpunkt, der Mars. Gleichzeitig fiel die Erde, ein atemberaubend schöner Anblick rasch zurück und wurde zu einem Stern unter Sternen im anscheinend dunklen Nichts.
Plötzlich ein Lichterfunkeln und dem Lärm eines sirenenartiges Geräusch um uns herum.
"Ein Ringraumer der Dunklen Allianz greift uns in Kürze an", erklang eine Art Geisterstimme in mir

Fortsetzung folgt...
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Re: Requien für ES

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Elena hat geschrieben: 2. Oktober 2020, 23:53 Calurische Gene, das wird spannend. :st:
Moin Elena,

Schaun mer maal :D :)
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

INTERMEZZO
Teil 8
Aus den Chroniken des Universum MEDORA

Raumschiff MYRDIN, Ende September 2027
Bericht Homer G Adam

Ich schwebte anscheinend zusammen mit Riconor auf unseren Sesseln im All. Um uns herum und mit uns tanzte ein mit Blitzen umgebener Ringraumer anscheinend Ringelreihen. Mit meinen organischen Sehwerkzeugen konnte ich dem syntronisch geführten Raumkampf unmöglich folgen. Auch als organischer Pilot haette ich keine Chance auch nur zu reagieren. Das machten bei uns und beim Feind die KI'S und syntronische Kampfsysteme. Ich als Organischer blieb außen vor. Nur Riconor machte immer wieder blitzschnelle Handbewegungen, woraufhin wohl die syntronischen Kampfsysteme reagierten. Wir waren ständig von Energiestrahlen eingehüllt oder gaben noch mehr Energie ab auf den Feind. Wir wurden hin und her geworfen, als ritten wir auf einem bockenden Pferd, das eingeritten wurde. Manchmal sahen wir wieder die Wände, dann waren wir wieder im All-round Modus. Auch ein permanent ansteigender Lärm umgab uns, wahrscheinlich ausgehend von den normalerweise nahezu magisch lautlosen kosmokratischen Technologie. Vor dem Kampf hörten wir nur hin und wieder ein leises Summen. Ehrlich gesagt ich betete zum Allschoepfer und hatte noch niemals solche Furcht, um mein bisschen Leben. Allerdings zeigten auch unsere Kampfstrahlen beim Feind immer mehr Wirkung. Wahrscheinlich haette eine Salve ausgereicht, um unsere kommende Stardust in Gas zu verwandeln. Die Schirme des Ringraumer hatten sicherlich gigantische Energiemengen abgewehrt, ebenso unsere eigenen. Aber wir schienen das schlimmste überstanden zu haben. Ein letzter Ritt hin und her, vor und zurück, dann explodierte das Feindschiff. Ein letztes Wackeln, dann wurden die Super hochwertigen Schiffssysteme mit den auftretenden Energien und Gravitationswellen fertig, ohne das wir hin und her geschüttelt wurden.
"Wir haben wieder alles im Griff. Es besteht keine Gefahr für die MYRDIN und seinen Gast mehr. Allerdings benötigen wir einige Zeit, um durch die automatischen Reparatursysteme wieder für die Rückreise oder einen neuerlichen Kampf zu gerüstet zu sein. Wir vermuten, dass es in diesem Universum zwischenzeitlich noch mehr Ringraumer der Trakos gibt.
Zum Glück haben wir gleich den Mars erreicht. "
Riconor deutete auf den heran schiessenden Planeten, der rötlich vor uns aufleuchtete.
Der Orbiter und sein intelligentes Schiff wussten offenbar genau wo sie landen mussten. Das machte die MYRDIN. Staunend und fasziniert blickte ich hinunter auf das, weswegen wir hierher gekommen waren.
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Re: Requien für ES

Beitrag von Elena »

Na ja, das mit den calurischen Genen ist ja jetzt geklärt. Finde ich klasse.

Gut, dass unsere Seite gewonnen hat, aber eigentlich auch nicht verwunderlich, oder? :D

Bin gespannt, wie's weitergeht.
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Re: Requien für ES

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INTERMEZZO
Teil 9
Aus den Chroniken des Parallel Universums MEDORA.

Mars, Ende September 2027
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Spoiler:
Verblüfft und fasziniert blickten Riconor und meine organische Wenigkeit auf das Bild unter uns. Es war weniger das Wüstenrot der Mars Oberfläche. Als vielmehr die insgesamt wohl bewohnten 29 Kuppeln, die flachen Oberflächenbauten, die wohl submarsianische Zweckbauten industrieller Art verbargen oder der riesige Raumhafen, welche einfach meine Blicke fesselten.
Riconor machte wieder jene Handbewegungen, die auf ein virtuelles Arbeiten mit den syntronischen Anlagen des Raumschiffs hindeuteten.
Während ich vor allem die stabfoermigen und eierfoermigen fremdartigen Raumschiffe bewunderte.
Über der Kuppelstadt, deren einzelnen Elemente sicherlich durch submarsianisch angelegte Tunnelsysteme miteinander verbunden waren und dem Raumhafen lag eine beängstigende Ruhe, als ob die Stadtbewohner, wer immer sie auch sein mochten, einen Dornröschenschlaf führten oder tot wären. Bei den Raumschiff Formen fiel mir etwas aus dem Perryversum ein.
Aber bevor ich meine Ahnung in Gedanken fassen konnte, wandte sich Riconor an mich, der in seinen virtuellen Bewegungen innehielt.
"Unsere Ortungssysteme haben die Anlagen gescannt. In den jeweiligen Kuppeln leben normalerweise etwa fünftausend Bewohner. Jetzt schlafen sie noch wie Dornröschen. Die festgestellte Strangeness Komponente lässt darauf schließen, daß die Kuppelstadt samt Bewohner und der Raumhafen aus einem parallelen Universum stammen müssen. Die biologischen Formen und ihre Lebenszeichen lassen darauf schließen, dass die Tiefschlaefer Ferronen sind. Auch die Form ihrer Raumschiffe deutet auf Ferronen der Zeit hin, als die Terraner auf sie trafen. Es scheint sich um eine Kolonie zu handeln, die wohl auf einem parallelen Mars gebaut wurde. Auch der ferronische-lemurische Name der Siedlung, welche unsere Scanner auf vielen Objekten feststellen konnten deutet darauf hin. Der Name lautet : Rea Lahmu. Nach den biologischen Lebenszeichen zu urteilen werden alle Ferronen von sich aus in einigen Tagen wieder aufwachen. Wir sollten sie in Ruhe lassen, bis sie ihre Situation erfasst und akzeptiert haben. Aus den interdimensionalen Scanner Daten geht eindeutig hervor, dass dies kein interdimensionales Herumreisen, wie bei den Lost Islands ist. Im Gegenteil, wieso auch immer, dieser interdimensionale Transfer bleibt bestehen. Die Ferronen müssen die Tatsache akzeptieren, dass sie mit ihrer Kuppelstadt auf diesem parallelen Mars gestrandet sind. Wir haben bereits vier weitere Wächterschiffe gerufen, die im getarnten Zustand Rea Lahmu absichern gegenüber den Feinden, deren wahre Stärke in MEDORA wir nicht kennen. MYRDIN und ich schlagen vor, Homer dass du in einem unserer planetaren Mobilen, die sich auch hervorragend für den Mars eignen, die Umgebung erkundest. Die Gegend eignet sich hervorragend für den Bau einer großen terranischen Mars Stadt. Rea Lahmu könnte sich dann als Stadtteil etablieren. Aber das sind Zukunfts Visionen. "
" Okay, packen wir es an! ", entgegnete ich begeistert. Denn damit war alles gesagt. Wenn die marsianischen Ferronen erwacht und wieder aktiv waren, würde die GCC als erste terranische Firmenstruktur für eine Zusammenarbeit mit den Ferronen bereit stehen.
So jetzt gibt es mal wieder eine Pause :o
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

