Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!

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patulli
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von patulli »

Bei diesen Entfernungen bitte auch die Lichtgeschwindigkeit berücksichtigen. Wenn man das Schiff in einem Lichtjahr Entfernung per Spektralanalyse erst in einem Jahr entdeckt ist das nicht besonders hilfreich. Und da Sterne bei PR auch Hyperstrahler sind und zwar ganz formidable, macht ein Verstecken gegen überlichtschnelle Ortung evtl. schon Sinn wenn die eigenen Emissionen da einfach untergehen.
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von AARN MUNRO »

Gregor Paulmann hat geschrieben: 23. Januar 2023, 21:00
AARN MUNRO hat geschrieben: 23. Januar 2023, 08:39 Außerdem nervt mich immer dieser "verstecken-wir-uns- in- der- Sternkorona"-Quatsch.Jede einfache Fourier-Analyse würde das Schiff aus der Sternstrahlung herausfiltern.Aber da das nun mal zum Kanon gehört, schweige ich jetzt darüber. :unschuldig:
Jetzt mal ehrlich.
Eine Spektralanalyse - von mir aus fouriertransformiert - die aus einer gewissen Entfernung gemacht wird, um die gesamte Sternenfläche abzudecken, soll da ein Schiff finden...wie soll das gehen?
Nehmen wir statt eines roten Riesens mal zum Anfangen was kleines...ein weißer Zwerg mit 12000 km Durchmesser (Sirius B).
Ein stattlicher Omniträger mit 2,2 km Durchmesser deckt also gerade 0,0000033% der Sternoberfläche ab.
Und es taucht einige 100-Kilometer IN die Korona ein...

Was willst Du da filtern, wenn nichts verdeckt wird... 8-) ?
Mehrfach überlagerter Oberflächenscan aufsummiert mit älterer, variabler Zeitschablone (Energieemission) des Sterns drübergelegt (ohne getarntes Schiff) und subtrahiert, filtert locker jeden Peak heraus. Die Oberfläche kann auch simultan erfasst werden durch Positroniken und Hyperorter.Sie muss nicht nacheinander über Teilflächen "aufgescannt" werden.Die Korona hat übrigens die Eigenschaft sehr dünn zu sein.Geringe Teilchendichte mit hoher Temperatur, weil Geschwindigkeit.Eintauchen in die Photosphäre wäre etwas wirksamer, aber auch hier kann man herausfiltern.Alle Maschinen kann man ja wegen der Ambiente nicht abschalten.Schutzschirme strahlen zusätzlich etc.Periodische Rotationsbewegung ließe sich messen, falls das Schiff im Orbit kreist und nicht "steht".Am Ort des Schiffes ist die Teilchendichte der Korona "dünner".Es gibt Schutzschirmreaktionen in der Korona , die als singuläres Ereignis anmessbar sind.Paratron-oder HÜ-Schirm sind Hyperstrahler.Es gibt da schon Möglichkeiten.Wer die Nadel sucht, findet sie auch.
Zuletzt geändert von AARN MUNRO am 24. Januar 2023, 08:48, insgesamt 3-mal geändert.
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von AARN MUNRO »

STDu1711 hat geschrieben: 23. Januar 2023, 11:06
AARN MUNRO hat geschrieben: 23. Januar 2023, 08:39
RolfK hat geschrieben: 21. Januar 2023, 12:20 Die Autorin liefert eine ordentliche Story ab, das Heft hat mich gut unterhalten.
Eine Stelle gab mir etwas zu denken.
Die Autorin beschreibt das Ortungsversteck der RA als so "verlassen", dass sich "... nicht einmal in weniger als einem Lichtjahr Entfernung Händlerrouten im Leerraum kreuzten,..".
Wenn wir versuchen, uns vorzustellen, dass die Händler des Perryversums nur bewohnte Systeme anfliegen, und dass solche bewohnten Systeme relativ selten sind, dann dürfte es in der ganzen Galaxis, egal ob Milchstrasse, Andromeda oder Gruelfin, kaum Sterne geben, die bei dieser Definition nicht "verlassen" sind.
Außerdem nervt mich immer dieser "verstecken-wir-uns- in- der- Sternkorona"-Quatsch.Jede einfache Fourier-Analyse würde das Schiff aus der Sternstrahlung herausfiltern.Aber da das nun mal zum Kanon gehört, schweige ich jetzt darüber. :unschuldig:
Fourier-Analysen sind nicht so einfach wie man glaubt. Zumindest nicht, wenn Ein- und Ausgabe von Inpotroniken über Lochkarten funktioniert. :fg:
Mit rotierenden Walzenskalen? :D Ja, seitdem es keine Syntroniken mehr gibt ...
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von STDu1711 »

AARN MUNRO hat geschrieben: 24. Januar 2023, 08:32
Gregor Paulmann hat geschrieben: 23. Januar 2023, 21:00
AARN MUNRO hat geschrieben: 23. Januar 2023, 08:39 Außerdem nervt mich immer dieser "verstecken-wir-uns- in- der- Sternkorona"-Quatsch.Jede einfache Fourier-Analyse würde das Schiff aus der Sternstrahlung herausfiltern.Aber da das nun mal zum Kanon gehört, schweige ich jetzt darüber. :unschuldig:
Jetzt mal ehrlich.
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Und es taucht einige 100-Kilometer IN die Korona ein...

