Klassiker - Cantaro

Unvergessene Abenteuer, legendäre Zyklen - nachgelesen und neu diskutiert.
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Homer G Adams
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Re: Klassiker - Cantaro

Beitrag von Homer G Adams »

R.B. hat geschrieben: 22. Januar 2023, 11:52
Homer G Adams hat geschrieben: 22. Januar 2023, 10:58 Was den Fussball angeht, warte ich auf den Dienstag. Dein FCK kommt zu 'meinem' FCB. Das Ganze kann auch auf Free TV (Sat 1) verfolgt werden.
Ob du dann wieder dein Kölsch mit Schmackes trinken kannst?
Da gehe ich wie selbstverständlich von aus.
:P :P :P :P

Jröß us Kölle
R.B.
Abwarten und Kavla äh Viertele schlotzen. B-) :lol:

Grüeßle

us Alemannien
„Cappuccino und Earl Grey ☕🍵🥐 ist uebrigens ein Hauptgrund, der die Existenz Terras berechtigt erscheinen lässt. “ etwas abgeändert.
Atlan, PR 470

"Wenn der letzte Ritter der Tiefe gegangen ist, werden alle Sterne erlöschen." Alte kosmische Weisheit über die RdT

PR ohne ES. Wirklich? Die ES Fragmente bringen Hoffnung!
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Re: Klassiker - Cantaro

Beitrag von thinman »

thinman hat geschrieben: 7. Januar 2023, 21:52
R.B. hat geschrieben: 6. Januar 2023, 12:11

Du hast völlig Recht. CILADA. Man kann sich seinen Kram 10 mal durchlesen, bevor man auf absenden drückt und trotzdem ist immer noch was falsch...
:D
Irgendwann geht jeder in die Falle. :D

thinman
Ein Kleinigkeit geht mir die ganze Zeit im Kopf rum, es ist schon ein paar Jahre her, dass ich den Zyklus gelesen habe, aber dieser Doppelband erzählt uns Lesern die Geschichte und die Situation in der Milchstraße Jahhunderte nach dem Abschließen und Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte vor dem Entfrieren des Tarkanverbandes.
Woher weiß Gucky umd die Dramen unseres Protagonisten?

thinman
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R.B.
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Re: Klassiker - Cantaro

Beitrag von R.B. »

Hallo thinman,

das weiß Gucky auch nicht. In meiner Vorgeschichte zu Band 1432 erzählt er etwas dazu:
R.B. hat geschrieben: 10. Januar 2023, 14:41 "Und wie funktioniert das dann hier? Wieso weißt du so viel und das auf Anhieb?" Lee hatte sich diesmal an Gucky gewandt.

"Keine Ahnung", sagte der. "Wir hatten etwas Vergleichbares schon mal. Da saßen zunächst Perry, Atlan und ich, später noch Bully zusammen und haben uns über M 87 die Köpfe heißgeredet. Damals hatte uns wohl unser alter Freund ES eingesperrt, um uns Werweißwas klarzumachen. Von dem merke ich hier aber nichts. Es gibt auch keine anderen Anzeichen. Warum uns beiden hier so viel einfällt, kann ich dir nicht sagen. Gut, es ist nicht ganz so lange her, aber das kann nicht der Grund sein. Ich weiß es nicht."

Dazu kommt, dass er laut Perrypedia einen höheren Intelligenzquotienten als der Durchschnittsmensch hat. Das nun führt laut PR 1973 zu 10 oder 12 Doktortiteln. Ich hatte in in meiner Betrachtung der 300er Bände schon einen in Geschichte zu geschustert. Aber sogar der wird nicht reichen, um eine derartige Detailkenntnis ständig parat zu halten.

Er sagt ja oben, dass er es selber nicht weiß. Und wenn Gucky es nicht weiß, kann ich diese Frage leider auch nicht so genau beantworten. Vielleicht hat wieder ein ganz Anderer seine Finger mit im Spiel.
:unschuldig:
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Re: Klassiker - Cantaro

Beitrag von thinman »

R.B. hat geschrieben: 25. Januar 2023, 07:30
Dazu kommt, dass er laut Perrypedia einen höheren Intelligenzquotienten als der Durchschnittsmensch hat. Das nun führt laut PR 1973 zu 10 oder 12 Doktortiteln. Ich hatte in in meiner Betrachtung der 300er Bände schon einen in Geschichte zu geschustert. Aber sogar der wird nicht reichen, um eine derartige Detailkenntnis ständig parat zu halten.

