Hangartechnologie - mal Allgemein

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Early Bird
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Ich würde sogar soweit gehen, die aufklappbaren Hangar-Tore als verlängerung der Hangarböden zu nutzen. So könnten im Bedarfs- bzw. Notfall mehr Beiboote als innere Hangarfläche zur Verfügung steht aufgenommen und mitgenommen , z. B. wegen ausgefallener Trägerschiffe.

Hangars im Normalfall auch gepanzert zu verschließen, dies bei annähernd Flächenbündigkeit, hat in Zeiten von Verschlusszustand bei Schiffs-Inaktivität sicher Vorteile verschiedener Art.
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
Kursiv soll meist auf irgend etwas mit Hümör hinweisen. Doppeltkursive Schrift gäbe noch mehr Möglichkeiten.

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Fartuloon der Ältere
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere »

Bezüglich Schirmblasen hatte ich mal ein paar Überlegungen angestellt.
Damals ging's um das HAWK-Feld
Bild

Sollten bedenken, je größer das Feld (Durchmesser) desto mehr Energie braucht's für den Aufbau
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Early Bird
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Fartuloon der Ältere hat geschrieben:...
Sollten bedenken, je größer das Feld (Durchmesser) desto mehr Energie braucht's für den Aufbau
Gerade frage ich mich, ob wir hier eher über die "Roman-Realität" sprechen, oder ganz neu erfinden. :gruebel: Sollten wir über Anlehnungen der "Roman-Realität" sprechen, müssen vor allem die Autoren Energie aufbringen, um den Durchmesser der Schirme aufzubauen. ;) :P

Ein recht viel größerer Durchmesser der Schutzschirme als die Schiffsrümpfe mag seinen Sinn mal darin gehabt haben, die Schirmkrümmung geringer zu halten (da gibt es in der Realität einen Effekt, der zu Leuchterscheinungen führt, wenn hochenergetische Teilchen in Kurvenbahnen gezwungen werden) oder aber um einen Sicherheitsabstand zwischen Schirm und Rumpf zu realisieren.
Ja, es werden in PR auch Schutzschirme beschrieben, die jeder Krümmung folgen und körpernahe "stehen". Aber ob so die ersten Schutzschirm-Erfindungen gedacht wurden ...?
Zuletzt geändert von Early Bird am 16. Juli 2016, 16:32, insgesamt 2-mal geändert.
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
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Fartuloon der Ältere
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere »

Wo ist die Realität im SF-Kontext?
Sind wir nicht alle am fabulieren?
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Fartuloon der Ältere hat geschrieben:Wo ist die Realität im SF-Kontext?
Sind wir nicht alle am fabulieren?
Ich schrieb nicht Realität, sondern "Roman-Realität". ;) :P :D
Ebenso über über Anlehnungen an diese. ;) :P :D
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
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Fartuloon der Ältere
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere »

Mein Gedanke war, welche Größe muss ein Aggregat für einen bestimmten Raumschifftyp haben.
Theoretisch könnte man Schiffe der 200m-Klasse (Schwere Kreuzer) mit Aggregaten für SpaceJets ausstatten.

Also die Schlussfolgerung Schirmdurchmesser > Aggegratgröße.
Habe ich dann etwas Handfestest, kann ich diese Aggegrate in Schiffs-Entwürfe platzieren.
So ist der Ansatz zur HAWK-Feld-Größe entstanden.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Fartuloon der Ältere hat geschrieben:Mein Gedanke war, welche Größe muss ein Aggregat für einen bestimmten Raumschifftyp haben.
Theoretisch könnte man Schiffe der 200m-Klasse (Schwere Kreuzer) mit Aggregaten für SpaceJets ausstatten.