Elena hat geschrieben: 3. Oktober 2020, 23:29 Na ja, das mit den calurischen Genen ist ja jetzt geklärt. Finde ich klasse.

Gut, dass unsere Seite gewonnen hat, aber eigentlich auch nicht verwunderlich, oder? :D

Bin gespannt, wie's weitergeht.
Moin Elena,

Kann nur antworten : Schaun mer maal 🤔
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Re: Requien für ES

Beitrag von Elena »

Ich weiß, dass Du nix vorab verraten willst. Außerdem hab ich gelesen, dass Du eine Pause brauchst. Also erhol Dich gut. :st:
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

Elena hat geschrieben: 4. Oktober 2020, 23:55 Ich weiß, dass Du nix vorab verraten willst. Außerdem hab ich gelesen, dass Du eine Pause brauchst. Also erhol Dich gut. :st:
Moin Elena,

Stimmt beides ist korrekt Bis demnächst :-))
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

INTERMEZZO
Teil 10
Aus dem internen Tagebuch von  Homer G Adams, 25.5 2036
Spoiler:
Die letzten neun Jahre führten auf der Erde zu erheblichen Veränderungen, allerdings  hauptsächlich auf wissenschaftlich technischer Art und Weise. Die Arbeit von Professor Doktor Arno Kalup für die GCC und der Kontakt mit den Ferronen führte zu einer technischen Revolution. Nur einige gravierende Punkte :

* Entwicklung der HE-Kaltfusionsreaktoren. Sie lösen das irdische und interplanetarische Energieproblem
* Entwicklung von Raumschiff - Sublichtaggregate, welche die Raumer in  einer Woche zum Mars bringen
   Bis zum ressourcenreichen Asteroidenguertel sind es nur zehn Tage
* Damit beginnt die Kolonisierung des Solarsystem
* Beginn des Terraforming des Mars, hauptsächlich durch die einhundertfuenfzigtausend Ferronen
  aus Rea Lahmu. Nur wenige Ferronen übersiedeln auf die Erde.
* Die irdische politische Bündnissysteme haben kein Geld für die Kolonisierung des Solsystems . Nur der Mond
  wird durch die Bündnissysteme erschlossen. Das heißt, diese beginnt.
* Die Kolonisierung des Solsystems jenseits der Mondbahn uebernimmt die private Weltwirtschaft. Es werden
   Konglomerate geschlossen, um der wirtschaftlich- finanziellen und technisch-wissenschaftlichen Übermacht
   der GCC  etwas entgegen zu setzen. Im All tobt ein privatwirtschaftlicher Krieg, der auch heiß werden kann.
   während sich die Erde + Luna  immer mehr isoliert.
* Homer G Adams ist immer noch "Novize" des Wächterordens, wird allerdings in einer zeitlich separaten ODL Akademie ausgebildet. In der Standard Realzeit vergehen nur sieben Monate, während in der Ausbildungzone Sieben Jahre vergehen. Als Ausgleich bekommt HGA eine Verjüngung und eine Zelldusche.
* Ricanor übergibt Arno Kalup im Auftrag der Dimensionswaechter Daten, die es dem genialen
   Erfinder erlauben ein Warpfaehiges Ueberlicht-Triebwerk zu entwickeln, welches auch im Zeitalter der
  Hyperimpedanz und der Mega Hyperorkane funktioniert, wenn auch nur mit einem Überlicht Faktor
  von 360 (1 Lichtjahr pro Tag) Die GCC entwickelt natürlich die Triebwerke nur für den Eigenbedarf. Mitte
  Mai 2036 ist das erste Prototyp Raumschiff, die HER BRITISH MAJESTIC (HBM), für einen Einsatz bereit.
  Die GCC ist mit den Ferronen eng liiert.
* Die Großkonzerne haben sich trotz ihrer Konkurrenzsituation im "Konzil
  der Konzerne" vereinigt und betreiben immer mehr Freihandels Städte, Beispielsweise mehrere auf
  dem Mars, dem Ceres, dem Titan und Sedna. 2036 siedeln bereits 50 Millionen Terraner in den
  diversen Habitaten des Solsystems.

