Zyklus: TERRANOVA

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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HOT
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von HOT »

Der Trojaner

von Hubert Haensel

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Handlung

Ashtai ist ein arkonidischer Ortungstechniker, der auf der Kristallwelt Dienst tut. Mit seinen Kollegen ist er eine der wenigen Personen, die noch auf dem Shulukairaumhafen arbeiten, denn seit Verkündung der TRAITOR-Direktive ist das Arkon-System in Tiefschlaf versunken. Und neues Unheil kündet sich an, denn die immer zahlreicheren Traitanks, insgesamt 35 Chaosgeschwader, sowie TRAICAH- und TRAIGOT-Fabriken, insgesamt eine komplette Operationsflotte, sammeln sich im System. Der Welt droht das gleiche Schicksal wie Drorah und Hayok, das scheint klar.

Am 26. November 1345 NGZ trifft die kleine Flotte Reginald Bulls im unbedeutenden Prebons-Stern-System ein, das in M 13 liegt, aber noch 794 Lichtjahre von Arkon entfernt ist. Dort soll die Flotte mit dem PONTON-Tender NARWAL zusammentreffen, der wertvolle, neuartige Geräte dabei hat, die direkt aus dem Solsystem stammen – den sogenannten Carapol-Strukturbrenner. Dieser soll eine erfolgreiche Arbeit der Kolonnenfabriken und -MASCHINEN verhindern. Das Team um Dr. Baldwin Carapol hat, unterstützt durch Hinweise der Sieben Mächtigen von Eud'y-Asor-Jaroso, aus den Erkenntnissen, die bei Hayok gesammelt wurden, in aller Eile einen Prototypen hergestellt. Herzstück ist ein Kantor-Sextant mit einem auf Verwertung von Salkrit basierenden Zusatzgerät.

Natürlich ist Bostich I. sehr schnell zur Stelle, als er vom Verwalter von Prebons Stern über die Anwesenheit Bullys informiert wird. Bull lässt ihn allerdings mehrfach kalt abblitzen, als es um den Schattenschirm und den Strukturbrenner geht. Der Imperator sieht ein, dass er die schlechteren Karten hat, wenn auch nur zähneknirschend.

Der erbeutete TRAI-Versorger wird unterdessen weiter präpariert, denn einige Techniker und Strangeness-Scouts sollen sich mit ihm als Trojanisches Pferd mit einem fingierten Notruf ins Arkon-System bringen lassen.

Die NARWAL erscheint früh und trotzdem gerade recht, denn wenig später kommt die Meldung von Arkon, dass kleine Dunkle Obelisken ausschwärmen. Die Götterdämmerung für das einst mächtigste System der Milchstraße hat begonnen.

Die LEIF ERIKSSON II fliegt Richtung Arkon und entlässt den TRAI-Versorger wenige Lichtjahre entfernt. Tatsächlich erscheint ein Traitank und bringt das schwer beschädigte Schiff, auf dem sich zwölf Personen – darunter auch Shallowain – befinden, auf. Er soll den Trupp, der mit dem TRAI-Versorger auf eine TRAICAH-Fabrik geschleppt wurde, mittels eines Transmitters auf eine der Arkonwelten bringen und dort einen Unterschlupf suchen.

Im Arkon-System wird der Trojaner in einer weiträumigen Halle abgestellt und der Strukturbrenner aktiviert. Das Einsatzteam begibt sich über den Käfigtransmitter in Sicherheit.

Auf Arkon macht sich derweil der »Dimensionsnebel« breit, die »Claims« für die Kabinette werden abgesteckt.

Der TRAI-Versorger wird von einigen Ganschkaren untersucht, die Untersuchung wird allerdings aufgrund der noch immer erhöhten Strangeness recht zügig wieder abgebrochen und verschoben. Danach kommt das Kommando aus seinem Versteck und beginnt mit der Kalibrierung und dem Einsatz des Strukturbrenners. Auch die Flucht der Einsatzgruppe gelingt. Sie kann sich mit einem Transmitter absetzen und zuvor alle verräterischen Spuren mittels einer Desintegratorbombe verwischen.

Auf Arkon I reißt dagegen der Himmel wieder auf, der Nebel verschwindet, das Arkon-System ist vorerst gerettet.

