EBook Preise der Erstauflage Teil 2

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Mac65
Siganese
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Registriert: 17. März 2020, 16:53

EBook Preise der Erstauflage Teil 2

Beitrag von Mac65 »

Wenn möglich, den Beitrag bitte unter diesen setzen. Eine Antwort ist mir leider nicht möglich, nur "Neues Thema" :(

Urposting: viewtopic.php?f=39&t=11988

Erstmal Dank an Klaus N. Frick für die schnelle Antwort, zu der ich allerdings noch Anmerkungen habe...
Alle Vergleiche heutiger und früherer Preise sind mit Vorsicht zu betrachten. Ein PERRY RHODAN-Roman kostete 1961 zwar nur einige Groschen, aber das Einkommen war deutlich niedriger. Ich zitiere: »Laut dem Statistischem Bundesamt Deutschland verdiente ein männlicher Arbeitnehmer Anfang der 60er-Jahre im Durchschnitt 590 DM (ca. 302 EUR) Brutto.«

Vergleiche zwischen 1961 und 2020 sind also in dieser Hinsicht zumindest diskutabel.
Das ist mir schon klar ;) War ja eigentlich nur der "Aufwärmer".
Was die E-Book-Preise angeht: Sie sind branchenüblich. Wir sind nicht teurer als die anderen Verlage, eher preiswerter. Wir bewegen uns hier absolut im Mittelfeld. Von den Einnahmen durch die E-Books werden unter anderem Autorenanteile, Anteile für die Künstler, Bereithaltungskosten und andere Dinge finanziert. »Von nix kommt nix«, auch im Internet.

Es ist verboten, E-Book weiterzuverkaufen. Dazu gab es im Spätjahr 2019 glücklicherweise ein klares Urteil des höchsten Gerichtes.

Wer »das alte Zeugs« unbedingt haben möchte, kann sich Heftromane auf dem Flohmarkt kaufen; dort gibt es sie sehr häufig. Oder orientiert sich bei legalen Möglichkeiten der Streaming-Anbieter.
Ok, also vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt:
Ich habe ja bereits bezahlt.
Natürlich ist es möglich, sich erneut Hefte für günstiges Geld zu schießen (Ebay). Das kann aber nicht wirklich im Sinn des Verlags sein. Zudem hier auch wieder halt HEFTE versendet werden. Ich versuche derzeit (aus Platzgründen und Bequemlichkeit) auf EBook taugliche Formate zu wechseln. Ist also auch keine Alternative.

Daraus folgt (Konklusium): Warum bietet der Verlag nicht einen gestaffelten Preis an?
Das wäre doch der Klassiker - Leser preiswert anfüttern, wenn Sie dann süchtig sind, wird irgendwann der Neupreis erreicht. Also z.B. Hefte 1 - 499 für 10 EUR, 500 - 1000 für 15 EUR...

Nochmals nun ca. 3000 EUR für EBooks ausgeben... Nicht wirklich. Vor allem, wenn diese halt in der Nutzung (Weiterverkauf / Leihe) zu Papier auch noch eingeschränkt sind.

Bitte mal aus Lesersicht sehen ;)

Puh, viel Text, sorry

Marc

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