Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Wie findet ihr den Zyklus im Vergleich?

Die PR-Serie erreichte mit dem Kosmischen Schachspiel ihren Höhepunkt.
4
12%
Interessanter/besser als die vorhergehenden Zyklen (Cappins, Schwarm, Altmutanten)
15
44%
Schlechter als die vorhergehenden Zyklen (Cappins, Schwarm, Altmutanten)
5
15%
Vergleichbar mit Apfelkuchen
10
29%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 34

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LaLe
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von LaLe »

Auktoriale Erzählung ist für mich kein sonderliches Ärgernis. Jedenfalls solange nicht, bis ein K. H. Scheer mir verklickern will, dass alles was seine Charaktere tun streng logisch und alternativlos ist. Damit hatte ich immer arge Probleme.
Die Katze grinste.
"Hierzulande ist jeder verrückt. Ich bin verrückt. Auch du bist verrückt."
"Woher weißt du, dass ich verrückt bin?"
"Sonst wärst du nicht hier", antwortete die Katze.

Lewis Carroll, Alice im Wunderland
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nanograinger
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von nanograinger »

LaLe hat geschrieben:Auktoriale Erzählung ist für mich kein sonderliches Ärgernis. Jedenfalls solange nicht, bis ein K. H. Scheer mir verklickern will, dass alles was seine Charaktere tun streng logisch und alternativlos ist. Damit hatte ich immer arge Probleme.
Siehe vorletztes Beispiel meines obigen Postings, die Auswahl Rhodans als Ausbrecher.
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Lord Valium
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Lord Valium »

Aus Frust zur EA bin ich mit Band 600 (Silberbände) angefangen... :unsure:

Gefällt mir schon mal,die "Unsichtbare Grenze"
Ich bin nicht wie die Anderen...
Ich bin schlimmer...!!!
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Yman
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman »

Sehr schöne Analyse, nanograiner! Die hat mir mehr Spaß gemacht, als den Roman selbst zu lesen. Meine größten Bauchschmerzen habe ich nicht mit den Physikfehlern, obwohl die bei einem Autor, der selbst Physiker ist, auch schlimm sind, mit solchen Dingen hier:
nanograinger hat geschrieben:Reginald Bull hielt den Kopf ein wenig zur Seite geneigt, als horche er den Worten nach...
"Na und?"
Damit war der Beweis geliefert. Eine fürchterliche Änderung hatte sich vollzogen. Aus den humanen, friedliebenden Politikern und Militärs des Solaren Imperiums waren blutgierige Bestien geworden. .....

Ganz abgesehen davon, was man vom Ausdruck "humanen, friedliebenden Politikern und Militärs" hält, angesichts Bount Tehera oder auch der Tycho Ramath des Standarduniversums (beide hohe Militärs, die in die Politik gingen), frage ich mich schon, für wie blöd Mahr hier den Leser hält, dass er uns wörtlich erklären muss, was die Implikationen des "Na und" Bulls sind.
nanograinger hat geschrieben: - S 48. "Die Wahl des Mannes, der den Ausbruchsversuch wagen sollte, bereitete nur emotionelle, aber keine logischen Schwierigkeiten. ...
Es mochte sein, dass die Menschheit der parallelen Bezugsebene [gemeint ist das Standarduniversum] ihren Anführer verlieren würde.
Trotzdem gab es keinen Zweifel.
Perry Rhodan war der Mann!"

Nee, logische Schwierigkeiten sehe ich hier keine, wirklich nicht, es sind ja sonst nur unfähige Leute vor Ort. B-) Aber bei "Anführer der Menschheit" krampft mein Magen.
Friedliebende humane Militärs des SI, Perry Rhodan Anführer der Menschheit, es ist zu befürchten, dass die Autoren (Kurt Mahr, wahrscheinlich auch KHS) selbst das wohl nicht ironisch meinten. Aus Kurt Mahr werde ich manchmal nicht ganz schlau. Ich kann sämtliche deiner Kritikpunkte teilen. Auch dass Atlan nicht weiß, was ein Rufkode ist, lässt mich sehr verwundert zurück, wie so vieles andere auch, wovon du das meiste aufgezählt hast.

