Diskussionen aus Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

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Papageorgiu
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Papageorgiu »

Sternencamp... :devil:
ZEUT-42
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von ZEUT-42 »

Dr Neru hat geschrieben: 21. Januar 2020, 17:38 Und bevor wieder "gemeckert" wird, es wird hier wieder viel OT geschrieben....
Auslagern! Solange sich Aarn munro noch äußerte, waren die Beiträge teils zwar - nun ja - etwas merkwürdig, es gab aber immer noch einen dünnen Faden zum Roman und zur Handlung. Der Faden ist mit den letzten Beiträgen aber immer mehr geschwunden.
astroGK
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von astroGK »

Kai Hirdt hat geschrieben: 21. Januar 2020, 13:51

Wieder falsch. Von fundierter Kritik kann ich viel lernen. Aber das ist was anderes als mit penetrantem Eifer wilde Behauptungen über angebliche Fehler in die Luft zu schmeißen, die sich bei genauerer Betrachtung allesamt in Rauch auflösen.
Ich denke, die Problematik ist hierin begründet.
AARN MUNRO hat geschrieben: 27. Mai 2019, 08:42 Serie jedenfalls am Fr. bestellt. Bin ja gespannt, wie es erzählt wird ... und ob ich zufrieden bin/sein werde.
Kai, wenn Du wieder einmal eine Miniserie konzipierst, lass' mich auch einen Band schreiben ... das wird die PR-Serie schon nicht in den Konkurs stürzen ...
und deiner folgerichtigen Antwort bezogen auf Stellaris.
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 10#p661650
AARN wünschte sich sehr bei der Serie oder bei einer Miniserie mal mitschreiben zu dürfen. Er hat im Eigenverlag schon ein paar Romane veröffentlicht (allerdings leider ohne Lektorat und mit überschaubarem Erfolg) und hält sich daher dafür geeignet. Dieser Wunschtraum ist offenbar zerplatzt und daraus entstand so meine ich, der zunehmend immer größer werdende Hang "Fehler" in den Heften der Autoren&innen zu suchen. Was letztlich hier eskalierte. Der gut gemeinte Rat, er möge doch einfach mal ein Konzept für eine Stellaris-Geschichte an Olaf Brill senden, wurde wie es scheint ignoriert. Schade eigentlich, denn dass er durchaus etwas Talent hat, zeigt sein erstes Buch "Wingman 1: First Mission".
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Klaus N. Frick
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Klaus N. Frick »

Ce Rhioton hat geschrieben: 21. Januar 2020, 13:44
Aber mal ernsthaft: Das hier ist das Verlagsforum. Logisch, dass Kritik am zu verkaufenden Produkt nicht gerne gesehen wird. Solange die Auflage stabil bleibt, ist ja alles gut.
Das ist – um es mal klar und auch hart zu sagen – völliger Unfug. Als wir vor über zwanzig Jahren das Forum einführten, wussten wir, dass wir da auch kritische Stimmen zu hören bekommen würden.

Dass die Stimmen manchmal zu kritisch sind und vor allem manchmal der Ton m.E. falsch gesetzt wird, führte im Verlauf der Jahre dazu, dass sich die meisten Autorinnen und Autoren frustriert vom Forum zurückgezogen haben. (Und von der Redaktion außer mir niemand ins Forum geht.) Aber diese Diskussion haben wir schon oft geführt, und die muss in diesem Thread nicht auch noch geführt werden.
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Susan Schwartz
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Susan Schwartz »

