Hangartechnologie - mal Allgemein

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Alexandra
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Alexandra »

Langschläfer hat geschrieben:Bakterien und Viren überleben auch im Vakuum ganz schön lange. Auf der ISS hat man an der Außenhülle mal Abstriche gemacht. Ganz schön "besiedelt" von außen, das Ding.
Das lag mir jetzt auch auf der Zunge.

Letztes Jahr habe ich mich wegen einer meiner nie fertiggestellten Geschichten mit Hangartechnologie beschäftigt und von freundlichen Menschen Material bekommen. Da habe ich jetzt endlich mal wieder reingeschaut (der Ferienbeginn naht, har, har!!).

Da ich es bekommen habe, möchte ich es mit euch teilen. Stand Frühling oder Sommer 2015:

Das hier hatte mir Slarti zusammengestellt:
1. Schleusentore mit Schiebetoren
2. Schleusentore mit einem Iris-Mechanismus wie bei den variablen Blendenöffnungen in Fotoapparaten (wie bei Stargate SG-1)
3. Schleusentore mit Lamellen-Jalousiemechanismus wie bei den Foto-Verschlüssen von Spiegelreflexkameras und bei Rolltor-Garagen-Werkstattoren

In Langform beschrieb Slarti das so:
"Beiboothangar und Öffnungsmechanismus.
Hangar, Flugzeughalle, Well-Deck. Es könnten große Hallen mit mehreren darin bereitstehenden Beibooten sein - aber auch Tuben-Hangars, kleine abgetrennte Räumlichkeiten mit jeweils einem Fahrzeug, das auch einen eigenen Ausstoßmechanismus besetzt. Zum Beispiel die berühmt-berüchtigte, aus Kostengründen immer wieder wiederholten Bilder in der alten Kampfstern-Galactica-Serie, wenn die Viper-Abfangjäger mit Katapulten aus den Auslagern des Kampfsterns geschleudert werden. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es auch in der Serie 'Space: Above and Beyond' einen ähnlichen Katapultmechanismus. Der Hangarmeister hat einen wichtigen und verantwortungsvollen Posten, er muss für stets reibunsloses Ein- und Ausfliegen auch in Gefechtssituationen sorgen. Auf irdischen Flugeugträgern gibt es noch den Airboss, er ist für alles verantwortlich, das auf dem Flugdeck abläuft. Einen stressigeren Beruf kann ich mir übrigens nicht vorstellen. In der futuristischen PR-Serie dürfte aber das meiste mit Hilfe hochentwickelter Computer und Positroniken automatisch ablaufen und geregelt werden.

RoRo-Hangars sind eine Sonderform, ähnlich wie an beiden Seiten offene Regale. Solche Hangars können schnell mit großen Mengen Gütern oder fertigen Funktionsmodulen beschickt werden und sind m.W. häufig offen.

Schleusentore könnten klassisch mit Schiebetoren funktionieren, oder mit einem Iris-Mechanismus wie bei den variablen Blendenöffnungen in Fotoapparaten. Zu sehen auch beim Verschluss des Sternentores in der Stargate SG-1-Fernsehserie. Ein Lamellen-Jalousiemechanismus wie bei den Foto-Verschlüssen von Spiegelreflexkameras und bei den klassischen Rolltor-Garagen-Werkstattoren wäre denkbar."

4. http://www.perrypedia.proc.org/wiki/RoRo : "Roll-on/Roll-off-Hangars (abgekürzt »RoRo-Hangars«) sind große Hangars, die sich meist am Äquatorialbereich eines Raumschiffes befinden und sich auf zwei Seiten öffnen lassen. Sie erhöhen die Einsatzmöglichkeiten und Flexibilität eines Raumers enorm. Seine Verwendungsmöglichkeiten sind breit gefächert, er kann als Laderaum, Großhangar, Transmitterstation und Reparaturwerft für kleinere Raumschiffe dienen. Es gibt verschiedene Module und Container mit zusätzlichen Waffensystemen, Maschinenanlagen, Triebwerken, Sonderausrüstungen und Passagierräumen, die den Hangar ganz oder teilweise ausfüllen und in ihm verankert werden können.
Zu Beginn wurde er nur bei Explorer-Schiffen verwendet, da er die statische Struktur eines Schiffes deutlich schwächt. Verbesserte Materialien und Technologien ermöglichten ab 489 NGZ jedoch auch den Einbau in Kampfeinheiten. Die ODIN-Klasse war die erste Kampfschiffklasse mit Roll-on/Roll-off-Hangar.
Raumschiffe mit Roll-on/Roll-off-Hangar:
http://www.pr-materiequelle.de/riss/dat ... /r1208.htm
Technik der BASIS - Mehrzweckhangar an Bord der BASIS
http://www.pr-materiequelle.de/riss/dat ... /r1224.htm
Technik der BASIS - Großhangar der Ringwulstsektion der BASIS - THEBEN-Hangaranlage
http://www.pr-materiequelle.de/riss/dat ... /r1364.htm
Terranisches Raumhafenareal (Teil 4): Verlade- und Reparaturhangar
http://www.pr-materiequelle.de/riss/dat ... /r1504.htm
MERZ-Kreuzer VESTA (1) mit RoRo-Hangar
http://www.pr-materiequelle.de/riss/dat ... /r1508.htm
MERZ-Kreuzer VESTA (2): Merz-Module"

