Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

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Dragonchild
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Dragonchild »

nanograinger hat geschrieben:
24. Januar 2020, 13:39
Aber die "Forschungsreise" ist ja nur der Aufhänger. Irgendetwas muss ja passieren, damit ein Zyklus losgeht.

Bei Band 100 hat der Zyklus danach nur in kleinen Teilen überhaupt mit Band 100 zu tun, die Akonenstory ist mit Band 107 vorbei. Der Zyklus heißt übrigens "Die Posbis", die überhaupt erst in Band 128 auftauchen. Die Story um Mechanica/Laurins/Posbis hat mit Band 100 gar nichts zu tun.

Auch der MdI-Zyklus entwickelt sich nach Band 200 immer mehr in eine Gewaltorgie, die nichts mit friedlichen Zielen einer Forschungsmission zu tun hat.

Es ist doch so: Spannung benötigt einen (Interessens-) Konflikt. Und darüber hinaus nicht einen Konflikt um fiktive Sonnenbadplätze am Strand, sondern in letzter Konsequenz einen existentiellen Konflikt. Ob der Einstieg in so einen Konflikt nun durch einen Forschungsmission oder eine Invasion gemacht wird, ist eine Stilfrage, und das wird in der Serie ja sehr variiert.

Ich stimme mit Kardec überein, dass es bei den Konflikten nicht immer gleich um die Existenz des Universums gehen muss. Allerdings scheint mir diese Phase mit Band 2999 und Weltenbrandende auch erst einmal abgeschlossen (wobei ich mal abwarte, was denn die "Konvergenz" bedeuten wird). Allerdings ist die Serie und seine Protagonisten eben auch schon ziemlich weit unterwegs gewesen, ob das nun Mahlstrom, Anthuresta, Orpleyd, Sevcooris oder jetzt Ancaisin ist. Entsprechend großräumig sind dann auch die Auswirkungen der Konflikte.
Ich finde es macht schon einen Unterschied ob man sich in Gefahr begibt weil man dazu gezwungen ist um eine noch größere Gefahr zu stoppen oder ob man es freiwillig tut.

Ich weiß viele mochten den Anfang des Mythos Zyklus nicht. Mir gefiel es das man es erstmal ruhiger angehen lies. Auch wenn es vielleicht ein bisschen zu ruhig war. Und es gab vor Perrys Reise nach Ancaisin einige Hefte die ich sehr gern gelesen habe. Mir wär es lieber gewesen wenn es bei einem überschaubaren Konflikt zwischen Cairanern/Ladhonen und der Milchstraße geblieben wäre. Auch das hätte Stoff für spannende Romane gegeben.
Jetzt hat Perry wieder ein Problem das am Ende nur ein Deus Ex Machina lösen kann.

Und was die Konvergenz bedeutet kann ich Dir sagen. Viele Tote. Vermute die Cairaner werden mit der Technik wo sie bisher nur auf einzelnen Planeten die Lebensenergie absaugen bei der Konvergenz die Lebensenergie vom tausenden Planeten benutzen um VECU zu befreien.

ZEUT-42
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von ZEUT-42 »

Dragonchild hat geschrieben:
24. Januar 2020, 20:57
Trotzdem wäre es mir lieber gewesen wenn es bei einem Überschaubaren Konflikt zwischen Cairanern/Ladhonen und der Milchstraße geblieben wäre. Auch das hätte Stoff für spannende Romane gegeben.

Und was die Konvergenz bedeutet kann ich Dir sagen. Viele Tote. Vermute die Cairaner werden mit der Technik wo sie bisher nur auf einzelnen Planeten die Lebensenergie absaugen bei der Konvergenz die Lebensenergie vom tausenden Planeten benutzen um VECU zu befreien.
Das Cairanische Projekt Trajekt hat nur bislang so gar nichts damit zu tun, die VECU zu befreien. Das sieht eher nach einer Flucht aus und die Cairaner scheinen einen sicheren Hafen anzustreben. Es kann aber tatsächlich sein, dass die noch viel mehr Vitalenergie benötigen und Billionen umbringen könnten...

Dragonchild
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Dragonchild »

ZEUT-42 hat geschrieben:
24. Januar 2020, 21:23
Dragonchild hat geschrieben:
24. Januar 2020, 20:57
Trotzdem wäre es mir lieber gewesen wenn es bei einem Überschaubaren Konflikt zwischen Cairanern/Ladhonen und der Milchstraße geblieben wäre. Auch das hätte Stoff für spannende Romane gegeben.

