STELLARIS 91 – »Die Goldmaschine« von Marie Erikson

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Gerhard Huber
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STELLARIS 91 – »Die Goldmaschine« von Marie Erikson

Beitrag von Gerhard Huber »

Neues Jahr, neuer Zyklus, neue STELLARIS-Story und eine neue Autorin!
Mit Folge 91, die den Titel »Die Goldmaschine« trägt, heuert Marie Erikson auf der STELLARIS an.
Weitere Informationen gibt es hier:
»I love deadlines. I like the whooshing sound as they fly by.«
Douglas Adams

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wepe
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Re: STELLARIS 91 – »Die Goldmaschine« von Marie Erikson

Beitrag von wepe »

Die Stellars-Story habe ich zuerst gelesen - und das war eine gute Entscheidung! B-)
Eine ebenso pfiffige sowie anrührende Geschichte um die jüngere Schwester der neuen Schiffskommandantin, deren Weg zum Wunschberuf mit einigen Stolpersteinen gespickt ist. Aber nun sieht es aus, als würde es klappen ... ;)
Der Nebenwert der Story ist, dass wir die neue Kommandantin "Sparks" und ihre IO Nyra kennen lernen und ein wenig über deren Herkunft erfahren.
Gut geschrieben, pädagogisch wertvolle :fg: Auflösung! :saus: Und: guter Einstieg von Marie Erikson!
Ob der Auftritt eines Rhodan-Darstellers, der einen Goldschmied spielt, unbedingt noch nötig war? Meinem Gefühl nach nicht, das hatte die Story nicht mehr gebraucht, die war in sich geschlossen. - Nagut, ein verkleideter Mausbiber, der den Gefangenen spielt, der hätte vielleicht noch was gerissen. :rofl:
"Jeder muss mit den Talenten arbeiten, mit denen ihn das Universum beschenkt hat!"
Atlan da Gonozal, auf der Insel der Bewährung /zitiert nach Robert Corvus
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Marie
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Re: STELLARIS 91 – »Die Goldmaschine« von Marie Erikson

Beitrag von Marie »

Ahoi Wepe!
Danke für diese schöne Kritik.
:juhu:
Ich freue mich, dass dir die Geschichte gefallen hat.
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TS-Tostan
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Re: STELLARIS 91 – »Die Goldmaschine« von Marie Erikson

Beitrag von TS-Tostan »

Hallo Kollegin,
ich habe gerade deine STELLARIS gelesen. Sie hat mir sehr gut gefallen! So ein feiner Herzwärmer tut mal richtig gut an kalten Wintertagen und Zeiten heftiger internationaler Konflikte.
Ich fand es prima, wie du die neuen Handlungscharaktere eingeführt hast. Dialoge gelingen dir ebenfalls ganz ausgezeichnet. Sehr schön hast du Sunyata eingebracht.
Damit hast du mir gar eine kleine Hilfestellung gegeben, wie ich mit ihr umgehen soll - denn sie wird die zentrale Figur meiner nächsten Geschichte sein, die ich bereits sehr bald verfassen werde.
Jetzt musst du nur noch Robert Corvus' Kritik überstehen. :) Von mir gibt es jedenfalls einen Daumen nach oben. :st:
Ich freue mich auf weitere Werke aus deiner Feder!
Liebe Grüße,
Thorsten
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Robert Corvus
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Re: STELLARIS 91 – »Die Goldmaschine« von Marie Erikson

Beitrag von Robert Corvus »

TS-Tostan hat geschrieben: 28. Januar 2023, 09:28 Jetzt musst du nur noch Robert Corvus' Kritik überstehen. :)
Na, ich hoffe, ich wirke da nicht zu abschreckend ... :o(

Mir gefällt die Geschichte ebenfalls sehr gut, auch wenn ich Kleinigkeiten gefunden habe, die man vielleicht noch besser hätte machen können.