astroGK hat geschrieben: 21. Januar 2020, 23:14 und deiner folgerichtigen Antwort bezogen auf Stellaris.
https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 10#p661650
AARN wünschte sich sehr bei der Serie oder bei einer Miniserie mal mitschreiben zu dürfen. Er hat im Eigenverlag schon ein paar Romane veröffentlicht (allerdings leider ohne Lektorat und mit überschaubarem Erfolg) und hält sich daher dafür geeignet. Dieser Wunschtraum ist offenbar zerplatzt und daraus entstand so meine ich, der zunehmend immer größer werdende Hang "Fehler" in den Heften der Autoren&innen zu suchen. Was letztlich hier eskalierte. Der gut gemeinte Rat, er möge doch einfach mal ein Konzept für eine Stellaris-Geschichte an Olaf Brill senden, wurde wie es scheint ignoriert. Schade eigentlich, denn dass er durchaus etwas Talent hat, zeigt sein erstes Buch "Wingman 1: First Mission".
Nun, dazu gehört aber in allererster Linie, sich als Auftragsautor zu verstehen, der schreibt, was man ihm per Exposé vorgibt, und vor allem TEAMfähig zu sein. Das bedeutet, man muss sich selbst und seine Eitelkeit zurücknehmen, man muss mit den anderen zusammenarbeiten und unter Umständen sogar eine lieb gewonnene Szene in die Tonne treten, weil der Vorgänger/Nachfolger etwas hat, wozu das nicht passt, aber die eigene Szene nicht wichtiger ist. Ganz abgesehen davon, dass man den Änderungswünschen des Chefredakteurs nachzukommen hat, ohne Mullen und Knullen.

30.000 Zeichen als Anfänger an einem einzigen Tag für eine Short Story, die druckbar ist, das glaube ich nie im Leben. Ich schreibe seit bald 28 Jahren für PR und publiziere seit 35 Jahren, ich bin ein schneller Schreiber und meistens sitzt es auch beim ersten Mal. Aber nicht mal ich bekomme das mit meiner Routine und Erfahrung hin, dass ich das locker aus dem Ärmel schüttle und der Redakteur sagt: Prima, danke, angenommen.
Das ist eine Selbstüberschätzung, die einen nicht weiterbringt. Im Gegenteil. Schreiben lernt man nur durch schreiben, und ein gutes Handwerk benötigt, wenn man keine Schreibseminare besucht, einen guten Lektor und Coach, der mit einem arbeitet und voranbringt. Man kommt überhaupt nicht als perfekter Autor auf die Welt, es ist ein langer dorniger Weg. Wer für PR schreibt, hat schon jahrelange Erfahrung und ist längst kein Anfänger mehr. Die eingereichten oder publizierten Texte müssen überzeugen - tun sie das nicht, hat es keinen Sinn sich zu bemühen.
Zu publizieren ohne professionelles Lektorat im Selfpublishing führt nicht zu Erfolg und auch nicht dazu, die Fehler und Schwächen zu erkennen und auszumerzen. (Ich biete selbst seit Jahren Lektorat und Coaching an und habe regelmäßige Klienten, die genau das erkannt haben - und in meinen früheren Seminaren hatte ich viele Wiederholungstäter, von denen viele heute bei PR oder anderen Romanserien sind oder eigenständig im Büchermarkt.)
Und was gar nicht geht, ist, wenn man sich denn schon als Autor sieht, permanent gegen Kollegen zu schießen und sie als inkompetent darzustellen, und das ausgerechnet auch noch bei einer Serie, für die man selbst schreiben will. So etwas schafft kein Vertrauen und vor allem keinen Willen zur Zusammenarbeit.
Heftromanserien sind für Egomanen nicht geeignet und Perry Rhodan noch weniger. Das ist eine Gemeinschaftsarbeit, in die sich jeder einbringen und im Gegenstück auch zurücknehmen muss, was die Selbstverwirklichung betrifft. Wer das nicht verinnerlicht (ganz abgesehen von der Schreiberfahrung, die man mitbringen muss), braucht sich gar nicht erst zu bewerben.
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von ZEUT-42 »