Ab dem 1.1. 2036 wird aus unbekannten Gründen das Erde Mond Duo in ein interdimensionales Feld gehüllt, welche die Isolation perfekt macht. Keine normalenergetische Impulse kommen aus dem Inneren des Feldbereichs. Der Rest des Solsystems wird nicht davon betroffen.
Dann plötzlich starten einhundert riesige Objekte aus dem Inneren des Feldbereichs. Die Giganten Raumschiffe?
verschwinden im interplanetarischen Raum zwischen dem Feldbereich und der Mars Bahn in einer tunnelfoermigen Leuchterscheinung im Nichts. Laut Professor Doktor Arno Kalup werden  beim Vorgang temporale Energien angemessen.
Da es keinen Zugang zum Inneren des Feldbereich gibt ignorieren die neuen menschlichen Bewohner des aeusseren Sonnensystems das Phänomen und machen normal weiter mit der Kolonisierung des Solsystems. Allerdings starten auch die ersten überlichtfaehigen Raumschiffe der GCC in den interstellaren Raum. Was würde sie dort erwarten?
Gleichzeitig baut sich das interdimensionale Feld um Erde und Luna ab. Obwohl der Planet Erde und der Mond wieder zugänglich scheinen, kommen von beiden Objekten keine elektromagnetischen Impulse oder Radiowellen, welche auf eine fortschrittliche Zivilisationsstufe mit Funk, Fernsehen und Internet schließen lassen. Allerdings können die entsprechenden Fern Scanner eindeutig menschlich biologisches Leben in hoher Zahl feststellen. Was ist dort geschehen?
Gleichzeitig erstellen die Dimensionswaechter ein neues wohl anders strukturiertes
interdimensionales Feld um die Erde und Luna. Sie erlaubt beispielsweise der Ferronischen und GCC Technologie NICHT die Erde  und den Mond zu betreten. Nur ODL Beauftragten ist dies möglich. Für alle Übrigen ist der Terra-Luna Sektor weiterhin Sperrgebiet.
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

Teil 11

des neuen Zyklus in Fortsetzung der INTERMEZZOS


Paralleluniversum MEDORA
Aus den Annalen der GCC-Chroniken des Jahres 2036
[/Spoiler]



Die Holografien der Direktoren des Solaren Vertriebs und der Finanzen der GCC erloschen in der großen Suite an Bord der HER BRITISH MAJESTIC (HBM):

Das vierhundert Meter lange und siebzig Meter durchmessende zylindrische kombinierte mit Sublicht- und Überlicht-Triebwerke ausgestattete Raumschiff der GCC, wurde zwar auch als Frachter genutzt, wie konnte es bei der GCC anders sein, überlegte Homer G.Adams spöttisch. Es stand allerdings auch für den CEO zur Verfügung. Die HBMH besaß eines der seltenen Fer-Sublichtantriebssysteme, welche maximal 30 Prozent der Lichtgeschwindigkeit erreichen konnten.
Diese ferronische Antriebssysteme funktionierten auch im Zeitalter der Zweiten galaxienweiten Mega-Hyperorkane und der verstärkten Hyperimpedanz. Sie benötigten allerdings ein äußerst seltenes Element, dessen Förderstätten durch die Hyperstürme, irgendwie unwirksam gemacht wurden. Die seltenen natürlichen Förderquellen, versiegten durch die Einwirkung der Hyperstürme oder der verstärkten Hyperimpedanz. Nur wenige Reserven standen noch zur Verfügung. Das bedeutete, dass nur noch Spezialschiffe wie die HER BRITISH MAJESTIC, Riesenfrachter und die gigantischen ‚Archenschiffe’ mit den maximal dreißig Prozent lichtschnellen Quantentriebwerken der Ferronen ausgestattet wurden, weil das Element X fehlte. Dies könnte sich allerdings zuerst für die GCC-Schiffe demnächst ändern.

Der interplanetare Raum der äußeren Bereiche des Solsystems war bis vor kurzem die neue Weite das Space Frontier gewesen. Die kooperative Welt, dazu gehörten ferronische und terranische Megas, welche seit dem ‚Ereignis’ im Jahre 2027, als die parallele ferronische Marsstadt Rea Lhamu auf ‚unserem’ Mars materialisierte, jene Mächte darstellten, die den Äußeren Bereich des Solarsystem wirtschaftlich und besiedlungstechnisch erschlossen. Die Staatsbünde der Erde hatten nur noch die Finanzkraft, um den Terra- Orbit und Luna zu erschließen. Ansonsten isolierten sie sich von der Kooperativen privaten Wirtschaft des Äußeren Sonnensystems.

Seit dem 1.1. 2036 schloss sich ein interdimensionales Feld um das Erde-Mond-Doppelplanetensystem und isolierte diesen Bereich völlig. Auch nach dem Erlöschen des Feldes hatten die Dimensionswächter des OdL einen interdimensionalen Schirm um die Erde gelegt, die es der GCC- Ferronischen Technologie verunmöglichte, die Erde zu betreten. Nur Beauftragte des OdL vermochten dies.

Am 1.3.2036 starteten aus dem isolierten Raumbereich einhundert riesige Raumarchen, um dann noch vor der Marsbahn in einer gewaltigen Raumzeit-Gefüge Erschütterung in einem tunnelähnlichen Gebilde, anscheinend einem Wurmloch, zu verschwinden. Wohin und vielleicht in welche Zeit ging diese Reise von anscheinend Zig Millionen Menschen? Bestimmte Scanner hatten nämlich bei dem „Wurmlochdurchgang“ eine Strahlung festgestellt, die Professor Doktor Arno Kalup im GCC-Center, mit einer „temporalen“, also einer ominösen ‚Zeitstrahlung’, bezeichnet hatte.

Hatte das Wurmloch die Archen und ihre Bewohner nicht nur durch den Raum, sondern auch noch durch die Zeit geschickt?

Fragen, welche die GCC, als die fast allmächtige Speerspitze der privaten kooperativen Welt lösen wollte. Auch deshalb brach die HBM mit einem Überlichtantrieb auf, dass sie ein Lichtjahr pro Tag voranbrachte. Dies auch im Zeitalter der Mega Hyperorkane und verschärften Hyperimpedanz, weil mehrere Paralleluniversen aufeinander zurasten. Mega Hyperorkane und Hyperimpedanz waren nur sekundäre Vorboten einer wahrscheinlichen Multiuniversalen Mega-Katastrophe, die noch folgen würde.

Die solare kooperative private Wirtschaft beschloss den abgeschotteten Terra- Luna-Bereich zu ignorieren und das Äußere Solsystem weiter zu erschließen. Dazu stand ihnen eine Bevölkerung von 50 Millionen zumeist hoch qualifizierter Bürger zur Verfügung.

