Der Tarchen Zyklus (3100-3199) von den Greisen

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Die Greise
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Der Tarchen Zyklus (3100-3199) von den Greisen

Beitrag von Die Greise »

Teil 1 / 4

Die diesmal ungewöhnlich ernsten Greise haben sich Gedanken gemacht.

Vorab: Da sich einige Gedanken gemacht haben, wieso wir im Plural von uns schreiben, das ist schnell beantwortet: Wir sind zur Zeit 7 + 1 Zivi. Der will aber nicht “”Zivi” genannt werden, hat einmal gesagt: “Zivi gibt es nicht mehr.”, worauf wir ihn in “Kottan” umgetauft haben, was er zuerst nicht verstanden hat. Dann haben wir ihm eine Folge gezeigt mit “Inspektor gibt's kaan!” und das fand er lustig. Ist also doch nicht ganz humorbefreit wie wir anfangs dachten. Und ja, man könnte unsere Organisationsform als Alten-WG bezeichnen, obwohl wir uns eher als “Kollektiv mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum” betrachten.

Drei von uns sind PR Fans, die anderen 4 tolerieren das, Kottan hat noch nie von PR gehört, und als wir ihn mal gezwungen haben, eins der ganz alten Hefte zu lesen, meinte er: “Aha, ihr wart also damals schon senil.”

Den Account im PR Forum haben wir von zwei Altgreisen geerbt.

Zwischendurch etwas ganz anderes. Holger hat vorhin eine Frage gestellt: “Was ist der Vorteil des Mythos Zyklus gegenüber Covid-19?” Antwort: “Er ist vorbei.”

Zum ernsten Thema:
Spoiler:
Wir haben uns gestern zusammen gesetzt und überlegt, wie man einen PR Zyklus aufbauen könnte. Wir sind dabei von unseren beruflichen Erfahrungen ausgegangen und haben den Zyklus als Projekt definiert. Man sollte dazu erwähnen, dass 3 von uns Ingenieure sind oder vielmehr waren, einer ist Physiker, eine ist Mathematikerin die beiden anderen waren in Verwaltungsberufen tätig.

Nachtrag: Jetzt haben wir alles noch einmal korrekturgelesen, und zumindest ich denke, wir haben an alles gedacht, nichts vergessen. Im letzten Heft werden sogar noch alle losen Fäden verknüpft, wie das vielfach von den Lesern gewünscht wurde.

1. Schritt: Projektrahmen. (Die Heftnummern sind gleich bedeutend mit einem Datum)
Name des Projekts: Der Tarchen Zyklus
Beginn ist Heft 3100
Ende ist Heft 3199

2. Schritt: Ausgangssituation:
Seit dem Abzug der üblen Feinde sind 8 Jahre vergangen, die Zivilisationen der Milchstraße befinden sich im Zustand des Wiederaufbaus, Allgemein herrscht entspannte Ruhe.

3. Schritt: Wo wollen wir am Ende hin?
PR und seine Mitstreiter finden heraus, das die Tarchen Betrüger sind, die als Zwiebelzüchter so erfolgreich waren, dass sie Größenwahnsinnig wurden und das gesamte Universum unterjochen wollten. Es gibt zwei Gruppen von Tarchen, die Chaotarchen und die Kosmotarchen, fälschlicher Weise auch als “Kosmokraten” bezeichnet. Als ehemalige Zwiebelzüchter haben sie ihre Philosophie von Zwiebeln abgeleitet, ein Zwiebelschalenmodell aufgestellt und das wollen beide Gruppen nun dem Universum aufdrücken. (Schon klar, worauf das hinaus läuft, oder? PR muss ab 3200 die Tarchen stoppen.)

Wer sich schon einmal mit Projektmanagement befasst hat, sollte spätestens jetzt erkannt haben, dass wir den SMART Regeln folgen. Falls jemand den Punkt “R” (Realisierbar) vermisst: Im vorgegebenen Zeitrahmen 100 Hefte zu schreiben ist möglich, wurde auch schon oft gemacht. Inhaltlich ist das Ziel ebenfalls erreichbar, da uns unbegrenzt Phantasie zur Verfügung steht. Der Punkt “M” (Messbarkeit), ist ebenfalls gegeben. Man kann hinter jedem Meilenstein eine Liste mit Punkten anlegen, die erreicht worden sein müssen, die man dann abhacken kann. Beachtet: Das ist die Planungsphase. Ans Hefte Schreiben, also an die Realisierungsphase braucht im Moment noch niemand zu denken. Geschrieben wird erst, wenn die Planung abgeschlossen und überarbeitet ist (Korrekturen in letzter Sekunde sind der Tod eines Projekts. Das erfordert IMMER eine vollständige Überarbeitung und erneute Verifizierung.) und die Ziele auch und gerade der Meilensteine verifiziert sind.

Damit kommen wir zur ersten Verfeinerung des Projekts, zu den Meilensteinen. Wir haben uns gegen Netzplantechnik entschieden, weil wir dann riesige Bilder ins Forum stellen müssten, was so gut wie unlesbar wäre. Meilensteine dagegen haben den Vorteil, dass man sie als Listen schreiben kann. Allerdings, aber auch der Einfachheit halber mussten wir einen zusätzlichen Meilenstein einführen, in dem wir die Ressourcen (Personen, Orte, Technik) definieren. Die Idee dazu kam von Wolfgang, unserem Bauingenieur, der meinte, als erstes braucht man das Äquivalent eines Bauplatzes, und Veronika, unsere Ex-Warenhauskettenmanagerin schlug vor, das alles in einen Metameilenstein zu packen. Haben wir gemacht. Und: Wir entwickeln die von den Meilensteinen aufgespannte Geschichte nach dem Baseball-Modell. Das heißt, wenn wir eine neue Figur oder einen neuen Ort brauchen, beschreiben wir das im Metameilenstein, sehen nach, ob der Rest dadurch konsistent bleibt und entwickeln den Projektplan dann weiter.

4. Schritt: Meilensteine
Die sind speziell für Rebecca, die sich am 8.1. um 13:50 im Spoiler zu Heft 3099 etwas in der Art gewünscht hat.

4.0: Metameilenstein
Wir haben uns bei den handlungsrelevanten Objekten an der PerryPedia orientiert. Wir mussten nur wenige Punkte ergänzen, die nur den Expokraten und Autoren, nicht aber den Lesern bekannt sein dürfen. Etwa die Hinweise auf Ereignisse in späteren Zyklen.

Entitäten
Furzzenfart: Ein Tarch der Chaotarchenfraktion
ES: Der alte Lachsack hat es geschafft, den Tarchen eine Scheerung, einen Zeitriss, und sogar eine Gottheit nach dem Ende der Zeit vorzugaukeln. Selbst Atlan ist darauf reingefallen. Und das will was heißen!

Geschichte
Hier findet Ihr, unsere lieben Freunde, die Handlung des Zyklus`.

Kurzexposé:
Wir haben die Meilensteine vor dem jeweiligen Abschnitt des Kurzexposés gesetzt, bei den Meilensteinen im Abschnitt 4.1 jedoch nur die Heftnummern hinter die Meilensteine geschrieben, nicht den Text [Nachtrag: Wieso steht der Text jetzt doch dort? Klingt nach mangelhafter Kommunikation untereinander], auch nicht die Liste der Personen und die Handlungszeit. Eine (gekürzte) Liste der Protagonisten und die Zeit in der die Geschichte spielt findet ihr in den Mikroexposés der einzelnen Hefte. Alles andere wäre redundant und würde den Text unnötig in die Länge ziehen. Die Meilensteine haben wir durchnummeriert als [Mxxx], wobei xxx die jeweilige Nummer ist.

