Fazit nach 4 Heften

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Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Tostan » 5. Juni 2017, 19:36

Die ersten vier Hefte sind draußen ... wie ist euer Fazit bislang?

Was sollte in den Nachfolgebände auf jeden Fall behandelt werden?
(Noch entstehen die letzten Romane, d.h. noch könnt ihr Einfluss nehmen)

:aa:

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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Alexandra » 5. Juni 2017, 20:33

Echt jetzt, seid ihr immer noch nicht fertig??
( :D )
Was ich gern hätte, wäre mehr Einbettung der Action und der Geschehnisse in eine umfassende Stimmung. So dass die Erzählung eine stärkere Hauptströmung bekommt. Gern bisschen destruktiv, aber aus einem Guss, egal welchem.
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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Tostan » 5. Juni 2017, 20:57

Alexandra hat geschrieben:Echt jetzt, seid ihr immer noch nicht fertig??
( :D )
Was ich gern hätte, wäre mehr Einbettung der Action und der Geschehnisse in eine umfassende Stimmung. So dass die Erzählung eine stärkere Hauptströmung bekommt. Gern bisschen destruktiv, aber aus einem Guss, egal welchem.
Ich hab am Flughafen, im Flieger, in der S-Bahn, im Zug und im Hotel (bis 2 Uhr nachts) an T11 geschrieben.
Abends dann die Gespräche mit Uwe wegen 11 und 12, um es zu präzisieren und noch mehr "aha"-Effekte einzubauen.

Action eingebettet in umfassende Stimmung .... kannst da ein Beispiel bringen?

:aa:

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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Alexandra » 5. Juni 2017, 21:21

Beispiel, hmmm... die Gesamtstimmung merke ich zum Beispiel beim Spoilerschreiben und auch bei Schreiben von Besprechungen. Ich suche nach einem Leitmotiv, einem Thema, um das es geht. Wobei ich nicht das Ergebnis der Story meine. Eher ein inneres Anliegen, das sich durchzieht. Ein einziger Strom, in den sich alles einfügt.
Das "Ausrichten der Subtexte" ist, glaube ich, ein branchenüblicher Fachausdruck dafür.
Entsprechend komme ich dann auch zu der Einschätzung, dass jemand wirklich erzählt oder jemand intellektualisiert, also nicht völlig im Erzählstrom drinsteckt. Ebenso entsprechend tauche ich ein oder vollziehe Ausgedachtes im Kopf nach.
Schwer zu erklären ... aber Uwe weiß, glaube ich, sehr genau, was ich damit meine. Wir haben paarmal darüber geredet. Ich würde sagen, dass man für sich selbst eine einzige Aussage treffen kann, worum es in der Geschichte vor allem geht, und alle Details und Aha-Effekte dieser einen Absicht unterordnet.
Dann entsteht ein Lesefluss, dem ich gerne und freiwillig folge.
Bei deinen Aha-Effekten hätte ich immer mal wieder gern bisschen Pause drin zum Ausruhen und Selberdenken. Wie einen Atemrhythmus. Einen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung. Sonst muss ich ja immer aus dem Text raus, wenn ich was verdauen odet überlegen muss.
Ist das verständlich ausgedrückt?
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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Faktor10 » 5. Juni 2017, 21:46

Noch nicht alle gelesen. Meine bitte ist etwas über den Rest der Milchstraße zu schreiben. Wie geht es den Akonen, den Antis den Blues usw. Fünf sechs Sätze reichen ja schon. Dies wurde in der EA damals nie behandelt.
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Kreggen » 5. Juni 2017, 22:12

1 und 2 gelesen, 3 und 4 liegen noch auf dem Tablet (Urlaubslektüre), Nr, 5 ist vorbestellt und kommt am 1. Urlaubstag.
Bisher gefällt mir Terminus sehr gut.
Ich denke, ich werd im Urlaub ein Fazit schreiben.

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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Tostan » 5. Juni 2017, 22:32

Kreggen hat geschrieben:1 und 2 gelesen, 3 und 4 liegen noch auf dem Tablet (Urlaubslektüre), Nr, 5 ist vorbestellt und kommt am 1. Urlaubstag.
Bisher gefällt mir Terminus sehr gut.
Ich denke, ich werd im Urlaub ein Fazit schreiben.
Freut mich und begrüße, dass du im Urlaub ein Fazit schreibst. :st:
Schönen Urlaub und viel Ruhe fürs Lesen!

