Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von Askosan »

lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 10:29Wenn ZEUT-80 vom Jiapho-Duo aus einen mindestens 540.000 langen Halbraumtunnel Richtung Hangay aufbaut, ist das schon ziemlich heavy :(
Der Halbraum-Tunnel war 785.000 Lichtjahre lang, reichte also fast bis nach Hangay,
aber es konnte nicht die gesamte Strecke zurückgelegt werden, weil Zerberoff, nach Ankunft beim Jiapho-Duo, ZEUT-80 lahmgelegt hatte.

Daher wurde nur eine Strecke von 541.620 Lichtjahren geschafft.
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von Kardec »

lichtman hat geschrieben:...........Ein Sonnentransmittertransport wurde im Vergleich zu normalen Transmittertransporten als extrem belastend beschrieben!.........
Wegen der überbrückten Entfernungen wurden ST-Transfers als besonders belastend beschrieben.
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von lichtman »

nanograinger hat geschrieben: 6. Oktober 2020, 16:13
Askosan hat geschrieben: 6. Oktober 2020, 13:05 Die Körperstruktur und ÜBSEF-Konstante war bei einem Duplo nicht stabil, so dass sie keine Materietransmitter nutzen konnten. Bei einem Transport verschwanden sie spurlos im Hyperraum. Wohingegen die Kohäsion eines natürlichen Wesens nicht beeinträchtigt wird.
Du beziehst dich vermutlich auf Band 283, in dem die Duplos Gershwin und Weinstein beim Durchgang durch einen Transmitter nicht im Empfangsgerät ankommen.
Ich denke Zweck der Auflösung war nicht zu demonstrieren, dass Duplos mindere Wesen sind,
sondern die nicht mehr benötigten Überläufer-Duplos auf "elegante" Weise aus der Handlung zu nehmen.

Ähnliches passierte mit den Zeitzwillingen der zeitgereisten Alaska, Goshmo Khan, Mentro Kosum, Kol Mimo in Band 622 nach der Zeitkorrektur.

Hier erwiesen sich die Zeitgereisten aus der PAD-Zeitlinie "stabiler" als die nicht zeitgereisten Normalos :)

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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von lichtman »

Askosan hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 11:55
lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 10:29Wenn ZEUT-80 vom Jiapho-Duo aus einen mindestens 540.000 langen Halbraumtunnel Richtung Hangay aufbaut, ist das schon ziemlich heavy :(
Der Halbraum-Tunnel war 785.000 Lichtjahre lang, reichte also fast bis nach Hangay,
aber es konnte nicht die gesamte Strecke zurückgelegt werden, weil Zerberoff, nach Ankunft beim Jiapho-Duo, ZEUT-80 lahmgelegt hatte.

Daher wurde nur eine Strecke von 541.620 Lichtjahren geschafft.
Ob der komplette Halbraumtunnel in Nullzeit über beim Anlauf des Situationstransmitter die 785.000 Lichtjahre entstanden ist? :)

Es würde ausreichen, wenn der Tunnel schneller wächst als er transportiert. :)

Kann man einen Halbraumtunnel in Gegenrichtung durchfliegen? :)

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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von Askosan »

lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 14:11Ich denke Zweck der Auflösung war nicht zu demonstrieren, dass Duplos mindere Wesen sind, sondern die nicht mehr benötigten Überläufer-Duplos auf "elegante" Weise aus der Handlung zu nehmen.
Die Erklärung im Roman ist aber schon sehr eindeutig:

„Etwas an der Struktur der Duplos ist offenbar so geartet, daß sie Transmittersprünge nicht überstehen können. Wir wußten das nicht. Niemand wußte es. Auf diese traurige Art und Weise haben wir ein neues Charakteristikum der Androiden erfahren. Atlan weiß bereits Bescheid. Die Information wird uns in Zukunft von Nutzen sein."
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von Askosan »

lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 14:18Ob der komplette Halbraumtunnel in Nullzeit über beim Anlauf des Situationstransmitter die 785.000 Lichtjahre entstanden ist? :)
„Sämtliche Sonnenzapfer fuhren zur Maximalleistung hoch, und ein Feuerring von 900.000 Kilometern Durchmesser entstand.“
...
„Wie in Trance vernahm ich die in Nullzeit eingehende Rückmeldung. Sie besagte, dass sich der extern induzierte Halbraumtunnel über eine Länge von 785.000 Lichtjahren erstreckte.“
(Band 2399)

Meines Wissens nach sind Halbraumtunnel "Einbahnstraßen". :)
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von Askosan »

PS: Ein Tele-Transportfeld erzeugt beim transportierenden Objekt eine gegenpolige Aufladung, welche die Nutzung des Halbraumtunnels ermöglicht.