Also die Schlussfolgerung Schirmdurchmesser > Aggegratgröße.
Habe ich dann etwas Handfestest, kann ich diese Aggegrate in Schiffs-Entwürfe platzieren.
So ist der Ansatz zur HAWK-Feld-Größe entstanden.
Ich verstehe dein Ansinnen schon.
Aber ...
Early Bird hat geschrieben:...
Ein recht viel größerer Durchmesser der Schutzschirme als die Schiffsrümpfe mag seinen Sinn mal darin gehabt haben, die Schirmkrümmung geringer zu halten (da gibt es in der Realität einen Effekt, der zu Leuchterscheinungen führt, wenn hochenergetische Teilchen in Kurvenbahnen gezwungen werden) oder aber um einen Sicherheitsabstand zwischen Schirm und Rumpf zu realisieren.
...
..., welche Größe muss das Aggregat oder zusätzliche Aggregate haben, um mögliche ungerichtete Durchschlagseffekte zu neutralisieren oder den Schirm viel enger zu krümmen und zu stabilisieren? :gruebel:
Ich wage mal zu behaupten, dass der Schirmradius nicht der Maßstab für die Aggregatgröße ist. :unsure:
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere »

Die Schirmgröße alleine bestimmt nicht die Abmessungen eines Aggregats.
Ein weiterer Faktor ist die "Qualität" (Leistungsfähigkeit) des Schirms.
Für diese beiden Ansätze braucht man "Energie" und "Steuerung"
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Fartuloon der Ältere hat geschrieben:Die Schirmgröße alleine bestimmt nicht die Abmessungen eines Aggregats.
Richtig. :st:
Und mein Reden. B-)
Jetzt auch dein Reden. :)
Fartuloon der Ältere hat geschrieben:Ein weiterer Faktor ist die "Qualität" (Leistungsfähigkeit) des Schirms.
Für diese beiden Ansätze braucht man "Energie" und "Steuerung"
... und "Reserven" aller Art.
Also z. B. auch Abstand.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von NEX »

Fartuloon der Ältere hat geschrieben:Bezüglich Schirmblasen hatte ich mal ein paar Überlegungen angestellt. ...
Die APOLLO-Klasse hat einen Ringwulst-Durchmesser von 960 m (laut Risszeichnung).

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Troll Incorporation
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Troll Incorporation »

Bei meinen Arbeiten für STELLARIS war es für mich ein Bedürfnis und Ansporn wenigstens eine Szene mit "Alltagswelt" drin zu haben.
In der Folge "27 - Transportschaden" war es eine Hangarszene - so wie ich sie mir vorgestellt/ausgemalt habe.

Hier die relevanten (Technik-)Passagen:
[…] Eine Mischung aus Öl, Ozon und menschlichen Ausdünstungen, im beständigen Kampf gegen die Lufterneuerungsanlage der STELLARIS bis an die Grenze der Wahrnehmung verdünnt.
Eine Kakofonie aus Warnlauten, dem rauen Umgangston der Arbeiter und dem Raunen tausender Schallquellen tief in den Eingeweiden des Schiffes, vom schallschluckenden Feld um seinen Arbeitshelm um etliche Dezibel gesenkt.
Die Lichtflut einer ausgeleuchteten Einflugschneise, das Flackern von Warnleuchten. Schattenspiele von vorbeihuschenden Robotern und Kollegen, teilweise von den Holo-Anzeigen seines Manipulators verdeckt.
Rabintranath hob seinen Arm, und sein Karnickel tat es ihm nach. Er griff nach der Fracht, und sein Karnickel griff zu. Die Typenbezeichnung KNKL und die an ein aufrecht sitzendes Kaninchen erinnernde Form hatten diesem Fracht- und Stapel-Roboter seinen Spitznamen eingebracht. Und Etka Rabintranath steckte mittendrin. […]
Eine Batterie von Warnleuchten warf ihr Licht durch den Hangar, begleitet vom Hupen der Schottwarnung.
Etka drehte sich zum großen Hangarschott, das durch seine schwarzgelbe Umrandung überdeutlich aus der Wand hervorstach, und sein Karnickel drehte sich mit. Ein Spalt entstand, der sich zusehends verbreiterte und dem Samtschwarz des Weltraums Platz machte.
Ein ovaler Körper gierte seitlich vor die Öffnung. Etka erkannte die Silhouette eines großen Personengleiters, der die letzten, neuen Passagiere für die nächste Etappe brachte.
Draußen mussten nun die Zugstrahler ihre Arbeit aufgenommen haben. Der Gleiter verzögerte und schwebte langsam in den Hangar ein. Die Sterne in der Hangaröffnung waberten und verzerrten sich, als er das Prallfeld durchstieß, das die Luft im Hangar hielt.
Kleine, mobile Traktoreinheiten innerhalb des Hangars übernahmen. Eine Follow-me-Einheit setzte sich vor das flache Ovaloid und bugsierte es zu seinem Landeplatz, […].
Als das Fahrzeug auf seinen Landefüßen zum Ruhen kam, verteilten sich die Traktoreinheiten entlang seiner Peripherie und fixierten es auf seinem Platz.
[…]
Rabintranath funkte seinen Freund Mirius Weinbaum oben in der Kontrollkabine an, die wie ein Schwalbennest unter der Decke hing.
[…]
Er lehnte an der Brüstung der Galerie, die in zehn Meter Höhe aus der Stirnwand ragte.

