Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Macca
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Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Macca »

Die Hauptpersonen des Romans:
Perry Rhodan – Der Zellaktivatorträger akzeptiert ein gefährliches Angebot.
Farbaud – Der Quintarch besucht einen schönen Ort.
Yüllvay – Der junge Jülziish lässt sich ein Angebot durch den Kopf gehen.
Cornelia Zandt – Die Sprachwissenschaftlerin wird betrogen.
Mokuul – Der oberste Hüter wittert Verrat.

Sehr kurzer Spoiler:
Spoiler:
Allen Gerüchten zum Trotz nimmt Chaotarch Farbaud nicht am Stringtanga-Contest der RAS-Raumlandetruppen teil. Er ist ja kein Bordmitglied.
Nicht ganz so kurz:
Spoiler:
Chaotarch Farbaud macht Perry das Angebot, FENERIK kennenzulernen. Der willigt ein. Er und seine Begleiter landen in einer Stadt, die aus drei unterschiedlichen Zeit-Epochen gleichzeitig besteht.
Spoiler nach bekannter Macca-Art:
Spoiler:
Neulich an Bord der RAS, wir erinnern uns: Perry ist es gelungen, einen Kurier mit wichtigen Informationen für Atlan in die Milchstraße zu schicken. Die RAS mit Chaotarch Farbaud an Bord begleitet derweil FENERIK auf dessen Weg in die Milchstraße.

Jetzt in Band 3159: Yüllvay Onofero ist in der RAS unterwegs. Seine Gefühle plagen ihn. Seine Adoptivmutter Agnathe überrascht ihn mit einem Kuchen. Zudem gilt er jetzt offiziell als volljährig.

Auch Cornelia Zandt ist unterwegs. Perry Rhodan erwartet sie in der kosmopsychologischen Abteilung der RAS. Man ist bestrebt, so viel wie möglich über Quintarch Farbaud herauszufinden. Ein überlebensgroßes Holo des Knaben, genauer gesagt der Lendenschurz irritiert Cornelia. Es gibt nun einmal Dinge, die man nicht sehen will oder die man sich nicht ausmalen will.

Alaska Saedelaere kommt hinzu. Es geht darum, dass Farbaud Kontakt zu allen Parabegabten an Bord der RAS aufgenommen hat, schließlich muss er die freien Posten der Sextadim-Kanoniere an Bord von FENERIK besetzen. Vielleicht auch mit Cornelia Zandt?

Wie aufs Stichwort erscheint Farbaud. Er gibt sich freundlich und nur für einen Augenblick rastet er aus - er kann nun mal ein echter Quintarsch sein, wenn er will. Farbaud macht einen Vorschlag: Ich lade euch zu einem Besuch von FENERIK ein. Perry gibt sich reserviert, verweist auf TRAITOR. Farbaud entgegnet, dass er von der Vorgehensweise der Terminalen Kolonne auch nicht begeistert ist.

Und wieder versucht Farbaud, seinen Gesprächspartnern die Chaosmächte schmackhaft zu machen. Und er stellt klar: Die aktuelle Gefahr für die Milchstraße geht von den Kosmokraten aus. Und FENERIK will die Kosmos in ihre Schranken weisen.

Derweil besucht Yüllvay Onofero ein Treffen der Parabegabten. Nur Gucky fehlt. Der Ilt kommt dann aber in Begleitung von Perry und Alaska hinzu. Perry informiert über Farbauds Einladung: Aber keiner wird gezwungen diese Einladung anzunehmen. Yüllvay Onofero will mitkommen.

In Begleitung von Farbaud machen sich Perry, Gucky, Cornelia Zandh, Gry O'Shannon, Alaska Saedelaere und Yüllvay Onofero auf den Weg. Mit Farbauds Zylinder-Raumer geht es auf die Reise. Der Zylinder selbst ist hochinteressant. Und während Perry sich noch fragt, wie sie reisen, verkündet Farbaud: Wir sind bereits angekommen.

