Die Condos Vasac

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Heiko Langhans
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans »

Am 23. August 1971 erschien der 36. Roman der ATLAN-Serie:

Ernst Vlcek: Der Smiler und der Attentäter

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Kurzzusammenfassung

Gerzschko-1 wird auf Quinto-Center von Mutanten verhört. Bei den Fremden handelt es sich um Grossarts, eine mutierte Abart der Maahks, die sich vor 10.000 Jahren im Methankrieg abgespalten hat. Da die Grossarts keine Transmitter-Schocks vertragen, kämpfen sie gegen die Hochzivilisationen der Milchstraße. Ihre Häute werden von den Grossarts als heilig betrachtet, so dass sie immer intelligente Wirte finden müssen. Gerzschko-1 erinnert sich an die Grossart-Welt Baraloth, ohne jedoch die Koordinaten zu kennen. Ronald Tekener wird auf die Botschafts-Welt der Maahks, Maahkora, geschickt, um eventuelle Grossart-Agenten zu entlarven. Tatsächlich bringt er einen Agenten zur Strecke. Der Maahk Grek-2113 erweist sich dabei als so terranerfreundlich, dass er von Tekener zur weiteren Mitarbeit überredet wird.

Handlung

Auf Quinto-Center wird Gerzschko-1 von den Mutanten John Marshall, Kitai Ishibashi, Wuriu Sengu, Ralf Marten, André Noir und Gucky einem Verhör unterzogen. Auch Perry Rhodan ist auf Atlans Bitte ins Hauptquartier der USO gekommen. Da der Grossart mentalstabilisiert ist und man daher mit dem Verhör nicht weiterkommt, wird eine Abordnung von Maahks vom Planeten Maahkora angefordert. Der Grek-1 der Maahk-Abordnung ist beim Anblick des Grossarts bestürzt und vermutet, dass diese Wesen ein Zweigvolk darstellen, das aus versprengten Einheiten der Maahk-Flotte zur Zeit des Methankrieges entstand. Grek-1 sagt Rhodan und Atlan volle Unterstützung im Kampf gegen die Grossarts zu.

Unter dem Ansturm der geballten geistigen Kräfte der Mutanten gibt Gerzschko-1 die Bezeichnung für sein Volk und den Namen des Planeten Baraloth bekannt. Grek-1 stellt die Vermutung in den Raum, dass die Grossarts auf dem Botschaftsplaneten Maahkora einen Agenten eingeschleust haben müssten, um über alle Vorgänge informiert zu sein. Er schlägt vor, ein Team aus USO-Spezialisten nach Maahkora zu entsenden, um den Informanten aufzuschrecken und aus der Reserve zu locken.

Einer der beiden Spezialisten ist Ronald Tekener, der bei der CONDOS VASAC unter dem Verdacht steht, ein USO-Spezialist zu sein. Und gerade deshalb schickt Atlan ihn nach Maahkora, denn das würde den Grossart-Informanten dazu veranlassen, seine Auftraggeber zu informieren und sich so bemerkbar zu machen.

Der zweite Spezialist ist Tainu-Ti-Hoa, die als Sekretärin Tekeners auftreten soll. In Terra-Kreytsos angekommen, versuchen die beiden Spezialisten, den vermuteten Informanten zu lokalisieren. Doch der Agent der CONDOS VASAC verlässt seine Deckung nicht. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Tekener und Tainu-Ti-Hoa werden von einem fehlprogrammierten Reinigungsroboter maahkscher Konstruktion angegriffen. Der Amok laufende Roboter wird von der Terra-Chinesin mit einem alten Luntenschlossgewehr aus Tekeners Arsenal ausgeschaltet. Nach einer kurzen Erholungspause erhält Tekener einen anonymen Anruf, der ihn auf die Spur von Grek-504 lockt, der hinter dem Anschlag stecken soll.

Die Maahks Grek-2113, Grek-2124 und Grek-2135 werden von Ronald Tekener unter Beisein von Hauptmann Janami Skourt verhört. Da die drei Maahks für die Roboter in Terra-Kreytsos verantwortlich sind, sind sie die Hauptverdächtigen für den Anschlag. Nachdem das Verhör beendet ist, erhält Tekener von einem Posten, der an den Schleusen Dienst getan hat, die Information, dass Grek-2113 die terranische Station verlassen hat und kurz darauf zurückgekommen ist und sich zwei Stunden lang innerhalb der Station aufgehalten hat, bevor er Terra-Kreytsos endgültig verlassen hat. Der Maahk wird unter unauffällige Beobachtung gestellt.

Tekener verlässt mit Tainu-Ti-Hoa die terranische Station, um sich zu Fuß nach Kreytsos zu begeben. Er hat dies beim Verhör nur den drei Maahks mitgeteilt und erwartet jeden Moment einen Angriff. Und tatsächlich eröffnet ein Maahk auf die beiden Terraner das Feuer. Tekener vermutet in dem Angreifer Grek-504. Die USO-Spezialisten erwidern das Feuer und schlagen den Maahk in die Flucht. Der weitere Weg nach Kreytsos verläuft ohne Zwischenfälle.

Die beiden Spezialisten begeben sich zur Botschaft der Maahks in Kreytsos. Dort konfrontieren sie Grek-1 mit ihren Vorbehalten gegenüber Grek-504. Sie bitten Grek-1, das Quartier von Grek-504 aufzusuchen, der angeblich erkrankt ist. Grek-1 kommt ihrem Wunsch nach. Als Grek-504 nicht öffnet, wird die Tür mit Gewalt aufgebrochen. Doch Grek-504 ist nicht auffindbar. Einer der Maahk-Soldaten, die die beiden Terraner begleiten, findet den vermissten Maahk schließlich tot in einer großen Gefriertruhe, in der er schon sehr lange Zeit liegt. Tekener ist klar, dass der Agent der CONDOS VASAC die Stelle des toten Grek-504 eingenommen hat. Der neue Grek-504, vermutlich Grek-2113, sieht sich in die Enge getrieben und will ganz Terra-Kreytsos in die Luft jagen. Er verteilt insgesamt 18 Bomben in der Station.

15 Minuten vor der Explosion der Bomben erhält Hauptmann Skourt einen anonymen Anruf, in dem er auf die drohende Gefahr aufmerksam gemacht wird. Er wird zur Evakuierung der Station aufgefordert. Noch bevor alle Personen die Notdruckkammer unter der Oberfläche erreichen können, explodieren die Bomben. Die Außenhaut der Kuppel wird aufgerissen, und die giftige Atmosphäre Maahkoras dringt in Terra-Kreytsos ein. Der verräterische Maahk hat Arnd Kortin, einen skrupellosen Händler, angeheuert, Ronald Tekener und seine Partnerin zu töten. Kortin versucht, auf Tekener einen Schuss aus einer altertümlichen Hinterlader-Pistole abzufeuern. Der Lauf der Waffe ist aber verstopft, und beim Abfeuern zerreißt es die Waffe. Die Trümmer töten Arndt Kortin auf der Stelle.

Tainu-Ti-Hoa erkennt, dass sie bisher den falschen Maahk, nämlich Grek-2113, verdächtigt haben. Dieser Maahk ist für die Rettung des vermissten Funkers Cant Turkey verantwortlich und versteckt sich seitdem zusammen mit dem Terraner vor dem tatsächlichen Attentäter. Trukey ist es auch gewesen, der die anonymen Hinweise gegeben hat.

Tekener und Tainu-Ti-Hoa verlassen mit einem Gleiter Terra-Kreytsos, um den Attentäter von der Station wegzulocken. Ihr Plan geht auf, doch der Gleiter wird abgeschossen. Im folgenden Feuergefecht stirbt die Terranerin. Tekener gelingt es, den Verräter Grek-2135 mit einer Winchester zu töten.

Tekener bittet Grek-2113, weiterhin der USO zu helfen. In Quinto-Center soll der Maahk die Rolle des gefangenen Gerzschko-1 übernehmen.

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Der obige Text wurde per GNU-Lizenz der Perrypedia entnommen.

Heiko Langhans
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans »

Typisch für Vlcek ist die durchgängige Verwendung des Begriffes "Hauptmann" für den Captain-Rang der Solaren Flotte oder der USO.

In der Perrypedia steht es - noch - nicht: Aber der Botschaftsplanet Maahkora, der immer wieder mal als Handlungsort dienen darf, hat hier seinen ersten Auftritt. In der PR-Serie taucht er erst zwei Realjahre später in Heft 614 auf.

Heiko Langhans
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans »

Am 6. September 1971 erschien der 37. Roman der ATLAN-Serie:

Hans Kneifel: Der falsche Grossart

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Kurzzusammenfassung
Grek-2113 wird als Grossart getarnt und mit Sinclair Marout Kennon in der Rolle Lorb Weytchens, als Greks Gefangener, auf Porsto-Pana ausgesetzt. In Kennon ist Big Ben Special versteckt, der »kleinste und frechste aller Siganesen«, der als Mutanten-Fähigkeit mit Insekten sprechen kann. Als Grek-2113 und Kennon von einem Springer-Schiff abgeholt werden, folgt eine Space-Jet mit Atlan, Ronald Tekener und der Halbraumspürer-Expertin Kryera Bourla Gohkomi, die den störrischen Prototyp bedienen muss. Grek und Kennon werden mit dem akonischen Superschlachtschiff BIRASTAC-TAN zu einem Grossart-Schiff gebracht, auf das Grek-2113 und Ben überwechseln. Kennon wird auf der BIRASTAC-TAN eingesperrt. Die Space-Jet folgt dem Grossart-Schiff nach Baraloth, wo die USO-Spezialisten den Tod Greks-2113 nicht verhindern können. Lediglich Big Ben wird gerettet.

Handlung
Der junge Diplomat Grek-2113 aus dem Volk der Maahks stellt sich der USO zur Verfügung und wartet auf Quinto-Center darauf, dass die Maskentechniker und die ins Hauptquartier der USO gekommene Abordnung von Maahk-Wissenschaftlern seine neue Haut, die ihn in einen Grossart verwandeln soll, fertigstellen. Er soll die Rolle des gefangenen Gerzschko-1 übernehmen. Der Grossart wird noch immer von den Mutanten verhört, gibt jedoch keine Informationen preis. Gerzschko-1 gerät immer mehr in den Zustand, in dem er seine Haut abstoßen wird. Der Schock, sich selbst nackt zu sehen, wird ihn höchstwahrscheinlich töten. Und das soll nach dem Willen des Grossarts geschehen. Ohne die Koordinaten des Planeten Baraloth verraten zu haben, stirbt Gerzschko-1.

In Quinto-Center wartet man auf die Ankunft von Big Ben Special und Kryera Bourla Gohkomi, die zusammen mit Ronald Tekener und Sinclair Marout Kennon, in der Maske von Prof. Dr. Lorb Weytchen, in den Einsatz gehen sollen. Auch der junge Maahk Grek-2113 ist mit von der Partie. Er hat die gezüchtete Haut eines Grossarts angelegt bekommen.

Das Team fliegt mit der ROBOASTER nach Porsto-Pana. Mit einer Space-Jet gelangen die USO-Spezialisten in Begleitung von Lordadmiral Atlan auf die Oberfläche. Während Kennon, Special und Grek-2113 in einer verlassenen Station auf die erwartete Ankunft der CONDOS VASAC warten, verstecken sich Atlan, Gohkomi und Tekener in einem nahe gelegenen Stützpunkt.

