Rettungsmitttel auf kleineren Raumschiffen

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NEX
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Re: Rettungsmitttel auf kleineren Raumschiffen

Beitrag von NEX » 7. Mai 2014, 21:11

Nehmen wir einen MARS-Kreuzer. Nur die Beiboote (z.B. die 6 Korvetten) als Rettungsbeiboote zu benutzen würde bei deren Einsatz den Schlachtkreuzer aller Rettungsmittel entblößen:
3 Korvetten dienen als Landungsboote der Landungstruppen, die drei anderen hängen als Absicherung im Raum. Bei einem Angriff hätte der Kreuzer keine Rettungsmittel. Ergo: es müssen für die Stammbesatzung (und Reserve und ...) Rettungspods oder ähnliches vorhanden sein. Ich denke, dass bei den größeren Kampfeinheiten die Beiboote bei Gefechten ausgeschleust werden. So vergrößert man die Feuerkraft.

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Re: Rettungsmitttel auf kleineren Raumschiffen

Beitrag von Pan Greystat » 7. Mai 2014, 21:32

NEX hat geschrieben:Nehmen wir einen MARS-Kreuzer. Nur die Beiboote (z.B. die 6 Korvetten) als Rettungsbeiboote zu benutzen würde bei deren Einsatz den Schlachtkreuzer aller Rettungsmittel entblößen:
3 Korvetten dienen als Landungsboote der Landungstruppen, die drei anderen hängen als Absicherung im Raum. Bei einem Angriff hätte der Kreuzer keine Rettungsmittel. Ergo: es müssen für die Stammbesatzung (und Reserve und ...) Rettungspods oder ähnliches vorhanden sein. Ich denke, dass bei den größeren Kampfeinheiten die Beiboote bei Gefechten ausgeschleust werden. So vergrößert man die Feuerkraft.
*Kopfkratz* Darum sprachen wir auch von 3 und mehrfach Redondant wenn ich mich recht erinnere. Schlieslich kann es auch sein das Teile des Schiffes Komplett zerstört oder unbegehbar sind. Ich glaub auf Schiffen die heute Fahren müssen auch min 3 mal soviele Rettungsplätze mit Booten UND Inseln sein wie Passagiere.

Also bei 50 Mann stamm Besatzung sollten , meiner meinung nach, 150 Plätze in Rettungskapseln vorhanden sein und die Plätze in den Beibooten noch dazu
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Re: Rettungsmitttel auf kleineren Raumschiffen

Beitrag von Fartuloon der Ältere » 18. Mai 2014, 20:13

Sehe da zwei Szenarien ein Schiff aufzugeben
a) mit Ruhe in die Beiboote gehen
b) schnelle Evakuierung nach massiven Schäden.

Wo sind im Ernstfall (bei Gefechten) die Besatzungsmitglieder zu finden; auf welchen Stationen
hier müssten Rettungsmittel nach b) bereitstehen.

Für mich sind es
1. Hauptzentrale
2. Maschinenleitstand / -leitstände
3. Waffenleitstände (an den Kanonen wird wohl kaum Personal präsent sein müssen)
4. aktive Beiboote sind besetzt und/oder ausgeschleust.
5. ....?
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Re: Rettungsmitttel auf kleineren Raumschiffen

Beitrag von Pan Greystat » 19. Mai 2014, 08:37

Die Zentralekugel in den Terranischen Schiffen ist soweit ich weis immer als Rettungssystem ausgelegt. Wenn ich mich recht erinnere können sogar die äußeren Segmente abgesprengt werden von der Zentrale das diese Autark Unterlichtflugfähig ist. Dann wäre 1-3 schonmal versorgt. Einen Maschieneraum als Solchen gibt es ja auf Terranischen Raumschiffen garnicht. Was auch besser ist ^^ Der Waffenleidstand sollte wenn er schon nicht in der Zentrale ist doch nahe bei dieser sein. Funk gehört immer zur Zentrale und auch der Maschineleidstand hat wohl die beste Ausgangslage in der Mitte des Schiffes
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Re: Rettungsmitttel auf kleineren Raumschiffen

