Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Eric Manoli
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Eric Manoli »

Ich habe ja auch nicht gesagt, dass es dir gefallen muss. Ich habe festgestellt das es so üblich ist.

Letztlich muss man sich halt vor Augen halten, daß man Konfektionsware und keine Maßanfertigung kauft.

Für Konfektionsware gibt es einen festen Rahmen, anders kann man damit kein Geld verdienen.
>>Sie unterscheiden sich nicht so sehr von uns, wie ich es befürchtet hatte. Die Anordnung der Organe ist klar, wenn auch unterschiedlich. Das Skelett ist ebenfalls abweichend. Immerhin haben sie Blut wie das unsere.<<
Mentro Kosum
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Mentro Kosum »

Eric Manoli hat geschrieben: 22. August 2020, 21:05 Für Konfektionsware gibt es einen festen Rahmen, anders kann man damit kein Geld verdienen.
Aber man sich bemühen, die Konfektionsware zu verbessern, so dass sie noch mehr Leuten gefällt und man dadurch sogar noch mehr Geld verdienen kann.
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nanograinger
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von nanograinger »

RolfK hat geschrieben: 22. August 2020, 12:57 Das fängt an mit der One-Man-Show von Retter Perry; ich wurde an eine ähnliche Situation auf Gongolis erinnert, als Perry den Super(markt)agenten geben musste, obwohl genug Sicherheitskräfte zur Hand waren. Diese zu gewollt erscheinende Herausstellung Perrys überzeugt mich nicht.
Ich würde dir zustimmen, wenn wir eine reale Situation betrachten würden. Aber wir sprechen von einer fiktionalen Situation mit einem Hauptprotagonisten, der seit Beginn der Serie die Dinge selbst in die Hand nimmt und nicht nur Politiker ist. Sich zu beklagen, dass Perry "gewollt herausgestellt" wird... naja, ich finde auch, dass nicht immer der Papst den Urbi et Orbi-Segen spenden sollte. Kann auch mal ein anderer machen. B-)
RolfK hat geschrieben: 22. August 2020, 12:57 Das geht weiter mit der Figur Eleytan; Sie darf ungestraft einen Mordanschlag auf ihre Vorgesetzte begehen,...
Nein, zunächst wird lediglich vermutet, dass sie den Anschlag beuaftragt hat, aber Obyn kann sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sicher sein.
RolfK hat geschrieben: 22. August 2020, 12:57 Warum? Sie wurde für die überflüssige Gleiterkaperung noch gebraucht, und dafür wurde sie dann hingerichtet.
Soviel zu "ungestraft". Und es wäre für den Plot (fast) egal gewesen, ob sie oder Ommgo (oder ein bis dato unbekannter Yenrako) den Anschlag beauftragt oder die Topsider im Gleiter festgesetzt hätte. Aber da wir Eleytan und ihre Ambitionen am besten kennen, ist es am klarsten für den Leser, wenn sie für beide Aktionen verantwortlich ist und dann zur Verantwortung gezogen wird.
RolfK hat geschrieben: 22. August 2020, 12:57 Schließlich die Charakterisierung der Topsider: In den ersten Heften im Beta-Universum waren sie kompromisslos, und pflegten den Einflug terranischer Schiffe in von ihnen beanspruchte Systeme mit Kriegsandrohungen zu beantworten. Und hier: Sie sehen der Kaperung des Gleiters tatenlos entgegen, und beantworten die Erpressung mit Abwarten. Warum: Damit unser Perry die nächste Heldentat begehen kann.
Ich weiß nicht, was du mit "tatenlos entgegen sehen" meinst. Die Topsider unterschätzen die Yenrako, ein durchaus verbreitetes Phänomen bei technologischer Überlegenheit. Was das Vorgehen der Topsider auf Yenren mit dem Umgang der Topsider mit der LFG zu tun hat, kannst du sicher erläutern. Aber du hast vielleicht mitbekommen, dass man Yenren nicht anfliegt, weil man es demnächst besetzen und die Yenrako unterdrücken möchte, sondern weil man dort den Ursprung der Tastung sucht und findet: Ein Artefakt einer offenbar hoch überlegenen Wesenheit oder Zivilisation.