Am 1. September 2408 melden die Ortungsanlagen der Space-Jet die Ankunft eines einzelnen Raumschiffes im System Sherak-Lano. Grek-2113 nimmt Funkkontakt auf und bittet um Hilfe. Er erklärt, krank und in Gefahr zu sein, da er sich angeblich von Prof. Weytchen bedroht fühlt. Er fordert, nach Baraloth gebracht zu werden, um dort Heilung zu erfahren. Der Walzenraumer NARAS landet in unmittelbarer Nähe der Station, in der sich der falsche Grossart aufhält. Grek-2113 und Lorb Weytchen werden an Bord genommen.

Atlan, Tekener und Kryera Gohkomi verfolgen die NARAS mit Hilfe des an Bord der Space-Jet befindlichen Halbraumspürers. Trotz des mehrmals ausfallenden Gerätes gelingt es, der NARAS auf der Spur zu bleiben. Nach zweieinhalb Tagen Linearflug stoppt die NARAS und nimmt eine Warteposition ein. Nach fünf Stunden erscheint die BIRASTAC-TAN. Weytchen und Grek-2113 setzen auf das akonische Schlachtschiff über, und die Reise mit Ziel Baraloth geht weiter. Nach neun Stunden wird eine gelbe Sonne erreicht und die BIRASTAC-TAN stoppt ihre Maschinen. Mehr als vier lange Stunden des Wartens brechen an. Dann taucht ein kleines Walzenraumschiff der Grossarts auf. Ein Beiboot wird von der BIRASTAC-TAN eingeschleust.

Grek-2113 macht sich auf den Weg in den Hangar, um das Beiboot zu betreten. Prof. Weytchen soll nicht mitgenommen werden. Als dem Wissenschaftler dieser Umstand klar wird, beginnt er zu toben. Bei einem fingierten Streitgespräch mit dem falschen Grossart gelingt es dem Siganesen Big Ben Special von seinem Versteck im Innern der Vollprothese in ein Versteck in der Haut des Grossarts überzuwechseln. Weytchen wird von den Akonen zurück in sein Quartier gebracht, während Grek-2113 mit dem Beiboot auf das Schiff der Grossarts übersetzt.

Sechs Stunden später erreicht das Grossart-Schiff, verfolgt von der Space-Jet der USO, das System des Planeten Baraloth. Hier verabschiedet sich der Halbraumspürer für immer. Der 6. September ist angebrochen, und die Space-Jet schwenkt in einen Orbit um die trübrote Sonne ein.

Das Schiff der Grossarts landet und der vermeintliche Gerzschko-1 wird sofort in eine Klinik gebracht. In einem unbeobachteten Moment gelingt es Big Ben Special, sein Versteck in der Achselhöhle des Grossarts zu verlassen und einen kurzen Rafferfunkspruch abzusenden.

Mit einem gewagten Manöver gelingt es Lordadmiral Atlan, mit der Space-Jet unbemerkt auf Baraloth zu landen.

Grek-2113 kann eine sofortige ärztliche Untersuchung verhindern. Es gelingt ihm, zusammen mit dem Siganesen aus dem Klinikkomplex zu fliehen. Er wird von Gleitern der Grossarts verfolgt. Kurz vor dem Erreichen der wartenden Space-Jet stürzt er in einen tiefen Abgrund und wird von den ihn verfolgenden Grossarts getötet.

Big Ben Special zerstört die Ortungsgeräte der Gleiter und rast an Bord der Space-Jet. In einem Blitzstart entkommt die Jet in den Linearraum mit direktem Kurs auf Quinto-Center.

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Heiko Langhans
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans »

Am 20. September 1971 erschien der 38. Roman der ATLAN-Serie:

H.G. Ewers: Raumschiff der Gefangenen

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Kurzzusammenfassung
Sinclair Marout Kennon wird auf der BIRASTAC-TAN mit Dyzka von Trokhu, dem Vater Aykalas, konfrontiert. Der Akone, der das Schiff kommandiert, entwickelt einen starken Hass gegen Kennon, da dieser die Katastrophe von Humarra im Gegensatz zu seiner Tochter überlebt hat. Der USO-Spezialist entdeckt zahlreiche Gefangene und Grossart-Häute in dem Schiff. Als Kennons wahre Identität durchschaut wird, zettelt er einen Massenausbruch an. Von Trokhu sprengt sein Schiff, um Kennon mit in den Tod zu reißen. Diese Maßnahme kommt jedoch etwas zu spät, da Kennon und die überlebenden Gefangenen kurz zuvor mit einem Beiboot entkommen konnten.

Handlung
An Bord der BIRASTAC-TAN wird Prof. Lorb Weytchen, alias Sinclair M. Kennon, von den Akonen recht unsanft in eine Gefängniszelle gebracht. Diese ist jedoch wider alle Erwartungen ziemlich luxuriös eingerichtet. Kennon beginnt, Fluchtpläne zu schmieden, als er von zwei Akonen abgeholt und recht unsanft zum Kommandanten des Raumschiffes gebracht wird. Kennon erlebt eine Überraschung – der Kommandant ist der Vater von Aykala von Trokhu, die er auf Porsto-Pana kennengelernt hat. Er beschwert sich bei Dyzka von Trokhu über die Behandlung und den mangelnden Respekt, der ihm an Bord entgegengebracht wird. Bei einem Fachgespräch über Weytchens angebliche Erfindung, das Unitransfer-Mobil, bezeichnet der Akone den Terraner als Scharlatan, da er keine exakten wissenschaftlich fundierten Erklärungen zur Wirkungsweise geben kann. Ein Verhör mit der Emotio-Sonde wird ihm in Aussicht gestellt. Kennon wird wieder in seine Kabine zurückgebracht.

Dort beginnt er, mit seinen körpereigenen Ortungsgeräten nach Individualstrahlungen humanoider Lebewesen zu suchen. Im Schutz seines Deflektorschirms verlässt Kennon die Kabine. Auch die die Korridore abriegelnden Energieschirme stellen kein Hindernis dar. Er gelangt in die Kabine des georteten weiblichen Gefangenen. Dort gibt er sich Crina Honyko zu erkennen. Im Gespräch erhält er die Information, dass es sich bei der Frau um eine von der CONDOS VASAC gefangen genommene USO-Spezialistin handelt, die wie er selbst einem Verhör mit der Emotiosonde unterzogen werden soll.

Crina Honyko macht Kennon auf einen weiteren Gefangenen in der Nachbarkabine aufmerksam, der für die geplante Flucht aus der BIRASTAC-TAN von Wert sein könnte. Kennon sucht die Kabine auf und findet Hall-Kat-To. Er kann den Nuygiser für seinen Plan gewinnen. Dann macht er sich auf, um weitere Verbündete zu finden. Sein Ausflug in den Gefangenentrakt des Schiffes wird beinahe entdeckt, als vier Akonen vor seiner eigenen Kabine auftauchen, um ihn zu einem Verhör abzuholen. In letzter Sekunde kann er in den Toilettenraum seiner Kabine gelangen. Dyzka von Trokhu versucht, ihn schon seit einigen Minuten über Visiphon zu erreichen, und hat die Patrouille zu Weytchen geschickt, weil er sich nicht meldete. Der Wissenschaftler wird einem paramechanischen Verhör unterzogen. Es gelingt Kennon jedoch, die Akonen zu täuschen.

Nach einer kleinen Erholungspause nimmt Kennon seinen Streifzug durch die BIRASTAC-TAN wieder auf. Es gelingt ihm, unter vielen anderen beispielsweise Tschi-3844-CL, Pulschik, Colchote, Vavalana und Habache Ui von seinem Vorhaben zu überzeugen.

Kennon wird zu einem neuerlichen Verhör abgeholt. Dyzka von Trokhu ist seiner Person gegenüber äußerst skeptisch und vermutet, dass er die Rolle des Professors Weytchen nur spielt. Der USO-Spezialist wird von zwei Kampfrobotern im Verhörsessel festgeschnallt. Der Akone erkennt ein kurzes Zusammenzucken Kennons und nutzt diesen Umstand eiskalt aus. Er befiehlt den Robotern, den Terraner zu entkleiden. Kennon beginnt durchzudrehen. Er stößt einen der Roboter von sich, während ihn der zweite mit seinen stählernen Fingern festhält. Kennon versucht, sich aus diesem Griff zu befreien, was ihm auch gelingt. Der Roboter reißt ihm jedoch ein handflächengroßes Stück seiner Körperfolie heraus. Kennon zerstört mit Impulsstrahlern die Kampfroboter. Trokhu wird Augenzeuge des Geschehens.

Der USO-Spezialist flieht im Schutz seines Deflektorfeldes aus dem Verhörraum und macht sich auf den Weg zur Hyperfunkzentrale der BIRASTAC-TAN. Dort angekommen, platziert er eine Thermotom-Ladung, warnt die Besatzung der Funkzentrale und zieht sich gemeinsam mit den Männern in einen abseits gelegenen Konferenzraum zurück. Dort paralysiert er die Akonen, noch bevor die Bombe zündet. Dann kehrt er in den Gemeinschaftsraum im Zellentrakt des Schiffes zurück. Kennon wird von vier Soldaten des Energiekommandos entdeckt, kann sie jedoch mit tatkräftiger Unterstützung von Habache Ui und Pulschik überwältigen. Kennon öffnet die verschlossenen Quartiere der Gefangenen, die sich in einem nahegelegenen Depot mit Waffen versorgen.

Die Revolte gegen die Besatzung der BIRASTAC-TAN beginnt nun anzulaufen. Hall-Kat-To soll sein körpereigenes Nervengas in die Klimaanlage einbringen, um die Akonen auszuschalten. Pulschik sabotiert mit einem Trupp von Gefangenen das Lineartriebwerk. Kennons Ziel ist die Hauptsteuerzentrale für die Beiboothangars. Er blockiert alle Zugänge bis auf einen.

Kennon sucht einen Geheimsektor des Schiffes auf, in dem die von den Grossarts benötigten Umweltbedingungen herrschen. Lokoshmil programmiert in relativ kurzer Zeit die Steuerpositronik dieses Sektors um, so dass eine für Menschen atembare Atmosphäre erzeugt und die Giftgas-Atmosphäre verdrängt wird. In einem Depot werden hunderte der lebenden Häute der Grossarts entdeckt. Damit ist für Kennon die Mission der BIRASTAC-TAN klar: Das Schiff sollte einen Planeten anfliegen und die dort lebenden primitiven Eingeborenen zu Trägern der lebenden Häute machen.

Bei der Untersuchung einer besonders großen Haut lässt Kennons Aufmerksamkeit einen Augenblick lang nach. Die Haut ergreift die Gelegenheit und hüllt den USO-Spezialisten vollständig ein. Kennon erliegt den starken Psi-Impulsen und startet einen Angriff auf seine Mitstreiter. Hall-Kat-To kann die Haut mit seinem Nervengift töten. Der Terraner erteilt Crina Honyko den Befehl, die Haut mit einem stark gebündelten Desintegratorstrahl von seinem Körper abzulösen. Bei dieser Prozedur wird die Biomolplasthülle zerstört und Kennons Vollprothese kommt in ihrer ganzen Pracht zum Vorschein. Nach Überwindung des ersten Schocks bei seinem Anblick vernichten die Kampfgefährten die lebenden Häute.