Das hier hatte ich von Gregor Paulmann:
"Zuerst zu Deiner Frage: Schutzfelder und Hangar.
In den Zeichnungen und Romanen wird aus meiner Sicht davon ausgegangen, dass ein Schutzfeld (Prallfeld !) unmittelbar auf der Innenseite des Außentores eines Hangars vor dem Öffnen des Tores aufgespannt wird, um eine Entlüfung des Hangars zu vermeiden. Das Prallfeld ist dabei selektiv durchlässig – für langsame feste Materie eher als für gasförmige. Allerdings gibt es auch immer leichte Leckagen. Ob da jemand bei STAR TREK NG geklaut hat oder eine parallele Idee hatte, kann ich nicht sagen.
Je langsamer ein Raumschiff den Schirm durchfliegt, desto besser kann sich der Schirm der Kontur des Schiffes anpassen und Leckagen vermeiden.
Kommt das Schiff von außen in den Hangar, solltest Du bedenken, dass die Schiffshülle entweder a) sehr kalt ist, wenn das Schiff im freien Raum war oder b) sehr heiß, wenn gerade eine Atmosphäre ohne Schutzschirm durchflogen wurde.
Bei a) wird sich die unmittelbare Umgebung des Schiffes im Hangar abkühlen und sofort Wasser (aus der Hangaratmosphäre) auf der Hülle des Schiffes kondensieren.
Bei b) entsprechende Erwärmung und Dampfwolken auf der Hülle…

Abschalten des Projektors wird wahrscheinlich wegen Sicherheitsschaltungen sehr schwierig, es wird auch Back-Up Systeme geben, weil sich ja Menschen im Hangar aufhalten.
Sollte es doch möglich sein – bitte, es muss überzeugend sein; ein einfaches „Ausknipsen“ ist es nicht – wird die explosive Dekompression alle Menschen und losen Teile wahrscheinlich nach außen reißen. Das im Hangar geparkte Boot aber wahrscheinlich nicht (zu schwer und zusätzlich gesichert am Boden). Das einfliegende Boot könnte davon leicht gestört werden, Du solltest aber davon ausgehen, dass die Steuerung des Bootes das kompensieren kann. Also so einfach wird das einfliegende Boot NICHT kaputt zukriegen sein *ggg*."
:devil:

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Langschläfer
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Langschläfer »

Holger Logemann hat geschrieben:
Bei der Korvette habe z.B. konisch dichtende Rumpfabschnitte verwendet die ich mechanisch wie den Korken aus der Flasche ziehe und dann seitlich beiseite schiebe.

[img ]http://korvettenprojekt.de/HLDB060717/HLDB060717-47.png[/img]
[img ]http://korvettenprojekt.de/HLDB060717/HLDB060717-48.png[/img]
[img ]http://korvettenprojekt.de/HLDB060717/HLDB060717-50.png[/img]
Die "Korken" ( :D ) -Lösung gefällt mir.
Braucht zwar so aus einem Stück ganz schön Platz für den Verschub... aber man könnte das vielleicht auch mehrteilig bauen (rechts-links-oben-unten, und/oder über die Diagonalen?) und die einzelnen Teile über Nut-und-Feder-Lösungen verbinden. Quetschdichtung in den Nuten, müsste man vielleicht alle paar tausend Zyklen mal tauschen. (Und ob ein Schiff seine Großschleusenluken überhaupt so oft aufmacht... die Mannschleusen schon eher...)
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Batman
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Batman »