Susan Schwartz hat geschrieben: 24. Januar 2020, 10:47 Man kommt überhaupt nicht als perfekter Autor auf die Welt, es ist ein langer dorniger Weg. Wer für PR schreibt, hat schon jahrelange Erfahrung und ist längst kein Anfänger mehr. Die eingereichten oder publizierten Texte müssen überzeugen - tun sie das nicht, hat es keinen Sinn sich zu bemühen.
[...]
Heftromanserien sind für Egomanen nicht geeignet und Perry Rhodan noch weniger. Das ist eine Gemeinschaftsarbeit, in die sich jeder einbringen und im Gegenstück auch zurücknehmen muss, was die Selbstverwirklichung betrifft. Wer das nicht verinnerlicht (ganz abgesehen von der Schreiberfahrung, die man mitbringen muss), braucht sich gar nicht erst zu bewerben.
Um das mit einem aktuellen Beispiel zu untermauern, das passt hier gerade sehr gut: Dennis Mathiak schreibt sein halbes leben lang SF, vor 10 jahren veröffentlichte er seine erste Stellaris-Geschichte, er veröffentlichte 11 Romane in den PR-Serien rund um die Hauptserie, er besuchte mehrfach Schreibwerkstätten bei Susan Schwartz - und jetzt endlich nach 10 Jahren Schreiberfahrung und Kenntnissen bei Perry Rhodan hat er seinen ersten Roman in der großen Serie schreiben dürfen. Was sicher auch Susan zu verdanken ist ;)

Also Gratulation an Dennis Mathiak und an Susan Schwartz!
Ce Rhioton
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Ce Rhioton »

Klaus N. Frick hat geschrieben: 24. Januar 2020, 08:58 Dass die Stimmen manchmal zu kritisch sind und vor allem manchmal der Ton m.E. falsch gesetzt wird, führte im Verlauf der Jahre dazu, dass sich die meisten Autorinnen und Autoren frustriert vom Forum zurückgezogen haben.
Wenn Autoren ihren Standpunkt erläutern und - wie es Kai Hirdt vorbildlich an dieser Stelle getan hat - sich sachlich und erklärend zum Romaninhalt äußern und falsche Interpretationen widerlegen, würde das m.E. unsachlicher Kritik weitestgehend den Wind aus den Segeln nehmen.
Wenn Autoren sich völlig verweigern, könnte hingegen der Eindruck entstehen, dass Leserfeedback nicht wirklich von Interesse ist. Gedanken lesen kann niemand, weder Leser noch Autoren.
Und bei aller Unfairness oder Unsachlichkeit ist es noch immer besser, miteinander zu reden als übereinander.
Leser und Autoren sind keine Gegner - beide Gruppen verkörpern die Serie.
Kai Hirdt
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Kai Hirdt »

Ce Rhioton hat geschrieben: 24. Januar 2020, 14:18
Klaus N. Frick hat geschrieben: 24. Januar 2020, 08:58 Dass die Stimmen manchmal zu kritisch sind und vor allem manchmal der Ton m.E. falsch gesetzt wird, führte im Verlauf der Jahre dazu, dass sich die meisten Autorinnen und Autoren frustriert vom Forum zurückgezogen haben.
Wenn Autoren ihren Standpunkt erläutern und - wie es Kai Hirdt vorbildlich an dieser Stelle getan hat - sich sachlich und erklärend zum Romaninhalt äußern und falsche Interpretationen widerlegen, würde das m.E. unsachlicher Kritik weitestgehend den Wind aus den Segeln nehmen.
Wenn Autoren sich völlig verweigern, könnte hingegen der Eindruck entstehen, dass Leserfeedback nicht wirklich von Interesse ist. Gedanken lesen kann niemand, weder Leser noch Autoren.
Und bei aller Unfairness oder Unsachlichkeit ist es noch immer besser, miteinander zu reden als übereinander.
Leser und Autoren sind keine Gegner - beide Gruppen verkörpern die Serie.
Aber ganz ehrlich – weißt du, wie anstrengend das ist? Vor allem nicht einmalig, sondern bei jedem Roman aufs Neue, weil immer dieselben zwei, drei Superklugen irgendwelche Fehler erfinden?

Ich weiß nicht, welchen Job du machst, aber wenn es dabei die wunderbare Institution "Meetings" gibt: Stell Dir einen Kollegen vor, der sich in jedem verdammten Meeting meldet und in die Runde plärrt "Ce Rhioton hat letzte Woche übrigens folgende Fehler gemacht, ich denke, das solltet ihr alle wissen." Meistens kannst Du diese Behauptungen widerlegen, aber es kostet Dich jedesmal Energie und Lebenszeit. Und wenn diese Meetings dann noch nach Dienstschluss in Deiner Freizeit stattfinden – wie lange würdest Du da wohl noch hingehen?