[M1] Eine Fernexpedition der Jülzich entdeckt die “Bremsspur”
Am schmalen Ende der Bremsspur befindet sich ein Objekt, das einen seltsamen Ruf ausstrahlt.
[M2] Rhodan, Atlan, Bull, Gucky und Tolot machen Urlaub auf dem Mars und entdecken ein Relikt.
Gucky erkennt auf einer Metallplatte Ilt-Schriftzeichen.
Nathan kann die Zeichen lesen, es sind Koordinaten und er rechnet sie auf heute um.
Gucky, Tolot und Bully fliegen hin und sehen nach was dort ist.
[M3] Sie entdecken eine Wasserwelt, auf der alte Lemurer leben.
Auf einer schwimmenden Insel finden sie eine Zeitmaschine, und in ihr: Mirona Thetin!
[M4] Rhodan und Atlan untersuchen die “Bremsspur”, vermuten, dass das Objekt ein Chaoporter ist.
Von einer benachbarten Zivilisation erfahren sie, dass das Objekt kleinere Objekte abgesetzt hat.
Eines davon können sie verfolgen, landen auf einem Planeten und werden von Zyu, einem Lichtfresser angegriffen.
Es gelingt Atlan, den Lichtfresser einzufangen und zu verhören. Er ist ein Agent des Chaoporters.
[M5] Aus der Milchstraße kommt per Hyperfunkrelaiskette die Nachricht, dass Gucky Mirona gefunden hat.
Rhodan und Atlan fliegen zurück, um mit Mirona zu reden. Sie berichtet, dass die MdI sich ihre ganze Technik zusammen geklaut haben, darunter war auch Zeug von ehemaligen SIs. Daher die bunte Mischung aus Korpuskulartriebwerken, Multiduplikatoren und Zeitmaschinen. Der Grund für ihr sonderbares Verhalten war ein Zeug – Atlan vermutet Eiris – mit dem sie von miesen Hyper-Superintelligenzen süchtig gemacht wurden, damit sie sich selbst in eine SI entwickeln. Rhodan und Atlan wussten, wie das weitergehen sollte: Die MdI SI sollte dann wohl zur Materiequelle oder Senke werden...
[M6] Als die Eiris verschwunden war hatte Mironona zuerst tierische Entzugserscheinungen, fühlte sich aber nach einigen Jahrzehnten besser und fand zu sich selbst zurück.
Seit sie Atlan wieder getroffen hat, hat sie jedoch einen Tick: Sie hält sich mit beiden Händen an Atlans Oberarm fest und lässt ihn nicht mehr los. Kommentar in Stereo: “Den Fehler mach ich kein zweites mal.”
[M7] Die Jülzich Fernexpedition entdeckt ein größeres Objekt, das der Chaoporter abgesetzt hat. Es kann lokal die Hyperphysik beeinflussen. Die Jülzich schaffen es, ein Erkundungsteam in das Schiff zu bringen, aber sie bekommen nicht viel heraus. Zumindest erfahren sie den Namen des Initiators: Furzzenfart.
Als das Objekt plötzlich angreift, kann ein Teil des Teams fliehen, das Fernraumschiff entkommt ebenfalls, ist aber beschädigt.
[M8] Atlan erfährt von Mirona, dass es in Cassiopeia einen Sonnentransmitter gibt. Die Information wird an die Jülzich gesendet, aber die Fernexpedition antwortet nicht.
Um auch andere Schiffe als nur die RAS TSCHUBAI nach Cassiopeia bringen zu können, fliegen sie zum Tzlapucha-Trio Mit vereinten Kräften können Techiker und Wissenschaftler den Transmitter und die Justierstation reparieren und wieder in Betrieb nehmen. Während der Arbeiten löst ein Techniker versehentlich die “Sonderschaltung Tau” aus, worauf sie Kontakt zu einem Sonneningenieur bekommen. Der trifft nach einigen Tagen ein und hilft, den Sonnentransmitter in Cassiopeia per Fernwartung zu reaktivieren.
[M9] Eine Flotte unter Führung der RAS TSCHUBAI springt durch den Transmitter nach Cassiopeia.
Dort angekommen gibt es Verwicklungen mit den Schurat, die nicht an Zufälle glauben und daher annehmen, dass die Flotte etwas mit den Fremden zu hat, die den Hyperraum manipulieren.
[M10] Auf Kopernikus haben die Lapalisten ein präcairanisches Dokument (48 PetaByte) von den Klardenkern analysiert und einen Hinweis darauf gefunden, wie man die kosmischen Messenger anmessen kann. Oder könnte. Experimente sind nötig.
[M11] Die Jülzich Expedition sucht nach einem Planeten, auf dem sie das Schiff reparieren können. Dabei treffen sie auf die Kalama vom Planeten Stromzo.
Die überlebende Exkursionsgruppe der Jülizch trifft mit ihrem Beiboot auf die Delalra. Genauer gesagt, sie werden von ihnen entdeckt, da die Delalra beobachtet haben, was am Objekt aus dem Choaporter geschehen ist.erfahren sie von der Organisation der kosmischen Kartographen und den Tarchen.
[M12] Rhodans Flotte kann den Schurat entkommen und empfängt im Hyperfunk Radiosendungen von mehreren Völkern aus Cassiopeia. Der Bordcomputer kann die Sprachen übersetzen. In einer Nachrichtensendung wird von einem beschädigten Schiff “extracassiopeiischer Tellerköpfe” berichtet. Die Flotte bricht dort hin auf.
[M13] Die von allen für tot gehaltene Gruppe der Jülzich erfährt von den Kartographen, was deren Organisation in den vergangenen Jahrmillionen herausgefunden hat. Unter anderem, dass die Tarchen “nur” einen Bereich mit etwa 700 Millionen Lichtjahren Radius beherrschen, nie in Paralelluniversen waren, Es vermutlich kein Multiversum in der Form, wie man es sich in der Milchstraße vorstellt, gibt, u.s.w. Alles nur Fakes von den Tarchen.
[M14] Die Lapalisten starten einen ersten Versuch, mit einem noch sehr experimentellen Messenger-Detektor, der eine etwa 30.000 Lichtjahre durchmessende 5,378 dimensionale Membran aufspannt, aber das Experiment misslingt.
[M15] Die Delalra berichten weiter, dass das Universum auch ohne moralischen Code prima funktioniert, und die Manipulationen der Tarchen nur minimal sind. Gerade so viel, dass sie die Bewohner “ihres” Teils des Universums gut unterdrücken können. Mehr wissen sie aber auch nicht. Und: Sie wundern sich, dass die Jülzich die Märchen, die von den Tarchen verbreitet werden, geglaubt haben. Obwohl sie so leicht zu durchschauen waren. Wie sollte das Universum denn am Anfang funktioniert haben, als noch kein moralischer Code installiert war und keine Messenger ihr Unwesen trieben? Das leuchtete den Jülzich ein.
[M16] Die RAS TSCHUBAI erreicht Stromzo und trifft auf die Kalama und die Fernexpedition der Jülzich. Man betrauert den Tod der Exkursionsgruppe.
[M17] Die Lapalisten starten einen zweiten Versuch mit einem verbesserten Detektor, und tatsächlich: Irgend etwas fliegt durch die Membran und wird als kurzer “Biip” angezeigt. Jetzt muss der nächste Detektor nur noch in die Lage gebracht werden, den genauen Ort anzuzeigen. Geplant wird eine Anordnung vergleichbar einer Blasenkammer in der Teilchenphysik.
[M18] Rhodans Flotte, das Fernschiff der Jülzich und eine Flotte der Kalama machen sich auf, um nach weiteren Objekten aus dem Chaoporter zu suchen. Sie entdecken bald zwei kleinere Objekte, verfolgen sie, können sie aber nicht stellen. Eine Untersuchung der Kluft ergibt, dass der Chaoporter immer noch feststeckt, aber für ihre Technik unzugänglich bleibt.
[M19] Wissenschaftler an der Terrania Universität sind vom Auftauchen des Chaoporters derart beunruhigt, dass sie die Befürchtung äußern, dass die Chaotarchen vielleicht ihre Super-Massenvernichtungswaffe, die Nekrophore, einsetzen könnten, wenn ihnen danach ist. Die terranische Regierung beschließt, dagegen etwas zu unternehmen, und startet ein Großforschungsprojekt mit dem Ziel, die Wirkung der Nekrophoren zu begrenzen.
[M20] Zeitgleich wird ein Teil der terranischen Flotte um das Tzlapucha-Trio postiert, um der Flotte der RAS TSCHUBAI den Rückweg offen zu halten. In Quinto Center wird ein permanenter Krisenstab eingerichtet.
[M21] Die Lapalisten starten den dritten Versuch: Mit dem neuesten Detektor kann man die Position eines Messengers auf weniger als ein Lichtjahr genau anmessen. Nach einer Wartezeit von zwei Monaten fliegt tatsächlich einer durch das Netz. Jetzt beginnen die Detailarbeiten. Die Lapalisten wollen die Position auf wenige 1000 km genau bestimmen können.
[M22] Auf der Erde erkennen die Forscher, dass sie für ihre Arbeit eine Nekrophore benötigen. Die einzige, von der man weiß, hat Alaska Saedelaere in seiner Kosmokratenwalze. Und wo der sich aufhält ist unbekannt. Die letzte bekannte Position war irgendwo ganz weit weg, und inzwischen kann er überall sein. Ein Forscher hat eine Idee: Man könnte einen starken Hyperfunkspruch zu seiner letzten bekannten Position senden. Nur gibt es in der Milchstraße keine Technik, die das kann. Ein Archivar des Instituts für extrem übertriebene Hyperphysik erinnert sich an einen Aufsatz zu einem “Zetta-Zepto-Gerät”, das so etwas rein theoretisch können sollte. Die Forschung daran ist zwar nie sehr weit gekommen, weil es einfach extrem sauteuer ist, aber wegen der aktuellen Notlage beschließt die Regierung, es zu finanzieren. Kommentar der Regierungschefin: Besser pleite als für immer tot.
[M23] Als das Team der Jülzich den Delalra von Rhodan, dem großen Problemlöser erzählen, beschließen die Kartographen, mit Rhodan Kontakt aufzunehmen. Also fliegen sie zum Sonnentransmitter von Cassiopeia, schleichen sich an den Schurat vorbei und fragen die Telemetrie des Sonnentransmitters ab. Dabei stellen sie fest, dass er auf einen Sonnentransmitter in der Milchstraße justiert ist. Also fliegen sie durch.
[M24] Die Wachflotte am Tzlapucha-Trio beobachtet ein kleines Raumschiff, das aus dem Transmitter kommt. Sie jagen und stellen es. Nach einigen Verwicklungen kommt ein Kontakt zustande.
[M25] Rhodans Flotte fliegt erneut zur Kluft, um vielleicht doch noch ein paar Details zu entdecken, die bisher übersehen wurden. Die Ortung der RAS TSCHUBAI entdeckt vor der Kluft eine Art Schatten. Etwas, das zwar nicht geortet werden kann, aber Teile der Strahlung aus der Kluft abschirmt. Niemand weiß, was das ist. Das Objekt teilt sich in zwei auf, eines bleibt vor Ort, das andere fliegt mit unterlicht zu einem Planetensystem, das sie bei der Geschwindigkeit frühestens in 167 Jahren erreichen wird. Ein Beiboot der RT fliegt ihm nach und stellt sich in seinem Kurs. Es kann immer noch als Schatten wahrgenommen werden. Das Objekt ändert seinen Kurs, das Beiboot stellt sich erneut in seinen Weg. Das wiederholt sich mehrmals, bis das Objekt in Transition geht. Der Austrittspunkt kann ebenfalls angemessen werden: Es ist das Planetensystem, auf das es schon vorher zuflog.
[M26] Die Lapalisten haben eine neue Version des Messengerdetektors aufgebaut. Er kann einen Würfel von 45.702 Lichtjahren Kantenlänge überwachen. Dazu erzeugt er in x, y, und z Richtung im Abstand von 9,2 km eine 5,378 dimensionale Hypermembran, und sobald ein Messenger durch die Membranen fliegt, kann er auf deutlich weniger als 10 km genau angemessen werden. Der Versuch startet, und bereits zwei Minuten nach dem Einschalten zeichnet der Detektor den ersten Durchflug auf. Der nächste Schritt wird ein portabler Detektor, den man auf Raumschiffen einsetzen kann.
[M27] Das Schiff der Kartographen mit dem Team der Jülzich an Bord wird nach Quinto Center eingeladen, wo der permanente Krisenstab tagt. Dort berichten die Delalra ausführlich, was sie in den vergangenen 2 Millionen Jahren herausgefunden haben, und begründen, weshalb sie gegen die Tarchen agieren. Von den Tarchen selbst konnten sie fast nichts in Erfahrung bringen. Sie wissen nur, dass es zwei Fraktionen gibt, die sich gegenseitig bekriegen: Die Chao-Tarchen und die Kosmo-Tarchen, von denen die Mitglieder des Krisenstabs annehmen, dass sie identisch mit den Kosmokraten sind.
[M28] Im System von Kupferstern findet das Beiboot der RT in der Mesosphäre des zweiten Planeten Goblin eine Verwirbelung und sie vermuten, dass das fremde Objekt hier gelandet ist. Orten können sie es nicht. Eine der ausgesetzten Sonden findet eine Bruchschneise im Urwald und an deren Ende einen tiefschwarzen kreisrunden Fleck von 37 Meter Durchmesser. Ein Landungstrupp geht herunter und soll das Objekt untersuchen. Nach vielen Verwicklungen stellt sich heraus, dass es ein Raumschiff einer Organisation namens Tarchentöter ist, die wegen technischer Probleme hier notlanden mussten. Grund: Ein unbekanntes kugelförmiges Objekt hat sich ihnen mehrfach in den Weg gestellt, als sie auf Transitionsgeschwindigkeit beschleunigen wollten. Daher mussten sie Ausweichmanöver fliegen und das hat den Antrieb überlastet. Als sie erfahren, dass das Objekt ein Beiboot von Rhodans Raumschiff war, sind sie hoch erfreut. Mit dem wollten sie eh Kontakt aufnehmen. “Das war ja einfach!” (Wieso? Er ist im Universum bekannt/berüchtigt als SI-Töter)
Das Raumschiff der Tarchentöter wird geborgen, in das Beiboot der RT gebracht und das fliegt zurück zur RT.
[M29] Rhodan und Atlan diskutieren lange mit den Tarchentötern und erfahren von einer weiteren Organisation, die verborgen von den Tarchen das Universum kartiert. Die wissen unter anderem, wo alle Manipulatorstationen, die Kosmonukleotide, versteckt sind. Die Tarchentöter hatten bereits mitgewirkt, eines dieser Objekte unschädlich zu machen, aber unter anderem Rhodan hatte aus Unwissenheit das Vorhaben sabotiert. Die Tarchentöter nehmen ihm das aber nicht übel. Zum einen handelte er im guten Glauben, zum anderen haben die Tarchentöter damals sehr viel gelernt und sind inzwischen besser vorbereitet. Ungelöste Probleme gibt es jedoch immer noch massenhaft.
[M30] In der Milchstraße führen inzwischen Wissenschaftler Vorversuche zum Zetta-Zepto-Gerät aus. Teils sogar erfolgreich. Einen Millisekundenpulsar haben sie bereits zerstört, was sie aber nicht von weiteren Versuchen abhält.
[M31] Rhodan fliegt mit der RT und der Flotte zurück zum Sonnentransmitter von Cassiopeia und sie werden von den resigniert wirkenden Schurat einfach nur durchgewunken (“Weiterfliegen. Hier gibt es nichts zu sehen.”). Am Tzlapucha-Trio angekommen, wird Rhodan gebeten, sofort nach Quinto Center weiter zu fliegen, da es entscheidende Neuigkeiten gibt. Davon hat Rhodan selbst eine Menge an Bord. In Quinto Center wollen die Tarchentöter als erstes vorschlagen, dass die Galaktiker Kontakt zu den Kartographen aufnehmen, und als sie im Konferenzraum 3 von ihnen sehen kommt ihr verblüffter Ausruf: “Das war ja einfach!”. Was Atlan inzwischen für typisch für die Tarchentöter hält. Es werden Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit der Karte des besetzten Teils des Universums befassen, mit den Koordinaten der Kosmonukleotide und mit den Erfahrungen der Tarchentöter im Umgang mit den Kosmonukleotiden. Es bleiben noch viele Fragen offen: Wie kann man die Messenger unschädlich machen, kann man sich irgendwie vor den Nekrophoren schützen, und: Wie sind die Tarchen eigentlich entstanden und was sind ihre Motive. Einer der Tarchentöter meint: “Das werden wir wohl nie herausfinden. Da müsste man schon sehr weit in die Vergangenheit zurück reisen. Irgendwann vor 700 Millionen bis 900 Millionen Jahren müsste der entscheidende Zeitpunkt liegen.” Was Mirona, die sich immer noch mit beiden Händen an Atlans Oberarm klammert, auf den Plan ruft: “Ich habe eine Zeitmaschine.”
[M32] Die Jülzich haben inzwischen eine Expeditionsflotte zusammengestellt, der sich noch weite 32 Völker angeschlossen haben. Zusammen springen sie vom Tzlapucha-Trio nach Cassiopeia, wo sie von den Schurat mit “Ihr schon wieder” begrüßt und durchgewunken werden. Ein Teil der Flotte wird an der Kluft stationiert, um zu beobachten, was sich dort tut, der Rest sucht nach den Objekten, die der Chaoporter ausgesetzt hat. Einziges Ergebnis: Es ist offenbar nur ein Chaotarch her gekommen, und der sitzt im Chaoporter in der Kluft fest.
[M33] Die RT bricht auf zum Wasserplaneten der letzten Lemurer. Zur selben Zeit trifft ein Raumschiff mit einer Delegation der Lapalisten bei Quinto Center ein. Die RT erreicht den Lemurer Planeten und Mirona darf ihre Zeitmaschine mitnehmen. Die RT fliegt weiter zum Planeten Kopernikus, da die dortigen Wissenschaftler am ehesten in der Lage sind, die Zeitmaschine für eine derart lange Reise umzubauen. Die erkennen schnell, dass die Maschine viel zu klein ist für eine derartige Expedition und schlagen vor, die Maschine gründlich zu analysieren und eine erheblich größere zu bauen. Mirona ist einverstanden. Die Analyse, unterstützt von Mirona/Atlan beginnt.
[M34] Die Wissenschaftler der Terrania Universität haben es schneller als erwartet geschafft, ein mit hoher Wahrscheinlichkeit funktionsfähiges Exemplar des Zetta-Zepto-Geräts zu bauen. Astronomen der Universität haben den Millisekundenpulsar P39876324.2142-38.232 im galaktischen Halo ausgewählt. Zusammen mit Linguisten wird ein Text erarbeitet, der gesendet werden soll. Er lautet: “Alaska. Hilfe. Komm heim. Groesste Gefahr!” Das sind die 42 Zeichen, die im Morsecode auf der Anruffrequenz der terranischen Flotte übertragen werden sollen. Vertreter der terranischen Flotte haben inzwischen berechnet, wo sich Alaska Saedelaere mit hoher Wahrscheinlichkeit aufhält. Es ist eine Galaxis, etwa 670 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt, die sich laut den Daten der kosmischen Kartographen immer noch innerhalb des von den Tarchen manipulierten Bereichs des Universums befindet. Eine Expedition startet zum Millisekundenpulsar, installiert das ZZG und zündet es. Der Pulsar vergeht wie geplant in einer Hypernova, übrig bleibt ein massearmes Schwarzes Loch. Der Impuls wurde abgestrahlt, und sollte in 73 Picosekunden sein Ziel erreichen. Ob Alaska den Ruf empfangen kann? Niemand wusste es. Man konnte jetzt nur warten.
[M35] Die Lapalisten auf Kopernikus denken, dass sie die Funktionsweise der Zeitmaschine verstehen und beschließen, eine kleine Testversion zu bauen. Das gelingt. Die Testzeitmaschine trägt einen Hyperfunkempfänger und einen Computer 1245 Jahre in die Vergangenheit und zeichnet eine Nachrichtensendung von Terra Radio auf, dann springt sie zurück in die Gegenwart. Bei der Auswertung stellt sich heraus, dass sie zwei Jahre weiter zurück gereist ist, als geplant. Der Fehler wird schnell gefunden: In einem Steuerprogramm des Temporalinjektors hatte ein Programmierer anstelle von “round” versehentlich “integer” geschrieben. Weitere Versuche zeigen, dass die Testversion jetzt einwandfrei arbeitet. Ein Lapalist schlägt vor, als nächstes eine Zeitsonde zu bauen, die in Schritten von einer Million Jahre zurück springt und bei jedem Halt die wichtigsten physikalischen und hyperphysikalischen Konstanten misst. Auf die Art kann man heraus finden, wie die Tarchen die Physik des lokalen Universums manipuliert haben, und wann sie damit begonnen haben.
[M36] Die Flotten der Jülzich und der anderen Galaktiker haben begonnen auf dem Planeten Xülos im System von Yülsüp, einem alten K8 Hauptreihenstern am Rande von Cassiopeia, einen Stützpunkt aufzubauen. Er liegt 108 Lichtjahre von der Kluft entfernt. Nachschub kommt per Sonnentransmitter nach Cassiopeia, was den Schurat inzwischen nach eigenem bekunden “sowas von egal” ist, gefolgt von hemmungslosem Kichern. Die Raumschiffe haben inzwischen 8 der vom Chaoporter ausgesetzten Objekte gefunden und halten sie unter Beobachtung. Am Riss selbst tut sich immer noch nichts, der Chaoporter hab inzwischen aufgehört, seltsame Signale auszusenden.
[M37] Eine Gruppe von Onrionen taucht bei Quinto Center auf. Sie haben etwas herausgefunden. Vor der ständig tagenden Krisenkommision tragen sie ihre Erkenntnisse vor: Der Grund, weshalb der Chaoporter vor Andromeda gestrandet ist, kann nur die Abschirmung dieser Galaxis sein. Sie haben bereits mit Linearraumsonden Untersuchungen angestellt, und das Ergebnis ist eindeutig: Die Abschirmung greift fadenartig tiefer in die Hyperdimensionen, als man bisher dachte. Ihre Vermutung: Die Chaotarchen können nicht auf Andromeda zugreifen, und jetzt wollten sie herausfinden, wieso nicht? Also sind sie vermutlich gar nicht wegen der Milchstraße hier, sondern wegen Andromeda. Was aber keine Entwarnung bedeutet. Im Zweifelsfall eher im Gegenteil.
[M38] Auf Kopernikus ist die erste Zeitsonde fertig. Damit kann das Projekt “Zeitbohrung” beginnen. Die Sonde soll in Schritten von einer Million Jahren 800 Millionen Jahre zurück reisen und bei jedem Halt die wichtigsten Parameter messen. Rhodan meint, wenn eine Messung etwa 10 Stunden dauert, müssen wir 8000 Stunden auf die Sonde warten, bis wir die Messergenbisse sehen. Die Lapalisten widersprechen: Die Sonde ist schließlich eine Zeitmaschine. Wir haben sie so programmiert, dass sie genau eine Sekunde nach ihrer Abreise wieder hier auftaucht. Also nix Wartezeit. Und dass die Sonde damit in ihrer persönlichen Vergangenheit gelandet ist, spielt keine Rolle. Die Sonde wird mit einem Raumschiff etwa ein halbes Lichtjahr von Kopernikus weg gebracht, ausgesetzt und eingeschaltet. Sie verschwindet und taucht im nächsten Augenblick wieder auf. Sieht unverändert aus. Als sie die Telemetrie abfragen, bekommen sie 801 Datensätze. Wieso 801? Die Sonde hat vor dem Start in der Gegenwart ebenfalls gemessen. Eine erste Sichtung der Daten zeigt, dass sich die hyperphysikalischen Konstanten erstmals vor 731 Millionen Jahren geändert haben. Davor waren sie konstant, aber unterschiedlich von ihren heutigen Werten. Die Lapalisten vergleichen die Daten von vor mehr als 731 Millionen Jahren mit den Daten, die sie von den Kartographen erhalten haben, und die von außerhalb des von den Tarchen manipulierten Gebiets des Universums stammen. Sie sind im Rahmen der Messgenauigkeit gleich. Die Lapalisten schlagen Rhodan vor, die Zeitbohrungen an mehreren Orten im Umkreis von 10 Millionen Lichtjahren mit der RAS TSCHUBAI zu wiederholen, damit man vielleicht einen Gradienten der Veränderungen finden könne, der einen Hinweis auf den Ursprungsort der Tarchen gibt. Der war nach wie vor unbekannt. Also fliegt Rhodan mit eine Gruppe von Lapalisten los.
[M39] Die RT erreicht mit dem Hypertrans Antrieb maximal 5e8 der Lichtgeschwindigkeit, braucht also für 10 Millionen Lichtjahre zwischen 7 und 8 Tagen, je nachdem, welche galaktischen Schwerefelder sie durchfliegen muss. Die Wissenschaftler berechnen einen Zick-Zack Kurs mit Abschnitten von jeweils 10 Millionen Lichtjahren mit 10 Haltepunkten. Damit sollte die RT nach 80 Tagen wieder zurück in der Milchstraße sein. Bereits wahrend des Flugs analysieren die Wissenschaftler die Daten der “Zeitbohrungen” und entdecken darin einen zeitlichen und räumlichen Gradienten, der darauf hin deutet, dass der Ausgangspunkt der Manipulationen durch die Tarchen in Richtung Virgo Cluster liegt. Besonders genau sind die Daten nicht. Es liegen einfach noch zu wenig Daten vor.
[M40] Alaska Saedelaere empfängt den Ruf des Zetta-Zepto-Geräts. Er überlegt nicht lange, sondern macht sich sofort auf den Weg in die Milchstraße. Das wird sogar mit seiner Kosmokraten Walze zwei Monate dauern. Er spielt mit dem Gedanken, die Nekrophore, diese tödliche Massenvernichtungswaffe irgendwo zu deponieren, um die Gefahr, von der es in der Nachricht hieß, nicht noch zu vergrößern. Dann entscheidet er sich aber dagegen, um sicher zu sein, dass niemand die Waffe findet und versehentlich (oder absichtlich) zündet. Als er endlich in der Milchstraße ankommt, begreift er, wie richtig seine Entscheidung war. Eine Gruppe von Wissenschaftlern (Lapalisten, Terraner, Jülzich und andere) bringen ihre Ausrüstung in die Walze und Alaska fliegt mit ihnen zu einer verwüsteten Galaxis in 117 Millionen Lichtjahren Entfernung, in der die Tarchen bereits vor sehr lange Zeit eine ihrer mörderischen Waffen gezündet haben. Falls jetzt etwas schief geht, wird es zumindest keine Kollateralschäden geben. Die Forscher richten auf einem Planeten, auf dem nur simple Einzeller leben, ihre Forschungsstation ein. Die Experimente, wie man eine Nekrophore detektieren kann beginnen.
[M41] Die RT fliegt zurück nach Kopernikus. Dort haben die Lapalisten mit dem Bau der Expeditionszeitmaschine begonnen Sie wird in einen 100 Meter Kugelraumer eingebaut, der mit wirklich allem ausgerüstet werden soll, was man sich nur denken kann. Selbst an die veränderten, oder vielmehr damals noch unveränderten physikalischen Konstanten wurde gedacht. So können zum Beispiel die Lineartriebwerke durch einfaches drehen an einem Knopf auf jede der zu erwartenden Hyperimpedanzen angepasst werden. Für Notfälle gibt es sogar mehrere Transitionstriebwerke, Stromerzeuger nach acht verschiedenen Prinzipien, ein improvisiertes Dimesextatriebwerk und so in etwa alles an Waffen, was jemals erfunden wurde. Ein grinsender Lapalist meinte, man habe nur auf die Faustkeile verzichtet, da die jeder vor Ort selbst herstellen kann. Es wird noch etwa ein Jahr dauern, bis das Zeitschiff fertig, getestet und einsatzbereit ist. Bis dahin soll die RT erneut in Zick-Zack Kurs losfliegen und Zeitbohrungen vornehmen. Diesmal gleich in Richtung Virgo Cluster. Ziel ist es, den Ursprungsort der Tarchen möglichst eng einzukreisen.
[M42] In Cassiopeia haben die Jülzich durch Zufall Kontakt zur “Gepunkteten Föderation” hergestellt. Denen sind auch bereits die Objekte aufgefallen, die aus der Kluft gekommen sind. Eines davon konnten sie erbeuten! Es handelt sich um eine Sonde, die in einer unbekannten Technik gebaut worden ist. Bei der Analyse gab es bereits mehrere Zwischenfälle, und auch die Wissenschaftler der Jülzich tun sich schwer herauszufinden, was es mit dem Ding wirklich auf sich hat. Ein Robot, der an der Untersuchung teil nimmt, er nennt sich selbst “Hurtig”, erkennt, dass die Sonde nach einem bestimmten Material, das eine ungewöhnliche Hyperstrahlung abgibt, suchen soll. Der Detektor wird aus der Sonde ausgebaut und Experimente damit beginnen. Es stellt sich heraus, dass die Strahlung, die der Detektor erkennen kann, nicht ganzzahlig dimensional ist. Lange Versuchsreihen ergeben nach fast drei Monaten intensiver Forschung: Das Signal, das der Detektor erkennen soll, ist 5,007 dimensional! Allerdings ist nichts bekannt, das ein solches mehr als ungewöhnliches Verhalten zeigt. Ein Schiff der Jülzich fliegt durch die Sonnentransmitter zurück in die Milchstraße, um in Quinto Center Bericht zu erstatten.
[M43] Die RT startet in Richtung Virgo Cluster. Nach 40 Tagen hat sie etwa 51 Millionen Lichtjahre zurückgelegt und beginnt mit der ersten Zeitbohrung. Die Lapalisten haben die Programmierung der Zeitsonde so modifiziert, dass sie im Zeitraum von vor 732 bis 731 Millionen Jahren alle 1000 Jahre eine Messung durchführt. Da die Sonde so eingestellt ist, dass sie nach jeder Zeitbohrung genau eine Sekunde nach ihrem Abflug wieder auftaucht, ändert sich dadurch am Zeitplan der Expedition nichts. Danach fliegt die RT in 5 Millionen Lichtjahre Schritten einen Zick-Zack Kurs um das Zentrum des Galaxienhaufen. Nach 170 Tagen ist auch diese Teil der Zeitbohrungen abgeschlossen. Die Auswertung der Daten zeigt, dass die Tarchen zwischen -731.457.000 Jahren und -731.456.000 Jahren mit der Manipulation der Physik des Universums begonnen haben. Das Zentrum der Manipulationen scheint in der Galaxis M87 zu liegen, 56 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt (In der EA waren es 32 Millionen Lichtjahre, aber wir benutzen die aktuelle Hubble Entfernung.). “Dort schon wieder? Wie phantasielos.” kommentiert Rhodan die Entdeckung.
[M44] Die RT fliegt nach M87, die nur 3,2 Millionen Lichtjahre von ihrer aktuellen Position entfernt ist. Die Zeitsonde wird so eingestellt, dass sie in den 1000 in Frage kommenden Jahren zusätzlich alle 10 Jahre misst. Die RT umkreist M87 im Abstand von 200.000 Lichtjahren mit einer Etappenweite von 50.000 Lichtjahren mit dem Linearantrieb. Durch Triangulation des Gradienten der Manipulation einiger Hyperkonstanten finden sie einen sehr eng begrenzten Bereich etwa 34.000 Lichtjahre vom Zentrum von M87 entfernt. Dort haben die Tarchen ihre ersten Experimente durchgeführt. Der Zeitraum lag bei -731.456.235 ± 5 Jahren. Damit war klar, wo und wann die Zeitexpedition ansetzen musste. Ein Jülzich an Bord fragte Rhodan, wieso er nicht einfach ein paar Jahre vorher dort auftauchen wollte, um den Planeten der Tarchen etwa mit einer Arkonbombe zu vernichten. Aber Rhodan weiß aus Erfahrung, dass so etwas nie klappt. Die Zeit, speziell die Geschehnisse in der Vergangenheit, noch spezieller wenn die Auswirkungen auf die Gegenwart haben, ist so starr, dass es bestenfalls marginale Änderungen geben konnte, die Tarchen aber keinesfalls ausgelöscht werden würden. Dafür würde man viele der bereits gewonnenen Erkenntnisse verlieren, da sie einfach “anders” sein werden, aber mit den selben Wirkungen auf die Gegenwart. Die Tarchen konnten also nur in der Gegenwart wirksam bekämpft und hoffentlich besiegt werden. Die RT fliegt zurück in die Milchstraße.
[M45] Ein Forscher der Jülzich findet zusammen mit Hurtig, mit dem er sich inzwischen angefreundet hat, eine Methode, wie man diese 5,007 dimensionale Strahlung auch auf größere Entfernungen messen kann. Die beiden entwickeln das Ortungsgerät weiter, bis es eine Reichweite von rund 12 Millionen Kilometern erreicht. Dann bauen die Jülzich das Gerät in Serie auf dem Stützpunktplaneten Xülos und rüsten ihre Schiffe und die der anderen Galaktiker in Cassiopeia damit aus. Ziel der Aktion: Sie wollen herausfinden, wonach die Sonde der Chaotarchen eigentlich gesucht hat. Sie vermuten, dass es sich um etwas wichtiges handelt. Die Suche beginnt. Da sie vermuten, dass es sich um Hypermineral handelt, klappern sie ein Planetensystem nach dem anderen ab.
(Das Heft, in dem klar wird, dass die Jülzich nach einer scharfen Nekrophore suchen heißt “Broken Arrow”)
[M46] Als die RT bei Kopernikus ankommt, ist das Zeitschiff fast fertig. Noch wird Ausrüstung verstaut, dann sind drei Probeflüge geplant. Der erste geht 56.000 Jahre zurück in die Zeit der Lemurer. Rhodan hört an Bord der LAST HOPE, so der Name des Zeitschiffs, Radiosendungen der Lemurer im Hyperfunk an, dann kehrt das Schiff in die Gegenwart zurück. Der zweite Flug geht knapp 66 Millionen Jahre zurück, und die Besatzung kann im Solsystem das Ende der Dinosaurier beobachten. Dass der genaue Zeitpunkt des Impakts erwischt wurde war kein Zufall. Er war bereits seit einigen Tausend Jahren bekannt. Der dritte und abschließende Flug geht 750 Millionen Jahre zurück, und die LAST HOPE beobachtet für mehrere Stunden den Hyperfunkverkehr der damaligen Zivilisationen, kann aber keine der Sprachen übersetzen. In die Gegenwart zurück gekehrt, wird das Schiff gründlich untersucht, gewartet und fabrikneue, aber bereits getestete Lineartriebwerke werden eingebaut. Dann fliegt das Schiff hoch zur RT und wird dort in einem Hangar geparkt. Die Reise nach M87 beginnt.
[M47] Die RT erreicht M87, sucht einen unbewohnten Planeten als Stützpunkt am Rand der Galaxis und setzt die LAST HOPE aus. Rhodan, Atlan/Mirona, Gucky Tolot und 120 Techniker, Wissenschaftler und Raumsoldaten beginnen mit dem Flug durch die Zeit. Der erste Halt ist vor 740 Millionen Jahren, das Schiff fliegt dann in den Bereich, in dem der Heimatplanet der Tarchen vermutet wird. Dann springt die LH in Schritten von 100.000 Jahren in der Zeit vor, um Sternkarten und die Eigenbewegung der Sterne zu erhalten. Schließlich springen sie ins Jahr -731.470.000, etwa 14.000 Jahre vor der Zeit, in der die Tarchen mit der Manipulation der Physik beginnen. Sie entdecken sehr schnell ein Planetensystem nahe der vermuteten Position, das anscheinend ein Knotenpunkt der interstellaren Raumfahrt ist. Rhodan geht davon aus, dass es sich um das System der Tarchen handelt. Dann springt die LH wieder 30.000 Jahre zurück, um die damals vermutlich noch nicht so weit entwickelten Tarchen zu untersuchen. Tatsächlich sind die Zustände auf Komocon, so der Name des Planeten in einer der Sprachen der Tarchen eher jungsteinzeitlich. Ein Expeditionsteam findet heraus, das es zwei Gruppen von Tarchen gibt: Die einen leben in Erdlöchern, die anderen in Nestern auf Bäumen. Interessant ist das Grundnahrungsmittel aller Tarchen: Zwiebeln.
[M48] Nach der gründlichen Untersuchung der Anfänge der Kultur der Tarchen reist die LH 15.000 weiter, um zu sehen, was sich inzwischen getan hat. Die Tarchen scheinen gerade am Übergang ihrer Bronzezeit zur Eisenzeit zu stehen, die “Lochtarchen” und die “Turmtarchen” führen Krieg gegeneinander. Aber es gibt Spuren einer weiteren Zivilisation auf dem Planeten: Die Mock sind vor wenigen Generationen gelandet und wollen die Tarchen zwingen, für sie als Sklaven zu arbeiten. Was denen natürlich gar nicht gefällt. Also kämpfen beide Gruppen gegen sie. Die LH springt 1000 Jahre weiter in die Zukunft. Die Tarchen haben die Mack besiegt und sich Teile ihrer Technik angeeignet. Nach einem weiteren Sprung um 1000 Jahre steht die Zivilisation der Tarchen in voller Blüte. Wissenschaftlich und technisch sind sie etwa auf dem Stand des ehemaligen Solaren Imperiums, und sie haben eine eigene Philosophie entwickelt: Sie glauben, dass sich Gesellschaften wie Zwiebeln entwickeln, jede Schale stellt eine bestimmte Entwicklungsstufe dar. Die höher entwickelten dürfen die niedriger entwickelten für ihre Zwecke benutzen, genau wie es damals die Mock versucht haben. Nach dem nächsten 1000 Jahressprung haben die Tarchen bereits eine Reihe von “Hilfsvölkern” rekutiert, die für sie arbeiten müssen. Und sie planen den Umzug in riesige kosmische Habitate. Sie haben von einem ihrer Hilfsvölker erfahren, dass man auch höherdimensionale Blasen außerhalb des Universums schaffen kann. Darin währen die Tarchen unangreifbar. Wie sie meinen.
[M49] Nach einem weiteren Sprung 1000 Jahre in die Zukunft kann die LH die Tarchen nicht mehr finden. Sie finden aber heraus, dass sie in Hyperblasen umgezogen sind. Die Lochtarchen in solche mit einer negativen Dimensionalität, die Turmtarchen in eine mit positiver Dimensionalität. Das Hilfsvolk arbeitet daran, die Dimensionszahl der Habitate zu erhöhen, und dabei stoßen sie auf eine Möglichkeit, die Hyperphysik des Universums zumindest lokal zu manipulieren. Ein anderes Hilfsvolk findet heraus, dass man mit dieser Technik auch eine Sub-Subatomare Substanz erschaffen kann, mit der man bewusst denkende Lebewesen manipulieren kann. Anscheinend sind die Tarchen davon begeistert. Gerüchteweise gibt es den Plan, die am höchsten entwickelten Hilfsvölker mit dieser Substanz dazu zu zwingen, ihre Individualität aufzugeben und sich zu Kollektiven zusammen zu schließen, um ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Zu sogenannten Superintelligenzen. Jetzt wusste man an Bord der LH Bescheid, wie das alles angefangen hat. [M50] Rhodan beschließt, in die Gegenwart zurück zu kehren. Unterwegs beginnt der Temporalmotivator zu stottern, muss laufend repariert werden, aber es geht in kleinen Schritten vorwärts. Beim letzten unerwarteten Zwangsstopp kommen in der Zeit um 2436 heraus, als die CREST IV gerade in M87 war. Sie empfangen einen Funkspruch von ihr an die BOX-13111. Beim nächsten Sprung gelangen sie dann nach fast zwei Jahren Bordzeit wieder in die Gegenwart, in der nur eine Sekunde vergangen ist. Sie fliegen zur RT und dann zurück in die Milchstraße. Dort angekommen sendet die RT unmittelbar nach dem Hypertrans Flug eine komprimierte Nachricht mit allen neuen Erkenntnissen per Hyperfunk nach Quinto Center.
[M51] In der namenlosen verwüsteten Galaxis untersuchen die Forscher die Nekrophore. Mit Hilfe des Bordcomputers von Alaskas Kosmokratenwalze entdecken sie, dass die Hülle der Superwaffe eine seltsame Hyperresonanz im Bereich von 5,007 dimensionaler Strahlung aufweist. Mit Bordmitteln können sie einen Detektor bauen, der eine Nekrophore aus wenigen Metern Entfernung anmessen kann. Entschieden zu wenig für den praktischen Gebrauch. Einer der Lapalisten kommt auf die Idee, dass womöglich ein modifizierter Messanger Detektor geeignet sein könnte, Nekrophoren über große Distanzen anzumessen. Dazu müsste man nur die Dimensionalität der Hypermembranen von 5,378 dimensional auf 5,007 dimensional einstellen. Leider kann ein solches Gerät mit Bordmitteln nicht hergestellt werden. Alaska und die Forscher beschließen daher, die Nekrophore auf dem Planeten zu verstecken, zurück in die Milchstraße zu fliegen und dort einen geeigneten Detektor zu bauen. Mit dem können sie dann hier her zurück fliegen und ihn unter allen nötigen Sicherheitsvorkehrungen testen. Die Walze fliegt zurück, landet in Quito Center und die Forscher erstatten Bericht. Als sie von der 5,007 dimensionalen Strahlung hören, schlagen die Verantwortlichen des Krisenstabs Alarm!
[M52] Etwa eine Stunde nachdem die RT ihren Lagebericht nach Quinto Center geschickt hat, empfängt die Funkzentrale von dort einen Notruf: “Broken Arrow in Cassiopeia! Fliegt sofort hin und verhindert das Schlimmste. Die Jülzich suchen eine verlorene Nekrophore.” Da die RT deutlich näher am Sonnentransmitter Tzlapucha-Trio steht als vor Cassiopeia, fliegt Rhodan sofort zum Sonnentransmitter. Von dort springen sie nach Cassiopeia, und Gucky, der bereits vor dem Transmitterdurchgang in einen schnellen Raumjäger gesprungen ist fliegt unmittelbar nach der Ankunft los. Die Schurat, die ausnahmsweise mal nicht total bekifft klingen, senden ihm einen Satz Koordinaten, den sie von den Jülzich abgehört haben. Dort, nach ihren Angaben, haben sie etwas “Schlimmes” gefunden, wissen es aber noch nicht. Gucky rast los, kommt nach wenigen Stunden Linearflug am Ziel an und espert sofort eine Gruppe Jülzich auf einem Planeten, die sich am Ziel ihrer Suche fühlt. Er peilt die Gruppe telepathisch an und teleportiert. Der Raumjäger verglüht Sekunden später in der Atmosphäre. Gucky kommt mehrere Meter über dem Boden an, sieht, dass einer der Jülzich-Forscher gerade die Nekrophore anfassen will, und wirft ihn telekinetisch zur Seite. Dann schlägt er sehr schmerzhaft auf dem Boden auf, schreit aber aus Leibeskräften: “Nicht anfassen! Das ist eine Nekrophore und sie ist scharf!” Aus unbekannten Gründen hat sein Serun den Außenlautsprecher auf Maximum geschaltet. Die Jülzich erstarren in ihren Bewegungen, gehen dann langsam und extrem vorsichtig rückwärts von der Bombe weg, Guckys Serun meldet, dass er sich den rechten Fuß gebrochen hat. Ein kleiner Robot kommt zu ihm, will wissen, was los ist und Gucky erklärt es ihm. Die Jülzich sperren den Fundort inzwischen in respektvollem Abstand mit Flatterband ab, und ein Arzt der Jülzich kommt zu Gucky, will ihn auf eine Antigravtrage legen, aber der widersetzt sich: “Der Retter des Universums braucht keine Trage.” und hievt sich telekinetisch dann doch darauf. Im Schiff hilft ihm unter anderem der kleine Roboter, er stellt sich als “Hurtig” vor, aus dem Serun. Da die Jülzich keine Ahnung von Ilt-Medizin haben, führt Hurtig einen Scan von Guckys gebrochenem rechten Fuß durch, renkt den Bruch dann ein. “Aua!”.
[M53] Stunden nach der Aktion kommt die RT an, Gucky wird in eine der Medostationen gebracht, wo erst einmal sein Fuß versorgt wird. Die Führungscrew der RT diskutiert über mögliche Gründe, weshalb die Chaotarchen eine Nekrophore hier her gebracht haben. Ein Gruppe von Wissenschaftlern vermutet, dass die Tarchen damit das Leben in Andromeda auslöschen wollten, da sie keinen keinen Zugriff auf diese Galaxis mehr haben. Was ja vermutlich auch der Grund für die Havarie des Chaoporters gewesen sein dürfte. Die Nekrophore hat es ebenfalls nicht geschafft, in Andromeda einzudringen. Das bringt Rhodan auf eine Idee: Die RT muss nach Andromeda fliegen, mit den dortigen Machthabern Kontakt aufnehmen und ihnen das Problem mit den Tarchen erklären. Und er braucht die Pläne für die Abschirmung! Das scheint eine sehr effiziente Defensivwaffe gegen die Tarchen zu sein.
[M54] Die RT fliegt zurück nach Quinto Center, nachdem sich eine gewaltige Flotte aus Jülzich, weiteren Galaktikern, der Gepunkteten Föderation und sogar der Schurat im System des Planeten mit der Nekrophore versammelt hat. Es ist jederzeit mit einem Angriff der Tarchen zu rechnen, die ihre Bombe zurück haben oder zünden wollen. Rhodans Frage an die Schurat, wie sie mit ihren winzigen Schiffen helfen wollen, antworten diese: “Wie immer. Wenn jemand kommt, sagen wir zu ihnen: Weiterfliegen. Hier gibt es nichts zu sehen. Funktioniert fast immer.” Rhodan fliegt mit der RT weiter nach Terra, wo das Schiff neu ausgerüstet wird für die Expedition nach Andromeda. [M55] Alaska und die Lapalisten haben inzwischen einen modifizierte Messenger Detektor in die Walze geladen, und wollen ihn an der Nekrophore in der namenlosen Galaxis testen. Ein Test in Cassiopeia ist zu riskant, da niemand weiß, ob die dortige Nekrophore beim Durchgang einer 5,007 dimensionalen Membran nicht hochgehen wird.
[M56] Die RT startet nach Andromeda, und Rhodan versucht zuerst Hyperfunk Kontakt zu irgend jemand innerhalb der Abschirmung aufzunehmen. Das Vorhaben misslingt.
Die RT dringt mit dem Hypertrans Antrieb in Andromeda ein. Hier sieht alles aus wie immer. Hyperfunk funktioniert, sie hören eine Vielzahl von Stationen, alles wirkt friedlich. Nach 8 Stunden taucht eine Flotte auf und greift die RT an. Die kann fliehen, aber kaum aus dem Linearraum heraus, wird sie wieder angegriffen. Das wiederholt sich mehrere Wochen lang, die RT ist mittlerweile schwer beschädigt, der Hypertrans Antrieb ausgefallen, eine echte Flucht also nicht möglich. Schließlich wird die RT von einer Flotte aus über 10.000 Schiffen gestellt und steht kurz vor der Vernichtung. Rhodan liegt bewusstlos in der Zentrale, Atlan/Mirona hat übernommen. Dann kommt ein Funkspruch vom Kommandanten der angreifenden Flotte, einem Tefroder. Eine Bildverbindung kommt zustande, und der Kommandant sieht Mirona. “Mirona Thetin?” fragt er erstarrt. Mirona holt mit blutigen Händen ihren Zellaktivator aus der Bluse und hält ihn in die Kamera. Der Kommandant: “Mirona! Und ich habe versucht, dich zu töten!”. Dann zieht er seine Strahlwaffe und schießt sich den Kopf weg.
[M57] Bei den nachfolgenden Verhandlungen sind die versammelten Tefroder, Maahks und anderen Beteiligten auffallen friedlich. Die RT wird auf eine Werftplattform geladen und nach Novo-Tamanium gebracht. Rhodan, inzwischen wieder halbwegs auf den Beinen, erklärt der Führung von Andromeda was im Universum gerade abgeht und wieso die RT hier ist. Mirona schlägt eine Zusammenarbeit vor, was sofort angenommen wird.
[M58] Als Mirona gerade beim Friseur ist, sie fühlt sich auf Novo-Tamanium so sicher, dass sie es sogar schafft, Atlans Arm mal für eine Stunde los zu lassen, hat Atlan in seinem Hotelraum eine sonderbare Begegnung: Im Aufenthaltsraum lacht jemand.
ES: “Hey, Alter!”
Atlan: “Bist du das, ES?”
ES: “Logo. Hast du etwa gedacht, ich hätte mich ins Thez Universum verkrümelt?”
Atlan: “Hatte so etwas vermutet. Dachte, du gehst irgendwann in Thez auf...”
Heftige Lache. ES: “Du hast also wirklich geglaubt, dass es den gibt?”
Atlan: “Ja, klar. Ich war doch dort.”
ES: “Den hab ich erfunden. Wollte, dass alle glauben, dass es den wirklich gibt.”
Atlan: “Aber die Scheerung, und der Zeitriss...”
ES: “Hab ich alles nur vorgegaukelt, um die Tarchen zu täuschen. Genau wie den Unfug mit den zwei gescheerten Universen. Nicht zu fassen, dass sogar du das geglaubt hast. Da waren so viele Logikfehler drin, das hätte jeder klar denkende Mensch sofort erkennen müssen. Hab ich alles eingebaut, damit die Tarchen es nicht verstehen können und daher glauben, es sei etwas derart hochkomplexes, dass sie es nicht begreifen können und daher glauben müssen.” Schräge Lache.
Atlan: “Ich fass es nicht. Und wieso willst du die Tarchen täuschen?”
ES: “Die Tarchen sind Banditen, die das ganze Universum unterjochen wollen. Mit ihrem Eiris Scheiß machen sie SIs süchtig, damit die in ihrem Sinn arbeiten müssen und sogar ihre Existenz aufgeben, um Materiequellen und Senken zu werden, in denen die Tarchen dann hausen. Da mach ich nicht mit! Ich doch nicht!”
Atlan: “Verstehe. Klingt nach einem guten Plan. Aber etwas anderes: Was rauchst du da eigentlich?”
ES: “Einen Dübel. Den hab ich von einem Raketenhelden aus einem benachbarten Paralelluniversum. Wer Dübel raucht braucht keine Eiris. Hat nur eine Nebenwirkung: Man ist immer leicht verwirrt und neigt zu Lachanfällen.”
Atlan: “Und stört dich das nicht?”
ES: “Das ist mir sowas von egal...” Ungebremster Kiecheranfall.
Atlan: “Was machst du eigentlich in Andromeda?”
ES: “Ich versteck mich vor den Tarchen. Wer will schon von einem Terminalen Messenger getroffen werden? Und die Abschirmung hier ist perfekt.”
Inzwischen kommt Mirona vom Friseur zurück: “Hallo ES.”
Atlan: “Ihr kennt euch?”
Mirona, mittlerweile wieder an Atlans Oberarm angedockt: “Klar. Haben uns aber lange nicht mehr gesehen. Und brauchst nicht eifersüchtig zu sein, ich hab nichts mit ihm.”
ES: “Seufz. Leider. Der heißeste Feger von zwei Galaxien...” und kichert wieder.
Mirona: “Was rauchst du da eigentlich, ES?”
ES: “Einen Dübel.”
Mirona: “Verstehe.”
[M59] Die Tefroder haben die RT inzwischen so weit zusammengeflickt, dass sie wieder aus eigener Kraft fliegen kann. Nur der Hypertrans Antrieb konnte nicht repariert werden. Rhodan hat die Unterlagen zum Bau der Abschirmung bekommen, dazu ein paar kleinere Testgeräte. Dann fliegt die RT zu einem Sonnentransmitter, der sie durch einer Hyperstrukturlücke zum Tzlapucha-Trio abstrahlt. Von dort nimmt Rhodan Kontakt zu Quinto Center auf, berichtet kurz was geschehen ist. Man schickt einen Flottentender, der die RT zur Werft bringt. Rhodan und der überlebende Teil der Besatzung fliegt mit einem USO Schiff nach Quinto Center, wo die Wissenschaftler sofort die Pläne analysieren.
[M60] Eine Gruppe Lapalisten fliegt nach Kopernikus, um sich sofort daran zu machen, das Gerät nachzubauen und weiter zu entwickeln. Nach nur zwei Monaten haben sie ein Gerät entwickelt, mit dem man ein Planetensystem abschirmen kann, eine Batterie von Anlagen, um eine ganze Galaxis abzuschirmen, und ein relativ kleines, sprich von einem Großraumtransporter zu bewegendes Gerät, um ein Kosmonukleotid oder eine Materiequelle/Senke abzuschirmen. Die Organisation der Tarchentöter übernimmt es, die Pläne an alle ihre Verbündeten im manipulierten Bereich des Universums zu verteilen. Sie rechnen damit, dass es etwa drei Jahre dauern wird, bis sie genügend Anlagen produziert haben, um einen Angriff auf die Tarchen durchführen zu können. Fehlen noch die hochentwickelten Sensoren zum Aufspühren von Messengern und von Nekrophoren. Und das wichtigste: Eine Möglichkeit, die Explosion von Nekrophoren zu verhindern oder zu begrenzen.
[M61] In der namenlosen Galaxis haben es die Forscher um Alaska geschafft, den Nekrophorendetektor so weit zu entwickeln, dass er im Umkreis von 65.000 Lichtjahren jede Nekrophore auf 10 km genau anmessen kann. Jetzt gibt es ein Kombigerät, das sowohl Messenger wie auch Nekrophoren entdecken kann. Nur einen Nekrophorenblocker gibt es noch nicht. Trotzdem fliegt Alaska zurück in die Milchstraße, um die Ergebnisse abzuliefern.
[M62] In Cassiopeia haben die Jülzich inzwischen eine “Andromedaabschirmung” um das Planetensystem mit dem Broken Arrow errichtet. Es soll sicher stellen, dass die Chaotarchen nicht an die Bombe heran kommen. Die Jülzich rüsten jetzt auch ihre Schiffe mit dem Kombidetektor aus, und als ein Schiffskommandant versehentlich den Detektor in seinem Schiff einschaltet, streift eine 5,007 dimensionale Hypermembran die Nekrophore auf dem Planeten unter der Abschirmung, und sie explodiert! Aber es gibt keine Wirkung außerhalb der Abschirmung. Die Besatzungen der Schiffe in der Nähe des Systems überleben unverletzt. Damit ist klar: Man hat bereits eine Möglichkeit sich gegen die Nekrophoren zu schützen. Nur wusste man das bisher nicht.
[M63] Die Jülzich haben inzwischen auch die Kluft mit dem gestrandeten Chaoporter unter eine Abschirmung gelegt. Ihre Forscher haben herausgefunden, dass die Wirkung der explodierten instabilen Nekrophore unter der Abschirmung nach wenigen Augenblicken abgeklungen war. Eingeschleuste Lebewesen zeigten keine gesundheitlichen Probleme. Theoretisch konnte man die Abschirmung inzwischen abschalten, was aber aus Sicherheitsgründen nicht getan wurde.
[M64] Nach den neuesten Schätzung der Tarchentöter wird es nun etwa acht Jahre Erdzeit dauern, bis alle Verbündeten perfekt ausgerüstet und einsatzbereit waren. Damit begann jetzt wohl die Ruhe vor dem Sturm. Die Tarchentöter geben die neuen Informationen sofort an alle Verbündeten weiter. Rhodan will wissen, wie sie ihre Verbündeten, die ja auf eine Raumkugel mit einem Durchmesser von etwa 1,4 Milliarden Lichtjahren verteilt sind, kurzfristig informieren wollen. “Das ist ganz einfach.” meinte einer der Tarchentöter. Sie haben vor sehr langer Zeit von einem dissidenten Mächtigen erfahren, wie Zeitbrunnen funktionieren. Rhodan weiß, dass diese inzwischen abgeschaltet sind. Aber die Tarchen hatten damals Hilfe von den Zeitingenieuren, und zusammen mit denen haben sie Raumzeit-Brunnen entwickelt. Die transportieren Materie durch einen imaginär dimensionalen Raum und können von den Tarchen nicht angemessen werden. Zumindest scheint das bisher keines ihrer Hilfsvölker zu beherrschen. Der Tarchentöter fragt Rhodan, ob er sich das Netz der Raumzeit Brunnen einmal ansehen will. In Quinto Center findet ein USO Bewerber, der aber laufend abgelehnt wird, einen Flyer der Tarchentöter, die weitere Mitstreiter anwerben wollen. Auf Grund seiner Leseschwäche liest er “Drachentöter”, findet, dass das gut zu seinem Namen passt (Siegfried Odin) und bewirbt sich. Er wird sofort genommen und in den Rang eines Hilfsbambuls gestellt.
[M65] Rhodan, Atlan/Mirona und Gucky fliegen mit einem Tarchentöter zu einem Raumzeit Brunnen auf einem Planeten am Rand einer Dunkelwolke. Die vier tragen Seruns, der Tarchentöter einen Raumanzug seiner Organisation. Er will, dass die anderen hier warten, drückt auf einem Knopf an einem Kästchen an seinem Anzug und geht durch eine mit Ornamenten verzierte Wand. Nach wenigen Augenblicken kommt er mit 4 “Schlüsseln” zurück, die sich unsere Helden umhängen. Dann gehen sie zusammen durch die Wand. Dahinter befinden sie sich in einem Gewirr aus begehbaren Schläuchen, die aus Energie zu bestehen scheinen. Der Tarchentöter sagt etwas auf seiner Sprache zu seinem Schlüssel, und alle 5 werden durch die Schläuche gesaugt und nur Sekunden später durch eine weitere Wand ausgespuckt. Sie erfahren, dass sie gerade 137 Millionen Lichtjahre weit gereist sind und in der Höhle der Organisierten angekommen sind. Langer Fußmarsch durch alte Gemäuer, und dann treffen sie den, zu dem der Tarchentöter sie geführt hat,
[M66] Die Luft ist atembar, alle Helme sind aufgeklappt, und in einer Halle treffen sie einen uralten Bekannten: Julian Tifflor! Er ist jetzt Großbambul der Tarchentöter, erzählt von der Täuschaktion von ES, davon, dass ES ihm diesen Job vermittelt hat und er berichtet von den Anfängen der Tarchentöter bis heute.
Zuletzt geändert von Tiberius am 12. Januar 2021, 18:10, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: In Spoiler gesteckt, sonst scrollt man sich noch tot.
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Die Greise »

