Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!

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Macca
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Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von Macca »

Die Hauptpersonen des Romans

Perry Rhodan – Der Terraner schließt ein Geschäft ab und entsendet einen Erkundungstrupp.

Gry O'Shannon – Die Materialwissenschaftlerin wird zur Chefbeobachterin.

Icho Tolot – Der Haluter befasst sich mit den Geheimnissen Grauer Materie.

Jalland Betazou – Der Onryone wehrt sich gegen Klischees und wagt ein Experiment.

So hätte es Perry abends seiner Ehefrau Sichu erzählt:
Spoiler:
Hallo Schatz, schön, dass du rechtzeitig zum Essen kommst! - Was gibt es denn? - Pfälzer Saumagen, hab ich aus einer Vintage-Kochsendung, die mittags auf RAS-TV läuft. - Saumagen?! Prima, hab ich schon lange nicht mehr gegessen. - Und wie war Dein Tag, Perry? - Och, das meiste haben andere erledigt. Wir haben eine Zivilisation vor der Grauen Materie gerettet und neue Erkenntnisse über die Cairaner gewonnen. - Na also, jetzt iss schön auf. Dann wird nicht nur morgen das Wetter schön. Du darfst auch noch mal zu den Jungs einen heben. - (Gemurmelt) Diese verfluchte Vintage-Kochsendung!
So hätte es Perry in der Offiziersmesse der RAS erzählt:
Spoiler:
Achtung, er kommt! - Hallo zusammen, darf ich mich setzen? - Klar, Perry, siehst ein bisschen grünlich im Gesicht aus. - Fühl mich aus so. Ich brauch unbedingt einen Schnaps! - Klar, Perry, schon unterwegs. Hat Sichu mal wieder ein antikes Gericht gekocht? - Und ob! Wär ich doch bloß mit in den Einsatz gegangen. - Wie ist es denn gelaufen? - Wie immer: bestens. Unser Team hat herausgefunden, wie man die Graue Materie umgehen kann. - Nein! - Doch! Und nicht nur das. Wir haben sogar eine von Grauer Materie bedrohte Welt und ihre Bewohner gerettet! - Nein! - Doch! Und nicht nur das. Wir haben dort sogar einen abgestürzten Cairaner-Raumer gefunden und untersucht. - Nein! - Doch! Als nächstes werden wir... Oh, da kommt mein Schnaps! (Kipp runter) Ah, tut der gut! Nie wieder Saumagen, und wenn ich zehntausend Jahre alt werden sollte.
Und hier der Spoiler nach bekannter Macca-Art:
Spoiler:
Neulich in Ancaisin, wir erinnern uns: Die RAS hat 270 Millionen Lichtjahre zurückgelegt. Die aktuelle Dienstreise von Perry Rhodan, Sichu Dorksteiger, Icho Tolot & Co. kann beginnen. Als erstes stoßen unsere Freunde auf Graue Materie und auf die Quantam.

Jetzt in Band 3035: Perry versucht sich als Gebraucht-Raumer-Händler: Er bietet den Quantam eine Korvette der RAS an. Dafür sollen sie die QUIQUI in Zahlung geben. Die könnten die Galaktiker gut gebrauchen. Sein Gesprächspartner Moquert ist verwundert, lehnt ab. Will fünf Korvetten. Perry: drei! Man wird handelseinig. Oder wie die Quantam sagen: Auf dieser Liane können wir schwingen.

Unterdessen bereitet sich Jalland Betazou auf seinen Einsatz vor: Der onryonische Botaniker soll sich mit der Horchhaut der Quantam befassen, bekommt dafür eine solche implantiert. Vorbereitet wird auch die QUIQUI, mit denen die Galaktiker Ancaisin erkunden wollen. Mit Perrys Enkelin als Pilotin. Unterdessen steuert die RAS den 22500 Lj entfernten Kugelsternhaufen Puquard an. Dort sollen die Quantam "ausgesetzt" werden.

Die QUIQUI heißt dann PAQUA, was auf quantamisch Pflanzenhorcher bedeutet. Es heuern ebenfalls an: Icho Tolot, Donn Yaradua und Gry O'Shannon. Während die RAS bei der neuen Heimat der Quantam zurückbleibt, soll es für die PAQUA und die STARTAC SCHROEDER bald losgehen. Erster Stopp ist ein Riesensonnensystem. Zur optischen Beobachtung wird Gry abkommandiert.