Pulschik ist indessen bei den Linearkonvertern in einen heftigen Abwehrkampf gegen Akonen verwickelt, die mit Unterstützung von Kampfpanzern angreifen. Kennon, der ihm mit seinen erschöpften Gefährten zu Hilfe kommt, versucht, den Belagerungsring zu durchbrechen. Der USO-Spezialist nimmt über Funk mit Dyzka von Trokhu Kontakt auf und verlangt die Kapitulation der Akonen. Er verspricht dem Tortmon eine ehrenvolle Behandlung und ein faires Gerichtsverfahren. Trokhu schlägt das Angebot aus.

Kennons Gruppe stößt zu Pulschik vor. Pulschik erhält die Anweisung, sich mit seinen Kämpfern zum Beiboothangar durchzuschlagen. Kennon selbst will noch Informationen aus den Speicheranlagen der BIRASTAC-TAN sammeln. Im kleinen Datenraum mit der Speicherpositronik angelangt, schlägt Dyzka von Trokhu zu. Er lässt den Raum mit starken Energieschirmen absichern. Kennon ist gefangen.

Der USO-Spezialist beginnt trotz seiner misslichen Lage, Geheiminformationen aus der Positronik abzurufen. Der Tortmon gibt den Befehl, den Raum mit harter Strahlung zu überfluten. Kennon nimmt zahlreiche Informationsspulen mit wichtigen Daten an sich. Als Kennon vorgibt, unter dem Beschuss immer mehr zu leiden und schließlich zusammenbricht, lässt Trokhu das Strahlenbombardement einstellen. Das Abschalten der Energieschirme erweist sich ebenfalls als schwerer Fehler. Kennon zerstört die Positronik und schießt mit seinem Impulsstrahler ein Loch in den Boden des Raumes. Noch bevor Trokhu ihn ergreifen lassen kann, flieht Kennon aus dem Datenraum. Bei der folgenden Jagd auf den USO-Spezialisten wird die BIRASTAC-TAN schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Akone schreckt auch vor einem Einsatz von Mikro-Fusionssprengköpfen und Kampfpanzern nicht zurück. Im Gegenzug setzt Kennon Thermotom-Ladungen ein.

Auch Pulschik und seine Kämpfer werden von den Akonen nun mit äußerster Härte angegriffen. Kennon will Pulschik zu Hilfe kommen und rast wie ein Wahnsinniger geradlinig auf dessen Standort zu. Pulschik, Colchote, Lokoshmil, Tschi-3844-CL und Vavalana finden bei den Kämpfen den Tod. Captain Honyko übernimmt das Kommando über die verbleibenden Gefangenen, unterstützt von Hall-Kat-To. Kennon gelingt es, den Weg zum Beiboothangar freizuschießen. 130 Gefangenen gelingt es, an Bord eines Beibootes zu gelangen.

Kennon fängt mit den Funkgeräten ein Streitgespräch unter den akonischen Offizieren auf. Dyzka von Trokhu verlangt, unter allen Umständen einen Start des gekaperten Beiboots zu verhindern. Dabei will er auch die Zerstörung der BIRASTAC-TAN in Kauf nehmen.

Mit den Impulsgeschützen des Beibootes schießt Kennon die Hangarschotts auf. Noch im Hangar aktiviert er die Ringwulsttriebwerke. Die Flucht gelingt. Nur wenige Momente nach Verlassen des Hangars explodiert die BIRASTAC-TAN.

Kennon, tatkräftig von Habache Ui unterstützt, kümmert sich um die Schwerverletzten unter den Gefangenen. Crina Honyko gelingt es, ihren Standort zu bestimmen und eine geheime USO-Außenstation in einer Entfernung von 1200 Lichtjahren ausfindig zu machen. Das Beiboot beschleunigt und tritt in den Linearraum ein. Als zu Orientierungszwecken ein Rücksturz in den Normalraum geplant ist, geschieht jedoch nichts, und das Beiboot rast im Linearflug weiter durch den Zwischenraum. Als sich aus dem Maschinenleitstand niemand meldet, macht sich Kennon auf den Weg dorthin. Er öffnet das Schott und findet den Raum menschenleer vor. Mit dem Interkom will er Kontakt zur Zentrale aufnehmen, doch bei Aktivierung des Geräts explodiert es und schleudert Kennon gegen die Wand. Zudem wird er von einem Unbekannten mit einem Impulsstrahler unter Feuer genommen. Der Unbekannte verschwindet. Kennon schaltet den Linearantrieb ab.

Auf der Suche nach dem unbekannten Attentäter gerät Kennon auf die Spur des angeblichen »Drumphlasiers« Orleuk. Kennon stellt ihn zur Rede und konfrontiert ihn mit der Anschuldigung, das Beiboot zerstören zu wollen. Orleuk versucht, Kennon anzugreifen, wird jedoch von Hall-Kat-To festgehalten und durch Ausscheiden des Nervengiftes getötet.

Nach Beseitigung der von Orleuk verursachten Schäden kann der Flug zur USO-Station wieder aufgenommen werden. Nach Erreichen des Zieles nimmt Kennon Kontakt auf. Sein Gesprächspartner ist ironischerweise Leutnant Iva Orleuk. Die Flucht aus den Fängen der CONDOS VASAC ist gelungen.

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Heiko Langhans
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans »

Am 4. Oktober 1971 erschien der 39. Roman der ATLAN-Serie:

H.G. Ewers: Raumschiff der Toten

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Kurzzusammenfassung
Die USO bringt den akonischen Spezial-Transporter MANISA CATO auf. Ronald Tekener, Sinclair Marout Kennon mit Big Ben Special, und der Nuygiser Hall-Kat-To, der mit Kennon von der BIRASTAC-TAN entkommen ist, übernehmen die Rolle von Besatzungsmitgliedern. Bei einem Angriff der USO auf Baraloth retten sie elf Grossarts und 3000 Häute, die ihnen Kursangaben für den Bestimmungsort der Häute machen.

Handlung
Der Offizier des akonischen Energiekommandos Netemo Ahusth besorgt sich auf dem Planeten Falazin den letzten noch lebenden Traumschleicher. Als ihn der Tierfänger Pronth dabei übervorteilen und sogar töten will, lässt Ahusth ihn von zwei Kampfrobotern, mit denen sein Kollege Marlk Ropht in den Verliesen des Thorzers erscheint, erschießen. Den Traumschleicher nimmt Ahusth mit an Bord der MANISA CATO.

Nach dem Start des Raumschiffes klinkt sich Ahusth mit Hilfe des Traumschleichers und eines Impulsumwandlers in die Träume der schlafenden Besatzungsmitglieder der MANISA CATO ein. Dabei entdeckt er, dass der Kommandant des Schiffes, Terfer Honok, von einer Begegnung und einem Gespräch mit Lordadmiral Atlan träumt. In diesem Gespräch geht es um die Übernahme eines Raumschiffes des Energiekommandos. Honok deutet an, Kommandant der MANISA CATO zu werden. Ahusth findet heraus, dass noch weitere 16 Besatzungsmitglieder des Raumschiffes in den Diensten der USO stehen.

Ahusth informiert Marlk Ropht, der die beiden Besatzungsmitglieder Ciril Purpas und Brog Durstong festnimmt und die beiden in der Bordklinik mittels Einsatz von Drogen verhört. Das Verschwinden der beiden Männer weckt Terfer Honoks Wachsamkeit, der die übrigen USO-Agenten an Bord alarmiert. Doch Honok hat nicht mit der Umsicht der beiden Kommandooffiziere gerechnet, die die Kampfroboter des Schiffes aktivieren und auf die USO-Agenten hetzen. Im ungleichen Kampf gelingt es nur Honok und Zika Voorkus, in der Kabine des Kommandanten Zuflucht zu suchen. Honok hat gerade noch Zeit, einen Hilferuf mit den ungefähren Positionsdaten der MANISA CATO abzustrahlen, ehe die Kampfroboter in die Kabine eindringen und die beiden letzten USO-Spezialisten der MANISA CATO im konzentrierten Feuer der Impulsstrahler vergehen.

Der Hilferuf wird von der POSTAR aufgefangen und über Funkrelaisstationen an Quinto-Center weitergeleitet. Die POSTAR nimmt Fahrt auf, um die 387 Lichtjahre zurückzulegen, die das Schiff von der MANISA CATO trennen. Als das akonische Schiff erreicht wird, belegt Oberstleutnant Ogul Traphor die MANISA CATO mit einer Transformsalve. Die Triebwerke der MANISA CATO werden schwer beschädigt. Die Akonen wehren sich lediglich mit einer Impulskanone, die von der POSTAR ausgeschaltet wird. Einsatzkommandos mit Unterstützung von Kampfrobotern entern die MANISA CATO. Die Truppen der USO stoßen auf die Leichen der Besatzungsmitglieder. Nachdem die akonischen Kampfroboter zerstört sind, beginnen die Enterkommandos mit dem Sturm auf die Hauptzentrale der MANISA CATO, in dem die überlebenden Akonen vermutet werden. Die drei Offiziere des Energiekommandos tragen Kampfanzüge und sind in Energieschirme gehüllt. Dadurch erweist sich Traphors Plan, sie mit Paralysatoren auszuschalten, als sinnlos. Traphor ordnet den Einsatz von Impulsstrahlern an. Trotz erbitterter Gegenwehr werden die drei Akonen überwältigt. Sie begehen Selbstmord, indem sie Giftkapseln schlucken.

In fieberhafter Eile beseitigen Reparaturkommandos der POSTAR die bei den Kämpfen entstandenen Schäden in der MANISA CATO. Atlan will die Gelegenheit beim Schopf packen und Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon in der Maske von Netemo Ahusth bzw. Marlk Ropht auf die Reise nach Baraloth schicken. Ihnen zur Seite stehen Big Ben Special und Hall-Kat-To.

Auf Baraloth ist inzwischen von der USO ein Stützpunkt eingerichtet worden. Eine fünfköpfige Einsatzgruppe ist auf dem Planeten gelandet, um das Terrain zu erkunden. Zu dieser Gruppe gehören Pal Corro Tan, Jeter Mill, Dunc Zer, Kuru Damilae und Nosis Teleke.

Im Raum um Baraloth warten 56 Raumschiffe der Maahks und fünf Schiffe der USO auf ihren Einsatzbefehl. Lordadmiral Atlan hat über diesen Verband das Kommando.

Der Kommandotrupp auf Baraloth wird Augenzeuge einer Transportoperation, in der aus der Stadt Odem der Erhaltung lebende Häute der Grossarts in einen Lufttransporter verladen werden. Es gelingt den USO-Spezialisten, unbemerkt an Bord des Transporters zu gelangen. Der Transporter fliegt zum nahegelegenen Raumhafen, um dort seine Fracht in ein riesiges Walzenschiff umzuladen. Der leere Transporter, in dem sich die Agenten immer noch aufhalten, entfernt sich von der Stadt und dem Stützpunkt der USO. Damit entfernt er sich auch vom Hyperkom, den die Spezialisten dringend benötigen, um der wartenden Flotte einen Situationsbericht geben zu können. Die fünf USO-Spezialisten zerstören den Autopiloten des Transporters, um das Fluggerät zur Landung zu zwingen. Mit einer Mikrofusionsbombe wird der Transporter zerstört. Die Spezialisten benutzen ihre Flugaggregate, um zum Stützpunkt zurückzufliegen.