Beim Transformschuss aus 2 km Entfernung kann man sich vielleicht noch vorstellen, dass das Geschoss eine schwache Ladung hatte und im Inneren der MP II rematerialisierte. Transformgeschosse werden doch durch Schiffswände nicht aufgehalten, nur durch Schutzschirme, meine ich.

Anderes habe ich oben auch schon geschrieben.

Mich würde ja mal interessieren, wie das Exposé zu PR 600 ausgehen hat. Der nächste Roman ist William Voltz, ich hoffe, dass der besser ist.
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Faktor10
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Also die Punkte die nanograiner aufgelistet hat, stimmen schon. Mir sind diese Punkte als junger Leser nicht aufgefallen. Aber auch heute finde ich sie nicht so schlimm. Es sind Heftromane, keine Bücher an denen man 2 Jahre schreibt. Man sollte bedenken das am Anfang eines Romanes ein Ziel steht das auf der letzten Seite erreicht werden muss.
Welche Erzählweise auch ein Roman hat, ist mir egal. Wichtig ist das ich mich unterhalten fühle. Bei diesem Roman war es so. Er gehört zu den besseren 00 Nummern.
Zitat „Friedliebende humane Militärs des SI, Perry Rhodan Anführer der Menschheit. Zitat“ ende.
So sahen es wohl die Autoren und wohl auch sehr viele Leser damals. Dies kann man Hinterfragen. Dies ist aber eine andere Baustelle.
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von thinman »

nanograinger hat geschrieben:
- S. 17. Die MP fliegt in relativistischem Flug zurück zur Erde. Etwa auf der Hälfte der Strecke (also mit nahezu maximaler Geschwindigkeit, aber immer noch etwa 140 Lichtminuten von der Erde weg) nimmt Perry "Sichtssprechverbindung" mit Bully auf der Erde auf. Das muss angesichts der Entfernung Hyperfunk sein, denn bei 140 Lichtminuten Entfenung wäre die MP praktisch nicht viel später auf der Erde, als das erste elektromagnetische Funksignal, das sie senden würden. Trotzdem gibt es einen seltsamen Effekt:
"Infolge der relativistischen Verzerrung sprach er [Bull] schneller und mit höherer Stimme, als man von ihm gewohnt war. Im Gegensatz dazu musste ihm Rhodans Sprechweise langsam und seine Stimme ungewöhnlich tief vorkommen."
Also eine Art relativistischer Dopplereffekt - bei überlichtschnellem Hyperfunk ! Und wenn das schon nicht absurd genug wäre, ist der Effekt angeblich auch noch unterschiedlich bei Bull und Rhodan, obwohl sich offensichtlich beide relativ aufeinander zu bewegen. Wenn schon ein Effekt da sein soll, dann sollte er bei beiden gleich ausfallen (Erhöhung der Frequenz).
.
Ja, genau richtig geschildert. Daß die Kommunikation überlichtschnell statt findet, ändert nichts an den Unterschiedlichen Bezugssystemen Terra und MARCO POLO. Wenn in der Zentrale und auf Terra jeweils eine zu einem Pulsargetacktete Uhr hängen würde, würden diese auch von den Umstehenden als unterschiedlich schnell wahrgenommen werden.