Nämlich in der herrlichen Stadt Derdin. Dort werden sie von einem Hünen namens Hosopeet (er ist der Bürgermeister) begrüßt, der vom Besuch des Quintarchen sehr angetan ist. Auch dessen Begleiter begrüßt er freundlich.

Unsere Freunde werden - ohne Farbaud - per Gleiter von einem Wesen namens Pendem durch die Stadt geführt. Doch dann geschieht es: Yüllvay Onofero bemerkt, dass die Gebäude verschwimmen zu Schemen. Sie kommen mit dem Schrecken davon. Doch ehe sie sich versehen, landen sie im Knast.

Bei den Verhören wird klar: Unsere Freunde werden für diese Verschemung verantwortlich gemacht. Da erscheint auch schon Farbaud und befreit sie. Doch die Angelegenheit bleibt mysteriös. Die "Derzeitige Stadt" Derdin scheint eine temporale Anomalie darzustellen. Es gibt noch Kuld, die Spätere Stadt, und Vussar, die Verjährte Stadt. Dabei reden wir von einer Zeitspanne von 8200 Jahren. Farbaud kündigt an, dass es mit einer Fähre nach Kuld gehen soll.

Selbstverständlich geht bei der Reise was schief. Die Fähre wird geschrottet. Sie finden sich in einer Stadt wieder, die an die Goldgräberzeit in dem früheren Nordamerika erinnert. Von Farbaud übrigens keine Spur. Mit O'Shannon sieht es nicht gut aus. Sie kämpft mit dem Tod.

Da taucht Farbaud wieder auf, im Schlepptau Bürgermeister Hosopeet. Gry soll geholfen werden, verspricht der Quintarch. Gucky begleitet die Schwerverletzte. Jetzt ist der Rest der Gruppe auf sich gestellt. Mit einer anderen Fähre geht es weiter. Und wieder geraten unsere Freunde in Schwierigkeiten, müssen notwassern. Und wieder taucht wie aus dem Nichts Farbaud auf.

Jetzt hat Perry genug. Er will den Chaoporter wieder verlassen. Farbaud stimmt zu: "Aber wir nehmen einen Umweg." Und Yüllvay Onofero nimmt Farbauds Angebot an. Er will im Chaoporter anheuern.

To be continued.
Persönliche Meinung:
Spoiler:
Endlich wieder ein Roman mit Chaotärschlein Farbaud. Irgendwie mag ich den Typ. Das Setting dieser eltsamen Dreifach-Stadt ist hochinteressant. Spannender Roman.
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Klaus 1802
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Klaus 1802 »

Vielen Dank für den schnellen Spoiler.
Ich würde sagen Chaos ist Chaos
Zukunft1
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Zukunft1 »

einfach Danke Macca :st:
kneti
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von kneti »

Vielen Dank für den Spoiler ! :st:

Freue mich schon auf einen neuen Roman mit Farbaud.
jemo
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von jemo »

Wieder ein echt guter Roman, ist aber bei Kai Hirdt kein Wunder. Der avanciert derzeit zu meinem Lieblingsautor und ich kann mich nicht erinnern, wann ich mal einen schlechten Roman von ihm gelesen habe.
Diesmal ist es glücklicherweise der erste Teil eines Doppelromans, was am Ende auch so angekündigt wird. Die Idee mit der Dreizeitenstadt ist schon kreativ und auch hier zeigt sich, wenn die Handlungsebene um den Chaoporter herum ist, sind langweilige Hefte quasi unmöglich. Vielleicht liegt es an der Faszination für das chaotisch-böse, welche unterhaltsamer ist, als eine Friede-Freude-Eierkuchen-Konferenz in der Milchstraße.
Bis Zyklusende ist es ja nicht mehr sooo lange und ich bin mal gespannt, wie man das alles in der kurzen Zeit abhandeln möchte.
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von AARN MUNRO »

Ich bin mit dem Roman nicht so zufrieden.Zu viele Innenansichten, zu viele sprunghafte Handlungen und Perspektivwechsel.Künstliche Schwerkraft in der Chronofähre gibt es nicht, aber dann fällt sie aus beim Aufprall usw.