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Kapaun
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Kapaun »

Um nochmal auf die Frage der Desinfizierung/Dekontamination vom Beginn des Threads zurückzukommen: Es wäre ja darüber nachzudenken, ob das eigentlich überhaupt ein relevantes Thema ist. Auf den ersten Blick, natürlich, erscheint sie zwingend notwendig und unumgänglich. Aber würden die Bakterien, Pilze und Viren von, sagen wir, Ferrol einem Menschen überhaupt schaden? Wären sie in einer terranischen Biosphäre auch nur überlebensfähig? Wir haben ja schon auf der Erde den Fakt, dass die meisten Krankheiten Artgrenzen nicht oder nur mit großen Schwierigkeiten überspringen. Auch Parasiten sind meist auf wenige Arten spezialisiert. Und dann Keime aus einer komplett fremden Biosphäre? Ich vermute, dass das tatsächlich gar nicht funktionieren würde.

Natürlich hat dieser Gedanke noch eine ganz andere Seite, nämlich die, dass gleichermaßen umgekehrt das bei PR immer recht simpel geschilderte Kolonisieren einer fremden Welt (ungefähr so, als ob man eine einsame Insel auf der Erde besiedelt) nur mit erheblichen Anstrengungen möglich wäre. Einheimische Tiere und Pflanzen eignen sich wahrscheinlich nicht als Nahrung, und mitgebrachte Spezies dürften eher nicht gedeihen. Vermutlich müsste man eine Welt vorher umfassend terraformen, und damit sind weniger klimatische und atmosphärische Bedingungen gemeint, als vielmehr die Details der Biochemie, in denen hier wohl der Teufel steckt. Da ist es vermutlich einfacher, man besiedelt den Weltraum mit großformatigen Habitaten ...

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Batman
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Batman »

Nur das das im Perryversum so nicht passiert ist. Terraner und assoziierte Spezies können auf halbwegs erdähnlichen Planeten überleben, un im Gegenzug können sich die dort einheimischen Lebensformen an den humanoiden Eindringlingen gütlich tun. Planeten sind entweder lebensfreundlich oder nicht. Wenn sie es sind kann die lokale Flora und Fauna die Siedler verdauen.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Kapaun hat geschrieben:... Da ist es vermutlich einfacher, man besiedelt den Weltraum mit großformatigen Habitaten ...
Sterile Planet kämen als Grundstruktur, Baugrund für solche Habitate in Frage.
Die Wahrscheinlichkeit verstanden zu werden, ist oft genug und aus allen möglichen Gründen gering.
Deshalb bin ich zwar für meine Texte verantwortlich, nicht jedoch für vermutete Absichten und Ansichten.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Kapaun »

Early Bird hat geschrieben:
Kapaun hat geschrieben:... Da ist es vermutlich einfacher, man besiedelt den Weltraum mit großformatigen Habitaten ...
Sterile Planet kämen als Grundstruktur, Baugrund für solche Habitate in Frage.
Ja. Wenn es sich lohnt, dort zu siedeln. (Rohstoffe, Forschung oder einfach Schutz vor Strahlung etc.)