Was willst Du da filtern, wenn nichts verdeckt wird... 8-) ?
Mehrfach überlagerter Oberflächenscan aufsummiert mit älterer, variabler Zeitschablone (Energieemission) des Sterns drübergelegt (ohne getarntes Schiff) und subtrahiert, filtert locker jeden Peak heraus. Die Oberfläche kann auch simultan erfasst werden durch Positroniken und Hyperorter.Sie muss nicht nacheinander über Teilflächen "aufgescannt" werden.Die Korona hat übrigens die Eigenschaft sehr dünn zu sein.Geringe Teilchendichte mit hoher Temperatur, weil Geschwindigkeit.Eintauchen in die Photosphäre wäre etwas wirksamer, aber auch hier kann man herausfiltern.Alle Maschinen kann man ja wegen der Ambiente nicht abschalten.Schutzschirme strahlen zusätzlich etc.Periodische Rotationsbewegung ließe sich messen, falls das Schiff im Orbit kreist und nicht "steht".Am Ort des Schiffes ist die Teilchendichte der Korona "dünner".Es gibt Schutzschirmreaktionen in der Korona , die als singuläres Ereignis anmessbar sind.Paratron-oder HÜ-Schirm sind Hyperstrahler.Es gibt da schon Möglichkeiten.Wer die Nadel sucht, findet sie auch.
Wer die Nadel sucht. Genau. Macht man wenn man weiss, das sich in einem bestimmten Heuhaufen eine Nadel, die wert zu finden ist, befindet.

Aber Milliarden Sonnen einer Galaxis abzusuchen ohne zu wissen, was man sucht, vielleicht sogar ohne zu wissen, das es etwas zu suchen gibt. Vermutlich eher nicht.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es eine Miniserie mit Dao-Lin-Hay geben sollte.
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Gregor Paulmann
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von Gregor Paulmann »

AARN MUNRO hat geschrieben: 24. Januar 2023, 08:32
Mehrfach überlagerter Oberflächenscan aufsummiert mit älterer, variabler Zeitschablone (Energieemission) des Sterns drübergelegt (ohne getarntes Schiff) und subtrahiert, filtert locker jeden Peak heraus. Die Oberfläche kann auch simultan erfasst werden durch Positroniken und Hyperorter.Sie muss nicht nacheinander über Teilflächen "aufgescannt" werden.Die Korona hat übrigens die Eigenschaft sehr dünn zu sein.Geringe Teilchendichte mit hoher Temperatur, weil Geschwindigkeit.Eintauchen in die Photosphäre wäre etwas wirksamer, aber auch hier kann man herausfiltern.Alle Maschinen kann man ja wegen der Ambiente nicht abschalten.Schutzschirme strahlen zusätzlich etc.Periodische Rotationsbewegung ließe sich messen, falls das Schiff im Orbit kreist und nicht "steht".Am Ort des Schiffes ist die Teilchendichte der Korona "dünner".Es gibt Schutzschirmreaktionen in der Korona , die als singuläres Ereignis anmessbar sind.Paratron-oder HÜ-Schirm sind Hyperstrahler.Es gibt da schon Möglichkeiten.
Wer die Nadel sucht, findet sie auch.
Danke für Deine Antwort.
Ich denke allerdings, hier trifft theoretische Physik (was ist theoretisch möglich?) auf praktische Technik (was erlaubt meine Technologie).

WENN ich ein Referenzspektrum haben sollte und
WENN dessen Auflösung fein genug sein sollte und
WENN ich die ungefähre Position des Schiffes kenne und
WENN es Leckagen der Eigensignaturen des Schiffes trotz Abschirmung geben sollte und
WENN diese dann durch die starke natürlichen Strahlungsquellen der Sonne nicht überlagert werden bzw.
WENN mein Ortungssensor eine Auflösung besitzt, den Größenordnungsunterschied davon zu unterscheiden und
WENN ich überhaupt weiß, dass ich eine Nadel suche...

...dann könnte ( und nicht muss) es eventuell...vielleicht...klappen.