Am Zielort fehlt das Tele-Transportfeld, also kann auch kein Raumschiff den Halbraumtunnel verwenden. Siehe Risszeichnung LEMCHA OVIR. Bei ZEUT-80 wird es wohl auch nicht anders sein. :)
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von lichtman »

Danke für die Recherche.

Ich habe mich immer gewundert, dass die Belagerer von TRAITOR den Aus- und Einflug durch den TERRANOVA-Schirm mittels Halbraumtunneln nicht als Angriffspunkt gesehen/genutzt haben.

Im Gegensatz zum Nullzeit-Transport via Transmitter müssen für Situations"transmitter" die Strukturlücken länger offen gehalten werden.

Das andere Ende des Halbraumtunnel hat m.E. Potential als Achilles-Ferse entdeckt zu werden, sobald es den Expokraten gefällt.

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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von lichtman »

Askosan hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 11:46
lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 11:11Die Gucky-Duplos aus 263 konnten wohl auch teleportieren ohne sich aufzulösen. :)
Darauf bin ich schon eingegangen. Die verschiedenen Mittel der Ortsversetzung nutzen unterschiedliche Hyperfrequenzen.

Eine Teleportation ist von ihrer Wirkung her relativ „sanft“. Ein Transition ist alles andere als das.

Außerdem kann es einen Unterschied machen, ob der Transfer unmittelbar erfolgt, wie bei einem Materietransmitter, oder mittelbar, innerhalb eines Raumschiffes, weil die umgebende Materie stabilisierend/schützend wirken könnte.

Bei der Nutzung eines Materietransmitters fehlt daher dieser stabilisierende Faktor, und ein solcher Transport ist wohl auch nicht so „sanft“ wie eine Teleportation.
Sonnentransmittertransporte sind besonders unsanft und trotzdem haben sie Duplos gut verkraftet.

Dass Duplos in einem Raumschiff sich nicht auflösen, weil die Materie des Raumschiffes ihn stabilisiert, ist schon etwas konstruiert spekuliert. :)

Zumal die Duploflotten wohl nicht nur mit Duplos bemannt sind, sondern auch aus duplizierte Bauteilen von Multidon zusammengebaut wurden.
Daraus ergibt sich, dass ein „instabiler“ Duplo im Hyperraum die Körper-Geist-Kohäsion verlieren könnte und dadurch einfach „verweht“.
Das ist jetzt über Band 283 hinausgehende Spekulation :)
Ein Autorenfehler würde vorliegen, wenn in irgendeinem Roman ein Duplo problemlos einen Materietransmitter genutzt hätte, was mWn nicht der Fall ist.
Wenn man Sonnentransmitter ausblendet.

Danach zu suchen, kann ich mich nicht aufraffen.

Wie von nanograinger gesagt: mit dieser Achillesferse ist eine Infiltration mit Duplos nicht mehr leicht.

Die Akonen wären schon mal sehr sicher :)
Übrigens haben sich die damaligen Expokraten sicherlich etwas dabei gedacht, als sie das „Hyperfrequenzmodell“ eingeführt hatten.
Kurt Mahr und Waringer erläuterten in Band 333 den Unterschied zwischen HÜ-Felder und Paratronfelder mit der höheren Frequenz von Paratronfeldern verbunden mit ihren höheren Energiebedarf, den Fusionskraftwerke nicht liefern können.