Also, nee. Sachlichkeit und Respekt müssen schon in beide Richtungen gehen, damit das hier funktioniert. Der Autor immer von vornherein in Rechtfertigungshaltung, weil irgendwelche hämischen Klugscheißer einfach falsche oder überzogene Behauptungen aufstellen – das geht auf Dauer nicht.
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Carrasco
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Carrasco »

Trocken, scharf und auf den Punkt formuliert.
Das ist genau der Grund, warum ich Romane von Kai Hirdt sehr gerne lese! :st:
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Ce Rhioton »

Kai Hirdt hat geschrieben: 24. Januar 2020, 14:27
Aber ganz ehrlich – weißt du, wie anstrengend das ist? Vor allem nicht einmalig, sondern bei jedem Roman aufs Neue, weil immer dieselben zwei, drei Superklugen irgendwelche Fehler erfinden?

Ich weiß nicht, welchen Job du machst, aber wenn es dabei die wunderbare Institution "Meetings" gibt: Stell Dir einen Kollegen vor, der sich in jedem verdammten Meeting meldet und in die Runde plärrt "Ce Rhioton hat letzte Woche übrigens folgende Fehler gemacht, ich denke, das solltet ihr alle wissen." Meistens kannst Du diese Behauptungen widerlegen, aber es kostet Dich jedesmal Energie und Lebenszeit. Und wenn diese Meetings dann noch nach Dienstschluss in Deiner Freizeit stattfinden – wie lange würdest Du da wohl noch hingehen?

Also, nee. Sachlichkeit und Respekt müssen schon in beide Richtungen gehen, damit das hier funktioniert. Der Autor immer von vornherein in Rechtfertigungshaltung, weil irgendwelche hämischen Klugscheißer einfach falsche oder überzogene Behauptungen aufstellen – das geht auf Dauer nicht.
So konkret und offen habe ich das in diesem Forum noch nicht gelesen. Und so ist die Reaktion der Autoren schon eher nachvollziehbar. Danke für die Erläuterung.
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Eric Manoli
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Eric Manoli »

Und ehrlich gesagt, genau das wundert mich. Es braucht nicht viel Einfühlungsvermögen um sich dieses Bild selbst vor Augen zu führen.

Jedem muss klar sein, daß er sich hier mit realen Menschen mit realen Gefühlsleben unterhält.

Und niemand, es sei denn er hat eine entsprechende Krankheit, würde sich über solche Art von Kritik freuen oder diese Ernst nehmen.

Hier wird so gerne darüber diskutiert mit Traditionen in der Serie zu brechen, wie wäre es mal wenn die Foristen mit Traditionen brechen würden und versuchen so mit den Autoren zu kommunizieren, wie sie selbst angesprochen werden möchten.

Kritik ist wichtig und berechtigt, aber geht weiter als sich einfach mal so auszukotzen.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<
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Diskussionen aus Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Ce Rhioton »

Die Autoren haben nun einmal einen Wissensvorsprung. Vielleicht sind deswegen manche Diskussionen so unfair, weil sie auf Ungeduld (und eben zu wenig Detailwissen) beruhen.
Wim Vandemaan hat dies hier am Beispiel von Monkey und Homer G. Adams angesprochen (als im Forum Fragen über den Verbleib dieser Figuren aufkamen).
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Fünfte Kolonne »

"Hämische Klugscheisser" nebst diversen anderen Foristen-Beleidigungen, finde ich gut dass man nun zumindest weiss was dieser Autor von seinen Lesern und den Fans der Serie hält. Danke, keine weiteren Fragen mehr. Ich zumindest werde von diesem Autor nichts mehr kaufen.
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AushilfsMutant
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von AushilfsMutant »

Fünfte Kolonne hat geschrieben: 24. Januar 2020, 17:06 "Hämische Klugscheisser" nebst diversen anderen Foristen-Beleidigungen, finde ich gut dass man nun zumindest weiss was dieser Autor von seinen Lesern und den Fans der Serie hält. Danke, keine weiteren Fragen mehr. Ich zumindest werde von diesem Autor nichts mehr kaufen.
Ernsthaft?
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmokrat reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Ce Rhioton »

