Spoiler Terminus 7: Die geheime Werft, v. Bernhard Kempen

Alles rund um die Miniserie

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der Schreibstil des Autors? - Note 1
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler Terminus 7: Die geheime Werft, v. Bernhard Kempe

Beitrag von Ce Rhioton » 26. Juli 2017, 17:01

Yman hat geschrieben: Früher wäre so etwas kompakt als Planetenroman mit einem Galbraith Deighton (oder einem bis dahin noch unbekannten Solab-Agenten, von mir aus auch mit einem noch jungen Alaska Saedelaere, aber nicht mit Rhodan) als Hauptfigur rausgebracht, eventuell mit einem weiteren Band als Fortsetzung, aber nicht zu einer ganzen Serie ausgewalzt worden.
Dem ist wohl so.
Verkürzt formuliert:
Früher fanden die Geschichten die Autoren - heute finden die Autoren die Geschichten.
Früher musste Perry Rhodan nicht zwingend an vorderster Front agieren - heute schon?
Zeiten ändern sich. Die Gegebenheiten sind nun einmal so, wie sie sind. Das lässt sich beklagen, aber ich für meinen Teil habe gelernt zu akzeptieren, dass "Heute" eben nicht mehr mit "Früher" gleichzusetzen ist.
Und ich nehme daher das Projekt Miniserie mit all seinen Stärken und Schwächen gerne an.

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Tostan
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Re: Spoiler Terminus 7: Die geheime Werft, v. Bernhard Kempe

Beitrag von Tostan » 26. Juli 2017, 19:29

Yman hat geschrieben:
Tostan hat geschrieben:
Trevor Casalle 839 hat geschrieben:
Arthur Dent hat geschrieben:Aber irgendwie wurde ich mit der Geschichte nicht warm. Und auch mit dem Zyklus nicht. Ich weiß nicht. Da fehlt einfach das Salz in der Suppe.
Ja. Bis Band 4 war alles stringent und klar und Band 5 war eine sehr gute Einzelleistung. Seitdem ist ein gigantischer Hänger drin, man weiß nicht einmal, worum es jetzt eigentlich wirklich geht... Da können die Autoren noch so gut schreiben (was sie tun, auch Bernhard Kempen), das rettet den Gesamteindruck nicht.
Äh ... Rhodan folgt den Spuren der Gruppe, die offenbar die Milchstraße infiltriert hat und die vielen Leute "entführt" hat....
Früher wäre so etwas kompakt als Planetenroman mit einem Galbraith Deighton (oder einem bis dahin noch unbekannten Solab-Agenten, von mir aus auch mit einem noch jungen Alaska Saedelaere, aber nicht mit Rhodan) als Hauptfigur rausgebracht, eventuell mit einem weiteren Band als Fortsetzung, aber nicht zu einer ganzen Serie ausgewalzt worden.
Ich darf die Toten Hosen zitieren:
Früher war alles besser, früher war alles gut,
da hielten alle noch zusammen, die Bewegung hatte noch Wut.
Früher hör auf mit früher, ich kann es nicht mehr hören,
damals war es auch nicht anders, mich kann das alles nicht stören.
:devil:

Naja, es gibt keine Taschenbücher mehr (offenbar nicht mehr gewinnbringend und/oder kostendeckend), also bleibt nur die Miniserie.
Wären die Tabus mehr gekauft worden, würde es sie noch geben.
Also mobilisiere deine Freunde und die Massen....

:aa:

-O- Tostan -O-
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Alexandra
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Re: Spoiler Terminus 7: Die geheime Werft, v. Bernhard Kempe

Beitrag von Alexandra » 6. August 2017, 09:57

@Tostan oder Wer-auch-immer
Wie kam der Name Tääj Yöril zustande?

Ich mecker ja gar nicht; es ist nur eine gewisse Ironie dabei, dass in einer Serie namens "Terminus" ein Teil der Namen Zufallsprodukte ohne Eigenbedeutung sind. An solchen Stellen hänge ich halt beim Lesen. Gibt es wenigstens eine Anekdote, wem das einfiel, oder so was?