Beitrag von Holger Logemann » 19. Mai 2014, 12:21

Pan Greystat hat geschrieben:*Kopfkratz* Darum sprachen wir auch von 3 und mehrfach Redondant wenn ich mich recht erinnere. Schlieslich kann es auch sein das Teile des Schiffes Komplett zerstört oder unbegehbar sind. Ich glaub auf Schiffen die heute Fahren müssen auch min 3 mal soviele Rettungsplätze mit Booten UND Inseln sein wie Passagiere.

Also bei 50 Mann stamm Besatzung sollten , meiner meinung nach, 150 Plätze in Rettungskapseln vorhanden sein und die Plätze in den Beibooten noch dazu
Nach aktuellen Vorschriften 63 Plätze bei 50 Mann (+25%) in der zivilen Schifffahrt - Millitär hab ich nichts gefunden.

Zustimmung, die bei millitärischen Einsätzen im Zweifelsfall nicht verfügbaren Beiboote nicht mit zu berücksichtigen, aber die reinen rettungsmittel dreifach vorzuhalten halte ich für überzogen.
Bei meiner Korvette bekomme ich es vielleicht hin dass ich den Verlust einer von vier Einheiten kompensiert bekomme (+33%), aber dann muß auch Schluß sein.

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Re: Rettungsmitttel auf kleineren Raumschiffen

Beitrag von Pan Greystat » 19. Mai 2014, 13:55

Holger Logemann hat geschrieben: Nach aktuellen Vorschriften 63 Plätze bei 50 Mann (+25%) in der zivilen Schifffahrt - Millitär hab ich nichts gefunden.

Zustimmung, die bei millitärischen Einsätzen im Zweifelsfall nicht verfügbaren Beiboote nicht mit zu berücksichtigen, aber die reinen rettungsmittel dreifach vorzuhalten halte ich für überzogen.
Bei meiner Korvette bekomme ich es vielleicht hin dass ich den Verlust einer von vier Einheiten kompensiert bekomme (+33%), aber dann muß auch Schluß sein.
Im Kampfeinsatz kannst du ein Raumschiff aber auch nicht mit Rettungsweste verlassen ^^ außerdem wenn das Schiff unter Feuer steht und zu wrack geschossen wird. Es is ein Kugelraumer du hast kein vorn oder hinten. Mal davon abgesehen das bei einem Schiff das 60 Meter hoch und Lang ist 150 Rettungskapseln mit 3x3x5m in den außenwänden kaum ins Gewicht fällt. Außerdem wenn 50 Mann Stammbesatzung ist. 150 Passen auf jedenfall drauf. Ich geh halt jetzt wirklich von Perry Rhodan aus da wird das leben der Besatzung so hoch geschrieben das es mich wundert das es nicht nur Robotkampfschiffe gibt.
Die Masse eine Kugelraumers sind eben extrem sogar bei den Korvetten und Kreuzern.
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Re: Rettungsmitttel auf kleineren Raumschiffen

Beitrag von Fartuloon der Ältere » 19. Mai 2014, 18:29

Viel Rettungsmittel an der Peripherie halte ich für suboptimal.
In der Regel werden die Schiffe nicht von innen heraus zerstört.
Außen angebrachte Rettungsmittel dürften bei einem Treffen am ersten zu Schrott gehen.
Denke, dass eine angepasste Verteilung ein brauchbarer Mittelweg ist.

Hochgeschützte Kernbereiche, wie sie zurzeit beschrieben werden, passen besser in das Bild.
Rettungspods, die nach außen geschossen werden, benötigen einen unversehrten Fluchttunnel!