Persönliche Meinung:

Danke, Hubert, für diesen prima Roman! Besonders gefallen haben mir die Dialoge zwischen Bully und Bostich. Die beiden hassen sich und müssen trotzdem zusammen arbeiten, auch noch zum Schutz Arkons. Puh! Weiterhin "liebe" ich ja Shallowain den Hund. Für mich einer der coolsten Bösewichte des Perryversums, mir gut bekannt aus dem Sternenozean-Zyklus. Auch wirklich richtig ätzend geschildert und sehr gut dargestellt, wie er mit seiner Schwäche unter der Strangeness umgeht.

Mir scheint, die Terraner haben langsam eine Waffe - eine defensive Waffe - entwickelt, die dem Vorhaben TRAITORS was entgegensetzen kann.
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HOT
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von HOT »

Dantyrens Jagd

von Hubert Haensel

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Handlung

Dantyren, der nun voll auf der Seite des Chaos steht, ist ins Arkon-System abkommandiert, um die Kabinettisierung des Systems zu überwachen – eine Routineaufgabe für den Dualen Kapitän. Doch die Routine wird zur Überraschung, als die hyperdimensionalen Nebelbarrieren sich auflösen und die Umwandlung der Welten nicht stattfindet. Dantyren, bzw. dem Teil, der ehemals Roi Danton war, wird schnell klar: Dies ist die Handschrift der Terraner. Während der Mor'Daer-Teil des Duals noch von Zufälligkeiten ausgeht und der Sache nicht allzu viel Beachtung beimisst, ist in der Danton-Hälfte das Jagdfieber erwacht. Er geht von einem typischen Kommandounternehmen der Terraner aus – je mehr Himmelfahrt draufsteht, desto wichtigere Terraner sind mitten drin, vielleicht sogar Reginald Bull oder gar sein Vater Perry Rhodan selbst. Sehr schnell entdeckt er die Ungereimtheiten bezüglich des Strangeness-»verseuchten« TRAI-Versorgers und nimmt die Spur des Transmitters auf, der zur Flucht verwendet wurde. Sein Ziel ist Iprasa.

Dort übernimmt Shallowain sofort nach Ankunft das Kommando; das ist auch bitter nötig, denn das Dual ist ihnen bereits auf den Fersen, und nur dank Shallowain gelingt immer wieder die Flucht. Dabei gelingt es dem »Hund«, Dantyren zu erspähen; dem Kralasenen wird klar, dass die Flucht auf tönernen Füßen steht, wenn ein Terraner hinter ihnen her ist. Trotzdem gelingt das Untertauchen, ein Anschlag auf das Dual schlägt knapp fehl.

Bull kehrt nach Prebons Stern zurück, wo er auf eine Flotte von 20.000 Arkonraumern trifft, die Bostich I. in aller Eile zusammengezogen hat. Der Imperator fordert die Daten über die Wunderwaffe, doch Bull macht ihm schnell klar, dass dies nur ein Pyrrhussieg war, weder wurde die Operationsflotte TRAITORS vernichtet noch sonderlich stark behindert, der Carapol-Strukturbrenner hat nur eines erreicht: Zeitgewinn.

Diese Zeit ist auch bitter nötig, denn Dantyren leitet die zweite Umwandlung ein, die Dunklen Marker, die eigentlich für die zweite Umwandlungswelle mit Iprasa, Naat und Bhedan vorgesehen waren, schwärmen erneut aus. Da jedoch der Dunkle Obelisk anschließend energetisch erschöpft ist, darf keine weitere Störung des Umwandlungsprozesses erfolgen.

Unterdessen gelingt es Shallowain und seinen Gefährten, die ihm eigentlich im Weg sind und die er sicherheitshalber mundtot machen will, eine Transmitterverbindung nach Arkon I zu schalten. Dort trennt sich der Kralasene heimlich von seinen Begleitern und will sie durch eine Reaktorüberlastung entsorgen, doch den Terranern gelingt die Flucht. Sie folgen Shallowain, der sich zum Shulukairaumhafen begibt.

Während dieser Auseinandersetzung entstehen wieder die Nebelbarrieren. Bull überzeugt Bostich, dass die fünf ENTDECKER, sowie die LEIF ERIKSSON II mit der Unterstützung der arkonidischen Flotte erneut eine Umwandlung verhindern können. An Bord eines jeden LFT-Raumers befindet sich ein Strukturbrenner, von denen der schnelle PONTON-Tender NARWAL zwölf an Bord hatte.