Teil 2 / 4
Spoiler:
[M67] In Quinto Center beschließen die Tarchentöter, einen aus der Organisation nach Cassiopeia zu schicken, um zusammen mit Vertretern der Gepunkteten Föderation nach den bisher nicht gefundenen Objekten aus dem Chaoporter zu suchen. Da es sehr unwahrscheinlich ist, dass die Suche erfolgreich verlaufen wird, beauftragen sie den Hilfsbambul Siegfried Odin damit. Die Föderation stellt dazu den Raumsoldaten Uffnick ab. Der hat zumindest eine Pilotenlizenz, und zusammen fliegen sie los. Nach langer Suche treffen sie auf dem Planeten Lapata auf ein Energiewesen. Es ist recht klein, nur 22 cm im Durchmesser und nennt sich “Sternchen”, weil es aussieht wie ein Stern, sie aber deutlich kleiner ist. Sternchen schließt sich der Expedition an.
[M68] Rhodan und co reisen weiter in die Nähe von Dorifer und erfahren von der Planung der dortigen Verbündeten. Sie haben sehr heraus gefunden, konnten aber bisher einige zentrale Probleme nicht lösen.
[M69] Die Tarchentöter wissen nicht, wie der Anker eines Kosmonukleotids gelöst werden kann. Rhodan plant eine erneute Expedition in die Zeit, in der Dorifer gebaut wurde (vor ca, 480 Millionen Jahren. Aber erst einmal geht die Reise durch die Raumzeit Brunnen weiter
[M70] Rhodan und co sieht sich eine Materiequelle an. Selbes Problem wie bei den Kosmonukleotiden. Der Plan der Tarchentöter ist, die Tarchen und ihren ganzen M*** aus dem Universum zu werfen. Sollen im 7d Raum wegtreiben.
[M71] Rhodan und co reisen zurück in die Milchstraße. Die RT ist repariert, die LH generalüberholt. Die Expedition nach Dorifer beginnt.
[M72] Sie schaffen es, einen der Erbauer zu kidnapen und zu verhören. Langsam wird klar, wie das mit dem Anker funktioniert.
[M73] Odin, Uffnick und Sternchen finden heraus, dass Sternchen Tarchentechnik durchdringen kann. Also wird sie durch die Abschirmung der Kluft gebracht und spioniert den Chaoporter aus. Sie bemerkt, dass für den Chaotarchen im Chaoporter die Zeit erheblich langsamer vergeht als im Rest des Universums. Nur wieso?
[M74] Die Tarchentöter, die Lapalisten und Wissenschaftler der Andromedatefroder untersuchen die Aussagen des Gekidnapten. Ergebnis: Es kann nicht einfach sein, den Anker zu lösen. Ein Forscher der Tefroder erkennt, dass die Andromedaabschirmung nur exakt unter den hyyperphysikalischen Bedingungen funktioniert, wie sie momentan herrschen. Sobald die Konstanten wieder ihre natürlichen Werte annehmen, wird es prinzipiell nicht mehr möglich sein, die Abschirmung aufzubauen. Der Grund ist, dass die Tarchen die Konstanten so manipuliert haben, dass ihre 7d Türme und Senken stabil bleiben. Er nimmt an, dass diese nach der Normalisierung der Physik ebenfalls instabil werden und zusammenbrechen. Könnte das das Ende der Tarchen werden?
[M75] In Quinto Center fällt die Entscheidung, einen Messenger zu fangen. Vielleicht kann man einen Messenger so manipulieren, dass er künstlich die normalen Bedingungen der Physik wiederherstellt. Wenn man derart manipulierte Messenger in die Materiequellen und Senken einfliegen lässt, könnte das bei den Tarchen die Probleme auslösen, die sie für die entscheidenden Stunden Handlungsunfähig machen, damit sie nicht gegen den Angriff auf die Kosmonukleotide vorgehen können. Die Lapalisten starten sofort mit Experimenten.
[M76] Die drei von der USO, die inzwischen alle als Hilfsbambule von den Tarchentötern rekrutiert wurden, Odin, Uffnick und Sternchen, beteiligen sich an der Jagd nach einem Messenger. Der Plan ist: Sobald einer gefangen wurde, soll Sternchen versuchen, in den Messenger einzudringen um ihn zu untersuchen. Die Falle wird im Leerraum zwischen der Milchstraße und Andromeda aufgestellt. Sie besteht aus einem Messenger Detektor, der einen Würfel von 50.304 Lichtjahren Kantenlänge überwacht und einer Andromedaabschirmung, die einen Bereich von 1.287 Lichtjahren absperren kann, sobald ein Messenger sich in diesem Bereich befindet. Die Anlage ist schnell aufgestellt, nach wenigen Tagen fliegt der erste Messenger durch den Detektor, verfehlt aber den “Fangbereich” um mehr als 25.000 Lichtjahre. Das lange Warten beginnt.
[M77] In Quinto Center wird ein Planungs und Koordinierungsstab eingesetzt. Initiirt wurde er von den Tarchentütern, die meinen, dass dieser “Felsbrocken” so unscheinbar und abgelegen ist, dass er sich bestens für eine solche Geheimzentrale eignet. Atlans Erwiderung: „QC IST eine Geheimzentrale.” Die Tarchentöter pendeln mit einem winzigen Raumschiff zwischen QC und dem nächsten Raumzeit Brunnen, um die neuesten Informationen an alle anderen Mitglieder der Organisation weiter zu geben. Eine Forschungsgruppe diskutiert, was denn mit den Naturkonstanten passieren wird, wenn der Moralische Code plötzlich verschwindet. Die Delalra wissen jedoch, dass alle, außer einigen hyperphysikalischen Konstanten tatsächlich konstant sind. Sind sie ja schon immer gewesen, wie man außerhalb des von den Tarchen manipulierten Teil des Universums leicht nachmessen kann. Also, Lichtgeschwindigkeit, Wirkungsquantum, Elektronenladung und so weiter werden sich nicht ändern. Das war alles ein von den Tarchen verbreiteter Fake, um alle Bewohner „:ihres” Machtbereichs einzuschüchtern. Nur in der Hyperphysik wird sich einiges tun. Dort werden die Konstanten eine Weile nicht konstant sein, wild hin und her schwingen und sich dann, nach einigen Sekunden, wie Forscher der Kuulupa berechnet haben, auf ihre ursprünglichen Werte einpendeln. Dann ist auch hier wieder alles so, wie im nicht manipulierten Bereich und wie es seit dem Urknall war.
[M78] Rhodan beschließt, sobald es soweit ist, mit einer Flotte von Fernraumschiffen Taurec zu finden, zu stellen und zu beseitigen. Die Kartographen haben eine Vermutung, wo er sich aufhalten könnte, halten ihn für extrem gefährlich und die Tarchentöter befürchten, dass er im Krieg gegen die Tarchen eine Schlüsselrolle bei deren Verteidigung spielen wird, falls es nicht gelingt, ihn rechtzeitig auszuschalten. Atlan schafft es, Kontakt zu ES aufzunehmen, der ja bekanntlich noch ein Hühnchen mit Taurec zu rupfen hat. ES ist sich sehr sicher, dass er sich in eine Materiequelle nahe der Galaxis Supradump, etwa 134 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt befindet. Rhodan wählt diese Materiequelle als Ziel aus. Der Bau von 8 Fernraumschiffen beginnt, jedes ausgerüstet mit einer Andromedaabschirmung. 4 würden ausreichen, aber ein wenig Redundanz sorgt für mehr Sicherheit. Jetzt fehlt nur noch ein Messenger, um die Materiequelle mit normaler Physik zu füllen und damit zum Kollaps zu bringen.
[M79] Ein Messenger fliegt durch den Detektor und tappt in die Falle. Wie man in der Anzeige des Detektors sieht, wird der Messenger an den Innenwänden der Andromedaabschirmung reflektiert, aber nicht gebremst. Die Forscher verkleinern jetzt die Abschirmung, der Messenger bewegt sich so schnell, dass er praktisch die ganze Raumkugel ausfüllt, kann aber immer noch vom Detektor exakt lokalisiert werden. Nach mehreren Tagen hat die Raumkugel der Falle nur noch einen Durchmesser von 37 km, enthält nur den Messenger, sonst nichts. Jetzt wird Sternchen eingeschleust, und es gelingt ihr nach einer ganzen Reihe von Fehlversuchen in den Messenger einzudringen. Sie stellt fest, dass es ein ganz simples, praktisch von Hand gedengeltes Flugobjekt ist. Und es gibt einen Notaus Knopf. Den drückt sie und der Messenger schaltet sich tatsächlich ab.
[M80] Die Wissenschaftler bergen den Messenger, zerlegen ihn weitgehend und analysieren seine Komponenten. Er ist extrem simpel aufgebaut, hat einen Antrieb, der seine Energie aus dem Psionischen Netz bezieht und eine Anlage, die eirisartige Sub-Subatomarpartikel manipulieren kann. Und es gibt eine Schalttafel, mit der man einstellen kann, wie die Manipulation ausfallen soll. Was sagt das über die Kosmonukleotide aus? Da müssen Tarchen, oder wahrscheinlich Hilfsvölker von ihnen drin sitzen, die diese Einstellungen vornehmen. Nach einiger Zeit gelingt es den Forschern, den SSP Manipulator so weit zu verstehen, dass sie erste Experimente wagen können. Sie montieren ihn in eine Sonde, fliegen damit weit von der Milchstraße und von Andromeda weg zum Bereich des Detektors, errichten wieder die Andromedaabschirmung um die Sonde, nachdem sie den SSP so eingestellt haben, dass er die Hyperphysik auf ihre Ursprungswerte zurück setzen soll. Dann starten sie das Experiment, und es klappt sofort. Die Physik innerhalb der Abschirmung nimmt schlagartig ihre Ursprungswerte an. Jetzt müssen nur noch weitere Messenger eingefangen werden. Nachbauen kann man den SSP Manipulator bisher noch nicht.
[M81] Die Tarchentöter senden die neuen Erkenntnisse über das Netz der Raumzeit Brunnen zu zwei Zivilisationen, die sich seit langem mit dem SSP Problem befassen. Und jetzt passt in deren Theorien plötzlich alles zusammen. (Hier die Geschichte der Forscher der Taraat und der Solifazi zusammenspinnen und einbauen) Nach wenigen Wochen kommt eine Antwort in QC an. Sie enthält eine funktionsfähige Theorie der SSP, und die Wissenschaftler der Lapalisten schaffen es jetzt, die Funktionsweise des SSP Manipulators aus dem Messenger zu verstehen. Sie beginnen mit Experimenten, wie man ihn vielleicht doch nachbauen könnte. Denn: Wenn zu viele Messenger verschwinden, könnten die Tarchen misstrauisch werden. Die Tarchentöter vermuten zwar, dass in deren 7d Türmen und Löchern die Zeit deutlich langsamer abläuft als im Universum, die Tarchen deshalb so notorisch langsam reagieren, aber weiß man`s?
[M82] Den drei von der USO fällt auf, dass schon lange kein Messenger mehr durch den Detektor geflogen ist. Ein Lapalist untersucht darauf hin die hyperphysikalischen Konstanten in diesem Raumbereich und macht eine erschreckende Beobachtung: Die Physik behält ihre alten unveränderten Werte, und die Veränderungen, die von den Tarchen durchgeführt wurden, nehmen nach außen hin zu, bis sie in etwa 230.000 Lichtjahren Entfernung von der benutzten Messengerfalle wieder die von den Tarchen erzeugten Werte erreichen. Mit der Theorie der Taraat lassen sich hier auch wieder SSP nachweisen, im Bereich mit den alten unveränderten Konstanten dagegen nicht. Daher führen sie einen Versuch mit dem SSP Manipulator des gefangenen Messengers durch und stellen fest, dass er im Bereich mit den ursprünglichen Konstanten nicht wirkt. Also kann man die Hyperphysik zwar von den Manipulationen befreien, aber danach kann man sie selbst nicht mehr verändern. Die Tarchen müssen also ganz am Anfang ihrer Gewaltherrschaft eine bisher unbekannte Methode eingesetzt haben.
[M83] Die Lapalisten fßhren weitere Zeitbohrungen in der Milchstraße durch, um die ersten Jahrtausende der Hypermanipulation genauer zu untersuchen. Dabei stellen sie fest, dass hier die Manipulation der Hyperphysik erst rund 3000 Jahre nach den Anfängen in M87 im Jahr -731.456.000 begonnen hatte. Allerdings wurden die Konstanten dann sofort deutlich massiver als in M87 verändert. Die Forscher vermuten, dass die Tarchen nicht bei sich zu Hause, sondern weiter weg eingreifen wollten, um zu sehen, ob das irgend welche negativen Auswirkungen hat. Aber wieso ausgerechnet in der Milchstraße? Sie berichten in QC von ihren Beobachtungen und Überlegungen, und einer der Tarchentöter äußert die Vermutung, dass es zwischen den beiden Galaxien eine irgendwie geartete Verbindung geben könnte. Der Sonneningenieur, der den Sonnentransmitter Tzlapucha-Trio mit in Betrieb genommen hat, berichtet, dass sie bereits vor Jahrtausenden eine “Hyperader” entdeckt hatten, die M87 und die Milchstraße verband. Sie scheint aber natürlichen Ursprungs zu sein. Rhodan beschließt, es erst einmal dabei zu belassen, und sich nach dem Krieg gegen die Tarchen das noch einmal genauer anzuschauen. Er vermutet, dass diese Ader womöglich der Grund dafür war, weshalb es damals die CREST nach M87 verschlagen hatte.
[M84] Bully besucht zusammen mit Atlan/Mirona die geheime Werft, in der die 8 Fernraumschiffe gebaut werden, mit den sie Taurec den Garaus machen wollen. Bully bedauert gerade, dass sie die Pläne für das Sextadim Triebwerk nicht mehr haben, nur die improvisierte aber leistungsschwache neue Version, als neben Atlan ein Telefon klingelt. So ein richtig antikes. Er wundert sich, dass es so etwas in einer modernen Raumschiffswerft gibt, hebt aber trotzdem ab. Es meldet sich ES: “Hey, Alter. Ich sehe gerade zu, wie ihr Vorbereitungen trefft, meinen sehr speziellen Freund mal so richtig die Meinung sagt. In Fraktura und so.” Kichert ein wenig. “Und ihr sucht nach den Plänen, die ihr vor Kurzem verschlampt habt? Ihr habt damals eine der Backup Kapseln auf Mesos 4 verbuddelt...”
Bully und Atlan/Mirona fliegen los, und nach zwei Wochen intensiver Suche entdecken sie die Kapsel. Jetzt haben sie unter anderem die alten Pläne wieder. Ein Forscher der Lapalisten bemerkt aber bereits bei einer ersten Durchsicht, dass die Triebwerke bei der aktuellen Hyperimpedanz nicht funktionieren können, aber sobald sie wieder den natürlichen Wert annimmt schon.
[M85] Auf der Erde sitzen mehrere Forscher zusammen in der Terrania Universität und diskutieren über die manipulierte Hyperphysik. Einer wirft die Frage auf, ob die Tarchen auch die Galaktische Feldlinien-Gravitationskonstante verändert haben könnte. Ein Blick in eine Formelsammlung und in die Daten der Delalra von außerhalb des manipulietren Bereichs zeigen: Nein. Sind gleich. Nun wollen seine Kollegen wissen, wieso er gefragt hat. Wegen der Verdummung! Damals hatten die Banditen aus dem Schwarm die Konstante um 852 Megakalup abgesenkt, die ganze Galaxis verdummte. Später gab es noch eine Feinabstimmung um 132,6583 Millikalup, worauf auch ES verblödete. “Noch mehr als sonst?” “Ja.” Sie beschließen Rhodan zu informieren, da sie hier eine Gefahr sehen. Was würde passieren, wenn die Tarchen bei dem geplanten Angriff die Verdummungsstrahlung einsetzen würden, um den Angriff abzuwehren.
In QC berät sich Rhodan darauf hin mit den Lapalisten, den Tarchentöter sowie Wissenschaftler aus vielen galaktischen Völkern. Erstes Ergebnis: Ja, der SSP Manipulator kann auch die Galaktische Feldlinien-Gravitationskonstante verändern. Zweitens: Das muss untersucht werden. Daher startet eine Expedition mit dem erbeuteten SSP Manipulator zur Messengerfalle in den Leerraum. Im ersten Experiment können sie nachweisen, dass sich diese Konstante in dem Raumbereich, der auf den Urzustand des Universum zurück gesetzt wurde, nicht verändern lässt. Auch hier müssen die Tarchen eine unbekannte Methode eingesetzt haben, um die Hyperphysik erst einmal manipulierbar zu machen. Das zweite Experiment zeigt, dass sich im manipulierten Bereich tatsächlich eine lokale Verdummung erzeugen lässt.
[M86] In QC kommt von den Tarchentötern eine Meldung von einem ihrer Verbündeten über das Netz der Raumzeit Brunnen. Der anonyme Verbündete lebt am Rand des manipulierten Bereichs und berichtet, dass außerhalb kein Psionischen Netz existiert. Den Grund kennt er nicht. Aber eine Folgen hat er untersucht: Die Andromedabariere funktioniert nicht ohne dem Psionischen Netz. Darauf hin untersuchen die Experimentatoren an der Messengerfalle, ob sie die AB im Bereich mit der ursprünglichen Physik aktivieren lässt. Funktioniert. Dann kommt einer der Ingenieure auf die Idee, die AB so klein einzustellen, dass sie an keiner Stelle den manipulierten Bereich berührt. Sie funktioniert nicht! Also versucht man, das Psionische Netz anzumessen. Außerhalb der Falle ist es nachweisbar, innerhalb nicht. Also beseitigt der Reset der Hyperkonstanten auch das Psionische Netz. Also müssen wohl die Tarchen das Netz installiert haben. Nur wie? Niemand hat eine Idee.
Fazit: Sollte der Krieg gegen die Tarchen erfolgreich verlaufen und es gelingen, die Hyperphysik wieder auf ihre natürlichen Werte zurück zu setzen, würden viele der mühsam entschlüsselten Errungenschaften der Tarchen nicht mehr funktionieren, und niemand wusste, wie man die Hyperphysik erneut manipulierbar machen konnte. Das Universum wäre danach ein ganz gewöhnliches Universum.

Während wir am Exposé 2.0 schreiben, findet im Forum eine Diskussion über die angekündigte (? Haben wir etwas verpasst?) Überraschung am Ende des Zyklus` statt. Zuerst dachten wir, dass wir keine Überraschung in unserem Zyklus einbauen, aber dann haben wir gesehen, welche Freude einige Leser mit der Idee haben und uns doch dazu entschlossen, speziell weil ihr bedauerlicher Weise doch keine Überraschung in der EA bekommen habt, was uns wirklich leid tut. Daher haben wir Meilenstein 89 noch um ein Ereignis (die Überraschung!) erweitert:

[M87] Es ist eine angespannte Zeit. Niemand weiß, was die Zukunft bringen wird. Vielleicht einen Dorifer-Schock, nur extrem stärker? Momentan blieb nur eines: Sich entspannen, die womöglich letzten Feste feiern, das Schlimmste befürchten und das Beste hoffen. Unsere Helden beschließen, genau das auch zu machen.
[M88] Auf dem Weg zum Festplatz begegnet Rhodan einer Gruppe alter Frauen, die auf Parkbänken saßen und an etwas bastelten. “Was macht ihr da?” “Wir verknoten alle losen Fäden, die wir finden konnten. Der Typ da drüben -“ sie deuteten auf einen verwirrt aussehenden Mann, der ein Schild mit der Aufschrift Das Ende ist nah! trug “- hat gesagt: Bevor das Ende da ist, muss man alle losen Fäden verknüpfen. Und das machen wir gerade.”
[M89] Mirona stupst Gucky an: “Eins müssen wir noch tun: Eine kleine Zeitreise. Da musst du die Koordinaten der Wasserwelt auf eine Metallplatte schreiben, und die müssen wir auf dem Mars verstecken. Wo, weißt du ja. Wenn wir das nicht machen, klappt das alles nicht. Oder wird nie geklappt haben...” Sie sitzen um ein riesiges Lagerfeuer, essen Wildschwein und trinken Vurguzz, beziehungsweise Mohrrüben und Fruchtsaft, etwas abseits liegen ein paar am singen gehinderte Weiber gefesselt und geknebelt am Boden, als plötzlich eine Sternenbarke neben dem Festplatz landet, eine Gruppe Ilit aussteigt, zu Gucky geht, dem fast seine Mohrrübe aus der Hand fällt: “Wir haben von eurer Aktion gehört und machen auch mit.”