Die Exposition läuft vor allem über die Begrifflichkeit der alten Serie, Bildschirme statt Holos ... bis wann gab es eigentlich Kosmonauten in der Serie? Der Einstieg in die Handlung ist erst mal eine Bewegung "weg von", insofern parallel zu 2, und da ich Spoiler kenne und Hörbuch kenne, erwarte ich jetzt erst mal auch so einen Rumlaufe-Roman und vermisse, hier wie dort, den initialen Handlungsimpuls, der mir den Wunsch geben würde, das jetzt lesen zu wollen. Am stärksten wirkt in der Hinsicht die nette Darstellung mit blauen Händen und blauem Mund auf dem Titelbild. Außer man fährt halt total auf die alte Terminologie ab und will das deswegen lesen.
Also, ich habe, wie gesagt, das halbe Hörbuch gehört, aber beim Abspülen, und mir die zweite Hälfte von hinten nach vorn durchgeblättert wegen des Überblicks.
Interessant TJs auf S. 35 geäußerter Wunsch, sein Schicksal in die Hand zu nehmen. Die Selbstbestimmungsthematik, diesmal aber ohne Cynos. Der Roman orientiert sich wohl eher an der politischen Ebene.
Und wie das Leben spielt: Bei Band 2 hatte ich Probleme wegen der überstsrken, themengleichen Konkurrenz durch 2906. Und jetzt, wo ich endlich zu Band 7 komme, ist gerade 2920 raus, der ebenfalls starke politische Komponenten hat. Wenn ich den jetzt lese, bin ich hier wieder total draußen, also bleibe ich mal hier.

Wie gesagt, eine Anekdote zum Namen würde mir helfen.
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Re: Spoiler Terminus 7: Die geheime Werft, v. Bernhard Kempe

Beitrag von Wintermute » 6. August 2017, 11:36

Alexandra hat geschrieben: Die Exposition läuft vor allem über die Begrifflichkeit der alten Serie, Bildschirme statt Holos ... bis wann gab es eigentlich Kosmonauten in der Serie?
Meine Antwort aus dem Bauch heraus hätte gehiessen: "Nie", zumindest nicht am Anfang der Serie, außer evtl, wenn die Raumfahrer des Ostblocks so genannt wurden. Dann hab ich aber mal Google gefragt und herausgefunden, das im M87-Zyklus Cameron Olek Kosmonaut war. Eine Suche in der Perrypedia lieferte folgenden Artikel: https://www.perrypedia.proc.org/wiki/Un ... .C3.A4cher
Dementsprechend ist ein Kosmonaut im Kontext der Serie ein Absolvent des Studienfaches Kosmonautik oder zumindest jemand, der in diesem Bereich arbeitet.

BTW, im Text des E-Books von von 'Unternehmen "Stardust"' kommt Astronaut einmal vor, Raumfahrer bzw. Kosmonaut gar nicht.
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Re: Spoiler Terminus 7: Die geheime Werft, v. Bernhard Kempe

Beitrag von Alexandra » 6. August 2017, 15:09

Ich hab' meinen Einstiegspunkt gefunden, und zwar in der Szene mit dem Admiral. Das Todesurteil wird "ausgesetzt". Und niemand kann vorhersagen, ob er den Einsatz überlebt. Für den Fall einer erfolgreichen Rückkehr wäre er "befugt", das Todesurteil aufzuheben. Würde er weiterleben? "Vielleicht [...] es wäre möglich." (S. 10)
Ha - das ist mir zynisch genug, um eine Textbindung zum Vorroman zu sehen.

Die Parallele zum Leo-Lukas-Roman, die ich vorhin beklagte, hat mir jetzt geholfen, der vermenschlicht ja auch oft und nimmt Bezug auf aktuelle politische Konstellationen. Da sitzen die unter einer haarsträubenden Rechtlage zum Tode Verurteilten zusammen und jammern über das Vordringen der unerträglichen Kugelköpfe in ihren Lebensbereich, so was Empörendes aber auch ... herrlich!
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Re: Spoiler Terminus 7: Die geheime Werft, v. Bernhard Kempe

Beitrag von Laurin » 19. Oktober 2017, 01:06

Ich fand den Roman recht gut geschrieben - und auch mal eine solide Story.

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