So fliegt die Flotte das Heimatsystem der Arkoniden an, die Arkoniden lenken ab, die LFT-Raumer aktivieren ihre Strukturbrenner. Nach zwei Minuten Einsatzzeit – denn via Hyperraffercode wurden die Justierungsdaten für die Brenner vom Kommandotrupp geliefert – ist der Spuk vorbei, die Raumer ziehen sich zurück, und der Prozess wird erneut gestoppt, aufgrund der energetischen Erschöpfung des Obelisken für längere Zeit.

Dantyren, der noch immer, jetzt mit einem INTERDIM-Multidarter, auf der Jagd ist, bricht diese abrupt ab. Er steht zwar kurz vor der Festsetzung der Terraner, erkennt aber die Nutzlosigkeit ob des erfolgreichen Einsatzes des Strukturbrenners und bricht die Verfolgung ab.

Dantyren gesteht Antakur von Bitvelt sein Versagen ein, er empfiehlt sogar, die Milchstraße als Ressourcengalaxie aufgrund des erhöhten Widerstandes aufzugeben, doch der Progress-Wahrer lehnt dies ab – Rückschläge gebe es immer, doch für die Kolonne sei es egal, wann Terra, Arkon oder Olymp umgewandelt werden, ob in 10, 20 oder 50 Jahren, das sind die kleinsten Dimensionen, in denen die Führung der Kolonne denkt. Auch treffe Dantyren nicht die Schuld. Das Dual bittet daraufhin um zwei Familien Koda Ariel, mit denen er auf die Jagd gehen will und die Terraner mit ihren eigenen Mitteln schlagen möchte.

Bull ist froh über den Erfolg, er hofft, schnellst möglich über raumtorpedogestützte Strukturbrenner zu verfügen, um Mensch und Material zu schonen.

Shallowain und der terranische Einsatztrupp, die sich wieder zusammengetan haben, beschließen, sich tief in den Untergrund von Arkon I zu begeben.

Persönliche Meinung:

Es geht rasant und auf gleicher Qualitätstufe weiter. Alles ganz hervorragend geschildert.

Dantyren ist für einen alten PR-Leser schon eine irre Zumutung, denn Roi Danton alias Michael Rhodan (oder umgekehrt) ist gemäß meiner Lektüre-Erfahrung immer eine positive Figur gewesen und selbst wenn Bully damals der Aphilie erlegen war, so war er doch nie eine solch extrem üble Figur wie Dantyren heute. (Danton war ja damals immnun gegen die Strahlung von Medallion und Bulls Gegenspieler, als Perry mit der SOL losgezogen war). Rois Schicksal ist wirklich der Höhepunkt dieses Zyklus. Aber auch Shallowain und die Arkoniden als verfeindete Verbündete sind eine Klasse für sich. Nebenfigur Alvaro Hearn, der Perrypedia keinen Eintrag würdig, gefällt mir in seiner desillusionierten Ex-TLD-Agenten-Haltung als Leiter der Einsatzgruppe auch sehr gut.

Der Zyklus ist grade ganz, ganz oben!!
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AushilfsMutant
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von AushilfsMutant »

Wird noch besser werden. :P
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmokrat reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)
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Akronew
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Akronew »

In diesen Zyklus auf jeden Fall. :st:
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Ich durchstreifte den Vorhof auf der Suche nach dem Aquarium, weil ich der Clansmutter eine Überraschung mitgebracht hatte.
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Richard
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Richard »

Wobei ich das schwarze Haar vom TiBi da nicht passend fand.
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nanograinger
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von nanograinger »

Akronew hat geschrieben: 20. September 2022, 23:08 In diesen Zyklus auf jeden Fall. :st:
Finde ich nicht. In der Rückschau finde ich schon die gelungene Rettung des Arkon-Systems als den Höhepunkt des TERRANOVA-Zyklus.

Allerdings passiert in der Tat noch viel bis Zyklusende (das ja eigentlich kein richtiges Zyklusende ist, da die Geschichte nahtlos weitergeht), schon im nächsten Roman wird eine völlig neue Aktivität ins Spiel gebracht. Und es gibt ein Wiedersehen mit Hajmo Siderip, der sich zu einer meiner liebsten Neben-Nebenfiguren entwickeln wird.
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HOT
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von HOT »

Tolle Tage in Terrania

von Leo Lukas

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Handlung

Am Stardust-Denkmal wird eine verwirrte Person von zwei dunklen Gestalten aufgegriffen und weggebracht.

Hajmo Siderip hat seine Karriere bei der Flotte an den Nagel gehängt, wegen seiner aktuellen Lebensgefährtin, doch mit dieser hat er sich auseinandergelebt. Nun ist er Dozent an der Universität von Terrania und betreibt nebenbei eine Praxis, direkt in seinem Apartment in der Thora Road.