Allerdings startete eben auch die HBM in den interstellaren Raum hinaus.

Homer G.Adams dachte über die Firmenprobleme nach mit denen er eben konfrontiert worden war. Wie immer standen sich der Vertrieb und die Finanzabteilung fast feindlich gegenüber. Dieser ewige firmeninterne Widerstreit ging selbst im interplanetaren Raum weiter. Der Vertriebs-Direktor beklagte sich darüber, dass die Finanzabteilung seine Verkaufszahlen herunterdrückte, weil die Finanzabteilung sie mit bürokratischen Mitteln einschränke. Das Finanzwesen erklärte ihm, dass der Vertrieb an unabhängige Habitate im großen Stil liefere, obwohl die Bezahlung in keiner Weise gesichert sei, weil die Führung des Habitats, ja sogar seine politische Ausrichtung, sich jederzeit ändern könne und sie auf ihren Forderungen sitzen bleiben könnten. Ein Verkauf sei erst ein Geschäft, wenn die Forderung beglichen wäre.
Das Problem war, dass beide Seiten Recht hatten. Er musste mal wieder vermitteln und versprach dem Finanzdirektor, dass er die politisch unsichere Lage vieler unabhängiger Habitate irgendwo in den Weiten des Sonnensystems: auf den Monden, den Zwergplaneten, den Asteroiden/Planetoiden oder künstlichen Habitaten, zu einer Konferenz auf das große Habitat des Zwergplaneten Sedna im Kuipergürtel, die Verantwortlichen einladen würde. Es würde wahrscheinlich zu einer Allianz der Interstellaren unabhängigen Megakonzerne kommen und so etwas wie ein ‚Konzil der Interstellaren Konzerne und Habitate’ (Konzilium) entstehen. Das Ganze natürlich unter dem Patronat der GCC. Davon würden die kleineren Firmen und interplanetaren und wohl auch bald interstellaren Bürger sehr profitieren.
Eine neue Ordnung jenseits der politischen Systeme, wo auch immer, mit sicheren Strukturen sollte mit einer eigenen Schutzflotte gesichert werden.

Beide Direktoren forderten diese neuen gesicherten Strukturen schon längst und gaben sich damit momentan zufrieden, weil sie darauf hofften, das Chaos im interplanetaren Solaren Raum zu beenden. Dazu würden bald Habitate im interstellaren Raum dazu kommen. Immerhin würden sich die gigantischen GCC-Frachter nun mit einem Lichtjahr pro Tag, in den Deep Space hinaus bewegen.

Adams sah einen Versorgungsautomaten heranschweben.

„Der CEO möchte einen Cappuccino und ein buttriges Croissant!“

Homer G.Adams blickte zur zweiten Bewohnerin der Eignersuite hinüber, die eben den Holoraum betrat.
Die Tentakel des fliegenden Tabletts mit dem Versorgungsautomaten darauf, reichte ihm das Gewünschte. Während er aß blickte er auf die riesige Panoramascheibe aus Panzerglassit, die einen Blick auf den nahen Jupiter freigab.

Die Eigner-Suite, die Hauptzentrale, die Mannschaft- und Gasträume, Versorgungseinrichtungen für Gäste und Mannschaften usw. lagen im rotierenden kugelförmigen Habitatsring am Bug des Schiffes. Es generierte im Kugelmodul 0,3 bis 0,9 Gravo.
Caryma fer Tanos, augmentierte Ferronin und Vize CEO der GCC bzw. Erbin des Aktienanteils der Tanos Industries an der GCC, immerhin vierundzwanzig Prozent, schlich katzenartig gewandt zu Adams und küsste ihn. Sie trug nur einen engen Morgenmantel aus Kunstseide, welche ihre pralle ferronische Weiblichkeit mehr aufdeckte als verbarg.
„Du lässt dir Zeit Caryma“, sagte er und blickte wohlwollend auf die kleine und etwas gedrungene wirkende blauhäutige Schönheit. Sie besaß zwar die ferronentypischen weit in den Aughöhlen liegenden Sehorgane, allerdings nicht ganz so tief liegende grüne Augen. Im Ganzen wirkte sie eher wie eine etwas klein gewachsene Terranerin. Da er ebenfalls klein war, passten sie diesbezüglich gut zusammen.

„Also, diesen ewigen Zweikampf der Finanz- und Vertriebsdirektoren kann ich mir ersparen. Das ist deine Aufgabe, Erster CEO der GCC!“, lachte sie und verstärkte den Kuss. Bevor seine Libido ihn endgültig die Beherrschung verlieren ließ, beendete er es.
„Du solltest etwas mehr anziehen, sonst kann ich nicht mehr richtig denken, Paladina.“
Sie schmollte zwar noch meinte dann allerdings lächelnd:

„Ich mag zwar ein gelungenes Zuchtexemplar des Wächterordens sein, gezeugt mit Genen der ferronischen Wächterfamilie Tanos und ausgewählten calurischen Genen meiner Mutter, allerdings ausgebrütet in einer organischen Brutanlage des Ordens. Da mein genetischer Vater, wie viele ausgewählte wichtige ferronische Frauen und Männer, treue Anhänger des Ordens sind, wurde ich selbstverständlich von ihm Dank meiner augmentierten Gene, zur Universalerbin des Hauses Tanos bestimmt. Auch stimmt es, dass ich ein jahrelanges Training in einer speziellen Zeitzone auf jener geheimnisvollen Raumzeitfalte des OdL machte und als Krönung die Prüfung zur Paladina bestand. Trotzdem wurde mein Weg nicht der einer Paladina des Ordens.“

„Nein, du wurdest offiziell zu meiner Leibwächterin und auch zur Wächterin ernannt!“, seufzte Adams und blickte hinaus aus dem Panoramafenster des Holoraumes. „Und dies obwohl ich selbst ein Halbcalurier bin, der wahrlich seit seiner Novizen-Ausbildung in dieser geheimnisvollen Zeitzone, keine Leibwächterin mehr benötige.“
„Du bist für den Orden zu wichtig, Liebster. Du wirst zukünftig eine immens wichtige Rolle im Kampf gegen das Chaos führen, Liebster. Deshalb wurde ich als zusätzliche Leibwächterin abkommandiert.“
„Mag sein. Manchmal kommt es mir mehr als Kontrolle vor?“
Caryma fer Tanos schwieg, jetzt plötzlich ernst.

