Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!

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AARN MUNRO
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Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von AARN MUNRO »

Hier der Spoiler zum neuen Roman:
Spoiler:
Nr. 3042
Uwe Anton
Gucky und der Sternenkonsul
Der Ilt in geheimer Mission – Unterwegs im sternöstlichen Konsulat





Die Hauptpersonen des Romans:
Gucky –Der Mausbiber schließt Freund­schaft mit einem cairanischen Mädchen.
Holger Bendisson – Der Raumschiffs­kommandant warnt Gucky vor einer Fehl­einschätzung.
Taorto Gaazkin – Der Sternenkonsul ist of­fenbar als Einziger bereit, mit Gucky zu sprechen.
Neseese Gaaz – Die Tochter des Ster­nenkonsuls darf über das Schicksal und ihre Mysterien selbst entscheiden.
Olynd Pesevon –Der tefrodische Diplomat schützt seine Geheimnisse in geschickter Weise







Leutnant Guck will zu den Cairanern, um mehr Information zu erlangen. Bull unterstützt ihn dabei mit seinem Flaggschiff.Einer von drei Sternkonsuln antwortet auf die Funkanrufe. An Bord der THORA rät man Gucky ab wegen einer Falle. Auch ein tefrodischer Diplomat rät ab, da mutmaßlich die Cairaner einst Daten aus der Muntantenschule gestohlen hätten. Der Ilt fliegt dennoch zu dem vereinbarten Schluchtplaneten Poltumno. Nach einem diplomatischen Schlagabtausch erhält er Landeerlaubnis mit einer Space-Jet. Gucky trifft den Konsul Taorto Gaazkin und seine Sippe auf seinem Resdenzschiff.Eine seiner Töchter, Neseese, ist Telepathin.Gucky erkundet die Tefroderstadt auf dem Planeten. Es stellt sich heraus, dass Lan Meota,der tefrodische Mutant, von dem er die Gabe der Schmerzenstelportation bekam, hier geboren war Vielleicht hatte der cairanische Konsul deshalb diesen Planeten als Treffpunkt gewählt.Gucky übernachtet in dem cairanischen Schiff und führt dabei im Schlaf während eines Alptraumes eine ungewollte, sehr kurze S-Teleportation durch: vom Bett auf den Boden.Gucky merkt, dass Neseese mehr ist als eine Telepathin.Sie kann einen paramechanischen Keil in seinen Gedankenschirm schieben.Dadurch hat sie ein Loch geschaffen, dass seiner Mentalstabilisierung durchdringt. Sie hat ihn auch zu der S-Tele veranlasst. Neseese verschwindet. Guck will dem Konsul helfen, sie zu finden. Ein tefrodischer Diplomat hilft ihm. Der Mausbiber findet heraus, dass auf dem Planeten eine statistisch ungewöhnlich häufige Uahl an Mutanten vorkommt.1:100.000. Das heißt, jeder hunderttausendste Tefroder des Planeten ist ein Mutant.Das sind ungefähr zehn pro Genertion bei einer Million Einwohner. Dieses Phänomen gilt auch für die einheimischen Uphas und sogar für die angesiedelten Cairaner.Guck nimmt an, dass die Cairaner nicht nur Vitalenergie, sondern auch Mutanten sammeln, denn der Konsul weiß über dieses Phänomen Bescheid und hat ganz gezielt eine Tochter auf diesem Planeten erzeugt, die Mutantenfähigkeiten zeigt.
Gucky findet Neseese in einer Schlucht..Sie leidet unter Depressionen über ihre halb-künstlich erzeugte Existenz. Sie spricht über das „Supramentum“.Sie weiß nicht viel darüber, aber der Konsul. Das „Supramentum“ soll die Erlösung für die Cairaner sein und für die ganze Milchstraße.Guck erfährt, dass Atlan das Supramentum vervollkommnen soll.
Die cairanischen Spürroboter finden Gucky und Neneese. Diese zwingt den Ilt zu einer Teleportation in den Weltraum. Sie kommt um, Gucky kann mit Hilfe einer von ihr geewaltsam in ihm induzierten S-Tele zurückgelangen.Er springt erneut zu ihr mit normalter Tele und bringt sie in die Medostation der THORA:Die Mediker können sie aber nicht retten, also beschließt Guck, ihr seinen Zellchip zu borgen.Das hilft und sie wird gerettet. Der Ilt erhält den ZAC zurück.Er bringt dem Konsul seine Tochterbzurückund erhält im austausch dafür einige Informationen:
Das Supramentum ist eine künstliche Entität, mit der das Trajekt der Cairaner erst stabil wird.Das Trajekthingegen ist das große Projekt, das die Cairaner in der Milchstraße verfolgen.Dazu müssen sie (wie uns Lesern bereits bekannt, aber Guck nicht) Atlans Ritteraura und die Bleisphäre zusammenführen.
Guck vermutet aufgrund der Äußerungen des Konsuls,, dass Neseese nur erzeugt wurde, um ihn, den Ilt, zu testen. Die Cairaner können also in die Zukunft sehen(!) (Das ist uns ja bereits bekannt, dass spezielle Thesanit das können).Zum Schluss des Bandes erfährt man, dass der Konsul zurückgetreten ist. Jetzt ist eine seiner Ehefrauen, Galu Alvaraidse der neue Konsul der Eastside. Diese Frau kam kurz im Roman beim Bankett für Gucky vor; sie ist sehr gegen die Terraner eingestellt.
Ende des Romans.
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ZEUT-42
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von ZEUT-42 »