Dort hat er am 14. Dezember 1345 NGZ zwei Termine, diese beeinflussen den Ablauf der nächsten drei Wochen auf unverhoffte Weise. Zunächst kommt der Wissenschaftler Matheux Alan-Bari zu einem Termin, er ist ein faules Genie und dazu sehr terraverbunden, auch Globist der ersten Stunde. Nun soll er auf dem Merkur eine neue Stelle antreten. Da er sonst niemanden hat, klagt er eben einem Psychiater sein Leid. Außerdem eröffnet er Siderip, dass sich seltsame Kristalle in seinem Körper bilden. Hajmo ist nicht sicher, was er davon halten soll, doch da ist die Sprechstunde auch schon zu Ende. Alan-Bari verlässt die Praxis, und Darasalaanaghinta Mitchu, genannt Sparks, betritt diese. Sie ist freiberufliche Reporterin und interviewt Siderip bezüglich der swoonschen Rockband Swoofonics für Albion3D – ziemlich abstrus, doch sie ist auf das Geld angewiesen, hat sie doch zwei Jahre zuvor mit der Reportage über eine heimliche Geliebte von Julian Tifflor schweren Schiffbruch erlitten.

Die beiden fühlen sich irgendwie zueinander hingezogen, doch trotz eines gemeinsamen Abends im Beausoleil wird das zunächst nichts. Ihre Wege trennen sich wieder.

Einen Tag später, beim Zusammenräumen seines bisherigen Büros, bricht Alan-Bari unvermittelt zusammen. Bei ihm wird eine neue Art von Zentrumspest festgestellt. Es ist der dritte Fall dieser Art in der jüngeren Vergangenheit. Die Ärzte vermuten einen Zusammenhang mit den TANKSTELLEN, doch sicher ist noch nichts, nur der vermutlich auftretende nahe Tod des Wissenschaftlers.

Unterdessen kontaktiert Sparks eine Informantin und gerät auf die Spur von ESCHER. Einziger Fixpunkt dieses Begriffes ist ein graues Gebäude in der Thora Road, und wie es der Zufall will, ist der beste Platz, dieses Gebäude zu beobachten, die Wohnung Siderips. Die Reporterin quartiert sich bei dem Wissenschaftler ein und zieht ihn immer weiter in das Geschehen hinein. Da Sparks pleite ist, bedient sie sich seines Kontos, und er lässt es geschehen.

Am 27. Dezember erscheinen zwei Gestalten bei Matheux Alan-Bari, sie wissen vieles über ihn und machen ihm ein Angebot: Er soll ein Prozessor bei ESCHER werden. Der Wissenschaftler hat nichts zu verlieren und verschwindet mit den beiden.

Sparks ist frustriert, nichts geht voran, doch dann tauchen plötzlich zwei Personen auf, die als unbekannt verschwunden gelten. Die beiden Wissenschaftler sollen sich angeblich in der Charon-Wolke aufhalten, doch sie sind augenscheinlich immer in den Nachbargebäuden des ESCHER-Blocks unterwegs. Wie Sparks später herausfindet, betreten sie das Gebäude via Transmitter. Außerdem findet sie heraus, dass zwei weitere Gestalten immer wieder im Bereich des Gebäudes unterwegs sind, allerdings sind die Personaldateien der beiden gelöscht worden. Sie existieren nicht mehr. Die Handschrift des TLD ist zu erkennen. Zudem entdeckt eine Spezialkamera ultrakleine, funkensprühende Teilchen, die sich durch die Wand Zugang zum ESCHER-Gebäude verschaffen.

Am 31. Dezember kommen sich Siderip und Sparks dann sehr nahe, doch wieder kommt es nicht zum Höhepunkt, und es herrscht drei Tage Funkstille.

Als sich die beiden am 4. Januar 1346 NGZ aufraffen wollen, kommt ihnen die Information unter, dass eine verwirrte Person ganz in der Nähe aufgetaucht ist. Es ist Alan-Bari, wie Siderip überraschend feststellt. Dieser stammelt vor sich hin: „ESCHER ist gefährlich!“ Wie zuvor schon 14 andere Personen, die an verschiedenen Stellen in Terrania aufgetaucht waren und jedes Mal wieder verschwanden – abgeholt durch die beiden dunklen Typen. Doch Hajmo und Sparks sind schneller; während er den Wissenschaftler wegbringt, beobachtet Sparks die Szenerie: Wieder tauchen die beiden dunklen Typen auf und verschwinden dann wieder.