Das riesige Transportraumschiff startet und schwingt sich in den Himmel. Lordadmiral Atlan erteilt der Flotte den Befehl zum Scheinangriff auf Baraloth. Durch einige übereifrige Kommandanten der Maahk-Schiffe kommt es zu schweren Zerstörungen in der Siedlung Odem der Erhaltung. Auch die fünf USO-Spezialisten geraten in höchste Lebensgefahr. Dann gelingt es Atlan, die Maahk-Kommandanten wieder zur Räson zu bringen. Vom Raumhafen starten mehrere Schiffe der Grossarts, darunter das 600 Meter lange und 150 Meter durchmessende Walzenschiff mit den lebenden Häuten an Bord.

Plangemäß erscheint die POSTAR auf der Bildfläche. Sie taucht zwölf Lichtsekunden von Baraloth entfernt in den Normalraum ein und nimmt sofort Kurs auf das Transportschiff, das sich mit deaktiviertem Antrieb davonschleichen will. Die Annäherung des USO-Kreuzers wird bemerkt und die Triebwerke des Walzenschiffes aktiviert. Die POSTAR beschleunigt und fängt das Transportschiff ab. Die Triebwerke werden unter Feuer genommen, so dass das Walzenschiff nicht mehr in den Linearraum entkommen kann. Die Grossarts eröffnen mit allen zur Verfügung stehenden Waffen das Feuer auf die POSTAR, die lediglich in einen normalenergetischen Schutzschirm gehüllt ist. Der HÜ-Schirm wird von Oberstleutnant Traphor nicht aktiviert. Und so dauert es nicht allzu lange, bis die ersten Wirkungstreffer in die POSTAR einschlagen. Der Schwere Kreuzer muss Treffer um Treffer einstecken, bis nur noch ein Wrack übrig bleibt. Die elf verbliebenen Besatzungsmitglieder, alle anderen wurden schon vor Beginn der Aktion auf andere USO-Schiffe evakuiert, bleiben unversehrt.

Die MANISA CATO trifft über Baraloth ein. Das vermeintliche Schiff der CONDOS VASAC wird von drei Kugelschiffen angeflogen und mit Energiefeuer belegt. Die MANISA CATO strahlt Hilferufe aus und aktiviert kurz ihr Lineartriebwerk. Nach dem Rücksturz in den Normalraum befindet sich das Schiff in unmittelbarer Nähe des walzenförmigen Transportschiffes und des Wracks der POSTAR. Marlk Ropht, alias Sinclair M. Kennon, nimmt Funkkontakt mit dem Grossart-Schiff auf. Nach anfänglichem Misstrauen erteilen die Grossarts den Befehl, mit einem Beiboot auf ihr Schiff überzusetzen. Auf dem Walzenschiff befinden sich elf Grossarts und rund 3500 der Heiligen Häute. Ahusth und Ropht beginnen unter tatkräftiger Mithilfe der Grossarts mit dem Verladen der Häute auf die MANISA CATO. Den elf Grossarts bleibt nichts anderes übrig, als in den vier Druckkabinen, die eigentlich nur für je einen Maahk-Abkömmling eingerichtet sind, zusammenzurücken.

Da schrillt der Ortungsalarm durch die MANISA CATO. 30 Einheiten der gemischten Maahk-USO-Flotte befinden sich im Anflug. Die Schutzschirme der MANISA CATO werden aufgebaut. Transformbomben explodieren in Flugrichtung des Schiffes. Die Gunneroffiziere der Angreifer verstehen ihr Handwerk, und so kann die MANISA CATO unversehrt in den Linearraum entkommen. Auf Grund fehlender Alternativen sind die Grossarts gezwungen, Ahusth Koordinaten bekanntzugeben, um die Positronik programmieren zu können. Es gelingt Ropht, die Koordinaten in einem Rafferspruch an die IMPERATOR abzustrahlen.

Die IMPERATOR nimmt dank eines Halbraumspürers die Verfolgung der MANISA CATO auf. Doch bald nach dem Start versagt das Gerät. Nun ist die USO auf die Auswertung der übermittelten Koordinaten angewiesen.

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MHR
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von MHR »

Die Hauptpersonen dieses Romans:

Atlan
– Lordadmiral und Leiter der USO
Terfer Honok – Ein Gegenagent funkt SOS
Ronald Tekener, Sinclair M. Kennon und Hall-Kat-To – Die USO-Agenten übernehmen die Rolle von Toten
Big Ben Special – Kleinster und frechster aller Siganesen
Netemo Ahusth und Marlk Ropht – Kommando-Offiziere der Condos Vasac

Ich besitze den Roman in der Erstauflage.
Auf der LKS wird mit dem Brief eines Lesers aus Ludwigshafen die Diskussion über UFOs beendet.
Auf Seite 35 befindet sich die ganzseitige Zeichnung eines Grossart, auf Seite 55 die ganzseitige Zeichnung eines Mannes, der neben einer Frau in die Hocke geht. Dieses Motiv hat Johnny Bruck auch für mindestens ein Titelbild verwendet. Leider fällt mir die Nummer des Romans nicht ein.

Heiko Langhans
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans »

Am 18. Oktober 1971 erschien der 40. Roman der ATLAN-Serie:

Ernst Vcek: Das Lebenskollektiv

Bild

Kurzzusammenfassung

Die MANISA CATO fliegt nach Campopas, einer Sauerstoffwelt mit einer planetenumspannenden Symbiose aus Flora und Fauna, die alle Tiere zu geeigneten Trägern für Grossart-Häute macht. Nachdem die Grossarts keine Verwendung mehr für Ronald Tekener, Sinclair Marout Kennon und Hall-Kat-To haben, werden sie als Träger von Grossart-Häuten in den Dschungel geschickt. Da die USO inzwischen ein Verfahren zur Immunisierung gegen die Beherrschung durch Grossart-Häute entwickelt hat, können die USO-Spezialisten sich auf die Seite der Kollektiv-Intelligenz, der Muyscha, schlagen und gemeinsam den Grossart-Stützpunkt zerstören. Während Tekener und Kennon den Planeten mit der MANISA CATO verlassen, bleiben Hall-Kat-To und Big Ben Special auf Campopas zurück, um die Muyscha gegen die Häute zu unterstützen.

[Bearbeiten] Handlung

Die MANISA CATO rast durch den Linearraum einem unbekannten Ziel entgegen. Nach drei Linearetappen nähert sich das Raumschiff dem Ziel: dem System Sheneka. Die äußerst misstrauischen Grossarts an Bord der MANISA CATO weisen Netemo Ahusth, alias Ronald Tekener, an, Kurs auf den Planeten Campopas zu setzen. Ahusth wird befohlen, mit drei Grossarts die Kühlräume in den unteren Decks des Schiffes aufzusuchen. Hier werden die Leichen der 17 getöteten USO-Spezialisten aufbewahrt, die nun von den Grossarts bereits zum dritten Mal untersucht werden.

Kennon bleibt in der Hauptzentrale zurück und überwacht den Anflug auf den Planeten, beobachtet von vier Maahk-Mutanten. Nach Tekeners Rückkehr, die neuerliche Untersuchung hat wiederum kein Ergebnis gebracht, das auf ein falsches Spiel Kennons und Tekeners hinweisen könnte, widmen sich die beiden dem Landeanflug, der ihre vollste Konzentration verlangt. Die MANISA CATO muss durch eine nur 140 Meter durchmessende Strukturlücke im den Raumhafen umspannenden Schutzschirm manövriert werden. Zu allem Überfluss werden sie von den Grossarts noch zur Eile getrieben, um einem Angriff des Dschungels zuvor zu kommen. Die Landung gelingt reibungslos, und die elf Grossarts werden von der Stützpunktbesatzung abtransportiert. Auch die Leichen der getöteten USO-Spezialisten werden abgeholt.

Kennon, Tekener und Hall-Kat-To werden von den Grossarts zu Einzelverhören geführt. Unabhängig voneinander werden sie zu den Geschehnissen befragt, die zum Tod der ursprünglichen Besatzung geführt haben. Die drei USO-Spezialisten sind auf die Fragen gut vorbereitet und geben identische Antworten. Sie werden auf die MANISA CATO zurückgebracht. Auf dem Weg zu den Laderäumen dämmert den drei Männern, welche Rolle ihnen die Grossarts zugedacht haben. Und so geschieht es, dass sie von drei der lebenden Häute, die sich in den Laderäumen befinden, eingehüllt werden. Die Häute versuchen augenblicklich, die geistige Kontrolle über die Körper der USO-Spezialisten zu gewinnen. Doch auch darauf sind die Spezialisten durch ein geistiges Training vorbereitet worden. Die Übernahme misslingt. Die Spezialisten gehen jedoch zum Schein auf die Befehle ein und befolgen die Anweisungen.

Um eine vollständige Übernahme zu gewährleisten, dringen Fühler in die Haut der Männer ein, um die Heiligen Häute der Grossarts an den Blutkreislauf ihrer neuen Träger anzuschließen. Die dabei auftretenden Schmerzen sind nur schwer zu ertragen. Zum Glück versiegen die Schmerzen nach relativ kurzer Zeit, und der übernommene Körper profitiert sogar von den Häuten. Das Seh- und Hörvermögen wird ebenso wie das allgemeine Befinden verbessert.

Die drei scheinbar von den Häuten übernommenen USO-Spezialisten verlassen in Begleitung von vier Robotern die MANISA CATO. Dabei beobachten sie, wie die restlichen Häute aus dem Schiff entladen werden. Die Männer erhalten von ihren Parasiten den Befehl, sich in den Wald zu begeben und zu kämpfen. Sie befolgen die Anweisungen, um nicht erkennen zu lassen, dass es ihnen sogar möglich ist, die Parasiten unter ihre Kontrolle zu bringen und nicht umgekehrt. Kennon will sich gerade seines Symbionten entledigen, als er einen telepathischen Hilferuf einer Grossart-Haut empfängt. Sie werden zu einer Stelle im Dschungel geführt, die von den Abwehrforts mit schwerem Feuer belegt wird. Die Spezialisten werden von den Pflanzen und Tieren des Dschungels angegriffen. Dann erreichen sie eine Lichtung, auf der ein riesiges Tier, das von etwa 30 Grossart-Häuten bedeckt ist, mit Stachelschlägern kämpft. Das Tier droht, den Kampf zu verlieren. Die Häute schicken immer wieder Hilferufe aus. Das elefantengroße Tier erliegt den wütenden Angriffen der Stachelschläger. Die Häute ergreifen ihre Chance und übernehmen die Stachelschläger. Als hätte die Symbiosegemeinschaft von Campopas nur auf die Niederlage der Stachelschläger gewartet, schlägt die Tier- und Pflanzenwelt mit geballter Macht zu. Tekener, Kennon, Hall-Kat-To und Big Ben Special, der die schützende »Bauchhöhle« Kennons verlassen hat, werden ebenfalls angegriffen und müssen sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln wehren. Als ein Tausendtöter in den Kampf eingreift, sind die USO-Spezialisten gezwungen, Granaten mit hoher Sprengkraft einzusetzen. Doch durch die gewaltigen Explosionen werden tiefe Krater in den Boden gerissen, der von Hohlwurzeln durchpflügt ist. Aus diesen unterirdischen Tunneln überschwemmen gewaltige Herden verschiedenartigster Tiere die Stätte des tobenden Kampfes. Die von den Grossart-Häuten übernommenen Stachelschläger und die USO-Spezialisten wenden sich zur Flucht und gelangen zu einem Höhleneingang, der von Tieren, die durch einen Körperpanzer geschützt sind, versperrt wird. Diese Tiere werden von den lebenden Häuten kontrolliert und geben den Eingang frei. In einer Felsenhöhle halten sich Hunderte Wirte mit ihren Grossart-Häuten auf.