:aa:

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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Alexandra » 5. Juni 2017, 23:11

Tostan hat geschrieben: Action eingebettet in umfassende Stimmung .... kannst da ein Beispiel bringen?
Was jetzt nicht voll zu Action passt und nicht voll zu Stimmung ... wer seine Leitmotive stets explizit nennt, ehe de Handlung beginnt, ist Leo Lukas. Diese Zitate oder Sprüche. Wenn du die bisschen nachschlägst, kommst du zu historischen Personen oder fiktionalen Figuren, die sehr präzise die Konflikte oder die eloementare Charakterzeichnung der Figuren der Romans widerspiegeln. Er faltet das auf, zieht es durch die Handlung und rollt es am Schluss wieder sehr fein säuberlich zusammen.
Wobei ich seine Texte weder actionreich noch stimmungsvoll nennen würde. Die ganze Zeit bin ich in intellektueller Aktivität, die aber auf der Linie des Erzählten liegt. Bei ihm fühle ich mich meist wie mit einer guten Sonntagszeitung. Ich bekomme aber nicht dazugesagt, wie es alles verstehen sollte, was ich mit Intellektualisieren meine. Ich kann es aus dem Text selber lesen.
Fast OT ... :unsure:
Jedenfalls war mir grundlegend schon mal der Sprung von 1 auf 2 und 3 zu heftig. 4 hat mich wieder eingefangen. Mir war die Stimmung zu verschieden.
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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Frank Chmorl Pamo » 13. Juni 2017, 14:33

Nicht schlecht geschrieben, nur musste es unbedingt schon wieder eine Thematik und potentielle Zukunft, Zeitreisen, etc. sein?
In Terminus sind jetzt 4 Fraktionen am Werk (Terraner, Schwarze Garde-Agenten, Bund und Formwandler). Mir persönlich ist das Setting einfach zu unruhig und hektisch.

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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Tennessee » 17. Juni 2017, 12:56

Also...

... ich bin der PERRY RHODAN-Factory seit einiger Zeit ja nicht mehr uneingeschränkt dankbar für die Geschichten, die sie mir erzählen. Als ich den ersten Band von "Terminus" kaufte, war ich ebenso zweifelnd, ob sie mich würden begeistern können, wie ich es bei anderen aktuellen Heften bin. Hat sich der Zweifel gelöst oder ist er noch vorhanden? Ich würde dies mit einem vorsichtigen Jein beantworten.
Zunächst zum Fazit der ersten vier Hefte bzw. Viererblocks. Uwe Antons "Einstiegsband" überraschte mich in der Tat sehr positiv. Ausgehend von einer misslungenen Spionagemission entfaltet sich eine charmant bodenständige Story über drei bzw. zwei Agenten, die durch einen Unfall in eine mysteriöse und gefährliche Situation geraten, welche - die bösen Spitzel könnten einem als Leser ja auch egal sein - auch das Sol-System und die verborgene Menschheit gefährden. Dabei gelingt das schwierige schriftstellerische Spiel, die Anti-Helden und eigentlichen Bösewichte Juki Leann und Darren Zitarra so darzustellen, dass ich als Leser doch mitfiebere und möchte, dass die beiden/drei Spione das erste Heft lebendig überstehen. Und gerade Juki Leanss Erlebnisse in der nahen Zukunft sorgen handlungstechnisch dafür, dass die Spione aufgewertet und als Informationsquellen genutzt werden müssen, um eine möglicherweise unglückliche Zukunft zu verhindern. Eine Zwangshochzeit der agentischen Weise, denn nur die Terraner, der eigentlich Feind der Spione, können das Überleben der Agenten -soweit wir es wissen- sichern, während der Tod der dabrifianischen Agenten für die Terraner eine buchstäblich unwissende Zukunft bedeuten würde. Und so werden in den Folgeromanen der Prozess dieser Zwangshochzeit und der Erkenntnisgewinn der gefährlichen Situation der Agenten für das Sol-System herausgestellt, bis es am Ende des vierten Bandes dann heißt, dass Leann und Zitarra das Sol-System verlassen müssen, um die Sicherheit der Menschheit nicht zu gefährden. Diese Handlung wird dann durch die Aktionen der - dem Leser wohlbekannten, aber den Protagonisten fremden - Cynos komplexer gestaltet und mit dem Schicksal der Agenten - und somit auch der Menschheit - verwoben, was mir als Leser eine faszinierende und wohltuende Balance aus Unkenntnis und Kenntnis der Handlung anbietet. Ob nun der Rahmeneinstieg Rhodans aus der Zeit der aktuellen Erstauflage heraus notwendig war? Noch habe ich keine Ahnung, weil ich das Ende Terminus' noch nicht kenne. Grundsätzlich finde ich solche Flashbacks eher problematisch, aber ich muss ehrlich gestehen, dass ich denke, dass dieser Rhodan-Flashback wahrscheinlich doch eher unwichtig genug ist.