Die Auswirkungen des grauen Schleiers machen ihr bald zu schaffen, muss behandelt werden. Schlechter ergeht es ausgeschleusten Sonden, die von der Grauen Materie nicht nur zerstört werden. Sie verschwinden als hätte es sie nie gegeben. Eine HÜ-Schirm-geschützte Spacejet ereilt dasselbe Schicksal. Gry hat jetzt sogar Halluzinationen, sieht Gucky vor sich. Weitere Test ergeben, dass die Graue Materie im Linearflug durchquert und per Transition übersprungen werden kann.

In einem anderen Sonnensystem müssen unsere Freunde erleben, wie die Graue Materie einen Mond zu verschlucken droht. Einen Mond mit intelligentem Leben. Rund 120 Millionen Individuen, Whanau genannt. Sie haben das technische Knowhow der Terraner der sechziger Jahre alter Zeitrechnung. Eine Evakuierung wäre selbst mit der RAS nicht zu schaffen. STARTAC-Kommandantin Moana Schnebar und unser Onryone stellen Kontakt mit den Whanau herst, die mit einer Raumkapsel ins All "vorgedrungen" sind.

Im Gespräch mit den Whanau stellt sich heraus, dass auf dem Mond einmal ein cairanisches Augenschiff abgestürzt sein könnte. Icho Tolot hat inzwischen einen Rettungsplan ausgearbeitet. Das cairanische Augenschiff kann schnell lokalisiert werden. Es ist in einem Meer abgesoffen. Nach ein paar Pralinen erkundet unser neuer Lieblings-Siganese Tenga mit der SCHOTE das Wrack, bekommt es aber schnell mit Robotern zu tun. Während Tenga diese Baustelle beackert, geht die geplante "Ablenkung" der Grauen Materie mittels Asteroiden und Linearraumtorpedos schief. Ein plötzlicher Ausläufer der Wolke rast auf den Mond zu.

Tenga kann bis zur Zentrale des Wracks vordringen und die Datenbank anzapfen. Und es gelingt, die Wolke aus Grauer Materie doch noch abzulenken. Auf Kosten von vier Space-Jets. Da freut sich die Versicherung. Die Nachwirkungen auf den Verstand lassen schnell nach. Die Datensätze, die Tenga erbeutet hat, erweisen sich als informativ. Das nächste Ziel kann angesteuert werden.

To be continued.

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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von AARN MUNRO »

Danke für den schnellen Spoiler! Das klingt doch interessant. Ich warte gespannt auf das Heft! :st:
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann!
"Jetzt geht es erst richtig los! Perry Rhodan!" ES in Band 650
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Wenn ich Sense of Wonder will, lese ich Fantasy. Bei SF erwarte ich logische Zusammenhänge.
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Zukunft1
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von Zukunft1 »

danke für den frühen Spoiler

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Ronald Tekener
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von Ronald Tekener »

Super, danke für den schnellen Spoiler.

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Christophnz
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von Christophnz »

Whanau: Maori Wort für Großfamilie

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Cafana Velarde
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von Cafana Velarde »

Superfrueher Spoiler. Dank hierfür.
Das neue Konzept kommt... oder ist es schon
da ? 1 Mann, 2 Frauen- viel Spass Tek.........Wie besiegt er das Heernex?
Wann kommt Harno zurück ?
Wie lange braucht Blo Rakahne dann noch ?
Sie haben ihn abgeschaltet. Warum? Mitch?

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AushilfsMutant
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von AushilfsMutant »

War ganz okay. :)
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmograt reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)

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Askosan
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von Askosan »

Der neue Roman von Uwe Anton ist literarische „Hausmannskost“. Routiniert runter geschrieben, ohne große Höhen und Tiefen.

Pro:

Mit Jalland Betazou wird eine interessante Figur eingeführt. Als Horchhautträger wird er sicherlich noch eine größere Rolle spielen.

Die Kultur der Whanau wird kurz aber nuancenreich beschrieben.

Die charakterliche Profilierung von Gry O'Shannon wird überzeugend fortgeführt. Sie wird als aufopferungswillige und toughe Spezialistin geschildert.