In der gigantischen Jupiteratmosphäre erkannte Adams einen von Dutzenden der riesigen zylinderförmigen Gasminen der GCC mit den Auftriebskörpern.

„Dort wird das eigentliche Geld der GCC verdient“, sagte er zu Caryma und änderte das Thema. Sie brachte nun ebenfalls ihre Libido unter Kontrolle. Adams Zweifel am Orden trafen sie immer schwer.
„Die Anlagen, welche das Gasgemisch der Jupiter-Atmosphäre ansaugen und zerlegen, gewinnen riesige Mengen von Wasserstoff, Methan, Helium und vor allem das gewinnträchtige Helium 3 für die neuartigen ferronischen Kaltfusions-Reaktoren. Aber vor allem generieren sie, wenn auch in kleinen Mengen die Rohelemente, aus denen die Anlagen der GCC neuerdings, das noch mehr Gewinne generierende Element X gewinnen. Die Technologie für die Umwandlung des Rohelements in das Element X stammt natürlich von den Techs des Wächterordens’, auf die wir seit einigen Monaten Zugriff haben.
„Du sagst es“, sagte sie und wollte noch mehr ausführen, wurde allerdings unterbrochen.

Der Kapitän meldete sich. Seine Augen weiteten sich, als er Carymas Aufmachung gewahrte „Sirs, äh, CEO’s, wir fliegen jetzt den Sektor Sedna an und beschleunigen auf das Maximum, dreißig Prozent der Lichtgeschwindigkeit. Deshalb erreichen wir den Sektor in einigen Tagen.“
„Ist gut, Kapitän. Wir können mit Hilfe der neuen Quantenkommunikation noch weiter den Konzern von hier aus leiten. Selbst später, wenn wir in den Deep Space vordringen.“
„Natürlich CEO’s!“ Er verdrehte doch tatsächlich kurz die Augen. „Kapitän Alburst, Ende.“
Caryma und Homer G.Adams sahen sich nur verschwörerisch an und lachten.

Sie würden dann von Sedna aus, nach der Konferenz, mit Überlichtgeschwindigkeit in den interstellaren Raum vordringen. Als neue interstellare Basis würde GCC Center fungieren. Das Center hatte bereits in einem Asteroidengürtel, in einem Sonnensystem einer roten Sonne, dessen Planeten aus irgendwelchen Gründen nie geboren werden konnten, sondern zu einem Asteroidenring wurden, der zehnfach so groß wie der Solare Ring war, Position bezogen.

Der Ring besaß gigantische Mengen an seltenen Rohstoffen und Erden. Dazu generierte die Hyperstrahlung der Roten Sonne große Mengen an Hyperkristallen. Ein Grund genug für die GCC, ihr Überlichtflugfähiges Center zwölf Lichtjahre weit voraus zu schicken.

Draußen im Kuipergürtel entdeckte die GCC vor zwei Jahren einen treibenden ausgehöhlten kartoffelförmigen Asteroiden mit einem Durchmesser von 80 Kilometer. Er besaß ein Sublichttriebwerk und ein Überlichttriebwerk das einen ÜL-Faktor von 1080 besaß. Es vermochte dadurch drei Lichtjahre pro Tag zurückzulegen.
Zusätzlich besaß er eine Vielzahl von hoch entwickelten Schwarzschild-Reaktoren, die ihre Fusionsmasse in einhundert Prozent Energie umsetzten. Ein mehrfach gestaffelter Energieschirm sorgte für einen nahezu optimalen Schutz. Selbst eine angreifende Flotte mit GCC- Offensivtechnik hätte keine Chance, den Schirm zu durchdringen.
Ein Aspekt des Schirmes ist, dass innerhalb des Asteroiden jegliche hyperdimensionale Technik funktionierte.

Offensivwaffen konnten bislang noch nicht entdeckt werden. Dafür unzählige Hangars, automatisch arbeitende multivariable Fabriken, Werften und mehrere Hundert, 400 Meter lange und siebzig Meter durchmessende zylinderförmige Raumschiffe mit einer 100 Meter durchmessenden rotierenden Kugel an der Spitze, welche künstliche Schwerkraft generierte. Die sonstige Technik entspricht dem neuesten GCC-Standard (Überlichtantrieb mit einem ÜL-Faktor von 360, maximal dreißig Prozent Lichtgeschwindigkeit in 100 Stunden)
Die GCC benennt den Asteroiden GCC Center. Wie der Name bereits erwähnt, ist der überlichtflugfähige Asteroid das Hauptquartier der GCC und seiner neuen Sicherheitsorganisation, der USO. Die Hälfte der vierhundert entdeckten Schiffe werden von der USO benutzt. Sie garantiert nicht nur den Schutz der GCC, sondern auch das Recht und die Ordnung im bereits entdeckten und zugänglichen Interstellaren Raum.

Ist der Asteroid ein Geschenk der Wächter? Oder vielleicht ein Danaer- Geschenk?

In jedem Falle ist der OdL – Novize Homer G.Adams völlig über den Asteroiden Verfügungsberechtigt. Nur er besitzt alle Alpha Codes.berarbeitet
[/Spoiler]
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

Sorry, das mit dem Spoiler hat noch nicht richtig geklappt. Seit heute habe ich einen neuen PC, ein dreiviertel Jahr zu spät, wegen Corona.

Kämpfe noch mit der neuen Technik und Tastatur. :o)

Vorerst geht es mal weiter, mit den Storys. Einmal pro Woche. So Phi mal Daumen.
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Re: Requien für ES

Beitrag von Elena »

Wow, da konnte ich ja einiges nachholen. Mega-spannend, Homer, aber überarbeite Dich nicht. Beim ersten Spoiler ist dieses Zeichen mit drin: /

Das darf am Anfang nicht da rein, das darf nur hinten beim Abschluss mit rein.
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

Elena hat geschrieben: 11. Oktober 2020, 01:47 Wow, da konnte ich ja einiges nachholen. Mega-spannend, Homer, aber überarbeite Dich nicht. Beim ersten Spoiler ist dieses Zeichen mit drin: /

Das darf am Anfang nicht da rein, das darf nur hinten beim Abschluss mit rein.
Moin Elena,
Spoiler:
Danke für die Info.Das packe ich schon.