Ich ziehe solche authentischen Äußerungen von Kai Hirdt diplomatischen (Nicht-)Aussagen wie "Wir nehmen den Leser ernst" u.ä. allemal vor. :st:
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Fünfte Kolonne »

Ja, ernsthaft. Ich sag mal so. Foristen haben alles Recht der Welt das Gelesene zu interpretieren. Das kann dann auch in eine Richtung gehen die der Autor möglicherweise so nicht vorausgesehen hat oder ganz anders sieht. Damit muss er leben. Und Leser/Foristen haben auch alles Recht der Welt sich zu irren oder im Text zu verirren, sie dürfen ihre Meinung auch darlegen und mit anderen diskutieren. Wenn man schwer daneben liegt findet sich immer auch die andere Stimme die korrigierend dagegen argumentiert. Hat man hier im Thread ja auch gesehen, als Askosan das mit der Mentalstabilisierung richtigstellte. Ich finde es (gelinde gesagt) mehr als befremdlich wenn sich der Autor, nur weil ihm eine Interpretation nicht gefällt, hier beleidigend in der Art eines Cholerikers über Foristen äussert. Und auch abstossend. Sehr negativ jedenfalls. Daher kaufe ich von ihm nichts mehr. WIrd zwar weder ihn noch den Verlag interessieren oder jucken, aber das bin ich meinem Selbstwertgefühl als Forist, der sich sicherlich auch sehr oft irrt und sicherlich auch jede Menge Unsinn scheibt, schuldig.
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Kai Hirdt »

Fünfte Kolonne hat geschrieben: 24. Januar 2020, 17:26WIrd zwar weder ihn noch den Verlag interessieren oder jucken,
Korrekt. Wenn du dir den Schuh unbedingt anziehen möchtest, spricht das ja auch Bände.
Fünfte Kolonne hat geschrieben: 24. Januar 2020, 17:26aber das bin ich meinem Selbstwertgefühl als Forist, der sich sicherlich auch sehr oft irrt und sicherlich auch jede Menge Unsinn scheibt, schuldig.
Um jedes Missverständnis zu vermeiden – inhaltliche Kritik stört mich überhaupt nicht. Ich erwarte nur im Forum denselben angemessenen Ton, den ich auch im Gespräch von Angesicht zu Angesicht bekomme. Wenn auf einem Con jemand alle fünf Minuten ans Mikro gehen würde, um den Autoren in herablassendem Ton zu erzählen, dass sie alle bekloppt sind, würde sich auch niemand wundern, wenn die Autoren diesen Con in Zukunft meiden.
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Ce Rhioton »

Kai Hirdt hat geschrieben: Um jedes Missverständnis zu vermeiden – inhaltliche Kritik stört mich überhaupt nicht. Ich erwarte nur im Forum denselben angemessenen Ton, den ich auch im Gespräch von Angesicht zu Angesicht bekomme. Wenn auf einem Con jemand alle fünf Minuten ans Mikro gehen würde, um den Autoren in herablassendem Ton zu erzählen, dass sie alle bekloppt sind, würde sich auch niemand wundern, wenn die Autoren diesen Con in Zukunft meiden.
Ich fürchte, genau das ist das Missverständnis: Niemand würde in einem persönlichen Gespräch die Fragen stellen, die er hier im Forum loslässt. Schließlich haben wir alle eine Erziehung genossen.
Aber das hier ist nicht die reale Welt - es ist die virtuelle. Und da werden schnell Gedanken in die Tastatur gehauen, die man im persönlichen Gespräch (oder als Leserbriefverfasser) in 90% der Fälle wieder verwerfen würde.
Das sollte man schon trennen können: Das Virtuelle ist nicht das Reale.
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von astroGK »