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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Kapaun hat geschrieben:
Early Bird hat geschrieben:
Kapaun hat geschrieben:... Da ist es vermutlich einfacher, man besiedelt den Weltraum mit großformatigen Habitaten ...
Sterile Planet kämen als Grundstruktur, Baugrund für solche Habitate in Frage.
Ja. Wenn es sich lohnt, dort zu siedeln. (Rohstoffe, Forschung oder einfach Schutz vor Strahlung etc.)
Ein recht guter Grund dort zu siedeln wäre z. B. die Schwerkraft.
Rohstoffe, ja, klar.
Strahlungsschutz? Wäre nicht schlecht, müsste aber auch in Weltraum-Habitate künstlich sein.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Kapaun »

Rechtig, Schwerkraft. Wirft Probleme auf, ist aber auf Dauer kaum verzichtbar. Strahlungsschutz ist gar keine triviale Sache, unter anderem durch die Sekundärstrahlung, die er hervorrufen kann. Zumindest wäre er wohl ziemlich aufwendig. Man könnte da vielleicht an starke Magnetfelder denken - so geht's ja auch im wirklichen Leben.

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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Kapaun hat geschrieben:Rechtig, Schwerkraft. Wirft Probleme auf, ist aber auf Dauer kaum verzichtbar. Strahlungsschutz ist gar keine triviale Sache, unter anderem durch die Sekundärstrahlung, die er hervorrufen kann. Zumindest wäre er wohl ziemlich aufwendig. Man könnte da vielleicht an starke Magnetfelder denken - so geht's ja auch im wirklichen Leben.
Oder an Kuppeln, die mit z. B. stark wasserhaltige Schäume (PU) gefüllt sind. Das reduziert die Sekundärstrahlung.
OK, das Licht wird dann diffuser, aber wozu gibt es Spiegel, Lichtleiter oder lichtleitenden Beton. Dann müsste der lichtleitende Beton eben mit noch mehr irgendwie gebundenem Wasser entwickelt werden und ohne metallische Armierung.
Oder im Kuppelmaterial durch nur lokal starke Magnetfelder die Ausbreitungsrichtung der Sekunderstrahlung dirigieren. Was für SF-Geschichten wieder Material her gäbe.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Kapaun »

Early Bird hat geschrieben:
Kapaun hat geschrieben:Rechtig, Schwerkraft. Wirft Probleme auf, ist aber auf Dauer kaum verzichtbar. Strahlungsschutz ist gar keine triviale Sache, unter anderem durch die Sekundärstrahlung, die er hervorrufen kann. Zumindest wäre er wohl ziemlich aufwendig. Man könnte da vielleicht an starke Magnetfelder denken - so geht's ja auch im wirklichen Leben.
Oder an Kuppeln, die mit z. B. stark wasserhaltige Schäume (PU) gefüllt sind. Das reduziert die Sekundärstrahlung.
OK, das Licht wird dann diffuser, aber wozu gibt es Spiegel, Lichtleiter oder lichtleitenden Beton. Dann müsste der lichtleitende Beton eben mit noch mehr irgendwie gebundenem Wasser entwickelt werden und ohne metallische Armierung.
Oder im Kuppelmaterial durch nur lokal starke Magnetfelder die Ausbreitungsrichtung der Sekunderstrahlung dirigieren. Was für SF-Geschichten wieder Material her gäbe.
Was tust du, wenn jemand einen Spaziergang draußen machen will? Vielleicht hält man sich doch an Planeten, die ein eigenes Magnetfeld produzieren ...