Pal Astuin und Merlin Myhr sind für das ESCHER im Einsatz. Über das Informationsnetzwerk, das aufgebaut wird, wird ihre Informationslage von Stunde zu Stunde besser. Schnell wird ihnen klar, wer ihnen den »Prozessor« vor der Nase weggeschnappt hat. Am 5. Januar machen sie sich auf den Weg.

Siderip schafft es nicht, den Wissenschaftler zu sich nach Hause zu bringen, dieser bricht unterwegs zusammen. So bringt er ihn zu einer ehemaligen Freundin, einer Ärztin in der Klinik von Terrania. Diese lässt sich bequatschen, „seinen Freund“ zu behandeln. Diesem fehlt nichts, es handelt sich nur um einen Schwächeanfall.

Tags darauf wird klar, was gespielt wird, denn Siderip hat eine interessante Neuigkeit. Diese lautet, dass Matheux Alan-Bari am 28. Dezember 1345 NGZ an Zentrumspest-B verstarb. Die beiden brechen ihre Zelte sofort ab und eilen in die Klinik. Es gelingt ihnen noch, den Wissenschaftler in ihren Gleiter zu bringen, doch dann schlagen die beiden dunklen Typen zu, und Sparks und Siderip erwachen in dessen Schlafzimmer und sehen sich Astuin und Myhr gegenüber.

Alan-Bari ist wieder bei ESCHER, er ist wieder klar. Nach einem kurzen Wortwechsel mit Astuin öffnet dieser das „Etui“, und ein funkensprühendes Licht entspringt diesem. Es bläht sich auf und umhüllt den Wissenschaftler. Dieser fühlt sich glücklich und schläft ein.

In der Wohnung von Siderip machen die beiden ESCHER-Mitarbeiter Siderip und Sparks ein Angebot: Entweder sie treten ESCHER bei, oder ihre Erinnerungen werden gelöscht. Hajmo sagt zu, Sparks geht auch auf das Angebot ein, doch nur zum Schein. Sie aktiviert die Paralysatoren, die sie in der Wohnung eingebaut hat, doch diese lähmen nur Hajmo, die beiden ESCHER-Leute sind unbeeindruckt.

Am 6. Januar erwachen Siderip und Sparks erneut in seinem Bett, sie können sich an nichts erinnern, was seit dem Jahreswechsel vorgegangen ist. Ihre Aufnahmegeräte und Positroniken sind gelöscht, doch für die beiden sieht es so aus, als wäre nie etwas darauf gewesen.

Persönliche Meinung:

Titelbild, Titel und Handlung formen eine gelungene Einheit. Ein typischer Leo-Lukas-Roman, der beim Lesen sehr viel Spaß machte, denn Gesellschaft, Medien und Beziehungskisten in Terrania City des 14. Jahrhunderts NGZ werden von ihm bissig, ironisch, aber locker vom Hocker bis in die Kleinigkeiten quasi-lebender Pasta-Gerichte und mächtiger Drogendealer, die in unterirdischen Riesenkatakomben in den nördlichen Ghettos wilde Parties feiern, gut ausformuliert dargestellt. Ein Meister des Wortes war hier am Werk.
nanograinger hat geschrieben: 21. September 2022, 14:51
Akronew hat geschrieben: 20. September 2022, 23:08 In diesen Zyklus auf jeden Fall. :st:
Finde ich nicht. In der Rückschau finde ich schon die gelungene Rettung des Arkon-Systems als den Höhepunkt des TERRANOVA-Zyklus.

Allerdings passiert in der Tat noch viel bis Zyklusende (das ja eigentlich kein richtiges Zyklusende ist, da die Geschichte nahtlos weitergeht), schon im nächsten Roman wird eine völlig neue Aktivität ins Spiel gebracht. Und es gibt ein Wiedersehen mit Hajmo Siderip, der sich zu einer meiner liebsten Neben-Nebenfiguren entwickeln wird.
Tatsächlich war viel los, aber Entscheidendes für die Haupthandlung - außer das ESCHER irgendetwas ist, was im weiteren Verlauf von Wichtigkeit zu sein scheint - war nicht passiert. Das Wiedersehen mit Hajmo Siderip und die Aussicht, dass er auch in Zukunft eine Rolle spielen wird, hat mich auch gefreut, wenngleich Sparks für mich den absoluten Spitzencharakter darstellt. So eine Frau hat es halt in den von mir geliebten, aber an der Stelle auch kritisierten, klassischen Zeiten von Scheer, Darlton und Voltz nicht gegeben.
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AushilfsMutant
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von AushilfsMutant »

Oh ja ESCHER…

Da kommt noch einiges dazu!