Selbstverständlich kannst Du ein Universum entwerfen, in dem so was einfach technisch möglich ist und man sich nicht bei einer Sonne verstecken kann...nur eben nicht im PR-Universum für den Techlevel der Galaktiker oder Panjasen... oder unserem Realuniversum...
"Ich wusste nicht, dass es unmöglich ist - also habe ich es einfach gemacht." [Jean Cocteau]

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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von AARN MUNRO »

Gregor Paulmann schreibt:
Ich denke allerdings, hier trifft theoretische Physik (was ist theoretisch möglich?) auf praktische Technik (was erlaubt meine Technologie).
Da hast Du nicht unrecht ... aber so war die Extrapolation des Realen zum Phantastisch-Logisch-Pseudorealen ja bereits im Perry seit Kurt Mahr. B-)

Ach ja, Photometer sind da auch sehr empfindlich bereits heute.Wenn das Schiff keinen Deflektor oder Paros-Schattenschirm oder Ähnliches hat, dann kann eine Verdunkelung gemessen werden.Bereits heute kann man bei extrasolaren Sternen 500km durchmessende Planetoiden/Asteroiden vor der Sonnenscheibe messen und so erkennen.(Also etwa OLD MAN-Größe).Zugegeben, die sind meist nicht ganz in der Korona (aber oft im Nullkomma-Bereich einer AU), sondern einige,wenige Millionen km weiter vom Stern entfernt , aber die weit fortgeschrittene Perrytechnik sollte doch wirklich fünfzigfache Empfindlichkeit haben, dann messe ich auch ein 2-km-Schiff an.

Und was die Nadelsuche betrifft: wenn ich weiß, dass irgendwo da draußen ein fremdes Schiff (z.B.der Terraner) ist, dann stelle ich meine Orter entsprechend auf die Scannung ein.Eine gut ausgebildete Mannschaft macht das sowieso rein routinemäßig als militärische Modellierung beim täglichen Drill.Was-wäre-wenn- ... da draußen ein Schiff sich in der Korona versteckt.Finden wir es?
Wer es zuerst entdeckt, bekommt eine goldene Galax- Dublone! Die ist neben dem Antigravschacht an die Wand der Funk-und Ortunggszentrale geheftet. :D

Das in-der-Korona-Verstecken ist eben auch nur ererbter Kanon in der Perryserie,unhinterfragt, logisch-technisch klar nicht unbedingt, wie ja diese Diskussion hier zeigt.
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von STDu1711 »

Nehmen wir uns doch mal den aktuellen Fall vor:

Frage1: Wissen die Panjasen von der Ra?
Jein. Einige sicherlich, aber ob die Panjasen auf der Magellan die Ra an übergeordnete Instanzen weitergemeldet haben ist unklar. Ich vermute eher nicht. Die glauben ja, die Ra wäre das Beiboot eines größeren Fernraumschiffs.

Frage 2: Suchen die Panjasen die Ra?
Klares Nein. Wenn überhaupt suchen sie wohl das nichtexistietende Mutterschiff.

Frage 3: Suchen die Panjasen überhaupt?
Vermutlich eher nicht. Sie kennen ja das nicht vorhandene Mutterschiff gar nicht. Keine Information über Größe, Form, Emissionsspektrum. Eine Suche mit so geringen Erfolgsaussichten zu starten, wäre Ressourcenverschwendung.

Frage 4: Wo müssten die Panjasen suchen?
Sicherlich nicht in ganz Gruelfin, aber doch in dem Bereich der Galaxis, der Morschatzdas benachbart ist. Plus vielleicht in einigen nahegelegenen Sternenhaufen. Das ergibt dann immer noch einige Millionen in Frage kommende Sonnensysteme.

Fazit: Die Panjasen müssten in einem riesigen Raumgebiet ein ihnen völlig unbekanntes Objekt, über das sie grundfalsche Annahmen haben, finden. Sie werden das noch nicht mal versuchen.

Schlussfolgerung: die Ra ist sicher. Sie versteckt sich in der Sonne nicht, um der Suche der Panjasen zu entgehen, sondern um irgendwelchen Zufallsbegegnungen aus dem Weg zu gehen,
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es eine Miniserie mit Dao-Lin-Hay geben sollte.
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von AARN MUNRO »

STDu1711 hat geschrieben: 25. Januar 2023, 09:57 Nehmen wir uns doch mal den aktuellen Fall vor:

Frage1: Wissen die Panjasen von der Ra?
Jein. Einige sicherlich, aber ob die Panjasen auf der Magellan die Ra an übergeordnete Instanzen weitergemeldet haben ist unklar. Ich vermute eher nicht. Die glauben ja, die Ra wäre das Beiboot eines größeren Fernraumschiffs.

Frage 2: Suchen die Panjasen die Ra?
Klares Nein. Wenn überhaupt suchen sie wohl das nichtexistietende Mutterschiff.

Frage 3: Suchen die Panjasen überhaupt?
Vermutlich eher nicht. Sie kennen ja das nicht vorhandene Mutterschiff gar nicht. Keine Information über Größe, Form, Emissionsspektrum. Eine Suche mit so geringen Erfolgsaussichten zu starten, wäre Ressourcenverschwendung.