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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Early Bird »

Kapaun hat geschrieben:
Early Bird hat geschrieben:
Kapaun hat geschrieben:Rechtig, Schwerkraft. Wirft Probleme auf, ist aber auf Dauer kaum verzichtbar. Strahlungsschutz ist gar keine triviale Sache, unter anderem durch die Sekundärstrahlung, die er hervorrufen kann. Zumindest wäre er wohl ziemlich aufwendig. Man könnte da vielleicht an starke Magnetfelder denken - so geht's ja auch im wirklichen Leben.
Oder an Kuppeln, die mit z. B. stark wasserhaltige Schäume (PU) gefüllt sind. Das reduziert die Sekundärstrahlung.
OK, das Licht wird dann diffuser, aber wozu gibt es Spiegel, Lichtleiter oder lichtleitenden Beton. Dann müsste der lichtleitende Beton eben mit noch mehr irgendwie gebundenem Wasser entwickelt werden und ohne metallische Armierung.
Oder im Kuppelmaterial durch nur lokal starke Magnetfelder die Ausbreitungsrichtung der Sekunderstrahlung dirigieren. Was für SF-Geschichten wieder Material her gäbe.
Was tust du, wenn jemand einen Spaziergang draußen machen will? Vielleicht hält man sich doch an Planeten, die ein eigenes Magnetfeld produzieren ...
Flapsig geantwortet: Unnötiger Luxus. :P
Ernst geantwortet: Macht sicher einiges einfacher. :)
Allerdings hattest du die Idee mit starke Magnetfelder auch, ich habe sie auf geringere Dimensionen geschildert.
Ich bin eigentlich nicht von einem für Freiluftleben servierten Planeten ausgegangen, sondern von einem mit nicht unbedingt passender Gashülle. Das halte ich für wahrscheinlicher als 21% O, 78% N, ungiftige Spurengase usw. vorzufinden. Kuppeln sind da schon notwendig, zumindest für die ersten etlichen Jahre, bis die Planetenatmosphäre ausreichend angepasst ist. Solange der Planet nicht selber die für Menschen ungeeigneten Gase in unbeherrschbare Mengen freigibt, sollte das technisch und später biologisch machbar sein. Ansonsten müssen die Kuppeln eben bleiben, ähnlich als wenn die Besiedlung unter Wasser stattfinden würde. Oder die Besiedlung nicht stattfinden ...
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Fartuloon der Ältere »

Der Hintergrund meiner Frage war der Tatbestand, dass ich immer nur von "Hangar" und
"Einschleusen" lesen (wahrnehme).
Je nachdem, wo ich ein Schiff im Einsatz war, muss es äußerlich gereinigt werden!

Ich glaube mich an Romane/Taschenbücher zu erinnern, wo von unbekannten Planeten
Krankheitserreger eingeschleppt (auf das Schiff übernommen) wurden.

Trotz aller medizinischer/biologischer Technik, halte ich es für unverantwortlich auf einem nicht lange erforschten Planeten zu landen und
dann das Beiboot und die Besatzung einfach "einzuschleusen".
Willst Du einen Menschen glücklich machen, erzähle ihm, was er hören will.
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Kapaun »

Early Bird hat geschrieben:
Kapaun hat geschrieben:
Early Bird hat geschrieben:
Kapaun hat geschrieben:Rechtig, Schwerkraft. Wirft Probleme auf, ist aber auf Dauer kaum verzichtbar. Strahlungsschutz ist gar keine triviale Sache, unter anderem durch die Sekundärstrahlung, die er hervorrufen kann. Zumindest wäre er wohl ziemlich aufwendig. Man könnte da vielleicht an starke Magnetfelder denken - so geht's ja auch im wirklichen Leben.
Oder an Kuppeln, die mit z. B. stark wasserhaltige Schäume (PU) gefüllt sind. Das reduziert die Sekundärstrahlung.
OK, das Licht wird dann diffuser, aber wozu gibt es Spiegel, Lichtleiter oder lichtleitenden Beton. Dann müsste der lichtleitende Beton eben mit noch mehr irgendwie gebundenem Wasser entwickelt werden und ohne metallische Armierung.
Oder im Kuppelmaterial durch nur lokal starke Magnetfelder die Ausbreitungsrichtung der Sekunderstrahlung dirigieren. Was für SF-Geschichten wieder Material her gäbe.
Was tust du, wenn jemand einen Spaziergang draußen machen will? Vielleicht hält man sich doch an Planeten, die ein eigenes Magnetfeld produzieren ...
Flapsig geantwortet: Unnötiger Luxus. :P
Ernst geantwortet: Macht sicher einiges einfacher. :)
Allerdings hattest du die Idee mit starke Magnetfelder auch, ich habe sie auf geringere Dimensionen geschildert.
Ich bin eigentlich nicht von einem für Freiluftleben servierten Planeten ausgegangen, sondern von einem mit nicht unbedingt passender Gashülle.
Ja, aber selbst dann wird es ja aus verschiedensten Gründen Außeneinsätze geben. Im Schutzanzug halt. Aber Strahlenschutz ist dann halt nicht so einfach. Heutzutage verwendet man Einweganzüge. Die schützen aber nicht wirklich vor Strahlung, sondern nur davor, dass strahlende Teilchen Hautkontakt bekommen. Bei kosmischer Strahlung helfen die wenig. Jeder Anzug ein eigenes transportables Magnetfeld? Das wäre eine echte Herausforderung an die Ingenieurskunst. Vielleicht könnte man Magnetfeldgeneratoren in Fahrzeuge einbauen, die dann einen gewissen Bereich drumherum auch schützen. Oder man errichtet sie kreisförmig um eine Siedlung herum. Dann hätte man einen gewissen Freiraum.