Dass die Topsider Rücksicht auf ihre Chefin de Mission und deren Assistentin/Gefährtin nehmen, finde ich auch nicht unplausibel. Und die Heldentat "begeht" nicht Perry, sondern Iwa/Iwan und Obyn. Perry schaut eigentlich nur zu (und macht nebenbei Mulhollands Teleporterfähigkeit weiter bekannt).
RolfK hat geschrieben: 22. August 2020, 12:57 Zusammenfassend: Storyelemente werden ohne Rücksicht auf Plausibilität so zurechtgebogen, dass ein vorab festgelegter Plot erreicht werden kann.
Sehe ich nicht so. Der Plot ist in den großén Elementen zwingend und entsprechend vorbereitet (mit der Figur Obyn und deren Kenntnis der Staubfürsten, sowie bspw. der Wahl der Yenrako als Echsenabkömmlinge wie die Topsider). Der entscheidende Punkt der Handlung ist, dass Obyn und Perry als "Auserwählte" den Stelentransmitter aktivieren können und das ist im letzten Roman vorbereitet worden. Und in der romaninternen Handlung haben wir Parallelen zum Anfang der Serie mit dem Erstkontakt und der kommenden Etablierung einer "fünften Macht" auf Yenren. Die Details hätte man hier sicher auch anders machen können, aber das hätte wenig bis nichts geändert und somit sind das letztlich Geschmacksfragen.
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Askosan
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Askosan »

Ich finde es immer wieder amüsant, wie die üblichen Verdächtigen sofort ihr Standardargument bringen: "Wo Nutella drauf steht, sollte auch Nutella drin sein". :D

Aber bei einer komplexen SF-Serie wie Perry Rhodan gilt es, wichtiges zu beachten. Es sollte nicht zu einer "Übersättigung" kommen, das heisst, dass die Figur "Perry Rhodan" permanent im Vordergrund steht. Und die Glaubwürdigkeit der Figur sollte gewahrt werden.

Dass Perry, aufgrund seiner kosmischen Erfahrung, bei der Stele ganz vorne mitmischt, ist plausibel.

Aber gerade bei der Rettungsmission hätte es sich angeboten, Iwan/Iwa in Szene zu setzen. Er ist zwar, genau wie Perry, nur Zivilist an Bord, aber aufgrund seiner Fähigkeiten ist er derjenige, der am schnellsten vor Ort sein kann.

Iwan/Iwa hätte mit vier SERUNS im Gepäck in die Isolationskammer springen können und die Angelegenheit wäre erledigt gewesen.

Aber wie so oft in diesem Zyklus hat der Plot Vorrang und das geht dann halt auf Kosten der Figur Perry Rhodan.
RolfK
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von RolfK »

@ nanograinger

Perrys Rolle: Nichts gegen eine herausgehobene Rolle in der Serie, ich lese sie - mit Unterbrechungen - seit 55 Jahren. Aber sehr wohl etwas dagegen, dass Perry in den Handlungsvordergrund gestellt wird, obwohl es in der betreffenden fiktionalen Situation genug genau so gut oder besser qualifizierte Spezialisten gibt, die den Job machen könnten.
Um in Deinem Bild zu bleiben: Der Papst kann gerne weiter jeden Urbi et Orbi segnen, dass ist seine Rolle, aber er muss nicht in jeder Dorfkirche, an der er vorbeikommt, Kinder taufen oder die Glocken läuten.
Eleytan: Bewiesen oder nicht. Ein Soldat, der im übrigen nicht einmal befragt wird, unter ihrem direkten Befehl begeht den Mordanschlag; das wäre Grund genug, sie ihres Kommandos zu entheben, statt sich von ihr Vorschriften über das weitere Vorgehen machen zu lassen.
Topsider: Mit all ihrer Technik sind sie nicht in der Lage, die Erpresser zu neutralisieren?