Fünfte Kolonne hat geschrieben: 24. Januar 2020, 17:26 Ja, ernsthaft. Ich sag mal so. Foristen haben alles Recht der Welt das Gelesene zu interpretieren. Das kann dann auch in eine Richtung gehen die der Autor möglicherweise so nicht vorausgesehen hat oder ganz anders sieht. Damit muss er leben.
Ja damit muss sie/er leben. Mit ständigen Angriffen dagegen nicht. Alle Autoren&innen die jemals hier im Forum geschrieben haben, haben sich nach einiger Zeit entnervt zurückgezogen. Jeweils mit den gleichen Hinweis auf die notwendige lebenszeitraubende Verteidigung ihrer Romane gegen behauptete "Fehler" durch bestimmte Foristen. Dann läuft was schief, denkst du nicht auch? Es ist die Respektlosigkeit vor der Arbeit von Profis, die immer wieder zum gleichen traurigen Ergebnis führen.
Ein Beispiel. Ich gehe in ein Haubenlokal und bekomme für mich seltsam wirkende Speisen vorgesetzt. Bin ich nun normaler Gast, beurteile ich, weil ich keine Ahnung habe von Nuovelle Cuisine, dann diese Kochkunst nach meinen Geschmack, rein subjektiv. Ich analysiere diese aber nicht. Das machen Experten, die jahrelang profimäßig Speisen beurteilen, sogenannte Restauranttester&innen. Aber hier im Forum ist niemand soweit ich weis, der als Lektor/in arbeitet und daher die Sachkunde hat um Romane regelgerecht zu zerpflücken. Genau das machen aber einige hier ständig. Da werden Fachbegriffe verwendet und es wird oft absatzweise erklärt wieso dies oder das Blödsinn wäre ohne sich auch nur einen Augenblick es sich aus der Perspektive des Schreibenden anzusehen. Der Irrtum von AARN bezogen auf das spinnenähnliches Aussehen der Fremdwesen, aus dem er dann fälschlich auf spinnenartigen Metabolismus schlussfolgerte, steht exemplarisch dafür. Hat er zurückgezogen als ihm sein "Blödsinn" vorgeführt wurde? Nein, statt dessen hat er den nächste "Fehler" angeprangert und war wieder im Irrtum. Das daher die Profis keine Lust haben, sich ständig solche "Fehler" die keine sind, vorwerfen zu lassen ist verständlich. Würden sie es aber stehengelassen, entstünde der Eindruck, der "Fehler" wäre tatsächlich einer. Um das zu vermeiden bleibt dann nur, dem Forum fernzubleiben. "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß".
Kai Hirdt
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Kai Hirdt »

Ce Rhioton hat geschrieben: 24. Januar 2020, 18:47
Kai Hirdt hat geschrieben: Um jedes Missverständnis zu vermeiden – inhaltliche Kritik stört mich überhaupt nicht. Ich erwarte nur im Forum denselben angemessenen Ton, den ich auch im Gespräch von Angesicht zu Angesicht bekomme. Wenn auf einem Con jemand alle fünf Minuten ans Mikro gehen würde, um den Autoren in herablassendem Ton zu erzählen, dass sie alle bekloppt sind, würde sich auch niemand wundern, wenn die Autoren diesen Con in Zukunft meiden.
Ich fürchte, genau das ist das Missverständnis: Niemand würde in einem persönlichen Gespräch die Fragen stellen, die er hier im Forum loslässt. Schließlich haben wir alle eine Erziehung genossen.
Aber das hier ist nicht die reale Welt - es ist die virtuelle. Und da werden schnell Gedanken in die Tastatur gehauen, die man im persönlichen Gespräch (oder als Leserbriefverfasser) in 90% der Fälle wieder verwerfen würde.
Das sollte man schon trennen können: Das Virtuelle ist nicht das Reale.
Da gehe ich sogar ein Stück weit mit. Trotzdem sind wir erwachsene Leute und dürfen uns so benehmen. Und wir sprechen hier ja nicht von Foristen, die schnell mal eine undurchdachte Formulierung raushauen, sondern von Leuten, die eine erkleckliche Menge Gedankenarbeit und Lebenszeit darin investieren, die Romane schlechtzureden.
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Eric Manoli »

Für den Preis des Romans, erhält man den selbigen.
Vom Autor nur seine Geschichte, nichts anderes.
Wenn man freundlich ist, kann man hoffen das man fragen kann, wenn man etwas nicht versteht.
Den eigentlichen sitzt der Autor sonst schon am nächsten Werk oder widmet seine wenige Zeit seiner Familie.
So wie die meisten seiner Leser.
Wer für diesen Preis mehr erwartet, den kann man nicht helfen.
:gruebel: Ich denke eigentlich gibt es gar keinen Preis für so manches was man hier lesen kann.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Ce Rhioton »

Ein Teil des Autorenhonorars ist immer auch Schmerzensgeld. ;)
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Askosan
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Askosan »

Meiner Meinung nach gibt es zwei Kardinalprobleme.