Du errätst nie wer Hajmo Siderips Frau wird am Ende! :P
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmokrat reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)
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Richard
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Richard »

Wozu raten, das weiss man doch ;).

Bei ESCHER wurde ich natuerlich an Maurits Cornelis erinnert. Den wiederum habe ich durch ein Buch von Douglas R. Hofstadter kennengelernt.
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nanograinger
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von nanograinger »

Richard hat geschrieben: 25. September 2022, 23:29 Wozu raten, das weiss man doch ;).
Nun ja, HOT vielleicht nicht, wenn er die folgenden Zyklen noch nicht kennt.
Richard hat geschrieben: 25. September 2022, 23:29 Bei ESCHER wurde ich natuerlich an Maurits Cornelis erinnert. Den wiederum habe ich durch ein Buch von Douglas R. Hofstadter kennengelernt.
So richtig klar wurde mir der Grund für die Namensgebung, also den Zusammenhang von ESCHER mit den Bildern von M.C. Escher nicht.
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Kardec
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Kardec »

Evtl. waren nicht die Graphiken der Grund, sondern Escher war ja auch Mathematiker.
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Richard
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Richard »

Kann sein, dass du ihn hier mit Penrose "vermischt"? - Ich habe jetzt extra noch mal auf der Wikipediaseite nachgelesen; von "Mathematiker" im Sinne einer entsprechenden universitären Ausbildung steht bei M.C. Escher nichts. - Allerdings hat er neben seinen "unmöglichen" Bildern auch mathematische Objekte dargestellt.
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Kardec »

Nein, hab mich aber auch nicht damit beschäftigt. Hatte lediglich Escher in Verbindung mit Mathematik im Hinterkopf.
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von HOT »

ESCHER

von Christian Montillon

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Handlung

Dr. Laurence Savoire dringt in die Solare Residenz vor, er ist völlig verwirrt, und schafft es, mit Perry Rhodan Kontakt herzustellen. Dann bricht er zusammen, wird aber medotechnisch versorgt, und Rhodan kontaktiert ihn tatsächlich. Savoire verlangt, dass alle kommunikationstechnischen Geräte im Raum abgeschaltet werden, auch und vor allem zu NATHAN, dann, unter psychischen Schmerzen, beginnt er seinen Bericht:

Dr. Laurence Savoire stammt vom unbedeutenden Planeten Diakat. Dort feiert er am 17. Mai 1340 NGZ seine gerade verliehene Doktorwürde in  Wikipedia-logo.png Kybernetik. Ihm flattert eine Berufung an die Waringer-Akademie ins Haus, doch diese läuft nicht so ab, wie zunächst gedacht. Zeitgleich mit ihm hat ein Team der Akademie ebenfalls die bahnbrechenden Erkenntnisse gewonnen wie er selbst. Trotzdem geht er nach Terra. Dort wird er, der durch Umweltanpassung an seinen Heimatplaneten nur ein Auge besitzt, das sich an der Position des rechten Auges befindet und ihm deshalb den wenig schmeichelhaften Spitznamen »Zyklop« einbringt, zunächst ausgenutzt. Die Fähigkeiten, Infrarot- und ultraviolette Bereiche zu erkennen, sowie eine schwache telepathische Begabung erkennen die Außenstehenden nicht. Dies ändert sich erst, als er auf Baldwin Carapol trifft und sich mit ihm anfreundet. Dieser ist es auch, der ihn auf das Projekt ESCHER aufmerksam macht. Das Geheimprojekt, geleitet von einem großkotzigen Wissenschaftler namens Rodin Kowa, sucht einen fähigen Kybernetiker.

Am 5. Oktober 1340 NGZ wird Savoire eingestellt. Er ist sofort fasziniert von dem Projekt, das auf dem Projekt Gedankenturm der Tefroder im Auftrag der Meister der Insel basiert, allerdings keinen waffentechnischen Hintergrund besitzt. Das Projekt scheiterte um 17.200 v. Chr., und Rodin Kowa entdeckte die Unterlagen erst im Jahre 1324 NGZ wieder. Das Projekt der Tefroder endete im Fiasko, alle Mitarbeiter starben.