P.S.: Auf die gefesselten und geknebelten Weiber hat Veronika, unsere Ex-Wahrenhausmanagerin bestanden. Der gefällt so etwas. Und sagt jetzt nicht: B.Uh! (Holgers Kommentar: “Veronika, mir graut vor dir!”)

Handlungszeitraum
1.Oktober 2056 NGZ - 21. März 2060 NGZ.

Weitere Zeitangaben
-731.456.000: Die Tarchen beginnen die Hyperphysik zu manipulieren

Phänomene
Eiris, auch “Zwiebelsaft” genannt: Ein Sub-Subatomares Mittel, das die Tarchen einsetzen, um die von ihnen zum SI-Dasein genötigten Entitäten gefügig zu machen.
Dübel: Stammt aus einem nahen Paralelluniversum und wird vom dortigen Raketenheld geraucht.
Die Bremsspur: Eine Kluft im Raum zwischen Andromeda und der Cassiopeia Zwerggalaxis

Paragaben
Gibt`s im Perryversum eh schon mehr als genug. Eingesetzt werden sie von den Autoren oft als Deus ex machina, wenn sie zu faul sind, sich eine logische Abfolge von Handlungen und Ereignissen auszudenken, die zum gewünschten Ergebnis führen. Mit Psi oder Handwedeln geht es einfach schneller und man muss sein Hirnschmalz nicht anstrengen. Das lassen wir lieber.

Organisationen und Personengruppen
Die Klardenker: Bekämpfen die Fakenews der Cairanischen Epoche in dem sie nachprüfbare Daten und deren Quellen liefern.
Die kosmischen Kartographen: Sind seit Millionen von Jahren damit beschäftigt, herauszufinden, wie groß der Bereich des Universums ist, den die Tarchen manipulieren.
Die Meisterschule: Eine Organisation der Tarchen, um SIs, Materiesenken/Quellen zu zwingen, in ihrem Sinn zu handeln
Die Tarchentöter: Eine Organisation, deren Ziel es ist, die Tarchen zu beseitigen und damit das Universum zu befreien. Ist wie ein religiöser Orden aufgebaut und die meisten Mitglieder sind nichtmenschlich.
Gepunktete Föderation: Die Vereinigung von 8 Völkern in der Cassiopeia Zwerggalaxis
Die Lapalisten von Kopernikus: Eine Vereinigung von Wissenschaftlern.

Personen, Titel und Berufe
Personen
Julian Tiflor: Großbambul der Tarchentöter.
Uffnick: Ein etwas durchgeknallter Raumsoldat der Gepunkteten Föderation
Sternchen: Ein Energiewesen aus der Cassiopeia Zwerggalaxis
Zorzon del Zorz,
Schwamon al Swam,
Ruzlav ra Ruz: Kosmische Kartographen aus dem Volk der Delalra.
Floyd Floydsen: Raumsoldat, der keine Veränderungen mag.
Siegfried Odin: Bewirbt sich bei den Tarchentötern, weil er sich verlesen hatte. Dachte, es seien Drachentöter. Wird aber genommen. (Als Hilfsbambul)
Monti: Ein USO Agent. Sieht aus wie ein 30 cm hoher Maulwurf und ist im Besitz von Gimmick I.
Üyzkül Xülüzyz: Kommandant der Fernexpedition der Jülzich

Künstliche Individuen und Roboter
Der Calculator von Drromm: Ein Großcomputer
Hurtig: Ein kleiner Roboter, der den Sinn seiner Existenz darin sieht, hilfreich zu sein.

Titel und Berufe
Großbambul: Ein Rang im Orden der Tarchentöter. Ziemlich weit oben.
Hilfsbambul: Niedrigster Rang bei den Tarchentötern. Vergleichbar mit “Schütze” oder “Private”

Technologie
Messanger: Raumsonden, die von den Tarchen eingesetzt werden, um die Physik des Universums zu manipulieren.
Nekrophore: Superwaffe der Tarchen. Das ultimative Massenvernichtungsmittel.
Messenger-Detektor: Ein Gerät, um kosmische Messenger aufzuspüren.
Zetta-Zepto-Gerät: Kurzzeitig der stärkste Hypersender im Universum

Wissenschaft und Technik
Raumschiffe und Raumstationen
THORA:
RAS TSCHUBAI:
LAST HOPE: Zeitschiff

Schauplätze
Galaxien und Sternhaufen
Cassiopeia Zwerggalaxis: Liegt irgendwo bei Andromeda im Nirgendwo.

Sonnensysteme
Augenberg: Ein K5 Stern in der Cassiopaia Zwerggalaxis. Der 2. Planet Stromzo ist bewohnt.
Kupferstern: Liegt nahe an der Kluft. 2. Planet Goblin
Yülsüp: Eine alter K8 Hauptreihenstern, 108 Lichtjahre von der Kluft entfernt. 4.Planet Xülos
Flackerstern: Veränderlicher G8 Stern in M87.
Grünstern:
Fubars-Stern:
Gaum:
Stuzannum:
Katav:
Bellinali:
Kugers-Stern:
Boldstra:
Amadan:
Russeldorf:
Nav I:
Nav II
Nav III:

Planeten und Monde
Stromzo: ein erdähnlicher Planet im System von Augenberg
Monti-Cristiano: Ein Planet mit einem Casino
Goblin: 2. Planet von Kupderstern. Erdgroße Sauerstoffwelt. Urwald, kein intelligentes Leben.
Xülos: 4. Planet Yülsüp. Auf ihm befindet sich ein Stützpunkt der Galaktiker
Komocon: Ursprungswelt der Tarchen. 3. Planet von Flackerstern
Porkel:
Kulima:
Nord-Ustof:
Solazia:
Remhork:
Lapata:
Zombel-Eins:
Kutinostri:
Calacar:
Modersumpf:
Ostrich:
Quegel:
Taram-Frinch:
Sola-Frinch:
Etzel-Frinch:
Picknick:
Babuskale:
Dongelor:
Prod:
Ektel:
Rudniz:
Verch:
Wumba-Plural:
Nosnos:


Städte und Landschaften
Suka Ebene: Eine Landschaft auf Stromzo
Bljatt: Die größte Stadt auf Stromzo. Liegt in der Suka Ebene.

Gebäude und Stationen
Das Durr-Akk: Das Regierungsgebäude der Kalama auf Stromzo. Steht im Zentrum von Bljatt.
Das Palindrom: Ein Casino auf Monti-Cristiano

Andere Schauplätze
Völker
Gimpil: kleines Volk aus Cassioapeia
Delalra: 70cm groß, rot-schwarz gestreifte Haut, 6 Gliedmaßen, die als Arme und Beine benutzt werden. Sehen aus wie Wanzen. Treten immer in Dreiergruppen auf. Man vermutet, dass sie drei-geschlechtlich sind.
Kalama: Dicke Humanoide vom Planeten Stromzo
Schurat: Humanoide, die in der nähe des Zentrums von Cassiopeia leben und nicht an Zufälle glauben.
Surogana:
Pilapat:
Hauser:
Limanitos:
Paulistri:
Tarchen: Ehemalige Zwiebelzüchter, die sich als Herrscher des Universums aufspielen. Fast humanoid, kleiner Kopf, dick, mit Kugelbauch, und einem breiten roten Streifen auf der Brust, dürren Ärmchen und Beinchen, winzig kleinen Händen und mit strähnigen gelben Haaren, die wie angetuckert aussehen. Massenmörder der übelsten Art. Sie haben während ihrer Schreckensherrschaft mehr als nur einige Phantastrtrilliarden Lebewesen brutal ermordet.

Sprachen
Labla: Sprache der Delalra

Kultur und Religion
Der PlayNaut: Wöchentlich erscheinendes Hochglanzmagazin. Enthält in der Mitte ein aufklappbares Poster vom “Monster der Woche”. Herausgeber: Die Astro GK

Wirtschaft und Finanzen
Sport und Spiel
Ernährung und Gesundheit
Vurguzz: Alohol
Schlurp: Breiiges Nahrungsmittel der Delalra
Gebratener Worg-Vogel: Etwa so groß wie ein Truthahn. Bei den Kalama sehr beliebt
Kogel: Eine Art Pudding aus Muccc Milch. Die Kalama sind fast süchtig danach.
Saft: Lieblingsgetränk der Delalra

Biologie
Flora
Solvis: krautige Blume
Kromp: Baum
Gassl: Ein Pilz
Huftal: grasartige Pflanze
Pulkewar: Ein Beeren tragender Strauch
Tazoff: Ein Baum
Quegelle: Fadenalgen
Puntsch: blau blühende Blume
Wankender Wüstling: Pilz
Miefender Riechling: Pilz
Rotgepunkter Blattauf: Kakteenartige Pflanze
Suppenmoos: Ein Moos. Sehr wohlschmeckend
Splitterknorke: Ein Baum. Wird nicht sehr groß
Stachelpilz: Pilz
Schreckbaum: Ein besonders nervöser Baum
Zungenbrecher: Eine Pflanze, deren Namen niemand aussprechen kann

Fauna
Muccc: Ein rattenartiges Tier vom Planeten Stromzo, das als Milchvieh gehalten wird.
Worg-Vogel: Bei den Kakama sehr beliebter Braten.
Quengliger Ortolab: Vogel
Langoht Dotterimg: Vogel
Sonnenflüchter: Ein Nasogyn
Bodenfresser: Ein Kleinsäuger, die die ökologische Nische von Würmern für sich entdeckt hat
Scheinblume: Ein Reptil, das sich als Blume tarnt
Schlingensieb: Ein Fisch mit einer ausgefeilten Fangtechnik


Sonstiges
Tzlapucha-Trio: Sonnentransmitter, der wieder in Betrieb genommen wird
Cas-Quartet: Einziger bekannter Sonnentransmitter aus 4 Sternen. Liegt im Zentrum von Cassiopeia
Sonderschaltung Tau: Wird durch eine versteckte Taste in der Justierstation des Tzlapucha-Trioa ausgelöst. Dient der Kontaktaufnahme mit den Sonneningenieuren.
präcairanische Dokumente: Von den Klardenkern aufbewahrte Backups aus der Zeit vor der Cairanischen Invasion.
P39876324.2142-38.232: Ein Millisekundenpulsar, an dem das Zetta-Zepto-Gerät eingesetzt wird.

Gimmicks für spätere Zyklen
Gimmick I: Ein Ding, das anscheinend sehr wichtig ist. Hat die Form eines Würfels von 8,6 cm Kantenlänge, ist leuchtend rot und hat in der Mitte einer Fläche eine 17,2 cm lange Antenne.
Gimmick II: Eine Dose Roter Heringe. Alle sollen glauben, das sei nur ein Roter Hering, aber er wird im nächsten Zyklus extrem wichtig!
Zuletzt geändert von Tiberius am 12. Januar 2021, 18:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: In Spoiler gesteckt, sonst scrollt man sich noch tot.
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Die Greise »

Teil 3 / 4
Spoiler:
4.1.: Meilensteine:
[M1]: Heft 3100
[M2]: Heft 3100
[M3]: Heft 3101, 3102
[M4]: Heft 3103
[M5]: Heft 3104
[M6]: Heft 3104
[M7]: Heft 3105, 3106, 3107
[M8]: Heft 3108, 3109
[M9]: Heft 3110
[M10]: Heft 3111, 3112
[M11]: Heft 3114
[M12]: Heft 3115
[M13]: Heft 3116
[M14]: Heft 3117
[M15]: Heft 3118
[M16]: Heft 3119
[M17]: Heft 3120
[M18]: Heft 3121, 3122
[M19]: Heft 3123
[M20]: Heft 3124
[M21]: Heft 3125
[M22]: Heft 3126
[M23]: Heft 3127
[M24]: Heft 3128, 3129
[M25]: Heft 3130
[M26]: Heft 3131
[M27]: Heft 3132
[M28]: Heft 3133
[M29]: Heft 3134
[M30]: Heft 3135
[M31]: Heft 3136
[M32]: Heft 3137
[M33]: Heft 3138
[M34]: Heft 3139, 3140
[M35]: Heft 3141
[M36]: Heft 3142
[M37]: Heft 3143, 3144, ein Doppelband
[M38]: Heft 3145
[M39]: Heft 3146, 3147
[M40]: Heft 3148
[M41]: Heft 3149
[M42]: Heft 3150, 3151
[M43]: Heft 3152
[M44]: Heft 3153
[M45]: Heft 3154
[M46]: Heft 3155, 3156
[M47]: Heft 3157, 3158, 3159
[M48]: Heft 3160
[M49]: Heft 3161
[M50]: Heft 3162
[M51]: Heft 3163
[M52]: Heft 3164
[M53]: Heft 3165
[M54]: Heft 3166
[M55]: Heft 3167
[M56]: Heft 3168
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[M58]: Heft 3170
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[M84]: Heft 3196
[M85]: Heft 3197
[M86]: Heft 3198
[M87]: Heft 3199
[M88]: Heft 3199
[M89]: Heft 3199

Bevor es jetzt mit dem Schreiben losgehen kann, muss der Projektplan noch überarbeitet werden. Das ist ein iterativer Prozess: Ändern, Verifizieren, gegeben falls erneut ändern, falls etwas nicht konsistent war nach der Änderung, zurück zum Verifizieren. War das Verifizieren erfolgreich, kann die nächste Änderung eingebaut werden oder, falls es nichts mehr zu ändern gibt, der Projektplan als endgültig und umsetzungswürdig definiert werden.

Zwischenbemerkung: Habe gerade ein Gespräch zwischen Veronika und Holger mitgehört. Eher unfreiwillig, aber ich musste auch mal in die Küche, da Kottan dort einen riesigen Topf mit Glühwein aufgestellt hatte.
Holger: “Wie hast du eigentlich den Mythos Zyklus gefunden?”
Veronika: “Er fing arg lahmarschig an, zog sich dann ereignislos in die Länge und endlich kam der Teil, dem ich so lange entgegen gefiebert hatte: Er war zu Ende. Gefesselt hat mich das nicht.”
Holger: “Was du nur immer mit dem Fesseln hast.”

Kommentar von Kottan (nicht dazu, das hat er nicht mitbekommen, sondern ganz allgemein zu unserem Kollektiv): “Kennt ihr Statler und Waldorf? Wenn man die beiden mit 3,5 multipliziert, dann hat man euch.” Das war, als wir alle auf dem Balkon standen und uns über seinen Versuch, ein entkommenes Huhn einzufangen, amüsiert haben.

Schritt 5: Die Hefte

Jetzt muss der Projektplan auf die Hefte übertragen werden. Das geht ganz einfach mit Miniexposés. Wäre es eine Software, würde das dem Codieren in einer Sprache und anschließendem Compilieren (Hefte schreiben) entsprechen.

Zudem ist etwas Kreativität gefordert: Titel und Untertitel müssen erfunden werden.

Heft 3100: Sternenruf
Die Kluft im Leerraum bringt das Chaos
Personen:
Üyzkül Xülüzyz: Kommandant der Fernexpedition der Jülzich
Rhoden, Atlan, Bull, Gucky, Tolot: Machen Urlaub auf dem Mars.
Nathan: Weiß wie immer bestens Bescheid.

[M1] 3. Oktober 2056 NGZ. Eine Fernexpedition der Jülzich entdeckt die “Bremsspur”
Am schmalen Ende der Bremsspur befindet sich ein Objekt, das einen seltsamen Ruf ausstrahlt.
[M2] 1.Oktober 2056 NGZ. Rhodan, Atlan, Bull, Gucky und Tolot machen Urlaub auf dem Mars und entdecken ein Relikt. (Bully: “Schaut mal: Da sind Rudimente in den Sedimenten!”)
Gucky erkennt auf einer Metallplatte Ilt-Schriftzeichen.
Nathan kann die Zeichen lesen, es sind Koordinaten und er rechnet sie auf heute um.
2. Oktober 2056 NGZ. Gucky, Tolot und Bully fliegen hin und sehen nach was dort ist.

Anmerkung: Die beiden Ebenen sollten in mehreren Kapiteln gemischt geschrieben werden. Viele Leser mögen das nicht, wir schon. Und wir ärgern so gerne Leute.

Heft 3101: Die Letzten der Lemurer
Sie leben in Andromedas Licht – und im Schatten einer uralten Furcht
Personen:
Gucky, Tolot, Bully: Fliegen mit der THORA II zu einer Wasserwelt
Mirona Thetin: Kämpft mit Entzugserscheinungen

[M3] 7. Oktober 2056 NGZ. Sie entdecken eine Wasserwelt, auf der alte Lemurer leben.
Auf einer schwimmenden Insel finden sie eine Zeitmaschine, und in ihr: Mirona Thetin!

Heft 3102: Der Eiserne Kontinent
Eine Schlacht gegen Bestien – im Krieg gegen das Chaos
Personen:
Gucky, Tolot, Bully: Treffen eine alte Bekannte, die überhaupt nicht alt aussieht.
Mirona Thetin: Seit die Eiris verschwunden ist, scheint sie geleutert zu sein.

[M3] Raumschiffe können nicht auf dem eisernen Kontinent landen. Sie müssen ein Boot benutzen. Es gibt Ärger mit im Wasser lebenden Bestien.

Heft 3103: Angriff des Lichtfressers
Es ist das Zyu – ein Agent des Chaoporters
Personen:
Rhodan,
Atlan
Zyu: Ein lichtfressender Agent der Chaotarchen.

[M4] 6.Oktober 2056 NGZ. Rhodan und Atlan untersuchen die “Bremsspur”, vermuten, dass das Objekt ein Chaoporter ist.
Von einer benachbarten Zivilisation erfahren sie, dass das Objekt kleinere Objekte abgesetzt hat.
Eines davon können sie verfolgen, landen auf einem Planeten und werden von Zyu, einem Lichtfresser angegriffen.
Es gelingt Atlan, den Lichtfresser einzufangen und zu verhören. Er ist ein Agent des Chaoporters.

Heft 3104: Austauch der Geheimnisse
Sie war der größte Feind und die beste Freundin
Personen:
Atlan, Rhodan: Treffen auf eine alte Bekannte
Gucky schaut so verliebt
Mirona: Neigt zum Klammern

[M5] 5.November 2056.Aus der Milchstraße kommt per Hyperfunkrelaiskette die Nachricht, dass Gucky Mirona gefunden hat.
Rhodan und Atlan fliegen zurück, um mit Mirona zu reden. Sie berichtet, dass die MdI sich ihre ganze Technik zusammen geklaut haben, darunter war auch Zeug von ehemaligen SIs. Daher die bunte Mischung aus Korpuskulartriebwerken, Multiduplikatoren und Zeitmaschinen. Der Grund für ihr sonderbares Verhalten war ein Zeug – Atlan vermutet Eiris – mit dem sie von miesen Hyper-Superintelligenzen süchtig gemacht wurden, damit sie sich selbst in eine SI entwickeln. Rhodan und Atlan wussten, wie das weitergehen sollte: Die MdI SI sollte dann wohl zur Materiequelle oder Senke werden...
[M6] Als die Eiris verschwunden war hatte Mironona zuerst tierische Entzugserscheinungen, fühlte sich aber nach einigen Jahrzehnten besser und fand zu sich selbst zurück.
Seit sie Atlan wieder getroffen hat, hat sie jedoch einen Tick: Sie hält sich mit beiden Händen an Atlans Oberarm fest und lässt ihn nicht mehr los. Kommentar in Stereo: “Den Fehler mach ich kein zweites mal.”

Heft 3105: Das minipulative Schiff
Veränderungen der Hyperphysik, aber die Jülzich sind nicht abzuschrecken
Personen:
Üyzkül Xülüzyz: Kommandant der Fernexpedition der Jülzich

[M7] 4.November 2056 NGZ.Die Jülzich Fernexpedition entdeckt ein größeres Objekt, das der Chaoporter abgesetzt hat. Es kann lokal die Hyperphysik beeinflussen. Eine Verfolgung beginnt

Heft 3106: Furzzenfart
Sein Name klingt fast so ekelhaft wie er selbst ist
Personen:
Furzzenfart: Ein Chaotarch, von dem man nur den unsympathischen Namen kennt

[M7] Die Jülzich schaffen es, ein Erkundungsteam in das Schiff zu bringen, aber sie bekommen nicht viel heraus. Zumindest erfahren sie den Namen des Initiators: Furzzenfart.

Heft 3107: Die Einsamen von Cassiopeia
Sie entkommen der Falle, aber werden sie überleben?
Personen:
8 Jülzich können entkommen

[M7]Als das Objekt plötzlich angreift, kann ein Teil des Teams fliehen, das Fernraumschiff entkommt ebenfalls, ist aber beschädigt.

Heft 3108: Der Sonnentransmitter
Sie erfahren von eiem alten Transmitter. Ist er noch zu reparieren?
Personen:
Anmerkung von Veronika: Ich setze die Namen später ein. Bin gerade etwas angebunden.

[M8] 8.November 2056 NGZ. Atlan erfährt von Mirona, dass es in Cassiopeia einen Sonnentransmitter gibt. Die Information wird an die Jülzich gesendet, aber die Fernexpedition antwortet nicht.
Um auch andere Schiffe als nur die RAS TSCHUBAI nach Cassiopeia bringen zu können, fliegen sie zum Tzlapucha-Trio Mit vereinten Kräften können Techiker und Wissenschaftler den Transmitter und die Justierstation reparieren und wieder in Betrieb nehmen.

Heft 3109: Sonderschaltung Tau
Sie bekommen unerwarteten Besuch.
Personen:

[M8] 5.Dezember 2056 NGZ. Während der Arbeiten löst ein Techniker versehentlich die “Sonderschaltung Tau” aus, worauf sie Kontakt zu einem Sonneningenieur bekommen. Der trifft nach einigen Tagen ein und hilft, den Sonnentransmitter in Cassiopeia per Fernwartung zu reaktivieren.

Heft 3110: Die Wächter der Straße
Es war schon immer ihr Job, und das wollen sie auch in Zukunft nicht ändern
Personen:

[M9] 12.Dezember 2056 NGZ. Eine Flotte unter Führung der RAS TSCHUBAI springt durch den Transmitter nach Cassiopeia.
Dort angekommen gibt es Verwicklungen mit den Schurat, die nicht an Zufälle glauben und daher annehmen, dass die Flotte etwas mit den Fremden zu hat, die den Hyperraum manipulieren.

Heft 3111: Manuskript der Klardenker
Ihre Aufgabe ist es, belegbare Daten zu liefern
Personen:

[M10] 7.Februar 2047 NGZ. Auf Kopernikus haben die Lapalisten ein präcairanisches Dokument (48 PetaByte) von den Klardenkern analysiert und einen Hinweis darauf gefunden, wie man die kosmischen Messenger anmessen kann. Oder könnte. Experimente sind nötig.

Heft 3112: Findet den Messenger!
Die Lapalisten experimentieren mit alten Daten. Werden sie Erfolg haben?
Personen:

[M10] etwa 2049 NGZ bis März 2054 NGZ. Die Lapalisten versuchen einen Detektor für die kosmischen Messenger nach den Daten der Klardenker zu entwickeln.

Heft 3113: Das Palindrom
Der letzte Gefangene der Cairaner – wird ihm die Flucht gelingen?
Spielt auf dem Planeten Monti-Cristiano und hängt mit dem Rest des Zyklus` nur bedingt zusammen. Ein Füllroman sozusagen. Daher gibt es für dieses Heft keinen Meilenstein, das Exposé mussten wir daher “vor Ort” entwerfen.

Auf Monti-Cristiano gibt es ein Casino, das Palindrom. Dort steckt seit Jahrhunderten ein Gefangener fest und versucht zu fliehen. Sein Name ist Monti. Bei seinen Fluchtversuchen tappt er regelmäßig in Fallen, von denen er getötet wird. Dann transportiert ein Fiktivtransmitter seine Überreste ab, setzt sie wieder zusammen und Monti erwacht erneut in seiner Zelle. Sofort beginnt er mit den nächsten Fluchtversuch. Und er ist lernfähig...

Falls ihm seine Flucht gelingt und er sein Raumschiff erreicht, kann er den Gimmick I zur USO bringen.

„Wieso machen die so etwas?”
“Das wird wohl für immer ein Geheimnis von Monti-Cristiano bleiben.”

Heft 3114: Die kosmischen Kartographen
Sie vermessen en Kosmos. Seit Jahrmillionen
Personen:

[M11] 16.November 2056 NGZ. Die Jülzich Expedition sucht nach einem Planeten, auf dem sie das Schiff reparieren können. Dabei treffen sie auf die Kalama vom Planeten Stromzo.
2.Dezember 2056 NGZ. Die überlebende Exkursionsgruppe der Jülizch trifft mit ihrem Beiboot auf die Delalra. Genauer gesagt, sie werden von ihnen entdeckt, da die Delalra beobachtet haben, was am Objekt aus dem Choaporter geschehen ist. Und dann erfahren sie von der Organisation der kosmischen Kartographen und den Tarchen.

Heft 3115: Extracassiopeianer
Sie sind gestrandet und alle Nachrichten berichten von ihnen
Personen:

[M12] 12.Dezember 2056 NGZ, Nachmittag. Rhodans Flotte kann den Schurat entkommen und empfängt im Hyperfunk Radiosendungen von mehreren Völkern aus Cassiopeia. Der Bordcomputer kann die Sprachen übersetzen. In einer Nachrichtensendung wird von einem beschädigten Schiff “extracassiopeiischer Tellerköpfe” berichtet. Die Flotte bricht dort hin auf.

Heft 3116: Die ganze Wahrheit
Die kosmischen Kartographen leisten Aufklärungsarbeit
Personen:

[M13] 2. bis 4. Dezember 2056 NGZ. Die von allen für tot gehaltene Gruppe der Jülzich erfährt von den Kartographen, was deren Organisation in den vergangenen Jahrmillionen herausgefunden hat. Unter anderem, dass die Tarchen “nur” einen Bereich mit etwa 700 Millionen Lichtjahren Radius beherrschen, nie in Paralelluniversen waren, Es vermutlich kein Multiversum in der Form, wie man es sich in der Milchstraße vorstellt, gibt, u.s.w. Alles nur Fakes von den Tarchen.

Heft 3117: Ein Schuss in den Ofen
Nicht jedes Experiment kann gelingen, aber neue Erkenntnisse gibt es donnoch
Personen:

[M14] 7. März 2054 NGZ. Die Lapalisten starten einen ersten Versuch, mit einem noch sehr experimentellen Messenger-Detektor, der eine etwa 30.000 Lichtjahre durchmessende 5,378 dimensionale Membran aufspannt, aber das Experiment misslingt. Aber sie heraus, woran es gelegen hat.

Heft 3118: Noch mehr Wahrheit
Wie konnte das übersehen werden?
Personen:

[M15] 4. Dezember 2056 NGZ. Die Delalra berichten weiter, dass das Universum auch ohne moralischen Code prima funktioniert, und die Manipulationen der Tarchen nur minimal sind. Gerade so viel, dass sie die Bewohner “ihres” Teils des Universums gut unterdrücken können. Mehr wissen sie aber auch nicht. Und: Sie wundern sich, dass die Jülzich die Märchen, die von den Tarchen verbreitet werden, geglaubt haben. Obwohl sie so leicht zu durchschauen waren. Wie sollte das Universum denn am Anfang funktioniert haben, als noch kein moralischer Code installiert war und keine Messenger ihr Unwesen trieben? Das leuchtete den Jülzich ein. Sie vermuten, dass die Tarchen ein Mittel gefunden haben, mit dem sie das Denken an sich beeinflussen können. Vergleichbar mit dem Odium der Cairaner. Danach vermessen die Kartographen die Kluft. Gut getarnt, um nicht entdeckt zu werden.

Heft 3119: Stromzo
Sie entdecken eine sonderbare Zivilisation und versuchen zu verstehen, was nicht zu verstehen ist
Personen:

[M16] 14.Dezember 2056 NGZ, Die RAS TSCHUBAI erreicht Stromzo und trifft auf die Kalama und die Fernexpedition der Jülzich. Man betrauert den Tod der Exkursionsgruppe.
Eigentlich passiert hier nicht viel, aber uns gefiel die skurille Gesellschaft der Kalama so gut, dass wir denken, das ist ein Heft voll Beschreibungen wert. Könnte man, was die Zyklusrevanz angeht, als Füllroman ansehen. Aber wir mügen solche Geschichten, die ein wenig an die Abenteuer von Ion Tichy erinnern.