Die chronogeteilte Stadt selbst ist hingegen eine gute Umsetzung der realen Welt und nur durch ihre temporalen Verknüpfungen bzw. Archive, Personen oder Besuche(r) spannend.Sicher hat Kai sich Mühe gegeben, aber für mich einer der schlechtesten Romane von ihm, sorry.Nicht der Inhalt aber die Ausführung.
Vielleicht wurde ich aber auch einfach mit den Personen (Yüllway, Zandt) nicht wirklich warm.Kommt eben manchmal vor, dass man keine Identifizierung mit den Handlungspersonen findet als Leser.Nur Rhodan und Farbaud kamen überzeugend rüber.Mit personaler Erzählweise in innerer Sicht habe ich ohnehin immer Probleme.Nichts für mich, nichts für ungut!Inhaltlich gut, aber formal komme ich nicht gut zurecht mit dem Band.Hoffem der Nächste wird besser in meinem Sinne. :(
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
AARNs PR- Artikel auf https://www.zauberspiegel-online.de
Sense of Wonder allein, ist Fantasy. Bei SF erwarte ich logische Zusammenhänge.
"Three cheers for the incredible Campbell!"

And you always see the heroes retreat before defeat. They talk a big fire, but in action they are cheap! (Praying Mantiss).
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Starfox
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Starfox »

Jetzt hab ich "versehentlich" den Roman durchgelesen. Das geht so: Ich bin drei Romane im Rückstand und wollte eigentlich "nur mal schnell durchblättern"... (Zum Glück gab es ja einen Schauplatzwechsel zur RAS TSCHUBAI, dürfte also nicht so schlimm sein)

Farbaud gefällt mir immer besser, denn diesmal erschienen mir seine Aktionen irgendwie plausibel und begründet. Hintertrieben ist er natürlich weiterhin, und auch erfolgreich: Zwei haben jetzt ja schon die Seiten gewechselt. Wird also Zeit dass er möglichst bald mal was auf den Latz bekommt.
Lieblingsfigur: Cornelia Zandt, ihr mehrmaliges Anecken an Perry war mal erfrischend - vor allem als sie Perry im Container verbessert.
Lieblingsszene: Gucky erzählt Yüllvay dass er sie gerettet hat.

Toller Cliffhanger am Ende. Aber was ich nicht verstanden hab: Wo ist das Hospital? Es muss sich ja wohl in einer anderen Zeitzone befinden, sonst hätten sie ja Gucky beim Aufbruch in der Vergangenheit zurückgelassen.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Bekim Ballard zurückkehren muss!
Kai Hirdt
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Kai Hirdt »

Starfox hat geschrieben: 4. März 2022, 14:34 Aber was ich nicht verstanden hab: Wo ist das Hospital? Es muss sich ja wohl in einer anderen Zeitzone befinden, sonst hätten sie ja Gucky beim Aufbruch in der Vergangenheit zurückgelassen.
Korrekt. Gry wird mit einer Chronofähre abtransportiert, deshalb dachte ich, es sei klar, dass es in einer anderen Zeitzone ist. (Was auch Sinn gibt. Auf dem technischen Stand von Vussar kann man ihr nicht helfen.) Kuld ist gerade nicht oder nur unter Gefahren erreichbar, deshalb ist Derdin das einzige sichere Ziel. Und deshalb fragt Perry auch ein paar Absätze später, wie sie so schnell wie möglich nach Derdin kommen.
heppen shemir
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von heppen shemir »

Starfox hat geschrieben: 4. März 2022, 14:34 Farbaud gefällt mir immer besser, denn diesmal erschienen mir seine Aktionen irgendwie plausibel und begründet. Hintertrieben ist er natürlich weiterhin, und auch erfolgreich: Zwei haben jetzt ja schon die Seiten gewechselt.
ja, farbaud war klasse. mir gefällt er hier wieder so gut wie bei seiner einführung.
vor allem in der art seiner "gesprächsführung" ... da ist er unserem perry regelmässig ein bis zwei züge voraus und kriegt letztlich immer was er will.