Er sagt ja oben, dass er es selber nicht weiß. Und wenn Gucky es nicht weiß, kann ich diese Frage leider auch nicht so genau beantworten. Vielleicht hat wieder ein ganz Anderer seine Finger mit im Spiel.
:unschuldig:
Na ja, Doktortitel werden ein wenig überschätzt. Im grunde sagt er nur, dass der Träger viel gelesen und dazu gedacht hat, und dann sich die Mühe gemacht hat, das ganze auch noch schriftlich exakt auszuformulieren. Über letzteres sind doch gerade die im nicht akademischen Bereich tätigen Träger gestolpert, Und dann kommen natürlich auch noch die ganzen hcs, bei denen es im Zweifelsfall reicht, Schlachten zu gewinnen und vor Landkarten trotzdem funktionale Analphabeten zu sein.

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Re: Klassiker - Cantaro

Beitrag von R.B. »

thinman hat geschrieben: 26. Januar 2023, 14:37 Na ja, Doktortitel werden ein wenig überschätzt. Im grunde sagt er nur, dass der Träger viel gelesen und dazu gedacht hat, und dann sich die Mühe gemacht hat, das ganze auch noch schriftlich exakt auszuformulieren. Über letzteres sind doch gerade die im nicht akademischen Bereich tätigen Träger gestolpert, Und dann kommen natürlich auch noch die ganzen hcs, bei denen es im Zweifelsfall reicht, Schlachten zu gewinnen und vor Landkarten trotzdem funktionale Analphabeten zu sein.
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Äääh...
Wir unterhalten uns hier über Gucky. Wenn in der PP steht, dass er einen Sack voller Doktortitel hat (natürlich kommen bei ihm noch ein paar hc's dazu), gehe ich davon aus, dass die echt sind.

Und ebenso denke bei unserem Lieblings - Mausbiber, dass er weder abgeschrieben, noch gemogelt hat oder sich seine Arbeit von einer KI schreiben ließ. Ich glaube, dass würde seinem Verständnis von Ehre widersprechen. Gucky wurde in der Serie als Unsinn treibender Hallodri geschildert, in früheren Jahren war er zudem auch mal der Überall-zugleich-Töter, aber stets ehrlich - jedenfalls in meiner Erinnerung. Also sind die Doktortitel bei ihm echt.

Mein verstorbener Schwager hatte einen Doktortitel in Geschichte, seine Arbeit liegt hinter mir im Regal. Das ist mehr als nur ein viel lesen und den dazugehörigen Kram neu sortiert zu Papier bringen. Zumindest sein dazugehöriges Wissen in Geschichte war immens.
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Re: Klassiker - Cantaro

Beitrag von Kardec »

thinman hat geschrieben: 26. Januar 2023, 14:37 ...................................das ganze auch noch schriftlich exakt auszuformulieren. Über letzteres sind doch gerade die im nicht akademischen Bereich tätigen Träger gestolpert..................
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Doktor, im nichtakademischen Bereich? Erklärungsbedürftig.
Ist da der Doktorvater der Vater der Freundin, oder so? :lol:
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Re: Klassiker - Cantaro

Beitrag von R.B. »

Band 1435 - Im Halo der Galaxis - ist von Clark Darlton, erschienen am 20.02.1989
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Sie hatten sich zehn Tage lang nicht gesehen. Lee hatte in ihrer Praxis genug zu tun und Gucky genoss seine Ruhe. Man will ja schließlich wirklich mal Urlaub machen und nicht nur Therapeutinnen therapieren, dachte er, als er die Naturschönheiten Newenglands bewunderte. Er sah seltsame Kreaturen in der Tiefsee sowie endlos scheinende Gletscher. Ewiggrüne Wälder und einen Fluss, der sich an einer Stelle sagenhafte 400 Meter in die Tiefe stürzte. Sowas sieht man eben nicht, wenn man nur von Metallplastik umgeben ist. Kein Wunder, dass Bully auch hier hin wollte, ging ihm durch den Kopf, als er über einem hunderte Quadratkilometer großem Urwald schwebte. In der Tat, Naturschutz nehmen sie hier wirklich ernst. Da können sich andere ein paar Scheiben von abschneiden.

Kurzfristig war er anderer Meinung, als er mitten in einer Savanne stand und vergessen hatte, den Niederenergieschirm einzuschalten. Was natürlich prompt dazu führte, dass ein Raubtier, eine Mischung aus Löwe und Bär, ihn wohl für eine willkommene Bereicherung seines Speiseplans hielt. Eine Notteleportation brachte ihn in Sicherheit und aus 15 Metern Entfernung beobachtete er hämisch, wie das Tier außerordentlich verwirrt feststellen musste, dass der sicher geglaubte Mittagstisch so plötzlich verschwunden war.