Weite Hallen mit Aggregaten, wie oft geschildert und in den ersten RZ angebildet gehören nicht auf dein Schiff, welches Waffengewalt ausgesetzt sein kann.
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Re: Rettungsmitttel auf kleineren Raumschiffen

Beitrag von Pan Greystat » 19. Mai 2014, 22:01

Darum sage ich ja das es so viele sein sollte. Termostrahler Impulsgeschütze Überschlagsblitze alles Waffen die im Vergleich zu den Granaten von Kriegsschiffen ein witz sind. Noch eher mit Matschflugkörpern zu vergleichen und die Zerfetzen dir das Schiff.

Daher müssten sie schon nahe der Außenhülle sein. Vielleicht Seperat mit einem Schutzschirm versorgt im Falle eines Kampfes. Lange Röhren nach drausen bringen dir genau null weil diese genau so anfällig sind aber noch dazu extrem viel Platz im Vergleich verbrauchen.
Ich weis halt nur von den Ultra Riesen in den es Rettungsrutschen gab. Die einen Genau zu Rettungsbooten geschickt haben um von den Zentrumsgebieten in die Außenregionen zu bringen. ALlerdings nicht nur im Kriesenfall sondern immer wenn es Schnell gehen musste.

Vor dem HI Schock hätte ich ja Kleintransmitter gesagt ^^ du gehst durch bist in der Kapsel und raus. Das fällt natürlich nach HI aus.
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Re: Rettungsmitttel auf kleineren Raumschiffen

Beitrag von Fartuloon der Ältere » 21. Mai 2014, 12:41

NEX meinte
Nur die Beiboote (z.B. die 6 Korvetten) als Rettungsbeiboote zu benutzen würde bei deren Einsatz den Schlachtkreuzer aller Rettungsmittel entblößen:
3 Korvetten dienen als Landungsboote der Landungstruppen, die drei anderen hängen als Absicherung im Raum. Bei einem Angriff hätte der Kreuzer keine Rettungsmitte
Diese "aktiven"Beiboote können/dürfen nicht als vollwertige Rettungsmittel betrachtet werden.
Sind sie ausgeschleust, so reduziert sich natürlich auch die Anzahl der Besatzungsmitglieder, die im "Notfall" evakutiert werden müssen.
Sie sind eher dazu geeignet, das Mutterschiff bei nicht behebbaren Schäden zu verlassen; wobei dann ein ÜL-Antrieb von Vorteil ist.
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Re: Rettungsmitttel auf kleineren Raumschiffen

Beitrag von NEX » 21. Mai 2014, 16:39

Die 300 Mann Stammbesatzung bleiben.
Landungstruppen und Beibootbesatzungen haben ja ihr Rettungsmittel. Die Korvetten selbst haben ja ebenfalls Rettungsmittel.

Ich glaube, ab Neptunklasse sind die Zentralekugeln als separate Raumschiffe eingezeichnet. Ich habe aber noch nie darüber in Romanen gelesen. Raumschiffe explodieren immer sofort.

Rettungsröhren sind bei einer flugfähigen Zentralekugel unnötig, außer zum Rand dieser Kugel, in der die Rettungspods sitzen.

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Re: Rettungsmitttel auf kleineren Raumschiffen

Beitrag von Pan Greystat » 21. Mai 2014, 23:16

Sehe ich genau so. Allerdings hab ich es schon in Romanen gelesen. ich kann dir aber den Roman auch nicht genau sage.
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Re: Rettungsmitttel auf kleineren Raumschiffen

Beitrag von Fartuloon der Ältere » 22. Mai 2014, 06:16

Raumschiffe explodieren immer sofort.
Klar!
Bei den "heute" eingesetzten Energiemengen verfügen materielle Hüllen über zu wenig Widerstand.
Wenn der Schutzschirm weg ist, peng
Er muss nicht komplett abbauen, kann auch partiell durchdrungen werden.
Irgendwo im Inneren trifft er dann auf einen Reaktor oder eine Speicherbank
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