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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von nanograinger »

thinman hat geschrieben:
nanograinger hat geschrieben: - S. 17. Die MP fliegt in relativistischem Flug zurück zur Erde. Etwa auf der Hälfte der Strecke (also mit nahezu maximaler Geschwindigkeit, aber immer noch etwa 140 Lichtminuten von der Erde weg) nimmt Perry "Sichtssprechverbindung" mit Bully auf der Erde auf. Das muss angesichts der Entfernung Hyperfunk sein, denn bei 140 Lichtminuten Entfenung wäre die MP praktisch nicht viel später auf der Erde, als das erste elektromagnetische Funksignal, das sie senden würden. Trotzdem gibt es einen seltsamen Effekt:
"Infolge der relativistischen Verzerrung sprach er [Bull] schneller und mit höherer Stimme, als man von ihm gewohnt war. Im Gegensatz dazu musste ihm Rhodans Sprechweise langsam und seine Stimme ungewöhnlich tief vorkommen."
Also eine Art relativistischer Dopplereffekt - bei überlichtschnellem Hyperfunk ! Und wenn das schon nicht absurd genug wäre, ist der Effekt angeblich auch noch unterschiedlich bei Bull und Rhodan, obwohl sich offensichtlich beide relativ aufeinander zu bewegen. Wenn schon ein Effekt da sein soll, dann sollte er bei beiden gleich ausfallen (Erhöhung der Frequenz).
.
Ja, genau richtig geschildert. Daß die Kommunikation überlichtschnell statt findet, ändert nichts an den Unterschiedlichen Bezugssystemen Terra und MARCO POLO. Wenn in der Zentrale und auf Terra jeweils eine zu einem Pulsargetacktete Uhr hängen würde, würden diese auch von den Umstehenden als unterschiedlich schnell wahrgenommen werden.

thinman
Ich weiß jetzt nicht, ob du mit "genau richtig geschildert" Mahr oder mir zustimmst. ich weiß auch nicht, was du mit "Pulsargetackteter Uhr" meinst. Aber die Darstellung in PR 600 ist definitiv falsch.

1) Nehmen wir mal an, es gäbe einen Dopplereffekt, also eine Frequenzverschiebung. Und nehmen wir weiter an, dass dieser nicht einfach von der Software herausgerechnet wird (man kennt ja die Relativgeschwindigkeit). Dann ist trotzdem falsch, dass der Effekt auf den jeweiligen Seiten unterschiedlich ausfällt. Er müsste auf beiden Seiten gleich sein, denn die MP und die Erde bewegen sich aufeinander zu, egal welches Inertialsystem du wählst. Dieser Punkt ist definitiv falsch.

2) Den Dopplereffekt kennen wir aus dem Straßenverkehr (Sirene des Krankenwagens hat höhere Frequenz, wenn er auf einen zu fährt, und niedrigere Frequenz, wenn er sich entfernt). Wir können das wahrnehmen, weil die Geschwindikeit des Krankenwagens (sagen wir 60 km/h) ein signifikanter Bruchteil der Schallgeschwindigkeit von ca. 1200 km/h darstellt (der Bruchteil ist also 0,05 oder 5 % in diesem Beispiel). Dagegen nehmen wir keine Veränderung des Farbtons des Blaulichts wahr, weil hier der Bruchteil zur Lichtgeschwindigkeit (LG) < 6*10-8 ist.

Nun fliegt die MP zwar mit nahezu LG (es gibt keine Angabe dazu, aber nehmen wir das mal an), aber da Hyperfunk benutzt wird, gibt es keine dazu vergleichbare Geschwindigkeit. Soweit mir bekannt, gibt es keine Grenzgeschwindigkeit im Hyperraum. Aber wenn es sie gäbe, müsste sie viel größer sein, als die bekannten ÜL-Faktoren, die von Raumschiffen mit Dimesexta- oder Trafitrontriebwerken erreicht würde. Und hier gibt es Faktoren von 450 Mio. (Trafitron) bis viele Billiarden (Dimesexta). Also wären die jeweiligen Bruchteile < 2*10-9 (Trafitron) bis < 10-15 (Dimesexta). Ein für das Gehör wahrnehmbaren Dopplereffekt kann man also auszuschließen.