Herzstück des Projekts ESCHER ist die Gedankenkammer, in ihr sind 64 Kreuzkokons installiert, die jeweils einen Prozessor, einen freiwilligen Probanden, aufnehmen. Mittels SERT-ähnlicher Technik soll ein Verbund des neuronalen Netzes der Probanden und der ESCHER-Positronik hergestellt werden, der in seiner Leistung sogar Syntroniken in den Schatten stellen soll. Doch das Projekt stagniert. Manche Forscher meinen, dass es an den verwendeten Hyperkristallen liegt. Doch eigentlich stochert man im Dunkeln.

Im Laufe der Jahre steigt Savoire zum Stellvertreter Kowas auf, zudem freundet er sich mit dem Wissenschaftlerpärchen Sybel Bytter und Wilbuntir Gilead an.

Einige Male scheint das Projekt kurz vor dem Scheitern zu stehen, doch jedes Mal geht es weiter. Dabei trifft Savoire auch persönlich mit Perry Rhodan zusammen. Auch seine Freundschaft zu Carapol, der sich selbst auch einen Namen macht, bleibt bestehen, wenn die Kontakte auch unregelmäßiger werden.

Einen Wendepunkt markiert das Auftauchen TRAITORS, die freiwilligen Probanden bleiben immer mehr aus. Dies ändert sich allerdings wieder, als Fawn Suzuke unvermittelt am 3. November 1344 NGZ in der Gedankenkammer erscheint, diese begutachtet und dann den nebulösen Satz von sich gibt: »Der Nukleus wird ESCHER ab sofort unterstützen. ESCHER birgt alle Voraussetzungen, eine Parapositronik zu werden.«

Danach verschwindet die Projektion des Nukleus so unvermittelt wie sie aufgetaucht ist. Kowa und Savoire können sich keinen wirklichen Reim darauf machen, was der Nukleus unter einer Parapositronik verstehen mag, doch plötzlich steht ESCHER bei der Förderung durch die LFT ganz oben. Zwei TLD-Agenten, Pal Astuin und Merlin Myhr, werden gesondert abgestellt, und auch sonst tut sich sehr viel im und um das ESCHER-Gebäude. Doch der Nukleus lässt sich nicht mehr blicken.

Die beiden TLD-Agenten sind inzwischen für die Rekrutierung der Probanden zuständig und dabei sehr erfolgreich, was Dr. Laurence Savoire stutzig macht, doch immer, wenn er denkt, etwas Seltsames entdeckt zu haben, bekommt er starke Kopfschmerzen. Die Zustände bei ESCHER werden immer seltsamer, die Wissenschaftler nehmen wie selbstverständlich, aber völlig unwissenschaftlich, die Positionen der Probanden ein, auch der Chef selbst. Außerdem werden die Mitarbeiter immer apathischer, während sie früher immer eine verschworene Gemeinschaft waren. Savoire ertappt Kowa einmal, als dieser in der Gedankenkammer Kontakt mit dem Nukleus hat, doch als er sich später, nachdem sein Kopfschmerzanfall vorüber ist, die Überwachungsbänder ansieht, sind die Aufnahmen gelöscht. Savoire wird langsam klar, dass ein posthypnotischer Block die Mitarbeiter kollektiv lähmt. Dafür haben diese endlich Erfolg, durch den Einsatz von winzigen Mengen Salkrit gelingen kurze Testläufe mit unglaublich guten Resultaten. Doch es kommt auch zu Todesfällen unter den Probanden. Außerdem erscheinen immer wieder kleinere »Feuerbälle«, Ableger des Nukleus.

Als dann am 25. April 1345 NGZ Rodin Kowa verschwindet, macht Savoire eine unglaubliche Entdeckung: Bisher sind 36 Personen verstorben in der Thora Road 2216, also dem ESCHER-Gebäude, darunter am 23. April Kowa, am 16. April Sybel Bytter, am 17. Wilbuntir Gilead und viele weitere Bekannte – alle an Herzversagen!

Damit endet der erste Teil von Savoires Bericht. Er ist zu schwach, um fortzufahren, der posthypnotische Block macht ihm weiter schwer zu schaffen. Doch Rhodan bittet ihn um eine Pause, der Resident hat genug gehört. Er erkennt, dass da etwas völlig aus dem Ruder zu laufen scheint, und beordert umgehend schwer bewaffnete Truppen zu dem Gebäude mitten in Terrania.