noch nicht ganz angefreundet habe ich mich mit farbauds angewohnheit, mit mobiliar um sich zu werfen :D
irgendwie hab ich ihn mir abgeklärter und souveräner vorgestellt. aber offenbar steht er wohl so im expose beschrieben...

für perry dürfte es eine interessante erfahrung sein, dass die quintarchen (zumindest der glänzende) trotz aller macht nicht als willkürherrscher im chaoporter auftreten: von mokuul wird farbaud jedenfalls zurechtgewiesen, dass perry und co lediglich die gäste farbauds wären, nicht die der stadt; und dass farbaud selber auch nur gast wäre. farbaud schien das auch zu akzeptieren. er hat seinen gästen dann nur noch einen geschützten rückzug ermöglicht, ohne den überheblichen sheriff zurechtzuweisen oder gar zu bestrafen.

clever fand ich, dass perry selber der störfaktor des besuchsablaufs war; durch seinen "kosmokratischen makel".

hier bin ich dann auch mal nicht böse über einen doppelroman, wenn im ersten teil schon genug passiert.
RolfK
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von RolfK »

Ein Heft, von dem ich gut unterhalten wurde, also bin ich zufrieden.
Interessant fand ich, wie der Autor die Figur Zandt charakterisiert: Sie schließt sich als Besatzungsmitglied der RT einer höchst gefährlichen Expedition an, von deren Verlauf das Schicksal der gesamten Milchstraße abhängen könnte. Da könnten ein wenig Disziplin und Verantwortungsgefühl erwartet werden. Aber weil sie nicht lieb gefragt wurde, ob man ihre Eisatztauglichkeit überprüfen durfte, tickt sie aus, ist beleidigt, kehrt der RT, der Liga und der Milchstraße den Rücken, und heuert auf FENERIK an.
Mich erinnert das daran, wie derselbe Autor eine der Hauptfiguren in den SOL-Miniserien, Mahlia Mejun (oder so ähnlich) charakterisiert hat.
Hat er eine Vorliebe dafür, weibliche Protagonistinnen als Zicken darzustellen?
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Richard
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Richard »

Bei den SOL Minizyklen war Kai Expokrat, da hatte er ein wenig mehr Einfluss, wie welche Figuren agieren. Zandt wurde im laufenden Zyklus bereits eingefuehrt, ist daher keine Eigenkreation von Kai.
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Starfox
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Starfox »

heppen shemir hat geschrieben: 4. März 2022, 20:57 clever fand ich, dass perry selber der störfaktor des besuchsablaufs war; durch seinen "kosmokratischen makel".
Stimmt, Perrys "Makel" ist interessant. Ich hab mich gefragt wann und wo er den bekommen hat. Man könnte natürlich argumentieren, dass es für Kosmokraten keinen besonderen Ort geben muss und die den Makel einfach so nebenher einprägen, aber das wäre ja langweilig.
Kai Hirdt
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Kai Hirdt »

RolfK hat geschrieben: 5. März 2022, 00:51 Ein Heft, von dem ich gut unterhalten wurde, also bin ich zufrieden.
Interessant fand ich, wie der Autor die Figur Zandt charakterisiert: Sie schließt sich als Besatzungsmitglied der RT einer höchst gefährlichen Expedition an, von deren Verlauf das Schicksal der gesamten Milchstraße abhängen könnte. Da könnten ein wenig Disziplin und Verantwortungsgefühl erwartet werden. Aber weil sie nicht lieb gefragt wurde, ob man ihre Eisatztauglichkeit überprüfen durfte, tickt sie aus, ist beleidigt, kehrt der RT, der Liga und der Milchstraße den Rücken, und heuert auf FENERIK an.
Mich erinnert das daran, wie derselbe Autor eine der Hauptfiguren in den SOL-Miniserien, Mahlia Mejun (oder so ähnlich) charakterisiert hat.
Hat er eine Vorliebe dafür, weibliche Protagonistinnen als Zicken darzustellen?
Ui. Dazu mal mehrere Anmerkungen:

1.) Ich bestreite, dass Mahlia eine Zicke ist. Sie ist kompromisslos und lässt sich weder von Perry noch von ihrem Arschloch-Mann irgendetwas sagen. Das macht sie sicher anstrengend. Aber sie bockt nie um der Bockigkeit willen, sondern hat immer gute, nachvollziehbare Gründe für ihr Handeln. Wenn man Zicke also nicht gerade definiert als "Frau mit eigenem Willen", stimmt hier schon mal die Prämisse nicht.