Die Häute der USO-Spezialisten versuchen, der geistigen Kontrolle zu entkommen und mit den übrigen Häuten in der Höhle telepathisch Kontakt aufzunehmen. Die Männer können die Kontrolle über ihre Parasiten aber behalten. Doch die Ruhe ist trügerisch. Das Lebenskollektiv von Campopas schlägt bald wieder zu und bringt die Höhle zum Einsturz.

In der Zwischenzeit gelingt es Big Ben Special, mit einem Flatobaar, dem Special den Namen Tobaar gibt, Kontakt aufzunehmen. Auf Wunsch des Siganesen erzeugt die Muyscha, in deren Blüte sich der Flatobaar und auch Special aufhalten, ein alkoholhaltiges Getränk, dem der USO-Spezialist begierig zuspricht, nicht ahnend, dass seine Gefährten in höchster Lebensgefahr schweben.

Tekener, Kennon und Hall-Kat-To unternehmen einen Ausbruchsversuch aus der zusammenbrechenden Höhle. Die Übermacht des wild angreifenden Kollektivs ist erdrückend. Die drei Männer werden überwältigt und sind dem Tode nah, als sie plötzlich frei gelassen werden. Big Ben Specials Zechtour mit dem Flatobaar hat Wirkung gezeigt. Die Muyscha lässt alle Angriffe auf die USO-Spezialisten einstellen. Als Beweis, dass sie von ihren Parasiten nicht kontrolliert werden, veranlassen die Männer die Häute, ihre Körper zu verlassen. Das Vorhaben gelingt, obgleich sich starke Schmerzen einstellen, als die Nervenverbindungen getrennt werden. Unter äußerster geistiger Anstrengung können die drei Häute an der Flucht und der telepathischen Kontaktaufnahme mit ihren Artgenossen gehindert werden. Dann befehlen sie den Häuten, wieder zurückzukehren und die Wirtskörper erneut einzuhüllen.

Doch die Muyscha ist noch immer nicht restlos überzeugt, und so sieht sich Kennon gezwungen, ein von einer Grossart-Haut befallenes Tier einzufangen und es gewaltsam mit einem Vibratormesser von seinem Parasiten zu befreien. Tekener zerstrahlt die Haut. Das genügt der Muyscha als Beweis, und der Flatobaar ist nun bereit, die USO-Spezialisten zur Muyscha zu bringen.

Die Muyscha bringt den Gefährten ihre Entwicklungsgeschichte zur Kenntnis. Sie hofft, in ihnen wertvolle Verbündete gegen die Grossarts und ihre lebenden Häute zu gewinnen. Ein Plan wird vorbereitet, um die Station der Grossarts anzugreifen. Doch bevor die Vorbereitungen noch beginnen, empfangen die Gefährten die Nachricht, dass in nächster Zeit 3500 Grossart-Häute über dem Dschungel abgeworfen werden sollen.

Die vier Spezialisten werden von Tobaar zu einem von der Muyscha eroberten torpedoförmigen Panzer geführt. Das Kampffahrzeug ist in relativ gutem und einsatzbereitem Zustand. Die Fahrt zur Abwurfstelle verläuft problemlos. Nachdem die Gleiter die Häute über dem Zielgebiet abgeworfen haben, kehren sie zur Grossart-Station zurück. Noch bevor die ersten Häute den Dschungel erreichen, eröffnet Kennon mit den drei Bordkanonen des Panzers das Feuer. Die Häute werden ein leichtes Opfer. Ihre Artgenossen, die im Dschungel warten, um durch die erhoffte Unterstützung der 3500 abgeworfenen Häute gegen das Planetenkollektiv einen letzten entscheidenden Schlag zu führen, fallen in Panik und suchen ihr Heil in der Flucht. Zwei Gleiter kehren zur Abwurfstelle zurück und versuchen, den Panzer der Gefährten mit Bomben zu zerstören. Doch die von der Muyscha geführten Pflanzen des Dschungels bilden eine dichte Mauer und halten so die Wirkung der Explosionen vom Fahrzeug fern.

Nun ist es an der Zeit, einen Großangriff auf die Station der Grossarts durchzuführen. Mit Scheinangriffen wird die Aufmerksamkeit der Grossarts vom tatsächlichen Hauptangriffspunkt abgelenkt.

Durch Hohlwurzeln gelangen die Gefährten bis dicht an den die Station umspannenden Energieschirm heran. In einer felsigen Höhle, etwa 20 Meter innerhalb des Schutzschirms enden die Hohlwurzeln. Da Tobaar an der Planetenoberfläche zurück geblieben ist, liegt es nun an Big Ben Special, die Tiere und Pflanzen dazu zu veranlassen, einen Schacht an die Oberfläche zu graben und mit einer Art Schleuse zu versehen, damit die unter dem Energieschirm herrschende Giftgasatmosphäre nicht in den Gang eindringen kann. Der Siganese soll in den Kraftwerken der Station Bomben legen, während Kennon Ablenkungsmanöver startet. Tekener und Hall-Kat-To bleiben im sicheren unterirdischen Gang zurück.

Sofort nach dem Durchbruch der Oberfläche beginnt Kennon, auf eine Ortungsstation zu feuern. Angreifende Kampfroboter zögern, da Kennon noch immer in eine der Heiligen Häute gehüllt ist. Dies bietet Kennon die Gelegenheit, die Roboter zu zerstören. Auch Grossarts greifen in den Kampf ein. Der USO-Spezialist verursacht große Verwüstungen und verschafft somit Big Ben Special genügend Zeit, um in jedem der sechs Kraftwerke eine Atombombe zu platzieren. Kennon erteilt den Befehl zum Rückzug in den Schacht. Doch der Siganese verweigert den Befehl und versucht, einen Freund, der sich in der Station aufhält, zu retten. Es handelt sich um den Gourmand, der ihm schon an Bord der MANISA CATO begegnet ist. Das Insekt befindet sich in einem Labor und soll von Grossarts viviseziert werden. Trotz des Anschlagens der Alarmanlage gelingt es Special, die drei Grossarts zu paralysieren und das Insektenweibchen in seinem Glasbehälter mit Hilfe des Flugaggregates zum Schacht zu transportieren, wo ihn Kennon schon erwartet. Im Schutz des Schachtes strahlt Big Ben Special den Zündimpuls für die Atombomben ab. Die Kraftwerke der Station werden vernichtet, und der Schutzschirm bricht zusammen. Die Wasserstoff-Methan-Ammoniak-Atmosphäre entweicht, die Grossarts ersticken in der einströmenden Sauerstoffatmosphäre. Jene, die sich in Druckkammern retten können, werden Opfer der Symbionten der Muyscha, die nun die Station überschwemmen, da auch die Energieversorgung der Abwehrgeschütze ausgefallen ist. Kein Grossart wird vom Planetenkollektiv verschont.

Nachdem Kennon und Tekener sich ihrer Parasiten entledigt haben, gehen die beiden Freunde an Bord der MANISA CATO. Im Besitz von Dokumenten aus der Positronik des Stützpunkts verlassen sie Campopas und nehmen Kurs auf Baraloth, um sich dort mit Lordadmiral Atlan zu treffen. Big Ben Special und Hall-Kat-To bleiben auf Campopas zurück, um der Muyscha im Kampf gegen die noch immer im Dschungel existierenden Häute der Grossarts beizustehen.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von MHR »

Die Hauptpersonen dieses Romans:

Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon
– Die USO-Spezialisten spielen ihre neuen Rollen zu perfekt.
Hall-Kat-To – Ein »Gifthaucher« im Dienst der USO.
Big Ben Special – Der Mutant von Siga findet neue Freunde
Khokran – Ein versklavter Akone.
Die Muyscha – Endprodukt einer zehn Millionen Jahre währenden Entwicklung.

Ich besitze auch diesen Roman in der Erstauflage.
Auf der einseitigen LKS werden die Briefe zweier Leser veröffentlicht und auch beantwortet. Der Name des einen Lesers lautet Rainer Zubeil – Perry Rhodan-Leser kennen ihn unter dem Pseudonym Thomas Ziegler. Außerdem gibt es einen gezeichneten Witz. Die Verabschiedung an die Leser lautet steif und förmlich ›Ihre Atlan-Redaktion‹.
Auf Seite 26 befindet sich die halbseitige Zeichnung eines Mannes in einer Grossart-Haut, auf Seite 37 die halbseitige Zeichnung eines Mannes, der vor einem riesengroßen Tier flieht, das wie eine Mischung aus mehreren irdischen Tierarten aussieht.

Heiko Langhans
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans »

Was zu Johnnys Vorliebe der Tierzeichnung gut passt.

Die letzten beiden Hefte sind mir als gelungen erinnerlich. Big Ben Special ist mir sowieso lieb. Im 39er schreibt Ewers wie von der Leine gelassen - die Vertreter etlicher Fremdvölker mal eben im Nebensatz vorgestellt und handlungstragend wichtig.

Was den 40 er betrifft, hatte ich Jahrzehnte später die Eingebung, die Kollektivwelten wie Campopas, Senoclypte, Vorcher Pool, Woodlark oder Lepso in einen parapsychischen Verbund treten zu lassen. Dann fiel mir ein, dass die Terranauten mit etwas Ähnlichem geliebäugelt hatten ...

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von MHR »

Mit etwas Ähnlichem, ja, aber nicht mit Demselben. Die Idee mit dem parapsychischen Verbund hat was für sich. Die wenigsten Rhodan-Leser werden die Terranauten kennen, und wenn in zwei Serien ähnliche Ideen verwirklicht werden, finde ich das nicht schlimm.

Die Terranauten erscheinen übrigens seit einiger Zeit wieder. Dieses Mal nicht als Heftroman, sondern immer drei Romane zusammengefasst in einem Band im Mohlberg-Verlag. Ich habe die ersten 18 Hefte bearbeitet und in 6 Büchern herausgegeben. Das war nicht immer eine einfache Aufgabe, aber es war faszinierend, mitzuerleben, wie sich Rainer Zubeil als Autor entwickelte, bevor er mit Band 1124 zu Perry Rhodan stieß.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Tanuki »

MHR hat geschrieben:Mit etwas Ähnlichem, ja, aber nicht mit Demselben. Die Idee mit dem parapsychischen Verbund hat was für sich. Die wenigsten Rhodan-Leser werden die Terranauten kennen, und wenn in zwei Serien ähnliche Ideen verwirklicht werden, finde ich das nicht schlimm.