Persönliche Meinung:

Haben sich jetzt alle Autoren geschworen Höchstleistungen zu erbringen? Jedenfalls ist der Roman ganz hervorragend - sei es die spannende Handlung, das Geheimnis im Hintergrund, die undurchsichtigen Charaktere, die Art, wie der Autor das erzählt. Obwohl doch der Nukleos bisher als wichtiger Stabilisator und als Rettung des Sol-Systems beschrieben wurde, scheint er hier aber irgendwie negativ zu wirken. Jedenfalls ist das derzeit Stand der Dinge und baut natürlich Spannung und die Aura des Geheimnisvollen auf und als Leser ist man konzentriert damit beschäftigt, verschiedene Hypothesen aufzubauen und gleich wieder zu verwerfen. Weiter so, ihr lieben Autoren!

Etwas seltsam finde ich allerdings diese Zusammenschluß-Idee von Personen und Positronik, weil immer wieder in PR menschlicher Geist in Maschinen unterwegs ist oder sich z.B. in PEW-Metallen aufhalten kann. Das es nun so schwierig ist, diese Art Zusammenschluss vorzunehmen, muss ich einfach mal so hinnehmen.
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Akronew »

Nun ist das PEW ja eher ein Trägermedium,
was gerade auch in der EA wieder ein Thema ist. :gruebel:

Ich habe damals nicht wirklich eine Draht zu ESCHER
bekommen. :o(
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Ich durchstreifte den Vorhof auf der Suche nach dem Aquarium, weil ich der Clansmutter eine Überraschung mitgebracht hatte.
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von nanograinger »

HOT hat geschrieben: 3. Oktober 2022, 09:50 Etwas seltsam finde ich allerdings diese Zusammenschluß-Idee von Personen und Positronik, weil immer wieder in PR menschlicher Geist in Maschinen unterwegs ist oder sich z.B. in PEW-Metallen aufhalten kann. Das es nun so schwierig ist, diese Art Zusammenschluss vorzunehmen, muss ich einfach mal so hinnehmen.
PEW-Metall wurde als Trägermedium genutzt, aber es diente nie dazu, menschliche Bewusstseine zusammenzuschließen. Auch die Mutanten lebten in WABE1000 als Individuen und nicht in einem ständigen Parablock. Ähnlich sieht es bei SERT-Hauben (oder neuerdings SEMT-Hauben) aus.

Die Idee einer Para-Positronik war also wirklich etwas Neues. Erst mit den Messingträumern und dem "Ewigen Imperium" wurde viel später etwas Ähnliches wieder aufgegriffen.

Die Erschaffung von ESCHER war nicht per se "negativ", aber es wurde doch eine Grenze überschritten.
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von HOT »

Danke für die Erklärungen, Ihr beide. Habe mich verirrt im Dschungel von Cyborgs, Konzepten, Kollektivbewußtseinen und Posbis. Im Ernst: Jedes davon ist ja für sich genommen ein andere Art von Mensch-Maschine-Bewußtseins-Zusammenhängen, die - sagen wir mal - im normalen Leben nicht vorkommen.

Jedenfalls bin ich mit der derzeitigen Handlung sehr zufrieden. ESCHER ist ja klar nicht "negativ" gemeint, aber die Rolle des Nukleos und das Heft davor ("ESCHER ist gefährlich!") macht es alles undurchsichtig und spannend. So soll es für den Leser ja auch sein.
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Fallada »

HOT hat geschrieben: 17. September 2022, 19:11 Der Trojaner

von Hubert Haensel

Bild
Was ist das größte auf der Erde? Die menschliche Dummheit! Und da schließe ich mich selbst mit ein da ich oftmals zu naiv an Dinge herangehe :o

Zum Glück gibt es aber auch noch etwas anderes: die uns innewohnende Kraft der Hoffnung auf Selbstverbesserung :D und Verbesserung der Welt!

https://www.igadka.wordpress.com - Rezensionen der EA seit Sommer 2019 und eigene FanFiction. Spoilergefahr beim expliziten Aufrufen einer Rezension :unschuldig:
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Re: Zyklus: TERRANOVA

Beitrag von Fallada »

Ein digitaler Großdruck dieses Titelbilds hängt bei mir in der Küche an der Wand :D
Was ist das größte auf der Erde? Die menschliche Dummheit! Und da schließe ich mich selbst mit ein da ich oftmals zu naiv an Dinge herangehe :o

Zum Glück gibt es aber auch noch etwas anderes: die uns innewohnende Kraft der Hoffnung auf Selbstverbesserung :D und Verbesserung der Welt!

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