Er grübelte ein wenig über den Sinn des Lebens, über die Welt, auf der er hier war, aber auch deren Bewohner. Im Großen und Ganzen bewunderte er die Menschen von Newengland. Sie waren mit sich selbst im Reinen, ihrer Lebensart zufrieden und wollten mit der großen Politik nichts zu tun haben. Wenn er nur wüsste, an welches Volk die ihn erinnerten. Nein, die hab ich nicht kennengelernt, das habe ich gelesen. Aber wo?, grübelte er. Das ist aber schon eine halbe Ewigkeit her. Er hatte noch in Erinnerung, dass die Menschen dort nicht größer waren als er und ihm daher so sympathisch gewesen waren. Er setzte sich auf einen kleinen Felsbrocken und dachte nach. Dann hatte er ihren Namen. ES als alter Mann war die Eselsbrücke gewesen. In der Geschichte lief nämlich jemand herum, der dem Alten von Wanderer ähnelte. Ein Zauberer war das, wusste er. Und die Handlung war nichts Reales, sondern ein Fantasy Märchen. Die kleinen Leute hießen Hobbits. Genau. An die Hobbits erinnerten sie ihn, die Menschen hier.

"Ich werde alles dafür tun, dass es euch auch in Zukunft genauso gut gehen wird wie heute", sagte er zu sich selber und sprang direkt ins Wartezimmer von Lees Praxis. Normalerweise erschreckten sich die Wartenden in solchen Fällen recht heftig, hier passierte - nichts. Er sah eine leicht zerknittert aussehende Jugendliche und eine Mutter mit ihrem kleinen Sohn. Der Kleine und das Mädchen bewegten sich überhaupt nicht, lediglich die Ältere sah ihn an, meinte: "Oh, hallo Gucky", und vertiefte sich wieder in ihr elektronisches Buch. Die Seiten schwebten wie eine Art Energieschirm vor ihr, dabei sah sie immer wieder prüfend aber auch liebend in Richtung des Fünfjährigen. Gucky schüttelte den Kopf und setzte sich auf einen freien Platz.

Als die letzte Patienten weg waren, betrat er den Behandlungsraum. Es sah so gar nicht nach den Therapieräumen früherer Jahrhunderte aus. So wie bei Sigmund Freud mit seinem Behandlungssofa, dachte er an extrem nervende Gespräche mit einem damaligen Ausbilder. Nein, er sah einen freundliches, helles Zimmer mit einem kleinen runden Tisch in der Mitte und zwei Stühlen daneben. Diverse Pflanzen sowie ein Wasserspender ergänzten die Einrichtung. An den Wänden befanden sich eine Art lebender Bilder, die den Ilt als Betrachter umgehend in unberührte Natur führten. Ja, Lee hatte ein besonderes Geschick, sowohl für ihre Arbeit als auch die Einrichtung hier; das wurde ihm klar.

"Bei dir wird man ja von alleine wieder gesund, wenn man nur hier hinein kommt", sagte er zu seiner Freundin.

"Das ist der Sinn der Sache", erklärte Lee. "Probleme haben die Menschen, die mich besuchen, genug. Da braucht es nicht auch noch einer schauderhaften Umgebung bei unseren Gesprächen. Aber ich freue mich, dass du da bist. Du willst mir sicherlich erzählen, wie es mit deiner Geschichte weitergeht."

"Da hab ich ja was angefangen", beschwerte Gucky sich. "Hast du überhaupt kein Pardon?"

"Aber doch nicht mit dem größten, schönsten und heldenhaftester aller Mausbiber", Lee strahlte den Ilt an. "Du kannst doch jetzt nicht mittendrin aufhören und mich dumm sterben lassen."

Gucky seufzte und bedauerte sich. "Ich armer, kleiner Kerl", sagte er. "Wenn es denn sein muss..."
Spoiler:
Gucky erzählt die Geschichte von dem Aufenthalt im Halo der Galaxis:

Es sollte tatsächlich losgehen. Mit Bullys CIMARRON und der BLUEJAY von der Organisation Drake im Schlepptau. Mit an Bord war natürlich unser Freund Daarshol; von den Freihändlern begleitete uns selbstredent Pedrass Foch.

Beodu, der träumende Attavennok aus Hangay und unser ehemaliger Meistersänger Salaam Siin ergänzten die Teilnehmenden. Das heißt, Salaam Siin sollte eigentlich gar nicht mitkommen, weil er nach Perrys Ansicht immer noch nicht fit genug war. Er konnte beispielsweise nach wie vor nicht singen und krächzte höchstens ein wenig herum, das deprimierte ihn ziemlich.