Die Terranauten erscheinen übrigens seit einiger Zeit wieder. Dieses Mal nicht als Heftroman, sondern immer drei Romane zusammengefasst in einem Band im Mohlberg-Verlag. Ich habe die ersten 18 Hefte bearbeitet und in 6 Büchern herausgegeben. Das war nicht immer eine einfache Aufgabe, aber es war faszinierend, mitzuerleben, wie sich Rainer Zubeil als Autor entwickelte, bevor er mit Band 1124 zu Perry Rhodan stieß.
:( Nichts gegen die Terranauten. Habe ich sehr gerne gelesen. Aber neue Romane waeren mir lieber, als alten Stoff neu zu verpacken.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von MHR »

Falls Du damit neue Abenteuer von den Terranauten meinst: Die waren auch angedacht, falls die Auflage der Serie hoch genug ist und bis zum Nachdruck der alten Heftabenteuer bleibt. Neue Abenteuer sind leider um einiges teurer als eine Nachauflage. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass neue Abenteuer geschrieben werden. Hat bei Rex Corda (die Serie wird nach Exposés von mir fortgesetzt), Ad Astra, Raumschiff PROMET und Star Gate ja auch geklappt.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Tanuki »

MHR hat geschrieben:Falls Du damit neue Abenteuer von den Terranauten meinst: Die waren auch angedacht, falls die Auflage der Serie hoch genug ist und bis zum Nachdruck der alten Heftabenteuer bleibt.
Ich frage mich, wie das passieren soll? Letztes Beispiel, dass man mit sowas nicht einmal im Traum rechnen muss: Vampira.
Ich mochte diese Serie sehr. Die Neuauflage? Mit kleinen Aenderungen? Hmm, nein, war es dann doch nicht wert, dass ich dafuer noch einmal Geld ausgebe. Aber ich habe gewartet, bis die alten Hefte durch sind, und es neu weitergeht. Natuerlich wurde die Serie vorher eingestellt.

Wer soll die Terranauten kaufen? Neuleser? Gibt sicherlich einige. Aber Altleser? Die evtl. noch alle Hefte und Taschenbuecher im Keller haben? Die meisten sind da wohl eher wie ich: Warten bis neues kommt. Kaum zu rechnen, dass so eine ausreichende Auflage erreicht wird.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von MHR »

Das mag von Deinem Standpunkt aus richtig sein, aber ganz so einfach ist es nicht immer. Nicht nur Neuleser sammeln eine Nachdruck-Serie, sondern auch etliche Altleser - und das oft nur, bis die Heftserie als Neuauflage abgeschlossen ist. Die neugeschriebenen Abenteuer interessieren sie nicht. Klingt verrückt, ist aber oft genug so. Es gibt einige Serien die neu aufgelegt und fortgesetzt wurden. Bei der einen Serie stieg die Auflage nach Beendigung der Nachdrucke, bei der anderen sank sie.

An Deinem Beispiel mit Vampira sieht man es deutlich. Zuviele Leser haben darauf gewartet, dass neue Abenteuer erscheinen, aber die Hefte bis Band 50 nicht gekauft. Und wenn der Verlag rote Zahlen schreibt, ist schnell der Ofen aus. Dabei wurden die Hefte bearbeitet und neue Szenen/Ebenen eingefügt, damit auch die Besitzer der 1. Auflage einen Anreiz zum Kauf hatten. Die 1. Auflage von Vampira ist nicht zu 100 % gleich der 2. Auflage.

Aber das ist langsam genug OT. Bei Bedarf können wir uns gern per PN darüber unterhalten.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans »

Am 1. November 1971 erschien der 41. Roman der ATLAN-Serie:

H.G. Francis: Der große Schlag

Bild

Kurzzusammenfassung
Die USO und die Solare Abwehr entdecken das Tarlora-System, in dem die CONDOS VASAC ihre zentrale Planung stationiert hat. Zusätzlich hat die CONDOS VASAC sich mit MdI-treuen Tefrodern und Andro-Maahks verbündet, wodurch die Solare Abwehr aber auch das System entdeckt hat. 15.000 Schiffe der Solaren Flotte greifen das Tarlora-System an, das von 6000 Einheiten der CONDOS VASAC, der Tefroder und der Maahks geschützt wird. Die Flotte der CONDOS VASAC wird besiegt, und der wichtigste Planet des Systems, Residenz, eingenommen. Der höchste Akone der Organisation, der Tschanor-Gos, kommt bei der Flucht ums Leben. Zahlreiche CONDOS-VASAC-Mitglieder entkommen durch einen Transmitter, bevor dieser stillgelegt wird.

Handlung
Die Akonin Aynola von Kaarthu ist Ende November 2408 Befehlshaberin der akonischen Streitkräfte im Hydra-System. Sie ist, ebenso wie der Tschanor-Gos, über das Verschwinden der BIRASTAC-TAN in den Randgebieten der Milchstraße besorgt. Aber trotzdem will sie nicht zulassen, dass eine großangelegte Suchaktion gestartet und damit die militärische Präsenz im Hydra-System geschwächt wird. Sie befürchtet, dass die BIRASTAC-TAN von der USO aufgebracht und Bänder mit wichtigen Daten in die Hände der USO gelangt sein könnten. Sie verfolgt daher die Absicht, sich im Hydra-System auf die Ankunft einer USO-Flotte und daraus resultierende schwere Kämpfe vorzubereiten.

Dies widerspricht den Absichten des Tschanor-Gos, der ein Suchkommando auf den Weg schicken will, um über das Schicksal der BIRASTAC-TAN Klarheit zu erlangen. Mit allen Mitteln versucht er, die Zustimmung zur Entsendung einer Suchexpedition von Aynola zu erhalten. Er scheut auch nicht davor zurück, eine Nacht mit der Akonin zu verbringen, was ihn angesichts der Schönheit dieser Frau auch keinerlei Überwindung kostet. Doch die Akonin bleibt bei ihrer Meinung.

Dem Tschanor-Gos bleibt nichts anderes übrig, als Aynola von Kaarthu eine Falle zu stellen. Er lockt sie in eine Halle, in der einige Wissenschaftler arbeiten. Eine im Boden verlaufende Kupferleiste verbindet zwei Maschinen. Die Akonin berührt die Leiste und ein Entladungsblitz tötet Aynola von Kaarthu auf der Stelle.

Auf der IMPERATOR versucht unterdessen der Positronikspezialist Gregori Susgow, das von Campopas erbeutete Datenmaterial auszuwerten und zu entschlüsseln. Dies gelingt ihm erst, als ihm Kryera Bourla Gohkomi zur Hand geht.

Im Tarlora-System übernimmt der Tschanor-Gos nun auch das Kommando über die Raumstreitkräfte. Einige Schiffskommandanten, die ihm unbequem geworden sind, wurden ihrer Posten enthoben. Suila von Skopar, die Assistentin Aynolas versucht, den Tschanor-Gos davon abzubringen, eine Suchflotte loszuschicken.

Bourla Gohkomi erhält von der SolAb einen entscheidenden Hinweis auf das Hydra-System. Die Agenten der SolAb haben entdeckt, dass im Jahre 2405 etwa 30 Millionen Andro-Maahks vor dem Ende des Kampfes gegen die Meister der Insel in die Milchstraße eingesickert sind. In ihrem Schlepptau befanden sich Millionen von Tefrodern. Sie fanden nach dem Ende der MdI im System Tarlora eine neue Heimat. Die SolAb rechnet damit, dass das Hydra-System von 8000 schweren Schlachtschiffen der Maahks gesichert wird.

Die Solare Flotte setzt etwa 15.000 Schlachtschiffe mit kampferprobten Elitebesatzungen in Marsch, um im Tarlora-System nach dem Rechten zu sehen. Die USO nimmt mit acht Spezialschiffen an der Operation teil.

Die vom Tschanor-Gos ausgesandte Suchexpedition kehrt erfolglos zurück. Kurz darauf taucht der terranische Flottenverband am Rand des Systems aus dem Linearraum. Perry Rhodan persönlich versucht, mit den Akonen in Funkkontakt zu treten, doch der Tschanor-Gos erteilt der Raumflotte den Befehl, die Terraner sofort mit äußerster Härte anzugreifen. Von den Grossarts verlangt er die Auslieferung eines ihrer Artgenossen, der gegen den Tschanor-Gos intrigiert hat. Sein Stellenwert ist angesichts der Bedrohung durch die Terraner inzwischen so gestiegen, dass sich auch die Machthaber der Lenkzentrale CONDOS VASAC seinen Wünschen beugen und den Intriganten ausliefern. Der Grossart wird in die Station Aak-Zub-41 gebracht.

Den terranischen Flotteneinheiten werfen sich Kampfschiffe der aus Andromeda stammenden Maahks und Tefroder entgegen. Sie versuchen, nach den von der CONDOS VASAC ausgegebenen Befehlen, die Terraner tiefer in das System hineinzulocken, um die Schiffe auch von den zahlreichen befestigten Monden aus angreifen zu können. Zur Unterstützung der Terraner treffen auch jene 56 Schlachtschiffe der Maahks im System Tarlora ein, die bereits bei der Schlacht um Baraloth auf Seiten der USO zum Einsatz gekommen sind.

Eine Kaulquappe der IMPERATOR nimmt Kurs auf den Planeten Gross-1. Dort vermutet Lordadmiral Atlan einen Hauptstützpunkt der Grossarts. Die Landung der Kaulquappe ist von den Akonen geortet worden, ebenso dass drei Männer in Druckanzügen zur Station Aak-Zub-41 unterwegs sind. Solgo Arlan, genannt »Bulle«, kann unbemerkt in die Station Aak-Zub-41 eindringen und sich dort umsehen.

Atlan, Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon werden von Robotern angegriffen und voneinander getrennt. Durch einen Streifschuss werden Tekeners Funkgerät zerstört und die Sauerstoff- und Energieversorgung beschädigt. Das Antigravgerät des Druckanzugs fällt immer wieder aus. Während Atlan und Kennon sich in die Kaulquappe in Sicherheit bringen können, ist Tekener beinahe bewegungsunfähig. Die hohe Schwerkraft des Planeten Gross-1 fesselt ihn an den Boden. Er wird von Maahk-Robotern nach Aak-Zub-41 gebracht.

Die Kaulquappe startet und zieht sich angesichts von vier immer näher kommenden Walzenraumern der Maahks zur IMPERATOR zurück. Tekener und Arlon bleiben auf Aak-2 zurück.

Tekener wird an Bord eines kleinen, etwa neun Meter langen und vier Meter durchmessenden Walzenschiffes gebracht. Der »Bulle« gelangt ebenfalls an Bord der Walze, die zum Planeten Residenz startet.

Um den beiden Agenten auf der Spur bleiben zu können, lässt sich Bourla Gohkomi die Überwachungsdaten von den terranischen Kampfschiffen, die alles aufzeichnen, um den Verlauf der Schlacht später analysieren zu können, überspielen. Mit Hilfe der Bordpositronik der IMPERATOR stellt sie schnell fest, wohin die kleine Walze, von Gross-1 kommend, geflogen ist. So gelingt ihr die Entdeckung des Planeten Residenz.

Auf Residenz wird Tekener auf ein Verhör vorbereitet. Es gelingt dem »Bullen«, die beiden Wachen zu betäuben und Tekeners Fesseln zu zerschneiden. Sie organisieren sich einen Kampfgleiter und fliegen zum Hauptquartier des Tschanor-Gos. Dieser wird von Kampfrobotern und Leibwächtern abgeschirmt, die sofort schweres Feuer auf den Gleiter eröffnen. Tekener muss den Angriff abbrechen. Bei waghalsigen Flugmanövern wird Solgo Arlan aus dem Gleiter geschleudert.

Es gelingt 50 terranischen Großkampfschiffen, den planetenumspannenden Schutzschirm zu knacken und Landekommandos mit Kampfroboterunterstützung abzusetzen. Die auf Residenz stationierten Akonen und Antis verlassen den Planeten über einen Großtransmitter in den Bergen.