Da steckt ja unheimlich viel drin in dem Roman - auf allen Ebenen. Vielen Dank für den sehr gut geschriebenen Spoiler, der in Kürze die Würze bringt!

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Askosan
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Askosan »

Danke für den Spoiler! :st:

Ein mittelprächtiger Roman von Uwe Anton. Bei diesem Autor muss ich mich nicht selten am Kopf kratzen, hinsichtlich der getätigten Aussagen. Aber dazu mehr in einem gesonderten Beitrag.

Die Protagonisten des Romans werden recht überzeugend geschildert. Insbesondere Gucky, mit seiner sehr speziellen Herangehensweise, hat mir gut gefallen.

Ergänzend zum Vorgängerroman erfahren wir nun, dass es wirklich um Atlans Ritteraura geht. Diese soll anscheinend in eine künstliche Entität eingebunden werden. Danach wäre diese Entität fähig, das Transuniversale Tor zu öffnen.

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Askosan
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Askosan »

Was mich bei Uwe Anton in diesem Zyklus besonders stört, ist die mangelnde Vertrautheit mit der Faktenlage und seltsame Angaben zu bestimmten Umständen. Hier mal ein paar Auszüge mit meinen Kommentaren:

»Eine Schmerzensteleportation war eine Schmerzensteleportation, und sie dauerte zwei Minuten und sieben Sekunden. Keine Sekunde mehr.«

Nein, lieber Uwe, sogar zwei Sekunden mehr.

»Kurz nach dem Andromeda-Desaster hat es einen Angriff auf die Mutantenschule Apashem auf Tefor gegeben«, offenbarte der Diplomat...»

»Der Tamaron hat die Cairaner im Verdacht..«

»Moment!« Gucky hob eine Hand. »Die sind doch erst später in der Milchstraße aufgetaucht. Passt das zeitlich zusammen?«

»Offiziell im Jahr 1692«


Seit dem Band 3031 wissen wir, dass die Cairaner schon seit dem Jahre 1555 NGZ in der Milchstraße sind. Erst kürzlich saß Gucky mit Monkey in einer Runde zusammen und wurde auf den neuesten Stand gebracht. Das Jahr 1555 NGZ hat Gucky bei diesem Dialog überhaupt nicht auf dem Schirm.

»Findet heraus, ob die Kuppel über der Tefroderstadt über technische Einrichtungen verfügt, die es ermöglichen, einen fünf- oder sechsdimensionalen Energieschirm über die Stadt zu legen«

Seit wann verfügen die Tefroder über eine Dakkartechnologie, mit der sich 6-dimensionale Schutzschirme errichten lassen?