Frage 4: Wo müssten die Panjasen suchen?
Sicherlich nicht in ganz Gruelfin, aber doch in dem Bereich der Galaxis, der Morschatzdas benachbart ist. Plus vielleicht in einigen nahegelegenen Sternenhaufen. Das ergibt dann immer noch einige Millionen in Frage kommende Sonnensysteme.

Fazit: Die Panjasen müssten in einem riesigen Raumgebiet ein ihnen völlig unbekanntes Objekt, über das sie grundfalsche Annahmen haben, finden. Sie werden das noch nicht mal versuchen.

Schlussfolgerung: die Ra ist sicher. Sie versteckt sich in der Sonne nicht, um der Suche der Panjasen zu entgehen, sondern um irgendwelchen Zufallsbegegnungen aus dem Weg zu gehen,
Es geht um den allgemeinen, grundsätzlichen Fall, nicht um den aktuellen Sonderfall.Ansonsten stimme ich Deiner Argumentation, die RA betreffend, durchaus zu.
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von STDu1711 »

Was den allgemeinen Fall angeht: ist jetzt schon ziemlich lange her, dass ich die alten Hefte gelesen habe. Aber gab es da nicht auch Situationen, wo ein Schiff im Ortungsschutz von Sonnen entdeckt wurde? Oder war das ein absolut sicheres Versteck?
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es eine Miniserie mit Dao-Lin-Hay geben sollte.
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von Gregor Paulmann »

STDu1711 hat geschrieben: 25. Januar 2023, 10:50 Was den allgemeinen Fall angeht: ist jetzt schon ziemlich lange her, dass ich die alten Hefte gelesen habe. Aber gab es da nicht auch Situationen, wo ein Schiff im Ortungsschutz von Sonnen entdeckt wurde? Oder war das ein absolut sicheres Versteck?
Über den Grad der Sicherheit entscheidet im Zweifel der notwendige Spannungsbogen der betreffenden Handlung...Also die Expofactoy... :unschuldig:
Aber "man" (bzw. Frau :D ) ist schon um Konsistenz bemüht...
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von nanograinger »

AARN MUNRO hat geschrieben: 25. Januar 2023, 08:29...
Ach ja, Photometer sind da auch sehr empfindlich bereits heute.Wenn das Schiff keinen Deflektor oder Paros-Schattenschirm oder Ähnliches hat, dann kann eine Verdunkelung gemessen werden.Bereits heute kann man bei extrasolaren Sternen 500km durchmessende Planetoiden/Asteroiden vor der Sonnenscheibe messen und so erkennen.
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Dass wir Exoplaneten entdecken können (bspw. über Verdunkelung) hängt meistens damit zusammen, dass man periodische Phänomen nachweisen kann. Und ein nachgewiesener Planet ist sicherlich nicht in der Corona (oder noch tiefer) des Zentralgestirns. Das gilt insbesondere für die direkte Beobachtung.

Stünde Old Man in der Sonnenkorona (und ist nicht thermalisiert) könnte es wegen den Sonnenflecken und anderer Fluktuationen nicht entdeckt werden.
AARN MUNRO hat geschrieben: 25. Januar 2023, 08:29...
Das in-der-Korona-Verstecken ist eben auch nur ererbter Kanon in der Perryserie,unhinterfragt, logisch-technisch klar nicht unbedingt, wie ja diese Diskussion hier zeigt.
Logisch-technisch ist tatsächlich nicht viel klar. Die Idee scheint erst einmal logisch: Man versteckt die Emmissionen seines Raumschiffes vor einem Hintergrund viel stärkerer Emissionen.

Aber: Die Corona ist nicht nur sehr heiß (aber auch von geringer Dichte), man ist dann auch sehr nahe des jeweiligen Zentralgestirns, und das heißt, dass eine sehr hohe Strahlungsleistung vorliegt. Fliegt man dort also mit seinem Raumschiff hin, dann kommt es zum thermischen Ausgleich, und leider verträgt zwar Arkonstahl oder Ynkelit sehr hohe Temperaturen, die Besatzung der Raumschiffe aber nicht. Also sind Schutzschirme von Nöten, welche aber a) die Eigenemissionen hochtreiben, und b) eine Anomalie im Sonnenspektrum erzeugen (aber siehe oben, das mag weniger auffällig sein, da es viele "Anomalien" gibt).
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von STDu1711 »

Ist jetzt etwas Outtake, aber es gibt vermutlich nur wenige plausible Möglichkeiten, sich mit einem Raumschiff zu verstecken.