Ich kann mich weiterhin nicht erinnern, dass dieser Effekt je in einem anderen Roman aufgebracht worden wäre. Vermutlich hat Mahr gemerkt, dass er M*** gebaut hatte und hat das nie wieder thematisiert.
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nanograinger
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von nanograinger »

Faktor10 hat geschrieben:...Welche Erzählweise auch ein Roman hat, ist mir egal. Wichtig ist das ich mich unterhalten fühle....
Es ist auch mir grundsätzlich egal, welche Erzählweise gewählt wird, meistens wird sowieso zwischen verschiedenen Erzählweisen gewechselt, je nach Szene. Aber die von mir erwähnten Beispiele in der Szene mit Perry, Atlan und Bull II sind einfach eine Katastrophe. Das ist ja die wichtigste Szene des ganzen Romans und genau da kommt der auktoriale Hammer auf den Leser herunter. Das ist schlimmste Leserbevormundung und -geringschätzung.
Bei diesem Roman war es so. Er gehört zu den besseren 00 Nummern.
Meiner Meinung nach ist er einer der schlechtesten Jubibände überhaupt. Aber Mahr macht es schon mit dem nächsten Jubiband 700 deutlich besser (so die Erinnerung nicht trügt). Aber da ist die Story ja auch eine ganz andere.
Faktor10 hat geschrieben: Zitat „Friedliebende humane Militärs des SI, Perry Rhodan Anführer der Menschheit. Zitat“ ende.
So sahen es wohl die Autoren und wohl auch sehr viele Leser damals. Dies kann man Hinterfragen. Dies ist aber eine andere Baustelle.
Wieso ist das "eine andere Baustelle"? Es sind Zitate aus dem Roman. Das kann man nicht einfach ausblenden.
Und ich glaube nicht, dass "die Autoren" das "so" sahen. Scheer und Mahr sahen es vielleicht "so". Bei allen anderen Autoren (noch gab es ja keine Autorin) wage ich da Zweifel anzumelden. Der Wechsel zur Regie von Voltz wirkte da wahre Wunder, auch bei Mahr.
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old man
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von old man »

LaLe hat geschrieben:
Wenn ich also eine Rangliste aufmachen müsste sähe die in etwa so aus:

1.) Grundidee Schwarm
2.) 400-449
3.) 622-649
4.) 500-569 (SiBa)
5.) 450-499
6.) 600-621
7.) Altmutanten.
Ich hab das Zeug ja tatsächlich gelesen, wenn auch schon lange her. Die Grundidee vom Schwarm ist genial, in den Heften zieht sich das nicht sehr. Kneifel schreibt noch super Sandal Tolk-Bände. Da ich sie direkt hintereinander gelesen habe, fand ich den Schwarm zwei Klassen besser als die Gruelfin-Sektion, die wirklich schlecht war. Altmutanten fand ich nicht so schlimm. Das war imho das letzte Mal, dass es gelang, eine alte Ikone der Serie wieder zu thematisieren, ja, so früh. Ich würde so werten:
1. Schwarm
2. 400-449
3. Gehirnodysee
4. Altmutanten
5. PAD
6. Gruelfin
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Richard
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Richard »

Gerade die Sandalenromane im Schwarmzyklus gefielen mir groesstenteils nicht.
Aber die habe ich Anfang 20 gelesen und viele Jahrzehnte nachdem sie ursprünglich erschienen sind. Das ewige "Rache für Crater" usw. ging mir schon auf den Geist.
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Nisel
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Nisel »

Richard hat geschrieben:Das ewige "Rache für Crater" usw. ging mir schon auf den Geist.
Nicht nur Dir... dazu die Kommandos für ihn selbst und der ganze Heldenpathos... grauslich...
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old man
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von old man »

Ich hab halt eine Schwäche für die alten Kneifelfiguren. :o( Und im Schwarmzyklus war Kneifel das letzte Mal gut imho. Macht mich nicht so runter. Ich weiß, dass ich da in ner Randgruppe bin.
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Nisel »

old man hat geschrieben:Ich hab halt eine Schwäche für die alten Kneifelfiguren. :o( Und im Schwarmzyklus war Kneifel das letzte Mal gut imho. Macht mich nicht so runter. Ich weiß, dass ich da in ner Randgruppe bin.
Darfst Du doch :)


Ich persönlich werd nie verstehen, wie man Autoren erkennt bzw. die Romane - so kommt es leider bei mir an, berichtigt mich wenn ich mich irre - schon vorab in eine innere Schublade einsortiert einfach anhand dessen, wer ihn geschrieben hat.
Meistens achte ich gar nicht erst drauf, wer den geschrieben hat, und wenn, hab ichs nach ein paar Seiten wieder vergessen.
Die Story ist wichtig, nicht der Autor, für mich jedenfalls.