Aber das eigentliche „Hyperfrequenzmodell“ ist eine sehr viel später von Rainer Castor ausgearbeitet worden.
Damit sollte man sich mMn als Leser auseinandersetzen, damit man nicht „Birnen“ mit „Äpfeln“ vergleicht.
Bei den Linguiden scheinen die Autoren&Expokraten wohl keinen Unterschied zwischen „Birnen“ und „Äpfeln“ gesehen:

Sie haben ihr Kima bei einer Teleportation, einer Transition und bei einem Transmitterdurchgang verloren!

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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von Askosan »

lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 20:02Dass Duplos in einem Raumschiff sich nicht auflösen, weil die Materie des Raumschiffes ihn stabilisiert, ist schon etwas konstruiert spekuliert. :)
Hast dir wohl gerade noch verkniffen „abwegig“ zu schreiben. Das Thema „Abwegigkeit“ hatten wir ja kürzlich. :D
lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 20:02Das ist jetzt über Band 283 hinausgehende Spekulation
Das ist eine Schlussfolgerung, die sich aus Band 283 ergibt. Die Gefahr im Hyperraum zu verwehen, wurde in der Serie nicht gerade selten thematisiert.
lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 20:02...mit dieser Achillesferse ist eine Infiltration mit Duplos nicht mehr leicht.
Der Hauptzweck der Dupos war nicht die Infiltration, sondern die massenhafte Verfügbarkeit von gehorsamen „Personal“.
lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 20:02Aber das eigentliche „Hyperfrequenzmodell“ ist eine sehr viel später von Rainer Castor ausgearbeitet worden.
Das „Hyperfrequenzmodell“ ist die nachträgliche Erklärung für gewisse Ungereimtheiten in der Serie. Im Jahre 1998 hatte Rainer Castor dazu schon einiges ausgearbeitet.

Auch die Schwäche der Duplos lässt sich mit diesem Modell erklären. Mir ist unverständlich, warum man sich auf „Autorenfehler“ versteift, wenn ein nachträglich in die Serie eingeführtes Modell einen Erklärungsansatz bietet.
lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 20:02Sie haben ihr Kima bei einer Teleportation, einer Transition und bei einem Transmitterdurchgang verloren!
Im Hyperraum zu verwehen und das Kima einzubüßen, ist doch nicht vergleichbar. Da wären wir wieder bei „Birnen“ und „Äpfeln“. ;)
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von AushilfsMutant »

NEUN - 9 SEITEN und es ist noch ewig hin bis das Heft kommt
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmokrat reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von Askosan »

Positiv denken - noch ca. zwei Wochen, dann kehrt der Terminator Gucky zurück.

Ich habe mir extra einen Tag Urlaub genommen und auch einen Spoiler fest eingeplant. :st:
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von ZEUT-42 »

Askosan hat geschrieben: 6. Oktober 2020, 18:30
Kardec hat geschrieben: 6. Oktober 2020, 18:18Allerdings wurde ich vor ein paar Jahren durch Textpassagen irritiert, in denen von Halbraumtechnologie bei den Sonnentransmittern die Rede war.
Beim Bau der Sonnentransmitter wurden die lemurischen Situationstransmitter eingesetzt, die mit Halbraum-Technologie arbeiten: „Dennoch boten vor allem Stoßimpuls-Generatoren zur Erzeugung sogenannter Tele-Transportfelder auf der Basis der Halbraum-Technologie die Grundlage zum Bau der Sonnentransmitter.“ (Band 2763) Vermutlich ist nur dein „Erinnerungsvektor“ von Situationstransmitter hin zu Sonnentransmitter verrückt. :P
Nicht nur, Transmitter gleich Transmitter und Transmitter ungleich Transmitter. Etwas verwirrend.

Meines Wissens nach wurden die Situationstransmitter und die Stoßimpuls-Generatoren zu Halbraumtechnologien gemacht, da sie ohne Käfig, Torbogen oder sonstige Einengung (Sonnenmehrecke) daher kamen. Außerdem gab es schon die Fiktivtransmitter, die ebenfalls mit den Situationstransmittern verwechselt werden konnten. Daher wohl wurde der Situationstransmitter nachträglich von Rainer Castor zur Halbraumtechnologie erklärt.