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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Kapaun »

Fartuloon der Ältere hat geschrieben:Der Hintergrund meiner Frage war der Tatbestand, dass ich immer nur von "Hangar" und
"Einschleusen" lesen (wahrnehme).
Je nachdem, wo ich ein Schiff im Einsatz war, muss es äußerlich gereinigt werden!

Ich glaube mich an Romane/Taschenbücher zu erinnern, wo von unbekannten Planeten
Krankheitserreger eingeschleppt (auf das Schiff übernommen) wurden.

Trotz aller medizinischer/biologischer Technik, halte ich es für unverantwortlich auf einem nicht lange erforschten Planeten zu landen und
dann das Beiboot und die Besatzung einfach "einzuschleusen".
Man würde jedenfalls zumindest erwarten, dass sich die Autoren konsistent verhalten. Entweder ist eine Desinfizierung nötig, dann muss man das in die Standardprozedur einbauen. Oder sie ist nicht nötig, dann ist eine Infektion aber auch kein Thema für Romane ...

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Richard
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Richard »

Nun, ein Grossteil moeglicher gefaehrlicher Ablagerungen auf Beiboten usw. sollte schon durch den Flug im Weltraum "entsorgt" werden.

Einfach mal den Prallschirm oder so abschalten und schon erfolgt die "Vakuumdesinfektion" im Weltraum.
Ansonsten .. hm ja - da sollte man eben wirklich eine Standardprozedur einfuehren oder mal erwaehnen.

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Langschläfer
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Re: Hangartechnologie - mal Allgemein

Beitrag von Langschläfer »

Kapaun hat geschrieben:Vielleicht könnte man Magnetfeldgeneratoren in Fahrzeuge einbauen, die dann einen gewissen Bereich drumherum auch schützen. Oder man errichtet sie kreisförmig um eine Siedlung herum. Dann hätte man einen gewissen Freiraum.
Besonders letzteres hat man schon öfter für Siedlungen auf dem Mond vorgeschlagen - praktisch ein "magnetisches Dach", erzeugt durch die überlappenden Felder mehrerer Generatoren.
Erfordert allerdings eine ganz schöne Menge Strom. Und die Generatoren müssen ja auch in der Mondnacht laufen, wegen der kosmischen Strahlung. Und die Generatoren sind reichlich groß...

"Portable" Geräte für Schiffe wurden ebenfalls angedacht, aber auch hier scheitert man (noch) an der Energieversorgung und der Größe (Nutzlastreduktion!) - und an der Formgebung der Felder, die bei den meisten Konfigurationen zwei "Löcher" haben, wie das Erdmagnetfeld am magnetischen Nord- und Südpol. Auf dem Mond kann man die so legen, dass sie ungefährlich sind, aber bei einem Schiff...
Neun von zehn Stimmen in meinem Kopf sagen mir ständig das ich nicht verrückt bin. Die zehnte pfeift die Melodie von Tetris.
"Fighting for peace is like screwing for virginity." - George Carlin
Polls sind doof. ;)

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