Heft 3120: Das zweite Experiment
Ein neuer Versuch der Lapalisten. Werden sie diesmal erfolgreich sein?
Personen:

[M17] 16. Februar 2055 NGZ. Die Lapalisten starten einen zweiten Versuch mit einem verbesserten Detektor, und tatsächlich: Irgend etwas fliegt durch die Membran und wird als kurzer “Biip” angezeigt. Jetzt muss der nächste Detektor nur noch in die Lage gebracht werden, den genauen Ort anzuzeigen. Geplant wird eine Anordnung vergleichbar einer Blasenkammer in der Teilchenphysik.

Heft 3121: Jagdszenen in Cassiopeia
Sie sind weiteren Objekten aus dem Chaoporter auf der Spur. Worum handelt es sich dabei?
Personen:

[M18] 21.Dezember 2056 NGZ, Rhodans Flotte, das Fernschiff der Jülzich und eine Flotte der Kalama machen sich auf, um nach weiteren Objekten aus dem Chaoporter zu suchen. Sie entdecken bald zwei kleinere Objekte, verfolgen sie, können sie aber nicht stellen.

Heft 3122: Die Strahlung der Kluft
Kann das weg oder bleibt das so?
Personen:

[M18] 28.Dezember 2056 NGZ, Eine Untersuchung der Kluft ergibt, dass der Chaoporter immer noch feststeckt, aber für ihre Technik unzugänglich bleibt. Umliegende Planetensysteme werden untersucht, ob die Strahlung Auswirkungen auf sie hat. Das scheint nicht der Fall zu sein. Ein Teil der Flotte bleibt an der Kluft, um zu sehen, ob sich dort etwas tut.

Heft 3123: Sie haben die Bombe
Der Einsatz der schlimmsten Waffe des Universums droht
Personen:

[M19] 22.Dezember 2056 NGZ,Wissenschaftler an der Terrania Universität sind vom Auftauchen des Chaoporters derart beunruhigt, dass sie die Befürchtung äußern, dass die Chaotarchen vielleicht ihre Super-Massenvernichtungswaffe, die Nekrophore, einsetzen könnten, wenn ihnen danach ist. Die terranische Regierung beschließt, dagegen etwas zu unternehmen, und startet ein Großforschungsprojekt mit dem Ziel, die Wirkung der Nekrophoren zu begrenzen.

Heft 3124: Der Krisenstab
Sie bereiten sich auf den schlimmsten Ernstfall vor
Personen:

[M20] 22.Dezember 2056 NGZ, Zeitgleich (mit Heft 3123) wird ein Teil der terranischen Flotte um das Tzlapucha-Trio postiert, um der Flotte der RAS TSCHUBAI den Rückweg offen zu halten. In Quinto Center wird ein permanenter Krisenstab eingerichtet.

Heft 3125: Der Fisch ist im Netz
Der dritte Versuch der Lapalisten: Werden sie ihrem Ziel näher kommen?
Personen:

[M21] 12. August 2055 NGZ. Die Lapalisten starten den dritten Versuch: Mit dem neuesten Detektor kann man die Position eines Messengers auf weniger als ein Lichtjahr genau anmessen. Nach einer Wartezeit von zwei Monaten fliegt tatsächlich einer durch das Netz. Jetzt beginnen die Detailarbeiten. Die Lapalisten wollen die Position auf wenige 1000 km genau bestimmen können.

Heft 3126: ZZG
Ein neuartiges Gerät soll entwickelt werde. Will man Feuer mit Feuer bekämpfen?
Personen:

[M22] 23.Dezember 2056 NGZ,Auf der Erde erkennen die Forscher, dass sie für ihre Arbeit eine Nekrophore benötigen. Die einzige, von der man weiß, hat Alaska Saedelaere in seiner Kosmokratenwalze. Und wo der sich aufhält ist unbekannt. Die letzte bekannte Position war irgendwo ganz weit weg, und inzwischen kann er überall sein. Ein Forscher hat eine Idee: Man könnte einen starken Hyperfunkspruch zu seiner letzten bekannten Position senden. Nur gibt es in der Milchstraße keine Technik, die das kann. Ein Archivar des Instituts für extrem übertriebene Hyperphysik erinnert sich an einen Aufsatz zu einem “Zetta-Zepto-Gerät”, das so etwas rein theoretisch können sollte. Die Forschung daran ist zwar nie sehr weit gekommen, weil es einfach extrem sauteuer ist, aber wegen der aktuellen Notlage beschließt die Regierung, es zu finanzieren. Kommentar der Regierungschefin: Besser pleite als für immer tot.

Heft 3127: Der große Problemlöser
Die Kartographen suchen einen Verbündeten
Personen:

[M23] 24.Dezember 2056 NGZ, Als das Team der Jülzich den Delalra von Rhodan, dem großen Problemlöser erzählen, beschließen die Kartographen, mit Rhodan Kontakt aufzunehmen. Also fliegen sie zum Sonnentransmitter von Cassiopeia, schleichen sich an den Schurat vorbei und fragen die Telemetrie des Sonnentransmitters ab. Dabei stellen sie fest, dass er auf einen Sonnentransmitter in der Milchstraße justiert ist. Also fliegen sie durch.

Heft 3128: Sie kamen aus dem Sonnentransmitter
Die Kartographen fliegen in die Milchstraße. Aber man begegnet ihnen mit Misstrauen
Personen:

[M24] 24.Dezember 2056 NGZ, Die Wachflotte am Tzlapucha-Trio beobachtet ein kleines Raumschiff, das aus dem Transmitter kommt. (Es soll eine wilde Verfolgungsjagd werden, und schlecht für die Kartographen aussehen

Heft 3129: Neue Freunde?
Fremde und Bekannte. Oder doch trickreiche Feine?
Personen:

[M24] 28.Dezember 2056 NGZ, Sie jagen und stellen es. Nach einigen Verwicklungen kommt ein Kontakt zustande. (Soll sehr actionreich werden)

Heft 3130: Schatten im Raum
Die RAS TSCHUBAI entdeckt etwas Fremdes bei der Kluft
Personen:
[M25] 24.Dezember 2056 NGZ, Rhodans Flotte fliegt erneut zur Kluft, um vielleicht doch noch ein paar Details zu entdecken, die bisher übersehen wurden. Die Ortung der RAS TSCHUBAI entdeckt vor der Kluft eine Art Schatten. Etwas, das zwar nicht geortet werden kann, aber Teile der Strahlung aus der Kluft abschirmt. Niemand weiß, was das ist. Das Objekt teilt sich in zwei auf, eines bleibt vor Ort, das andere fliegt mit unterlicht zu einem Planetensystem, das sie bei der Geschwindigkeit frühestens in 167 Jahren erreichen wird. Ein Beiboot der RT fliegt ihm nach und stellt sich in seinem Kurs. Es kann immer noch als Schatten wahrgenommen werden. Das Objekt ändert seinen Kurs, das Beiboot stellt sich erneut in seinen Weg. Das wiederholt sich mehrmals, bis das Objekt in Transition geht. Der Austrittspunkt kann ebenfalls angemessen werden: Es ist das Planetensystem, auf das es schon vorher zuflog.

Anmerkung: Die Leser sollen denken, die RT hätte das Schiff der Kartographen entdeckt, das die Kluft vermisst. Vom Datum her könnte es ja passen... Seltsam nur, dass die Kartographen keinen Transitionsantrieb benutzen. Aber das wissen nur die Leser. Die RT kennt keine der beiden Gruppen

Heft 3131: Die neueste Version
Langsam perfektionieren sie ihre Technik. Ist das schon der Durchbruch?
Personen:

[M26] 2. Januar 2056 NGZ. Die Lapalisten haben eine neue Version des Messengerdetektors aufgebaut. Er kann einen Würfel von 45.702 Lichtjahren Kantenlänge überwachen. Dazu erzeugt er in x, y, und z Richtung im Abstand von 9,2 km eine 5,378 dimensionale Hypermembran, und sobald ein Messenger durch die Membranen fliegt, kann er auf deutlich weniger als 10 km genau angemessen werden. Der Versuch startet, und bereits zwei Minuten nach dem Einschalten zeichnet der Detektor den ersten Durchflug auf. Der nächste Schritt wird ein portabler Detektor, den man auf Raumschiffen einsetzen kann.

Heft 3132: Die jüngere Geschichte des Universums
Die Kartographen berichten
Personen:
[M27] 31.Dezember 2056 NGZ, Das Schiff der Kartographen mit dem Team der Jülzich an Bord wird nach Quinto Center eingeladen, wo der permanente Krisenstab tagt. Dort berichten die Delalra ausführlich, was sie in den vergangenen 2 Millionen Jahren herausgefunden haben, und begründen, weshalb sie gegen die Tarchen agieren. Von den Tarchen selbst konnten sie fast nichts in Erfahrung bringen. Sie wissen nur, dass es zwei Fraktionen gibt, die sich gegenseitig bekriegen: Die Chao-Tarchen und die Kosmo-Tarchen, von denen die Mitglieder des Krisenstabs annehmen, dass sie identisch mit den Kosmokraten sind.

Heft 3133: Die Tarchentöter
Die Sucher sind die Gesuchten
Personen:

[M28] 1.Januar 2057 NGZ Im System von Kupferstern findet das Beiboot der RT in der Mesosphäre des zweiten Planeten Goblin eine Verwirbelung und sie vermuten, dass das fremde Objekt hier gelandet ist. Orten können sie es nicht. Eine der ausgesetzten Sonden findet eine Bruchschneise im Urwald und an deren Ende einen tiefschwarzen kreisrunden Fleck von 37 Meter Durchmesser. Ein Landungstrupp geht herunter und soll das Objekt untersuchen. Nach vielen Verwicklungen stellt sich heraus, dass es ein Raumschiff einer Organisation namens Tarchentöter ist, die wegen technischer Probleme hier notlanden mussten. Grund: Ein unbekanntes kugelförmiges Objekt hat sich ihnen mehrfach in den Weg gestellt, als sie auf Transitionsgeschwindigkeit beschleunigen wollten. Daher mussten sie Ausweichmanöver fliegen und das hat den Antrieb überlastet. Als sie erfahren, dass das Objekt ein Beiboot von Rhodans Raumschiff war, sind sie hoch erfreut. Mit dem wollten sie eh Kontakt aufnehmen. “Das war ja einfach!” (Wieso? Er ist im Universum bekannt/berüchtigt als SI-Töter)
Das Raumschiff der Tarchentöter wird geborgen, in das Beiboot der RT gebracht und das fliegt zurück zur RT.

Heft 3134: Gemeinsame Feinde
Sie sind mehr als willkommen! Und das sehen beide Seiten so.
Personen:

[M29] 1.Januar 2057 NGZ Rhodan und Atlan diskutieren lange mit den Tarchentötern und erfahren von einer weiteren Organisation, die verborgen von den Tarchen das Universum kartiert. Die wissen unter anderem, wo alle Manipulatorstationen, die Kosmonukleotid, versteckt sind. Die Tarchentöter hatten bereits mitgewirkt, eines dieser Objekte unschädlich zu machen, aber unter anderem Rhodan hatte aus Unwissenheit das Vorhaben sabotiert. Die Tarchentöter nehmen ihm das aber nicht übel. Zum einen handelte er im guten Glauben, zum anderen haben die Tarchentöter damals sehr viel gelernt und sind inzwischen besser vorbereitet. Ungelöste Probleme gibt es jedoch immer noch massenhaft.

Heft 3135: Ein Pulsar stribt
Ihre Experimente sind nicht ungefährlich. Sogar tote Sterne müssen daran glauben
Personen:

[M30] 29.Januar 2057 NGZ In der Milchstraße führen inzwischen Wissenschaftler Vorversuche zum Zetta-Zepto-Gerät aus. Teils sogar erfolgreich. Einen Millisekundenpulsar haben sie bereits zerstört, was sie aber nicht von weiteren Versuchen abhält.

Heft 3136: Der Plan der Zeit
Sie wissen zwar einiges über die Tarchen, aber noch lange nicht genug.
Personen:

[M31] 4.Januar 2057 NGZ Rhodan fliegt mit der RT und der Flotte zurück zum Sonnentransmitter von Cassiopeia und sie werden von den resigniert wirkenden Schurat einfach nur durchgewunken (“Weiterfliegen. Hier gibt es nichts zu sehen.”). Am Tzlapucha-Trio angekommen, wird Rhodan gebeten, sofort nach Quinto Center weiter zu fliegen, da es entscheidende Neuigkeiten gibt. Davon hat Rhodan selbst eine Menge an Bord. In Quinto Center wollen die Tarchentöter als erstes vorschlagen, dass die Galaktiker Kontakt zu den Kartographen aufnehmen, und als sie im Konferenzraum 3 von ihnen sehen kommt ihr verblüffter Ausruf: “Das war ja einfach!”. Was Atlan inzwischen für typisch für die Tarchentöter hält. Es werden Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit der Karte des besetzten Teils des Universums befassen, mit den Koordinaten der Kosmonukleotide und mit den Erfahrungen der Tarchentöter im Umgang mit den Kosmonukleotiden. Es bleiben noch viele Fragen offen: Wie kann man die Messenger unschädlich machen, kann man sich irgendwie vor den Nekrophoren schützen, und: Wie sind die Tarchen eigentlich entstanden und was sind ihre Motive. Einer der Tarchentöter meint: “Das werden wir wohl nie herausfinden. Da müsste man schon sehr weit in die Vergangenheit zurück reisen. Irgendwann vor 700 Millionen bis 900 Millionen Jahren müsste der entscheidende Zeitpunkt liegen.” Was Mirona, die sich immer noch mit beiden Händen an Atlans Oberarm klammert, auf den Plan ruft: “Ich habe eine Zeitmaschine.”

Heft 3137: Die schon wieder
Eine Flotte der Jülzich und weiterer Galaktiker untersucht Cassiopeia
Personen:

[M32] 26.Januar 2057 NGZ Die Jülzich haben inzwischen eine Expeditionsflotte zusammengestellt, der sich noch weite 32 Völker angeschlossen haben. Zusammen springen sie vom Tzlapucha-Trio nach Cassiopeia, wo sie von den Schurat mit “Ihr schon wieder” begrüßt und durchgewunken werden. Ein Teil der Flotte wird an der Kluft stationiert, um zu beobachten, was sich dort tut, der Rest sucht nach den Objekten, die der Chaoporter ausgesetzt hat. Einziges Ergebnis: Es ist offenbar nur ein Chaotarch her gekommen, und der sitzt im Chaoporter in der Kluft fest.

Heft 3138: Mironas Zeitmaschine
Sie hat sie auf dem Wasserplaneten zurück gelassen. Aber sie ist nach wie vor intakt.
Personen:

[M33] 7.Januar 2057 NGZ Die RT bricht auf zum Wasserplaneten der letzten Lemurer. Zur selben Zeit trifft ein Raumschiff mit einer Delegation der Lapalisten bei Quinto Center ein. Die RT erreicht den Lemurer Planeten und Mirona darf ihre Zeitmaschine mitnehmen. Die RT fliegt weiter zum Planeten Kopernikus, da die dortigen Wissenschaftler am ehesten in der Lage sind, die Zeitmaschine für eine derart lange Reise umzubauen. Die erkennen schnell, dass die Maschine viel zu klein ist für eine derartige Expedition und schlagen vor, die Maschine gründlich zu analysieren und eine erheblich größere zu bauen. Mirona ist einverstanden. Die Analyse, unterstützt von Mirona/Atlan beginnt.

Heft 3139: Quer durch das Universum
Es ist ein verweifelter Versuch. Aber er hat Aussicht auf Erfolg
Personen:

[M34] 1.März 2057 NGZ Die Wissenschaftler der Terrania Universität haben es schneller als erwartet geschafft, ein mit hoher Wahrscheinlichkeit funktionsfähiges Exemplar des Zetta-Zepto-Geräts zu bauen. Astronomen der Universität haben den Millisekundenpulsar P39876324.2142-38.232 im galaktischen Halo ausgewählt. Zusammen mit Linguisten wird ein Text erarbeitet, der gesendet werden soll. Er lautet: “Alaska. Hilfe. Komm heim. Groesste Gefahr!” Das sind die 42 Zeichen, die im Morsecode auf der Anruffrequenz der terranischen Flotte übertragen werden sollen. Vertreter der terranischen Flotte haben inzwischen berechnet, wo sich Alaska Saedelaere mit hoher Wahrscheinlichkeit aufhält. Es ist eine Galaxis, etwa 670 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt, die sich laut den Daten der kosmischen Kartographen immer noch innerhalb des von den Tarchen manipulierten Bereichs des Universums befindet.

Heft 3140: Der galaktische Supersender
Alles ist bereit. In 73 Picosekunden ist es erledigt
Personen:

So funktioniert das Zetta-Zepto-Gerät: Möglich sind 42 Zeichen in Morsecode. Die werden am Ziel 42 Sekunden lang mit einem virtuellen Hypersender ausgestrahlt. Mit sehr hoher Sendeleistung, damit sie “irgend jemand” sicher empfangen kann. Dazu ist in der Milchstraße eine Sendeenergie von 18,7 ZWh nötig, der Sender ist nach der Abstrahlung ausgebrannt, schlicht nicht mehr vorhanden. Diese Energie muss dem Sender in den 1,8 zs (Zepto Sekunden), die er braucht, um den Impuls abzustrahlen, zugeführt werden.

Zetta =1021 18,7 ZWh sind etwa 17 mal soviel Energie, wie Sol in 1 sec abstrahlt.
Zepto =10-21

Darum heißt der Sender auch Zetta-Zepto Gerät.. Es ist aufgebaut nahe der Oberfläche eines Millisekundenpulsars. Unmittelbar nach der Sendung kollabiert der Pulsar zu einem Schwarzen Loch. Die Größe des aktiven Teils des Senders hat einen Durchmesser von 5,4 10 -13 Meter, also 0,54 pm (Piko Meter) und wird zu Beginn des Sendevorgans aus virtuellen subatomaren Partikeln zusammengesetzt. Im Zielgebiet sendet der virtuelle Hypersender auf der allgemeinen Anruffrequenz der terranischen Flotte. Empfänger dafür sind in der Kosmokratenwalze vorhanden und immer auf Empfang und Aufzeichnung. Zumindest nimmt man an, dass Alaska das genau so handhabt wie in jemdem Schiff der terranischen Flotte.

[M34] 13.März 2057 NGZ Eine Expedition startet zum Millisekundenpulsar, installiert das ZZG und zündet es. Der Pulsar vergeht wie geplant in einer Hypernova, übrig bleibt ein massearmes Schwarzes Loch. Der Impuls wurde abgestrahlt, und sollte in 73 Picosekunden sein Ziel erreichen. Ob Alaska den Ruf empfangen kann? Niemand wusste es. Man konnte jetzt nur warten.

Heft 3141: 1242 NGZ
Das este Testgerät ist fertig. Man höhrt wieder Radio
Personen:

[M35] 29.März 2057 NGZ Die Lapalisten auf Kopernikus denken, dass sie die Funktionsweise der Zeitmaschine verstehen und beschließen, eine kleine Testversion zu bauen. Das gelingt. Die Testzeitmaschine trägt einen Hyperfunkempfänger und einen Computer 1245 Jahre in die Vergangenheit und zeichnet eine Nachrichtensendung von Terra Radio auf, dann springt sie zurück in die Gegenwart. Bei der Auswertung stellt sich heraus, dass sie zwei Jahre weiter zurück gereist ist, als geplant. Der Fehler wird schnell gefunden: In einem Steuerprogramm des Temporalinjektors hatte ein Programmierer anstelle von “round” versehentlich “integer” geschrieben. Weitere Versuche zeigen, dass die Testversion jetzt einwandfrei arbeitet. Ein Lapalist schlägt vor, als nächstes eine Zeitsonde zu bauen, die in Schritten von einer Million Jahre zurück springt und bei jedem Halt die wichtigsten physikalischen und hyperphysikalischen Konstanten misst. Auf die Art kann man heraus finden, wie die Tarchen die Physik des lokalen Universums manipuliert haben, und wann sie damit begonnen haben.
Zuletzt geändert von Tiberius am 12. Januar 2021, 18:12, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: In Spoiler gesteckt, sonst scrollt man sich noch tot.
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Die Greise »

Tei 4 / 4
Spoiler:
Heft 3142: Stützpunkt Xülos
Sie sind zwar nicht gekommen um zu bleiben, aber so wie es aussieht, kann es länger dauern
Personen:
[M36] 1.April 2057 NGZ Die Flotten der Jülzich und der anderen Galaktiker haben begonnen auf dem Planeten Xülos im System von Yülsüp, einem alten K8 Hauptreihenstern am Rande von Cassiopeia, einen Stützpunkt aufzubauen. Er liegt 108 Lichtjahre von der Kluft entfernt. Nachschub kommt per Sonnentransmitter nach Cassiopeia, was den Schurat inzwischen nach eigenem bekunden “sowas von egal” ist, gefolgt von hemmungslosem Kichern. Die Raumschiffe haben inzwischen 8 der vom Chaoporter ausgesetzten Objekte gefunden und halten sie unter Beobachtung. Am Riss selbst tut sich immer noch nichts, der Chaoporter hab inzwischen aufgehört, seltsame Signale auszusenden.

Heft 3143: Studie der Onrionen I
Experimente und Erkenntnisse der Onrionen. 1. Teil des Doppelbands
Personen:

[M37] 29.März 2057 NGZ Eine Gruppe von Onrionen taucht bei Quinto Center auf. Sie haben etwas herausgefunden. Vor der ständig tagenden Krisenkommision tragen sie ihre Erkenntnisse vor: Der Grund, weshalb der Chaoporter vor Andromeda gestrandet ist, kann nur die Abschirmung dieser Galaxis sein. Sie haben bereits mit Linearraumsonden Untersuchungen angestellt, und das Ergebnis ist eindeutig: Die Abschirmung greift fadenartig tiefer in die Hyperdimensionen, als man bisher dachte. Ihre Vermutung: Die Chaotarchen können nicht auf Andromeda zugreifen, und jetzt wollten sie herausfinden, wieso nicht? Also sind sie vermutlich gar nicht wegen der Milchstraße hier, sondern wegen Andromeda. Was aber keine Entwarnung bedeutet. Im Zweifelsfall eher im Gegenteil.

Heft 3144: Studie der Onrionen II
Experimente und Erkenntnisse der Onrionen. 2. Teil des Doppelbands
Personen:

[M37] 29.März 2057 NGZ Fortsetzung von Heft 3143. Die Geschichte sollte in Rückblenden erzählt weren und aufgebaut sein wie ein Vortrag vor dem Auditorium des Krisenstabs

Anmerkung: Man kann zwischen den Zeilen erkennen, dass die Onrionen ihre Versuche schon lange machen, da sie die Abschirmung von Andromeda als potentielle Gefahr für ihre Linearraum Technologie betrachten.

Heft 3145: Die Zeitsonde
800 Millionen Jahre zurück. Eine Tiefenbohrung in der Zeit
Personen:

[M38] 9.Mai 2057 NGZ Auf Kopernikus ist die erste Zeitsonde fertig. Damit kann das Projekt “Zeitbohrung” beginnen. Die Sonde soll in Schritten von einer Million Jahren 800 Millionen Jahre zurück reisen und bei jedem Halt die wichtigsten Parameter messen. Rhodan meint, wenn eine Messung etwa 10 Stunden dauert, müssen wir 8000 Stunden auf die Sonde warten, bis wir die Messergenbisse sehen. Die Lapalisten widersprechen: Die Sonde ist schließlich eine Zeitmaschine. Wir haben sie so programmiert, dass sie genau eine Sekunde nach ihrer Abreise wieder hier auftaucht. Also nix Wartezeit. Und dass die Sonde damit in ihrer persönlichen Vergangenheit gelandet ist, spielt keine Rolle. Die Sonde wird mit einem Raumschiff etwa ein halbes Lichtjahr von Kopernikus weg gebracht, ausgesetzt und eingeschaltet. Sie verschwindet und taucht im nächsten Augenblick wieder auf. Sieht unverändert aus. Als sie die Telemetrie abfragen, bekommen sie 801 Datensätze. Wieso 801? Die Sonde hat vor dem Start in der Gegenwart ebenfalls gemessen. Eine erste Sichtung der Daten zeigt, dass sich die hyperphysikalischen Konstanten erstmals vor 731 Millionen Jahren geändert haben. Davor waren sie konstant, aber unterschiedlich von ihren heutigen Werten. Die Lapalisten vergleichen die Daten von vor mehr als 731 Millionen Jahren mit den Daten, die sie von den Kartographen erhalten haben, und die von außerhalb des von den Tarchen manipulierten Gebiets des Universums stammen. Sie sind im Rahmen der Messgenauigkeit gleich. Die Lapalisten schlagen Rhodan vor, die Zeitbohrungen an mehreren Orten im Umkreis von 10 Millionen Lichtjahren mit der RAS TSCHUBAI zu wiederholen, damit man vielleicht einen Gradienten der Veränderungen finden könne, der einen Hinweis auf den Ursprungsort der Tarchen gibt. Der war nach wie vor unbekannt. Also fliegt Rhodan mit eine Gruppe von Lapalisten los.

Heft 3146: Unternehmen Zeitbohrung
Die Ras Tschubai bohrt tief in der Zeit
Personen:

[M39] 12.Mai 2057 NGZ Die RT erreicht mit dem Hypertrans Antrieb maximal 5e8 der Lichtgeschwindigkeit, braucht also für 10 Millionen Lichtjahre zwischen 7 und 8 Tagen, je nachdem, welche galaktischen Schwerefelder sie durchfliegen muss. Die Wissenschaftler berechnen einen Zick-Zack Kurs mit Abschnitten von jeweils 10 Millionen Lichtjahren mit 10 Haltepunkten. Damit sollte die RT nach 80 Tagen wieder zurück in der Milchstraße sein. Bereits wahrend des Flugs analysieren die Wissenschaftler die Daten der “Zeitbohrungen” und entdecken darin einen zeitlichen und räumlichen Gradienten, der darauf hin deutet, dass der Ausgangspunkt der Manipulationen durch die Tarchen in Richtung Virgo Cluster liegt. Besonders genau sind die Daten nicht. Es liegen einfach noch zu wenig Daten vor.

Heft 3147: Am Rand der Magelanschen Wolken
Die Zeitpolizei existiert nicht mehr. Dennoch ist Vorsicht angesagt
Personen:

[M39] 28.Mai 2057 NGZBereits wahrend des Flugs analysieren die Wissenschaftler die Daten der “Zeitbohrungen” und entdecken darin einen zeitlichen und räumlichen Gradienten, der darauf hin deutet, dass der Ausgangspunkt der Manipulationen durch die Tarchen in Richtung Virgo Cluster liegt. Besonders genau sind die Daten nicht. Es liegen einfach noch zu wenig Daten vor.

Heft 3148: Die Botschaft ist angekommen
Alaska Saedelaere empfängt das Signal des ZZG und fliegt los
Personen:

[M40] 13.März 2057 NGZ Alaska Saedelaere empfängt den Ruf des Zetta-Zepto-Geräts. Er überlegt nicht lange, sondern macht sich sofort auf den Weg in die Milchstraße. Das wird sogar mit seiner Kosmokraten Walze zwei Monate dauern. Er spielt mit dem Gedanken, die Nekrophore, diese tödliche Massenvernichtungswaffe irgendwo zu deponieren, um die Gefahr, von der es in der Nachricht hieß, nicht noch zu vergrößern. Dann entscheidet er sich aber dagegen, um sicher zu sein, dass niemand die Waffe findet und versehentlich (oder absichtlich) zündet. Als er endlich in der Milchstraße ankommt, begreift er, wie richtig seine Entscheidung war. Eine Gruppe von Wissenschaftlern (Lapalisten, Terraner, Jülzich und andere) bringen ihre Ausrüstung in die Walze und Alaska fliegt mit ihnen zu einer verwüsteten Galaxis in 117 Millionen Lichtjahren Entfernung, in der die Tarchen bereits vor sehr lange Zeit eine ihrer mörderischen Waffen gezündet haben. Falls jetzt etwas schief geht, wird es zumindest keine Kollateralschäden geben. Die Forscher richten auf einem Planeten, auf dem nur simple Einzeller leben, ihre Forschungsstation ein. Die Experimente, wie man eine Nekrophore detektieren kann beginnen.