2.) Ich habe mehr als 60 Romane geschrieben, und ich möchte wetten, dass es in fast allen weibliche Figuren gibt. Jetzt aus zwei scheinbar ähnlich angelegten Figuren eine Vorliebe des Autors abzuleiten, ist nicht haltbar.

3.) Wieso "scheinbar" ähnlich angelegt? Weil es ganz unterschiedliche Charaktere sind, die hier aus unterschiedlichen Gründen ähnlich handeln. Wie gesagt, Mahlia ist in meinen Augen keine Zicke. Bei Zandt finde ich den Ausdruck auch nicht ganz treffgenau, aber nah genug dran, um es laufen zu lassen. Aber das ist dann eben eine einzige Figur.

4.) Dass Zandt an Bord der RAS unbeliebt ist, weil sie Leute erst befreundet und dann hängen lässt, ist Expovorgabe. Ich habe das für den Roman in Eigenregie etwas weiterentwickelt, mit der Überlegung, was jemanden überhaupt zu so einem Verhalten treibt. Daraus leiten sich weitere unangenehme Züge ab, wie ihr Programm "näher zu Rhodan" – das kommt von mir. Aber die Keimzelle, dieses "Zandt benutzt Leute", ist Expo.

5.) Und ja, natürlich richtet sich das zwischenzeitlich auch gegen Perry. Sonst haben wir Reisegruppe Chaoporter, wo alle brav hinter Perry hertrotten. Langweilig. Wenn ich also eine Expovorgabe wie bei Zandt bekomme, nutze ich die natürlich, um ein bisschen Salz in die Suppe zu geben.
heppen shemir
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von heppen shemir »

Kai Hirdt hat geschrieben: 5. März 2022, 09:22 ... Zicke ...
Bei Zandt finde ich den Ausdruck auch nicht ganz treffgenau, aber nah genug dran, um es laufen zu lassen.
ich fand sie auch ziemlich zickig - und perry ziemlich unterwürfig.
ich hab mich gewundert, warum er in der situation, mitten im einsatz, ihr nicht einfach mal eine glasklare ansage macht.
Spoiler:
zugegeben, als altleser hab ich immer noch ein bissl den grossadministrator rhodan im kopf. der hätte die dame mal zügig geerdet wenn die mitten im risikoeinsatz mit solchem mimimi genervt hätte. selbst der aktuelle perry weist ja zu recht darauf hin, dass sie bei diensteintritt eine entsprechende einwilligung unterschrieben hat.
erst im nachhinein wurde dann klar, dass da wohl das tischtuch zerschnitten werden sollte, bis zur endgültigen lossagung von ihrem brötchengeber.

da sie aber von anfang an mit ihrer berechnenden art als eher unsympathisch skizziert wurde, wird perry wohl genauso froh darüber sein wie ich, dass die nicht mit zurückfliegt zur RT.
olle zicke :P
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Askosan
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Askosan »

Starfox hat geschrieben: 5. März 2022, 06:51Ich hab mich gefragt wann und wo er den bekommen hat.
Das ist eine gute Frage. Eine Möglichkeit wäre, dass das „Auratische Relief“ aus der Interaktion von Ritteraura und kosmokratischem Zellaktivator entstanden ist, was ich aber für unwahrscheinlich halte, denn Atlan müsste dann ebenfalls so ein Relief haben.