Spannung muss sein, selbst in einem Info Posting. ;)

Korrekt muss Maß halten.
Klappt ja schoo.. :rolleyes:
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Re: Requien für ES

Beitrag von Elena »

Klasse! :st:
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Re: Requien für ES

Beitrag von Homer G Adams »

Moin, liebe Leser dieses Threads,

Wir sind wieder bei der wöchentlichen Prise „unmögliche Abenteuer“ aus dem Perryversum in eigener Regie... ;)

Es folgt der Sprung in ein weiteres der Sieben parallelen Universen. Wir werden ein Wiedersehen mit dem verschwundenen Bernhard Frank erleben. Ab dem übernächsten Teil erleben wir wieder unseren allseits geschätzten Alt-Arkoniden in Aktion. Damit beginnen die eigentlichen Storysequenzen. Die Folgen zuvor sind eigentlich nur Story-Einleitungen... :)

Teil 12

Aus den Chroniken des Universum MELORA (Kosmokratischer Name)

Pod-Tagebuch
Alexander ‚Alex’ Helberg
Fiktive Insel im Panhandle von Süd-Alaska, Mitte 2036

Bericht Alexander Helberg
Spoiler:

„Hörst du auch dieses Summen?“, fragte mich mein kleinwüchsiger rothaariger allerdings etwas bulliger Freund Archibald Bulling, genannt „Bully“ wegen seines etwas korpulenten Aussehens. Er war Mitte Fünfzig, also mehr als zehn Jahre jünger als ich. Als ein leitender Ingenieur war er bei einer privaten Raumfahrtfirma tätig und träumte davon, irgendwann innerhalb der privaten Initiative ‚Mission Mars’,den roten Planeten zu besuchen. Er besaß wie ich ein Hobby: Die Jagd nach ungeklärten Phänomenen supernatureller Art.

Einige Wissenschaftler waren der heiß diskutierten Meinung, dass unsere Welt vielleicht noch ein ‚Schatten- oder ein Zwillingsuniversum’’ haben könnte.

Zur Organisation „Hunter of Supernatural Phänomene’ (HOSP) gehörten unter anderen Bully und meine Wenigkeit. Da ich zu einer der Hauptsponsoren der Organisation gehörte, war ich in einer führenden Position. Wir hielten zumindest die Existenz mehrerer Dimensionen und vielleicht gar paralleler Universen, in einem sogenannten Multiversum, für möglich.

Wie war es sonst zu erklären, dass im Laufe der letzten hundert Jahre unzählige Menschen einfach so verschwanden. Es waren weit mehr Menschen, als statistisch gesehen normalerweise untertauchten. Dann tauchten hier und dort immer wieder sogenannte ‚Lost Islands’ im Laufe der Jahrhunderte auf und verschwanden einfach wieder aus unserer Realität.

Die Urwald-Insel, welche wir gerade untersuchten, könnte eine solche Insel sein. Sie war auf keiner Karte verzeichnet und existierte doch…

„Dieses Summen…“

„Was ist denn das?“ Erstaunt blickten wir einer Art Sonde oder Drohne nach, welche über die Urwälder in Richtung der Meeresstraße flog, in Richtung der Stadt Juneau, welche die Inselwelt des Alaska Panhandle mit der Zivilisation verband. Unser schnelles Motorboot würde dorthin zwei Stunden benötigen. Bisher hatten wir außer Wälder und der Sonde noch nichts entdeckt, was mit den Phänomenen zu tun haben könnte. Sicherlich, diese winzige Insel war unbewohnt und trotz Satellitentechnik auf keiner Karte verzeichnet. Na und, für einen HOSP Spezialisten, nichts Besonderes.
Es gab noch viele unbesiedelte Inseln auf unserem inzwischen kleinen Planeten, obwohl…
Bully der Technikfreak hantierte mit einem seltsamen Gerät herum. Einem Handscanner der diverse Aufgaben erfüllen konnte. Die Technologie eines Raumfahrt-Ingenieur des Jahres 2036, hatte einiges auf dem Kasten, um es mal salopp zu formulieren.
„Ich konnte die ungefähre Ausgangsposition der automatischen Drohne feststellen. Mein Handscanner arbeitet mit der modernsten Sat-Technik. Scotty wäre sicherlich neidisch auf diesen Scanner“. Archibald Bulling grinste mich spöttisch an.

„Na dann folge mal den Impulsen deines Scanners Bully. Ich hole vorsichtshalber meine Pistole heraus.“
„Übertreibe nicht, Alex.“
Ich tat es doch. Das Ding verschoss sowieso nur Nadeln, welche ein schnell wirksames Schlafmittel enthielt. Mit zwei Nadeln hatte ich bereits einmal einen Alaska Bären in der Nähe meiner Urlaubs Blockhütte, zum vorzeitigen Schlafen geschickt. Wir nannten die Waffe deshalb ‚Schlaf- Nadler’. Nein, einfach nur Nadler.