Und was die Konvergenz bedeutet kann ich Dir sagen. Viele Tote. Vermute die Cairaner werden mit der Technik wo sie bisher nur auf einzelnen Planeten die Lebensenergie absaugen bei der Konvergenz die Lebensenergie vom tausenden Planeten benutzen um VECU zu befreien.
Das Cairanische Projekt Trajekt hat nur bislang so gar nichts damit zu tun, die VECU zu befreien. Das sieht eher nach einer Flucht aus und die Cairaner scheinen einen sicheren Hafen anzustreben. Es kann aber tatsächlich sein, dass die noch viel mehr Vitalenergie benötigen und Billionen umbringen könnten...
Ich hatte vermutet das es um das Öffnen des Kerkers von VECU ging und sie über die Bleispähre einen Hintereingang suchten. Die Lebensenergie würden sie dann brauchen um entweder die Sphäre zu öffnen oder VECU zu stärken. PHATOOM hatte sie ja geschwächt.
Kann natürlich sein das sie flüchten wollen. Aber wohin? Durch die Bleisphäre?

ZEUT-42
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von ZEUT-42 »

Dragonchild hat geschrieben:
24. Januar 2020, 21:32
ZEUT-42 hat geschrieben:
24. Januar 2020, 21:23
Dragonchild hat geschrieben:
24. Januar 2020, 20:57
Trotzdem wäre es mir lieber gewesen wenn es bei einem Überschaubaren Konflikt zwischen Cairanern/Ladhonen und der Milchstraße geblieben wäre. Auch das hätte Stoff für spannende Romane gegeben.

Und was die Konvergenz bedeutet kann ich Dir sagen. Viele Tote. Vermute die Cairaner werden mit der Technik wo sie bisher nur auf einzelnen Planeten die Lebensenergie absaugen bei der Konvergenz die Lebensenergie vom tausenden Planeten benutzen um VECU zu befreien.
Das Cairanische Projekt Trajekt hat nur bislang so gar nichts damit zu tun, die VECU zu befreien. Das sieht eher nach einer Flucht aus und die Cairaner scheinen einen sicheren Hafen anzustreben. Es kann aber tatsächlich sein, dass die noch viel mehr Vitalenergie benötigen und Billionen umbringen könnten...
Ich hatte vermutet das es um das Öffnen des Kerkers von VECU ging und sie über die Bleispähre einen Hintereingang suchten. Die Lebensenergie würden sie dann brauchen um entweder die Sphäre zu öffnen oder VECU zu stärken. PHATOOM hatte sie ja geschwächt. Kann natürlich sein das sie flüchten wollen. Aber wohin? Durch die Bleisphäre?
Ins Dyoversum, von dem wir noch nicht viel wissen. Vielleicht ist das so etwas wie ein 'Sicherer Hafen' für Völker, die sich von den SI's, Materiequellen und -senken, Chaotarchen und Kosmokraten bedrängt sehen. Die Cairaner haben derart viel gesehen, dass sie wissen werden, wie allein ein Wesen im Angesicht der Hohen Mächte ist.

Kritikaster
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Kritikaster »

Ce Rhioton hat geschrieben:
24. Januar 2020, 18:22
Kritikaster hat geschrieben:
24. Januar 2020, 18:00
Ich weiß nicht, wann dies "heute" genau sein soll. Nach meinem Eindruck vermeidet die Serie seit längerem zu effektvolle Schilderungen von Leid und Elend.
viewtopic.php?f=3&t=4984
Sag ich doch. 8-)

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AARN MUNRO
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von AARN MUNRO »

Askosan hat geschrieben:
24. Januar 2020, 18:44
Ce Rhioton hat geschrieben:
24. Januar 2020, 18:38
Askosan hat geschrieben:
24. Januar 2020, 18:27

Ich lese die Serie - unter anderem - zur Ablenkung und temporären "Ausstieg" aus der Realität.
Was man allerdings nicht immer bemerkt... ;)
Das ist durchaus beabsichtigt, da ich beim Lesen das logische Denken nicht einstelle. B-)
Bravo: So sollte es auch sein! So gehts mir auch ... aber wohl nicht jedem Leser ... einige möchten eben wohl einfach abschalten beim Lesen. Na ja ...
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
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Wenn ich Sense of Wonder will, lese ich Fantasy. Bei SF erwarte ich logische Zusammenhänge.
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WillyR
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von WillyR »