Das schließt nicht aus, dass ein Fiktivtransmitter (wie er schon früh in der Serie auftauchte und Perry Rhodan von ES zur Verfügung gestellt wurde) wirklich ein echter Transmitter ist. Fiktivtransmitter ungleich Situationstransmitter, aber Fiktivtransmitter gleich Transmitter.
lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 10:29 Ich denke Stossimpuls-Generatoren hat nur Clark Darlton - ausgerechnet der Serientechniker :) - in Band 275 als tefrodischen Antrieb für Barkon erwähnt.
Das passt doch perfekt zu ZEUT-80 und allen anderen ZEUTs und zu den Situationstransmittern der Tefroder. Da hat Rainer Castor gut agiert, als er nachträglich (?) die lemurischen / tefrodischen Situationstransmitter / Stoßimpuls-Generatoren zur Halbraumtechnologie erklärte.
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von lichtman »

Askosan hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 20:53 ...
lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 20:02...mit dieser Achillesferse ist eine Infiltration mit Duplos nicht mehr leicht.
Der Hauptzweck der Dupos war nicht die Infiltration, sondern die massenhafte Verfügbarkeit von gehorsamen „Personal“.
Der Hauptzweck von Gershwin und Weinstein, die beim Transmitterdurchgang verschwanden, war Infiltration :)
Askosan hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 20:53
lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 20:02Sie haben ihr Kima bei einer Teleportation, einer Transition und bei einem Transmitterdurchgang verloren!
Im Hyperraum zu verwehen und das Kima einzubüßen, ist doch nicht vergleichbar. Da wären wir wieder bei „Birnen“ und „Äpfeln“. ;)
Ich dachte Du hast Dir genauso so etwas ähnliches ausgedacht, um das "Verwehen" von Duplos auszulösen und das Verwehen von duplizierten Schiffsteilen zu vermeiden:
Askosan hat geschrieben: 6. Oktober 2020, 13:05
R.B. hat geschrieben: 6. Oktober 2020, 12:27Aber wenn der Klon dann ein Ich - Bewusstsein hat, wie z.B. damals die Duplos?
Die Duplos sind ein gutes Beispiel, dass es beim Einsatz künstlicher/technischer Mittel zu erheblichen Unterschieden, bezüglich natürlicher Wesen, kommen kann.

Die Körperstruktur und ÜBSEF-Konstante war bei einem Duplo nicht stabil, so dass sie keine Materietransmitter nutzen konnten. Bei einem Transport verschwanden sie spurlos im Hyperraum. Wohingegen die Kohäsion eines natürlichen Wesens nicht beeinträchtigt wird.

oder später
lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 20:02
Askosan hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 11:46 Daraus ergibt sich, dass ein „instabiler“ Duplo im Hyperraum die Körper-Geist-Kohäsion verlieren könnte und dadurch einfach „verweht“.
Das ist jetzt über Band 283 hinausgehende Spekulation :)
Jetzt wirst Du mit erklären, dass Du aus sicherer Quelle weisst:

dass Kima und ÜBSEF nicht vergleichbar ist.

dass Kima sich schon bei Teleportation verflüchtigt, die ÜBSEF-Konstante aber erst bei einem Transmittersprung, und nur die ÜBSEF-Konstante die Körpermaterie stabilisiert.

dass duplizierte Maschinen ohne ÜBSEF-Konstante auch ohne ÜBSEF-Konstante stabil sind, ja sogar wie andere Materie (nicht tote) Körper mit ÜBSEF-Konstante und ihre Körper-Seele-Koppelung stabilisieren:
lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 20:02
Askosan hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 11:46 ...
Außerdem kann es einen Unterschied machen, ob der Transfer unmittelbar erfolgt, wie bei einem Materietransmitter, oder mittelbar, innerhalb eines Raumschiffes, weil die umgebende Materie stabilisierend/schützend wirken könnte.

Bei der Nutzung eines Materietransmitters fehlt daher dieser stabilisierende Faktor, und ein solcher Transport ist wohl auch nicht so „sanft“ wie eine Teleportation.
Sonnentransmittertransporte sind besonders unsanft und trotzdem haben sie Duplos gut verkraftet.

Dass Duplos in einem Raumschiff sich nicht auflösen, weil die Materie des Raumschiffes ihn stabilisiert, ist schon etwas konstruiert spekuliert. :)


Da steckt doch sehr sehr viel Spekulation von Deiner Seite dahinter.