Heft 3149: Zum Virgo Cluster
Die Lapalisten haben ein Plan, wie man die Tarchen weiter einkreisen kann.
Personen:
[M41] 31.Juli 2057 NGZ Die RT fliegt zurück nach Kopernikus. Dort haben die Lapalisten mit dem Bau der Expeditionszeitmaschine begonnen Sie wird in einen 100 Meter Kugelraumer eingebaut, der mit wirklich allem ausgerüstet werden soll, was man sich nur denken kann. Selbst an die veränderten, oder vielmehr damals noch unveränderten physikalischen Konstanten wurde gedacht. So können zum Beispiel die Lineartriebwerke durch einfaches drehen an einem Knopf auf jede der zu erwartenden Hyperimpedanzen angepasst werden. Für Notfälle gibt es sogar mehrere Transitionstriebwerke, Stromerzeuger nach acht verschiedenen Prinzipien, ein improvisiertes Dimesextatriebwerk und so in etwa alles an Waffen, was jemals erfunden wurde. Ein grinsender Lapalist meinte, man habe nur auf die Faustkeile verzichtet, da die jeder vor Ort selbst herstellen kann. Es wird noch etwa ein Jahr dauern, bis das Zeitschiff fertig, getestet und einsatzbereit ist. Bis dahin soll die RT erneut in Zick-Zack Kurs losfliegen und Zeitbohrungen vornehmen. Diesmal gleich in Richtung Virgo Cluster. Ziel ist es, den Ursprungsort der Tarchen möglichst eng einzukreisen.

Heft 3150: Die Gepunktete Föderation
Eine Föderation aus 8 Völkern. Sie leben sehr zurückgezogen.
Personen:

[M42] 22.Mai 2057 NGZ In Cassiopeia haben die Jülzich durch Zufall Kontakt zur “Gepunkteten Föderation” hergestellt. Denen sind auch bereits die Objekte aufgefallen, die aus der Kluft gekommen sind. Eines davon konnten sie erbeuten! Es handelt sich um eine Sonde, die in einer unbekannten Technik gebaut worden ist. Bei der Analyse gab es bereits mehrere Zwischenfälle, und auch die Wissenschaftler der Jülzich tun sich schwer herauszufinden, was es mit dem Ding wirklich auf sich hat.

Heft 3151: Gebrochen dimensionale Strahlung
Ein Robot findet heraus, wonach die Sonde der Chaotarchen sucht. Aber man weiß nicht, was das ist
Personen:
3.Juni 2057 NGZ .. 5, September 2057 NGZ. Ein Robot, der an der Untersuchung teil nimmt, er nennt sich selbst “Hurtig”, erkennt, dass die Sonde nach einem bestimmten Material, das eine ungewöhnliche Hyperstrahlung abgibt, suchen soll. Der Detektor wird aus der Sonde ausgebaut und Experimente damit beginnen. Es stellt sich heraus, dass die Strahlung, die der Detektor erkennen kann, nicht ganzzahlig dimensional ist. Lange Versuchsreihen ergeben nach fast drei Monaten intensiver Forschung: Das Signal, das der Detektor erkennen soll, ist 5,007 dimensional! Allerdings ist nichts bekannt, das ein solches mehr als ungewöhnliches Verhalten zeigt. Ein Schiff der Jülzich fliegt durch die Sonnentransmitter zurück in die Milchstraße, um in Quinto Center Bericht zu erstatten.

Heft 3152: Fernerkundung der Zeit
Ein Rundflug durch den Cluster bringt ein erstaunliches Ergebnis: Hier waren sie schon einmal
Personen:

[M43] 17.August 2057 NGZ Die RT startet in Richtung Virgo Cluster. Nach 40 Tagen hat sie etwa 51 Millionen Lichtjahre zurückgelegt und beginnt mit der ersten Zeitbohrung. Die Lapalisten haben die Programmierung der Zeitsonde so modifiziert, dass sie im Zeitraum von vor 732 bis 731 Millionen Jahren alle 1000 Jahre eine Messung durchführt. Da die Sonde so eingestellt ist, dass sie nach jeder Zeitbohrung genau eine Sekunde nach ihrem Abflug wieder auftaucht, ändert sich dadurch am Zeitplan der Expedition nichts. Danach fliegt die RT in 5 Millionen Lichtjahre Schritten einen Zick-Zack Kurs um das Zentrum des Galaxienhaufen. Nach 170 Tagen ist auch diese Teil der Zeitbohrungen abgeschlossen. Die Auswertung der Daten zeigt, dass die Tarchen zwischen -731.457.000 Jahren und -731.456.000 Jahren mit der Manipulation der Physik des Universums begonnen haben. Das Zentrum der Manipulationen scheint in der Galaxis M87 zu liegen, 56 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt (In der EA waren es 32 Millionen Lichtjahre, aber wir benutzen die aktuelle Hubble Entfernung.). “Dort schon wieder? Wie phantasielos.” kommentiert Rhodan die Entdeckung. (23. März 2058 NGZ)

Heft 3153: Schon wieder M87
Sie kreisen das Ziel in 4 Dimensionen ein
Personen:
[M44] 23. März 2058 NGZ, Später Nachmittag. Die RT fliegt nach M87, die nur 3,2 Millionen Lichtjahre von ihrer aktuellen Position entfernt ist. Die Zeitsonde wird so eingestellt, dass sie in den 1000 in Frage kommenden Jahren zusätzlich alle 10 Jahre misst. Die RT umkreist M87 im Abstand von 200.000 Lichtjahren mit einer Etappenweite von 50.000 Lichtjahren mit dem Linearantrieb. Durch Triangulation des Gradienten der Manipulation einiger Hyperkonstanten finden sie einen sehr eng begrenzten Bereich etwa 34.000 Lichtjahre vom Zentrum von M87 entfernt. Dort haben die Tarchen ihre ersten Experimente durchgeführt. Der Zeitraum lag bei -731.456.235 ± 5 Jahren. Damit war klar, wo und wann die Zeitexpedition ansetzen musste. Ein Jülzich an Bord fragte Rhodan, wieso er nicht einfach ein paar Jahre vorher dort auftauchen wollte, um den Planeten der Tarchen etwa mit einer Arkonbombe zu vernichten. Die müssten damals ja noch funktioniert haben. Aber Rhodan weiß aus Erfahrung, dass so etwas nie klappt. Die Zeit, speziell die Geschehnisse in der Vergangenheit, noch spezieller wenn die Auswirkungen auf die Gegenwart haben, ist so starr, dass es bestenfalls marginale Änderungen geben konnte, die Tarchen aber keinesfalls ausgelöscht werden würden. Dafür würde man viele der bereits gewonnenen Erkenntnisse verlieren, da sie einfach “anders” sein werden, aber mit den selben Wirkungen auf die Gegenwart. Die Tarchen konnten also nur in der Gegenwart wirksam bekämpft und hoffentlich besiegt werden. Die RT fliegt zurück in die Milchstraße. (7.April 2058 NGZ)

Heft 3154: Die Quelle der Strahlung
Sie wissen nicht, wonach sie suchen, aber sie sind sicher, es zu finden
Personen:

[M45] 30, September 2057 NGZ.Ein Forscher der Jülzich findet zusammen mit Hurtig, mit dem er sich inzwischen angefreundet hat, eine Methode, wie man diese 5,007 dimensionale Strahlung auch auf größere Entfernungen messen kann. Die beiden entwickeln das Ortungsgerät weiter, bis es eine Reichweite von rund 12 Millionen Kilometern erreicht. Dann bauen die Jülzich das Gerät in Serie auf dem Stützpunktplaneten Xülos und rüsten ihre Schiffe und die der anderen Galaktiker in Cassiopeia damit aus. Ziel der Aktion: Sie wollen herausfinden, wonach die Sonde der Chaotarchen eigentlich gesucht hat. Sie vermuten, dass es sich um etwas wichtiges handelt. Die Suche beginnt. Da sie vermuten, dass es sich um ein Hypermineral handelt, klappern sie ein Planetensystem nach dem anderen ab.

Heft 3155: LAST HOPE
Das Zeitschiff ist fertig. Jetzt muss es noch getestet werden
Personen:

[M46] 20.Mai 2058 NGZ Als die RT bei Kopernikus ankommt, ist das Zeitschiff fast fertig. Noch wird Ausrüstung verstaut, dann sind drei Probeflüge geplant. Der erste geht 56.000 Jahre zurück in die Zeit der Lemurer. Rhodan hört an Bord der LAST HOPE, so der Name des Zeitschiffs, Radiosendungen der Lemurer im Hyperfunk an, dann kehrt das Schiff in die Gegenwart zurück.

Heft 3156: Das Ende der Dinosaurier
Die LAST HOPE unternimmt weitere Probeflüge
Personen:

Der zweite Flug geht knapp 66 Millionen Jahre zurück, und die Besatzung kann im Solsystem das Ende der Dinosaurier beobachten. Dass der genaue Zeitpunkt des Impakts erwischt wurde war kein Zufall. Er war bereits seit einigen Tausend Jahren bekannt. Der dritte und abschließende Flug geht 750 Millionen Jahre zurück, und die LAST HOPE beobachtet für mehrere Stunden den Hyperfunkverkehr der damaligen Zivilisationen, kann aber keine der Sprachen übersetzen. In die Gegenwart zurück gekehrt, wird das Schiff gründlich untersucht, gewartet und fabrikneue, aber bereits getestete Lineartriebwerke werden eingebaut. Dann fliegt das Schiff hoch zur RT und wird dort in einem Hangar geparkt. Die Reise nach M87 beginnt. (4. Juni 2058 NGZ)

Heft 3157: Tauchfahrt in der Zeit
Die LAST HOPE sucht den Ursprung der Tarchen
Personen:

[M47] 14. Juli 2058 NGZ. Die RT erreicht M87, sucht einen unbewohnten Planeten als Stützpunkt am Rand der Galaxis und setzt die LAST HOPE aus. Rhodan, Atlan/Mirona, Gucky Tolot und 120 Techniker, Wissenschaftler und Raumsoldaten beginnen mit dem Flug durch die Zeit. Der erste Halt ist vor 740 Millionen Jahren, das Schiff fliegt dann in den Bereich, in dem der Heimatplanet der Tarchen vermutet wird. Dann springt die LH in Schritten von 100.000 Jahren in der Zeit vor, um Sternkarten und die Eigenbewegung der Sterne zu erhalten

Heft 3158: Kontenpunkt der Zivilisationen
Der Ursprungsplanet der Tarchen im Zeitalter der interstellaren Raumfahrt
Personen:

Schließlich springen sie ins Jahr -731.470.000, etwa 14.000 Jahre vor der Zeit, in der die Tarchen mit der Manipulation der Physik beginnen. Sie entdecken sehr schnell ein Planetensystem nahe der vermuteten Position, das anscheinend ein Knotenpunkt der interstellaren Raumfahrt ist. Rhodan geht davon aus, dass es sich um das System der Tarchen handelt. Dann springt die LH wieder 30.000 Jahre zurück, um die damals vermutlich noch nicht so weit entwickelten Tarchen zu untersuchen.

Heft 3159: Die Zwiebelzüchter
Haben sie den Ursprung des Zwiebelschalenmodells gefunden? Ist es wirklich so simpel?
Personen:

Tatsächlich sind die Zustände auf Komocon, so der Name des Planeten in einer der Sprachen der Tarchen eher jungsteinzeitlich. Ein Expeditionsteam findet heraus, das es zwei Gruppen von Tarchen gibt: Die einen leben in Erdlöchern, die anderen in Nestern auf Bäumen. Interessant ist das Grundnahrungsmittel aller Tarchen: Zwiebeln.

Heft 3160: Lochtarchen contra Turmtarchen
Sie bekämpfen sich bis zum Blut, aber gegen ihren gemeinsamen Feind sind sie noch härter
Personen:

[M48] Nach der gründlichen Untersuchung der Anfänge der Kultur der Tarchen reist die LH 15.000 weiter, um zu sehen, was sich inzwischen getan hat. Die Tarchen scheinen gerade am Übergang ihrer Bronzezeit zur Eisenzeit zu stehen, die “Lochtarchen” und die “Turmtarchen” führen Krieg gegeneinander. Aber es gibt Spuren einer weiteren Zivilisation auf dem Planeten: Die Mock sind vor wenigen Generationen gelandet und wollen die Tarchen zwingen, für sie als Sklaven zu arbeiten. Was denen natürlich gar nicht gefällt. Also kämpfen beide Gruppen gegen sie. Die LH springt 1000 Jahre weiter in die Zukunft. Die Tarchen haben die Mock besiegt und sich Teile ihrer Technik angeeignet. Nach einem weiteren Sprung um 1000 Jahre steht die Zivilisation der Tarchen in voller Blüte. Wissenschaftlich und technisch sind sie etwa auf dem Stand des ehemaligen Solaren Imperiums, und sie haben eine eigene Philosophie entwickelt: Sie glauben, dass sich Gesellschaften wie Zwiebeln entwickeln, jede Schale stellt eine bestimmte Entwicklungsstufe dar. Die höher entwickelten dürfen die niedriger entwickelten für ihre Zwecke benutzen, genau wie es damals die Mock versucht haben. Nach dem nächsten 1000 Jahressprung haben die Tarchen bereits eine Reihe von “Hilfsvölkern” rekrutiert, die für sie arbeiten müssen. Und sie planen den Umzug in riesige kosmische Habitate. Sie haben von einem ihrer Hilfsvölker erfahren, dass man auch höherdimensionale Blasen außerhalb des Universums schaffen kann. Darin währen die Tarchen unangreifbar. Wie sie meinen.

Heft 3161: Wie alles angefangen hat
Die Tarchen haben schnell gelernt, wie man andere manipuliert für seine Zwecke einspannt.
Personen:

[M49] Nach einem weiteren Sprung 1000 Jahre in die Zukunft kann die LH die Tarchen nicht mehr finden. Sie finden aber heraus, dass sie in Hyperblasen umgezogen sind. Die Lochtarchen in solche mit einer negativen Dimensionalität, die Turmtarchen in eine mit positiver Dimensionalität. Das Hilfsvolk arbeitet daran, die Dimensionszahl der Habitate zu erhöhen, und dabei stoßen sie auf eine Möglichkeit, die Hyperphysik des Universums zumindest lokal zu manipulieren. Ein anderes Hilfsvolk findet heraus, dass man mit dieser Technik auch eine Sub-Subatomare Substanz erschaffen kann, mit der man bewusst denkende Lebewesen manipulieren kann. Anscheinend sind die Tarchen davon begeistert. Gerüchteweise gibt es den Plan, die am höchsten entwickelten Hilfsvölker mit dieser Substanz dazu zu zwingen, ihre Individualität aufzugeben und sich zu Kollektiven zusammen zu schließen, um ihre Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Zu sogenannten Superintelligenzen. Jetzt wusste man an Bord der LH Bescheid, wie das alles angefangen hat.

Heft 3162: Odysee
Der Zeitantrieb stottert. Werden sie es zurück in die Gegenwart schaffen?
Personen:

[M50] Rhodan beschließt, in die Gegenwart zurück zu kehren. Unterwegs beginnt der Temporalmotivator zu stottern, muss laufend repariert werden, aber es geht in kleinen Schritten vorwärts. Beim letzten unerwarteten Zwangsstopp kommen sie in der Zeit um 2436 heraus, als die CREST IV gerade in M87 war. Sie empfangen einen Funkspruch von ihr an die BOX-13111. Beim nächsten Sprung gelangen sie dann nach fast zwei Jahren Bordzeit wieder in die Gegenwart, in der nur eine Sekunde vergangen ist. Sie fliegen zur RT und dann zurück in die Milchstraße. Dort angekommen sendet die RT unmittelbar nach dem Hypertrans Flug eine komprimierte Nachricht mit allen neuen Erkenntnissen per Hyperfunk nach Quinto Center. (25. August 2058 NGZ)

Heft 3163: Eine gute und eine schlechte Nachricht
Alaska Saedelaere bringt eine Erfolgsmeldung und löst ungewollt Alarm aus
Personen:

[M51] 5. Juli 2057 NGZ. In der namenlosen verwüsteten Galaxis untersuchen die Forscher die Nekrophore. Mit Hilfe des Bordcomputers von Alaskas Kosmokratenwalze entdecken sie, dass die Hülle der Superwaffe eine seltsame Hyperresonanz im Bereich von 5,007 dimensionaler Strahlung aufweist. Mit Bordmitteln können sie einen Detektor bauen, der eine Nekrophore aus wenigen Metern Entfernung anmessen kann. Entschieden zu wenig für den praktischen Gebrauch. Einer der Lapalisten kommt auf die Idee, dass womöglich ein modifizierter Messanger Detektor geeignet sein könnte, Nekrophoren über große Distanzen anzumessen. Dazu müsste man nur die Dimensionalität der Hypermembranen von 5,378 dimensional auf 5,007 dimensional einstellen. Leider kann ein solches Gerät mit Bordmitteln nicht hergestellt werden. Alaska und die Forscher beschließen daher, die Nekrophore auf dem Planeten zu verstecken, zurück in die Milchstraße zu fliegen und dort einen geeigneten Detektor zu bauen. Mit dem können sie dann hier her zurück fliegen und ihn unter allen nötigen Sicherheitsvorkehrungen testen. Die Walze fliegt zurück, landet in Quito Center und die Forscher erstatten Bericht. Als sie von der 5,007 dimensionalen Strahlung hören, schlagen die Verantwortlichen des Krisenstabs Alarm! (25. August 2058 NGZ)

Heft 3164: Broken Arrow
Einsatz für den Retter des Universums
Personen:

[M52] 25. August 2058 NGZ. Etwa eine Stunde nachdem die RT ihren Lagebericht nach Quinto Center geschickt hat, empfängt die Funkzentrale von dort einen Notruf: “Broken Arrow in Cassiopeia! Fliegt sofort hin und verhindert das Schlimmste. Die Jülzich suchen eine verlorene Nekrophore.” Da die RT deutlich näher am Sonnentransmitter Tzlapucha-Trio steht als vor Cassiopeia, fliegt Rhodan sofort zum Sonnentransmitter. Von dort springen sie nach Cassiopeia, und Gucky, der bereits vor dem Transmitterdurchgang in einen schnellen Raumjäger gesprungen ist fliegt unmittelbar nach der Ankunft los. Die Schurat, die ausnahmsweise mal nicht total bekifft klingen, senden ihm einen Satz Koordinaten, den sie von den Jülzich abgehört haben. Dort, nach ihren Angaben, haben sie etwas “Schlimmes” gefunden, wissen es aber noch nicht. Gucky rast los, kommt nach wenigen Stunden Linearflug am Ziel an und espert sofort eine Gruppe Jülzich auf einem Planeten, die sich am Ziel ihrer Suche fühlt. Er peilt die Gruppe telepathisch an und teleportiert. Der Raumjäger verglüht Sekunden später in der Atmosphäre. Gucky kommt mehrere Meter über dem Boden an, sieht, dass einer der Jülzich-Forscher gerade die Nekrophore anfassen will, und wirft ihn telekinetisch zur Seite. Dann schlägt er sehr schmerzhaft auf dem Boden auf, schreit aber aus Leibeskräften: “Nicht anfassen! Das ist eine Nekrophore und sie ist scharf!” Aus unbekannten Gründen hat sein Serun den Außenlautsprecher auf Maximum geschaltet. Die Jülzich erstarren in ihren Bewegungen, gehen dann langsam und extrem vorsichtig rückwärts von der Bombe weg, Guckys Serun meldet, dass er sich den rechten Fuß gebrochen hat. Ein kleiner Robot kommt zu ihm, will wissen, was los ist und Gucky erklärt es ihm. Die Jülzich sperren den Fundort inzwischen in respektvollem Abstand mit Flatterband ab, und ein Arzt der Jülzich kommt zu Gucky, will ihn auf eine Antigravtrage legen, aber der widersetzt sich: “Der Retter des Universums braucht keine Trage.” und hievt sich telekinetisch dann doch darauf. Im Schiff hilft ihm unter anderem der kleine Roboter, er stellt sich als “Hurtig” vor, aus dem Serun. Da die Jülzich keine Ahnung von Ilt-Medizin haben, führt Hurtig einen Scan von Guckys gebrochenem rechten Fuß durch, renkt den Bruch dann ein. “Aua!”.

Heft 3165: Der Plan der Abschirmung
So nah, und doch so unereichbar. Oder vielleicht doch nicht?
Personen:

[M53] 26. August 2058 NGZ. Stunden nach der Aktion kommt die RT an, Gucky wird in eine der Medostationen gebracht, wo erst einmal sein Fuß versorgt wird. Die Führungscrew der RT diskutiert über mögliche Gründe, weshalb die Chaotarchen eine Nekrophore hier her gebracht haben. Ein Gruppe von Wissenschaftlern vermutet, dass die Tarchen damit das Leben in Andromeda auslöschen wollten, da sie keinen keinen Zugriff auf diese Galaxis mehr haben. Was ja vermutlich auch der Grund für die Havarie des Chaoporters gewesen sein dürfte. Die Nekrophore hat es ebenfalls nicht geschafft, in Andromeda einzudringen. Das bringt Rhodan auf eine Idee: Die RT muss nach Andromeda fliegen, mit den dortigen Machthabern Kontakt aufnehmen und ihnen das Problem mit den Tarchen erklären. Und er braucht die Pläne für die Abschirmung! Das scheint eine sehr effiziente Defensivwaffe gegen die Tarchen zu sein.

Heft 3166: Die Sperrzone
Sie müssen verhindern, dass sich jemand an der Nekrophore zu schaffen macht
Personen:

[M54] 31. August 2058 NGZ. Die RT fliegt zurück nach Quinto Center, nachdem sich eine gewaltige Flotte aus Jülzich, weiteren Galaktikern, der Gepunkteten Föderation und sogar der Schurat im System des Planeten mit der Nekrophore versammelt hat. Es ist jederzeit mit einem Angriff der Tarchen zu rechnen, die ihre Bombe zurück haben oder zünden wollen. Rhodans Frage an die Schurat, wie sie mit ihren winzigen Schiffen helfen wollen, antworten diese: “Wie immer. Wenn jemand kommt, sagen wir zu ihnen: Weiterfliegen. Hier gibt es nichts zu sehen. Funktioniert fast immer.” Rhodan fliegt mit der RT weiter nach Terra, wo das Schiff neu ausgerüstet wird für die Expedition nach Andromeda.

Heft 3167: Testfall N1
Experimente in der namenlosen Galaxis
Personen:

[M55] 30. August 2058 NGZ.Alaska und die Lapalisten haben inzwischen einen modifizierten Messenger Detektor in die Walze geladen, und wollen ihn an der Nekrophore in der namenlosen Galaxis testen. Ein Test in Cassiopeia ist zu riskant, da niemand weiß, ob die dortige Nekrophore beim Durchgang einer 5,007 dimensionalen Membran nicht hochgehen wird.

Heft 3168: Begegnung nach langer Zeit
Sie fliegen zu einem vertrauten Ort, doch ist er ihnen fremd geworden
Personen:

[M56] 17.September 2058 NGZ. Die RT startet nach Andromeda, und Rhodan versucht zuerst Hyperfunk Kontakt zu irgend jemand innerhalb der Abschirmung aufzunehmen. Das Vorhaben misslingt.
Die RT dringt mit dem Hypertrans Antrieb in Andromeda ein. Hier sieht alles aus wie immer. Hyperfunk funktioniert, sie hören eine Vielzahl von Stationen, alles wirkt friedlich. Nach 8 Stunden taucht eine Flotte auf und greift die RT an. Die kann fliehen, aber kaum aus dem Linearraum heraus, wird sie wieder angegriffen. Das wiederholt sich mehrere Wochen lang, die RT ist mittlerweile schwer beschädigt, der Hypertrans Antrieb ausgefallen, eine echte Flucht also nicht möglich. Schließlich wird die RT von einer Flotte aus über 10.000 Schiffen gestellt und steht kurz vor der Vernichtung. Rhodan liegt bewusstlos in der Zentrale, Atlan/Mirona hat übernommen. Dann kommt ein Funkspruch vom Kommandanten der angreifenden Flotte, einem Tefroder. Eine Bildverbindung kommt zustande, und der Kommandant sieht Mirona. “Mirona Thetin?” fragt er erstarrt. Mirona holt mit blutigen Händen ihren Zellaktivator aus der Bluse und hält ihn in die Kamera. Der Kommandant: “Mirona! Und ich habe versucht, dich zu töten!”. Dann zieht er seine Strahlwaffe und schießt sich den Kopf weg.

Heft 3169: Novo-Tamanium
Alles ist plötzlich so friedlich. Haben sie wirklich neue Verbündete gefunden?
Personen:

[M57] 4. November 2058 NGZ. Bei den nachfolgenden Verhandlungen sind die versammelten Tefroder, Maahks und anderen Beteiligten auffallen friedlich. Die RT wird auf eine Werftplattform geladen und nach Novo-Tamanium gebracht. Rhodan, inzwischen wieder halbwegs auf den Beinen, erklärt der Führung von Andromeda was im Universum gerade abgeht und wieso die RT hier ist. Mirona schlägt eine Zusammenarbeit vor, was sofort angenommen wird.

Heft 3170: ES ist wieder da!
ES war verschollen, oder wollte ES, dass alle denken, ES sei verschollen?
Personen:
ES: War nie weg.
Atlan: Kann es nicht fassen.

[M58] 5. November 2058 NGZ. Als Mirona gerade beim Friseur ist, sie fühlt sich auf Novo-Tamanium so sicher, dass sie es sogar schafft, Atlans Arm mal für eine Stunde los zu lassen, hat Atlan in seinem Hotelraum eine sonderbare Begegnung: Im Aufenthaltsraum lacht jemand.
ES: “Hey, Alter!”
Atlan: “Bist du das, ES?”
ES: “Logo. Hast du etwa gedacht, ich hätte mich ins Thez Universum verkrümelt?”
Atlan: “Hatte so etwas vermutet. Dachte, du gehst irgendwann in Thez auf...”
Heftige Lache. ES: “Du hast also wirklich geglaubt, dass es den gibt?”
Atlan: “Ja, klar. Ich war doch dort.”
ES: “Den hab ich erfunden. Wollte, dass alle glauben, dass es den wirklich gibt.”
Atlan: “Aber die Scheerung, und der Zeitriss...”
ES: “Hab ich alles nur vorgegaukelt, um die Tarchen zu täuschen. Genau wie den Unfug mit den zwei gescheerten Universen. Nicht zu fassen, dass sogar du das geglaubt hast. Da waren so viele Logikfehler drin, das hätte jeder klar denkende Mensch sofort erkennen müssen. Hab ich alles eingebaut, damit die Tarchen es nicht verstehen können und daher glauben, es sei etwas derart hochkomplexes, dass sie es nicht begreifen können und daher glauben müssen.” Schräge Lache.
Atlan: “Ich fass es nicht. Und wieso willst du die Tarchen täuschen?”
ES: “Die Tarchen sind Banditen, die das ganze Universum unterjochen wollen. Mit ihrem Eiris Scheiß machen sie SIs süchtig, damit die in ihrem Sinn arbeiten müssen und sogar ihre Existenz aufgeben, um Materiequellen und Senken zu werden, in denen die Tarchen dann hausen. Da mach ich nicht mit! Ich doch nicht!”
Atlan: “Verstehe. Klingt nach einem guten Plan. Aber etwas anderes: Was rauchst du da eigentlich?”
ES: “Einen Dübel. Den hab ich von einem Raketenhelden aus einem benachbarten Paralelluniversum. Wer Dübel raucht braucht keine Eiris. Hat nur eine Nebenwirkung: Man ist immer leicht verwirrt und neigt zu Lachanfällen.”
Atlan: “Und stört dich das nicht?”
ES: “Das ist mir sowas von egal...” Ungebremster Kiecheranfall.
Atlan: “Was machst du eigentlich in Andromeda?”
ES: “Ich versteck mich vor den Tarchen. Wer will schon von einem Terminalen Messenger getroffen werden? Und die Abschirmung hier ist perfekt.”
Inzwischen kommt Mirona vom Friseur zurück: “Hallo ES.”
Atlan: “Ihr kennt euch?”
Mirona, mittlerweile wieder an Atlans Oberarm angedockt: “Klar. Haben uns aber lange nicht mehr gesehen. Und brauchst nicht eifersüchtig zu sein, ich hab nichts mit ihm.”
ES: “Seufz. Leider. Der heißeste Feger von zwei Galaxien...” und kichert wieder.
Mirona: “Was rauchst du da eigentlich, ES?”
ES: “Einen Dübel.”
Mirona: “Verstehe.”