Jarak da Nardonn hat verkündet, die Cairaner könnten die Bleisphäre aus M 13 entfernen und eine neue Sonne Arkon an ihre Stelle setzen. Stammt diese möglicherweise aus dem Dyoversum?
DON'T PANIC

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Askosan
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Askosan »

WillyR hat geschrieben:
18. Februar 2020, 10:12
Jarak da Nardonn hat verkündet, die Cairaner könnten die Bleisphäre aus M 13 entfernen und eine neue Sonne Arkon an ihre Stelle setzen. Stammt diese möglicherweise aus dem Dyoversum?
»Wir ersetzen die Bleisphäre, das Grabmal des alten Arkon. Die Cairaner haben zugestimmt, dabei zu helfen. Sie werden die Bleisphäre aus Thantur-Lok entfernen und Platz schaffen für das neue, großartige Arkonsystem, das wir mithilfe der Cairaner erbauen werden! Eine neue Sonne, ein neues Planetendreieck, ein neues Tiga Ranton! Ein neues Imperium! Konsul Baldaraise hat mir bereits seine Unterstützung für dieses Projekt zugesagt. Die Carianer werden uns mit ihrem Sternenrad helfen, eine neue Sonne Arkon zu setzen und den Beginn einer neuen Epoche zu markieren!« (Band 3040)

Das liest sich für mich so, als ob stellare Objekte aus der Milchstraße für den Bau des neuen Arkonsystems verwendet werden sollen. Das Sternenrad der Cairaner scheint ein Machtmittel zu sein, mit dem dieses ehrgeizige Projekt durchaus realisiert werden könnte.

Das stellare Objekte aus dem Dyoversums-Beta für den Bau verwendet werden könnten, halte ich für unwahrscheinlich. Dazu müsste das Sternenrad durch die Zerozone hindurch wirken können.

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Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von Ce Rhioton »

Eric Manoli hat geschrieben: Also grundsätzlich ist es mir erst einmal egal wer den Roman schreibt, allerdings wird man ja heute doch schon sehr darauf hingewiesen.
Seit Band 2200 werden die Autorennamen ja auf dem Cover genannt. Hältst du diese Praxis für falsch?
Oder anders formuliert: Würde es etwas in deiner Wahrnehmung des Geschriebenen ändern, würden die Autorennamen nicht genannt?

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Eric Manoli
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Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von Eric Manoli »

Erst einmal Grundsätzliches:
Es gibt hier eine Zitatfunktion!
Nutzt man diese, dann hat das Zitat einen kleinen Pfeil nach oben.
Diesen kann man nutzen um direkt zum zitierten Beitrag zu springen,
um den Beitrag dann komplett zu lesen.
Hier ein Beispiel:
Eric Manoli hat geschrieben:
22. Mai 2019, 11:28
Also grundsätzlich ist es mir erst einmal egal wer den Roman schreibt, allerdings wird man ja heute doch schon sehr darauf hingewiesen.
Von daher würde ich dir zustimmen das dann natürlich die Vorlieben da mit hinein spielen.
Das ist aber ein Effekt den man überall findet. Die Frage ist halt, in wie weit das eine Rolle spielen.
Ich denke je tiefer die Emotion umso wichtiger ist sie dann.
Wie du feststellen kannst, steht dann dort auch das Datum des Beitrags.
Meine Antwort vom 22. Mai 2019, welche sich mitten in diesem Thread befindet, bezog sich auf folgende Frage von dir.
Ce Rhioton hat geschrieben:
22. Mai 2019, 11:01
Ist es nicht auch so, dass wir Leser mitunter nicht ganz unvoreingenommen sind, wenn wir vor der Lektüre sehen, welcher Autor den jeweiligen Roman verfasste?
Womöglich freut man sich vor der Lektüre ("endlich mal wieder ein Roman von xx") oder man könnte mit Vorbehalten belastet sein ("oh nein, nicht schon wieder ein Roman von yy").
Und heute, fast ein Jahr später, möchtest du folgendes von mir wissen?
Ce Rhioton hat geschrieben:
24. Februar 2020, 15:58
Eric Manoli hat geschrieben: Also grundsätzlich ist es mir erst einmal egal wer den Roman schreibt, allerdings wird man ja heute doch schon sehr darauf hingewiesen.
Seit Band 2200 werden die Autorennamen ja auf dem Cover genannt. Hältst du diese Praxis für falsch?
Oder anders formuliert: Würde es etwas in deiner Wahrnehmung des Geschriebenen ändern, würden die Autorennamen nicht genannt?
Nun, auf Grund deines neuen Anhangs nehme ich deine Beiträge nun grundsätzlich nicht mehr Ernst,
weshalb ich keine Lust verspüre dir darauf eine Antwort zu geben.