Ist es überhaupt sinvoll Beiboothangars (speziell Großbeiboothangars wie Korvetten oder Kreuzer) unter Druck zu halten? Die einzigen Leute die das brauchen sind a) die Typen die in das Beiboot raus und rein marschieren und da fahr ich einfach vom Mutterschiffinnnern einen Tunnel zur nächsten Mannschleuse und b) die armen Wartungsschweine die außen an dem Schiff rumfuhrwerken müssen und abgesehen davon das 90% davon wahrscheinlich entweder von autonomen Wartungsrobotern oder ferngelenkten Servomechanismen erledigt wrt gibt's dafür SERUNS.
Das wird im Honorverse so gehandhabt und ich denke das ist eine sinvolle wenn nicht sogar überlegene Alternative zu 'ich pumpe zu jedem Start den gesamten Hangar leer' oder Trek-style 'Prallschirm hält die Luft drin wenn das Tor offen ist.'
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Moonbiker
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Moonbiker »

Batman hat geschrieben:Ist es überhaupt sinvoll Beiboothangars (speziell Großbeiboothangars wie Korvetten oder Kreuzer) unter Druck zu halten?
Nö. :D

Günther

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Early Bird
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Batman hat geschrieben:Ist es überhaupt sinvoll Beiboothangars (speziell Großbeiboothangars wie Korvetten oder Kreuzer) unter Druck zu halten? Die einzigen Leute die das brauchen sind a) die Typen die in das Beiboot raus und rein marschieren und da fahr ich einfach vom Mutterschiffinnnern einen Tunnel zur nächsten Mannschleuse und b) die armen Wartungsschweine die außen an dem Schiff rumfuhrwerken müssen und abgesehen davon das 90% davon wahrscheinlich entweder von autonomen Wartungsrobotern oder ferngelenkten Servomechanismen erledigt wrt gibt's dafür SERUNS.
Das wird im Honorverse so gehandhabt und ich denke das ist eine sinvolle wenn nicht sogar überlegene Alternative zu 'ich pumpe zu jedem Start den gesamten Hangar leer' oder Trek-style 'Prallschirm hält die Luft drin wenn das Tor offen ist.'
Die Hangarpumperei hat ihren Ursprung möglicherweise weit in der Vergangenheit der PR-Schreiberei.
Natürlich macht es Sinn den Hangar unter Luft zu halten. Etliche Scenen wären weder im Bild-, noch im Kopfkino so schön malerisch darstellbar, wenn in den Hangars Vakuum oder giftige Fremdatmosphäre wäre.
Und mal ehrlich: In Zeiten von Energiefelder, Schmiegschirme usw. sollte das Halten oder Herumpumpen (Herumschieben) von Atmosphäre der geringste Aufwand sein. Das Jaulen von Pumpen, wo wurde dass das letzte Mal beschrieben?
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
Kursiv soll meist auf irgend etwas mit Hümör hinweisen. Doppeltkursive Schrift gäbe noch mehr Möglichkeiten.

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Fartuloon der Ältere
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere »

Was "jault" an einer Pumpe?
Eine defekte Lagerung? Zu schnell strömende Medien?
Jaulen = Schall = Schwinungen des Materials.

Würde sagen: eine "jaulende Pumpe" lebt nicht mehr so arg lange.
Der Tatbestand ist natürlich ein gutes Merkmal zur Gestaltung eines Romans.
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Langschläfer
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Langschläfer »

Also Turbopumpen werden ganz schön jaulig, selbst wenn sie in Ordnung sind... wobei man die ja auch etwas weiter weg vom Hangar platzieren und dämmen könnte. (Oder: Kontraschall?)

Allerdings sollte man einen Hangar auch "energetisch" auf Nulldruck setzen können - Prallfeld auf das Hangartor, und dann das Feld zur Rückseite "ziehen". Braucht man nur noch einen Drucktank, der die Luft dann aufnimmt.

Oder eine "Feldpumpe" im Absaugrohr konstruieren. Keine beweglichen Teile.
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Early Bird
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Fartuloon der Ältere hat geschrieben:...
Der Tatbestand ist natürlich ein gutes Merkmal zur Gestaltung eines Romans.
Um nichts anderes ging es. :P B-)
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
Kursiv soll meist auf irgend etwas mit Hümör hinweisen. Doppeltkursive Schrift gäbe noch mehr Möglichkeiten.

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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Langschläfer hat geschrieben:Also Turbopumpen werden ganz schön jaulig, selbst wenn sie in Ordnung sind... wobei man die ja auch etwas weiter weg vom Hangar platzieren und dämmen könnte. (Oder: Kontraschall?)