Da ich aber einen lebenslustigen Ophaler sehen wollte und niemanden, der vor sich hin frustrierte, nahm ich ihn trotzdem mit. Das heißt, Beodu half mir dabei. Wir bildeten nämlich das Triumvirat der Kleinen. Eine leerstehende Kabine war schnell in Besitz genommen und ich gab Beodu den Auftrag, für Salaams Ernährung zu sorgen.

Während wir drei uns soweit sortierten, liefen an anderem Ort die letzten Vorbereitungen zum Start reibungslos. Waringers Wundermaschine funktionierte angeblich einwandfrei und es sollte durch den Chronopulswall gehen. Endlich. Sorgen machte uns eigentlich nur noch der weiter entfernt hängende zweite Wall, der, wo die losgeschickte Sonde explodiert war. Letztlich kam man aber zu dem Ergebnis, dass man der Reihe nach vorgehen wollte. Erst der eine Wall, dann kann man sich immer noch über weitere Hindernisse aufregen. Auf Daarshol sollte besonders gut aufgepasst werden und Julian Tifflor sollte später durch das Siragusa Black Hole nachkommen. Oder es zumindest versuchen.

Dann starteten wir ins Ungewisse und unsere Reise nahm ihren Anfang.

Mich fasziniert ja immer wieder, dass die CIMARRON Bullys Schiff war. Denn dafür hatte der eigentlich reichlich wenig zu sagen. Gut, so ab und zu durfte er mal ein paar Bemerkungen von sich geben, aber so wirklich war das nix mit ihm. Später ist das ja besser geworden, aber im Großen und Ganzen ist es kein Wunder, dass er sich hier hin in die Einsamkeit zurückgezogen hat. Ich gehe mal davon aus, dass er nachdenkt, wie es mit ihm weitergehen soll.

Damals gab es für uns aber nur einen Gedanken: Hoffentlich geht das gut mit dem Wall. Gemerkt haben wir nicht viel. Die einzige Veränderung, die wir beim Passieren der unsichtbaren Grenze feststellten, war ein Vorbeihuschen von Buchstaben und Zahlen auf einem der separaten Digitalbildschirme. Kurze Zeit später verkündete Sato Ambush, wir wären durch. Der erste Jubel war noch verhalten. Denn noch hatten wir die zweite Sperre vor uns.

Und da konnte uns der Pulswandler nicht weiterhelfen. Denn das Ding war explodiert. Was fragst du? Einfach so? Ja, das dachten wir auch. Wir meinten, das Wunderteil wäre wohl heiß gelaufen oder dergleichen. Zumindest meinten wir das so lange, bis wir feststellten, dass Sato schwer verletzt war und unser Freund Darshool nicht mehr in seiner Kabine war. Wir waren nämlich mittlerweile ungefähr 80 Lichtjahre hinter der Innenseite des Chronopulswalls, als unsere Syntrons seltsame undeutliche Datenströme wahrnahmen. Dann schlug die fremde Technik erbarmungslos zu. Viren hatten wir uns eingefangen. Computerviren. Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass sowas seit Ewigkeiten der Vergangenheit angehörte und unsere hochgezüchteten Rechner entsprechende Sicherheitsbarrieren aufwiesen. Pustekuchen. Nichts dergleichen. Die Technik fiel zum größten Teil aus, Türen waren nicht mehr verschließbar und Darshool überwältigte seine Wachen zwecks Flucht aus seinem Gefängnis.

Als Geisel nahm er ausgerechnet Pedrass Foch mit. Und ich konnte sie nicht orten. Den Cantaro sowieso nicht, weil der natürlich nur mit seiner technischen Gehirnhälfte dachte und Foch auch nicht, weil Darshool ihn k.o. geschlagen hatte. Salaam Siin hatte den Droiden zwar gesehen, das brachte mich aber nicht weiter, weil der Cantaro Pedrass Foch in seiner Gewalt hatte und ich Letzteren nicht gefährden wollte. Also gelang ihm mitsamt einer Space-Jet die Flucht. Das passte für ihn auch, weil grade eben fünf Ewigkeitsschiffe angriffen. Nachdem sie Darshools Jet aufgenommen hatten und wir ihnen unsere Transformkanonen gezeigt hatten, waren die Cantaro - Raumer ganz schnell wieder weg. Damit war der eigentliche Grund ihres Auftauchens dann sonnenklar.