Ich denke nicht, das die Forumsregeln einen Missbrauch in deinen Verhalten sehen, aber wie ich schon einmal geschrieben habe, deine Liste wird länger, schauen wir mal wie lange es dauert.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von Ce Rhioton »

Eric Manoli hat geschrieben:
24. Februar 2020, 17:06
Erst einmal Grundsätzliches:
Es gibt hier eine Zitatfunktion!
Nutzt man diese, dann hat das Zitat einen kleinen Pfeil nach oben.
Diesen kann man nutzen um direkt zum zitierten Beitrag zu springen,
um den Beitrag dann komplett zu lesen.
Vielen Dank für diesen Hinweis. Dass man durch Anklicken dieses Pfeiles zum ursprünglichen Beitrag weitergeleitet wird, war mir bisher nicht bewusst. Das erleichtert die Suche nach Beiträgen ja sehr. :st:

Dennoch hast du die Frage, ob wir Leser (deiner Meinung nach) unvoreingenommener an einen Roman herangingen, wenn wir den Namen des Autoren vorher nicht wüssten, nicht wirklich beantwortet.
Aber es ist dein gutes Recht, dich Diskussionen zu verweigern, kein Problem. :)

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Eric Manoli
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Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von Eric Manoli »

Ce Rhioton hat geschrieben:
24. Februar 2020, 17:18
Dennoch hast du die Frage, ob wir Leser (deiner Meinung nach) unvoreingenommener an einen Roman herangingen, wenn wir den Namen des Autoren vorher nicht wüssten, nicht wirklich beantwortet.
Aber es ist dein gutes Recht, dich Diskussionen zu verweigern, kein Problem. :)
Wer lesen kann, ist eindeutig im Vorteil.
Eric Manoli hat geschrieben:
24. Februar 2020, 17:06
Nun, auf Grund deines neuen Anhangs nehme ich deine Beiträge nun grundsätzlich nicht mehr Ernst,
weshalb ich keine Lust verspüre dir darauf eine Antwort zu geben.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

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R.B.
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Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von R.B. »

Ce Rhioton hat geschrieben:
24. Februar 2020, 15:58
Seit Band 2200 werden die Autorennamen ja auf dem Cover genannt. Hältst du diese Praxis für falsch?
Oder anders formuliert: Würde es etwas in deiner Wahrnehmung des Geschriebenen ändern, würden die Autorennamen nicht genannt?
Zumindest für mich hätte das wohl keine allzu großen Auswirkungen. Es gibt Romane, die mir gefallen und Romane, die mir nicht gefallen - unabhängig von Zykken oder Autoren. Der Roman würde ohne Autorennennung von dem Meisten genauso gelesen werden wie heute.

Das Thema ist ja nicht neu. In den 70ern gabs mal ein PR-Jahrbuch. Da waren Robotergeschichten drin, ohne dass die Autoren dabei standen. Dazu gabs ein Preisausschreiben, in dem die Geschichten den damaligen Autoren zugeordnet werden sollte. Ich glaube, ein einziger hat es tatsächlich geschafft...
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.