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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von Askosan »

lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 22:49Jetzt wirst Du mit erklären, dass Du aus sicherer Quelle weisst: dass Kima und ÜBSEF nicht vergleichbar ist.
Das weiß ich sogar aus einer ganz sicheren Quelle, nämlich der Erstauflage der Serie:

„Was ist das - dieses Kima?" fragte Rhodan.

„Es läßt sich schwer definieren", erwiderte die Friedensstifterin. „Es ist jenes unbeschreibliche Etwas, das unser eigentliches Ich ausmacht."
...
Es gehört einwandfrei zur Ebene der Subjektiven Realität: Das Kima existiert wirklich, und das läßt sich beweisen, wenn auch leider nur im negativen Sinn."

„Indem ihr es verliert", nickte der Terraner. „Aber was verliert ihr da? Ist es der Verstand? Die Fähigkeit, vernünftig zu denken und zu handeln?"

„Es ist all das und noch eine ganze Menge mehr."
(Band 1506)

Das bedeutet, dass beim Kimaverlust ein Bestandteil des linguidischen Geistes geschädigt wird. Die betroffenen Linguiden sterben aber nicht zwingend. Die ÜBSEF-Konstante in ihrer Gesamtheit bleibt intakt.

Dieser Bestandteil des linguidischen Geistes ist aber nicht psionisch:

„Das Kima war nämlich ganz eindeutig nicht parapsychischer Natur, es war kein herausragendes Talent. Es war lediglich eine Besonderheit, die alle Linguiden besaßen.“ (Band 1582)

Aber eine Besonderheit ist nicht gleichzusetzen mit dem gesamten Geist.
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von Atlantis »

Askosan hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 23:18
lichtman hat geschrieben: 7. Oktober 2020, 22:49Jetzt wirst Du mit erklären, dass Du aus sicherer Quelle weisst: dass Kima und ÜBSEF nicht vergleichbar ist.
Das weiß ich sogar aus einer ganz sicheren Quelle, nämlich der Erstauflage der Serie:

„Was ist das - dieses Kima?" fragte Rhodan.

„Es läßt sich schwer definieren", erwiderte die Friedensstifterin. „Es ist jenes unbeschreibliche Etwas, das unser eigentliches Ich ausmacht."
...
Es gehört einwandfrei zur Ebene der Subjektiven Realität: Das Kima existiert wirklich, und das läßt sich beweisen, wenn auch leider nur im negativen Sinn."

„Indem ihr es verliert", nickte der Terraner. „Aber was verliert ihr da? Ist es der Verstand? Die Fähigkeit, vernünftig zu denken und zu handeln?"

„Es ist all das und noch eine ganze Menge mehr."
(Band 1506)

Das bedeutet, dass beim Kimaverlust ein Bestandteil des linguidischen Geistes geschädigt wird. Die betroffenen Linguiden sterben aber nicht zwingend. Die ÜBSEF-Konstante in ihrer Gesamtheit bleibt intakt.

Dieser Bestandteil des linguidischen Geistes ist aber nicht psionisch:

„Das Kima war nämlich ganz eindeutig nicht parapsychischer Natur, es war kein herausragendes Talent. Es war lediglich eine Besonderheit, die alle Linguiden besaßen.“ (Band 1582)

Aber eine Besonderheit ist nicht gleichzusetzen mit dem gesamten Geist.
Meine Überlegung , das Kima wurde eventuel von den Staubfürsten aufgepropft.
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von nanograinger »

Die Diskussion um die Duplos ist ein wunderbares Lehrstück, warum Ockhams Rasiermesser so ein wichtiges Prinzip der Wissenschaft ist.

Askosan führt als Unterschied von Duplos zu ihren natürlichen Originalen an, dass Duplos keine Transmitterdurchgänge überstehen und sich dabei auflösen. Er bezieht sich auf Band 283, dem einzigen Roman, in dem je so etwas bei Duplos beobachtet wurde. Es ist ihm offenbar aus "philosophischen" Gründen wichtig, dass die Duplos hier "versagen".