Insofern kann ich auch nie mitreden wenn von Figuren bestimmter Autoren die Rede ist. Ich weiß das schlicht und einfach nicht, und merks mir auch nicht. :nixweis:
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Ich kann die Autoren auch oft schlecht unterscheiden ausser bei KHS :rolleyes: und bei Kneifel :( :devil:
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Richard
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Richard »

old man hat geschrieben:Ich hab halt eine Schwäche für die alten Kneifelfiguren. :o( Und im Schwarmzyklus war Kneifel das letzte Mal gut imho. Macht mich nicht so runter. Ich weiß, dass ich da in ner Randgruppe bin.
Also das war jetzt von mir keine Kritik an dich sondern an der Figur Sandal Tolk bzw. eben der Hinweis, dass sie mir - im Gegensatz zu dir - nicht gefallen hat und auch wann ich diese Sachen gelesen habe.
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dandelion
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von dandelion »

Faktor10 hat geschrieben:Das nicht KHS den Band geschrieben hatte war schon eine leichte Enttäuschung damals :( . Aber Mahr war ein guter Stellvertreter. :st:
Und Mahr hatte von Scheer gelernt:

"Im Meßraum herrschte die gespannte vom Murmeln aufgeregter Wissenschaftler erfüllte Atmosphäre des Testlabors kurz vor dem großen Versuch."

schreibt Kurt Mahr zu Beginn der Nr. 600. Schöne Einführung, aber das gab es doch schon mal.

"Im Zentrale-Hauptbunker der Nevada-Fields, ... herrschte die sinnlos erscheinende Emsigkeit der allerersten Startvorbereitungen."

Wo das steht, weiß sicher jeder Rhodan-Interessierte. War dieses Fastduplikat Zufall oder doch eine Hommage an das große Vorbild?
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Faktor10
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Wer weis es ?
Aber netter Vergleich. :st:
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GECP
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von GECP »

dandelion hat geschrieben: "Im Zentrale-Hauptbunker der Nevada-Fields, ... herrschte die sinnlos erscheinende Emsigkeit der allerersten Startvorbereitungen."

Wo das steht, weiß sicher jeder Rhodan-Interessierte. War dieses Fastduplikat Zufall oder doch eine Hommage an das große Vorbild?
Nevada-Fields - das könnte vielleicht Band 1 sein...
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Yman
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman »

Am 2. März 1973 erschien der 601. Roman:

Die falschen Mutanten von William Voltz


Untertitel: Sie kämpfen um ihr Leben – auf der Erde und im All


Hauptpersonen: Perry Rhodan, Perry Rhodan II, Ras Tschubai, Ras Tschubai II, Gucky II, Bount Terhera II

Handlung: Tschubai erwacht auf der Erde II aus der Paralyse. Er realisiert, dass Tschubai II vermutlich an Bord der MP ist und den Auftrag hat, Rhodan zu töten. Rhodan II wirft dem vermeintlichen Tschubai II vor, versagt zu haben. Tschubai muss um sein Leben fürchten, wenn er sich verrät. Gucky II, ein wahres Scheusal, das Grausamkeiten und Morde begeht, ist bereits misstrauisch. Tschubai plant die bald reparierte MP II zu beschädigen, was ihn in höchste Gefahr bringen wird.