Und wir? Naja, Sato wurde wieder gesund und wir fingen an, den Pulswandler zu reparieren. Die Explosion, so meinte unser Alternativ - Guru, hätten wir wohl Darshool zu verdanken. Der hatte extra eine Schaltung eingebaut, die nach der Durchquerung des Chronopulswalls wirksam wurde. Und bumm. Aber man gönnt sich ja sonst nichts.

Als der Virus ganz langsam aber sicher vertrieben wurde und die Ortung wieder funktionierte, bemerkten wir in der Nähe zwei fremde Schiffe, die genau wie wir hier gestrandet zu sein schienen. Wo die herkamen, konnten wir leider nicht feststellen. Und noch nicht mal ich konnte etwas espern. Ich merkte zwar, dass da was war, aber eben nicht wer oder was. Ich. Der schönste, beste und schlaueste aller Mausbiber. Stell dir das mal vor. Und Perry durfte ich auch noch beichten, dass wir mit Salaam Siin einen blinden Passagier an Bord hatten.
"Hast du eigentlich schon immer nur das gemacht, was du wolltest?", fragte Lee den Ilt.

"Nein, nicht immer", antwortete Gucky. "Aber doch das eine oder andere Mal. Insbesondere dann, wenn unser größter aller großen Meister mal wieder meinte, er hätte die Weisheit für sich alleine gepachtet. Dann musste ich ihn ein wenig lenken und zwar so, ohne dass er es merkte. Meistens hat es funktioniert."

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Manchmal wirken CD - Romane auf mich irgendwie putzig. Der hier war so einer. Er ließ sich leicht und locker lesen, aber das war sowas von einem typischen Clark Darlton, dass es typischer schon gar nicht mehr geht.

Gucky hatte den blinden Passagier Salaam Siin in eine leer stehenden Kabine untergebracht. Normalerweise war die Tür ja abgeschlossen, das ging aber wegen des Computervirus nicht. Und so hatten sich Transformtechniker Oliver und Orter-Spezialistin Bea ausgerechnet dieses Teil für ihr geplantes Techtelmechtel ausgesucht. Der arme Salaam fiel fast in Ohnmacht, als er das merkte, weil er ja nackt unter der Dusche stand. Und das im Jahr AD 4731. Sowas aber auch!

Aber eines der Hauptthemen in der LKS war ja auch Sex in Perry Rhodan. Nicht dass irgendwann noch der hier auftaucht:

Bild

Immerhin kriege ich die Geschichte mit Pedrass Foch langsam aber sicher auf die Reihe. So ganz leer ist das Gedächtnis doch noch nicht. Beruhigend.
:D
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Re: Klassiker - Cantaro

Beitrag von R.B. »

Band 1436 - Die Bionten von Kyon - ist von Robert Feldhoff, erschienen am 27.02.1989
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"Wie geht es dir eigentlich?" fragte Gucky. "Meine Abwesenheit musste sein. Du hättest dich sonst zu sehr auf meine Unterstützung verlassen."

"Mir geht es sehr gut und ich habe dir über alle Maßen zu danken", antwortete Lee. "Mir war gar nicht klar, welche Rolle ich im Leben so vieler Menschen spielte und immer noch spiele. Meine Jobs sind für mich so selbstverständlich..."

"Andere bauen Getreide an und du unterstützt deine Leute", erklärte der Ilt. "Ich hoffe, das hat dir ein wenig die Augen geöffnet. Solltest du nochmal in tiefstem Frust zu versinken drohen, denke an diesen Nachmittag. Wie lange hat das eigentlich noch gedauert?"

Lee grinste. "Bis zum nächsten Morgen. Irgendwann tauchte noch eine Band auf und spielte altes keltisches Zeug. Mit Dudelsäcken. Da ging die Post ab. Als die Sonne wieder aufging, stand auf einmal der Bürgermeister von Thamestown vor mir und beschwerte sich über den Lärm. Eigentlich hätte er mir wegen meiner Verdienste eine Art Orden verleihen wollen, meinte er zu mir. Aber nach diesem fürchterlichen Krach könne ich froh sein, wenn ich nicht wegen öffentlicher Ruhestörung verknackt würde. Ich hab natürlich alles auf dich abgewälzt."

Gucky seufzte. "Immer auf die Kleinen. Aber mit mir kann man es ja machen. Hat es denn geklappt? Vor zwei Wochen wärst du doch noch in Ohnmacht gefallen, wenn dir einer sowas unter die Nase gerieben hätte."