Nun gibt es aber Probleme mit dieser Szene in Band 283. Erstens kommt so eine Auflösung danach nie wieder vor, es bleibt ein Unikat. Zweitens gibt es andere, als viel belastend beschriebene Transmissionsprozesse (Sonnentransmitter), die andere Duplos ohne Probleme überstanden, ebenso wie vergleichbare Teleportationen. Drittens müssten die MdI wissen, dass ihre Duplos aufgrund so einer Achillesferse für Infiltrationen nicht geeignet sind. Dennoch ist gerade Band 283 einer in einer ganzen Reihe von Romanen, in der genau solche Infiltrationen ein wesentliches Thema ist. Viertens müsste aus der angeblichen Erkenntnis, die ja laut Roman an Atlan weitergegeben wird, eine Konsequenz für die Handlungen Atlans in den folgenden beiden Romanen sowie in Band 287 folgen. Davon ist aber nichts zu lesen.

Askosan vorgeschlagene "Lösung" geht so: Bei Transmitterdurchgängen kann normale Materie der Raumschiffe die Duplos stabilisieren. (Das widerspricht dem pseudophysikalischen Prinzip von Transmissionen und ein Stabilisationseffekt durch Terkonitstahl wurde auch nie in der Serie beschrieben). Teleportationen benutzen eine andere Hyperfrequenz, was den Unterschied zu den Transmissionen erklärt. (Auch hier gibt es keine anderen Fälle, in denen je ein Unterschied festgestellt wurde. Dagegen gibt es Fälle wie die Linguiden, in denen bei Problemem mit Transmissionen auch die gleichen Probleme mit Teleportationen auftauchtem). Die Duplos wurden nicht in erster Linie für Infiltrationen erzeugt. (Völlig richtig, aber irrelevant, weil das nicht erklärt, warum bspw. ein MdI wie Miras-Etrin mehrere Infiltarionsmissionen mit Duplos durchführte). Warum Atlan die doch potentiell sehr wichtige Info zur Unterscheidung von Duplos und Originalen in keinem der auf Band 283 folgenden Romanen aufgriff, dazu hat Askosan noch keine "Erklärung" geliefert, aber ich habe keine Sorge, dass ihm dazu etwas einfallen wird. B-)

Ockhams Rasiermesser sagt einem unvoreingenommen Verstand nun, dass eine andere, einfachere Lösung gesucht werden muss. Da bieten sich einige an.
1) Die Duplos von Band 283 sind anders als die Duplos aus früheren Romanen. Andere Duplos (wie die Duplos der "Fünften Kolonne" Band 223 ff.) hatten diese Transmissionsauflösung bekanntlich nicht. Das passt außerdem zur Tatsache, dass es je nach verwendetem Multiduplikator Unterschiede bei den Duplos geben kann (bspw. bei der Frage der Duplizierung von Parafähigkeiten).
2) Es war schlicht ein Transmitterunfall, der von den Beobachtern falsch interpretiert wurde. Als man Atlan die Geschichte erzählt hat, hat ihn sein Extrasinn "Narr" gerufen, und ihm die Widersprüche aufgezählt. Deshalb gab es weder Konsequenzen aus dem Vorfall für Atlans spätere Handlungen, noch wurde jemals wieder so ein Fall beobachtet.
3) Aus der Metaebene gesehen: Es war ein Autorenfehler. Mahr musste die beiden Duplos entsorgen und dichtete ihnen die Auflösungserscheinung an. War mal was anderes als wieder die armen Kerle im Feuergefecht umkommen zu lassen. Den Widerspruch zu den Infiltrationsstories hat er übersehen.

Wir haben also drei Lösungen, in denen eine Annahme die Problematik mit einem Schlag auflöst, und eine "Lösung", die für jeden Widerspruch eine neue (meiner Meinung nach wenig wahrscheinliche bis unhaltbare) Annahmen braucht, um die Problematik aufzulösen. Ockhams Rasiermesser besagt nun, dass eine der drei einfachen Lösungen zu bevorzugen ist.