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AushilfsMutant
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von AushilfsMutant »

Askosan hat geschrieben:
18. Februar 2020, 12:38
WillyR hat geschrieben:
18. Februar 2020, 10:12
Jarak da Nardonn hat verkündet, die Cairaner könnten die Bleisphäre aus M 13 entfernen und eine neue Sonne Arkon an ihre Stelle setzen. Stammt diese möglicherweise aus dem Dyoversum?
»Wir ersetzen die Bleisphäre, das Grabmal des alten Arkon. Die Cairaner haben zugestimmt, dabei zu helfen. Sie werden die Bleisphäre aus Thantur-Lok entfernen und Platz schaffen für das neue, großartige Arkonsystem, das wir mithilfe der Cairaner erbauen werden! Eine neue Sonne, ein neues Planetendreieck, ein neues Tiga Ranton! Ein neues Imperium! Konsul Baldaraise hat mir bereits seine Unterstützung für dieses Projekt zugesagt. Die Carianer werden uns mit ihrem Sternenrad helfen, eine neue Sonne Arkon zu setzen und den Beginn einer neuen Epoche zu markieren!« (Band 3040)

Das liest sich für mich so, als ob stellare Objekte aus der Milchstraße für den Bau des neuen Arkonsystems verwendet werden sollen. Das Sternenrad der Cairaner scheint ein Machtmittel zu sein, mit dem dieses ehrgeizige Projekt durchaus realisiert werden könnte.

Das stellare Objekte aus dem Dyoversums-Beta für den Bau verwendet werden könnten, halte ich für unwahrscheinlich. Dazu müsste das Sternenrad durch die Zerozone hindurch wirken können.
Die Frage ist doch ob man die Bleisphäre überhaupt versetzen kann. Wäre jedenfalls super peinlich wenn mans probiert und es wird nix. :P
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmokrat reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

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Günther Drach
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Re: Meinungen zum Zyklus

Beitrag von Günther Drach »

R.B. hat geschrieben:
27. Februar 2020, 19:49
Das Thema ist ja nicht neu. In den 70ern gabs mal ein PR-Jahrbuch. Da waren Robotergeschichten drin, ohne dass die Autoren dabei standen. Dazu gabs ein Preisausschreiben, in dem die Geschichten den damaligen Autoren zugeordnet werden sollte. Ich glaube, ein einziger hat es tatsächlich geschafft...
24.
24 Leser konnten damals den acht Kurzgeschichten die entsprechenden Autoren zuordnen. Die Namen der 20 Gewinner kannst du auf der LKS des Bandes 767 (EA) nachlesen.
Der vollständige Fanroman des NGF (2004 - 2008) -- tut euch was Gutes, lest ihn!

Fairy tales do not give the child his first idea of bogey. What fairy tales give the child is his first clear idea of the possible defeat of bogey. The baby has known the dragon intimately ever since he had an imagination. What the fairy tale provides for him is a St. George to kill the dragon.
― G.K. Chesterton

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Saedelaere
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Saedelaere »

Was immer jetzt gleich hier steht es gilt nicht nur für den aktuellen Zyklus.
Ich kann und will nicht in alten Kisten wühlen um Beispiele zu finden, also muss ich mich auf neuere Beispiele beschränken … es ist sonst nicht so leicht zu illustrieren, worum es geht - ja, die Autoren beziehen sich ja ganz doll auf ältere Geschichten, was ich gut und richtig finde. Trotzdem fehlt mir anscheinend das Organische - z. B. die Farbe Weiß - im Letzten Zyklus erfolgte der Hinweis, Es hatte wie eine romantische Großmutter ein Abschiedsgeschenk vergeben - das Warum ist bisher ungeklärt.
Hatte ich anfangs gehofft, das "weiße Metall" hätte einen Sinn, z. B. ein Warnsignal auszulösen, wenn es in den von Es verwalteten Bereich zurück kommt, oder sich auf Befehl der SI (oder Einwirkung seiner Mentalenergie) spontan aufzulösen etc..., Vielleicht sind solche "Arbeitserleichterungen" für unsere Terraner einfach nicht envogue, aber sie würden einen Ausgleich besorgen, für die vielen übermächtigen "Wundern", die immer über sie hereinbrechen.
Inzwischen hatte ich gehofft, dass die Farbe Weiß eine Verbindung andeuten sollte, zwischen den neuen Aggressoren und denen von gestern, aber dergleichen verbietet sich ja anscheinend auch, was schade ist, aber Zyklus ist ja wohl Zyklus und vorbei ist vorbei. Einen echten Grund für solche Grenzziehungen erkenne ich nicht, weil es doch auch zwischen den Universen immer wieder Übergänge gibt.
Ich habe z. B. immer noch nicht verstanden, warum denn nun diese Hyperimpedanz Geschichte sein musste (ist vielleicht noch zu früh) aber warum ist damit die in Ansätzen dagewesene Sextadim Technik perdue, warum haben moderne (mit Bündelung versehene) Intervallkanonen immer noch weniger Wirkung auf aktuelle Paratrons als zur Zeit der Zeitpolizisten??
Das jetzt nicht mal mehr die Maaks da sind, nur um das Tamanium zur einzig bestimmenden Macht in Andromeda zu befördern, weil's so passt, hat mir einen Stich versetzt - ich hätte so gern mit ihnen eine neue SI geformt - also zumindest den Fötus einer kommenden... Welchen Wert hat es langfristig, die Lemuroiden so übermächtig in Es Ballung zu machen, wenn man sie nicht am Ende in einem neuen Haufen Eiris aufgehen lassen will. Die Wirkung der von Es so geförderten Terraner ist scheinbar nach außen deutlich größer als nach innen, zumindest wenn man sich die politische Landschaft anschaut, da waren wir zur Zeit der KH schon mal weiter.
Vielleicht ist das jetzt nicht so deutlich geworden, aber es geht hier nicht um persönliche Enttäuschung, sondern um systematische Eigenheiten der Serie - die Brüche sind hart und ein Zurück gibt es offenbar erst, wenn die Brücken neu Gebaut werden müssen.