»Waren sämtliche Oberflächen schmutzabweisend? Er musste irgendwie eine kleine Probe aus einer Wand kratzen und sie den Wissenschaftlern der THORA zur Verfügung stellen.«

Kennt die Liga keine schmutzabweisenden Materialien? Selbst in der Realgegenwart gibt es solche Materialien. Der Lotoseffekt wird technisch schon seit den 90er-Jahren genutzt.

»Ich möchte, dass du mir den Zellaktivatorchip herausoperierst und ihn Neseese einsetzt.«

In Band 1599 wurden die Zellaktivatorchips ausgegeben, d.h. sie wurden 1400 Bände medizinisch nicht eingesetzt, zumindest nicht erfolgreich. In diesem Zyklus aber schon zweimal. Finde ich sehr seltsam.

»Schon klar«, sagte Gucky ungeduldig. »Und um auf kürzestem Weg nach Poltumno zu gelangen, hätten wir das Gebiet der Weddonen durchqueren müssen. Da mit diesem Zweigvolk der Blues aber nicht gut Mohrrüben essen ist und wir uns überflüssige Querelen ersparen wollten, bist du auf den genialen Gedanken gekommen, stattdessen das Territorium des Tamaniums zu durchfliegen. Das bedeutet zwar einen kleinen Umweg, aber so können wir vermeiden, mit den Weddonen Kontakt aufzunehmen und um Durchflugerlaubnis zu bitten.«

Von einem SF-Autor erwarte ich ein gewisses dreidimensionales Verständnis. Es geht hier nicht um planetare Staaten mit dem dazugehörigen Luftraum, sondern um dreidimensionale stellare Territorien.

Die Milchstraße verfügt über mindestens 100 Milliarden Sonnenmassen. Nur ein winziger Bruchteil davon wird von raumfahrenden Zivilisationen beansprucht.

Die Territorien der galaktischen Großmächte sind analog vergleichbar mit einer kleinen Gruppe von „Quallen“, verteilt auf den Atlantischen Ozean. Bei diesen gewaltigen Räumen wäre es astronavigatorisch kinderleicht, ein bestimmtes Territorium zu umfliegen.

Um sich vom „planetaren“ Denken zu lösen, sind Kurzvideos wie dieses hier gut geeignet:

https://www.youtube.com/watch?v=VWz6d3XklQU

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Macca
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Macca »

Danke für den Spoiler :st:

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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von AARN MUNRO »

Dank an alle, die mir danken ... :D :D
Askosan: stimme in allen Belangen zu! Das alles fiel mir auch auf, aber natürlich konnte ich diese Bemerkungen nicht im Spoiler bringen. Danke für die Auflistung! Das erspart mir den Text. :st:
Handlung ist ja nun wenig im Band, aber gut erzählte, wenn auch recht konventionelle, Umgebungsbeschreibungen.Auch sind einige Abschnitte recht emotionell gehalten, aber das schadet nicht.Immerhin sind wir (als Leser) jetzt klüger.Bin ja gespannt, wie Atlan sich aus der Affätre zieht ... Ritteraura simuliert oder kopiert oder abstreift oder sich klont oder thezt oder ...

OT: jedenfalls muss dieser S-Raum für die Schmerzensteleportation ein mathematisch wirklich cooler Raum sein. Für jede Strecke die gleiche Zeit. Auch das ist eine Art "Fermat-Prinzip". Welche Struktur hat das wohl?
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Askosan
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Askosan »

AARN MUNRO hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 12:22
Für jede Strecke die gleiche Zeit.
Was ist eigentlich das Naheliegendste, wenn man eine neue Fähigkeit entdeckt? Das Potential ausloten.

Wie weit reicht diese Art von Teleportation? Kilometer? Lichtsekunden? Oder spielt die Entfernung überhaupt keine Rolle? Wären nicht ausgiebige Testreihen sinnvoll? Ich kann mich an solche Testreihen nicht erinnern.