1. "In" einer Sonne
Pro:
- Energieemission der Sonne wird die des Schiffs zum Großteil überlagern, guter Schutz gegen Ortung
- nahezu unendliche Auswahl an Verstecken
Contra:
- Schiff muss Energie verbrauchen, um nicht zu verdampfen, die dann doch nicht komplett von der Sonne überlagert werden wird, reduziert den Ortungsschutz
Unklar:
- wie sieht es mit Schutz vor aktiver Tastung aus

2. Auf einem Planeten / Mond
Pro:
- Schiff kann bei entsprechender Umgebung energetisch nahezu stillgelegt werden, kaum Risiko von Ortung
- nahezu unendliche Auswahl an Verstecken
- Tastung wohl eher schwierig
Contra:
- große Konzentrationen von Metallen können aus dem Orbit angemessen werden

3. Im Leerraum
Pro:
- unendliche Auswahl an Verstecken
- Tastung wohl eher schwierig
Contra:
- Schiff kann energetisch runtergefahren werden, aber nicht nicht stillgelegt werden, daher höhere Ortungsgefahr

4. In einer großen Menge anderer Raumschiffe
- eher Sonderfall

Alle vier "Verfahren" kamen schon in der Serie vor.

Ich würde jetzt mal sagen: wenn ich toter Mann spielen kann, dann würde ich mich eher im Leerraum in einer sternenormen Zone verkriechen und dann treiben lassen. Wenn ich Aktivitäten entfalten muss (z.B. mein Schiff reparieren) wäre wohl eine Sonne besser.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es eine Miniserie mit Dao-Lin-Hay geben sollte.
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von AARN MUNRO »

nanograinger schreibt:Stünde Old Man in der Sonnenkorona (und ist nicht thermalisiert) könnte es wegen den Sonnenflecken und anderer Fluktuationen nicht entdeckt werden.
Die Sonnenflecken sind auf der Sonnenoberfläche, d.h. in der Photosphäre oder vielleicht sogar runter bis zur Chromosphäre oder tiefer.Das weiß ich jetzt nicht genau.Sie sind nicht in der Korona, die nur ein Materieteilchen-und Strahlungsfeld um die Sonne herum ist.Allerdings erzeugen sie starke (vierdimensionale) Magnetfelder, die eine ordinäre Ortung vielleicht stören könnten, aber keine Hyperortung.Außerdem kann man sie ausfiltern.

Dann ist das ortende Schiff natürlich näher am Stern als wir bei der Entdeckung extrasolarer Exoplaneten über periodische Verdunkelung von der fernen Erde .Auch das müsste zu höheren, positiven Ergebnissen bei der Ortung versteckter Schiffe führen.In der Frühzeit der Perryserie kreisen die versteckten Schiffe außerdem orbital um den jeweiligen Stern.Sie standen nicht still, jedenfalls oft nicht.Damit hat man Periodizität, was bei der Ortung hilft.
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von nanograinger »

AARN MUNRO hat geschrieben: 27. Januar 2023, 08:41
nanograinger schreibt:Stünde Old Man in der Sonnenkorona (und ist nicht thermalisiert) könnte es wegen den Sonnenflecken und anderer Fluktuationen nicht entdeckt werden.
Die Sonnenflecken sind auf der Sonnenoberfläche, d.h. in der Photosphäre oder vielleicht sogar runter bis zur Chromosphäre oder tiefer.Das weiß ich jetzt nicht genau.Sie sind nicht in der Korona, die nur ein Materieteilchen-und Strahlungsfeld um die Sonne herum ist.Allerdings erzeugen sie starke (vierdimensionale) Magnetfelder, die eine ordinäre Ortung vielleicht stören könnten, aber keine Hyperortung.Außerdem kann man sie ausfiltern.
Es geht doch darum, Raumschiffe aus einer Entfernung zu orten, die viel größer ist, als die Entfernung des Raumschiffs zum Zentralgestirn. Dann ist es egal, ob die Sonnenflecken (die an der Photosphäre beobachtet werden) oder andere zeitveränderliche (nicht periodische) Fluktuationen noch etwas näher an der Sonnenoberfläche sind als die Corona. Und nichtperiodische Fluktuationen kann man nicht ausfiltern.
AARN MUNRO hat geschrieben: 27. Januar 2023, 08:41 Dann ist das ortende Schiff natürlich näher am Stern als wir bei der Entdeckung extrasolarer Exoplaneten über periodische Verdunkelung von der fernen Erde .Auch das müsste zu höheren, positiven Ergebnissen bei der Ortung versteckter Schiffe führen.In der Frühzeit der Perryserie kreisen die versteckten Schiffe außerdem orbital um den jeweiligen Stern.Sie standen nicht still, jedenfalls oft nicht.Damit hat man Periodizität, was bei der Ortung hilft.
Periodizität der Verdunkelung sieht man nur, wenn der Transit in der Sichtlinie liegt. Und ein Raumschiff ist viel, viel kleiner als bspw. Sonnenflecken (man schaue sich den Größenvergleich zur Erde an).