Für das chaotische „Fußvolk“ ist es offenbar relativ einfach, dieses Relief wahrzunehmen. Als der Konflikt mit TRAITOR tobte, hatten sowohl Atlan als auch Perry diverse Male direkten Kontakt mit Vertretern der Chaosmächte. Im Falle von Perry sogar mit KOLTOROC. Die Existenz eines Reliefs wurde damals meines Wissens nach nicht einmal angedeutet. Der Konflikt mit TRAITOR endete im Jahre 1347 NGZ. Ich gehe daher davon aus, dass Perry erst irgendwann danach das Relief aufgeprägt wurde.

Wir wissen aus der Miniserie SOL, dass Perry auf Evolux aktiv war. Auf einem Werftplaneten der Kosmokraten hätte eine Aufprägung des Reliefs durchaus erfolgen können, aber auch das halte ich für unwahrscheinlich, weil das Relief vermutlich noch eine große Relevanz haben wird, und sein Ursprung wird wohl nicht in einer Mini-Serie liegen, die nicht alle Leser der EA kennen.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Aussage des Fauth Than, der meinte, dass Perry und Atlan über eine „Hieroglyphe“ im Geiste verfügen, aber dass bei Perry diese Hieroglyphe entstellt ist.

Wenn Perry über ein Relief verfügt, Atlan aber nicht, dann könnte das zu einer negativen Wechselwirkung mit der Hieroglyphe führen, weil diese beiden Imprints einer höheren Macht eventuell nicht kompatibel sind. Bei Perrys Relief kennen wir zumindest den Urheber, aber bei den Hieroglyphen ist weder der Zeitpunkt der Aufprägung noch deren Urheber bekannt. Ich vermute, dass die Hieroglyphen mit der Sphragis im Solsystem zu tun haben.

Auf die Erklärungen zu den Hieroglyphen und dem Relief bin ich auf jeden Fall sehr gespannt.
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Tennessee
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Tennessee »

Askosan hat geschrieben: 5. März 2022, 11:28 [...]

Auf die Erklärungen zu den Hieroglyphen und dem Relief bin ich auf jeden Fall sehr gespannt.
Ich gestehe ja, dass ich da eher ein Schlicht-Leser bin und vor Auren, Reliefs oder Hieroglyphen, die vorhanden, entstellt, verschränkt oder an- und ausgeschaltet sind aufgrund der immensen Komplexität eher kapituliere. *seufz und doppelseufz*
„Ein Wort“, sagte Humpty Dumpty, „bedeutet genau das, was ich es bedeuten lasse, nichts anderes.“
„Die Frage ist“, sagte Alice, „ob du Worten so viele Bedeutungen geben kannst“.
„Die Frage ist“, sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – das ist alles.“
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Askosan »

Tennessee hat geschrieben: 5. März 2022, 13:08Ich gestehe ja, dass ich da eher ein Schlicht-Leser bin...
Deine Beiträge wirken auf mich oft "poetisch angehaucht", was ich gut finde, denn damit kann ich überhaupt nicht aufwarten. So bringt jeder Forist seine Qualitäten ein, was ja auch gut ist. :st:
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von heppen shemir »

ich hatte auratisches relief bisher mehr oder weniger wörtlich gedeutet, also schlicht als eine art abdruck den die nicht mehr vorhandene aura hinterlassen hat (zb in der ÜBSEF).

der reicht mindestens noch dafür aus, um perry für sensible chaoten als "kosmokratisch gebrandmarkt" erscheinen zu lassen.

darüberhinaus vermag das relief aber offenbar chaotachische (oder sogar chaofaktische) phänomene wie die dreizeitenwelt zu stören.
hmm ... was könnte dann erst ein atlan mit noch vorhandener aura anrichten?

oder ist perrys relief doch mehr als ein blosser abdruck, so wie askosan spekuliert hat ?
ich habe leider die TRAITOR/KOLTOROC romane nicht gelesen ...