ZEUT-42
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von ZEUT-42 »

Askosan hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 11:42
Was mich bei Uwe Anton in diesem Zyklus besonders stört, ist die mangelnde Vertrautheit mit der Faktenlage und seltsame Angaben zu bestimmten Umständen. Hier mal ein paar Auszüge mit meinen Kommentaren:

»Eine Schmerzensteleportation war eine Schmerzensteleportation, und sie dauerte zwei Minuten und sieben Sekunden. Keine Sekunde mehr.«

Nein, lieber Uwe, sogar zwei Sekunden mehr.
Stimmt. Da hat ein Lektor gepennt.
Askosan hat geschrieben:»Kurz nach dem Andromeda-Desaster hat es einen Angriff auf die Mutantenschule Apashem auf Tefor gegeben«, offenbarte der Diplomat...»

»Der Tamaron hat die Cairaner im Verdacht..«

»Moment!« Gucky hob eine Hand. »Die sind doch erst später in der Milchstraße aufgetaucht. Passt das zeitlich zusammen?«

»Offiziell im Jahr 1692«


Seit dem Band 3031 wissen wir, dass die Cairaner schon seit dem Jahre 1555 NGZ in der Milchstraße sind. Erst kürzlich saß Gucky mit Monkey in einer Runde zusammen und wurde auf den neuesten Stand gebracht. Das Jahr 1555 NGZ hat Gucky bei diesem Dialog überhaupt nicht auf dem Schirm.
Da steht aber das Wörtchen »offiziell«. Gucky wusste, dass es früher passierte - aber der Diplomat konnte es wohl noch nicht wissen. Wenn das Andromeda-Desaster zwischen 1552 NGZ und 1555 NGZ stattfand, dann passt es wieder. Wir wissen bislang ja gar nicht, wann es stattfand. Da hat Uwe vorerst den Bonus »unseres Unwissens«.
Askosan hat geschrieben:»Findet heraus, ob die Kuppel über der Tefroderstadt über technische Einrichtungen verfügt, die es ermöglichen, einen fünf- oder sechsdimensionalen Energieschirm über die Stadt zu legen«

Seit wann verfügen die Tefroder über eine Dakkartechnologie, mit der sich 6-dimensionale Schutzschirme errichten lassen?
Überhaupt nicht. Grober Fehler aller Seiten. Weder 6D noch Dakkartechnologie. Die Dakkartechnologie ist eine Halbraumtechnologie, die mit dem Vektor der sechsten Dimension statt dem der fünften Dimension arbeitet. Das wird allzu gerne und immer wieder durcheinandergeworfen. Echte 6D-Technologien gibt es in der Serie so gut wie nicht. Sollte man vielleicht mal anmerken.
Askosan hat geschrieben:»Waren sämtliche Oberflächen schmutzabweisend? Er musste irgendwie eine kleine Probe aus einer Wand kratzen und sie den Wissenschaftlern der THORA zur Verfügung stellen.«

Kennt die Liga keine schmutzabweisenden Materialien? Selbst in der Realgegenwart gibt es solche Materialien. Der Lotoseffekt wird technisch schon seit den 90er-Jahren genutzt.
Es ging ja auch nicht um eine neue Technologien, sondern um eine Analyse. Mit den bloßen Augen kann man das nicht sehen. Hier hat Uwe nichts falsch gemacht.
Askosan hat geschrieben:»Ich möchte, dass du mir den Zellaktivatorchip herausoperierst und ihn Neseese einsetzt.«