Aber nochmal: Es wird völlig unterschätzt, wie stark die Strahlung der Sonne ist, wenn man sich auf Coronaabstand nähert. Der Solar Orbiter wird "nur" auf 42 Mio. km an die Sonne rankommen und wird sich wohl auf der Sonnenseite auf 500 C erhitzen.
George
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von George »

nanograinger hat geschrieben: 27. Januar 2023, 09:18 Aber nochmal: Es wird völlig unterschätzt, wie stark die Strahlung der Sonne ist, wenn man sich auf Coronaabstand nähert. Der Solar Orbiter wird "nur" auf 42 Mio. km an die Sonne rankommen und wird sich wohl auf der Sonnenseite auf 500 C erhitzen.
Nasa-Sonde „Parker-Solar-Probe“ berührt die Sonne:

https://www.youtube.com/watch?v=gubYyP_bLMA
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von George »

Gregor Paulmann hat geschrieben: 23. Januar 2023, 21:00
AARN MUNRO hat geschrieben: 23. Januar 2023, 08:39 Außerdem nervt mich immer dieser "verstecken-wir-uns- in- der- Sternkorona"-Quatsch.Jede einfache Fourier-Analyse würde das Schiff aus der Sternstrahlung herausfiltern.Aber da das nun mal zum Kanon gehört, schweige ich jetzt darüber. :unschuldig:
Jetzt mal ehrlich.
Eine Spektralanalyse - von mir aus fouriertransformiert - die aus einer gewissen Entfernung gemacht wird, um die gesamte Sternenfläche abzudecken, soll da ein Schiff finden...wie soll das gehen?
Nehmen wir statt eines roten Riesens mal zum Anfangen was kleines...ein weißer Zwerg mit 12000 km Durchmesser (Sirius B).
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Und es taucht einige 100-Kilometer IN die Korona ein...

Was willst Du da filtern, wenn nichts verdeckt wird... 8-) ?
In meiner Schulzeit hatten wir einen Keramikofen mit Guckloch. Im Betrieb hat man das helle Glühen gesehen, aber keine Gegenstände. Alle Gegenstände emittieren das Licht gleich. Stichwort: Schwarzer Strahler.

Interessant wäre in diesem Zusammenhang wie eigentlich die Bedingungen an der "Sonnenoberfläche" sind: Strahlung, Temperatur, Druck, Wind. Ist das ein Problem für ein Perryversum-Schiff? Hilft eigentlich ein Schutzschirm? Die Energiestrahlung ist hauptsächlich sichtbares Licht, und die Schutzschirme sind durchsichtig!

Die Temperaturen sind ja nun kein Problem für die Hüllen. Man müsste also nur die Wärmeleitung unterbinden, oder geeignet kühlen. Solar-Scheine sollen da ja helfen. :D
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von STDu1711 »

AARN MUNRO hat geschrieben: 27. Januar 2023, 08:41
nanograinger schreibt:Stünde Old Man in der Sonnenkorona (und ist nicht thermalisiert) könnte es wegen den Sonnenflecken und anderer Fluktuationen nicht entdeckt werden.
Die Sonnenflecken sind auf der Sonnenoberfläche, d.h. in der Photosphäre oder vielleicht sogar runter bis zur Chromosphäre oder tiefer.Das weiß ich jetzt nicht genau.Sie sind nicht in der Korona, die nur ein Materieteilchen-und Strahlungsfeld um die Sonne herum ist.Allerdings erzeugen sie starke (vierdimensionale) Magnetfelder, die eine ordinäre Ortung vielleicht stören könnten, aber keine Hyperortung.Außerdem kann man sie ausfiltern.

In der Serie sind Sonnen auch Hyperstrahler, d.h. so wie Magnetfelder die ordinäre Ortung stören, könnte Hyperstrahlung die Hyperortung stören.

In der Realität gibt es Hyper natürlich nicht.
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass es eine Miniserie mit Dao-Lin-Hay geben sollte.
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Tennessee
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von Tennessee »

Also,

ich habe ja kein Auto, weil ich Autofahren stressig finde. Ich habe mein fiets, mit dem ich auch täglich zur Arbeit fahre, und als ich letztens nach Hause wollte, hat es ordentlich geregnet. Bevor ich mich entschlossen auf den Sattel schwingen konnte, sah mich meine Kollegin mitfühlend an: "Du wirst ganz nass sein, bis du Zuhause bist." Ich stimmte ihr zu: "Ja, das werde ich. Aber weißt du was? Wenn ich dann Zuhause bin, mache ich mir als erstes einen heißen Kakao. Du wirst nicht glauben, wie gut der schmecken wird!"

Ich habe den Roman von Susan Schwartz nicht zu Ende gelesen. Irgendwann auf Seite 25 oder so stellte ich fest, dass ich diesen Roman las, ohne bisher irgendwas davon zu lesen. Und ich bemerkte, dass mich die Geschichte, die Susan Schwartz erzählte oder erzählen sollte, überhaupt nicht interessierte. Ich kann also gar nicht so viel zu dem Roman sagen, bloß dass Susan Schwartz sehr unterhaltend geschrieben hat, und zwar eine Geschichte, die mich nicht zu packend verstand. Vielleicht liegt das daran, dass sich der aktuelle Block wohl schwerpunktmäßig auf panjasische Hintergründe ausbreitet, und ich mag ja Romane lieber, in denen unsere Hauptrollen tragende Rollen haben, und die entführten Galaktiker wohl aus diesen zu befreien sucht. Dann hätten wir mit Band 8 wohl Schiff und Mann-, sowie Frau- als auch Kinderschaft glücklich vereint.