Allerdings sollte man einen Hangar auch "energetisch" auf Nulldruck setzen können - Prallfeld auf das Hangartor, und dann das Feld zur Rückseite "ziehen". Braucht man nur noch einen Drucktank, der die Luft dann aufnimmt.

Oder eine "Feldpumpe" im Absaugrohr konstruieren. Keine beweglichen Teile.
Early Bird hat geschrieben:... In Zeiten von Energiefelder, Schmiegschirme usw. sollte das Halten oder Herumpumpen (Herumschieben) von Atmosphäre der geringste Aufwand sein. ...
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Early Bird hat geschrieben:
Fartuloon der Ältere hat geschrieben:...
Der Tatbestand ist natürlich ein gutes Merkmal zur Gestaltung eines Romans.
Um nichts anderes ging es. :P B-)
Im Übrigen ist die pfeifend oder zischend in das Vakuum der Schleuse einströmende Luft auch so ein dramaturgischer Klopps. OK, in neueren Werken ist das Pfeifen oder Zischen erst zu hören, wenn bereits eine zur Schallübertragung ausreichende Gasmenge in der Schleuse vorhanden war. In ältere Schriftstücke fehlt dieses Detail jedoch. :D
Langschläfer hat geschrieben:... Prallfeld auf das Hangartor, und dann das Feld zur Rückseite "ziehen". ...

Oder eine "Feldpumpe" im Absaugrohr konstruieren. Keine beweglichen Teile.
Mit einem Prallfeld die Luft zur Rückseite ziehen dürfte die elegantere Methode sein.
Möglicherweise nicht so einfach wie eine Feldpumpe, aber in Zeiten ausgedachter Technik auch kein wahres Problem.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Langschläfer »

Noch eine Überlegung - wir haben ja bei PR Gravitationsgeneratoren zur Verfügung, die auch sehr eng begrenzt wirkende Felder erzeugen können, bzw. deren Felder wiederum gegen die Umgebung abgeschirmt werden können.

Wenn man jetzt ein sehr starkes G-Feld am hinteren Ende eines Ansaugrohres erzeugt (wobei das G-Feld aber vor dem Hangarbereich "endet"), dann müsste man am Endpunkt (ident mit dem Mittelpunkt des G-Feldes) eine sehr starke Verdichtung erzeugen können (sagen wir mal, Kern des Jupiters oder so - NUGAS wäre doch etwas übertrieben).
Damit hätte man jetzt eine Röhre mit einem sehr harten Vakuum drin (und einer Masse sehr kleinen Volumens am Ende).
Wenn man jetzt das Rohr zum Hangar hin öffnet, würde die Luft in das Vakuum in diesem Rohr strömen. Fast so, als ob jemand eine Mannschleuse nach draußen aufmacht.
Um den Hangar wieder zu belüften, müsste man nur das G-Feld abschalten. *puff*

Ist natürlich nicht wirklich ausfallsicher. Und man würde mehrere Ansaugöffnungen brauchen, sonst dauert das etwas länger.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Tolle Idee.
Das Ganze als große eher flache Mulde an der Decke oder oben an der Seitenwand = schnelles Evakuieren.
Das Jupitergas dann mit einer Feldpumpe aus der Muldensenke absaugen und in einer "Flasche" verschließen = Sicherheit bei Stromausfall.
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Fartuloon der Ältere
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere »

Die "Korken-Variante" von Holger hat schon was für sich.
Nur muss für diese Variante entsprechend "Stauraum" im Schiff verfügbar sein.
Wie wäre es mit "öffnen nach außen" ?
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Moonbiker »

Fartuloon der Ältere hat geschrieben: Wie wäre es mit "öffnen nach außen" ?
So etwa?
https://youtu.be/cZpK9AEGo5o

Günther

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Fartuloon der Ältere
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere »

Ja, zum Beispiel.
Kleine Schub- und dann Drehbewegung
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Holger Logemann
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Holger Logemann »

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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Batman »

Da das tatsächlich gemacht wird gehe ich davon aus das das irgendwelche Vorteile gegenüber einem einfach nach außen aufschwingenden Tor hat.
Was sind diese, und würden die auch für einen Hangar greifen?
Übrigens funktionierten zumindest die THEBEN-Hangars der BASIS in etwa so wie ich mir das vorgestellt hatte.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Moonbiker »