Aber das würde Askosans "Philosophie" nicht stützen, also sind diese Lösungen natürlich abzulehnen. B-)
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von LaLe »

Ich bevorzuge klar Lösung 2) mit der Fehlinterpretation .
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von lichtman »

Leseprobe

https://www.buecher.de/shop/spiritualit ... /58606338/

Die Hauptpersonen des Romans
  • Gucky – Der Mausbiber straft alle Berichte über seinen Tod Lügen.
  • Daidra und Pretopart – Zwei Wegbegleiter bleiben zurück.
  • Mevander – Ein Posbi mit vielen Händchen fürs Praktische.
  • Gordy Shampley – Ein Erwachter übernimmt Befehle.
  • Anna – Eine Ingenieurin beweist Nerven.
Aus dem Vorspann
Spoiler:
Im heimischen Universum spitzt sich die politische Lage derweil dramatisch zu: Die Cairaner treiben ihr Trajekt massiv voran, zu dessen Erfüllung Atlan und die Bleisphäre eine besondere Rolle spielen. Um die Kontrolle zu behalten, haben sie ihr Sternenrad in den Kugelsternhaufen M 13 befördert. Und sie haben aller Welt den Tod des Mausbibers Gucky vorgegaukelt. Aber nun wendet sich das Blatt. GUCKY KEHRT ZURÜCK
Die Leseprobe endet in einem bizarren Anderraum:
Spoiler:
Gucky findet sich schliesslich in einer Art Suspensions-Alkoven - er ist wohl nicht suspendiert.

Der Alkoven war von Anti-Psi-Feldern umgeben. Etwas, das ihn daran hinderte, seine Talente einzusetzen.

Da war das Licht. Der Hauch eines Paralichts, schwach und kaum funkelnd.

Lässt man ihn entkommen?

Gucky flieht mit einer Paradox-Teleportation - normale Teleportation, Telekinese & Telepathie funktionieren nicht - und findet sich im Anderraum und trifft schließlich eine Karawane sechsbeiniger Cyborgkamele und Daidra und Pretopart.

Daidra und Pretopart sind iltartige Cyborgs - Die Hörorgane waren durch biomechanische Prothesen ersetzt, die weitaus raffinierter gefertigt waren als die der Metallkamele. - im Anderraum.

Gucky verstand kein Wort. Allerdings waren da erneut vage Erinnerungen, als hätte er dies Sprache bereits einmal gehört.

Sie erkennen den Iltfluch Pettek.

Daidra: »Ich bin postfeminin-reproduktionsautark«
Pretopart: »Ich sehe mich als postmaskulin-reproduktionsautark. Keiner von uns beiden hat das Reproduktionspogramm bereits gestartet.«

Postbiologisch?
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von Askosan »

nanograinger hat geschrieben: 8. Oktober 2020, 00:27Aber das würde Askosans "Philosophie" nicht stützen, also sind diese Lösungen natürlich abzulehnen. B-)
Das hat mit Philosophie nichts zu tun, sondern es geht um einen nachträglichen Erklärungsansatz.

Du hast doch selbst die „Metaebene“ angesprochen. Der Band 283 war nicht der erste Roman, wo Kurt Mahr über Duplos geschrieben hat.

Du unterstellst diesem Autor, dass er völlig vergessen hatte, das Duplos Sonnentransmitter genutzt haben, und dass ein Gucky Duplo teleportiert ist. Kurt Mahr wollte deiner Meinung nach die Duplos aus Band 2083 aus der Handlung nehmen, und hat sich dazu irgendeine Transmittergeschichte ausgedacht.

Ich hingegen gehe davon aus, dass er überhaupt nichts vergessen hatte. Dass aber für ihn, und den Exposéautor, Teleportationen nicht in die gleiche „Schublade“ gehörten wie Materietransmittertransporte.

Die Sonnentransmitter waren damals ganz neu in der Serie und waren für die verantwortlichen Autoren vermutlich auch nicht in der gleichen „Schublade“ wie Materietransmitter.

Es gab damals das „Hyperfrequenzmodell“ noch nicht, aber die Verantwortlichen haben wohl damals schon die verschiedenen Methoden der Ortsversetzung nicht als gleichartig aufgefasst.

Auf dieser Grundlage hat sich meiner Meinung nach Kurt Mahr die Duploschwäche, im Bezug auf Materietransmitter, ausgedacht.