Das Setting der ersten vier Hefte als mysteriöse Agenten- und Thrillerstory halte ich für sehr gut gelungen und fühle mich mit diese eher abenteuerlich-bodenständigen Art der Geschichten besser unterhalten als mit jener, die zu lesen mir derzeit sonst angeboten wird. Die bekannten Figuren Deighton, Saedelaere und vor allem Rhodan erscheinen mir bestimmter, aktiver und auch ein bisschen härter als ich sie in letzter Zeit (nun, das ist vor allem Rhodan betreffend, aber auch das "kosmische Weichei" Saedelaere wirkt hier nicht so passiv-erleidend) erlebt habe, was sicher auch dem erzählerischen Rahmen der Serien- und Figurenvergangenheit, die Zeit des SI, geschuldet ist. Das (bisherige?) Fehlen hoher, kosmischer Mächte, welche ja gerne dazu missbraucht werden, um der Handlung eine mysteriöse, kosmische und m.E. missverstandene Form des SoW mitzugeben, ist eine Wohltat und statt dessen sorgen die nicht minder geheimnisvollen Cynos für das passende Flair des Mysteriösen. Auch hier profitiert Terminus davon, dass den Lesern die Cynos und ihr (kosmischer) Hintergrund bekannt sind. Hier lädt sich die Perry Rhodan Handlung auf positive Weise mit seiner eigenen Hefthistorie auf, indem feine Andeutungen auf die kommende Serienhandlung gemacht werden, die wir als Leser jedoch schon als Serienvergangenheit kennen. Verquickt und delektabel.

Doch nun zum Nein im Jein und welche Zweifel oder Sorgen ich noch immer habe, denn der Vorschau des Mini-Zyklus kann man entnehmen, dass die 12 Bände auf drei mal vier Blöcke verteilt wurden: Block 1 "Im Sol-System", Block 2 "In der Milchstraße" und Block 3 "Bei TERMINUS". Bisher kann ich in der Blockung nichts Negatives bemerken. Vier Hefte im Sol-System und ich fand diese auch passend und genug. Und ob die Milchstraße ebenso passend sein wird, werden wir ja in den nächsten Wochen erlesen. Sorge habe ich aber doch, dass die bisher so geglückte Agenten- und Thrillerstory, die bodenständige und pseudo-SoW-befreite Handlung in den letzten Bänden nicht doch wieder zu einem Knallbonbon der Parallelwelten, Hohen Mächte oder ausgestorbenen uralten Völker mutiert. Ich will das nicht mehr lesen! Ich möchte in Terminus doch befreit sein von Entitäten, deren verdrehten Plänen oder geheimnisvollen kosmischen Mächten. Oh, möchte Terminus doch bitte nichts mehr sein als eine Gegenfraktion des Heimlichen Imperiums oder etwas, das ich mit der agentenhaften, politischen Handlung des ersten Blocks verbinden kann. So käme dann eine Kohärenz des Mini-Zyklus zustande, die mich nicht enttäuschen würde; ein roter Faden, den ich nicht mit dem Blick auf einen verlorenen Papierdrachen in den Händen halten muss, weil dieser so hoch steigt, dass die Verbindung zu mir als Leser zerreist.