"Ich gab ihm eröffnet, er würde ja sehen, dass der Bedarf nach derartigen Veranstaltungen vorhanden wäre und er sich mal was überlegen solle. Sonst würden wir das ab sofort einmal wöchentlich durchziehen. Er hat mich total konsterniert angesehen und wusste nicht mehr, was er sagen sollte. Gut, ich war nicht mehr ganz nüchtern, dass hat es vereinfacht. Aber ja, es hat geklappt. Und es war eigentlich ganz einfach. Wie mir mein Therapeut gesagt hat: Erst mit etwas Einfachem anfangen. Dann die komplizierten Dinge."

"Komm!" Gucky sah Lee an und gab ihr die Hand. "Draußen ist es schöner."

Er sprang mit ihr an die Stelle, an der Lee zu Beginn seines Urlaubes auf einmal hinter ihm gestanden hatte.

"Du willst sicherlich wissen, wie es weitergeht", sagte er. "Du hörst jetzt die vorerst letzte Geschichte mit meiner direkten Beteiligung. Danach spiele ich eine Weile keine Rolle mehr."

"Und das hast du überstanden? Meine Hochachtung!" Lees Blick war ein wenig ironisch.

"Man kann es sich kaum vorstellen. Ich, der erwiesenermaßen mehrfache Retter des Universums, bin nicht dabei. Aber merke dir, mein Kind: Man muss Jedem eine Chance geben. Sogar anderen Leuten." Gucky nickte generös, wurde aber sofort nachdenklich und begann seine Erzählung.
Spoiler:
Gucky erzählt die Geschichte der Bionten von Kyon:

Er wurde wach und kannte seinen Namen nicht. Er hatte keinen Namen. Er hatte auch keine Kleidung, er war nackt. Er befand sich in einem kleinen Raum mit einer Wasch- und einer Trinkgelegenheit und hatte keine Ahnung, woher er das wusste. Ihm war auch nicht klar, woher sein Wissen über seine Gestalt kam. Dass er Schultern hatte zum Beispiel, von denen die eine merklich tiefer hing als die andere. Dass er eine humanoide Gestalt mit einem aufgeschwemmten Rumpf hatte. Er wusste nicht, wieso er zählen konnte. Dass er zum Beispiel an der rechten Hand sieben Finger hatte und an der linken Hand nur vier.

Er hatte keine Ahnung, dass er eigentlich nur ein Zerrbild einer menschlichen Gestalt war. Er wusste auch nicht, wieso er überhaupt existierte. Er probierte seinen Körper aus: Mit den kurzen und stämmigen Beinen würde er schnell laufen und hoch springen können. Aber ausdauernd? Eher nicht. Über seinen Augen hatte er noch zwei weitere funktionsunfähige Augenansätze, stellte er fest. War er typisch für irgendetwas oder irgendwen? Aber woher sollte er das wissen?

Auf einmal öffnete sich die Tür zu seinem Raum und er trat neugierig vor. Weit kam er nicht. Ein zwei Meter hoher, silberner Zylinder stand vor ihm. Der Zylinder gab seltsame Geräusche von sich und er begriff, dass die Töne Sprache waren. "Dein Name ist Zoporra", sagte das Ding. "Folge mir."

Zoporra lief hinter dem Teil her, aber er war mit seinen kurzen Beinen nicht schnell genug. Er dürfe nicht zurückbleiben, hörte er. Das würde sein Fehlerkonto erhöhen. Überhaupt erhöhte so ziemlich alles, was er tat, sein Fehlerkonto. Fragen stellen, vermeintlich zu langsame Gelehrbarkeit, Verweigerungen, einfach alles. Was es mit diesem Fehlerkonto auf sich hatte, wusste er natürlich auch nicht. Aber er lernte. Über den Weltraum. Über Sonnen und Planeten. Er lernte Sprachen. Interkosmo konnte er schon. Warum, wusste er nicht. Auch nicht, warum die Sprache Interkosmo hieß. Aber erlernte terranisch. Aus diesem Begriff leitete er ab, dass es einen Ort namens Terra geben müsse. Wo immer der auch war. Er lerne alles Nötige über Hypnoschulung, erfuhr er. Was er nicht lerne, brauche er nicht, teilte ihm das silberne Ding mit.

Auf einmal sah er eine weitere dieser silbernen Maschinen. Sie stand vor einem Hocker und zum ersten Mal sah Zoporra bewusst ein anderes Wesen. Der andere war nicht so unförmig wie er. Der Zweitling hieß Ornomall, erfuhr er. Zoporra hasste ihn vom ersten Augenblick an, weil der Andere besser aussah. Ohne es zu wollen, traten die zwei so ähnlichen und doch so ungleichen Wesen in einem Wettbewerb gegeneinander an. Relativ schnell stellte sich heraus, dass Ornomall zwar weniger körperliche Beeinträchtigungen, dafür aber massive Lernschwierigkeiten hatte. Was Zoporra sofort begriff, kapierte sein Gegenspieler erst nach langer bis sehr langer Zeit. Wenn überhaupt.