Batman hat geschrieben:Da das tatsächlich gemacht wird gehe ich davon aus das das irgendwelche Vorteile gegenüber einem einfach nach außen aufschwingenden Tor hat.
Gab es aber auch, auch Schiebedeckel.
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Günther

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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Batman »

Das Schiebedeckelproblem im Hangarkontext wurde bereits angesprochen. Das ist toll wenn ich den Deckel irgendwo parken kann wo er nicht im Weg ist. Was mich interessiert ist ob und wenn ja welche Vorteile das 'rauspoppen dann aufschwingen' Konzept gegenüber simplem aufschwingen hat.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Moonbiker »

Batman hat geschrieben:Was mich interessiert ist ob und wenn ja welche Vorteile das 'rauspoppen dann aufschwingen' Konzept gegenüber simplem aufschwingen hat.
Beim 'rauspoppen dann aufschwingen' Konzept ist der gesamte Mechanismus innerhalb, sozusagen unter Panzerschutz.
Beim simplem aufschwingen wären zumindest die Scharniere außerhalb.

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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Batman »

Danke, das macht Sinn und ist zumindest im Rahmen eines Raketensilos nachvollziehbar. Die Dinger sollen immerhin Gegenschlagfähig sein (eine Rakete die ich nicht starten kann weil das Deckelscharnier klemmt ist zu nix nütze).
Den Vorteil gegenüber gewöhnlichen 'schwing nach außen auf' Hangartüren im Perryversum seh ich allerdings nicht. Erstens sollten da die Schutzschirme des Mutterschiffes im Weg sein und zweitens ist die Beiboote auszuschleusen wenn ich bereits unter Beschuß bin nicht unbedingt die brillianteste Idee, speziell für unabhängig ÜL-fähige Großbeiboote. Wenn ich WEISS das es Zank geben wird werf' ich die ein bis drei Lichtjahre vorher raus wenn ich denn meine das würde mir nutzen. Wenn ich ÜBERRASCHT werde halte ich die Dinger drinnen bis ich entweder das Weite suchen oder zumindest genug Atempause finden kann, um sie in Ruhe auszusetzen.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Batman hat geschrieben:...
Den Vorteil gegenüber gewöhnlichen 'schwing nach außen auf' Hangartüren im Perryversum seh ich allerdings nicht. Erstens sollten da die Schutzschirme des Mutterschiffes im Weg sein ...
Soweit mir bekannt, sind die Radien der Schutzschirme recht groß.
Somit sind die Schutzschirme nach außen aufschwingenden Hangartore nicht im Weg.

Grundsätzlich sind geachste Tore vor allem unter hoher Last präziser zu führen als Schiebetore.
Ach dürften Notöffnungen ohne umfassenden Verlust der Tore bei geachsten Tore leichter zu bewerkstelligen sein, als bei Schiebetore.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere »

Könnte mir auch vorstellen dass ausgeschleuste Beiboote sich noch innerhalb des Schirms des Mutterschiffs aufhalten können
Gibt es zuverlässige Aussagen über den Radius eines Schutzschirms?
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Langschläfer »

Fartuloon der Ältere hat geschrieben:Könnte mir auch vorstellen dass ausgeschleuste Beiboote sich noch innerhalb des Schirms des Mutterschiffs aufhalten können
Gibt es zuverlässige Aussagen über den Radius eines Schutzschirms?
Bei den ENTDECKERN im Tradom-Zyklus gab es Angaben dazu, hab die aber nicht greifbar. Ca. 10 km Durchmesser iirc.
Der Schirm der FANTASY hatte sogar 10 km Radius, und das war ein "lächerlicher" 200-m-Kahn... (eBook Heft 100, Kap. 6)
»Entfernung der Materieballung ist identisch mit dem gravitationsmagnetischen Abwehrschirm«, dröhnte Claudrins Stimme aus den Lautsprechern. »Das sind genau zehn Kilometer. Richten Sie Ihre Geschütze so ein, daß sie eine wenigstens drei Kilometer durchmessende Kreisfläche herausschießen.«
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Batman »

'Im Weg' soll heißen 'im Weg einkommenden Feuers also ist Scharniere unter Panzerschutz nicht wirklich wichtig', nicht 'im Weg der aufschwingenden Hangartore'.
Die Schutzschirme werden i.d.R. als Kugelschale beschrieben also müßten, da der Ringwult da mit reinpassen muß, zumindest die Hangars im Hauptrumpf und in den Nebenwülsten genug Freiraum haben die Tore zu öffnen ohne an der Schirminnenseite anzuecken.
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