Aber gut, die Gedanken sind frei.
heppen shemir
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von heppen shemir »

Askosan hat geschrieben: 23. August 2020, 07:11 Aber wie so oft in diesem Zyklus hat der Plot Vorrang ...
es gibt einen plot im dyoversum ? bisher ist das mehr eine lose-blatt-sammlung von unfällen, überfällen und attentaten, in der handlungselemente wie die "tastung" unmotiviert vom himmel fallen ...

... könnten jedenfalls böse zungen behaupten. meiner engelszunge entgleitet sowas natürlich nicht :unschuldig:

aber auch für mich ist es wenig nachvollziehbar, wenn ein so bedeutendes phänomen wie die tastung nicht schon vorher mal von den handelnden personen erwähnt wird.
UA erklärt zwar im interview, warum die autoren dass vorher nicht thematisiert haben ("Es gab vorher genügend Themen, die behandelt und vorgestellt werden mussten. Auf diese kosmischere Ebene wollten wir bewusst eben erst jetzt gehen.").
aber das erklärt nicht, warum die romanfiguren wie zb. homer es nicht für nötig gehalten haben, dieses fundamentale rätsel des dyoversums perry gegenüber wenigstens mal zu erwähnen, wenn sie sowieso schon über mögliche höhere mächte philosophieren.
stattdessen lassen die autoren homer seine romanze behandeln und vorstellen.

nun erinnert man sich also an die tastung, die steht dann auch gleich unmittelbar bevor, und natürlich wird die quelle auch gleich lokalisiert damit die schnitzeljagd losgehen kann ... durch unfälle, überfälle und attentate auf 4 romane gestreckt :rolleyes:

ja, so gesehen ist dann doch ein plot da. aber besonders "geschliffen" wirkt das auf mich nicht.


immerhin hatte der aktuelle roman seine unterhaltsamen momente:
die "sofortumschalterin" obyn
("Ich kann mich sofort auf jede neue Situation umstellen")
wurde zum ende des romans augenzwinkernd als eine art perry für arme leute dargestellt.


ein wohl unbedeutendes detail:
die ORATIO ANDOLFI rammt einen der eisberge im linearraum und fällt mit beschädigter hülle in den normalraum zurück ...
irgendwie kam mir dabei die noch ungeklärte hüllenbeschädigung der RAS TSCHUBAI aus band 3000 in den sinn.
laut zemina paath wäre diese ja nicht auf einen angriff zurückzuführen ... aber worauf dann ?
hmm ... man weiss ja nicht, durch welche gefilde die RT beim verlassen des chaotemporalen gezeitenfeldes geirrt ist, als WANDERER aus dem standarduniversum entfernt wurde ... aber trotzdem schwer vorstellbar, dass da ein zusammenhang besteht.
also am ende wohl doch kein speku futter, sondern nur zufällig eben auch etwas zerbeult.
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Askosan
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Askosan »

heppen shemir hat geschrieben: 23. August 2020, 12:17aber auch für mich ist es wenig nachvollziehbar, wenn ein so bedeutendes phänomen wie die tastung nicht schon vorher mal von den handelnden personen erwähnt wird.
Im aktuellen Zyklus ist es extrem offensichtlich, dass alles dem Plot untergeordnet wird. Das ist nicht nur bei der „Galaktischen Tastung“ erkennbar, sondern beispielsweise auch beim „Sternenrad“.

Dieses Machtmittel der Cairaner war während der Orionkriege im Einsatz, das heisst, dass die Liga über gewisse Erkenntnisse verfügen müsste. Aber Pustekuchen!