Die Schlacht um das Hydra-System scheint entschieden zu sein. Tefroder, Maahks, Akonen und Antis flüchten in ihren Raumschiffen aus dem System. Die mit den verbündeten Terranern kämpfenden Maahks gehen mit äußerster Härte gegen ihre Artgenossen aus Andromeda vor.

Der Tschanor-Gos wendet sich im Schutz von vier Leibwächtern und vier Kampfrobotern zur Flucht. Suila von Skopar muss ihn begleiten. Der »Bulle« kann den Flüchtenden im Schutz seines Deflektorfeldes folgen. Kennon stößt zu Tekener. Ein siganesisches Einsatzkommando versucht verzweifelt, den Großtransmitter lahmzulegen. Selbst Grossarts, die Transmittersprünge unter allen Umständen vermeiden, stürmen in ihrer Not auf den Abstrahlsektor des Torbogentransmitters zu.

Der Tschanor-Gos und seine Männer legen schwere Druckpanzer an. Noch bevor die Individualschutzschirme aktiviert werden, lässt sich Solgo Arlan auf dem Helm des Tschanor-Gos nieder. Dann betreten die Männer der CONDOS VASAC die riesige Transmitterhalle. Der Tschanor-Gos beginnt, im Schutz seines Individualschutzschirmes und flankiert von Kampfrobotern und seinen Leibwächtern auf den Transmitter zuzulaufen. Selbst Kennon und Tekener, die sich ihm in den Weg stellen, ist es nicht möglich, den Akonen aufzuhalten. Kurz vor Erreichen der Transmissionszone beginnt der »Bulle« mit seinem Paralysator auf den Kopf des Akonen zu feuern. Unter dem anhaltenden Dauerfeuer bleibt der Tschanor-Gos bewusstlos stehen, von seinem Druckpanzer aufrecht gehalten. Arlan deaktiviert den Individualschutzschirm des Akonen.

Noch bevor der Tschanor-Gos das Bewusstsein wiedererlangt, stürmt Suila von Skopar mit gezogenem Energiestrahler auf den verhassten Akonen zu und tötet ihn. Dann lässt sie sich ohne Gegenwehr von den terranischen Truppen abführen.

Nachdem die Terraner die Kontrolle über das Hydra-System erlangt haben, macht sich bei Lordadmiral Atlan leichte Enttäuschung breit. Man hat gehofft, mit dem Hydra-System das Zentrum der CONDOS VASAC erreicht zu haben. Doch dieser Wunsch ist nicht erfüllt worden, und so geht die Suche nach der Hauptwelt der Grossarts weiter.

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DelorianRhodan
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von DelorianRhodan »

Das war der ATLAN-Band, in dem Perry Rhodan eingriff, ein Unikat! :X

Heiko Langhans
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans »

Stimmt, da auch und in den beiden Folgebänden. Frühere Auftritte fanden in den Heften 3, 4 und 6 statt.

Weitere Rhodan-Auftritte in der Atlan-Serie: Nr. 60, 61, 300, 333, 334, 499 - dazu zahlreiche Erwähnungen von Aktivitäten abseits der Handlung.

Ganz ohne geht es halt nicht.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von DelorianRhodan »

Für den Untertitel war es aber ein Unikat (und im Ausmaß) oder nicht? :unsure:

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans »

Mag schon sein - in Untertiteln bin ich nicht so firm B-)

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Faktor10 »

Wieso findet die solare Abwehr so schnell diese Sonne. Hier wurde eine Änderung wohl eingeführt um den Zyklus schneller zu beenden, leider.
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans »

Der Zyklus soll tatsächlich auf Geheiß von Kurt Bernhardt verkürzt worden sein, daher auch die Zellaktivator-Koda in den Heften 44-49 (die übrigens noch in diesem Thread mitbehandelt werden soll).

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von DelorianRhodan »

Heiko Langhans hat geschrieben:Der Zyklus soll tatsächlich auf Geheiß von Kurt Bernhardt verkürzt worden sein, daher auch die Zellaktivator-Koda in den Heften 44-49 (die übrigens noch in diesem Thread mitbehandelt werden soll).
Ein (damals) neuer Zellaktivatorträger wird kreiert.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans »

Am 15. Nove,ber 1971 erschien der 42. Roman der ATLAN-Serie:

Ernst Vlcek: Die Geisterstädte von Llgorak

Bild

Kurzzusammenfassung
Die USO verhindert, dass die eine Million Gefangenen auf Residenz durch Implantate getötet werden. Danach benutzen Ronald Tekener, Sinclair Marout Kennon und Atlan in der Rolle von Akonen den Transmitter. Sie gelangen in das Gervi-Taran-System, dessen ungefähre Position der Solaren Flotte bekannt ist. Jedoch müssen die USO-Spezialisten feststellen, dass Llgorak nur mit Geisterstädten besetzt ist, damit Angreifer aus dem All den Planeten für die wahre Heimat der Grossarts halten. Nachdem sich das Trio mehrfach verdächtig gemacht hat, wird es zum Verhör zum wahren Heimatplaneten der Grossarts gebracht.

Handlung
Auf dem Planeten Residenz wird eine Schaltung aktiviert, die den Tod von einer Million Mitgliedern der CONDOS VASAC (CV) auf dieser Welt hervorrufen würde. Bevor der Tschanor-Gos den Tod fand, hat er gerade noch genug Zeit gehabt, um diese Schaltung, die mit einer Zeitverzögerung arbeitet, auszulösen.

Den Verantwortlichen der USO, insbesondere Lordadmiral Atlan, Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon kommt es seltsam vor, dass eine Organisation wie die CONDOS VASAC keine Vorkehrungen getroffen hat, um auf einer so wichtigen Welt wie Residenz die Geheimnisträger am Ausplaudern von Geheimnissen zu hindern. Und es gibt zahllose Geheimnisträger.

Gucky, der sich zur Unterstützung auf Residenz aufhält, macht einen Ara ausfindig, der von Todesangst wie gelähmt ist. Der Ara erteilt auf Fragen bereitwillig Auskunft. Wie alle anderen Bewohner des Planeten trägt er ein sogenanntes Tschanor-Dreieck. Als klar wird, dass das Siegel auch dazu dient, um die Angehörigen der CONDOS VASAC am Verrat zu hindern, beginnt sich Hektik zu verbreiten. In fieberhafter Eile versuchen die Einheiten der USO, so vielen Siegel-Trägern wie möglich das Dreieck operativ zu entfernen. Gleichzeitig wird die Suche nach dem Auslösemechanismus intensiviert.

Lazarettschiffe der Solaren Flotte landen auf Residenz. Medoroboter operieren zunächst 300 Aras, die nach dem Erwachen aus der Narkose ihrerseits für die Fließbandoperationen herangezogen werden. In den Operationssälen werden Transmitter installiert, um die entfernten Tschanor-Siegel zu einem abgelegenen Ort, an dem das Gegengerät aufgestellt wurde, transportieren zu können.

Nach einigen Stunden wird die Sendeanlage für den Todesimpuls gefunden. Durch Strahlwaffenbeschuss gelingt es, das Gerät zur Explosion zu bringen, noch bevor es einen Impuls aussenden kann. Das Leben von etwa einer Million Mitarbeitern der CONDOS VASAC ist gerettet.

Die USO hat nun bei der Einholung wichtigster Geheimdaten leichtes Spiel. Die Mitarbeiter der CV geben bei den Verhören und Befragungen bereitwillig Auskunft. Am 11. Dezember 2408 gelingt es endlich, die Position des Gervi-Taran-Systems zu berechnen. Die Solare Flotte startet, und 15.000 Raumschiffe nehmen Kurs auf das Verschleierte System.

Die USO-Spezialisten Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon legen wieder einmal Maske an und verwandeln sich in Narvus Teyte und Vostram Ahuyle. Lordadmiral Atlan wird sie in der Maske von Kereyn von Fahstra begleiten. Sie nehmen jedoch kein Raumschiff, sondern werden durch den Großtransmitter gehen. Die Masken sind beinahe perfekt. Auch die Programmierung der Tschanor-Siegel wird nicht vergessen. Die Siegel werden mit den persönlichen Daten der USO-Spezialisten und des Lordadmirals versehen. Die drei Männer lassen sich vom Transmitter abstrahlen.

Sie rematerialisieren in einer Relaisstation und werden von Kampfrobotern erwartet. Ein Spezialroboter überprüft die Tschanor-Siegel. Der Robot stellt fest, dass die gespeicherten Daten des Dreiecks mit denen der Männer identisch sind und erlaubt die weitere Benutzung des Transmitters, der die direkte Verbindung nach Llgorak darstellt.

Sofort nach der Ankunft auf Llgorak wird der Großtransmitter abgeschaltet. Ein weiterer Spezialroboter erwartet sie und beginnt mit der Befragung. Nach dem kurzen Verhör werden sie, von Grossarts eskortiert, mit einem Gleiskettenfahrzeug in ein langgestrecktes Gebäude gebracht. Dort erfolgt neuerlich eine Überprüfung der Tschanor-Siegel. Und wieder ist das Ergebnis positiv. Die Grossarts stellen Fragen über den Hergang ihrer Flucht von Residenz. Nach Erteilung der gewünschten Auskünfte werden die USO-Agenten in einen Kuppelbau gebracht, in dem sich bereits mehr als 700 von Residenz gerettete Akonen, Antis und Aras aufhalten. Hier treffen sie mit ehemaligen Mitarbeitern und Freunden der Akonen, die sie imitieren, zusammen. Die drei Gefährten wecken das Misstrauen der übrigen Wissenschaftler, die meinen, dass sie sich verändert haben. Durch einen besonders harschen Auftritt Atlans gelingt es, das aufkeimende Misstrauen zu beseitigen.

Die Männer müssen nun die Zeit bis zur Ankunft der Solaren Flotte lebend überbrücken. Bei zahllosen Gesprächen verstricken sie sich immer häufiger in Widersprüche.

Am frühen Morgen des vierten Tages sendet Kennon ein Hyperfunksignal an die weit außerhalb des Systems wartende Flotte. Ein Robotschiff wird daraufhin in Marsch gesetzt. In einem Gewaltmanöver überbrückt es die Entfernung bis zum Planeten Llgorak und rast der Oberfläche entgegen. 10.000 Kampfroboter werden ausgesetzt, die mit schwerem Abwehrfeuer belegt werden. Die drei Männer nutzen das ausbrechende Chaos aus, um am Großtransmitter eine Unendlichkeitsweiche anzubringen.

In der Zwischenzeit wird das terranische Robotschiff von den Abwehrgeschützen zum Schein vernichtet. Tatsächlich wird das Schiff von einer vorprogrammierten Selbstzerstörungsanlage gesprengt. Den Grossarts soll vorgegaukelt werden, dass das Schiff den Planeten Llgorak zufällig entdeckt hat. Die abgesetzten Kampfroboter werden ausnahmslos von den Einheiten der Grossarts vernichtet.