In Band 1599 wurden die Zellaktivatorchips ausgegeben, d.h. sie wurden 1400 Bände medizinisch nicht eingesetzt, zumindest nicht erfolgreich. In diesem Zyklus aber schon zweimal. Finde ich sehr seltsam.
Dass die ZACs ganz grundsätzlich nicht medizinisch eingesetzt wurden, ist nicht richtig. Die ZACs enthalten einfach nur generische Vitalenergie, davon kann kurzzeitig jeder profitieren. Tun auch die Cairaner. Nur bei den ZAs von Atlan und Perry Rhodan gab es Einschränkungen - und das auch nur in Zeiträumen jenseits der 62 Stunden. Inzwischen ist wohl nur noch der ZAC von Perry Rhodan betroffen, da Atlan den Thez-schen ZA erhielt. Hier im Roman geht es übrigens um einen Zeitraum von deutlich unter 62 Stunden.Übrigens wurde auch der ZAC von Perry Rhodan in diesem Zyklus bereits einmal medizinisch eingesetzt (Zemina Paath).
Askosan hat geschrieben:»Schon klar«, sagte Gucky ungeduldig. »Und um auf kürzestem Weg nach Poltumno zu gelangen, hätten wir das Gebiet der Weddonen durchqueren müssen. Da mit diesem Zweigvolk der Blues aber nicht gut Mohrrüben essen ist und wir uns überflüssige Querelen ersparen wollten, bist du auf den genialen Gedanken gekommen, stattdessen das Territorium des Tamaniums zu durchfliegen. Das bedeutet zwar einen kleinen Umweg, aber so können wir vermeiden, mit den Weddonen Kontakt aufzunehmen und um Durchflugerlaubnis zu bitten.«

Von einem SF-Autor erwarte ich ein gewisses dreidimensionales Verständnis. Es geht hier nicht um planetare Staaten mit dem dazugehörigen Luftraum, sondern um dreidimensionale stellare Territorien. Die Milchstraße verfügt über mindestens 100 Milliarden Sonnenmassen. Nur ein winziger Bruchteil davon wird von raumfahrenden Zivilisationen beansprucht. Die Territorien der galaktischen Großmächte sind analog vergleichbar mit einer kleinen Gruppe von „Quallen“, verteilt auf den Atlantischen Ozean. Bei diesen gewaltigen Räumen wäre es astronavigatorisch kinderleicht, ein bestimmtes Territorium zu umfliegen.
Korrekt, nicht gut erklärt von Uwe. Eines sollte dabei auffallen: Gucky nannte den Umweg einen »genialen Gedanken«. Sarkasmus? Hat da der Autor seinen Unmut über eine Vorgabe ausgedrückt? Wie auch immer: der Weltraum hat bekanntlich keine Balken und im Hyperraum (bzw. im Linearraum) schon erst recht nicht. Ich stelle mir da eine altmodische Zollschranke aus Holz auf einem Feldweg vor, wenn solche Dinge in einem SF-Roman kommen, daneben ein kleines Wärterhäuschen mit einem Füsilier des Preußischen Garderegimentes darin.

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Lion
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Lion »

ZEUT-42 hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 13:29
Askosan hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 11:42
Was mich bei Uwe Anton in diesem Zyklus besonders stört, ist die mangelnde Vertrautheit mit der Faktenlage und seltsame Angaben zu bestimmten Umständen. Hier mal ein paar Auszüge mit meinen Kommentaren:

»Eine Schmerzensteleportation war eine Schmerzensteleportation, und sie dauerte zwei Minuten und sieben Sekunden. Keine Sekunde mehr.«

Nein, lieber Uwe, sogar zwei Sekunden mehr.
Stimmt. Da hat ein Lektor gepennt.
Wieso? 129s. das war bisher. Nun ist irgendwas losgetreten worden, und jetzt wird die Zeitspanne immer kürzer! So eine Art von Countdown!
Bei Band 3099 dauert es nur noch 1s. Und dann ????

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Askosan
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Askosan »

ZEUT-42 hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 13:29
Da steht aber das Wörtchen »offiziell«. Gucky wusste, dass es früher passiert
In dieser Szene zeigt Gucky den gleichen Kenntnisstand wie der Diplomat. Zumindest gedanklich hätte Gucky wiedergeben können: Durch Monkey wissen wir, dass die Cairaner schon seit 1555 NGZ in der Milchstraße aktiv sind, aber das werde ich dem Diplomaten nicht auf die Nase binden.
ZEUT-42 hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 13:29
Es ging ja auch nicht um eine neue Technologien, sondern um eine Analyse.
Was soll denn im Labor analysiert werden? Das schmutzabweisende Material natürlich.