Dabei könnte man solche Plot-Elemente relativ elegant lösen. Was die „Tastung“ anbelangt, hätte Homer im ersten Viererblock diese gegenüber Perry erwähnen können. Der fragt natürlich nach, aber dann wird das Gespräch durch Rico unterbrochen und Homer antwortet: „Wir reden ein andermal darüber“. Dann wäre der Begriff zumindest gefallen und die Handlung im dritten Viererblock würde nicht so konstruiert wirken.

Oder auch was die Geiselnahme im aktuellen Roman anbelangt. Perry hätte von den Topsidern erfahren können, dass die Botschafterin seit ihrer Kindheit an einer unheilbaren Nervenkrankheit leidet, diese aber mit einem Medikamentencocktail unter Kontrolle gehalten wird. Der Einsatz eines Schiffsgeschützes im Paralysatormodus könnte auf das geschädigte Nervensystem der Botschafterin tödlich wirken. Daher wäre diese Waffe, wenn überhaupt, nur die letzte Option.

Ich hatte es in diesem Zyklus schon mehrfach kritisiert, dass mir zu wenig „Gehirnschmalz“ in der Handlung steckt.
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Kardec
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Kardec »

Askosan hat geschrieben: 23. August 2020, 14:45 ................................
Im aktuellen Zyklus ist es extrem offensichtlich, dass alles dem Plot untergeordnet wird. Das ist nicht nur bei der „Galaktischen Tastung“ erkennbar, sondern beispielsweise auch beim „Sternenrad“.

Dieses Machtmittel der Cairaner war während der Orionkriege im Einsatz, das heisst, dass die Liga über gewisse Erkenntnisse verfügen müsste...........
Wo wurde denn was über die Orion-Kriege inkl. Sternenrad geschrieben?
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Mentro Kosum »

Kardec hat geschrieben: 23. August 2020, 14:51 Wo wurde denn was über die Orion-Kriege inkl. Sternenrad geschrieben?
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Askosan
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Askosan »

Kardec hat geschrieben: 23. August 2020, 14:51Wo wurde denn was über die Orion-Kriege inkl. Sternenrad geschrieben? Wenn ich mich langweile, les ich schon mal schlampig.
Schon in Band 3000 wurde das Sternenrad als cairanisches Machtmittel erwähnt:

»Die Cairaner«, sagte Zemina Paath. »Die Konsuln der Milchstraße und ihres Halos in ihrer Cairanischen Epoche. Die, auf deren Geheiß das Sternenrad rollt und die Friedensbrecher zerbricht.«

Und in Band 3076 steht:

»Sie stammt aus einer Gen-17-Familie. Das heißt, ihre Vorfahren sind in den Jahren zwischen 1722 und 1729 in das Sternenrad gekommen. Das war in der Zeit des Ersten Orion-Krieges.«

»Nein, ich bin ein Gen-18. Meine Vorfahren suchten beim Zweiten Orion-Krieg Zuflucht im Sternenrad.«


Das bedeutet, dass das Sternenrad in der Milchstraße aktiv war. Sonst gäbe es weder diese Metapher, noch hätten Terraner im Sternenrad Zuflucht suchen können. Im Roman steht ja nicht, wir wurden heimlich gerettet und in das Sternenrad gebracht.

Dass das alles an der Liga, und ihrem Geheimdienst, vorbei gegangen sein soll, ist wenig glaubhaft.
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Askosan
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Askosan »

PS: Auch in Band 3025 wurde es erwähnt:

"Es war, soweit Bull wusste, zweimal in der Milchstraße eingesetzt worden, beide Male im Zusammenhang mit den Orion-Kriegen des 18. und 19. Jahrhunderts NGZ."
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Merkosh »

Askosan hat geschrieben: 23. August 2020, 14:45 Was die „Tastung“ anbelangt, hätte Homer im ersten Viererblock diese gegenüber Perry erwähnen können. Der fragt natürlich nach, aber dann wird das Gespräch durch Rico unterbrochen und Homer antwortet: „Wir reden ein andermal darüber“. Dann wäre der Begriff zumindest gefallen und die Handlung im dritten Viererblock würde nicht so konstruiert wirken.
Du gehst also davon aus die Expokratur hätte damals schon irgendwas von einer "Tastung" gewusst? Hmmmm... :unschuldig:
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Ingo
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Ingo »