An Bord der MP erwacht Tschubai II, dem es ebenfalls zunächst gelingt, unerkannt zu bleiben. Rhodan fliegt mit der MP ins Wega-System, um dort Verwirrung zu stiften. Rhodan tritt gegenüber dem Wega-Administrator Blomonk sehr entschlossen auf und fordert ein Versorgungsschiff an. Damit hätte er fast Erfolg gehabt, wenn sich Rhodan II nicht von der Erde aus eingemischt hätte. Blomonk tötet sich selbst mit einem Desintegrator. Admiral Keytjuk, Chef der Wega-Flotte, lässt darauf hin die MP angreifen, die aber fliehen und in den Ortungsschutz einer Sonne gehen kann, um dort in Ruhe zu beraten. Waringer philosophiert über Paralleluniversen und bezeichnet das Phänomen, dass die Parallelität der beiden Universen nicht beeinträchtigt wird, obwohl die zwei Rhodans völlig verschiedene Dinge tun, als Faktor Unbekannt, und er hofft, bald eine Erklärung für diese "anormale Gleichheitsduplizität" zu finden. Tschubai II beobachtet alles von der Zentrale aus.

Auf der Erde erlebt Tschubai, wie Balton Wyt II, Lloyd II und Zwiebus II ein perverses Tischfußballspiel mit 22 gefangenen Siganesen spielen. Seine Skrupel schwinden. Nach einigem Hin und Her teleportiert er in die MP II und paralysiert den Sergeant einer Waffenkammer. Er schafft es nicht, ihn zu töten. Er rüstet sich aus, präpariert Sprengladungen, um ein Impulstriebwerk zu zerstören und ein riesiges Loch in den Ringwulst zu reißen. Danach teleportiert er wieder zurück ins Imperium Alpha, wo er Irmina Kotschistowa begegnet, kurz bevor die Ladungen explodieren. Als Nächstes wird Alarm ausgelöst. Rhodan II versammelt seine Leute, auch Tschubai, und als Rhodan II den Befehl gibt, fünf Wachoffiziere zu erschießen, gibt Tschubai sich zu erkennen. Irgendwo im Nichts sprechen zwei Stimmen in Großbuchstaben miteinander.

Rhodan an Bord der MP plant unter dem Schutz einer Täuschungsaktion im Eugaul-System (Plophos) nach Olymp zu fliegen. Tschubai II wird von Lloyd und Kotschistowa aufgesucht, er soll sich telepathisch untersuchen lassen, um herauszufinden, was mit ihm nicht stimmt. Tschubai II stimmt zu, aber erst wenn die Sache mit Olymp erledigt ist. Tschubai II, der nun glaubt, kurz vor der Entdeckung zu stehen, plant nun, Rhodan möglichst bald zu töten. Die MP, die für das Täuschungsmanöver drei Korvetten ausgeschleust hat, verbirgt sich im Schutz der Sonne Eugaul. 200 plophosische Kreuzer suchen nach der MP und greifen an, als sie sie entdecken. Die MP bricht aus und schleust die drei Korvetten wieder ein und verschwindet im Linearraum, mit direktem Kurs auf Olymp.

Auf der Erde wird Tschubai unter Folter von Deighton II und Gucky II verhört. Vier Antis und ein Energieschirm hindern den Teleporter an der Flucht. Deighton II und ein anwesender Ara-Mediziner müssen Gucky II immer wieder zurückhalten, damit Tschubai, der nichts verrät, nicht stirbt. Um Tschubai zu untersuchen wird der Energieschirm abgeschaltet, der Ara signalisiert Tschubai seine Hilfsbereitschaft, zieht einen Nadler und schießt auf die vier Antis. Tschubai versucht zu teleportieren.

Während die MP dank ihres neuen Nug-Schwarzschild-Kraftwerks tief im Ortungsschutz der Sonne Boscyks Stern steht, landet eine Space-Jet mit Rhodan, Atlan, Gucky, Tolot und Tschubai II auf Olymp. Rhodan nimmt Kontakt mit Bount Terhera II auf, und in dem Moment, als er ihn von sich überzeugt hat und ihm die Hand gibt, zieht Tschubai II seine Waffe.