Contra:

Bei den Romanen von Uwe Anton in diesem Zyklus beschleicht mich immer das Gefühl, dass er die Romane der anderen Autoren nicht oder nur gelegentlich liest. Im aktuellen Roman macht er aus der STARTAC SCHROEDER die RT-O3, obwohl sie die RT-O4 ist.

Die Quantam, am Anfang des Romans, finde ich, bezogen auf den Vorgängerroman, nicht stimmig geschildert. Moquert mutiert zum „Barniter“ und wird als knallharter Verhandlungspartner dargestellt. Auch wie sich die Wege der Quantam und Galaktiker getrennt haben, finde ich wenig überzeugend dargestellt. Aber solche Aspekte sind halt subjektiv und andere Leser werden damit eventuell kein Problem haben.

Am Ende des Romans werden aus 120 Millionen Einwohnern von Whan dann auf einmal Milliarden.

Alles in allem ein mittelmäßiger Roman.

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Lion
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton / Christian Montillon

Beitrag von Lion »

Der Roman wurde übrigens laut TiBi und Seite 3 von Uwe Anton und Christian Montillon gemeinsam geschrieben. siehe auch http://perry-rhodan.blogspot.com/2019/1 ... terie.html

lichtman
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von lichtman »

Askosan hat geschrieben:
17. Oktober 2019, 18:03
...

Contra:

Bei den Romanen von Uwe Anton in diesem Zyklus beschleicht mich immer das Gefühl, dass er die Romane der anderen Autoren nicht oder nur gelegentlich liest. Im aktuellen Roman macht er aus der STARTAC SCHROEDER die RT-O3, obwohl sie die RT-O4 ist.
Ja es kann wohl nur eine Nummer richtig sein: RT-O3 aus UAs 3035: Graue Materie :)

Ich hatte schon bei 3034 https://forum.perry-rhodan.net/viewtopi ... 25#p678840
angemerkt, dass RT-O4 nicht zu den erwähnten 3 OXTORNE-Kreuzern passt.

Deine gewagte Spekulation hast Du wie einen Fakt dargestellt :(
Askosan hat geschrieben:
11. Oktober 2019, 18:15
P.S. Die RT verfügt nun über eine Mischung aus alten und neuen Kreuzern. Es gibt fünf Kreuzer der MARS-Klasse und drei Kreuzer der OXTORNE-Klasse.

Die BJO hat eigentlich die Kennung RT-M1 und wurde vermutlich in die RT-O1 umbenannt.

Die MARS-Kreuzer 2 bis 4 wurden anscheinend durch die OXTORNE-Kreuzer ersetzt, daher hat die SCHROEDER die Kennung 04.
RT-M1 steht offensichtlich für RAS TSCHUBAI MARS 1, RT-O3 für RAS TSCHUBAI OXTORNE 3

UA verrät uns Genaueres:

RT-O3 war die offizielle Kennung der STARTAC SCHROEDER, eines der neuen 500-Meter-Kreuzer der OXTORNE-Klasse, die drei der vier fehlenden MARS-Kreuzer ersetzten. Die Dockingmulde des vierten fehlenden Kreuzers in der Hülle der RAS TSCHUBAI besetzte die Halbraum-Gefechtseinheit, im Bordjargon schlicht zu HGE verkürzt.

Nur die TANAKA SEIKO und die RALF MARTEN fehlten wirklich - siehe 2999.

Zwei weitere MARS-Kreuzer wurden anscheinend bewusst zugunsten moderner
OXTORNE-Kreuzer bzw einer Halbraum-Gefechtseinheit in der Milchstrasse zurückgelassen.

Es sind wohl 4 MARS-Kreuzer bei der RAS TSCHUBAI geblieben.

manfred

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Askosan
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von Askosan »

lichtman hat geschrieben:
17. Oktober 2019, 21:39
Deine gewagte Spekulation hast Du wie einen Fakt dargestellt :(
Wenn ich Begriffe wie "vermutlich" und "anscheinend" verwende, dann deshalb, weil ich spekuliere und nicht, weil ich alle Fakten vollständig aufliste. B-)

Davon abgesehen, ging es mir darum, Unstimmigkeiten aufzuzeigen. Ob nun MMT oder UA das Datenblatt nicht aufmerksam gelesen hat, ist mir ziemlich egal.
Zuletzt geändert von Askosan am 18. Oktober 2019, 00:06, insgesamt 1-mal geändert.