Das „Hyperfrequenzmodell“ von Rainer Castor als Erklärungsansatz zu verwenden, für etwas, dass die damaligen Autoren schon nicht als gleichartig aufgefasst haben, ist mE durchaus sinnvoll.

Mir ist dieser Erklärungsansatz lieber als einem Autor wie Kurt Mahr, Senilität zu unterstellen, da er wesentliche Aspekte der Duplohandlung völlig vergessen hatte. :nein:
Zuletzt geändert von Askosan am 8. Oktober 2020, 08:13, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von LaLe »

Lösung 2.). ;)
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

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AushilfsMutant
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von AushilfsMutant »

Lösung 2,5!
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmokrat reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von Askosan »

LaLe hat geschrieben: 8. Oktober 2020, 08:13Lösung 2.). ;)
Du befindest Dich gedanklich nicht auf der "Metaebene". Auf dieser Ebene gibt es nur zwei Lösungen:

Entweder hat Kurt Mahr wesentliche Aspekte der Duplohandlung vergessen und sich dann diese Transmittergeschichte ausgedacht, um die Duplos loszuwerden.

Oder aber ihm war die gesamte Duplohandlung völlig bewusst und er hat sich, bei der im Roman angegebenen Erklärung, etwas gedacht.

Zwischen diesen beiden Lösungen sollte man sich entscheiden und ich habe mich auf letzteres festgelegt. "Nano" auf ersteres, da er hier einen Autorenfehler sieht.
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von LaLe »

Ein Autorenfehler liegt m. E. erst dann vor, wenn es einen nicht mehr erklärbaren Widerspruch gibt. Das sehe ich im konkreten Fall nicht zwingend. Es ist ein letztlich falscher Erklärungsansatz der involvierten Romanfiguren (es wird nicht aus der Sicht des Erzählers geschrieben), der nie weiter verfolgt wurde.

Auf der Metaebene könnte das die Absicht hinter Kurt Mahrs Schilderung gewesen sein. Als Wissenschaftler wusste er sicher um die Beschränktheit erster Theorien. ;)

Ansonsten bin ich ganz bei dir. Ich denke auch, dass die damaligen Autoren einen Unterschied gemacht haben zwischen "normalen" und Sonnentransmittern. Und den Vergleich mit dem kima finde ich ebenfalls sehr gewagt.
Die Katze grinste.
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Re: Perry Rhodan 3088: Gucky kehrt zurück

Beitrag von Askosan »

LaLe hat geschrieben: 8. Oktober 2020, 08:41Ein Autorenfehler liegt m. E. erst dann vor, wenn es einen nicht mehr erklärbaren Widerspruch gibt. Das sehe ich im konkreten Fall nicht zwingend.
Ich hatte anfangs auch überlegt, ob nicht vielleicht doch ein Autorenfehler vorliegen könnte, und mir dann überlegt, wie Kurt Mahr wohl vorgegangen ist.

Wenn man eine solche Duploschwäche schildern möchte, im Zusammenhang mit Materietransmittern, dann wird der Autor wohl vorher recherchiert haben, ob im Zyklus Duplos nicht schon Transmitter verwendet haben.

Er wird dann festgestellt haben, dass Duplos im Zyklus keine Materietransmitter genutzt haben, aber durchaus Sonnentransmitter.

Auch den Gucky Duplo wird er mMn auf dem „Schirm“ gehabt haben. Ein kopierter Mutant, der seine Parabegabungen auf Seiten der MdI einsetzt, das vergisst man nicht so einfach.

Als Rechercheergebnis ist für mich klar, dass für Kurt Mahr Sonnentransmitter und Teleportationen nicht direkt vergleichbar sind mit einem Materietransmitter. Deshalb ist er bei dieser im Roman gegebenen Erklärung geblieben. Vermutlich auch in Absprache mit dem Exposéautor.

Kurt Mahr war damals war noch relativ jung und von Senilität wird er wohl nicht betroffen gewesen sein. Daher ist für mich klar, dass er alles auf dem „Schirm“ hatte, und sich bei der angegebenen Erklärung etwas gedacht hat.
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