Auf der Erde materialisiert Tschubai am Boden einer Wasseraufbereitungsanlage in der oberen Etage von Imperium-Alpha. Von dort aus sucht er nach einem Ausweg. Es gelingt ihm, zu einem Transmitterraum vorzudringen, die Wachen zu überrumpeln und einen Transmitter einzuschalten, den er benutzt, ohne zu wissen, wo er herauskommen wird, in einer Fabrik namens "Frankenheimers Versand" am Rand Terrania Citys. Er beschließt, in eine afrikanische Großstadt zu teleportieren.

Auf Olymp registriert der Sofortumschalter Rhodan, dass er es mit Tschubai II zu tun hat, aber Atlan hat noch schneller reagiert und Tschubai II mit einem Desintegrator getötet und dabei auch den Zellaktivator zerstört. Atlan gesteht, schon seit Tagen misstrauisch gewesen zu sein. Rhodan wird klar, dass der echte Tschubai noch auf Terra sein muss und beschließt, sich später um ihn zu kümmern. Zuerst unternehmen Rhodan und Atlan einen vorgetäuschten Versuch, mit dem Vario-500 II Kontakt aufzunehmen, zum Schein, um von Terhera II abzulenken.

Irgendwo in der Unendlichkeit wird gekämpft. Mit geistigen Waffen! Auf der Erde werden im Zusammenhang mit Tschubais Flucht sieben Todesurteile vollstreckt, Rhodan II und seine Leute beraten das weitere Vorgehen. Eine Meldung von Olymp trifft ein. Der Kontaktversuch mit Argyris ist bemerkt worden, Rhodan II schickt einen großen Flottenverband ins System, mit dem Auftrag die MP zu vernichten. Roi Danton II philosophiert über sein Pendant aus dem Paralleluniversum.

Für Rhodan, Atlan, Gucky und Tolot wird es noch mal spannend, da sie von Olymp flüchten müssen. Sie werden von Mentro Kosum mit einer Space-Jet abgeholt. Die Jet wird massiv beschossen. Kosum muss sein ganzes Können aufbieten, um die Jet zur MP zurückzubringen.
Zuletzt geändert von Yman am 28. April 2019, 13:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Und hier das Tibi.
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Lord Valium
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Lord Valium »

Ich bin nicht wie die Anderen...
Ich bin schlimmer...!!!
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Faktor10 »

Die falschen Mutanten
Ein schön geschriebener Roman. Nach langer Zeit spielt Ras eine Hauptrolle. Man lernt etwas über die Verhältnisse bei PR 2 kennen.Voltz hatte eine gute nette Geschichte geschrieben.
Rhodan II und Gucky II waren so böse dargestellt, dies kam mir wie eine Karikatur vor.
Schon in diesem Band fragte ich mich wie ein solches SI überhaupt gegründet werden konnte und überlebte. Ich fand den Roman spannungsvoll.
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dandelion
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von dandelion »

GECP hat geschrieben:
dandelion hat geschrieben: "Im Zentrale-Hauptbunker der Nevada-Fields, ... herrschte die sinnlos erscheinende Emsigkeit der allerersten Startvorbereitungen."

Wo das steht, weiß sicher jeder Rhodan-Interessierte. War dieses Fastduplikat Zufall oder doch eine Hommage an das große Vorbild?
Nevada-Fields - das könnte vielleicht Band 1 sein...
Der Kandidat hat 100 Punkte. ;)

Es ist der allererste Satz in der unendlichen Rhodan-Geschichte. Darum habe ich ihn auch gut in Erinnerung.
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Klaus Eberhardt
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Klaus Eberhardt »