Heft 3171: Die Pläne sind da!
Ein neuer Puzzlestein kommt ins Spiel
Personen:

[M59] 25. November 2058 NGZ. Die Tefroder haben die RT inzwischen so weit zusammengeflickt, dass sie wieder aus eigener Kraft fliegen kann. Nur der Hypertrans Antrieb konnte nicht repariert werden. Rhodan hat die Unterlagen zum Bau der Abschirmung bekommen, dazu ein paar kleinere Testgeräte. Dann fliegt die RT zu einem Sonnentransmitter, der sie durch einer Hyperstrukturlücke zum Tzlapucha-Trio abstrahlt. Von dort nimmt Rhodan Kontakt zu Quinto Center auf, berichtet kurz was geschehen ist. Man schickt einen Flottentender, der die RT zur Werft bringt. Rhodan und der überlebende Teil der Besatzung fliegt mit einem USO Schiff nach Quinto Center, wo die Wissenschaftler sofort die Pläne analysieren.

Heft 3172: Es geht voran
Die ersten Komponenten beginnen zu arbeiten, aber es fehlt noch am Wesentlichen
Personen:

[M60] 26. November 2058 NGZ. Eine Gruppe Lapalisten fliegt nach Kopernikus, um sich sofort daran zu machen, das Gerät nachzubauen und weiter zu entwickeln. Nach nur zwei Monaten haben sie ein Gerät entwickelt, mit dem man ein Planetensystem abschirmen kann, eine Batterie von Anlagen, um eine ganze Galaxis abzuschirmen, und ein relativ kleines, sprich von einem Großraumtransporter zu bewegendes Gerät, um ein Kosmonukleotid oder eine Materiequelle/Senke abzuschirmen. Die Organisation der Tarchentöter übernimmt es, die Pläne an alle ihre Verbündeten im manipulierten Bereich des Universums zu verteilen. Sie rechnen damit, dass es etwa drei Jahre dauern wird, bis sie genügend Anlagen produziert haben, um einen Angriff auf die Tarchen durchführen zu können. Fehlen noch die hochentwickelten Sensoren zum Aufspühren von Messengern und von Nekrophoren. Und das wichtigste: Eine Möglichkeit, die Explosion von Nekrophoren zu verhindern oder zu begrenzen.

Heft 3173: Ein kleiner Schritt für Alaska...
Entwicklungsarbeit in einer toten Galaxis. Sie zahlt sich aus
Personen:

[M61] 1. November 2058 NGZ. In der namenlosen Galaxis haben es die Forscher um Alaska geschafft, den Nekrophorendetektor so weit zu entwickeln, dass er im Umkreis von 65.000 Lichtjahren jede Nekrophore auf 10 km genau anmessen kann. Jetzt gibt es ein Kombigerät, das sowohl Messenger wie auch Nekrophoren entdecken kann. Nur einen Nekrophorenblocker gibt es noch nicht. Trotzdem fliegt Alaska zurück in die Milchstraße, um die Ergebnisse abzuliefern.

Heft 3174: Die Bombe!
Eine Bombe – eine Abschirmung – ein Durchbruch
Personen:

[M62] 5. Dezember 2058 NGZ. In Cassiopeia haben die Jülzich inzwischen eine “Andromedaabschirmung” um das Planetensystem mit dem Broken Arrow errichtet. Es soll sicher stellen, dass die Chaotarchen nicht an die Bombe heran kommen. Die Jülzich rüsten jetzt auch ihre Schiffe mit dem Kombidetektor aus, und als ein Schiffskommandant versehentlich den Detektor in seinem Schiff einschaltet, streift eine 5,007 dimensionale Hypermembran die Nekrophore auf dem Planeten unter der Abschirmung, und sie explodiert! Aber es gibt keine Wirkung außerhalb der Abschirmung. Die Besatzungen der Schiffe in der Nähe des Systems überleben unverletzt. Damit ist klar: Man hat bereits eine Möglichkeit sich gegen die Nekrophoren zu schützen. Nur wusste man das bisher nicht.

Heft 3175: Macht alles Dicht
Es sind nur Kleinigkeiten, aber es vergrößert die Sicherheit. Oder?
Personen:

[M63] 7. Dezember 2058 NGZ. Die Jülzich haben inzwischen auch die Kluft mit dem gestrandeten Chaoporter unter eine Abschirmung gelegt. Ihre Forscher haben herausgefunden, dass die Wirkung der explodierten instabilen Nekrophore unter der Abschirmung nach wenigen Augenblicken abgeklungen war. Eingeschleuste Lebewesen zeigten keine gesundheitlichen Probleme. Theoretisch konnte man die Abschirmung inzwischen abschalten, was aber aus Sicherheitsgründen nicht getan wurde.

Heft 3176: Raumzeit Brunnen
Ihr Kommunikationsnetz ist effektiv, aber unauffällig
Personen:

[M64] 14. Dezember 2058 NGZ. Nach den neuesten Schätzung der Tarchentöter wird es nun etwa acht Jahre Erdzeit dauern, bis alle Verbündeten perfekt ausgerüstet und einsatzbereit waren. Damit begann jetzt wohl die Ruhe vor dem Sturm. Die Tarchentöter geben die neuen Informationen sofort an alle Verbündeten weiter. Rhodan will wissen, wie sie ihre Verbündeten, die ja auf eine Raumkugel mit einem Durchmesser von etwa 1,4 Milliarden Lichtjahren verteilt sind, kurzfristig informieren wollen. “Das ist ganz einfach.” meinte einer der Tarchentöter. Sie haben vor sehr langer Zeit von einem dissidenten Mächtigen erfahren, wie Zeitbrunnen funktionieren. Rhodan weiß, dass diese inzwischen abgeschaltet sind. Aber die Tarchen hatten damals Hilfe von den Zeitingenieuren, und zusammen mit denen haben sie Raumzeit-Brunnen entwickelt. Die transportieren Materie durch einen imaginär dimensionalen Raum und können von den Tarchen nicht angemessen werden. Zumindest scheint das bisher keines ihrer Hilfsvölker zu beherrschen. Der Tarchentöter fragt Rhodan, ob er sich das Netz der Raumzeit Brunnen einmal ansehen will. In Quinto Center findet ein USO Bewerber, der aber laufend abgelehnt wird, einen Flyer der Tarchentöter, die weitere Mitstreiter anwerben wollen. Auf Grund seiner Leseschwäche liest er “Drachentöter”, findet, dass das gut zu seinem Namen passt (Siegfried Odin) und bewirbt sich. Er wird sofort genommen und in den Rang eines Hilfsbambuls gestellt.

Heft 3177: Eine kurze Reise – so weit
Rhodan erhält einen Schlüssel der ihn in neue Gefilde bringt
Personen:

[M65] 16. Dezember 2058 NGZ. Rhodan, Atlan/Mirona und Gucky fliegen mit einem Tarchentöter zu einem Raumzeit Brunnen auf einem Planeten am Rand einer Dunkelwolke. Die vier tragen Seruns, der Tarchentöter einen Raumanzug seiner Organisation. Er will, dass die anderen hier warten, drückt auf einem Knopf an einem Kästchen an seinem Anzug und geht durch eine mit Ornamenten verzierte Wand. Nach wenigen Augenblicken kommt er mit 4 “Schlüsseln” zurück, die sich unsere Helden umhängen. Dann gehen sie zusammen durch die Wand. Dahinter befinden sie sich in einem Gewirr aus begehbaren Schläuchen, die aus Energie zu bestehen scheinen. Der Tarchentöter sagt etwas auf seiner Sprache zu seinem Schlüssel, und alle 5 werden durch die Schläuche gesaugt und nur Sekunden später durch eine weitere Wand ausgespuckt. Sie erfahren, dass sie gerade 137 Millionen Lichtjahre weit gereist sind und in der Höhle der Organisierten angekommen sind. Langer Fußmarsch durch alte Gemäuer, und dann treffen sie den, zu dem der Tarchentöter sie geführt hat,

Heft 3178: Ein lange verschollener Freund
Niemand hatte damit gerechnet, ihn jemals wieder zu sehen.
Personen:

[M66] 17. Dezember 2058 NGZ. Die Luft ist atembar, alle Helme sind aufgeklappt, und in einer Halle treffen sie einen uralten Bekannten: Julian Tifflor! Er ist jetzt Großbambul der Tarchentöter, erzählt von der Täuschaktion von ES, davon, dass ES ihm diesen Job vermittelt hat und er berichtet von den Anfängen der Tarchentöter bis heute.

Heft 3179: Einsatz für den Neuen
Er ist noch nicht lange dabei, aber da er keine Chanze hat, bekommt er sie.
Personen:

[M67] 15. Dezember 2058 NGZ. In Quinto Center beschließen die Tarchentöter, einen aus der Organisation nach Cassiopeia zu schicken, um zusammen mit Vertretern der Gepunkteten Föderation nach den bisher nicht gefundenen Objekten aus dem Chaoporter zu suchen. Da es sehr unwahrscheinlich ist, dass die Suche erfolgreich verlaufen wird, beauftragen sie den Hilfsbambul Siegfried Odin damit. Die Föderation stellt dazu den Raumsoldaten Uffnick ab. Der hat zumindest eine Pilotenlizenz, und zusammen fliegen sie los. Nach langer Suche treffen sie auf dem Planeten Lapata auf ein Energiewesen. Es ist recht klein, nur 22 cm im Durchmesser und nennt sich “Sternchen”, weil es aussieht wie ein Stern, sie aber deutlich kleiner ist. Sternchen schließt sich der Expedition an.

Heft 3180: Neue Probleme
Sein Job ist es, Probleme zu lösen. Deshalb ist er hier
Personen:

[M68] 18. Dezember 2058 NGZ. Rhodan und co reisen weiter in die Nähe von Dorifer und erfahren von der Planung der dortigen Verbündeten. Sie haben sehr viel heraus gefunden, konnten aber bisher einige zentrale Probleme nicht lösen.

Heft 3181: Der Anker
Er kennt die Antwort nicht, aber er hat einen Plan. Nur der muss warten
Personen:

[M69] 20. Dezember 2058 NGZ. Die Tarchentöter wissen nicht, wie der Anker eines Kosmonukleotids gelöst werden kann. Rhodan plant eine erneute Expedition in die Zeit, in der Dorifer gebaut wurde (vor ca, 480 Millionen Jahren. Aber erst einmal geht die Reise durch die Raumzeit Brunnen weiter

Heft 3182: Geplanter Rauswurf
Sie betrachten die Umgebung eines Turms, wissen aber nicht, wie sie ihn los werden
Personen:

[M70] 23. Dezember 2058 NGZ. Rhodan und co sieht sich eine Materiequelle an. Selbes Problem wie bei den Kosmonukleotiden. Der Plan der Tarchentöter ist, die Tarchen und ihren ganzen M*** aus dem Universum zu werfen. Sollen im 7d Raum wegtreiben.

Heft 3183: Die Baustelle
Vor 480 Millionen Jahren wurde es gebaut. Um mehr zu erfahren, muss man einen Bauarbeiter fragen
Personen:

[M71] 27. Dezember 2058 NGZ. Rhodan und co reisen zurück in die Milchstraße. Die RT ist repariert, die LH generalüberholt. Die Expedition nach Dorifer beginnt.

Heft 3184: Verhör vor langer Zeit
Was weiß der Konstrukteur? Wird er es verraten?
Personen:

[M72] 8.Februar 2059 NGZ. Sie schaffen es, einen der Erbauer zu kidnapen und zu verhören. Langsam wird klar, wie das mit dem Anker funktioniert.

Heft 3185: Furzzenfart
Er ist so unsympathisch wie sein Name. Und er ist in der Zeit konserviert
Personen:

[M73] 24. Dezember 2058 NGZ. Odin, Uffnick und Sternchen finden heraus, dass Sternchen Tarchentechnik durchdringen kann. Also wird sie durch die Abschirmung der Kluft gebracht und spioniert den Chaoporter aus. Sie bemerkt, dass für den Chaotarchen im Chaoporter die Zeit erheblich langsamer vergeht als im Rest des Universums. Nur wieso?

Heft 3186: Das geplante Ende
Es ist nur eine Theorie. Könnte sie tatsächlich funktionieren?
Personen:

[M74] 2. April 2059 NGZ. Die Tarchentöter, die Lapalisten und Wissenschaftler der Andromedatefroder untersuchen die Aussagen des Gekidnapten. Ergebnis: Es kann nicht einfach sein, den Anker zu lösen. Ein Forscher der Tefroder erkennt, dass die Andromedaabschirmung nur exakt unter den hyyperphysikalischen Bedingungen funktioniert, wie sie momentan herrschen. Sobald die Konstanten wieder ihre natürlichen Werte annehmen, wird es prinzipiell nicht mehr möglich sein, die Abschirmung aufzubauen. Der Grund ist, dass die Tarchen die Konstanten so manipuliert haben, dass ihre 7d Türme und Senken stabil bleiben. Er nimmt an, dass diese nach der Normalisierung der Physik ebenfalls instabil werden und zusammenbrechen. Könnte das das Ende der Tarchen werden?

Heft 3187: Die Jagd kann beginnen
Sie brauchen einen Messenger. Aber kann man einen fangen?
Personen:

[M75] 5. April 2059 NGZ. In Quinto Center fällt die Entscheidung, einen Messenger zu fangen. Vielleicht kann man einen Messenger so manipulieren, dass er künstlich die normalen Bedingungen der Physik wiederherstellt. Wenn man derart manipulierte Messenger in die Materiequellen und Senken einfliegen lässt, könnte das bei den Tarchen die Probleme auslösen, die sie für die entscheidenden Stunden Handlungsunfähig machen, damit sie nicht gegen den Angriff auf die Kosmonukleotide vorgehen können. Die Lapalisten starten sofort mit Experimenten.

Heft 3188: Die Jagdgesellschaft
Eine Falle wird aufgestellt. Jetzt beginnt das Warten
Personen:

[M76] 19. April 2059 NGZ. Die drei von der USO, die inzwischen alle als Hilfsbambule von den Tarchentötern rekrutiert wurden, Odin, Uffnick und Sternchen, beteiligen sich an der Jagd nach einem Messenger. Der Plan ist: Sobald einer gefangen wurde, soll Sternchen versuchen, in den Messenger einzudringen um ihn zu untersuchen. Die Falle wird im Leerraum zwischen der Milchstraße und Andromeda aufgestellt. Sie besteht aus einem Messenger Detektor, der einen Würfel von 50.304 Lichtjahren Kantenlänge überwacht und einer Andromedaabschirmung, die einen Bereich von 1.287 Lichtjahren absperren kann, sobald ein Messenger sich in diesem Bereich befindet. Die Anlage ist schnell aufgestellt, nach wenigen Tagen fliegt der erste Messenger durch den Detektor, verfehlt aber den “Fangbereich” um mehr als 25.000 Lichtjahre. Das lange Warten beginnt.

Heft 3189: Wie wird die Zukunft aussehen?
Der Kriesenstab tagt. Wie wird die Zeit nach dem Krieg aussehen?
Personen:

[M77] 22. April 2059 NGZ. In Quinto Center wird ein Planungs und Koordinierungsstab eingesetzt. Initiirt wurde er von den Tarchentütern, die meinen, dass dieser “Felsbrocken” so unscheinbar und abgelegen ist, dass er sich bestens für eine solche Geheimzentrale eignet. Atlans Erwiderung: „QC IST eine Geheimzentrale.” Die Tarchentöter pendeln mit einem winzigen Raumschiff zwischen QC und dem nächsten Raumzeit Brunnen, um die neuesten Informationen an alle anderen Mitglieder der Organisation weiter zu geben. Eine Forschungsgruppe diskutiert, was denn mit den Naturkonstanten passieren wird, wenn der Moralische Code plötzlich verschwindet. Die Delalra wissen jedoch, dass alle, außer einigen hyperphysikalischen Konstanten tatsächlich konstant sind. Sind sie ja schon immer gewesen, wie man außerhalb des von den Tarchen manipulierten Teil des Universums leicht nachmessen kann. Also, Lichtgeschwindigkeit, Wirkungsquantum, Elektronenladung und so weiter werden sich nicht ändern. Das war alles ein von den Tarchen verbreiteter Fake, um alle Bewohner „:ihres” Machtbereichs einzuschüchtern. Nur in der Hyperphysik wird sich einiges tun. Dort werden die Konstanten eine Weile nicht konstant sein, wild hin und her schwingen und sich dann, nach einigen Sekunden, wie Forscher der Kuulupa berechnet haben, auf ihre ursprünglichen Werte einpendeln. Dann ist auch hier wieder alles so, wie im nicht manipulierten Bereich und wie es seit dem Urknall war.

Heft 3190: Tod den Tyrannen!
Jeder kennt ihn, keiner mag ihn, ES hasst ihn
Personen:

[M78] 24. April 2059 NGZ. Rhodan beschließt, sobald es soweit ist, mit einer Flotte von Fernraumschiffen Taurec zu finden, zu stellen und zu beseitigen. Die Kartographen haben eine Vermutung, wo er sich aufhalten könnte, halten ihn für extrem gefährlich und die Tarchentöter befürchten, dass er im Krieg gegen die Tarchen eine Schlüsselrolle bei deren Verteidigung spielen wird, falls es nicht gelingt, ihn rechtzeitig auszuschalten. Atlan schafft es, Kontakt zu ES aufzunehmen, der ja bekanntlich noch ein Hühnchen mit Taurec zu rupfen hat. ES ist sich sehr sicher, dass er sich in eine Materiequelle nahe der Galaxis Supradump, etwa 134 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt befindet. Rhodan wählt diese Materiequelle als Ziel aus. Der Bau von 8 Fernraumschiffen beginnt, jedes ausgerüstet mit einer Andromedaabschirmung. 4 würden ausreichen, aber ein wenig Redundanz sorgt für mehr Sicherheit. Jetzt fehlt nur noch ein Messenger, um die Materiequelle mit normaler Physik zu füllen und damit zum Kollaps zu bringen.

Heft 3191: Gefangen!
Sie mussten lange warten, aber dann tapt ihr Opfer in die Falle
Personen:

[M79] 24. April 2059 NGZ. Ein Messenger fliegt durch den Detektor und tappt in die Falle. Wie man in der Anzeige des Detektors sieht, wird der Messenger an den Innenwänden der Andromedaabschirmung reflektiert, aber nicht gebremst. Die Forscher verkleinern jetzt die Abschirmung, der Messenger bewegt sich so schnell, dass er praktisch die ganze Raumkugel ausfüllt, kann aber immer noch vom Detektor exakt lokalisiert werden. Nach mehreren Tagen hat die Raumkugel der Falle nur noch einen Durchmesser von 37 km, enthält nur den Messenger, sonst nichts. Jetzt wird Sternchen eingeschleust, und es gelingt ihr nach einer ganzen Reihe von Fehlversuchen in den Messenger einzudringen. Sie stellt fest, dass es ein ganz simples, praktisch von Hand gedengeltes Flugobjekt ist. Und es gibt einen Notaus Knopf. Den drückt sie und der Messenger schaltet sich tatsächlich ab.

Heft 3192: Der SSP Manipulator
Sie können die Hyperphysik resetten, aber sie haben zu wenige Geräte
Personen:

[M80] Ab dem 24. April 2059 NGZ. Die Wissenschaftler bergen den Messenger, zerlegen ihn weitgehend und analysieren seine Komponenten. Er ist extrem simpel aufgebaut, hat einen Antrieb, der seine Energie aus dem Psionischen Netz bezieht und eine Anlage, die eirisartige Sub-Subatomarpartikel manipulieren kann. Und es gibt eine Schalttafel, mit der man einstellen kann, wie die Manipulation ausfallen soll. Was sagt das über die Kosmonukleotide aus? Da müssen Tarchen, oder wahrscheinlich Hilfsvölker von ihnen drin sitzen, die diese Einstellungen vornehmen. Nach einiger Zeit gelingt es den Forschern, den SSP Manipulator so weit zu verstehen, dass sie erste Experimente wagen können. Sie montieren ihn in eine Sonde, fliegen damit weit von der Milchstraße und von Andromeda weg zum Bereich des Detektors, errichten wieder die Andromedaabschirmung um die Sonde, nachdem sie den SSP so eingestellt haben, dass er die Hyperphysik auf ihre Ursprungswerte zurück setzen soll. Dann starten sie das Experiment, und es klappt sofort. Die Physik innerhalb der Abschirmung nimmt schlagartig ihre Ursprungswerte an. Jetzt müssen nur noch weitere Messenger eingefangen werden. Nachbauen kann man den SSP Manipulator bisher noch nicht.

Heft 3193: Die Theorie der Taraat
Sie haben eine Theorie der SSP, und mit den neuen Erkenntnissen funktioniert sie plötzlich
Personen:

[M81] 11. Mai 2059 NGZ. Die Tarchentöter senden die neuen Erkenntnisse über das Netz der Raumzeit Brunnen zu zwei Zivilisationen, die sich seit langem mit dem SSP Problem befassen. Und jetzt passt in deren Theorien plötzlich alles zusammen. (Hier die Geschichte der Forscher der Taraat und der Solifazi zusammenspinnen und einbauen) Nach wenigen Wochen kommt eine Antwort in QC an. Sie enthält eine funktionsfähige Theorie der SSP, und die Wissenschaftler der Lapalisten schaffen es jetzt, die Funktionsweise des SSP Manipulators aus dem Messenger zu verstehen. Sie beginnen mit Experimenten, wie man ihn vielleicht doch nachbauen könnte. Denn: Wenn zu viele Messenger verschwinden, könnten die Tarchen misstrauisch werden. Die Tarchentöter vermuten zwar, dass in deren 7d Türmen und Löchern die Zeit deutlich langsamer abläuft als im Universum, die Tarchen deshalb so notorisch langsam reagieren, aber weiß man`s?

Heft 3194: Die unbekannte Methode
Es geht nur in eine Richtung. Was haben die Tarchen getan?
Personen:

[M82] 3. Juni 2059 NGZ. Den drei von der USO fällt auf, dass schon lange kein Messenger mehr durch den Detektor geflogen ist. Ein Lapalist untersucht darauf hin die hyperphysikalischen Konstanten in diesem Raumbereich und macht eine erschreckende Beobachtung: Die Physik behält ihre alten unveränderten Werte, und die Veränderungen, die von den Tarchen durchgeführt wurden, nehmen nach außen hin zu, bis sie in etwa 230.000 Lichtjahren Entfernung von der benutzten Messengerfalle wieder die von den Tarchen erzeugten Werte erreichen. Mit der Theorie der Taraat lassen sich hier auch wieder SSP nachweisen, im Bereich mit den alten unveränderten Konstanten dagegen nicht. Daher führen sie einen Versuch mit dem SSP Manipulator des gefangenen Messengers durch und stellen fest, dass er im Bereich mit den ursprünglichen Konstanten nicht wirkt. Also kann man die Hyperphysik zwar von den Manipulationen befreien, aber danach kann man sie selbst nicht mehr verändern. Die Tarchen müssen also ganz am Anfang ihrer Gewaltherrschaft eine bisher unbekannte Methode eingesetzt haben.

Heft 3195: Die Hyperader
Könnte sie ein altes Geheimnis lösen? Die Antwort auf die Frage muss warten
Personen:

[M83] 4. Juni 2059 NGZ, teilweise auch schon vorher. Die Lapalisten führen weitere Zeitbohrungen in der Milchstraße durch, um die ersten Jahrtausende der Hypermanipulation genauer zu untersuchen. Dabei stellen sie fest, dass hier die Manipulation der Hyperphysik erst rund 3000 Jahre nach den Anfängen in M87 im Jahr -731.456.000 begonnen hatte. Allerdings wurden die Konstanten dann sofort deutlich massiver als in M87 verändert. Die Forscher vermuten, dass die Tarchen nicht bei sich zu Hause, sondern weiter weg eingreifen wollten, um zu sehen, ob das irgend welche negativen Auswirkungen hat. Aber wieso ausgerechnet in der Milchstraße? Sie berichten in QC von ihren Beobachtungen und Überlegungen, und einer der Tarchentöter äußert die Vermutung, dass es zwischen den beiden Galaxien eine irgendwie geartete Verbindung geben könnte. Der Sonneningenieur, der den Sonnentransmitter Tzlapucha-Trio mit in Betrieb genommen hat, berichtet, dass sie bereits vor Jahrtausenden eine “Hyperader” entdeckt hatten, die M87 und die Milchstraße verband. Sie scheint aber natürlichen Ursprungs zu sein. Rhodan beschließt, es erst einmal dabei zu belassen, und sich nach dem Krieg gegen die Tarchen das noch einmal genauer anzuschauen. Er vermutet, dass diese Ader womöglich der Grund dafür war, weshalb es damals die CREST nach M87 verschlagen hatte.

Heft 3196: Backup
Sie erhalten unerwartete Hilfe. Etwas lange verschollenes wartet auf Mesos 4
Personen:

[M84] 19. August 2059 NGZ. Bully besucht zusammen mit Atlan/Mirona die geheime Werft, in der die 8 Fernraumschiffe gebaut werden, mit den sie Taurec den Garaus machen wollen. Bully bedauert gerade, dass sie die Pläne für das Sextadim Triebwerk nicht mehr haben, nur die improvisierte aber leistungsschwache neue Version, als neben Atlan ein Telefon klingelt. So ein richtig antikes. Er wundert sich, dass es so etwas in einer modernen Raumschiffswerft gibt, hebt aber trotzdem ab. Es meldet sich ES: “Hey, Alter. Ich sehe gerade zu, wie ihr Vorbereitungen trefft, meinen sehr speziellen Freund mal so richtig die Meinung sagt. In Fraktura und so.” Kichert ein wenig. “Und ihr sucht nach den Plänen, die ihr vor Kurzem verschlampt habt? Ihr habt damals eine der Backup Kapseln auf Mesos 4 verbuddelt...”
Bully und Atlan/Mirona fliegen los, und nach zwei Wochen intensiver Suche entdecken sie die Kapsel. Jetzt haben sie unter anderem die alten Pläne wieder. Ein Forscher der Lapalisten bemerkt aber bereits bei einer ersten Durchsicht, dass die Triebwerke bei der aktuellen Hyperimpedanz nicht funktionieren können, aber sobald sie wieder den natürlichen Wert annimmt schon.

Heft 3197: In letzter Sekunde
Haben sie etwas wesentliches übersehen? Könnte das alle Pläne zunichte machen?
Personen:

[M85] 1. September 2059 NGZ. Auf der Erde sitzen mehrere Forscher zusammen in der Terrania Universität und diskutieren über die manipulierte Hyperphysik. Einer wirft die Frage auf, ob die Tarchen auch die Galaktische Feldlinien-Gravitationskonstante verändert haben könnte. Ein Blick in eine Formelsammlung und in die Daten der Delalra von außerhalb des manipulietren Bereichs zeigen: Nein. Sind gleich. Nun wollen seine Kollegen wissen, wieso er gefragt hat. Wegen der Verdummung! Damals hatten die Banditen aus dem Schwarm die Konstante um 852 Megakalup abgesenkt, die ganze Galaxis verdummte. Später gab es noch eine Feinabstimmung um 132,6583 Millikalup, worauf auch ES verblödete. “Noch mehr als sonst?” “Ja.” Sie beschließen Rhodan zu informieren, da sie hier eine Gefahr sehen. Was würde passieren, wenn die Tarchen bei dem geplanten Angriff die Verdummungsstrahlung einsetzen würden, um den Angriff abzuwehren.
In QC berät sich Rhodan darauf hin mit den Lapalisten, den Tarchentöter sowie Wissenschaftler aus vielen galaktischen Völkern. Erstes Ergebnis: Ja, der SSP Manipulator kann auch die Galaktische Feldlinien-Gravitationskonstante verändern. Zweitens: Das muss untersucht werden. Daher startet eine Expedition mit dem erbeuteten SSP Manipulator zur Messengerfalle in den Leerraum. Im ersten Experiment können sie nachweisen, dass sich diese Konstante in dem Raumbereich, der auf den Urzustand des Universum zurück gesetzt wurde, nicht verändern lässt. Auch hier müssen die Tarchen eine unbekannte Methode eingesetzt haben, um die Hyperphysik erst einmal manipulierbar zu machen. Das zweite Experiment zeigt, dass sich im manipulierten Bereich tatsächlich eine lokale Verdummung erzeugen lässt.