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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von ZEUT-42 »

Askosan hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 11:37
Ergänzend zum Vorgängerroman erfahren wir nun, dass es wirklich um Atlans Ritteraura geht. Diese soll anscheinend in eine künstliche Entität eingebunden werden. Danach wäre diese Entität fähig, das Transuniversale Tor zu öffnen.
Wieder einmal ist es schade um eine Idee (die mit den Hieroglyphen). Schade, dass es ganz konventionell doch die Ritteraura ist, die hier wichtig wird... Aber, nun ja.

Wenn schon die Ritteraura, dann kann man vielleicht auch wieder die alte Prophezeiung aufwärmen, dass die Sterne erlöschen werden, wenn der letzte Ritter der Tiefe gegangen sein wird. Vielleicht steckt hinter der Prophezeiung ja doch was...

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Askosan
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Askosan »

ZEUT-42 hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 13:29
Dass die ZACs ganz grundsätzlich nicht medizinisch eingesetzt wurden, ist nicht richtig.
In 1400 Bänden ist mir nur ein Fall bekannt und zwar Band 1660. Allerdings verstarb der Patient als der ZAC eingesetzt wurde.
ZEUT-42 hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 13:29
Übrigens wurde auch der ZAC von Perry Rhodan in diesem Zyklus bereits einmal medizinisch eingesetzt (Zemina Paath).
Richtig, deshalb hatte ich „zweimal“ geschrieben.

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Askosan
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Askosan »

ZEUT-42 hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 14:10
Wieder einmal ist es schade um eine Idee (die mit den Hieroglyphen)
Dazu wird sicherlich noch einiges kommen. Ich vermute bis Band 3500. Vielleicht in Verbindung mit den "Versiegelten Regionen".

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Kardec
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Kardec »

Fand den Roman sehr unterhaltsam.

Fehlersuche (2 Sek. und so) sind ja nicht mein Ding.
Ein wenig den Kopf geschüttelt hab ich allerdings schon bei der Durchflug/Umweg-Problematik. War wirklich zum lachen.
Zudem wurde ja auch schon öfters über die "Freiheit des Raumes" geschrieben. Selbst Aufenthalt im Normalraum außerhalb der Systemgrenzen (Heliopause?) ist legal.

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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Dendorian »

Askosan hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 11:37

Ergänzend zum Vorgängerroman erfahren wir nun, dass es wirklich um Atlans Ritteraura geht. Diese soll anscheinend in eine künstliche Entität eingebunden werden. Danach wäre diese Entität fähig, das Transuniversale Tor zu öffnen.
Nathan? Irgendeinen Grund muss die Absperrung des Sol-Systems für die Cairaner haben...

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Askosan
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Askosan »

Dendorian hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 18:43
Askosan hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 11:37

Ergänzend zum Vorgängerroman erfahren wir nun, dass es wirklich um Atlans Ritteraura geht. Diese soll anscheinend in eine künstliche Entität eingebunden werden. Danach wäre diese Entität fähig, das Transuniversale Tor zu öffnen.
Nathan? Irgendeinen Grund muss die Absperrung des Sol-Systems für die Cairaner haben...
Das würde bedeuten, dass Erde und Mond irgendwo in der Milchstraße sind. Vielleicht werden die Erdbewohner als Geiseln genutzt, um Nathan zur Kooperation zu zwingen.

Allerdings wird in der Serie der Begriff "Entität" gewöhnlich für sehr machtvolle Wesenheiten verwendet. Aber ein kooperierender Nathan könnte durch ein SI-Artefakt aufgepeppt worden sein, dann wäre der Begriff passend.

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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Dendorian »

Askosan hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 20:06
Dendorian hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 18:43
Askosan hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 11:37

Ergänzend zum Vorgängerroman erfahren wir nun, dass es wirklich um Atlans Ritteraura geht. Diese soll anscheinend in eine künstliche Entität eingebunden werden. Danach wäre diese Entität fähig, das Transuniversale Tor zu öffnen.
Nathan? Irgendeinen Grund muss die Absperrung des Sol-Systems für die Cairaner haben...
Das würde bedeuten, dass Erde und Mond irgendwo in der Milchstraße sind. Vielleicht werden die Erdbewohner als Geiseln genutzt, um Nathan zur Kooperation zu zwingen.