Als Leser habe ich Susan Schwartz diese Woche leider im Regen stehen lassen müssen. Das tut mir auch Leid. Und als der Mensch, der ich bin, voller Empathie, Mitgefühl und guten Ratschlägen für alle Lebenslagen, blickte ich auf den AURA-Roman, stellte mir die von mir beregnete Susan Schwartz vor und sandte ihr still: Heißer Kakao, Susan. Der hilft. Immer! Auch bei mir.

Darauf einen Cocktail!

lg
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von AARN MUNRO »

nanograinger schreibt:Es geht doch darum, Raumschiffe aus einer Entfernung zu orten, die viel größer ist, als die Entfernung des Raumschiffs zum Zentralgestirn. Dann ist es egal, ob die Sonnenflecken (die an der Photosphäre beobachtet werden) oder andere zeitveränderliche (nicht periodische) Fluktuationen noch etwas näher an der Sonnenoberfläche sind als die Corona. Und nichtperiodische Fluktuationen kann man nicht ausfiltern.
Es geht prinzipiell darum, Raumschiffe in einer Sternkorona noch aus dem gleichen Sonnensystem, wenn auch weiter draußen, zu identifizieren.Also nur ein paar AUs, mehr nicht.Sagen wir: 300 Mill. km, also zwei AUs.Und bei Beobachtungen an der Korona wird die Sonnenscheibe selbst üblicherweise weg/ausgefiltert.Damit entfällt das Problem der Sonnenflecken.Überlagert man jetzt mehrere zeitverschobene Koronakurven und summiert sie auf oder subtrahiert sie, lässt sich die Anomalie erkennen, insbesondere dann, wenn man klugerweise bereits viele Archivbilder von der Korona hat, die man vor kurzem oder längerem aufgenommen hat und bei denen man anehmen kann, dass da noch kein Raumschiff drin war und die als Filterschablone dienen.Natürlich muss man die Periodizität der Sternaktivität dabei beachten.Da kann es, wie bei der Sonne, mehere Periodenlängen geben.Aber unter Beachtung dieser Umstände kann man den Peak ausfiltern.Auch bei "nichtperiodischen Fluktuationen".
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von AARN MUNRO »

STDu1711 hat geschrieben: 27. Januar 2023, 11:12
AARN MUNRO hat geschrieben: 27. Januar 2023, 08:41
nanograinger schreibt:Stünde Old Man in der Sonnenkorona (und ist nicht thermalisiert) könnte es wegen den Sonnenflecken und anderer Fluktuationen nicht entdeckt werden.
Die Sonnenflecken sind auf der Sonnenoberfläche, d.h. in der Photosphäre oder vielleicht sogar runter bis zur Chromosphäre oder tiefer.Das weiß ich jetzt nicht genau.Sie sind nicht in der Korona, die nur ein Materieteilchen-und Strahlungsfeld um die Sonne herum ist.Allerdings erzeugen sie starke (vierdimensionale) Magnetfelder, die eine ordinäre Ortung vielleicht stören könnten, aber keine Hyperortung.Außerdem kann man sie ausfiltern.

In der Serie sind Sonnen auch Hyperstrahler, d.h. so wie Magnetfelder die ordinäre Ortung stören, könnte Hyperstrahlung die Hyperortung stören.

In der Realität gibt es Hyper natürlich nicht.
Sonnen als Hyperstrahler strahlen wahrscheinlich nicht auf den gleichen Frequenzen wie die Paratron/HÜ-Schirme.Vielleicht haben sie ja ein kontinuierliches Hyperspektrum und die Schirme entsprechen Linienspektren (Das weiß nur Rainer Castor ...oder vielleicht Verena, die Kanonhüterin).Da kann man also allerlei orten dabei.Ähnlich wie bei "normalen" Spektren.Auch lassen sich, falls es doch gleiche Frequenzüberlagerungen gibt, zumindest Intensitätsbilder zu verschiedenen Zeiten erzeugen und so vergleichen.Damit filtert man das Raumschiff raus.
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von Herr Siebentag »

Hätte hätte Fahrradkette.