Von einer Überpräsenz des Perrys kann man wohl nicht reden, wenn man bedenkt, dass seit 12 Romanen der Perry nicht vorkam sondern alles an anderen Orten spielte. :sleep:

Erst jetzt im 13. Roman spielt er wieder für 4 Bände eine Rolle.
Hier würde ich eher von einer Unterpräsenz reden. :sn:

MMn kann Perry gar nicht genug in die Handlung eingebunden werden. Es ist schließlich seine Fortsetzungsgeschichte. Gut, man kann ihn in normalen Situationen etwas zurücknehmen (obwohl Expeditionsleiter), um ihn dann umso stärker in seiner Rolle als Mittler des Sense of wonder einzusetzen. :juhu:
Wenn die Welt vollkommen wäre
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Verkutzon
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Verkutzon »

So sehr mir das Titelbild und die Innenillustration gefällt, diese Geschichte konnte mich nur ganz am Schluss etwas mitreissen.
Alles wirkt so gedehnt und langatmig. Die Rettung der Eingeschlossenen in der Isolationskammer und der Bericht von Antoa Linmer empfand ich zuerst als vollkommen überflüssig - doch Antoas Bekenntnis, Rhodan gegenüber, dass sich dort draussen jemand für mich interessiert, scheint für die Geschichte des Dyoversums ein wichtiger Aspekt zu sein. Die religiöse Komponente der Tastung wird ja auch von einem Teil der Yenranko betont und die Terraner berichten ausnahmslos von positiven Gefühlen/Erfahrungen. Das kann natürlich auch nur eine perfide Taktik einer höheren Macht sein... :devil:
Der Schluss lässt auf eine spannendere Fortsetzung hoffen!
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Mentro Kosum »

Ingo hat geschrieben: 23. August 2020, 16:33
MMn kann Perry gar nicht genug in die Handlung eingebunden werden. Es ist schließlich seine Fortsetzungsgeschichte.
Äh ... nö. Es ist die Geschichte der geeinten Menschheit in die Zukunft versetzt. Perry Rhodan ist der Terraner und steht sinnbildlich für uns Terraner.
Wenn es nur seine eigene Geschichte wäre, wäre das Perryversum vor Langeweile längst eingeschlafen und die Serie beendet. Zum Glück ist es nicht nur seine Fortsetzungsgeschichte. :unschuldig:
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R.B.
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von R.B. »

3079 hat mir wesentlich besser gefallen als sein Vorgänger. Ebenfalls wieder gut und leicht zu lesen, habe ich diesmal guten Kontakt zu den handelnden Personen bekommen. Woran das auf einmal lag, ist mir völlig unklar, ist aber auch egal. Vielleicht, weil ich nach für mich ziemlich langer Zeit das Gefühl hatte, es geht endlich einen Schritt weiter.

Der Roman hatte bei mir schon gewonnen, als Rhodan am Anfang im Gespräch mit einem stinknormalen Mensch war und sich dessen Sorgen in puncto Rückkehr angehört hat. Und uns Perry als Retter in der Not? Nein, war nicht zuviel, schließlich war er in den Bänden vor 3078 überhaupt nicht dabei. Unser größter aller großen Meister zeigt doch damit auf, dass ihm auch nach all den Jahren der Unsterblichkeit das Leben Anderer immer noch überaus wichtig ist. Früher war übrigens mehr Perry, ich empfehle da mal die Zyklen aus der "guten alten Zeit", so von 200 - 399, da ging ohne Rhodan gar nichts (noch nicht mal in M 87 die Versorgung der CREST mit Lebensmitteln). Da ist er in heutiger Zeit doch angenehm zurück genommen und für die weiteren Probanden ist Platz genug.
heppen shemir hat geschrieben: 23. August 2020, 12:17 immerhin hatte der aktuelle roman seine unterhaltsamen momente:
die "sofortumschalterin" obyn
("Ich kann mich sofort auf jede neue Situation umstellen")
wurde zum ende des romans augenzwinkernd als eine art perry für arme leute dargestellt.
Warum auch nicht? Es muss ja auch woanders noch Leute geben, die genügend Mengen Verstand im Kopf haben. Geben wir Obyn eine Chance. Und: Der Band hat mich neugierig auf den Nachfolger gemacht.
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Askosan
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Askosan »