RolfK
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von RolfK »

Der Autor mag wohl literarische Anspielungen, und ich freue mich, eine entdeckt zu haben.

Aber musste es der Komparativ "zartbesaiteter" sein? Hätte es "zarter besaitet" nicht auch getan?

Insgesamt hat das Heft gefallen.

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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von AARN MUNRO »

Askosan hat geschrieben:
17. Oktober 2019, 18:03
Der neue Roman von Uwe Anton ist literarische „Hausmannskost“. Routiniert runter geschrieben, ohne große Höhen und Tiefen.

Pro:

Mit Jalland Betazou wird eine interessante Figur eingeführt. Als Horchhautträger wird er sicherlich noch eine größere Rolle spielen.

Die Kultur der Whanau wird kurz aber nuancenreich beschrieben.

Die charakterliche Profilierung von Gry O'Shannon wird überzeugend fortgeführt. Sie wird als aufopferungswillige und toughe Spezialistin geschildert.

Contra:

Bei den Romanen von Uwe Anton in diesem Zyklus beschleicht mich immer das Gefühl, dass er die Romane der anderen Autoren nicht oder nur gelegentlich liest. Im aktuellen Roman macht er aus der STARTAC SCHROEDER die RT-O3, obwohl sie die RT-O4 ist.

Die Quantam, am Anfang des Romans, finde ich, bezogen auf den Vorgängerroman, nicht stimmig geschildert. Moquert mutiert zum „Barniter“ und wird als knallharter Verhandlungspartner dargestellt. Auch wie sich die Wege der Quantam und Galaktiker getrennt haben, finde ich wenig überzeugend dargestellt. Aber solche Aspekte sind halt subjektiv und andere Leser werden damit eventuell kein Problem haben.

Am Ende des Romans werden aus 120 Millionen Einwohnern von Whan dann auf einmal Milliarden.

Alles in allem ein mittelmäßiger Roman.


Außerdem prallen wieder Meteoriten auf Raumschiffhüllen ... diese Diskussion hatten wir ja schon mal, will sie nicht wieder aufwärmen, es sei nur mal angemerkt. Ansonsten stimme ich, da ich den Band gerade lese, dem Zitat im Allgemeinen zu.Allerdings zeigt Uwe auch starkes Einfühlungsvermögen bei der Schilderung der Quantam zu Beginn des Romans. Das Schachern hingegen passt nicht so zum Psychogramm des Quasi-Käptns der Quantam aus dem vorigen Band, das ist richtig.Der Onryone und der Ara-Arzt sind ganz gut dargestellt. Weiter bin ich noch nicht.
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton / Christian Montillon

Beitrag von AARN MUNRO »

Lion hat geschrieben:
17. Oktober 2019, 21:38
Der Roman wurde übrigens laut TiBi und Seite 3 von Uwe Anton und Christian Montillon gemeinsam geschrieben. siehe auch http://perry-rhodan.blogspot.com/2019/1 ... terie.html
Nur auf Seite 3 sind beide erwähnt, nicht auf dem TiBi. Jedenfalls in der Druckausgabe.
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von AARN MUNRO »

RolfK hat geschrieben:
18. Oktober 2019, 00:06
Der Autor mag wohl literarische Anspielungen, und ich freue mich, eine entdeckt zu haben.

Aber musste es der Komparativ "zartbesaiteter" sein? Hätte es "zarter besaitet" nicht auch getan?

Insgesamt hat das Heft gefallen.
Es gab ja auch die "Danaer, die Geschenke bringen", denen man nicht traut. Hier natürlich intergalaktisch abgewandelt.Finde ich gut.
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von AARN MUNRO »

Ein weiterer kleiner Fehler, IMHO,Zitat(S.15, unten): >>"DIese Schlaufen ... waren sie biologischen oder mechanischen Ursprungs?" In letzerem Fall wollte er die Überreste untersuchen ...<<

Sollte es nicht eher "in ersterem Fall" heißen, weil der Onryone an biologischen Resten interessiert ist und die Horchhaut ja eher biologisch als mechanisch ist?
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R.B.
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von R.B. »

Ein ordentlicher Roman. Thema und Behandlung passten, die Whanau waren gut beschrieben. Der verhandelnde Moquert erschien mir aber ganz anders geschildert als im Vorband, das wars für mich nicht so ganz.