jedenfalls wäre perry damit allein schon durch seine existenz eine ziemliche bedrohung für den chaoporter.
das würde erklären, warum der swekkter schon bei der ersten begegnung auf dem eisernen kontinent perry erkannt hat als
"störfaktor, den es zu beseitigen gilt"

farbaud hat da weniger berührungsängste.
klar, der braucht wohl kaum das relief, um zu wissen, welchen "stallgeruch" perry hat; aber wahrnehmen sollte er das jedenfalls auch.
aber dass der dann nicht mit einer wechselwirkung des reliefs mit seiner lieblingswelt gerechnet hat ?
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Askosan
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Askosan »

heppen shemir hat geschrieben: 5. März 2022, 14:20ich hatte auratisches relief bisher mehr oder weniger wörtlich gedeutet...
Als Perry diesen Begriff im Band 3102 zum ersten Mal hört, stellt er keine Verbindung zu seiner verlorenen Ritteraura her. Im Band 3118 vermutet er, dass das Relief mit seinem ZAC zusammen hängen könnte. Aber diese Speku Perrys könnte auch eine falsche Fährte seitens der Expokraten sein.
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von heppen shemir »

Askosan hat geschrieben: 5. März 2022, 16:08 Als Perry diesen Begriff im Band 3102 zum ersten Mal hört, stellt er keine Verbindung zu seiner verlorenen Ritteraura her.
eigentlich verwunderlich ...

auratisch = die Aura betreffend, zur Aura gehörend
(laut Duden)
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Verkutzon »

Gute Geschichte :st:
Dass Zandt in der Saumzone des Chaoporters bleiben will ist ihre Entscheidung. Aber ob sie das nicht irgendwann bereut? Als einziger Mensch unter lauter Fremdwesen? :gruebel: Gut, mit Ihresgleichen scheint sie auf Dauer auch nicht klar zukommen; aber „allein“ bis Lebensende...? Ohne Austausch und Begegnungen mit Artgenossen... Sicher nicht förderlich für Ihre psychische Gesundheit!
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Kritikaster »

heppen shemir hat geschrieben: 4. März 2022, 20:57 hier bin ich dann auch mal nicht böse über einen doppelroman, wenn im ersten teil schon genug passiert.
Dem kann ich mich nur anschließen, denn den Roman habe ich mit viel Vergnügen gelesen.
Dummerweise - und das gilt eigentlich für fast alle Perryromane - kommen mir am Tag nach der Lektüre und dem entsprechenden Abstand dann immer Zweifel an dem ein oder anderen Handlungsdetail.
Nicht die "künstliche Schwerkraft". Das kann ich im Rahmen eines solchen Romans ebenso wie eine Reihe von Druckfehlern verschmerzen.
Aber die grundlegende Frage, was die zwei Expeditionsteilnehmer bewogen hat, im Chaoporter zu bleiben. Sie kennen nur drei kuriose, weil eigentlich identische Städte, die sich alles andere als stabil präsentieren, konkrete Lebensgefahr inbegriffen, hasserfüllte bis kompromisslose Wächter vor denen man sich nur fürchten kann, Gefangennahme in Serie und einen Quintarchen, der alles andere als ein verlässlich wohlwollender Gastgeber ist.
Und da möchten sie unbedingt bleiben? Die Begründungen (hier könnte ich jemand Bedeutendes werden, hier gibt es die wahnsinnige Vielfalt von zwei Sprachen mal drei Zeitzonen) können mich wirklich nicht überzeugen.
Zandt wurde hinreichend unsympathisch beschrieben, so dass ihr Verschwinden wohl niemanden untröstlich hinterlässt. Aber Yüllvay könnte mit seiner Temporalfühligkeit doch auch im Galaktikum Karriere machen als Beauftragter für temporale Phänomene. Stoff für gute zukünftige Geschichten. Und der wirft sich Farbaud an den kurzen Hals? Da komme ich nicht mit. 8-)
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Tennessee
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Tennessee »

Kritikaster hat geschrieben: 5. März 2022, 16:48 [...]
Zandt wurde hinreichend unsympathisch beschrieben, so dass ihr Verschwinden wohl niemanden untröstlich hinterlässt. [...]
Doch. Mich!