Also ... ich lese und warte.

lg
Ten.
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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Clark Flipper » 18. Juni 2017, 00:04

Na da bin ich mal gespannt.
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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Yman » 18. Juni 2017, 17:18

Tennessee hat geschrieben:Zunächst zum Fazit der ersten vier Hefte bzw. Viererblocks. Uwe Antons "Einstiegsband" überraschte mich in der Tat sehr positiv.
Das war bei mir auch so, aber seit dem hat es stark nachgelassen. Der Tiefpunkt war der völlig absurde Kampf der beiden alles andere als heimlichen Übercynos am Ende von Band 4.

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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Alexandra » 21. Juni 2017, 08:49

Gestern fing ich auf einer langen Zugfahrt wieder mit 2 an, diesmal wesentlich huldvoller. Das erste Viertel finde ich zwar nach wie vor schlicht überladen, kann das aber besser im Kopf sortieren und sehe mehr schöne Aspekte, zum Beispiel die in diesem Holonachrichtending. Die ist echt klasse.
Ich glaube, es hat mir die Rezeption blockiert, dass im Vorfeld so viel von Spannung die Rede war. Auf der Schiene lese ich das nicht, sondern achte jetzt eher auf die Beschreibung von Technik und Stadtleben. Dann ist es echt schön.
Und dann hat sich das in meinem Kopf echt mit 2906 verkeilt, was diese Darstellung der Charaktere und der Stadt in sehr ungünstiger Weise aushebelt. Wie kam es denn nur zu diesem Zusammentreffen?
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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Heiko Langhans » 21. Juni 2017, 09:57

Meine anfängliche Befürchtung, dass der hommagierte Rainer Castor über seinen ersten gelungenen Auftritt hinaus durch die Nachschreibenden widersprüchlich dargestellt werden würde, hat sich gottlob nicht bewahrheitet. Gut gemacht. B-)

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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Kreggen » 29. Juni 2017, 13:12

Tostan hat geschrieben:
Kreggen hat geschrieben:1 und 2 gelesen, 3 und 4 liegen noch auf dem Tablet (Urlaubslektüre), Nr, 5 ist vorbestellt und kommt am 1. Urlaubstag.
Bisher gefällt mir Terminus sehr gut.
Ich denke, ich werd im Urlaub ein Fazit schreiben.
Freut mich und begrüße, dass du im Urlaub ein Fazit schreibst. :st:
Schönen Urlaub und viel Ruhe fürs Lesen!

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Urlaub zuende und bei Terminus bis auf den aktuellen Caruso-Roman auf dem aktuellen Stand.
Super!
Die erste Mini-Serie, die mich vollumfänglich bis jetzt überzeugt. Weder Stardust noch Arkon haben mich so sehr gefesselt, dass ich sabbernd auf den nächsten Band gewartet habe. Großes Lob! Tolle Unterhaltung! :st:

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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Tostan » 29. Juni 2017, 16:16

Kreggen hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Kreggen hat geschrieben:1 und 2 gelesen, 3 und 4 liegen noch auf dem Tablet (Urlaubslektüre), Nr, 5 ist vorbestellt und kommt am 1. Urlaubstag.
Bisher gefällt mir Terminus sehr gut.
Ich denke, ich werd im Urlaub ein Fazit schreiben.
Freut mich und begrüße, dass du im Urlaub ein Fazit schreibst. :st:
Schönen Urlaub und viel Ruhe fürs Lesen!

:aa:

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Urlaub zuende und bei Terminus bis auf den aktuellen Caruso-Roman auf dem aktuellen Stand.
Super!
Die erste Mini-Serie, die mich vollumfänglich bis jetzt überzeugt. Weder Stardust noch Arkon haben mich so sehr gefesselt, dass ich sabbernd auf den nächsten Band gewartet habe. Großes Lob! Tolle Unterhaltung! :st:
Danke für dein Lob. Freut uns.
Wegem dem Sabber empfehle ich ein Taschentuch, denn es wird bis zum Ende anhalten :-)

Ach ja: Was ist diesmal anders, dass du gefesselt bist?