Dass man sich im dichten Sonnenorbit vor Ortung verstecken kann ist Kanon seit Serienbeginn. Also ist es so. Wenn du das Gegenteil beweisen kannst dann ab nach Stockholm. Oder einen eigenen Roman schreiben :rolleyes:
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von STDu1711 »

AARN MUNRO hat geschrieben: 28. Januar 2023, 10:15
STDu1711 hat geschrieben: 27. Januar 2023, 11:12
AARN MUNRO hat geschrieben: 27. Januar 2023, 08:41
nanograinger schreibt:Stünde Old Man in der Sonnenkorona (und ist nicht thermalisiert) könnte es wegen den Sonnenflecken und anderer Fluktuationen nicht entdeckt werden.
Die Sonnenflecken sind auf der Sonnenoberfläche, d.h. in der Photosphäre oder vielleicht sogar runter bis zur Chromosphäre oder tiefer.Das weiß ich jetzt nicht genau.Sie sind nicht in der Korona, die nur ein Materieteilchen-und Strahlungsfeld um die Sonne herum ist.Allerdings erzeugen sie starke (vierdimensionale) Magnetfelder, die eine ordinäre Ortung vielleicht stören könnten, aber keine Hyperortung.Außerdem kann man sie ausfiltern.

In der Serie sind Sonnen auch Hyperstrahler, d.h. so wie Magnetfelder die ordinäre Ortung stören, könnte Hyperstrahlung die Hyperortung stören.

In der Realität gibt es Hyper natürlich nicht.
Sonnen als Hyperstrahler strahlen wahrscheinlich nicht auf den gleichen Frequenzen wie die Paratron/HÜ-Schirme.Vielleicht haben sie ja ein kontinuierliches Hyperspektrum und die Schirme entsprechen Linienspektren (Das weiß nur Rainer Castor ...oder vielleicht Verena, die Kanonhüterin).Da kann man also allerlei orten dabei.Ähnlich wie bei "normalen" Spektren.Auch lassen sich, falls es doch gleiche Frequenzüberlagerungen gibt, zumindest Intensitätsbilder zu verschiedenen Zeiten erzeugen und so vergleichen.Damit filtert man das Raumschiff raus.
Vielleicht, vielleicht auch nicht. Das wissen wahrscheinlich auch die Autoren nicht wirklich. Unter denen ist kein einziger genialer Hyperphysiker vom Range eines Arno Kalup oder Payne Hamiller. Und wenn, würde es auch nichts helfen, da es in der realen Welt gar keinen Hyperraum gibt.

Aber das Ergebnis ist bekannt: wie immer auch die Hyperspektren von Raumschiffen und Sonnen aussehen mögen, welche Gleichungen sie auch beschreiben mögen, das mit der Hyperortung eines Schiffs in einer Sonnenkorona scheint nur selten zu funktionieren.
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von Gregor Paulmann »

Für mich kommt es wieder zurück zu meiner Feststellung von oben:
Es gibt einen Unterschied zwischen theoretischer Möglichkeit und praktischer Machbarkeit.

Möglich wegen der geltenden Hyperphysik kann diese Ortung sein.
Praktisch anwendbar scheint sie v.a. wegen Technolevel und Wahrscheinlichkeit nicht zu sein... B-)
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von AARN MUNRO »

Gregor Paulmann hat geschrieben: 30. Januar 2023, 06:53 Für mich kommt es wieder zurück zu meiner Feststellung von oben:
Es gibt einen Unterschied zwischen theoretischer Möglichkeit und praktischer Machbarkeit.

Möglich wegen der geltenden Hyperphysik kann diese Ortung sein.
Praktisch anwendbar scheint sie v.a. wegen Technolevel und Wahrscheinlichkeit nicht zu sein... B-)
"Ich wusste nicht, dass es unmöglich ist, also habe ich es einfach gemacht!" :D
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Re: Spoiler 3205: Die Fahrt der AURA, von Susan Schwartz

Beitrag von AARN MUNRO »

STDu1711 schreibt:Vielleicht, vielleicht auch nicht. Das wissen wahrscheinlich auch die Autoren nicht wirklich. Unter denen ist kein einziger genialer Hyperphysiker vom Range eines Arno Kalup oder Payne Hamiller. Und wenn, würde es auch nichts helfen, da es in der realen Welt gar keinen Hyperraum gibt.

Klaus Mahn war sehr gut darin, real existierende physikalische Phänomene auf "Hyper" zu extrapolieren.Das geht sicher auch heute im Team.

Aber das Ergebnis ist bekannt: wie immer auch die Hyperspektren von Raumschiffen und Sonnen aussehen mögen, welche Gleichungen sie auch beschreiben mögen, das mit der Hyperortung eines Schiffs in einer Sonnenkorona scheint nur selten zu funktionieren.
Das liegt nur an der "Denkfaulheit" der Kanonverwalter.Wer immer diese Methode als Erster erfand (Scheer? Ernsting?) hätte wissen sollen, das dies nicht auf Dauer geht.Wahrscheinlich hatte bereits Mahr darauf hingewiesen.Übrigens ist auch im Perryversum immer auf eine Waffe eine Gegenwaffe konstruiert worden, ob nun offensiv oder defensiv.Deshalb, denke ich, wird es mal langsam Zeit dafür.Es wäre nur logisch.
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