600:
Haarsträubender Beginn, seitenweises physikalisches Geschwafel. Schön ist dass mir mein diesbezügliches Unverständnis beim Erstlesen auch nach 35 Jahren noch in Erinnerung ist. Nicht erinnern kann ich mich (oder wahrscheinlicher: ich hab es damals nicht gemerkt) dass Mahr bewusst einen Nazi-Rhodan schildert: Worte wie "Konzentrationslager" und "vergasen" (Erstauflage Seite 21) sind wohl ein direkter Hinweis und wurden auch 1973 nicht ohne den historischen Kontext gebracht. Persifliert er sogar die nazistische Titelwut der frühen PR-Zeit? ("Großadministrator, Staatsmarschall, Solarmarschälle, Lordadmiral" werden genüsslich aufgezählt; Seite 22 Erstauflage). Interessant in diesem Zusammenhang auch "Felix Rabin, ..... mit den Gesichtszügen und dem schwarzen, gekräuselten Haar des Nahöstlers" (Seite 54 Erstauflage; das Wort Jude durfte/wollte/konnte man damals nicht schreiben?!).
Also eine doppelte Zeitreise die mich durchaus faszinierte.

601:
Beim Titelbild merkt man wie schwer man sich damals mit dunkelhäutigen Menschen tat, Ras ist ein Zerrbild. Der Roman hat mich großartig unterhalten, flott geschrieben, ein Voltzscher Page Turner. Höhepunkt für mich das Dreimännergespräch Gucky, Atlan und Perry über die gefährtinnenlose Einsamkeit der Unsterblichen (Seite 34 Erstauflage). "Ab und zu gefällt er sich in der Rolle als Weiberheld und verführt hübsche Kolonistinnen.", so Gucky über Atlan. Gucky flüchtet dann auf Rhodan`s Schoss. Herrlich! Das können die 3000er nicht.
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Yman
Terraner
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Re: Klassiker - Das Kosmische Schachspiel (PR 600 - 649)

Beitrag von Yman »

PR 601: Die falschen Mutanten
Faktor10 hat geschrieben:Rhodan II und Gucky II waren so böse dargestellt, dies kam mir wie eine Karikatur vor.
Schon in diesem Band fragte ich mich wie ein solches SI überhaupt gegründet werden konnte und überlebte. Ich fand den Roman spannungsvoll.
Wie ein solches böses SI überleben konnte, kann ich mir vorstellen, allerdings frage ich mich, wie es überhaupt noch solange parallele Entwicklungen geben konnte und das böse SI nicht total andersartig ist, so dass Rhodan es auf dem ersten Blick schon hätte bemerken müssen, bzw. es überhaupt möglich war, dass dieses Experiment gleichzeitig in beiden Universen stattfinden konnte.
Klaus Eberhardt hat geschrieben:Der Roman hat mich großartig unterhalten, flott geschrieben, ein Voltzscher Page Turner. Höhepunkt für mich das Dreimännergespräch Gucky, Atlan und Perry über die gefährtinnenlose Einsamkeit der Unsterblichen (Seite 34 Erstauflage). "Ab und zu gefällt er sich in der Rolle als Weiberheld und verführt hübsche Kolonistinnen.", so Gucky über Atlan. Gucky flüchtet dann auf Rhodan`s Schoss. Herrlich! Das können die 3000er nicht.
Theoretisch können das die 3000-er schon auch irgendwie, vorausgesetzt, die Autoren haben die alten Romane gelesen.

Das Geniale an dem Roman ist, dass durch die ganze Verwirrung sowohl Tschubai als auch Tschubai II am falschen Ort unter den falschen Leuten gelandet sind. Beide sind in Gefahr bzw. stellen eine Gefahr dar, und die Handlung wechselt immer zwischen beiden hin und her. Ich fand das sehr spannend und sehr gut von William Voltz geschrieben.

Schön, dass auch mal Ras Tschubai (immerhin auch der Namensgeber des aktuellen Superschiffes der Erstauflage) als Teleporter im Mittelpunkt steht und nicht wieder nur Gucky. Gucky steht dann wohl im nächsten Roman im Mittelpunkt, dessen Titel usw. ich vermutlich im Lauf der nächsten Stundern (oder Tage) einstellen werde.
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