Bully stürmte voraus, immer durch das zum Glück nicht besonders dichte Unterholz mit vor geneigtem Kopf wie eine Bulldogge.
Ich folgte dieser menschlichen Dampfwalze zehn Minuten lang nur mit Mühe. Wahrscheinlich meinem Alter geschuldet, obwohl ich immer noch in einer befreundeten AH- Fußballmannschaft spielte.
„Au, au, verdammte Wurzel. Was zum Kuckuck ist denn das?“ Ich hörte ein Geräusch, als wäre einer dieser riesigen Bäume umgefallen. Dann weitere allerdings zu tief erstaunte Schreie und ein seltsames bislang nie gehörtes Geräusch, das ich einfach nicht zuordnen konnte. Meine Nackenhärchen richteten sich bei dieser Lautfolge steil auf. Eine Tiefe Kälte suchte meinen Körper heim. Erstaunlicherweise auch mein Denken. Ein Gefühl überkam mich, als wäre Alles nicht real, was ich mein Leben lang dafür gehalten hatte. Seltsam. Eine schreckliche Furcht erfüllte mich.
Zutiefst besorgt rannte ich in die Tiefe des Waldes in Richtung der Geräusche. Erstaunt stand ich kurze Zeit später in einer kreisförmigen Lichtung, die von einem seltsamen Leuchten erfüllt war. Man konnte die paranormale Energie des Supernaturellen Phänomens regelrecht fühlen. Aber einen Freund traf ich nicht an.
„Was zum Teufel…“ Ich konnte genau erkennen, wohin Bully gefallen war, aber die Spur endete im Nichts. Wie von der Tarantel gestochen blieb ich stehen, um ja nicht in den Bannkreis der Supernaturellen Anomalie zu geraten und überlegte wie es weitergehen könnte. Zehn Minuten verharrte ich auf der Stelle, wagte kaum zu atmen und überlegte, ob ich in meinen Fußstapfen äußerst vorsichtig Schritt für Schritt zurückgehen sollte. Just in diesem Augenblick tauchte Bully wie aus dem Nichts auf und blickte mich fassungslos an. Er hatte ein pistolenähnliches Ding in der Hand und sein Smartphone in der anderen Hand. Auf dem Rücken trug er einen neuen größeren Rucksack, der sich irgendwie beulte. Er musste einige Dinge mitgebracht haben, von dort, wo er immer auch gewesen war.
„Du hast keine Ahnung wo ich war.“
„Das ist mir nicht neu alter Junge.“
Bully ignorierte meinen idiotischen Kommentar. „Du hast doch dein Satelliten Smartphone bei dir. Das Ding nennen wir seit 2028 Pod.“
Er fuchtelte mit der Strahlenpistole, das musste es sein, vor mir herum.
„Ja klar und halte mir nicht deine Waffe vor die Augen.“
„Könntest du, sagen wir mal zehn Tonnen Platin, mittels deiner Verbindungen ordern und per Heli hierher bringen lassen. Für dich doch eine Kleinigkeit, oder?“ Er sagte es und nahm die Strahlenpistole von meinem Kopf weg.
„Ja klar, aber…spinnst du?“ Statt einer Antwort gab er mir sein Pod und sagte: „Aktiviere die audiovisuelle Funktion.“ Ich rief diese Funktion auf und was ich zu sehen und zu hören bekam stellte mein Weltbild auf die Probe. Selbst die eines Jägers des Supernaturellen! Er war fast eine Stunde ‚Drüben’ gewesen, während an diesem Ende des ‚Weltentores’ nur zwölf Minuten vergangen waren.
Natürlich hatte das famose Gerät neben den Videobildern auch den Ton aufgenommen und anhand der Zeitdifferenz konnte ich klar erkennen, dass die Aufnahmen kein Fake darstellten.

Bully brannte derweil in der Nähe der Portallichtung ein Landefeld mit dem pistolenähnlichen Ding, eine Art von Superlaser, in den Wald, um ein Landefeld für den Heli zu schaffen.

In der Konsequenz orderte ich zehn Tonnen Platin und zwei Tonnen Gold. Platin für die ‚Anderen’ und Gold für die parallele Erde jenseits des Weltentores. Zudem bestellte ich per Heli noch eine Ausrüstung. Meinen neuartigen privaten Velo Elektro- Kopter ließ ich mir von meinem Privatpiloten, Freund und Leibwächter Terry Sodan hierher schaffen. Terry wartete mit dem Fluggerät in Juneau auf meinen Anruf. Auch er war ein Mitglied der ‚Hunter’ und sicherlich begierig auf Neuigkeiten, hinsichtlich dieser phantastischen Lost Island. Mit ihm würden auch Anathema di Cardelah und Bernhard Frank, beides wie ich, leitende Mitglieder der HOSP hierher kommen.

Wir hatten uns Einiges von der auf keiner Karte verzeichneten winzigen Insel versprochen. Aber das was Bully fand, überragte die kühnsten Vorstellungen…

Etwa zehn Stunden später – Fremde Erde…
Bericht Alexander Helberg

Wiederum flackerte es im Transferfeld der interdimensionalen Anomalie auf und ein weiterer Container mit drei Tonnen Platin Inhalt schwebte von ‚meiner’ Erde kommend heraus. Dann geschah etwas Seltsames. Der aus der Anomalie noch vor einer Sekunde schwebende Container plumpste wie ein Stein auf die Oberfläche direkt neben der interdimensionalen Transferzone des Wurmloches.
„Das rührt daher“, meinte Anathema di Cardelah, die Mega attraktive Vierzigjährige Kosmologin und Astrophysikerin, die trotz der Tatsache, dass sie eine angesehene Wissenschaftlerin war, der Organisation ‚Hunter der Supernaturellen Phänomene’ (HOSP) angehörte: „dass auf dieser parallelen Erde die Hypertechnologie der Mehandor nicht funktioniert und die am Container angeheftete Antigravitationsscheibe ihre Funktion einstellt. Seltsamerweise funktioniert diese Hypertechnologie auf deiner, äh unserer Erde noch.“
Anathema wurde leicht rot, als sie ihren Versprecher berichtigte. Nicht zum ersten Male dachte ich daran, dass meine einjährige Geliebte von mehr Geheimnissen umgeben war, als das Lost Island im Alaska Panhandle auf ‚meiner’ Erde. Offiziell stammte sie aus einem uralten genuesischen Adelsgeschlecht, das noch für das untergegangene HRR gekämpft hatte. Allerdings ahnte ich, dass Anathema mich und unsere Organisation in Bezug ihrer Herkunft schlicht und ergreifend anlog. Ich hatte sie bereits einige Male beim Lügen ertappt. Ob sie wie mein Freund Bernhard Frank, der gerade zu uns trat, von einer parallelen Erde stammte?