Das erste Problem ist, dass wenn eine größere Gruppe zusammenkommt, es immer Leute gibt, die irgendeinen Stuss absondern. Das ist in anderen Foren genau das gleiche.

Das zweite Problem ist mMn der wöchentliche Erscheinungsrhythmus. Andere SF-Autoren veröffentlichen ein oder zwei große Romane im Jahr und stellen sich dann in den sozialen Medien der positiven wie auch negativen Kritik. Das ist aber auch relativ schnell abgefrühstückt. Die PR-Autoren veröffentlichen sehr viel häufiger und das teilweise über Jahrzehnte hinweg. Sich dann mit kritischen Lesern/Fans auseinanderzusetzen, führt unweigerlich zu einem Substanzverlust.

Gibt es eine Lösung für diese beiden Probleme? Meiner Meinung nach nicht. Das liegt in der menschlichen Natur begründet.

Eine größere Gruppe wird ihr Gesamtverhalten auf Dauer nicht ändern und ein Autor, der ja ein gewöhnlicher Mensch ist, kann permanente geistige „Reibung“ auf Dauer nicht aushalten.

Ich würde keinem Autor empfehlen, sich dauerhaft in einem Forum zu engagieren. Selbstschutz ist wichtiger, als es der Fangemeinde recht machen zu wollen.

Das ist schade, aber es ist wie es ist.

Alles natürlich nur meine persönliche Ansicht!
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von Faktor10 »

Ich kann es gut nachvollziehen wenn Autoren nicht mehr ins Forum gehen. Die Autoren sollten aber bedenken, dass nur sehr wenige es sind, die ihnen dazu einen Anlass geben. Mir tut es Leid das durch den Rückzug, die vielen Leser die hier im Forum mitwirken, deshalb keinen direkten Kontakt mit den Autoren haben.
Ich rechne es KNF hoch an das er trotzdem öfters hier ist.
Unbelehrbarer Altleser.Allem Neuen aber aufgeschlossen. Leider mit ausgeprägter Rechtschreibschwäche.
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Re: Spoiler 3048: Die Fäden, die die Welt bedeuten von Kai Hirdt

Beitrag von ZEUT-42 »

Askosan hat geschrieben: 24. Januar 2020, 19:52 Das erste Problem ist, dass wenn eine größere Gruppe zusammenkommt, es immer Leute gibt, die irgendeinen Stuss absondern. Das ist in anderen Foren genau das gleiche. Gibt es eine Lösung für diese beiden Probleme? Meiner Meinung nach nicht. Das liegt in der menschlichen Natur begründet. [...] Eine größere Gruppe wird ihr Gesamtverhalten auf Dauer nicht ändern und ein Autor, der ja ein gewöhnlicher Mensch ist, kann permanente geistige „Reibung“ auf Dauer nicht aushalten. [...] Ich würde keinem Autor empfehlen, sich dauerhaft in einem Forum zu engagieren. Selbstschutz ist wichtiger, als es der Fangemeinde recht machen zu wollen.
Das gleiche Problem haben wir soeben bei gewissen Royals erlebt - nur in viel größerem Rahmen. In sozialen Medien - siehe Herr Trump - kann man außerdem Personen vernichten oder radikalisieren. Es ist teils unglaublich, was andere Leute glauben, nur weil jemand bei Facebook einen Like-Button auf einen unmittelbar als Manipulationsversuch erkennbaren Beitrag drückt.

Und das geht alles nur, weil man sich nicht persönlich gegenübersteht.

In den Anfangszeiten der Foren hat man sich bemüht, den Mangel an direkter Interaktion durch Smileys auszugleichen. hat aber nur wenig funktioniert. Mit Like-Buttons hat man das Problem eher noch verschlimmert.

Solltest du eine Lösung für das Problem finden, wirst du - das kann ich dir versichern - innerhalb weniger Jahre zum Milliardär.
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