Da wird bei der Behandlung der SI - Hinterlassenschaften wohl einiges schief gegangen sein, so etwas wie diese seltsame Materie schluckende und vernichtende graue Wolke erschafft doch eigentlich niemand, der seine paar Sinne zusammen hat. Und die Phersunen sind die Mörder der Materie. Wolkenerschaffer? Oder sind da negative SI's zugange, die mittels grauer Wolke einige Galaxien vorab entvölkern wollen, bevor sie zu Materiesenken werden? Ich hoffe da allerdings auf eine etwas normalere Lösung. Andererseits suchen die Cairaner ja irgendwas, das wird wohl mit ihrer Heimat Ancaisin zusammen hängen. Suchen sie den ultimativen Wolkenzerstörer?
:???:
"It is a pleasure and an honor to sign the Golden Book of this ancient city (...).
It is in this spirit that I come to Cologne to see the best of the past and the most promising of the future. May I greet you with the old Rhenish saying: Kölle Alaaf!"
John F. Kennedy am 23. Juni 1963 auf dem Balkon des Rathauses zu Köln am Rhein.

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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von Askosan »

@ lichtmann

Was die Kennung der "SCHROEDER" anbelangt, sollte man auch bedenken, dass dieser Kreuzer, inklusive Besatzung, vorher vermutlich das Beiboot eines großen Ligaschiffes war und dort eine bestimmte Kennung hatte, die durchaus beibehalten worden sein könnte. Nur weil es auf der RT einen Mars-Kreuzer mit der Nummer 4 gibt, bedeutet das nicht zwingend, dass die gleiche Nummer in der Kennung der "SCHROEDER" geändert werden müsste. Ein Problem mit der Unterscheidbarkeit gibt es nicht.

Aber ich kann deine Irritierung, die du diesbezüglich in einem anderen Thread ausgedrückt hast, durchaus nachvollziehen. Ich denke, dass die Expokraten eine durchgängige Nummerierung der Kreuzer, d.h. im Fall der RT von 1-7, bevorzugen.

Die richtige Kennung der "SCHROEDER" wird wohl daher die "O3" sein. Ob das dann auch "zufälligerweise" die ursprüngliche Kennung auf dem früheren Ligaschiff war oder den Verhältnissen auf der RT angepasst wurde, werden wir vielleicht irgendwann einmal erfahren.

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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von AARN MUNRO »

Wird eigentlich itrgendwann erklärt, wieso die Wolke nur unmittelbar durch Augen wahrnehmbar ist? Augen biologischer Wesen und verstärkte Wahrnehmung über Photometer elektronischer Geräte sind prinzipiell dasselbe.Oder steckt da wieder Fantasy drin? Bin aber erst Seite 19, insofern noch nicht fertig mit dem Band.Dabei sind die Augen sogar viel "grobmotorischer" in der Auflösung.Das ist mir noch unklar.(Wortspiel beabsichtigt ... :D )
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von Askosan »

AARN MUNRO hat geschrieben:
18. Oktober 2019, 10:54
Wird eigentlich itrgendwann erklärt, wieso die Wolke nur unmittelbar durch Augen wahrnehmbar ist?
Eine wissenschaftliche Erklärung gibt es bisher nicht.

Vielleicht kommt es, bei Anwesenheit der „Grauen Wolke“, erst einmal nur zu einer passiven geistigen Verbindung. Sobald aber der Sehsinn die „Graue Wolke“ wahrnimmt, könnte das zu einer geistigen Fokussierung führen, die eine aktive Verbindung herbeiführt. Die aktive Verbindung hat dann die im Roman geschilderten Folgen.

Ob hier fünf- oder sechsdimensionale Kräfte am Werk sind, werden wir vermutlich bald erfahren.

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nanograinger
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von nanograinger »

Ein eher mittelprächtiger Roman ohne große Aufreger. Als deutlichen Pluspunkt möchte ich anführen, dass Perry Rhodan hier nur am Anfang und Ende des Romans auftaucht. So wird die Haupthandllung vollständig von "Nebenfiguren" getragen, angefangen von O'Shannon, Schnebar, und Betazou über die Aras bis zu Tenga und Tolot. Echte Teamarbeit ohne den großen Meister, das tut gut.