Sprachlich:
Seite 4 links oben hat geschrieben: "Es ist schön, dich wiederzusehen", strahlte sie Nyra an, ..."
"anstrahlen" ist kein Verb des Sprechens (sagen, rufen, schreien, flüstern, murmeln, von mir aus auch seufzen), und es drückt auch nicht den Inhalt des Gesagten aus (zweifeln, postulieren, sich erkundigen ...). Deswegen eignet es sich genauso wenig als Inquit-Phrase wie das gern genommene "lächeln". Es wäre aber leicht zu korrigieren:
Onkel Robert meint hat geschrieben: "Es ist schön, dich wiederzusehen." Nyra strahlte sie an, ..."
... wobei dabei als Nebeneffekt abfiele, dass eindeutig wäre, wer hier strahlt: "Nyra" oder "sie".

Inhaltlich:
Ephia hat mit dem Mann in der Werkstatt gesprochen. Dann lernen wir ...
Seite 10 links oben hat geschrieben: Ephia arbeitete mehrere Stunden, ...
Nach diesen mehreren Stunden spielt dann das Finale.
Wir lesen das Finale, und danach verrät uns die Einleitung des Epilogs:
Seite 11 rechts hat geschrieben: Eine halbe Stunde zuvor
... aber das dort geschilderte Geschehen spielt offensichtlich recht bald, nachdem Ephia den Mann verlassen hat, ergo (erstes Zitat) Vor mehreren Stunden.

Aber solche Kleinigkeiten vermögen den Gesamteindruck nicht zu trüben: Die Autorin hat uns hier eine sehr schöne Geschichte kredenzt. Sie führt uns in die STELLARIS mit ihren Robotern und schirmfeldgesicherten Bereichen, lässt uns die körperlose Stimme der Schiffspositronik hören, umfächelt unsere Näschen mit den Düften des alten Indien und die typischen Tänze dieses Kulturkreises lassen uns sowohl zu Beginn als auch am Ende staunend die (geistigen) Augen aufreißen. Die SF-Elemente verbinden sich mit der indischen Kultur zum Kernmotiv: der titelgebenden Goldmaschine, die Ephia hilft, ihr mit dem Edelmetall verbundenes Talent zur Herstellung besonderen Schmucks zu nutzen.
Das Motiv der Heranwachsenden, die versucht, ihre Leidenschaft für die Kunst zu leben, gefällt mir sehr gut. Das ist auch in einer Welt, in der Maschinen den Großteil der Arbeit erledigen, ein glaubhafter Treiber - wahrscheinlich sehr viel stärker als in unserer Gesellschaft und damit auch ein Ausblick in den Alltag des Perryversums. Und das, so habe ich mir sagen lassen, ist ja das Kernanliegen der STELLARIS-Geschichten.
All das sind Details. Entscheidend ist: Die Goldmaschine webt eine so dichte Atmosphäre um so sympathische Figuren, dass ich mich sehr gern von ihr zu den Sternen habe mitnehmen lassen. Dass wir die neue Kapitänin und ihre Stellvertreterin kennenlernen sowie beruhigt feststellen dürfen, dass unser vertrauter und geliebter Topsider noch immer für Sicherheit sorgt, fällt nebenbei ab.
TS-Tostan hat geschrieben: 28. Januar 2023, 09:28 Von mir gibt es jedenfalls einen Daumen nach oben. :st:
Von mir auch - ad astra! :st:
Jüngster der Vollkommenen.
www.robertcorvus.net
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Marie
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Re: STELLARIS 91 – »Die Goldmaschine« von Marie Erikson

Beitrag von Marie »

Vielen Dank!

Ich freue mich nicht nur über das Lesen an sich, sondern besonders auch, dass ihr euch die Mühe gemacht habt, Feedback zu geben.
:juhu:
Die Kritik von Robert Corvus nehme ich mir zu :herz:. Wird beim nächsten Mal besser gemacht.
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