Allerdings wird in der Serie der Begriff "Entität" gewöhnlich für sehr machtvolle Wesenheiten verwendet. Aber ein kooperierender Nathan könnte durch ein SI-Artefakt aufgepeppt worden sein, dann wäre der Begriff passend.
Am Ende aller Zeiten ( :rolleyes: ) war Nathan sehr mächtig. Wenn ich mich richtig erinnere "träumte" er in besonderen Sphären, nachdem er mit den Hinterlassenschaften von ES ausgebaut wurde.

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Oceanlover
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Oceanlover »

Diesmal konnte ich den Roman schon gestern abend lesen. Ich fand die Gucky-Story unterhaltsam, so dass ich in einem Rutsch durch war. Und unterhält mich ein Roman gut, achte ich nicht so auf Fehler. Die kann ich dann nachträglich hier im Forum zur Kenntnis nehmen. ;)
Nette Grüße
Oceanlover

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Papageorgiu
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Papageorgiu »

:st: Ich habe den Roman auch einfach so genossen!

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Tostan
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Tostan »

Uwe Anton bleibt mit seinem Band 3042 Michael Marcus Thurner im Kampf um den »Vielschreiber« des Zyklus auf den Fersen. Im Interview mit Roman Schleifer verrät er, was es mit der Kuratorin auf sich hat und woran man erkennt, dass cairanische Strahlwaffen entsichert sind.

https://www.proc.org/zwoelf-fragen-an-u ... band-3042/

:aa:


-O- Tostan -O-
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Zorg
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Zorg »

Übel..Gucky im Bayern-Pyjama. Das geht ja gar nicht. :o

ZEUT-42
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von ZEUT-42 »

Tostan hat geschrieben:
7. Dezember 2019, 13:23
Uwe Anton bleibt mit seinem Band 3042 Michael Marcus Thurner im Kampf um den »Vielschreiber« des Zyklus auf den Fersen. Im Interview mit Roman Schleifer verrät er, was es mit der Kuratorin auf sich hat und woran man erkennt, dass cairanische Strahlwaffen entsichert sind.

https://www.proc.org/zwoelf-fragen-an-u ... band-3042/
Harhar, sehr schönes Interview mit dem üblichen Versteckspielchen.

Merke, der Autor beantwortet nur Fragen, die auch wirklich beantwortungsfähig sind. Hier also meine Zusatzfrage: "warum kratzt sich Gucky an der Nase?"

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nanograinger
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von nanograinger »

Askosan hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 14:18
ZEUT-42 hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 13:29
Dass die ZACs ganz grundsätzlich nicht medizinisch eingesetzt wurden, ist nicht richtig.
In 1400 Bänden ist mir nur ein Fall bekannt und zwar Band 1660. Allerdings verstarb der Patient als der ZAC eingesetzt wurde.
Das wurde damals als Konsequenz der Unübertragbarkeit der (damals) neuen ZACs geschildert. Dabei wurde aber übersehen, dass Atlan mit seinem ZA (der ja auch fest auf Atlan eingestellt und deshalb unübertragbar war) auf der Erde damals links und rechts Leute mit seinem ZA heilte, wenn er es wollte.

Rainer Castor hat das aufgelöst, in dem er eine Wechselwirkung zwischen Gehirnströmen bzw. Willen des Aktivatorträgers und dem Aktivator(chip) aufgriff, die bereits in Band 113 angedeutet wurde (was bspw. auch für Aktivatorträgerinnen, die schwanger werden wollten, nicht ganz unwichtig war). Nachzulesen im PR-Kommentar aus Band 2723. Zitat:

"Ein Gespräch zwischen Homunk und ES lieferte hierzu eine Erklärung: Ein Zellaktivator arbeitet eng mit dem Gehirn des Trägers zusammen. Denn die Energieform, die zur stetigen Regenerierung der Zellen verwandt wird, ist der vom durchschnittlichen Gehirn erzeugten mentalen Energie verwandt. Es bedeutet also, technisch gesehen, keine Schwierigkeit, den Aktivator als Verstärker auszulegen. (PR 113) ...
Sprich: Wollte ein Aktivatorträger bewusst oder ohne bewusstes Zutun jemandem helfen, half der Zellaktivator für ihn."