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Richard
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Richard »

Wir hatten auch schon in der Frühzeit der Serie Geheimnisse/Hinweise, die sich letztlich erst mal nach mehreren Zyklen aufklärten.
So zb Ganercs erstes Auftreten gegen Ende des Gehirnodyssezyklusses und Band 850, als wir die Geschichte der Sieben Mächtigen erfuhren.

Lazy Gun
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Re: Spoiler 3060: Die Thesan und der Lordadmiral, von Michelle Stern

Beitrag von Lazy Gun »

Ich finde den Zyklus einfach nur stinklangweilig und verworren, genauso wie den letzten. Darf ich das oder muss ich nun auch tiefenpsychologisch feinanalysiert und sofortmissioniert werden? :fg:

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nanograinger
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Re: Spoiler 3060: Die Thesan und der Lordadmiral, von Michelle Stern

Beitrag von nanograinger »

Lazy Gun hat geschrieben:
14. April 2020, 01:20
Ich finde den Zyklus einfach nur stinklangweilig und verworren, genauso wie den letzten. Darf ich das oder muss ich nun auch tiefenpsychologisch feinanalysiert und sofortmissioniert werden? :fg:
Eine Meinung ist eine Meinung ist eine Meinung ist.... :sleep:

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Klaus N. Frick
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Re: Spoiler 3060: Die Thesan und der Lordadmiral, von Michelle Stern

Beitrag von Klaus N. Frick »

Lazy Gun hat geschrieben:
14. April 2020, 01:20
Ich finde den Zyklus einfach nur stinklangweilig und verworren, genauso wie den letzten. Darf ich das oder muss ich nun auch tiefenpsychologisch feinanalysiert und sofortmissioniert werden? :fg:
Jeder Leser hat das Recht, seine Meinung auch kurz und knapp zu sagen.

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nanograinger
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Re: Spoiler 3060: Die Thesan und der Lordadmiral, von Michelle Stern

Beitrag von nanograinger »

Klaus N. Frick hat geschrieben:
14. April 2020, 11:58
Jeder Leser hat das Recht, seine Meinung auch kurz und knapp zu sagen.
Geht auch lang und ausschweifend? B-)

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Eric Manoli
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Eric Manoli »

:rolleyes: Aber das ist doch die Standard-Variante. B-)
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<

Ce Rhioton
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Ce Rhioton »

Ich finde den Zyklus nicht langweilig. Er hat verhalten begonnen, dann aber angezogen.
Ich stelle ja gerne Vergleiche an. Und im Vergleich etwa zu den Zyklen "Das Atopische Tribunal" oder "Die Jenzeitigen Lande" fallen m.E. "Genesis" (und auch "Mythos" bisher) ab.
Ich lese immer noch gerne die Romane mit Atlan, Gucky oder Icho Tolot. Aber was mir bereits im letzten Zyklus mit den Thoogondu auffiel, findet m.E. die Fortsetzung mit Cairanern oder Ladhonen: Es gelingt diesen Alienvölkern nicht, mein Interesse zu wecken. Sie wirken auf mich austauschbar, ohne die Faszination früherer Völker zu erreichen. Und ja, die Topsider sind nett. Aber dennoch empfinde ich den laufenden Zyklus trotz einiger herausragenden Romanen als vergleichsweise durchschnittlich.
Gut, vielleicht sollte man nicht ständig Vergleiche ziehen, aber ich tue das während der Lektüre automatisch.
Müsste ich den Zyklus bislang benoten, würde ich ihm eine 3+ geben. Das ist immer noch okay, und natürlich bin ich interessiert, wie sich am Ende alles auflöst. Aber vielleicht ist nicht der Kurs der Serie das Problem, sondern meine hohen Ansprüche. Das mag sein.