Merkosh hat geschrieben: 23. August 2020, 15:50Du gehst also davon aus die Expokratur hätte damals schon irgendwas von einer "Tastung" gewusst?
Ich bin halt ein unverbesserlicher Optimist. B-)
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Kardec
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Kardec »

Askosan hat geschrieben: 23. August 2020, 15:15
Kardec hat geschrieben: 23. August 2020, 14:51Wo wurde denn was über die Orion-Kriege inkl. Sternenrad geschrieben? Wenn ich mich langweile, les ich schon mal schlampig.
......................
Und in Band 3076 steht:

»Sie stammt aus einer Gen-17-Familie. Das heißt, ihre Vorfahren sind in den Jahren zwischen 1722 und 1729 in das Sternenrad gekommen. Das war in der Zeit des Ersten Orion-Krieges.«

»Nein, ich bin ein Gen-18. Meine Vorfahren suchten beim Zweiten Orion-Krieg Zuflucht im Sternenrad.«


Das bedeutet, dass das Sternenrad in der Milchstraße aktiv war. Sonst gäbe es weder diese Metapher, noch hätten Terraner im Sternenrad Zuflucht suchen können. Im Roman steht ja nicht, wir wurden heimlich gerettet und in das Sternenrad gebracht.
Askosan hat geschrieben: 23. August 2020, 15:38 PS: Auch in Band 3025 wurde es erwähnt:

"Es war, soweit Bull wusste, zweimal in der Milchstraße eingesetzt worden, beide Male im Zusammenhang mit den Orion-Kriegen des 18. und 19. Jahrhunderts NGZ."
Klingt als wäre er in Familienzeit gewesen, statt Chef der LfG :P


Dass das alles an der Liga, und ihrem Geheimdienst, vorbei gegangen sein soll, ist wenig glaubhaft.
Das Sternenrad als das Lampedusa der MS :D
Sorry, so eindeutig wie du verstehe ich den Text nicht.
heppen shemir
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von heppen shemir »

R.B. hat geschrieben: 23. August 2020, 17:28
heppen shemir hat geschrieben: 23. August 2020, 12:17 immerhin hatte der aktuelle roman seine unterhaltsamen momente:
die "sofortumschalterin" obyn
("Ich kann mich sofort auf jede neue Situation umstellen")
wurde zum ende des romans augenzwinkernd als eine art perry für arme leute dargestellt.
Warum auch nicht? Es muss ja auch woanders noch Leute geben, die genügend Mengen Verstand im Kopf haben. Geben wir Obyn eine Chance.
war überhaupt nicht abwertend gemeint. ich fand die darstellung ja auch amüsant. die chancen raubt ihr allerdings der plot.

denn ich sehe keine grosse wahrscheinlichkeit, dass diese senile alte frau -ohne SI und ZAC gedöns- die grosse zukunftshoffnung oder gar "erbin des dyoversums" werden könnte.

wenn man da, über das augenzwinkernde hinaus, tatsächlich eine ernstgemeinte parallele zu perry ziehen wollte, dann hätte man sie nicht als legende im ruhestand einführen sollen, die "nur noch mal die oasen besuchen möchte, bevor sie stirbt".
fenny
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von fenny »