Ich fand die Conny absolut klasse, und finde sie noch klasse. Ich fand es zum Beispiel sehr gelungen, wie ihre Wahrnehmung des Sprachmusters von Alaska Saedelaere beschrieben wurde, inklusive der veralteten Idiome und immer wieder die sprachhistorischen, linguistischen oder etymologischen Anmerkungen innerhalb des Romans, die dann auch Teil der Rätsellösung wurden - ich fand die Passagen mit ihr und ihre Perspektiven mit die gelungensten des Romans.
Ich habe sie auch nicht als unsympathische Zicke gelesen, sondern als eine Person, die sehr intelligent, sehr sprachbegabt, sehr wissbegierig und dabei auch noch mit einem sehr unglücklichem Dilemma ausgestattet ist: Es gibt nichts, was ihre Interessensimpulse lange zu halten versteht. Kurz gesagt: Sie langweilt sich schnell und versucht (bisher vergeblich) ihr Leben mit interessanten Impulsen zu bereichern! Gerade die Annäherung an Rhodan hatte doch etwas sehr Spielerisches an sich; und als sich das Spiel als Nicht-Spiel entlarvte, war dann bei ihr Essig. Und dass die Aussicht auf eine quasi dreizeitige Dauerimpulsberieselung sie begeistert, kann ich nachvollziehen. Und die Psychologen der RAS konnten ja auch nicht wissen, dass gerade so etwas auf das Einsatzteam wartet.

Ich hatte dafür eher Probleme mit dem Problem des jungen Blues'. Da lebt er 14 Jahre in einer terranischen Familie und hat noch immer so eklatante interkulturelle Probleme, wie z.B. dem Erwachsensein. Das konnte mich nicht so überzeugen. Ebenso wie der abschließende Schulterschluss mit Farbaud. Wobei ich Yüllval ansonsten sehr gelungen fand.

Absolut überzeugt hat mich dafür das Agieren des Einsatzteams. Das war doch mal wieder ein Team, das gemeinsam etwas entdecken, nachdenken, kombinieren musste. Delektabel!

Farbaud fand ich in seiner Ambivalenz wieder sehr gut geschildert, wobei mich doch auch die Frage umtrieb, warum er sich Rhodan gegenüber so demütig verhält, wobei er das doch sicher ganz anders könnte. Ich habe mir das dann über die Jochzor-Philosophie erklärt: Klar kann er sich anders verhalten, aber er hat sich im Spiel der Handlungsfreiheit dazu entschieden, sich eben so und nicht anders zu verhalten. Da gibt es keinen Sinn und keinen Grund zu; er tut es, weil er es halt kann. Und dann war ich damit auch sehr zufrieden.

Ein insgesamt wahnsinnig gelungener Roman, der mir viel, sehr viel Freude gemacht hat. Und ich habe es ebenso wie der Starfox gehalten: Eigentlich hatte ich noch die Lepso-Roman ungelesen da liegen. Ich habe dann einfach diesen Roman gelesen. Warum? Weil ich es kann!

lg
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Atlantis
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Atlantis »

Ich habe mit 3-5-5 benotet. Warum ist dieser Roman Erschienen ? ? :nixweis:
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler 3159: Die herrlichste Stadt aller Zeiten, von Kai Hirdt

Beitrag von Ce Rhioton »

Tennessee hat geschrieben: 5. März 2022, 17:54 [...]
Ich habe sie auch nicht als unsympathische Zicke gelesen, sondern als eine Person, die sehr intelligent, sehr sprachbegabt, sehr wissbegierig und dabei auch noch mit einem sehr unglücklichem Dilemma ausgestattet ist: Es gibt nichts, was ihre Interessensimpulse lange zu halten versteht.
Ja, eben - diese Eigenschaften, die Du aufzählst, sind in der Tat sehr, sehr anstrengende Eigenschaften.
In Wissbegierigkeit verbirgt sich sogar die Gier.
Aber okay - wenn das Exposé-Vorgabe war. :nixweis:
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