:aa:

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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Kreggen » 29. Juni 2017, 17:13

Tostan hat geschrieben:
Kreggen hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Kreggen hat geschrieben:1 und 2 gelesen, 3 und 4 liegen noch auf dem Tablet (Urlaubslektüre), Nr, 5 ist vorbestellt und kommt am 1. Urlaubstag.

Ach ja: Was ist diesmal anders, dass du gefesselt bist?

:aa:

-O- Tostan -O-
Ich nehme an, dass es das Setting ist. Stardust und Arkon sind ja eher in der aktuellen EA-Zeit verortet. Ok, die "Rahmenhandlung" von Terminus auch, aber bis auf den Anfang ist da ja nicht viel passiert. ATG Feld, Anson Argyris, Alaska, Deighton ... das sind alles Komponenten, die mir Spaß machen.

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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Tostan » 2. Juli 2017, 10:21

Kreggen hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Kreggen hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Kreggen hat geschrieben:1 und 2 gelesen, 3 und 4 liegen noch auf dem Tablet (Urlaubslektüre), Nr, 5 ist vorbestellt und kommt am 1. Urlaubstag.

Ach ja: Was ist diesmal anders, dass du gefesselt bist?

:aa:

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Ich nehme an, dass es das Setting ist. Stardust und Arkon sind ja eher in der aktuellen EA-Zeit verortet. Ok, die "Rahmenhandlung" von Terminus auch, aber bis auf den Anfang ist da ja nicht viel passiert. ATG Feld, Anson Argyris, Alaska, Deighton ... das sind alles Komponenten, die mir Spaß machen.
:-) Danke für die Antwort :-)

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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Baptist Ziergiebel » 28. August 2019, 14:31

Urlaubsbedingt bin ich jetzt mal in der Lage, einiges Liegengebliebene aufzuarbeiten, etwa die Miniserien der letzten Jahre. :) Für Spin-Offs und dergleichen habe ich eh eine Schwäche, da hier oftmals Interessanteres passiert, als in den Hauptserien. Fäden werden verknüpft, Hintergründe erhellt, es gibt mehr dramaturgische Freiheit, da man ungebundener in der Arbeit mit den Figuren ist - doch dazu unten mehr.

So, wie sieht es bisher nach vier Heften aus? Als erstes hab ich den Eindruck, dass hier eine riesengroße Hommage an Rainer Castor geschrieben wurde. Sein Alter Ego Bievre ist kein unerheblicher Bestandteil in jedem Heft bisher. Das ist nicht weiter schlimm, die Figur ist durchaus witzig und mal was anderes. Etwas störend wird es, wenn die Autoren die Würdigung zu sehr auswalzen oder es gar etwas sentimental wird, wie in Heft 3. Roman Schleifer übertreibt es da dann doch nach meinem Geschmack, mit bedeutungschweren Ahnungen und gleich mehreren ad astra`s. Ich habe Verständnis, wenn man eine einem wichtige Person würdigen möchte. Im Rahmen einer Story ist dann aber weniger mehr, denke ich.

Die Handlung ist recht flott, die Figuren bisher auch überzeugend. Das Hin und Her in der Beziehungskiste Leann und Zitarra wirkt allerdings etwas sprunghaft und für eigentlich top ausgebildete Agenten scheinen sie manchmal auch ein wenig flatterhaft. Auch zeichnet Susan Schwartz in Heft 4 mit der Lebensgeschichte Dasius`/Darrens ein Bild von diesem, dem seine Darstellung in den Heften zuvor nicht ganz gerecht wird. Aber das sind Marginalien. Insgesamt bin ich froh, dass der Fokus bisher mal nicht auf Rhodan liegt, sondern andere Figuren Rampenlicht bekommen. Ich habe es ja schon bei früheren Gelegenheit angemerkt, dass gerne mal eine Handlung ohne Rhodan auskommen kann, da ja alle wissen, dass dem nichts passiert. Nicht umsonst zählt z.B. Rogue One als einer der besten Star Wars Filme, der auch weitgehend ohne altes Serieninventar auskam.