Die drei USO-Agenten organisieren sich einen Gleiter und suchen eine der nahegelegenen Städte der Grossarts auf. Sie stellen bald fest, dass die Stadt unbewohnt ist. Diese und auch alle anderen Städte auf Llgorak sind nur zu dem Zweck errichtet worden, um einen eventuell auftauchenden Feind in die Irre zu führen. Vom Raum aus betrachtet, erscheint Llgorak mit seinen zahlreichen Städten wie die Hauptwelt der Lenkzentrale CONDOS VASAC. Die Sauerstoffvorräte der Gefährten gehen bald zu Ende, und so beschließen sie, sich von Reparaturkommandos der Grossarts unter den Trümmern der Raumhafengebäude retten zu lassen. Sie werden in ein Raumschiff gebracht, das bald darauf mit unbekanntem Ziel startet.

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Heiko Langhans
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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von Heiko Langhans »

Am 29. November 1971 erschien der 43. Roman der ATLAN-Serie:

Hans Kneifel: Das letzte Versteck

Bild

Kurzzusammenfassung
Die USO-Spezialisten werden zur Kristallwelt Rhaytr-Ozy, der wahren Heimat der Grossarts gebracht. Der Planet liegt ebenfalls im Gervi-Taran-System. Als Atlan entdeckt, dass die Kristallmasse des Planeten auf die telepathisch formulierten Wünsche der USO-Spezialisten reagiert, senden sie das Angriffssignal. Durch die Nutzung des Kristalls kann das Trio die Grossarts bis zum Angriff hinhalten. Nachdem die Solare Flotte Atlan, Ronald Tekener und Sinclair Marout Kennon geborgen hat, wird Rhaytr-Ozy von den 120 verbündeten Maahk-Einheiten völlig vernichtet, da diese das Grossart-Problem als interne maahksche Angelegenheit betrachten. Die Maahks wollen auch die Vernichtung von Rest-Stützpunkten der CONDOS VASAC übernehmen. Nachdem die CONDOS VASAC die grossartsche Führung, die wichtigsten Planeten und die zentrale Planung verloren hat, ist sie praktisch besiegt.

Handlung
Das von Llgorak gestartete Walzenschiff der Grossarts mit Lordadmiral Atlan, Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon an Bord, die die Maske dreier Akonen angelegt haben, fliegt mit Unterlichtgeschwindigkeit einen Zickzack-Kurs im System der Sonne Gervi-Taran. Harte Kurskorrekturen, bei denen die Andruckabsorber aussetzen, wirbeln die Männer durcheinander. Den drei USO-Angehörigen wird erlaubt, den umliegenden Weltraum durch ein Sichtfenster zu beobachten. So gelangt endlich auch der Zielplanet in ihren Blickwinkel. Es handelt sich um Rhaytr-Ozy, die Hauptwelt der Grossarts. Endlich ist es der USO gelungen, das Herz der CONDOS VASAC zu finden.

Nach der Landung des Raumschiffes wird es in einen unterirdischen Hangar gebracht. Die drei Männer müssen wiederum Druckpanzer anlegen, da die Anlagen unter der Planetenoberfläche mit einer Wasserstoff-Methan-Ammoniak-Atmosphäre geflutet sind. Sie werden von Grossarts in ein luxuriös eingerichtetes Quartier, das auf menschliche Bedürfnisse abgestimmt ist, gebracht.

Atlan, alias Kereyn von Fahstra, wird zu Gerzschko-11 zum Verhör gebracht. Auf dem Weg dorthin stellt Atlan fest, dass die überall vorhandenen Kristalle durch starke Emotionen zu Reaktionen veranlasst werden können.

Am Ende des Verhörs wird Atlan die Mitteilung gemacht, dass er nach den Befragungen für die Grossarts und die CONDOS VASAC überflüssig ist. Seine Exekution wird angekündigt. Atlan wird ins Quartier der USO-Agenten zurückgebracht.

Am nächsten Tag wird Ronald Tekener zum Verhör geholt. Er provoziert Gerzschko-9 derart, dass dieser sich nur mühsam beherrschen kann, um ihn nicht auf der Stelle zu töten. Tekener kehrt ins Quartier zurück. Die Gefährten finden es nun an der Zeit, einen Ausbruchsversuch zu unternehmen. Durch Gedankenkonzentration können die Kristalle dazu gebracht werden, einen Gang mit Stufen, die nach oben führen, zu bilden. Sie gelangen in ein riesiges Depot, in dem zahlreiche Gleiter und Unmengen von verschiedensten Ausrüstungsgegenständen gelagert sind. Die drei Männer versorgen sich mit neuen Druckanzügen, Reserve-Energiemagazinen, Sauerstoffflaschen, Funkgeräten, Waffen und Nahrungsmitteln. Plötzlich taucht ein Gleiter, besetzt mit vier Grossarts, in der Lagerhalle auf. Kennon erhält von Atlan den Befehl, den Gleiter abzuschießen. Die Grossarts überstehen den Absturz unbeschadet und eröffnen das Feuer. Sie werden von gezielten Schüssen getötet.

Tekener platziert ein Funkgerät in der Halle, das in einer Endlosschleife einen Hilferuf an Perry Rhodan, der mit seiner Flotte in der Nähe des Gervi-Taran-Systems wartet, abstrahlt. Zusätzlich setzt Kennon einen Rafferspruch an die wartenden Einheiten der Solaren Flotte ab.

Die Kristalle werden veranlasst, einen Tunnel zu formen, in den der Gleiter einfliegen kann. Die Männer erreichen eine gewaltige Maschinenhalle, von der ein aus ein Rohr durch die Decke höchstwahrscheinlich bis zur Planetenoberfläche führt. Der Gleiter wird von Grossarts beschossen und beschädigt. Es gelingt Atlan, mit Hilfe der Kristalle, den Gleiter in Sicherheit zu bringen. Dann stellt Tekener einen Schaden an den Kontrollen seines Druckanzugs, hervorgerufen durch einen Streifschuss, fest. Zu allem Überfluss versagen die Maschinen des Gleiters. Die Kristalle bilden einen kleinen Hohlraum, den Ronald Tekener und Kennon aufsuchen. Tekener flutet den Raum mit Sauerstoff aus den Vorräten seines Druckpanzers. Kennon hilft dem Kameraden, einen neuen Druckpanzer aus den mitgeführten Ausrüstungsgegenständen anzulegen. Beide verlassen den Hohlraum. Die drei Gefährten müssen nun den weiteren Weg zu Fuß zurücklegen. In einem Raum finden sie einen riesigen Gleiter. Sie holen die zurückgelassenen lebenswichtigen Ausrüstungsgegenstände vom zerstörten Fahrzeug ab und beginnen erneut mit dem Aufstieg zur Oberfläche.

Sie erreichen einen Raumschiffshangar, der etwa 2000 Meter unter der Planetenoberfläche liegt. Im Steilflug versuchen sie, mit dem Gleiter nach oben zu gelangen. Doch die Grossarts lassen die Plattform, die den Hangar verschließt, nach unten sinken. Die Plattform ist mit Grossarts, die schwere Desintegratoren tragen, übersät. Die Grossarts beginnen die kristallinen Schachtwände aufzulösen. Doch Atlan hat den Gleiter in der Kristallwand einschließen lassen und den Kristallen befohlen, einen nach oben führenden Schacht zu erzeugen. Nachdem sie noch etwa 1000 Meter von der Oberfläche entfernt sind, erlauben es sich die Kameraden, eine Rast einzulegen.

Auf der Oberfläche warten Tausende von Grossarts auf das Erscheinen des gesuchten Gleiters.

Kurz vor Erreichen der Planetenoberfläche stoppt der Gleiter. Kennon verlässt das Fahrzeug, um in einem kleinen Tunnel zur Oberfläche durchzustoßen und Funkimpulse an Perry Rhodan abzusenden. Kennon empfängt auch eine Antwort, die nur aus zwei Worten besteht: Wir kommen.

5000 Großkampfschiffe der Solaren Flotte, unterstützt von 120 Großraumschiffen der Maahks mit Elitebesatzungen, erhalten am 25. Dezember 2408 den Einsatzbefehl. Ihr Ziel ist das Verschleierte System.

Auf Rhaytr-Ozy bricht die Hölle los. Atlans Gleiter wird geortet und mit schweren Waffen angegriffen. Nur die Flucht in einen von den Kristallen gebildeten senkrecht nach unten führenden Schacht rettet die Männer. In einem horizontal verlaufenden Tunnel verlässt der Gleiter die unmittelbare Kampfzone. Trotz Verfolgung und Beschädigung des Gleiters gelingt mit tatkräftiger Unterstützung der Kristalle die Flucht.

Endlich taucht Rhodan mit seiner Flotte über Rhaytr-Ozy auf. Kennon nimmt sofort Funkverbindung auf und wird von einem Raumschiff der Grossarts angepeilt. Doch das Grossart-Schiff wird von einer Transformbombe zerstört, bevor es einen Schuss abgeben kann. In seiner Todesangst erteilt Tekener den Kristallen den Befehl zum totalen Zusammenbruch des Planeten. Und die Kristalle hören auf den Befehl. Riesige Flächen der Oberfläche brechen ein, die Wasserstoff-Methan-Atmosphäre entweicht aus den unterirdischen Anlagen, Kraftwerke explodieren, zahllose Lebewesen werden von den Kristallmassen zerquetscht.

Ein Teleporter des Mutantenkorps holt Kennon aus der Gefahrenzone. Dann ist Ronald Tekener an der Reihe. Zum Schluss wird Atlan an Bord des terranischen Flaggschiffes teleportiert.

Die Maahks, die nur auf diesen Moment gewartet haben, beginnen mit einem tödlichen Bombardement des Planeten. Die Solare Flotte zieht sich aus dem Kampfgeschehen zurück und wird vom Maahk-Kommandanten aufgefordert, sich aus dem Angriff auf Rhaytr-Ozy von nun an herauszuhalten. Landekommandos durchkämmen die unterirdischen Anlagen und töten alles, was sich bewegt. Tausende von Bomben mit Funkfernzündern werden von den Maahks platziert. Nachdem die Landekommandos eingeschleust sind und die Maahk-Raumschiffe sich zurückgezogen haben, werden die Bomben gezündet. Die Oberfläche des Planeten wird aufgerissen und von glutflüssigem Magma überschwemmt. Alles Leben ist vernichtet. Rhaytr-Ozy zerbricht.

Nun wenden sich die Maahks dem zweiten Planeten, Llgorak, zu. Auch diese Welt fällt dem Vernichtungsfeldzug der Maahks zum Opfer. Alle Geisterstädte werden zerstört.

Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon suchen um wohlverdienten Urlaub an. Der raffinierte und rücksichtslose Gegner, die CONDOS VASAC, existiert nicht mehr.

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Re: Die Condos Vasac

Beitrag von MHR »

Heiko Langhans hat geschrieben:Am 1. November 1971 erschien der 41. Roman der ATLAN-Serie:

H.G. Francis: Der große Schlag
Die Hauptpersonen des Romans:

Atlan – Lordadmiral und Chef der USO.
Perry Rhodan – Der Großadministrator greift ein Sonnensystem an.
Der Tschanor-Gos – Ein Meister der Intrige.
Ronald Tekener und Sinclair M. Kennon – Spezialisten der USO.
Solgo Arlan – Ein »großer Mann« von Siga.
Suila von Skopar – Eine Frau nimmt Rache.

Ich besitze den Roman in 2. Auflage (von Ende Mai 1979). Auf Seite 19 befindet sich eine Werbung für ATLAN Band 400, »Die Schwarze Galaxis«. Allerdings wird nicht darauf hingewiesen, wer der Autor des Jubiläumsbandes ist.

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