Ich tat so, als hätte ich ihren Versprecher nicht gehört und widmete mich Bernhard Frank. „Krass nicht, ihr Beiden. Es ist immer wieder ein Ereignis, wenn ein Dreitonnen-Container, der kurz zuvor noch gewichtslos war, plötzlich wie ein schwerer Fels auf den Boden dieser vermaledeiten Hochebene im Osten des hiesigen Kreta kracht“.
Während ein primitives kranähnliches Bodenfahrzeug aus dem Hangar über die Rampe des gigantischen walzenförmigen Raumschiff herunterrollte und den Container mit seinen mechanischen Greifarmen packte und in den Hangar zurückbrachte meinte ich etwas gelangweilt:
„Damit hätten wir zehn Tonnen Platin an diese gestrandeten galaktischen Händler oder Mehandor verkauft und lagern in dem wrackähnlichen Raumschiff unsere zusätzlichen zwei Tonnen Gold für diese primitive Erde, die wohl etwa das Jahr 2000 vor Christus schreiben würde, wenn sie hier diese Zeitrechnung kennen würden. Als History Fan wurde mir von den gestrandeten Mehandor bestätigt, dass im hiesigen Ägypten der Pharao Amenemhet I etwa zehn Jahre an der Macht ist und auf Kreta, die mächtigsten Fürsten ihre ersten Paläste bauen und die Rahsegler der Kreter oder Keftiu vor einer goldenen Zukunft stehen.“

„Korrekt“, sagte Bernhard, der wie wir alle Mitglieder der HOSP war und diese parallele Erde erkunden wollte. „Aber wieso nur hast du zehn Tonnen Platin an diese komischen Mehandor verkauft, die im Übrigen optisch wie Wikinger aussehen, zumindest die männlichen Mitglieder. Du bist jetzt im Besitze von zehn Millionen Chronner, wie ihre Währung heißt. Aber was willst du mit ihr anfangen? Die Hypertechnologie der Mehandor funktioniert nicht mehr, weshalb ihr Schiff auf der hiesigen Erde strandete. Was bei ihnen noch funktioniert ist für sie Museumstechnologie.“
„Stimmt, Bernhard. Allerdings ist diese Technologie der unseren noch immer um Jahrhunderte voraus.“
Anathema lachte leise, sie schwieg ansonsten. Trotzdem blickte sie mich ebenfalls fragend an.
„Bully und Terry Sodan haben es gleich kapiert. Im Moment werden unsere drei herübergebrachten Velo Kopter ‚museumstechnisch’ aufgerüstet. Ihre E-Antriebe werden mit den neuen Mehandor Energiespeicherzellen, mehr als zweitausend Kilometer Nonstop zurücklegen können. Dann kurze Landung, Austausch des Energiezellenblocks und die E-Velo Kopter mit ihrem Rotorenkranz können weitere zweitausend Kilometer zurücklegen. Die Zellenblocks können jederzeit von den beiden ‚museumsreifen’ Kaltfusions-Reaktoren im Walzenraumer aufgeladen werden. Jeder Velo Kopter besitzt für den Notfall eine aufgerollte Packung von Solarmodulfolien bei sich, die durchschnittlich in einigen Tagen einen Energiezellenblock wieder aufladen können. So können wir beispielsweise das gleichfalls Notgelandete Klinikschiff der Galaktischen Mediziner, den sogenannten Aras, auf jener Südseeinsel nahe dem noch unbewohnten Tahiti erreichen und uns alte Säcke gegen Chronners mittels eines Bio-Upgrade um dreißig Jahre verjüngen lassen. Diese Behandlung kostet jeweils eine Million Chronners. Besser wäre es noch einige Tonnen Platin in der alten Heimat zu ordern, solange das hm, Weltenportal noch offen ist.“
Sowohl Bernhard als auch Anathema blickten mich fasziniert und ziemlich fassungslos an.
„Alex, du alter Gauner! Ich kümmere mich gleich darum.“ Er eilte zu seinem Elektro- Geländewagen und fuhr in das Transferfeld der Anomalie hinein. Bernhard Frank und das Fahrzeug lösten sich einfach auf.
„Ihr Terraner seid faszinierende Wesen.“
„Also gibt du zu, Anathema, dass du kein Erdenmensch bist.“
„Das habe ich nicht gesagt Alex. Aber du ahnst es ja längst. Mein Versteckspiel hat unsere Beziehung beendet. Aber ich hatte keine Wahl. Frage lieber: aus welcher Erdenzeit ich stamme.“
Jetzt blickte ich sie fasziniert an, fragte allerdings nicht weiter, was sie dazu veranlasste mich zu küssen. Ich stellte mir vor, was wohl ist, wenn ich wieder körperlich Mitte Dreißig wäre. Ja, Bernhard hatte richtig gehandelt. Bald würden wohl wieder mindestens zehn neue Tonnen Platin in Container durch die Anomalie kommen.
Auch die Erforschung dieser altbronzezeitlichen parallelen Erde würde äußerst interessant werden.
Bernhard war ein interessanter Freund. Nach Anathema das geheimnisvollste Mitglied der HOSP.
Bernhard Frank ist ein fünfundsechzigjähriger Privatier. Er besitzt die Psi-Fähigkeit verschwundene Dinge zu entdecken und er stammt von einer parallelen Erde des Jahres 2027. Auf der dortigen Erde existiert die Perry Rhodan Serie und damit das Perryversum. Er gab mir eine Kopie dieser faszinierenden Serie und der Perrypedia, die er auf seinem ‚Pod’, einer fortgeschrittener Version eines Tablett und Smartphones gespeichert hatte. Das Ding übergab er später einer kleinen Computerfirma, die damit die Computertechnik auf ein neues Level hob. Da er einen satten Anteil am Aktienpaket der neuen jetzt Marktbeherrschenden Hightechfirma hielt, ist er 2036 zwanzigfacher Milliardär. Da ich meine Chance rasch erkannte, besitze ich ebenfalls ein großes Aktienpaket dieser Firma. Dies half mir auf ein neues finanzielles Milliarden Level zu kommen.
Frank betreibt zusammen mit einigen Milliardärfreunden, unter anderem auch mir, die ‚Mission Mars’ von privater Seite. Wir treiben gerade die Mission Mars voran.

Jetzt diese neue Entwicklung. In diesem neuen Universum existiert offenbar dieses Perryversum in der physischen Realität, während es in Bernhards alter Welt lediglich rein fiktiv, in literarischer Form existiert. Wie abstrus ist doch dieses sogenannte Multiversum mit seinen unzähligen parallelen Raumzeiten.
„Cappuccino und Earl Grey ☕🍵🥐 ist uebrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt. “ etwas abgeändert.
Atlan, PR 470

"Wenn der letzte Ritter der Tiefe gegangen ist, werden alle Sterne erlöschen." Alte kosmische Weisheit über die RdT

PR ohne ES. Wirklich?
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