Ich fand den Roman eigentlich ganz unterhaltsam, allerdings war eine Sache merkwürdig:
Perry versucht die Topsider hier als Mentoren für die Yenrankos zu gewinnen. Das mutet schon seltsam an, wenn man bedenkt, wie die Topsider vorher die Yura behandelt haben.
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Londo Molari
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von Londo Molari »

Es war natürlich nur der Dramaturgie geschuldet, aber der Part, in dem ein paar "Hinterplanetarier" die Besatzung des Gleiters als Geiseln nehmen, war schon arg überzogen. Topsidische Elitesoldaten, die sich einfach so überrumpeln lassen? Selbst wenn, ich glaube nicht, daß die Topsider eine solche Möglichkeit nicht schnell und "unbürokratisch" hätten lösen können. Gleiter mit Betäubungsgas fluten oder einfach die gute alte Paralyse, Problem gelöst! :D
Genau so wenig ist es nachvollziehbar, daß unbedingt eine gütliche Einigung erfolgen müsse, weil ansonsten die Untersuchung der Stele nicht erfolgen könne. Prallschirm drüber und gut ist.
Am meisten amüsiert hat mich die Beschreibung, als das Team der Yenrako den Gleiter besichtigt und sinngemäß lobt, wie übersichtlich und logisch alles sei. Ich glaube, daß ein Volk dieser Entwicklungsstufe noch nicht einmal ansatzweise beurteilen können dürfte, was sie da überhaupt sehen.
Vielleicht bin ich da etwas überkritisch, aber mir erscheint es schwer nachvollziehbar...
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von AARN MUNRO »

Also, die Terraner stoßen im Linearraum mit Eisbergen zusammen, obwohl sie nicht die TITANIC fliegen ... aber Perry wird samt Mini-Anhang mal flugs über fünfzigtausend Lichtjahre oder mehr nach Gatas versetzt (wo wahrscheinlich die zweite, angepeilte Sendestation der Sandfürsten ist). Woher kommt diese überlegene Technologie -... und wieso FUNKTIONIERT sie im Dyoversums-Teil?
Weil Merlin oder Gandalf einen Zauberspruch murmelten? :devil:
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
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christianf
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von christianf »

AARN MUNRO hat geschrieben: 24. August 2020, 11:21 Woher kommt diese überlegene Technologie -... und wieso FUNKTIONIERT sie im Dyoversums-Teil?
Das werden wir vermutlich noch herausfinden :D
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von AARN MUNRO »

Mentro Kosum schreibt:
... Sicherlich liegt das zum größten Teil an mir, aber vielleicht nicht nur. Ich habe da so meine Probleme damit, dass in jedem Zyklus neue Völker (Thoogondu, Gemeni, Cairaner, Ladhonen, Thesanit etc.) eingeführt werden, zum Zyklusende aus der Handlung verschwinden, um dann nie wieder aufzutauchen.
Das war zwar schon längere Zeit so, aber Du hast recht. Entweder man lässt sie mal eine Weile drin oder versucht es, einmal ohne (viele oder große) neue Völker.
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3079: Yenren, von Susan Schwartz und Christian Montillon

Beitrag von AARN MUNRO »

Askosan hat geschrieben: 23. August 2020, 15:38 PS: Auch in Band 3025 wurde es erwähnt:

"Es war, soweit Bull wusste, zweimal in der Milchstraße eingesetzt worden, beide Male im Zusammenhang mit den Orion-Kriegen des 18. und 19. Jahrhunderts NGZ."
Viel mehr wurde aber noch nicht gesagt über die Orion-Kriege.Sie wurden nur zwei-oder dreimal kurz erwähnt.
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
AARNs PR- Artikel auf https://www.zauberspiegel-online.de
Sense of Wonder allein, ist Fantasy. Bei SF erwarte ich logische Zusammenhänge.
"Es wird Zeit, deine Maske aufzusetzen!" sagte Atlan.

And you always see the heroes retreat before defeat. They talk a big fire, but in action they are cheap! (Praying Mantiss).
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