Im Laufe der Zeit merkten sie beide, dass die silbernen Maschinen Raumfahrer aus ihnen machen wollten. Ornomall hinterließ während des Lernens keinen besonders guten Eindruck und war ziemlich deprimiert. Fast hatte Zoporra ein wenig Mitleid mit ihm. So vergingen ungefähr 200 Tage und langsam aber sicher wollte Zoporra mehr wissen. Mehr kennen. Mehr sehen. Mehr als nur die in sich geschlossenen Räumlichkeiten, in denen sein Silberling ihn herumführte. Sicherlich, manchmal ging es mit einem Antigravlift auf- oder abwärts oder er sah den einen oder anderen Lernort. Er wusste aber auch, dass es ein außerhalb geben musste und da wollte er hin.

Und so versuchte er einen Ausbruch. Zwecklos. Kurz vor Erreichen des Zieles tauchte sein Zylinder wieder auf und erzählte ihm wieder etwas von seinem Fehlerkonto. Er habe den Grenzwert überschritten, hörte er. Die Maschine packte ihn in Höhe des verletzlichen Rumpfes und schleppte ihn zurück.

Zoporra hatte keine Ahnung, wie lange er in seiner Zelle eingesperrt war. Hunger und Durst musste er nicht ertragen, dafür aber endlose Langeweile. Gefühlt hatte es ewig gedauert, bis sich seine Tür öffnete und er seinen silbrigen Zylinder wieder sah. Er solle heraus kommen. Würde er versuche zu fliehen, brauche man Waffengewalt, hörte er. Und tatsächlich, er sollte endlich mehr von der Welt sehen. Man brachte ihn zu einem Raumschiff. Er würde von hier fortgebracht, sagte das Ding zu ihm. Das Schott öffnete sich und überrascht fand er dahinter seinen ungeliebten Mitlehrling Ornomall.

Er sah aber noch andere Wesen, ungefähr fünfzig an der Zahl. Grob ähnelten sie ihm. In der Regel zwei Arme, zwei Beine, ein Kopf. Das wars aber auch. Er kapierte, dass die anderen ebenso wenig wie er den Anforderungen seiner Lehrmeister entsprachen. Sollten sie irgendwo entsorgt werden? Ja. Das war wohl die traurige Wahrheit. Wer auch immer es war, man wollte sie los sein, aus dem Sinn haben. Hielt sie für Ausschuss. Und so ging es zu einem ungemütlichen, kalten Planeten, der um eine rote Sonne kreiste. Dort sah er Wesen, die noch absonderlicher waren, als die, die er bislang gesehen hatte. Von Jiitüp, einem der Anführer, mit dem er sich angefreundet hatte, erfuhr er, dass sie zehn Millionen waren. Zehn Millionen mal Ausschuss.

Zoporra machte das Beste daraus und etablierte sich auf Grund seiner schnellen Auffassungsgabe neben Jiitüp als zweiter Anführer. Da man die Raumschiffe, mit denen sie "geliefert" wurden auf dem kalten Planeten stehen ließ, führten sie ab und zu Expeditionen in den Weltraum durch. Doch nie kam eines der Schiffe wieder zurück.

Es sollte viele Jahre dauern, bis der Alltag der Bionten erneut unterbrochen wurde. Man ortete fremde Flugkörper, die auf dem Planeten niedergingen und sah Wesen aussteigen, die einfach perfekt waren. Natürlich stellten sie sich die Frage, ob das die Urheber der Experimente waren, denen sie entstammten. Je länger sie darüber nachdachten, desto wahrscheinlicher erschien es ihnen. Und sie beabsichtigten, den Neuankömmlingen eine Falle zu stellen.

Naja, du kannst dir sicherlich denken, dass wir diese Neuen waren. Zwischen zwei Wällen gefangen, benötigten wir eine Welt, auf der wir in Ruhe unsere Rechner wieder programmieren konnten. Und weiter nachdenken konnten, wie es denn nun weitergehen solle. Denn der Virenwall machte uns zu schaffen. Wir hatten diverse Sonden ausgeschleust. Überlichtschnell, unterlichtschnell, mit Funk, ohne Funk oder Hyperfunk, um festzustellen, auf welche Art wir durchkommen könnten. Keine Chance. Alle waren explodiert. Zurück nach Phönix konnten wir auch nicht, denn Waringers Wundermaschinchen war nach der Explosion noch nicht einsatzfähig. Also ging es zu dem einzigen Planeten, den wir fanden. Eine ziemlich kühle Welt, die eine rote Sonne umkreiste.