Negativ fand ich die Verhandlungen mit den Quantam. So richtig leuchtet mir nicht ein, was die QUIQUI für eine Bedeutung haben soll, dass man drei Korvetten dafür hergibt, aber wahrscheinlich wird die Horchhaut noch eine Rolle spielen.

Was die Graue Materie angeht, so ist natürlich noch viel unklar. Dass sie sich in ihrem Kurs beeinflussen lässt, ist nun gesichert, aber wieso war sie überhaupt auf diesem Kurs? Das war doch sicher kein Zufall. Wie kommt sie überhaupt in die Sonnensysteme, in denen sie beobachtet wird, bei den langsamen Geschwindigkeiten?

Ich frage mich, ob hier nicht eine Ähnlichkeit mit den Schmerzwechten VAIAs besteht. Ist die Graue Materie vielleicht gar keine Waffe sondern eine Manifestation einer unter "Belagerung" stehenden VECU?

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Askosan
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von Askosan »

nanograinger hat geschrieben:
19. Oktober 2019, 16:27
Ist die Graue Materie vielleicht gar keine Waffe sondern eine Manifestation einer unter "Belagerung" stehenden VECU?
Dass die Manifestationen einer positiven Superintelligenz am laufenden Band Genozide verursachen, halte ich eher für unwahrscheinlich.

Zumal die Laddhuna die Phersunen als „Mörder der Materie“ bezeichnen, was eine direkte Verbindung mit der Grauen Materie impliziert, denn diese ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Materiekiller“.

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Richard
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von Richard »

Fuer mich liegt es jedenfalls nahe, dass zwischen den Phersunen und dieser Grauen Wolke ein wie auch immer gearteter Zusammenhang besteht.

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nanograinger
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von nanograinger »

Askosan hat geschrieben:
19. Oktober 2019, 19:02
nanograinger hat geschrieben:
19. Oktober 2019, 16:27
Ist die Graue Materie vielleicht gar keine Waffe sondern eine Manifestation einer unter "Belagerung" stehenden VECU?
Dass die Manifestationen einer positiven Superintelligenz am laufenden Band Genozide verursachen, halte ich eher für unwahrscheinlich.
Es wären bestimmt keine freiwilligen Manifestationen und sicher auch nicht so von VECU gewollt. Das war bei den Schmerzwechten genauso.
Askosan hat geschrieben: Zumal die Laddhuna die Phersunen als „Mörder der Materie“ bezeichnen, was eine direkte Verbindung mit der Grauen Materie impliziert, denn diese ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Materiekiller“.
Wenn VECU aufgrund des Angriffs der Phersunen die Graue Materie "ausschwitzt", dann gibt es die Verbindung ja.
Andererseits würde ich den Laddhuna jetzt nicht unbedingt auf's Wort glauben, sie haben sicher eigene Interessen.

Für mich ist auch klar, dass die Graue Materie nicht alleine den Sinn hat, wahllos Materie zu "ermorden". Da die Vecuia bereits besiegt ist, sehe ich als letztliches Ziel der Phersunen aktuell nur VECU.

Goedda
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Re: Spoiler 3035: Graue Materie, von Uwe Anton

Beitrag von Goedda »

Ich habe den Roman am Stück gelesen und fand ihn gut und unterhaltsam. Besonders gelungen fand ich, dass praktisch im ganzen Roman kein hyperphysikalisches Gebabbel vorkam, weil es zumeist aus der Perspektive von Nicht-Hyperphysikern geschrieben wurde und diese dann das wenige Hyperphysikalische noch für die Whanau didaktisch reduzieren mussten. Das hat mMn das Mysterium "Graue Materie" am Leben gelassen und den Roman deutlich lesbarer gemacht.
Lustig fand ich noch, dass die Whanau die Gravitation ihrer Heimat als niedrig betrachten und sie deshalb die Fluchtgeschwindigkeit leichter erreichen können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das tun, da ihnen ja (noch) jegliche Vergleichsmöglichkeit fehlt. Dieser Hinweis hätte mMn von einem Galaktiker erwähnt oder gedacht werden müssen.

Fazit: Kein kosmisch bedeutender und nichts Originelles beinhaltender Roman (Welt vor dem Untergang, Galaktiker retten die Welt in letzter Sekunde, Volk am Beginn der Raumfahrt etc.), aber dennoch mMn gut und unterhaltsam.

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