Letztere Aussage git für die ZACs genauso wie die alten ZAs meine ich.

ZEUT-42
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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von ZEUT-42 »

nanograinger hat geschrieben:
7. Dezember 2019, 16:45
Askosan hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 14:18
ZEUT-42 hat geschrieben:
6. Dezember 2019, 13:29
Dass die ZACs ganz grundsätzlich nicht medizinisch eingesetzt wurden, ist nicht richtig.
In 1400 Bänden ist mir nur ein Fall bekannt und zwar Band 1660. Allerdings verstarb der Patient als der ZAC eingesetzt wurde.
Das wurde damals als Konsequenz der Unübertragbarkeit der (damals) neuen ZACs geschildert. Dabei wurde aber übersehen, dass Atlan mit seinem ZA (der ja auch fest auf Atlan eingestellt und deshalb unübertragbar war) auf der Erde damals links und rechts Leute mit seinem ZA heilte, wenn er es wollte.

Rainer Castor hat das aufgelöst, in dem er eine Wechselwirkung zwischen Gehirnströmen bzw. Willen des Aktivatorträgers und dem Aktivator(chip) aufgriff, die bereits in Band 113 angedeutet wurde (was bspw. auch für Aktivatorträgerinnen, die schwanger werden wollten, nicht ganz unwichtig war). Nachzulesen im PR-Kommentar aus Band 2723. Zitat:

"Ein Gespräch zwischen Homunk und ES lieferte hierzu eine Erklärung: Ein Zellaktivator arbeitet eng mit dem Gehirn des Trägers zusammen. Denn die Energieform, die zur stetigen Regenerierung der Zellen verwandt wird, ist der vom durchschnittlichen Gehirn erzeugten mentalen Energie verwandt. Es bedeutet also, technisch gesehen, keine Schwierigkeit, den Aktivator als Verstärker auszulegen. (PR 113) ...
Sprich: Wollte ein Aktivatorträger bewusst oder ohne bewusstes Zutun jemandem helfen, half der Zellaktivator für ihn."

Letztere Aussage git für die ZACs genauso wie die alten ZAs meine ich.
Schöne Erläuterung. Deswegen konnte sich Gucky in Band 3042 auch von seinem ZAC ohne Probleme trennen, indem er von vornherein explizit "wollte", dass die Cairanerin geheilt wurde. Das könnte der ZAC entsprechend deiner Erklärung (und der von RC) mitbekommen haben. Genauso "gewollt" hat es Uwe Anton auch beschrieben - und damit hat der Autor das sehr gut aufgelöst und blieb damit perfekt im Kanon.

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Re: Spoiler 3042:Uwe Anton - Gucky und der Sternenkonsul

Beitrag von Askosan »

nanograinger hat geschrieben:
7. Dezember 2019, 16:45
Letztere Aussage git für die ZACs genauso wie die alten ZAs meine ich.
Kann man so sehen. Ich habe die medizinische Verwendbarkeit der ZACs auch nicht als Verstoß gegen den Kanon bezeichnet, sondern nur meine Verwunderung zum Ausdruck gebracht.

Diese ganze Thematik ist meiner Meinung nach nicht gut durchdacht. Die ZACs hätten schon viel früher medizinisch genutzt werden sollen, denn Gelegenheiten gab es genügend.

Diese Häufung im aktuellen Zyklus wirkt vermutlich auf diverse Leser befremdlich.

Nach dem aktuellen Roman kann man die medizinische Verwendbarkeit von ZACs als Kanon betrachten.

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