Heft 3198: Kein Netz
Die Energieversorgung der Trachen ist ein Knackpunkt. Niemand weiß, wie sie die zustande gebracht haben
Personen:

[M86] 13. September 2059 NGZ. In QC kommt von den Tarchentötern eine Meldung von einem ihrer Verbündeten über das Netz der Raumzeit Brunnen. Der anonyme Verbündete lebt am Rand des manipulierten Bereichs und berichtet, dass außerhalb kein Psionischen Netz existiert. Den Grund kennt er nicht. Aber seine Folgen hat er untersucht: Die Andromedabariere funktioniert nicht ohne dem Psionischen Netz. Darauf hin untersuchen die Experimentatoren an der Messengerfalle, ob sie die AB im Bereich mit der ursprünglichen Physik aktivieren lässt. Funktioniert. Dann kommt einer der Ingenieure auf die Idee, die AB so klein einzustellen, dass sie an keiner Stelle den manipulierten Bereich berührt. Sie funktioniert nicht! Also versucht man, das Psionische Netz anzumessen. Außerhalb der Falle ist es nachweisbar, innerhalb nicht. Also beseitigt der Reset der Hyperkonstanten auch das Psionische Netz. Also müssen wohl die Tarchen das Netz installiert haben. Nur wie? Niemand hat eine Idee.
Fazit: Sollte der Krieg gegen die Tarchen erfolgreich verlaufen und es gelingen, die Hyperphysik wieder auf ihre natürlichen Werte zurück zu setzen, würden viele der mühsam entschlüsselten Errungenschaften der Tarchen nicht mehr funktionieren, und niemand wusste, wie man die Hyperphysik erneut manipulierbar machen konnte. Das Universum wäre danach ein ganz gewöhnliches Universum.

Heft 3199: Vorabend des letzten Krieges
Sie haben alles zusammen, aber haben sie überhaupt eine Chance?
Personen:

[M87] 21. März 2060 NGZ. Es ist eine angespannte Zeit. Niemand weiß, was die Zukunft bringen wird. Vielleicht einen Dorifer-Schock, nur extrem stärker? Momentan blieb nur eines: Sich entspannen, die womöglich letzten Feste feiern, das Schlimmste befürchten und das Beste hoffen. Unsere Helden beschließen, genau das auch zu machen.
[M88] Auf dem Weg zum Festplatz begegnet Rhodan einer Gruppe alter Frauen, die auf Parkbänken saßen und an etwas bastelten. “Was macht ihr da?” “Wir verknoten alle losen Fäden, die wir finden konnten. Der Typ da drüben -“ sie deuteten auf einen verwirrt aussehenden Mann, der ein Schild mit der Aufschrift Das Ende ist nah! trug “- hat gesagt: Bevor das Ende da ist, muss man alle losen Fäden verknüpfen. Und das machen wir gerade.”
[M89] Mirona stupst Gucky an: “Eins müssen wir noch tun: Eine kleine Zeitreise. Da musst du die Koordinaten der Wasserwelt auf eine Metallplatte schreiben, und die müssen wir auf dem Mars verstecken. Wo, weißt du ja. Wenn wir das nicht machen, klappt das alles nicht. Oder wird nie geklappt haben...” Sie sitzen um ein riesiges Lagerfeuer, essen Wildschwein und trinken Vurguzz, beziehungsweise Mohrrüben und Fruchtsaft, etwas abseits liegen ein paar am singen gehinderte Weiber gefesselt und geknebelt am Boden, als plötzlich eine Sternenbarke neben dem Festplatz landet, eine Gruppe Ilit aussteigt, zu Gucky geht, dem fast seine Mohrrübe aus der Hand fällt: “Wir haben von eurer Aktion gehört und machen auch mit.”
Zuletzt geändert von Tiberius am 12. Januar 2021, 18:13, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: In Spoiler gesteckt, sonst scrollt man sich noch tot.
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Die Greise
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Die Greise »

Und wie geht es weiter?

Ihr wundert euch vermutlich, wieso in den Heften so wenig passiert? Nun, das hier sind nur die Zyklusrelevanten Ereignisse. Um die Hefte schreiben zu können, muss man nun für jedes einzelne ein Exposé schreiben, um es mit Handlung zu füllen. Dazu waren wir aber zu faul. Zuviel Glühwein vermutlich. Aber wir haben abgeschätzt, dass man für ein solches Heftexposé durchschnittlich eine Stunde pro Heft braucht. Also rund 100 Stunden Arbeitszeit für einen Zyklus.

Damit ist der Plan dann komplett. Den bekommen jetzt die Autoren, irgend jemand “würfelt” aus, wer welches Heft schreibt, und dann können sie loslegen. Natürlich kann jeder Autor seiner Phantasie und seinem Können freien Lauf lassen, solange er sich nur an die Vorgaben hält. Die Autoren können auch Nebenfiguren einführen, jedoch keine Hauptfiguren. Das würde den Plan sprengen. Ansonsten steht es den Autoren frei, wie sie die Spannungsbögen in den einzelnen Romanen aufbauen, ob sie gelegentlich innerhalb eines Heftes Cliffhanger einbauen, oder die Leser mit Roten Heringen oder Nebelkerzen in die Irre führen, solange sie nur den geplanten Endzustand ihres Heftes erreichen, nichts in andere Hefte verschleppen (auch das würde den Plan sprengen, schlimmstenfalls zu einem Kommunikationschaos führen).

Als letzten Schritt muss noch ein Lektor jedes Heft überarbeiten. Nach Abweichungen vom Plan suchen, Rechtschreib- und Grammatikfehler korrigieren und so weiter. Wird der Schritt ausgelassen, bekommen die Leser ein Produkt, über das sie sich zurecht ärgern dürfen. Und das wollen wir doch nicht, oder? Ziel des Projekts war es schließlich, eine lange, spannende und in sich stimmige Geschichte abzuliefern.

Und werden unsere Freunde die Supertechnologie der Tarchen weiter benutzen können? Nein. Wir haben ein Verfallsdatum eingebaut, ab dem nichts mehr von dem Zeug funktioniert. Daher ist im nächsten Zyklus auch kein Degrader nötig. Rhodan wird feststellen, dass sogar der Hypertrans Antrieb nicht mehr geht. Aber dafür haben sie jetzt wieder Sextadim Triebwerke. Die sind zwar sauteuer, können daher nur in kleinen Stückzahlen produziert werden, aber es kann damit intergalaktisch weiter gehen.

Und wie soll es weiter gehen? Wir denken, in die Bände 3200 bis 3299 werden wir zwei Zyklen quetschen: Den kürzesten Zyklus, der bisher geschrieben wurde: “Die Befreiung!” (Heft 3200 bis 3202) und “Das freie Universum” (Heft 3203 bis 3299.

Der Krieg gegen die Tarchen wird kurz und schmerzhaft sein, die 7d Einrichtungen verwehen und im letzten Satz von Heft 3202 sagt einer der Tarchentöter: “Das war ja einfach.”

Und dann geht es so richtig rund. Was machen hochgerüstete Armeen, deren Führung plötzlich weg ist, die daher nichts mehr zu tun haben, aber außer töten, quälen, schikanieren und metzeln nichts gelernt haben? Na, ist doch klar: Marodieren. Und eine Raumkugel von 1,4 Milliarden Lichtjahren Durchmesser voll von marodierenden “Hilfsvölkern” zu befrieden oder zumindest soweit unter Kontrolle zu halten, damit das Schlimmste verhindert wird, ist, vorsichtig ausgedrückt, nicht einfach.

Wir haben vorhin noch einmal mit Sevel telefoniert, hauptsächlich um ihm und seiner Frau ein gutes Neues zu wünschen, sind aber natürlich sofort auf unser Exposé gekommen. Sevel meinte, ein halbwegs geübter Schreiber müsste es an einem langen Wochenende (Freitag bis Sonntag) schaffen, ein Heft nach dem Exposé zu schreiben. Wenn jetzt 10 Forumsteilnehmer Lust haben und sich zusammenfinden, könnten sie den Zyklus in etwa drei Monaten schreiben. Und da weder wir noch Sevel ein Copyright auf das Exposé beanspruchen, sondern es unter die CC Lizenz stellen (jeder darf damit machen was er will), kann jeder, der Böcke hat, sofort loslegen.


Schöne was auch immer ihr gerade feiert Euch allen,
ein cooles neues Jahr,
möge die Nacht mit Euch
und der Lockdown bald vorüber sein,

wünschen Euch alle sieben Greise und Kottan, der gar kein Zivi ist.



P.S.: Wir haben Heft 3223 bereits “entworfen”: Da kommt Monti wieder vor.
Haywood Floyd
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Haywood Floyd »

Wow! Das ist... :clap:

Am Ende des Tags ist euere Parallelserie dann der heimliche "Rhodan der Herzen"... :respect:
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Comden Partan
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Comden Partan »

Ihr seit die Besten.
Damit habt ihr mir den verkorksten Zyklus schnell zum vergessen gebracht.
Der Abend ist gerettet. :st:
Vielen Dank nochmals. :D

Mit meisterlichen Gruß

Faktor XIII
Ich zeig dir deine Angst in einer Handvoll Staub.

T.S.Elliot. The Waste Land
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Plot Overdrive »

Kleiner Tipp zu Zwiebelsaft:
Mithilfe einer Zwiebelflöte lässt der sich wieder zu Zwiebelschalen umwandeln, aber nur, wenn Papa Kosmokrat vorher Kosmokratinchen aus der Zwiebelhütte dauerhaft dazu bringt, in die blaue Walze umzusteigen. Die Doppel-Entität Fixifoxi sieht dadurch aber einen Langzeitplan gefährdet, so dass durch unlautere Machenschaften der Superintelligenz LUPO der Zwiebelsaft zu Knoblauchsaft wird, was ungeahnte Folgen für das Multiversum hat - mehr dazu in Band 3500...
i'm plotting my life away...
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AARN MUNRO
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von AARN MUNRO »

Haywood Floyd hat geschrieben: 12. Januar 2021, 18:20 Wow! Das ist... :clap:

Am Ende des Tags ist euere Parallelserie dann der heimliche "Rhodan der Herzen"... :respect:
Na dann, Haywood! Ran ans Schreiben!
Liebe Greise, danke für diese sehr schöne Ausarbeitung! Das hat wirklich mal den Tag gerettet! :st: Es lebe das Projektmanagement nach dem SMART-Prinzip!*
*Dafür dürft Ihr Euch im Forums-Software-Bereich bei meinem Perry-Fan-PC-Game bedienen!("Abenteuer auf Gleam", ebenfalls nach dem SMART-Prinzip entworfen. :D ) Umsonst und drinnen, falls Ihr es nicht schon heruntergeladen habt!Have fun!
Zuletzt geändert von AARN MUNRO am 13. Januar 2021, 09:02, insgesamt 3-mal geändert.
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R.B.
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von R.B. »

Ich bin begeistert und total fasziniert.
:st: :st:

Toll gemacht. Vielleicht habt ihr noch eine Zukunft vor euch, von der ihr noch gar nichts ahnt...
:respect: :clap: :clap: :clap:
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gejotha
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von gejotha »

Lange nichts mit so viel Vergnügen gelesen wie das Greisen-Exposée 🤗👍
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Rous2 »

Die Greise hat geschrieben: 12. Januar 2021, 18:07
Schritt 5: Die Hefte

Heft 3100: Sternenruf
Die Kluft im Leerraum bringt das Chaos
Personen:
Üyzkül Xülüzyz: Kommandant der Fernexpedition der Jülzich
Rhoden, Atlan, Bull, Gucky, Tolot: Machen Urlaub auf dem Mars.
Nathan: Weiß wie immer bestens Bescheid.

[M1] 3. Oktober 2056 NGZ. Eine Fernexpedition der Jülzich entdeckt die “Bremsspur”
Am schmalen Ende der Bremsspur befindet sich ein Objekt, das einen seltsamen Ruf ausstrahlt.
[M2] 1.Oktober 2056 NGZ. Rhodan, Atlan, Bull, Gucky und Tolot machen Urlaub auf dem Mars und entdecken ein Relikt. (Bully: “Schaut mal: Da sind Rudimente in den Sedimenten!”)
Gucky erkennt auf einer Metallplatte Ilt-Schriftzeichen.
Nathan kann die Zeichen lesen, es sind Koordinaten und er rechnet sie auf heute um.
2. Oktober 2056 NGZ. Gucky, Tolot und Bully fliegen hin und sehen nach was dort ist.

Anmerkung: Die beiden Ebenen sollten in mehreren Kapiteln gemischt geschrieben werden. Viele Leser mögen das nicht, wir schon. Und wir ärgern so gerne Leute.
Neuer Zyklus, neues Glück
Super Vorlage! Ich melde mich schon mal für das erste Heft. Hier meine vorläufige Fassung:
Spoiler:
Heft 3100: Sternenruf
Die Kluft im Leerraum bringt das Chaos
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Personen:
Üyzkül Xülüzyz: Kommandant der Fernexpedition der Jülzich
Rhoden, Atlan, Bull, Gucky, Tolot: Machen Urlaub auf dem Mars.
Nathan: Weiß wie immer bestens Bescheid
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Ganz als erstes ist die Kluft des Chaos entstanden und dann
die Erde mit üppiger Frucht, für alles fester Platz immer,
für die Unsterblichen, auf dem Gipfel des schneebedeckten Olymp,
und Tartaros, der dunkle, im entlegensten Winkel.

Hesiod, Theogonie, Vers 116ff.
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Der Erbe des Universums saß in seinem Büro und lauschte den Regentropfen, die an die Fensterscheiben klopfen. Gelangweilt bohrte er sich in der Nase. Er fragte sich, was der neue Zyklus wohl für ihn bereit hält. Da klopfte es an der Tür...
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Bully hatte schlecht geträumt. Die Narbe an seinem Daumen klopfte, als wolle sie ihn wachrütteln.
Er schaute auf den Wecker auf dem Nachttisch, der den 1. Oktober 2056 07:13 NGZ zeigte, und rief nach seinem Robot-Butler. "Sag' Perry, ich muss mit ihm reden. Ich hab' auch noch eine Flasche Cognac aus dem Weihnachtspräsent von Tolotos."
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"Ach, Du bist's, Wagner. Was gibt's? Bully hat angerufen? Bin schon unterwegs."
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"Na, Dicker, was ist? Du guckst, als wären Deine Alkoholvorräte bei den Engeln."
"Quatsch, Perry, ich hab' was im Urin. Da braut sich was zusammen."
"Da hilft Kamillentee."
"Blödmann, nicht in meinem Bauch, irgendwo da Draußen. Wir sehen es bloß noch nicht."
"Dann sollten wir NATHAN bitten, seine Fühler für ungewöhnliche Phänomene zu sensibilisieren. Und im Übrigen bin ich der Meinung, Du brauchtst Urlaub. Ich habe Wagner bereits gebeten, was Schickes rauszusuchen."
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Irgendwo ganz, ganz weit draußen. Blabla war erwacht und schaute aus dem Tripack in die von der gerade aufgehenden Sonne beleuchtete Schwaz-Ebene. Ein Sonnenflüchter huschte an dem Grops-Busch, in den der Tripack hineingebaut war, vorbei. Hinter ihm gähnte Blablb, die auch erwacht war und sofort mit ihrem Flinkarm das Divers Blablc, ihr Langschläferchen, rüttelte.
"Raus mit Dir, Du bist heute dran mit Suppenmoos sammeln. Beischläferchen beobachtet derweil die Umgebung. "
Mürrisch putzte sich Blablc mit dem Putzarm die getrockneten Sekretreste von den diversen Organen und krabbelte nach draußen.
Es schlug einige Kreise um den Busch und fand ein noch nicht abgeerntetes Suppenmoospolster. "Speckmoos wäre mal was Abwechslung." brummelte es gerade, da geschah es.
Ein Heulen erfüllte die noch stille Landschaft und als es den Kopf hob, um die Ursache auszumachen, sah es einen weißen Streifen im malvenfarbenen Himmel, aus dem der Donner über die Ebene rollte...
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Kommandant Üyzkül Xülüzyz stand in der Zentrale eines Diskusraumers der brandneuen Zülpich-Klasse und beobachtete nachdenklich die VR-Darstellung des umgebenden Weltraums.
Ihre Position befand sich mittlerweile im Leerraum hoch über der Milchstraßenebene in Richtung Madhyazüc. Da die Geburtenrate der Jülzich weiterhin sehr hoch war, musste neuer Siedlungsraum her.
Eine weitere Ausdehnung in Richtung galaktisches Zentrum und darüber hinaus würde unvermeidlich zu Konflikten mitden Lemurer-Abkömmlingen führen, daher hatte das Komitee der achtzehn Vorsichten seit einiger Zeit Fernerkundungsmissionen ausgesandt.
Man wusste, dass die Maakhs vor vielen tausend Jahren die umgekehrte Richtung genommen hatten, indem sie mit ihren Weltraumbahnhöfen Trittsteine geschaffen hatten, die ihre Raumschiffe die Milchstraße erreichen ließen.
Das hatten die Jülzich nicht mehr nötig. Die in den letzten Jahren unter Federführung des Blocks der Fortpflanzung und des Block der Raumfahrt konzipierte Zülpich-Baureihe war als Trägerschiff für den Sprung über den Leerraum ausgelegt.
Der ungefähr 2.700 m durchmessende Diskus verfügte über den Terranern mindestens gleichwertige Lieartriebwerke. "Und die haben wir selbst entwickelt, nicht geklaut." dachte Xülüzyz stolz.
In den äußeren Rand waren Beiboote der 88 m durchmessenenden, ebenfalls neuentwickelten Nuijapää-Klasse, senkrecht dazu eingelassen, was dem Trägerschiff die Anmutung einer Kreissäge verlieh.
Sie waren mittlerweile über 2 Millionen Lichtjahre von der Milchstraße entfernt und vor einigen Minuten zu einem Orientierungsstopp aus dem Linearraum gefallen.
Ihr Ziel war eine Kleingalaxis im Dunstkreis der großen Sterneninsel Madhyazüc. Die Projektleitung hatte sie ausgewählt, weil sie weiter von Madhyazüc entfent war als deren anderen Satellitengalaxien und der Bewegungsvektor sogar auf Gatas zeigt.
"Ortung, können Sie etwas ausmachen?". Xülüzyz vermied den Namen der Wissenschaftlerin, die für Funk und Ortung zuständig war. "Küyzyzlül! Was haben sich unsere Altvorderen nur dabei gedacht, das als Hochsprache zu definieren." dachte der Kommandant mürrisch, wurde aber im selben Moment unterbrochen.
"Keine Objekte größer als 10 hoch -6 Güldy im näheren Umkreis. Aber in Richtung unseres Ziels können wir eine Masseverdickung anmessen."
"Was ist es, Himmelskörper, Gase oder Artefakte?"
"Von der Dichte eher ein Gas, aber die Partikel sind sehr kalt und bilden eine merkwürdige Form."
"Welche Form?" - "Wie ein Schweif oder eine Kondenswolke. Sie ist etwa 10 hoch 12 Güldy lang, kommt aus Theta 123 und endet unmittelbar an unserem Ziel. Und..."
"Was?" - "Naja," pfiff Küyzyzlül verlegen, "es erinnert ein bischen an eine Spur, die ein Gleiter hinterlässt, wenn er auf einer Gleitbahn scharf abbremst, eine Bremsspur halt."
Ohne es zu wollen, zwitscherte Xülüzyz erregt "Bei der kackbraunen Kreatur des Unheils!".
Sein Blick fiel auf das Infoholo. Es war das Datum, das dem 3. Oktober 2056 NGZ entprach.
Dann ordnete er Alarmbereitschaft an und befahl, vorsichtig Kurs auf das Objekt zu setzen.
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Nach der Unterredung mit Bully telefonierte Rhodan herum und lud noch Atlan, Gucky und Tolot, die auch weiter nix zu tun hatten, ein, mitzukommen.
Per Transmitter kamen sie ein paar Stunden später im LFT-Erholungsheim "Fünf Freunde sollt ihr sein" (das ehemalige "Kraft durch Freunde") am Coprates Rift Valley.
Nachdem sie sich eingerichtet hatten, unternahmen sie vor dem gemeinsamen Abendessen noch einen Spaziergang am Rand der Schlucht.
Plötzlich rief Bully, der, immer noch nachdenklich nach unten blickend, am weitesten außen ging: "Schaut mal: Da sind Rudimente in den Sedimenten!"
Tatsächlich, etwas blinkte im Schein der schon tief stehenden Nachmittagssonne.
Tolot näherte sich auf allen Vieren und wischte vorsichtig mit einer Laufhand das bröckelige Gestein, aus dem das blinkende Etwas ragte, weg.
"Das sind klastische Sedimente", erkannte er mit Kennerblick. "Und das ist tatsächlich ein Artefakt."
Atlan stöhnte. "Schon gut, Tolotos, wir wissen, dass Du Griechisch drauf hast."
Tolot hob den Gegenstand vollends aus der Erde und legte ihn auf den Boden. Alle Fünf standen darum herum und schauten ihn sich neugierig an.
Es war eine quadratische Platte aus einem graublauen Metall und etwa handtellergroß - natürlich nicht Tolots Handteller.
Auf der oben liegenden Seite waren Eingravierungen zu sehen.
Plötzlich stutzte Gucky und pfiff aufgeregt. "Das sind Schriftzeichen, und zwar Iltisch!"
Rhodan zog die Brauen hoch und sagte "Ich wusste garnicht, dass die Ilts eine eigene Schrift haben. wir haben auf Tramp damals keine Schriftzeugnisse gefunden."
Gucky grinste verlegen. "Naja, Schreiben taten eigentlich nur ein paar Alte. Als Kinder haben wir meist die Schule geschwänzt. Und dann war es zu spät, es noch zu lernen. Also, entziffern kann ich es leider nicht."
Am Rechnerterminal im Erholungsheim stellte Rhodan eine Verbindung mit NATHAN her und hielt die Platte in die Aufnahme-Optik.
"Das ist Iltisch. Wir bräuchten eine Übersetzung davon."
NATHAN legte ein Pausenzeichen auf den Bildschirm, während er seine Enkelin ins Alt-Archiv schickte.
Nach einigen Minuten war er wieder online.
"Ich haben tatsächlich auf einigen 8"-Disketten von 1975 ein paar Abreibungen von Felsinschriften von Tramp gefunden."
Perry rieb sich unwillkürlich die Narbe am Nasenflügel. "Und, kannst Du den Text auf der Platte entziffern?"
NATHAN legte eine Kunstpause ein, in der er eben noch schnell einen Programmierer auf Merkur zurechtwies, der eben einen politisch nicht korrekten Fluch am Rechner ausgestoßen hatte: "Fluchen ist wohl die einzige Sprache, die Sie beherrschen."
"Positiv. Auf der Platte befinden sich Koordinaten."
Bully seufzte. "Na, dann war's das mit dem Erholungsurlaub."
Rhodan strahlte. "Tolotos, Bully, Gucky! Wärt ihr so lieb, morgen...".
Bully brummelte. "Typisch! Und ich bleib' wieder zu Hause und kann euch dann den Arsch retten."

ENDE
Zuletzt geändert von Rous2 am 13. Januar 2021, 15:49, insgesamt 1-mal geändert.
Rous2
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Rous2 »

NATHANS Enkelin heißt natürlich NATASCHA.
Haywood Floyd
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Haywood Floyd »

Englisch (NATASHA) und rückwärts geschrieben: AH SATAN!

(Ich weiß: ein alter Witz aus den 80ern..).
Haywood Floyd
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Haywood Floyd »

Liebe Greise,

euer Lebenskonzept imponiert mir! :st: :yummy: :respect: :clap:

liebe Foristen,

ich hoffe, unterstellen zu dürfen, dass die Expossare mindestens genauso fokussiert und strukturiert an die Planung eines Zyklus gehen - was eine Handvoll alte Säcke :devil: in wenigen Tagen hinbekommen, sollten die ja schon lange kennen und können. :fg:
Haywood Floyd
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Haywood Floyd »

Nochmal liebe Greise,

euer Zykluskonzept und seine Ausarbeitung sprüht, wie eine rieseigen Wunderkerze, geradezu vor Phantasie, Ideen, SoW und Begeisterung! Ich frag besser erst garnet, wieviel Dübel es ge(b)raucht hat, bis das so stand. Selbst das nackte Exposee (die 'Meilensteine') ist so spannend, lustig und ironisch-anzüglich zu lesen, dass es mir ein breites Grinsen ins Gesicht zauberte - solche Veränderungen würde ich mir in der Serie gerne gefallen lassen! :rolleyes:

Ihr habt es damit - aber das war natürlich sicher nie der Plan, oder? :rolleyes: - als unbezahlte Hobbyexpossare, den echten Profiexpossaren, die das (zumindest neben-)beruflich betreiben, sicherlich recht schwer gemacht, gleichzuziehen.

So viele neue, tolle Ideen habe ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gelesen - insbesondere die Hefttitel erinnern mich an den seligen Nick - das allereinzigete was fehlt (kommt aber sicher im nächsten Zyklusexposée...) ist die Rückkehr der SOL (ohne RD / MRR) mit dem Untertitel: Eine Legende kehrt zurück - eine andere gottlob nicht.... :devil:

DANKE: das Durchlesen eurer Beiträge war das lustigste und beste, was ich seit langem gelesen habe! :D

Ich hoffe nur, dass der tatsächliche Chaotarchen-Zyklus da mithalten kann . schaun mer mal... :unschuldig:
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Die Greise
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Die Greise »

Der Auslöser war eigentlich ein etwas langweiliger und frustiger Nachmittag. Wir haben dann tatsächlich etwas Frustschutzmittel, besser bekannt als Dübel, von unserer sonnigen Südhangplantage durchgezogen, und dann kam das übliche “Ich möchte mal wieder etwas wirklich spannende lesen!” “Und lustig muss es sein!” “Und stimmig!”

In der folgenden Diskussion haben wir dann beschlossen, es wie Sevel zu machen. Der hat ja gleich mehrere Hefte geschrieben, wenn ich (Wolfgang) das richtig in Erinnerung habe. Also haben wir ihn angerufen, lange geredet, und dabei hat er uns das Zetta-Zepto-Gerät geschenkt. Mussten wir einfach einbauen. Wo einbauen? Schreiben wir doch den 3100er Zyklus! So zugedröhnt wie wir waren, haben wir sofort losgelegt. Der kopfschüttelnde Kottan hat uns mit Glühwein versorgt (wobei wir immer noch nicht heraus gefunden haben, wo er die Vorräte gebunkert hat), und langsam, sehr langsam aber sicher wurden wir wieder etwas klarer im Kopf, haben einen Projektplan aufgestellt, und von da ab lief alles wie am Schnürchen (ein Wort, das Veronika besser nicht hören soll) und nach ein paar Tagen und etlichen hysterischen Lachanfällen waren wir dann fertig.

Appropos Kottan: Wenn der sein Kopfschüttelproblem nicht bald in den Griff bekommt, befürchte ich, dass dem was bleibt. Das kann nicht gesund sein.

@Rous2: Das erste Heft ist ja stark! Wir sind echt begeistert!

Und was die Rückkehr der Sol angeht: Einen ganz besonders winzigen unauffälligen anonymen Hinweis gibt es. Aber mehr verraten wir noch nicht.
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Dobrak
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Dobrak »

Story der Greise:
Ich bin baff, ein dolles Ding :st:
Dann kommt erstmal eine ganze Zeit garnix.










Und dann die Einsicht, dass dies die härteste Kritik zu einem abgelaufenen Zyklus ist, die ich jemals gelesen habe.
Egal was passiert, es gibt immer jemanden der es kommen sah.
Haywood Floyd
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Haywood Floyd »

Dobrak hat geschrieben: 13. Januar 2021, 20:55 Und dann die Einsicht, dass dies die härteste Kritik zu einem abgelaufenen Zyklus ist, die ich jemals gelesen habe.
Und die höflichste und qualifizierteste!
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ParaMag
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Re: Der Tarchen Zyklus (3100-3199) von den Greisen

Beitrag von ParaMag »

Made my Day, herrlich! :st:

Das versüsst mir meinen allerletzten Arbeitstag. :D
Scheint 'ne super Truppe zu sein, ich wünsche Euch noch alles gute und uns noch viele vergnügliche Kommentare und Beiträge von Euch.
Es ist leicht Entscheidungen zu treffen, die Schwierigkeit und Kunst liegt darin die Folgen zu akzeptieren. B-)
Rous2
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Re: Kurs 3100 ...

Beitrag von Rous2 »

Die Greise hat geschrieben: 13. Januar 2021, 19:05 @Rous2: Das erste Heft ist ja stark! Wir sind echt begeistert!
Danke für die Blumen! Hat mich direkt motiviert, den Entwurf etwas auszuwalzen, was richtig Spaß machte. Sind zwar keine 64 Seiten geworden, aber ich hab ja noch was anderes zu tun.
Hier der Link zum epub:
https://drive.google.com/file/d/1sk6pHh ... sp=sharing
Rous2
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Re: Der Tarchen Zyklus (3100-3199) von den Greisen

Beitrag von Rous2 »

Habe doch noch ein Kapitel hinzugefügt, damit [M1] komplett in Heft 3100 abgearbeitet ist.
Das aktualisierte Heft zum Herunterladen hier verfügbar: https://drive.google.com/file/d/1sk6pHh ... p=drivesdk
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