Nach der Landung versuchten wir, Kontakt aufzunehmen. Was natürlich auch nicht klappte. Wir sahen zwar alle möglichen Bionten, die aber im Regelfall die Flucht ergriffen, sobald sie uns sahen. Ich beschreibe dir diese Wesen absichtlich nicht näher, es war furchtbar. Und sie konnten ja nichts dafür, dass sie in den Augen ihrer Erschaffer Ausschuss waren und hierhin entsorgt worden waren. Da hatte wohl jemand Gott gespielt. Das Ergebnis war grauenhaft. Aber dumm waren sie nicht. Sie stellten uns eine Falle, aus der noch nicht mal ich meine Leute vor dem sicheren Tod retten konnte. Das ist mir damals eine ganze Weile nachgelaufen.

Der einzige, der uns helfen konnte, war Salaam Siin, unser Meistersänger. Er war körperlich völlig geheilt, aber seine Psyche sagte ihm andauernd, er könne noch nicht singen, würde es nie wieder lernen und sei völlig überflüssig. Sogar Suizid - Gedanken hatte er. Letztlich half, dass ich ihn unter massiven Stress stellte, indem ich ihn telekinetisch mitten ins Geschehen zwang. Und Salaam sang wieder. Aus schrillen, tödlichen Tönen wurden sanfte Melodien. Er allein schaffte es, die Bionten zu überzeugen. Sie legten die Waffen weg. Mein siebter Sinn, der mir auf Phönix gesagt hatte, es wäre besser, den Ophaler mitzunehmen, hatte mich nicht betrogen.

Der vorderste Biont stellte sich uns vor. "Ich bin Zoporra", sagte er. Perry bat ihn um etwas Geduld. Es dauere noch, bis man gemeinsame Pläne schmieden könne. Er habe Geduld, sagte Zoporra. Vor allem aber habe er jetzt Hoffnung.
Lee sagte kein Wort und sah Gucky entsetzt an.

"Ja", reflektierte der Ilt nochmals. "Sie haben diese Welt tatsächlich als eine Art Müllhalde für ihre schief gegangenen genetischen Experimente benutzt. Verbrecher ersten Ranges eben."

"Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Die armen Teufel. Ich glaube, so etwas würde mir nach Jahrzehnten noch Probleme bereiten. Wie werdet ihr mit solchen Situationen fertig?" fragte Guckys Freundin.

"Glaube mir, das geht an uns auch nicht so einfach vorbei. Du meinst immer, du hättest schon alles gesehen und dann kommt Kyon. Wir haben im Laufe der Zeit natürlich Techniken entwickelt, mit derartigen Dingen schneller klar zu kommen. Aber glaub mir, in der Stille der Kabine tauchen die Gespenster so manches Mal wieder auf. Auch jetzt sind sie wieder da, obwohl Kyon schon so lange her ist."

Gucky stand auf und besah sich Lee von oben bis unten. "Aber hier habe ich eine sehr sympathische Begleiterin, die mir hilft, die bösen Geister aus meinem Kopf zu vertreiben." Er setzt sich wieder.

Just in diesem Moment sprach eine ihm sehr gut bekannte Stimme hinter ihm. "Dann wollen wir doch mal dafür sorgen, dass keine Langeweile aufkommt, wenn die Gespenster weg sind. Newengland hat ein Problem", sagte Reginald Bull.

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Meine Erinnerung hat mich nicht betrogen. Robert Feldhoff konnte gute und sehr gute Romane schreiben. Der hier ist so einer. Der extrem starke Beginn erinnerte mich - obwohl ganz anderes Thema - an WiVos Meisterwerk in Band 322 (Ein Gigant erwacht). Auch dort wird genau wie hier die Perspektive des Fremden eingenommen. In eine ähnliche Welt werden wir von Robert entführt. Wir sehen die Welt durch Zoporras Augen, ohne zunächst zu erfahren, wie diese eigentlich aussieht.

Als der Schwenk auf Rhodan und Co kommt, ist der Roman schon mehr als ein Drittel gelesen. Prompt flacht die Handlung etwas ab, um die starken Momente bei erneutem Blick auf Zoporra wieder erleben zu dürfen. Dort baut sich ein seltsames Grauen auf, als die Bionten detaillierter geschildert werden.

Eindeutig: Beide Daumen hoch!
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