Ich habe den Schwarmzyklus bis auf vereinzelte Romane nicht gelesen, die Handlung ist mir nur grob bekannt. Ich habe aber, auch nach den bisherigen Heften der Miniserie, das Gefühl, dass der Zyklus unter dem Eindruck der zu dieser Zeit stattfindenden chinesischen Kulturrevolution und anderer barbarischer Bewegungen in der kommunistischen Welt dieser Ära konzipiert wurde. Die Art und Weise, wie verblendete Homo superior in Heft 2 die dummen Massen hin zur Scholle, weg von Kultur, Technik und Wissen lenken wollen, ähnelt doch sehr dem damaligen Vorgehen und den Parolen. Auch die Zustände auf Nosmo unter Dabrifa zeigen Parallelen zu der heutigen chinesischen Überwachungsgesellschaft.

Bin gespannt auf mehr,

Gruß.
Das ist ... TERRA!

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Re: Fazit nach 4 Heften

Beitrag von Tostan » 6. September 2019, 23:57

Baptist Ziergiebel hat geschrieben:Urlaubsbedingt bin ich jetzt mal in der Lage, einiges Liegengebliebene aufzuarbeiten, etwa die Miniserien der letzten Jahre. :) Für Spin-Offs und dergleichen habe ich eh eine Schwäche, da hier oftmals Interessanteres passiert, als in den Hauptserien. Fäden werden verknüpft, Hintergründe erhellt, es gibt mehr dramaturgische Freiheit, da man ungebundener in der Arbeit mit den Figuren ist - doch dazu unten mehr.

So, wie sieht es bisher nach vier Heften aus? Als erstes hab ich den Eindruck, dass hier eine riesengroße Hommage an Rainer Castor geschrieben wurde. Sein Alter Ego Bievre ist kein unerheblicher Bestandteil in jedem Heft bisher. Das ist nicht weiter schlimm, die Figur ist durchaus witzig und mal was anderes. Etwas störend wird es, wenn die Autoren die Würdigung zu sehr auswalzen oder es gar etwas sentimental wird, wie in Heft 3. Roman Schleifer übertreibt es da dann doch nach meinem Geschmack, mit bedeutungschweren Ahnungen und gleich mehreren ad astra`s. Ich habe Verständnis, wenn man eine einem wichtige Person würdigen möchte. Im Rahmen einer Story ist dann aber weniger mehr, denke ich.

Die Handlung ist recht flott, die Figuren bisher auch überzeugend. Das Hin und Her in der Beziehungskiste Leann und Zitarra wirkt allerdings etwas sprunghaft und für eigentlich top ausgebildete Agenten scheinen sie manchmal auch ein wenig flatterhaft. Auch zeichnet Susan Schwartz in Heft 4 mit der Lebensgeschichte Dasius`/Darrens ein Bild von diesem, dem seine Darstellung in den Heften zuvor nicht ganz gerecht wird. Aber das sind Marginalien. Insgesamt bin ich froh, dass der Fokus bisher mal nicht auf Rhodan liegt, sondern andere Figuren Rampenlicht bekommen. Ich habe es ja schon bei früheren Gelegenheit angemerkt, dass gerne mal eine Handlung ohne Rhodan auskommen kann, da ja alle wissen, dass dem nichts passiert. Nicht umsonst zählt z.B. Rogue One als einer der besten Star Wars Filme, der auch weitgehend ohne altes Serieninventar auskam.

Ich habe den Schwarmzyklus bis auf vereinzelte Romane nicht gelesen, die Handlung ist mir nur grob bekannt. Ich habe aber, auch nach den bisherigen Heften der Miniserie, das Gefühl, dass der Zyklus unter dem Eindruck der zu dieser Zeit stattfindenden chinesischen Kulturrevolution und anderer barbarischer Bewegungen in der kommunistischen Welt dieser Ära konzipiert wurde. Die Art und Weise, wie verblendete Homo superior in Heft 2 die dummen Massen hin zur Scholle, weg von Kultur, Technik und Wissen lenken wollen, ähnelt doch sehr dem damaligen Vorgehen und den Parolen. Auch die Zustände auf Nosmo unter Dabrifa zeigen Parallelen zu der heutigen chinesischen Überwachungsgesellschaft.

Bin gespannt auf mehr,

Gruß.
Danke für die Rückmeldung. Bin gespannt, wie dir die nächsten vier Hefte und dann die letzten vier gefallen. Würd mich freuen, wenn du weider postest.
:aa:

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