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Carrasco
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von Carrasco »

Der Zyklusbeginn (auch und gerade der Jubi-Band) war für mich eher enttäuschend. Dann wurde es aber m.E. besser und zunehmend mysteriös. Und "mysteriös" meine ich positiv. Also nicht im Sinne von verworren (wobei selbst das in einer so hochkomplexen Serie wie PR seinen Reiz und seine Tradition hat), sondern eben voller Rätsel. Zunächst die kambrischen Lebensformen, die PR-Statuen im alternativen Terrania, dann die Bleisphäre, das kaum besiedelte Dyoversum-Beta usw.
Das sind schon faszinierende Ideen, z.B. auch die Abyssale Dispersion.
Wie am Ende alles zusammenhängt und die losen Enden einigermaßen plausibel verknüpft werden, ob es (hoffentlich) auch noch einige überraschende Wendungen und Aha-Effekte gibt, das wird man sehen.
Aber spannend finde ich den Zyklus aktuell durchaus.

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nanograinger
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Re: Meinungen zum Zyklus "Mythos" Band 3000 - 3099

Beitrag von nanograinger »

Ce Rhioton hat geschrieben:
14. April 2020, 14:32
...
Ich lese immer noch gerne die Romane mit Atlan, Gucky oder Icho Tolot. Aber was mir bereits im letzten Zyklus mit den Thoogondu auffiel, findet m.E. die Fortsetzung mit Cairanern oder Ladhonen: Es gelingt diesen Alienvölkern nicht, mein Interesse zu wecken. Sie wirken auf mich austauschbar, ohne die Faszination früherer Völker zu erreichen. ....
Da wirken verschiedene Mechanismen. Der offensichlichste ist natürlich, dass man in jungen Jahren (ich gehe mal davon aus, dass du auch als Teenager mit PR angefangen hast) wesentlich einfacher beeindruckbar ist denn als Mittfünfziger (um mal für mich zu sprechen). Ich erinnere mich bspw. heute noch wesentlich besser an die Blues, die Loower, oder gar die Betschiden als bspw. an die Vatrox (wie hieß der Frequenzfolger nochmal) oder die Sayporaner. Bei manchen Vökern fällt mir nicht mal mehr der Name ein (bspw. das Kanonenfuttervolk QIN SHIs).

Ein anderer Aspekt ist die Personifizierung eines Volkes durch einzelne oder wenige Personen. Gucky und Tolot sind die offensichtliche Beispiele dafür. Aber das passiert auch bei vielen anderen Völkern. Wieviele Ophaler kennst du? Wie viele Galornen? B-)
Tatsächlich gibt es bei den Cairanern und ganz extrem bei den Ladhonen keine Identifizierungsfigur, die praktisch in jedem Roman mit Cairanern und Ladhonen zur Sprache kommt. Diese "Demokratisierung" des Romanpersonals verhindert die Festigung von Eindrücken, die man als Lesern langfristig erinnert. Das Gegenbeispiel im aktuellen Zyklus ist Zemina Paath für die Thesanit oder auch Synn Phertosh für die Phersunen.

Schließlich gibt es den Aspekt, dass Extreme besonders haften bleiben, und "gewöhnliche" Fremdvölker eher weniger. Cairaner, Thoogondu und Onryonen sind eher gewöhnlich (die Onryonen unterscheiden sich hier noch am deutlichsten von Menschen wg. ihrer Essensgewohnheiten). Blues, Haluter, Ilts, Posbis, aber auch Loower oder die Gemeni haben es deutlich leichter, einen (bleibenden) Eindruck zu hinterlassen. Aber natürlich kann die Serie nicht nur aus "Extremvölkern" bestehen. Das wäre dann auch "austauschbar". B-)

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